Leatt MTB Shorts Test: Komfort, Funktionalität und Innovation

Seit 16 Jahren steht die südafrikanische Marke Leatt für innovative Lösungen im Bereich Mountainbike- und Motorradbekleidung. Seitdem hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und neue Produkte auf den Markt gebracht. Das neueste Projekt von Leatt zielt darauf ab, die Umweltauswirkungen von Fahrradbekleidung zu minimieren.

Leatt MTB Shorts im Test

Aktuelle Offroad-Bikehosen sind leicht und glänzen mit athletisch-körperbetontem Schnitt. Der an allen 16 Testhosen eingesetzte Nylon-/Polyester-Elasthan-Mix beschert viel Bewegungsfreiheit, top Pedalierbarkeit und ein oft luftiges Tragegefühl. Weiterer Pluspunkt: Die 16 Hosen kleiden für viele Aktivitäten gut. Gymnastik, Yoga, Mountain-/Gravelbiken, Wandern? Unbedingt! Und getrost lassen sich die MTB-/Trail-Hosen ebenso auf Trekkingbike-Touren oder Pendlerstrecken fahren.

Die Leatt Shorts MTB 2.0 zeichnet sich laut Kunden durch ihre gute Passform aus. Sie meinen, dass die Hosenbeine in der Realität weniger eng sind als auf dem Produktfoto. Trotz der vielen Taschen soll die Hose leicht sein. Das Material wird als angenehm auf der Haut und atmungsaktiv empfunden. Außerdem ist es pflegeleicht und trocknet nach dem Waschen schnell.

Die Taschen sind nach Kundenmeinung geräumig und dadurch sinnvoll nutzbar. Die Tasche an der Lende nimmt sogar ein Smartphone auf, das dort weniger stört als in einer der Beintaschen. Als Material dient ein Mix aus Polyester und Elasthan, das leicht dehnbar ist und Nässe von außen abweist.

Leatt MTB Shorts Enduro 2.0

Leatt MTB-Shorts Enduro 2.0 Schwarz Gr. Eine leichte, bequeme Shorts mit zusätzlichen Taschen.

Die Leatt Trail Short kommt mit schlichtem Design und verspricht hohen Tragekomfort. Er fiel in der Größe L allerdings etwas klein aus.

Die Leatt Trail 1.0 erfüllt zwar grundlegende Anforderungen an eine Mountainbike-Shorts zu einem erschwinglichen Preis, jedoch lässt die Qualität der Konstruktion etwas zu wünschen übrig.

Die Leatt DBX 5.0 Jacke und Shorts sind im Vergleich zu den anderen bzw. älteren Modellen von Leatt nicht nur etwas enger, sondern insbesondere auf die Position auf dem Bike zugeschnitten. Wer das nicht weiß, ist gegebenenfalls bei der ersten Anprobe etwas unsicher.

Die Weite, der eher eng geschnittenen Shorts, lässt sich mit zwei „Soft-Touch“ Verschlüssen - also einem Klett an dem nicht alles andere auch ungewollt haften bleibt - verstellen. Passend zur Jacke, verfügt die DBX 5.0 Shorts ebenfalls über viele praktische Ausstattungsmerkmale. Die Sitzfläche ist verstärkt und sollte, dank der schwarzen abriebfesten Lage, auch viele Kilometer im Sattel schadlos überstehen. Zusätzlicher Scheuerschutz befindet sich an den Knien. Schon fast typisch für Shorts von Leatt zeigt sich der vorgeformte Kniebereich.

Auf den ersten Metern auf dem Bike erinnert einen das DBX 5.0 Kit akustisch daran, dass Jacke und Hose aus einem Hardshell-Material bestehen. Denn trotz einer gewissen Flexibilität und Dehnbarkeit des verwendeten 4-Wege Stretchmaterials, entstehen schlichtweg mehr Geräusche beim Pedalieren als bei leichten und geschmeidigeren Trailhosen. Das ist nicht übermäßig störend oder ungewöhnlich, sollte jedoch einmal erwähnt werden.

