Wer heute im Seniorenalter ist, muss noch lange nicht zum "alten Eisen" gehören. Viele ältere Menschen sind aktiv und nutzen ihre Freizeit im Renten- beziehungsweise Pensionärsalter. Dazu gehört auch ein altersgerechtes Fitnessprogramm. Wandern, Schwimmen und Radfahren gehören zu den beliebtesten Sportarten im Alter. Gerade beim Radfahren kommt es auf die richtige "Ausrüstung" an, damit man sicher unterwegs ist und Spaß an der Bewegung hat. Auf das Fahrrad kommt es dann ganz besonders an. Es sollte möglichst leicht sein, aber auch Belastungen standhalten. Bremsen, Lenker und der Rahmen sind dabei die wohl wichtigsten Kriterien.
Mit dem Aufkommen der E-Bike-Technologie ist es jetzt einfacher und sicherer als je zuvor für Senioren, Fahrrad zu fahren. E-Bikes bieten Senioren eine fantastische Möglichkeit, ihre Mobilität zu erhalten, ohne dabei Kompromisse in Sachen Komfort und Sicherheit eingehen zu müssen. E-Bikes bieten älteren Menschen dank der elektrischen Unterstützung eine wunderbare Möglichkeit länger mobil zu bleiben und sich körperlich fit zu halten. Um das passende Fahrrad zu finden, gilt es ein paar wichtige Kriterien zu beachten, damit es für die Altersgruppe gut geeignet ist und eine sichere Fortbewegung bietet. Hier bieten die City E-Bikes eine breite Auswahl an geeigneten Modellen.
Worauf sollten Senioren beim Fahrradkauf achten?
Die Auswahl des perfekten E-Bikes für Senioren hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich Komfort, Sicherheit und der persönlichen Fahrweise. Doch worauf sollten ältere Damen und Herren beim Radkauf achten? Basenio.de gibt Tipps zu Seniorenfahrrädern und zeigt Ihnen die aktuellen Testsieger.
Tipps zum Fahrradrahmen
Insbesondere beim Rahmen trennt sich oft die sprichwörtliche "Spreu vom Weizen". Hier ist "Aluminium immer die beste Wahl", empfiehlt Thomas Kirchhof. Er ist Inhaber der Fahrradwerkstatt "Gold'ner Lenker" im thüringischen Jena. In seinem lokalen Geschäft hat er oft auch ältere Kunden, die sich von ihm beraten lassen. Daher weiß er, worauf ältere Radfahrer Wert legen. "Aluminiumrahmen sind relativ leicht und auch recht stabil", erklärt Kirchhof die Vorzüge des Leichtmetalls.
Wer sein Rad im Keller stehen hat, wird die leichte Bauweise schätzen, wenn er es nach oben tragen muss. Aluminium besitzt dabei eine hohe spezifische Festigkeit, wodurch es sich für fast alle Fahrradarten verwenden lässt. Doch beim Fahrradkauf im Alter sind auch andere Überlegungen mitzubedenken. Basenio.de, das Onlineportal für die Generation 50plus, gibt Ihnen Tipps, worauf sie alles achten sollten.
Tiefeinsteiger für Senioren
Die einfachste Möglichkeit, sich auf dem Fahrrad sicherer zu fühlen, ist die Wahl des richtigen Zweirads. Hollandrad oder City-Bike erlauben eine sehr komfortable Sitzhaltung, die gerade von älteren Menschen bevorzugt wird. Bei solchen Fährrädern sollte auf eine sinnvolle Reifengröße (z. B. 28 Zoll Reifen) und eine komfortable Rahmenhöhe geachtet werden (ab 48 cm). Optimal ist ein Lenker, dessen Lenkerenden zum Körper gebogen sind.
Durch dieses Verhältnis von Reifengröße, Rahmengeometrie und Lenkerform ist eine nahezu aufrechte Sitzposition möglich und das Pedalieren gelingt mit weniger Kraftanstrengung. Arme und Rücken werden nicht so stark belastet. Hollandräder und City-Fahrräder haben oft einen tiefen Einstieg, wodurch Aufsteigen und Absteigen wesentlich leichter fällt. Der Fahrradrahmen weist eine hohe Beinfreiheit auf. Ältere Herren können auf ein Damenfahrrad umsteigen, welches das Auf- und Absitzen erleichtert.
