Du bist auf der Suche nach einem neuen Motorrad? Im 1000PS Marktplatz und in der 1000PS Marktplatz App finden sich tausende Angebote. Doch wie das richtige Modell finden? Hier findest du eine Übersicht über die leichtesten Motorräder und Motorroller, die sich ideal für den Transport im Wohnmobil eignen.
Top 5 der leichtesten Motorräder
Die 1000PS Crew fährt seit 15 Jahren sämtliche neuen Motorräder aller Kategorie und Leistungsklassen. Die Erfahrungen geben wir gerne in unseren Tests und Videos weiter. Um unseren Userinnen und Usern bei der Suche nach einem neuen Motorrad oder einen neuen Roller einen einfachen Überblick geben zu können, bieten wir seit 2017 die Top 5 Listen der 1000PS Crew an. Diese Top 5 Listen erstellen wir für die wichtigsten Anforderungen und beinhalten aktuelle Neue- und gebrauchte Motorräder und Roller. Die Listen haben keinen absolutistischen Anspruch und sind auch nicht vollständig. Aber sie bieten in jedem Fall eine großartige Unterstützung bei dem Beginn einer Suche nach einem neuen Bike.
Platz 1: Montesa 4Ride
Auf Platz 1 ist ein wahres Leichtgewicht in der Motorradwelt. Mit nur 84kg fahrbereit ist die Montesa 4Ride ohne Zweifel das leichteste Motorrad in dieser Liste. Die Leistung des 259ccm großen Einzylinders liegt bei 8 PS, der Tank verfügt über eine Kapazität von 4,4 Liter. Diese Daten verraten aber nicht, was für ein faszinierendes Fahrzeug die Montesa 4Ride ist. Als Trial mit Straßenzulassung wird der Trialsport auch für normale Menschen zugänglich, da man mit ihr auch kurze Strecken auf der Straße fahren kann. Durch ihr geringes Gewicht kann sie auch einfach auf jedem Wohnmobil oder einem kleinen Anhänger transportiert werden. Als Teil des Honda Konzerns gilt die Montesa als sehr zuverlässig, Ersatzteilkosten halten sich ebenfalls in Grenzen.
Platz 2: KTM 390 Duke
Platz 2 beweist, dass es nicht viel Leistung braucht, um ein vollwertiges Motorrad auf die Beine zu stellen solange das Gewicht niedrig genug ist. Die Rede ist von der KTM 390 Duke. Mit nur 155kg fahrbereit und 44 PS ist die 390 Duke eine ernstzunehmende Waffe im Winkelwerk. Talentierte Fahrer werden es sogar schaffen, stärkere Motorräder zu überholen. Die Schnittmenge aus Leistung und Gewicht ergibt nämlich ein wahnsinnig spielerisches Motorrad, auf dem selbst erfahrene Motorradfahrer noch viel Spaß haben können. Zudem hat der potente Einzylinder genug Leistung, um die KTM problemlos auf das Hinterrad zu stellen.
Platz 3: Husqvarna 701 Supermoto
Die Husqvarna 701 Supermoto fasziniert uns seit 2015 und ist mit einem fahrbereiten Gewicht von 145kg ein würdiger Platz 3. Laut NastyNils ist sie heutzutage eines der coolsten Bikes, das man bedenkenlos empfehlen kann. Der 71 PS starke Einzylinder ist eine Macht und kann auch für Autobahnetappen problemlos eingesetzt werden. Nur der fehlende Windschutz wird auf lange Dauer ermüdend wirken. Zudem gilt die Husqvarna 701 Supermoto als sehr wertstabil. Das extra Geld, das man bei der Anschaffung investiert, geht beim Verkauf nicht verloren. Was kann man mehr wollen? Als Alternative kann die KTM 690 SMC-R gesehen werden, die bereits seit 2012 am Markt ist. Egal für welche man sich entscheidet, das Ergebnis ist zu 100% ein leichtes Motorrad, mit dem man endlos wheelen kann.