Etwas schwierig kann es mit dem Kniebereich der Shorts werden, wenn kräftige Oberschenkel und sperrige Knieschoner zusammenkommen. In diesem Fall könnte der engere Schnitt verhindern, dass die Shorts über den oberen Teil des Schoners passt. Ich selbst hatte mit verschiedenen Trail- oder Enduro-Knieschonern keine Probleme, sodass die Beinabschlüsse auch auf dem Trail größtenteils dort saßen, wo sie sitzen sollten.

Leatt bietet mit der DBX 5.0 Jacke und Shorts ein sehr gut ausgestattetes und auch strapazierfähiges All-Wetter Set an, was selbst bei den widrigsten Wetterbedingungen eine Menge Fahrspaß garantiert. Die Optik gefällt und der sportliche Schnitt überzeugt mit einem guten und sicheren Sitz von Jacke und Hose auf dem Trail, sofern man sich für die korrekte Größe entscheidet.

Leatt Shorts MTB 2.0 - Testergebnis

Ziehen wir um, oder gehen wir biken? Die Frage dürften Käufer der Leatt öfter hören, denn ihre fünf Taschen bieten massig Stauraum. Fällt recht eng aus, die Beine sind mittellang und ebenfalls recht eng. Sehr elastisches Material. Testergebnis: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)

Weitere Leatt Produkte im Test

Leatt Enduro 3.0 Helm

Der Leatt Enduro 3.0 Helm bietet eine innovative 3-in-1 Lösung: Halbschale, Open Face und Fullface in Einem. Der Helm hat schlichtes und funktionales Design. Mit 13 Luftöffnungen im Halbschalenmodus bietet er eine gute Belüftung - in der Theorie. Das einrastbare Visier ist sowohl praktisch als auch stilvoll und bietet im Open Face- und Fullface-Modus ausreichend Schutz. Der Einrastmechanismus ist am Anfang nichts für schwache Nerven: An diesen muss man sich erst einmal gewöhnen, weil man das Gefühl hat, man könnte bei der Funktion etwas kaputt machen.

Im Lieferumfang sind Polster in verschiedenen Stärken enthalten, um eine individuelle Passform zu gewährleisten. Der Verstellmechanismus ermöglicht eine einfache Anpassung, und der magnetische Fidlock-Verschluss sorgt für eine sichere Befestigung. Der Enduro 3.0 Helm ist mit der 360° Turbine Technology ausgestattet, die Rotationsbeschleunigung und damit das Risiko von Gehirnerschütterungen reduziert.

Wir haben den Helm in allen drei Modi getestet und waren beeindruckt von seiner Vielseitigkeit und Funktionalität. Sowohl im Halbschalen- als auch im Open Face-Modus, bietet er hohen Komfort und Sicherheit. Mit dem Enduro 3.0 hat Leatt einen herausragenden Helm entwickelt, der in allen drei Modi überzeugt.

Dieser fühlt sich sowohl leicht als auch robust an und kann trotz kleinerer Kritikpunkte wie der Belüftung und der etwas gewöhnungsbedürftigen Passform mit Komfort, Sicherheit und Stil punkten.

Leatt MTB-Schuh 3.0 Flat Pro

Die Leatt MTB 3.0 Flat Pro Schuhe bieten eine ausgezeichnete Verbindung zu den Pedalen und sie punkten mit einem aufällig unauffälligen Fahrgefühl. Die Schuhe zeichnen sich durch das neue WaffleGrip Pro-Profil und das weichere RideGrip Pro-Gummi aus, welche eine hervorragende Traktion bei jedem Wetter bieten. Das Boa Fit System ermöglicht einfaches An- und Ausziehen, was besonders praktisch bei verschmutzten Schuhen ist oder wenn es schnell gehen muss. Mit dem ausgewogenen Verhältnis zwischen Performance und Komfort sind sie eine lohnende Investition.