E-Bikes für Senioren
Ein E-Bike ist eine ideale Lösung für ältere Damen und Herren, deren Kraft und Ausdauer altersbedingt nachlassen. Diese elektrisch angetriebenen Fahrräder sind auch in kleiner und kompakter Form als Klapprad erhältlich. Ein solches klappbares E-Bike ist besonders praktisch für Senioren, da es in der Regel einen tiefen Einstieg hat. Da sich diese kleinen Fahrräder einklappen beziehungsweise zusammenfalten lassen, nehmen sie kaum Platz weg und können auch leicht auf einen Fahrradträger verstaut werden.
Insofern die Motorleistung 250 Watt nicht übersteigt und der Motor auf 25 km/h gedrosselt ist, gilt das motorisierte Zweirad gemäß der Straßenverkehrsordnung als Fahrrad. Es werden somit weder Haftpflichtversicherung, Kennzeichnen noch Führerschein zum Fahren benötigt. Ein solches E-Bike wird als Pedelec bezeichnet und leistet beim Anfahren oder während des Fahrradfahrens Motorenunterstützung.
Beim Anfahren leistet die kleine Maschine Unterstützung, wodurch die Pedaleure leichter von der Stelle kommen. So braucht es auch keine anstrengende Gewichtsverlagerung beim Start, womit wiederum das Sturzrisiko sinkt. Die Motorenunterstützung kann auch während der Fahrt hinzugeschaltet werden, wenn es beispielsweise bergauf geht oder die Kräfte etwas nachlassen. Eine weitere Möglichkeit ist das Seniorenrad mit drei Rädern. Dieses ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn es schwer fällt, die Balance auf dem Fahrrad zu halten. In der Bauweise gleicht ein Fahrrad für Senioren dem Dreirad für Kinder und vermeidet zuverlässig, dass Radfahrerinnen oder Radfahrer umkippen.
Pedelecs im Test
Im Internet fand unsere Redaktion viele Testbeiträge zu Fahrrädern. Nicht alle waren wirklich unabhängig. Daher verweisen wir an dieser Stelle nur auf den Testbeitrag der Stiftung Warentest. Dort erscheinen in unregelmäßigen Abständen Testberichte zu Fahrrädern. Im aktuellen Test aus dem Mai 2023 wurden City E-Bikes miteinander verglichen. Die Testergebnisse können kostenpflichtig auf test.de aufgerufen werden. In unserer Tabelle zeigen wir Ihnen die drei Testsieger:
| Marke & Modell | Gesamtnote | Mittlerer Ladenpreis* |
|---|---|---|
| Flyer Gotour 6 | 3.4 | 3.850 EUR |
| Kalkhoff Image 3.B Move | 2,2 | 3.100 EUR |
| KTM Macina City A510 | 2,2 | 3.400 EUR |
* Preisangabe laut Stiftung Warentest
In diesem Test wurden lediglich 20 E-Bikes getestet und verglichen. Dabei gingen die Tester auch nicht auf altersspezifische Bedürfnisse ein. Basenio.de hat nach leichten E-Bikes gesucht, die auch für Seniorinnen und Senioren geeignet sind. Dabei haben wir ausschließlich Fahrräder berücksichtigt, die für den Stadtverkehr konzipiert sind.
Seniorenfahrrad Damen
Für die ältere Dame werden in aller Regel Tiefeinsteiger empfohlen. Ein verhältnismäßig leichtes E-Bike wird von der Marke "Geero" aus Österreich angeboten. Unsere Redaktion empfiehlt das Modell "City Comfort", das mit unter 20 kg Gewicht zu den Leichtgewichten in der Branche gehört. Es ist ideal bei einer Körpergröße zwischen 160 und 180 cm. Mit seinen Scheibenbremsen, der 9-Gang-Schaltung und dem Aluminiumrahmen ist es besonders für den Stadtverkehr und leichte Anstiege geeignet. Die Lichtanlage ist fest verbaut. Zusätzlich zu dem relativ geringen Gewicht punktet das Modell als Seniorenffahrrad für Damen mit seinem abnehmbaren Akku. Der hat vollgeladen eine Reichweite von bis zu 125 km. Insgesamt fünf Unterstützungsstufen können während der Fahrt zugeschaltet werden.