Platz 4: Suzuki DR-Z 400 SM
Zu Platz 4 muss nicht viel gesagt werden. Die Suzuki DR-Z 400 SM ist in Supermoto-Kreisen eines der beliebtesten Motorräder, was sich spürbar auf die Gebrauchtpreise auswirkt. Sie gilt als eine der besten Wertanlagen, da man sie ohne Verlust wiederverkaufen könnte. Aber wieso verkaufen? Die DR-Z 400 SM fühlt sich mit ihren 41 PS und 146kg fahrbereit wie ein vollwertiges Motorrad an, das sehr sportlich fährt. Dazu kommt japanische Zuverlässigkeit, die man ohne Bedenken weiterempfehlen kann. Wir bei 1000PS vermissen die Suzuki DR-Z 400 SM sehr und verstehen nicht, wieso Suzuki dieses legendäre Motorrad nicht wiederbelebt.
Platz 5: Kawasaki KLX 250
Platz 5 der leichtesten Motorräder, die richtig leiwand fahren, vergibt NastyNils an die Kawasaki KLX 250. Mit einer Leistung von 22 PS und einem Gewicht von 138kg fahrbereit, fühlt sich die KLX 250 alles andere als schnell an. Für Bergauf-Etappen braucht man viel Schwung und man wird nie das Gefühl haben, auf einem Dampfhammer zu sitzen. Dafür vermittelt die Kawasaki viel Treue und Kampfgeist. Sie gilt als beinahe unverwüstlich und auch im Sattel fühlt man sich laut NastyNils unzerstörbar. Ein guter Tipp für alle, die mit wenig Gewicht und viel Zuverlässigkeit im Enduro-Bereich unterwegs sein wollen.
Motorroller als Alternative
Motorroller bieten Reisenden eine ideale Kombination aus Flexibilität und Komfort. Dank seiner kompakten Größe und des sparsamen Kraftstoffverbrauchs ist der Roller ein guter fahrbarer Untersatz für Stadterkundungen und kurze Ausflüge.
Mit einer durchdachten Unterbringungslösung im Wohnmobil - sei es im Laderaum oder auf einem speziellen Rollterträger- können 125er-Roller sicher transportiert werden. Mehr Infos zum Transport im Wohnmobil lesen Sie hier.
Leichte 125-Roller fürs Wohnmobil
Wer über 25 ist, seit mehr als fünf Jahren einen Autoführerschein besitzt und neun 90-minütige Doppelstunden in der Fahrschule absolviert, darf ohne Prüfung auch Leichtkrafträder mit höchstens 125 Kubik Hubraum und 15 PS fahren.
Yamaha hat in dieser Hubraum- und Leistungsklasse drei Motorroller im Programm, die ein breites Spektrum abdecken:
- RayZR 125: Mit 2.524 Euro günstiger als ein E-Bike, wiegt knapp unter 100 Kilo und ist so kompakt, dass er sogar mit in den Campingurlaub reisen könnte.
- N Max 125: Mit 4.042 Euro Grundpreis ist der günstigste aus Yamahas Sportroller-Mannschaft und pflegt mit Bluetooth-Connectivity, großem Staufach unter der Sitzbank und Funkschlüssel schon einen ziemlich erwachsenen Auftritt. Angeschoben wir der 132 kg schwere N Max von Yamahas modernstem 125er-Treibsatz mit 9 KW (12,2 PS).
- X Max: Der steckt auch unter dem Sportdress des X Max, der seinen Grundpreis von 5.649 Euro (als Tech Max 6.249 Euro) außer mit Größe auch durch feinere Fahrwerkskomponenten, ein Farb-LCD mit Navi-Einbindung, den beleuchteten Kofferraum für zwei Helme und den insgesamt wertigsten Auftritt rechtfertigt.
So schnittig er aussieht, so fährt sich der X Max auch: stabil und vertrauenerweckend sicher auf Schnell- und kurvigen Landstraßen. Die Gabel filtert sensibel Grobes aus der Piste und bietet gute Durchschlagreserven, die hinteren Federbeine lassen sich auf die Beladung anpassen. Um die Stufensitzbank zu erklimmen, muss das Bein über den hohen Mitteltunnel. Der X Max ist fast ein Motorrad.