MTB Unterziehshorts im Vergleich

Das Sitzpolster selbst ist für den Fahrkomfort mitentscheidend: Es unterstützt ja direkt einen der drei Berührungspunkte des Bikers mit seinem Sportgerät. Welches das Beste ist, ist eine unmöglich zu beantwortende Frage, denn hier kommt es stark auf individuelle Vorlieben und den Körperbau an, bzw. auch, wie sehr man ans Sitzen im Sattel gewöhnt ist. Prinzipiell gilt, dass das Sitzpolster umso dünner und straffer sein darf, je sportlicher der Fahrer und je mehr Zeit der im Sattel verbringt.

Wenns eine neue Unterziehshorts sein soll, dann nimmt man am besten die bisherige Lieblings-Unterziehshorts zur Hand und recherchiert ein bisschen zum Sitzpolster. So bekommt man einen ersten Eindruck, wie der Nachfolger aussehen sollte. Anschließend begibt man sich zum Fachhändler des Vertrauens, denn um eines kommt man hier nicht herum, wenns passen soll: Beratung, Anprobieren, Ausprobieren.

Nein, man trägt keine Unterhose unter der Unterziehshorts. Und selbstverständlich gibt es auch jede Menge unterschiedliche Modelle speziell für Frauen.

Überblick über getestete Unterziehshorts

Hier ist ein kurzer Überblick über einige der getesteten Unterziehshorts:

  • Endura Engineered Boxer Short: Preis/Leistungs-Sieger mit hohem Tragekomfort.
  • Leatt Short Liner MTB 3.0 V22: Fein verarbeitet mit praktischen Seitentaschen.
  • Patagonia Nether Bike Liner Short 7: Minimalistisch und atmungsaktiv.
  • Protective P-Beyond: Angenehm weich mit komfortablem Polster.
  • Schöffel Skin Pants 8h: Sehr komfortabel und atmungsaktiv für lange Ausfahrten.
  • SQlab Short ONE10: Hoher Tragekomfort ohne Druckstellen.

Leatt Short Liner MTB 3.0 V22 im Detail

Die Leatt MTB 3.0 Short besteht aus leichtem, feuchtigkeitsableitendem 4-Wege-Stretchmaterial. Sogar die Nähte wurden mit Stretchstickgarn gearbeitet, um die Haltbarkeit zu erhöhen und volle Dehnbarkeit zu garantieren. Besonderes Schmankerl der Unterziehshorts: Sie hat an beiden Seiten Aufbewahrungstaschen mit Silikongriff, z.B. fürs sichere Transportieren des Handys am Bike. Das verarbeitete „Sport“-Sitzpolster mit doppelter Dichte besteht aus feuchtigkeitstransportierendem ECO X-Tract Gewebe und ist mit Damm- und Ischias-Dual-Density-Schutzdesign ausgestattet.

Sehr fein verarbeitete Unterhose mit einem eher dünnen und sehr atmungsaktiven Polster. Die zwei Seitentaschen für Handy und Geld haben sich als ausgesprochen praktisch erwiesen, ebenso der originelle Hosenschlitz, wenn es schnell gehen muss. Die Leatt Short ist am Bein etwas schmal geschnitten, daher gerne eine Größe größer nehmen als üblich.

Baggyshorts im Test

Mountainbiken ist nicht nur ein herausfordernder, charakterformender Sport, sondern auch ein Lebensgefühl, ein Lifestyle. Und zum Style der bei unseren Lesern beliebtesten Bike-Kategorien - Tour/Trail, All-Mountain und Enduro - passt die lässige Optik einer Baggyshorts ganz hervorragend.

Nahezu jeder nahmhafte Hersteller von Bike-Zubehör hat aktuell Baggys im Angebot, die Auswahl ist entsprechend unüberschaubar - und die einzelnen Produkte bei näherer Betrachtung grundverschieden. Damit Sie sich aus der Masse die richtige Shorts angeln, haben wir 28 aktuelle Modelle in der Praxis getestet und die Schnitte verglichen. Nur den Sitz an Ihren individuellen Proportionen müssen Sie noch testen.