Das Geero City Comfort kann direkt beim Hersteller oder über dessen Onlineshop gekauft werden. Aktueller Preis (Mai 2023) 3.100 EUR. Unsere Empfehlung: Wer Daten über die Fahrt sehen möchte, sollte das moderne OLED Display dazu bestellen. Es kann die jeweiligen Parameter vergrößert und gut sichtbar anzeigen.
Seniorenfahrrad Herren
Auch bei den älteren Herren empfehlen wir die Marke Geero. Wie bei den Damen war es auch hier vor allem das geringe Gewicht, was uns überzeugte. Das Modell City Comfort mit der Rahmengröße 54 ist für Herren mit einer Körpergröße zwischen 170 und 185 cm geeignet. Für Herren bis 200 cm sollte die größere Variante mit der Rahmengröße 60 gewählt werden. Technisch erfüllt es die gleichen Standards wie seine kleinere Variante für Damen. 9 Gänge und gute Scheibenbremsen sind für den Stadtverkehr mehr als ausreichend. Der Aluminiumrahmen ist wetterfest.
Das Geero 2 City Comfort ist in den beiden Farben "Cream" und "Vinyl" erhältlich. Aktueller Preis vom Hersteller: 3.650 EUR.
Hinweis: Der ADAC hat in einem Testbericht von 2020 eine schlechte Gesamtnote von 4,2 für das Modell Original Classic von Geero vergeben. Der Test ging nicht auf das hier empfohlene Modell City Comfort ein. Dennoch hat unsere Redaktion sich zu der relativ schlechten Bewertung bei Geero erkundigt.
"Bei dem getesteten Geero E-Bike handelt es sich um ein Geero 1, welches bereits 2016 auf den Markt gekommen ist. In der Zwischenzeit haben wir unsere E-Bikes kontinuierlich weiterentwickelt und dies im Rahmen von unserem neuen Geero 2 umgesetzt (erschienen Frühjahr 2020). Viele im Test negativ bewerteten Punkte treffen somit nicht auf das Geero 2 zu (Akku entnehmbar, fünf Unterstützungsstufen, neues Display).
Auf den Punkt Schadstoffe in den Griffen und im Sattel möchten wir näher eingehen: Da wir unsere Komponenten von namhaften Herstellern beziehen, war es uns nicht bekannt, dass diese bedenkliche Stoffe enthalten. Die Griffe und Sättel der Original-Modelle wurden ab der neuen Produktion nicht mehr verbaut. Wir verbauen bei unseren anderen Modellen (City und Touring) schon seit 2018 Griffe und Sättel eines anderen Produzenten. Sie waren also von den vermeintlichen Schadstoffen nicht betroffen.
Dieses Ergebnis haben wir auch zum Anlass genommen, um weitere Tests und Prüfungen anzuordnen und bei Bedarf auch diese Komponenten zu ersetzen. Mittlerweile wissen wir, dass die Griffe und Sättel unseres aktuellen Produzenten nicht von erhöhten Schadstoffen betroffen sind."
Günstige E-Bikes im ADAC Test
Getestet hat der ADAC zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe.
Generell ist bei günstigen Pedelecs keine Spitzentechnologie zu erwarten, aber Antriebs-, Brems- und Akkuleistung sollten vernünftige Werte aufweisen. Bei den meisten der getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs fielen dabei die geringe Reichweite des Akkus und die lange Ladedauer auf sowie Defizite beim Antrieb.
Im Test wurden bei den Messungen auf dem Prüfstand besonders die Bremsen, die Belastbarkeit des Rahmens sowie der Motor und der Akku überprüft. Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle.
Mit einer Akku-Reichweite von 73 Kilometern im Test (genormter Reichweitenzyklus nach R200 vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) auf dem ADAC Prüfstand) ist mit dem Deruiz auch ein entspannter Tagesausflug möglich. Die angenehme Ergonomie, ein stabiles und laufruhiges Fahrverhalten sowie die guten Bremsen überzeugten auch beim Praxistest. Positiv fiel ebenso die direkte Schaltung auf, die gut mit dem Antrieb harmoniert. Wenn auch die Unterstützungsstufen etwas feiner abgestuft werden könnten. Alle Kriterien zusammen führen zu der besten Bewertung im Test. Preislich liegt das E-Bike der Marke Deruiz mit rund 1400 Euro im unteren Drittel der Testkandidaten - damit ist es günstig und trotzdem zu empfehlen.