Apropos: mit seiner bequemen Stufensitzbank, die dem Passagier in Reihe zwei gute Aussicht gönnt, der angenehmste Doppelsitzer. Die exzellenten LED-Scheinwerfer weisen den Weg, die ABS-Bremsen sind stark und gut dosierbar und der Wind- und Wetterschutz ist ausgeprägt. Der Viertaktmotor beweist Durchzugs- und Durchhaltevermögen. Am kräftigsten ist er dort, wo man es braucht, nämlich im mittleren Drehzahl- und Geschwindigkeitsbereich zwischen 0 und 80 km/h.
Im leichteren N Max ist der Einzylinder noch ein wenig quirliger. Große Piloten haben hier bei vollem Lenkeinschlag sogar ein wenig mehr Kniefreiheit als beim X Max. Auch der kleine Max fährt tadellos und sicher, bremst mit ABS vorne und hinten und bietet sehr ordentlichen Komfort. Nur findet das alles auf minimal niedrigerem Niveau statt. So geht die Gabel an schwungvoll überfahrenen Bordsteinkanten mal eher auf Block, der LED-Scheinwerfer ist etwas weniger hell, das Staufach unter der Bank ist kleiner und unbeleuchtet, das Cockpit weniger prachtvoll.
Unter dem Strich ist der N Max die goldene Mitte aus dem schweren Luxus-Sportroller X Max und dem RayZR. Dessen luftgekühlter Motor geht dank E-Boost gut voran, verliert ab 70 und am Berg aber spürbar an Verve. ABS sucht man hier vergebens, dafür gelingt der Auf- und Durchstieg hier am leichtesten. Für Stadtfahrten und kurze Überlandetappen ist der RayZR gut geeignet.
Worauf Camper achten müssen
Im Urlaub mit dem Wohnmobil ein Motorrad oder einen Motorroller dabei zu haben, ist praktisch. Doch was müssen Camper beachten, die ein Bike ohne Anhänger transportieren möchten? Die ADAC Redaktion gibt Tipps und stellt geeignete Modelle vor.
Wichtige Aspekte beim Transport
- Größe und Gewicht: Achte auf die Abmessungen und das Leergewicht des Zweirads.
- Achslasten beim Wohnmobil: Die rahmenfesten Träger sind meist für maximale Ladungsgewichte von 150 Kilogramm zugelassen.
- Ausgewachsene Bikes gehören auf den Hänger: Für den Transport größerer Motorräder ist ein Anhänger empfehlenswert.
Rechenbeispiel zur Achslastverteilung
Die Be- und Entlastung der Achsen kann bei Kenntnis der wichtigsten Daten relativ einfach berechnet werden. Bedeutsam dafür sind die Maße für den Abstand (a) zwischen Hinterachse (HA) und Transportplattform und dem Radstand (b). Wegen der Entlastung der Vorderachse (GVA) wird die Hinterachse höher belastet (GHA), als das Gewicht an der Transportplattform bewirkt.
Rechenbeispiel:
- G (Motorrad und Transportplattform) = 180 kg
- a = 1,5 m
- b = 3,3 m
Zusätzliche Last an der Hinterachse GHA: 180 kg x (1,5:3,3 + 1) = 262 kg
Entlastung an der Vorderachse GVA: 262 kg - 180 kg = 82 kg
Ähnlich verhält es sich, wenn die Maschine in einer möglichen Heckgarage untergebracht werden soll. In diesem Fall sind die Abmessungen von besonderer Bedeutung. Im Zweifel müssen Sie für eine Unterbringung die Rückspiegel oder auch ein Windschild des Motorrads abmontieren. Zudem muss geklärt werden, ob die Bodenplatte der Heckgarage für die Belastung mit einem Motorrad ausgelegt ist.
Elektrofahrzeuge für die Wohnmobilgarage
Mit Elektrofahrzeugen lassen sich beim Campen lange Wege einfach zurücklegen. Nebenbei versprechen die Vehikel noch großen Fahrspaß. Die Bandbreite reicht von praktisch bis sportlich.
Stellvertretend für die verschiedenen Klassen haben wir die unterschiedlichsten Fahrzeuge ausprobiert und sie vor allem auf die Tauglichkeit im Campingeinsatz bewertet. Dafür spielt weniger die elektrische Reichweite eine Rolle, sondern vielmehr das Gewicht und der Platzbedarf beim Transport. Sicher zu benutzen sollten sie natürlich auch sein.