Baggyshorts sind kein Modegag! Die Kurzbeiner bieten Schutz, Stauraum und Komfort.

Dimensionen des Komforts

Dass Baggyshorts wie nur wenige andere MTB-Accessoires auf diversen Ebenen komfortabel oder unkomfortabel sein können, steht im Fokus dieses Tests. Denn ihr strapazierfähigeres Material erfordert eine hochwertige Verarbeitung an stark beanspruchten und intensiv bewegten Stellen. Scheuernde Nähte im Schritt mögen durch das Sitzpolster der Bib oder Innenhose verdeckt werden. Finden sich solche jedoch am Knie oder an der Hüfte, leidet der Komfort enorm.

Testergebnisse der Baggyshorts

Prima: Alle Baggys erzielen gute bis sehr gute Noten. Die Modelle von Norrona sind top verarbeitet, perfekt geschnitten sowie ausgereift - sie erringen die Testsiege bei Herren und Damen. Endura und Leatt erhalten die Kauftipps bei den Männermodellen, Gore den Kauftipp bei den Frauenshorts.

Das ideal aus sportlicher Straffheit und lässiger Bewegungsfreiheit trifft die Baggy von Norrona. Eine perfekte Verarbeitung und die seitliche Erweiterung der Beine durch einen Reisverschluss machen die Fjora Flex1 zu einem unserer Testsieger!

Auch unser Testsieger für die Frauen kommt von Norrona, dank Belüftungsreißverschlüsse, luftigem und dennoch stabilem Material. Dadurch spannt und scheuert die Baggy beim Pedalieren nicht!

Die günstige und detailreiche Short, sorgt dank leichtem Material für ein angenehmes Tragegefühl. Auch die Verarbeitung ist sauber und die Baggy sitzt auch bei vielen Bewegungen rutschfest. Kauftipp!

Auch die rund 80 Euro teure Shorts von Leatt gehört zu unseren Kauftipps. Warum? Die Baggy bietet massig Stauraum und besitzt ein sehr elastisches Material.

Unser Kauftipp für die Damen geht an die C5 von Gore. Breite Bündchen und straff fixierende Kletts schmiegen sich perfekt an die Hüften. Das Material spannt beim Pedalieren nur minimal.

Testergebnisse der Herren Baggys

MOUNTAINBIKE hatte 20 aktuelle Männer-Baggys im Test. Das sind die Ergebnisse.

Marke Modell Preis Testergebnis
Assos Trail Cargo Shorts 120 Euro Sehr gut
Bike-Components BC Original MTB Shorts 80 Euro Gut
Canyon Signature Pro MTB-Short 100 Euro Gut
Cube Edge Baggy Shorts X Actionteam 100 Euro Gut
Dynafit Ride Dynastretch Shorts Herren 120 Euro Sehr gut
Endura Single Track Lite Short 80 Euro Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)
Fox Shorts Flexair 85 Euro Gut
Gonso Buet 100 Euro Gut
Gore C5 Shorts 100 Euro Gut
Ixs Carve Evo Shorts 100 EUro Gut
Leatt Shorts MTB 2.0 80 Euro Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)
Löffler M Bike Shorts Pace CSL 160 Euro Sehr gut
Maloja PinM. 135 Euro Sehr gut
Norrona Fjora Flex1 Mid Weight Shorts 139 Euro Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Testsieger)
Pearl Izumi Summit Shell Shorts 90 Euro Sehr gut
Protective P-Bounce 90 Euro Sehr gut
Schöffel Shorts Steep Trail M 120 Euro Sehr gut
Scott Endurance Is/fit w/pad 100 Euro Sehr gut
Vaude Herren Tremalzo III 130 Euro Sehr gut

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