Das Fischer E-Bike Cita 2.2i überzeugt vor allem durch sein gutes Antriebssystem. Es ist zwar ein schweres (28,8 kg Leergewicht), aber solides Pedelec. Als einziges Pedelec mit Mittelmotor im Test bietet es eine angenehm aufrechte Sitzposition und Komfort dank gefederter Sattelstütze und guter Vordergabel. Der solide Rahmen zeigt sich bei den Fahrversuchen stabil. Die Leistung in der höchsten Unterstützungsstufe dürfte etwas stärker sein. Verbesserungspotential bietet der Informationsumfang auf dem Display.
Alle Details zu den zehn getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs gibt es in der folgenden Tabelle:
| Hersteller/Modell | Preis in Euro | ADAC Urteil | Fahren | Sicherheit und Haltbarkeit | Antriebssystem und Motor | Handhabung | Schadstoffe in den Griffen und Sattel |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Deruiz E-Bike Quartz,28 Zoll Trekking Elektrofahrrad | 1399 | 2,5 | 2,2 | 1,8 | 3,2 | 3,0 | 2,5 |
| Fischer E-Bike Cita 2.2i | 1949 | 2,5 | 2,6 | 2,6 | 2,3 | 2,6 | 2,5 |
| Lidl/Crivit Urban E-Bike Y.2 | 1599 | 2,8 | 2,6 | 2,6 | 3,6 | 2,3 | 1,0 |
| Decathlon Elops 900E | 1299 | 3,0 | 2,3 | 3,0 | 3,7 | 3,2 | 2,5 |
| Prophete Geniesser City E-Bike 28" | 1600 | 3,0 | 2,7 | 3,3 | 3,5 | 2,6 | 2,5 |
| Zündapp Z502 E Bike 28 Zoll Elektrofahrrad | 1799 | 3,0 | 2,5 | 2,7 | 3,9 | 2,8 | 2,5 |
| F.lli Schiano E-Moon 28 Zoll E-bike Pedelec | 899 | 3,2 | 2,7 | 3,0 | 4,4 | 2,9 | 2,5 |
| Heybike EC 1-ST | 1195 | - | - | - | - | - | - |
Neben den allgemein eher geringen Reichweiten fiel auch die enorm lange Ladezeit besonders beim Modell von Grundig auf. Das mit 509 Wattstunden ausgestattete Pedelec braucht weit über neun Stunden (580 Minuten), um den leeren Akku komplett wieder voll zu laden. Eine ähnlich lange Ladezeit hat im Test noch der Akku des E-Bikes Z502 von Zündapp.
Dreimal schneller geht das beim Modell von Prophete, hier ist der 418-Wattstunden-Akku in über drei Stunden wieder gut gefüllt.
Acht Pedelecs im Test haben einen drehfrequenzgesteuerten Antrieb, bei dem nicht registriert wird, wie viel Kraft beim Treten auf die Pedale wirkt. Gefährlich ist es, wenn der Nachlauf des Antriebes sehr lange anhält und nicht durch eine Betätigung der Bremsen unterbrochen wird. Bei den Modellen von Heybike und Mokwheel war das der Fall. Das Pedelec EC 1-ST von Heybike erhielt in der Kategorie Antriebssystem und Motor nur die Note 4,3. Gesamtergebnis: "ausreichend". Bei zwei Pedelecs - von Fischer und Lidl/Crivit - wurde ein Drehmomentsensor verbaut.
Beim Bremsentest auf dem Prüfstand und dem Haltbarkeitstest am Rahmen zeigte sich in der Kategorie Sicherheit und Haltbarkeit ein sehr unterschiedliches Niveau, auch wenn kein Modell durchgefallen ist. Das Bike von Deruiz zeigte hier eindeutig die beste Performance. Die Felgenbremsen bei den Modellen von F.IIi Schiano, Zündapp, Fischer und Prophete zeigen eher durchschnittliche Leistungen. Diese Bremstechnik ist aber mittlerweile eher veraltet. Die mechanischen Bremsscheiben bei den Pedelecs von Mokwheel, Grundig, Decathlon und Deruiz demonstrieren, dass damit vernünftige Bremsleistungen eingeleitet werden können.
Bei allen anderen Pedelecs wurde der Schadstoff Naphthalin in den Griffen und im Sattel gefunden. Zudem wurde der Weichmacher DEHP in den Griffen bei dem Pedelec von Mokwheel und im Sattel beim Pedelec von Grundig gefunden. Die Modelle im Test der Marken Zündapp und F.lli Schiano bieten mit rund 96 Kilogramm die geringste Zuladung. Das Heybike hat mit insgesamt 150 Kilogramm zulässigem Gesamtgewicht am meisten Spielraum für die Zuladung. Zudem ist das Pedelec mit 20,8 Kilogramm Eigengewicht das Leichteste im Test, damit kann der Rahmen mit rund 129 Kilogramm Zuladung belastet werden.
Im ADAC Test geben nur die drei Modelle von Lidl/Crivit, F.IIi Schiano und Prophete eine Freigabe für einen Kinderfahrradanhänger oder Kinderfahrradsitz in den Bedienungsanleitungen an.
Checkliste für den Kauf eines E-Bikes für Senioren
E-Bikes für Senioren müssen zu deren körperlicher Voraussetzungen passen und mit Bedacht ausgewählt werden. Folgende Checkliste sollte daher jeder für sich vor dem Kauf durchgehen:
- Rahmenform: Oft fällt älteren Menschen die Handhabung mit einem E-Bike leichter, das einen tiefen Einstieg, also einen sogenannten Wave-Rahmen, hat.
- Fahrrad-Typ: Als Fahrrad-Typ eignen sich sowohl City-, Trekking- als auch die beliebten Kompakt-E-Bikes. Letztere sind aufgrund ihrer Größe oft leichter und insgesamt einfacher in der Handhabung. Je nach motorischer Einschränkung bieten einige Hersteller auch E-Bikes mit drei Rädern an.
- Gewicht: Ganz klar, E-Bikes sind aufgrund ihres Akkus und Motors schwerer als Bio-Bikes. Dennoch gibt es Unterschiede. Denn je größer der Akku, umso höher die Reichweite, aber desto schwerer das Rad. Daher sollte man überlegen, welche Strecken man zurücklegen möchte und ob gegebenenfalls ein E-Bike mit einem nicht ganz so großen Akku ausreicht.
- Ergonomie: Ein angenehmer Sattel, eine gute Auflagefläche bei den Griffen und eine aufrechte Sitzhaltung. Das E-Bike sollte so geschnitten sein, dass sich der Best-Ager wohlfühlt, die Hände nicht einschlafen oder andere Körperteile schmerzen. Sattel, Sattelhöhe und Lenkergriffe lassen sich bei Bedarf schnell tauschen und anpassen. Bei der Probefahrt muss der Fahrer einfach ein gutes Gefühl bekommen.
- Unkomplizierte Bedienung: Ein E-Bike bringt eine gewisse Technik mit sich und eine Einweisung der verschiedenen Funktionen sollte beim Kauf erfolgen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass das Display gut ablesbar ist. Mitunter macht es auch Sinn, sein E-Bike mit der entsprechenden App zu koppeln. Aber, einmal eingerichtet, muss man eigentlich kaum etwas mit der App machen und der Fahrer kann sich darauf konzentrieren, die Unterstützungsstufen kennenzulernen und entsprechend zu nutzen. Insgesamt wird der Best-Ager vermutlich die meiste Freude an seinem Rad haben, wenn er es großteils intuitiv bedienen kann.
- Gepäckoptionen: Wer mit dem E-Bike seine Einkäufe erledigen möchte, sollte darauf achten, dass beispielsweise ein Gepäckträger vorhanden ist. Befestigt man rechts und links eine Tasche, sollte man stets auf eine ausgeglichene Gewichtsverteilung achten.
- Unterschiede zum Bio-Bike kennenlernen: Durch die höhere Geschwindigkeit und das höhere Gewicht des Fahrrads verändert sich der Bremsweg. Daher sollte man sich erst mit seinem neuen Rad auf einem Privatgrundstück oder einer wenig befahrenen Straße vertraut machen und auch mal eine Vollbremsung üben, bevor man sich in den Großstadtverkehr traut. Mitunter macht auch ein E-Bike-Kurs Sinn, den man zum Beispiel beim ADFC buchen kann. Dieser kostet nicht viel und kann einfach nachgerüstet werden.
- Helm: Gerade für Senioren ist es oft ungewohnt, einen Helm zu tragen. Dieser sollte jedoch zur festen Ausstattung gehören, wenn man sich auf’s Rad schwingt.
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