Elektrofahrzeuge im Überblick
Hier stellen wir alle E-Beiboote fürs Wohnmobil und den Campingplatz vor.
- Klever Q Comfort: Kompaktes Pedelec mit ungewöhnlicher Rahmenform. Mit rund 25 Kilogramm ist das Rad recht schwer geraten, was aber auch an den stabilen Komponenten liegt. Der Serienakku mit 360 Wh reicht für rund 60 Kilometer. Optional gibt es 570- und 850-Wh-Stromquellen.
- Scuddy Premium Sport: Der schnelle Surfer Scuddy wird in Handarbeit gefertigt. Mit Sitz ist der gut 28 Kilogramm schwere Roller zulassungsfähig. Der kraftvolle Motor sorgt bis zu 35 km/h Topspeed.
- Remsdale carbon Street: Ein leichter Renner ist das Remsdale Carbon Street. Der Name ist Programm. Hier sorgt Carbon für niedriges Gewicht. Leider gilt das auch für den Fahrer, denn der darf höchstens 78 Kilogramm wiegen, damit das Fahrradgesamtgewicht die erlaubten 90 Kilogramm nicht überschreitet. Die Reichweite beträgt bis zu 100 Kilometer mit einer Akku-Ladung.
- Ninebot Elite: Kompakter Segway Roller, der mit maximal 20 km/h mit einer Akkuladung bis zu 30 Kilometer weit fährt. Das Fahrverhalten ist unkritisch bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit.
- Niu M1 Pro: Der leichte Roller für eine Person hat eine Reichweite von fast 60 Kilometern. Der Motor kommt von Bosch und sorgt für lautlose Beschleunigung. Mit einem Gewicht von knapp 60 Kilogramm ist er das mit Abstand schwerste Modell in diesem Vergleich.
- Ninebot Kickscooter ES2: Der stabile Tretroller überzeugt durch gute Verarbeitung und hochwertig anmutende Materialien. Das Fahren ist schnell erlernt und spielerisch. Die Reichweite beträgt gute 15 Kilometer.
- Hammer K1: Exotisches Mofa im Jeansdesign. Trotz der kleinen 12,5-Zoll-Rädchen fährt sich der Hammer problemlos auf halbwegs normalen Wegen. Die Reichweite beträgt maximal 35 Kilometer.
- Inmotion V3 Pro: Das Einrad V3 Pro ist ein spezielles Fahr- und Sportgerät. Der Fahrer steht nur auf zwei klappbaren Fußtritten, kann sich nirgendwo festhalten und steuert das Gerät ausschließlich mit Gewichtsverlagerung.
- Inmotion T3: Zwei Räder vorne, der Antrieb hinten. Das T3 von Inmotion ist eher ein Skateboard denn ein Roller. Der zehn Kilogramm leichte Roller kann Fahrer bis zu 120 Kilogramm tragen und hat eine Reichweite von gut 10 Kilometern.
- Atto: Der Mobilitätsroller Atto sieht unscheinbar aus, hat es aber faustdick hinter den Ohren. Die Bedienung ist denkbar einfach. Der Clou ist sein Klappmechanismus.
Kompakte E-Bikes: Die perfekte Ergänzung für Camper
Wer E-Bikes im Wohnmobil mitnimmt, weiß: Möglichst leicht und handlich sollten sie sein, gleichzeitig aber trotzdem einen guten Fahrkomfort bieten. Hier kommen kompakte E-Bikes (Pedelecs) mit 20-Zoll-Reifen ins Spiel.
Für Reisemobilisten besonders interessant sind kompakte 20-Zoll-E-Bikes. Sie bieten meist zwar nur einen minimalen Gewichtsvorteil gegenüber 28-Zoll-E-Bikes, sind beim Transport aber wesentlich besser zu handeln: Modelle mit drehbarem Lenker und klappbaren Pedalen passen sogar in kleinere Heckgaragen.
Skeptiker mögen bei der One-Size-Rahmengröße der „Kompakten“ zunächst kritisch die Augenbrauen hochziehen - dank schnell verstellbarer Lenker und Sättel eignen sich die kompakten E-Bikes grundsätzlich jedoch für alle Fahrer zwischen 1,60 und 1,90 Meter Körpergröße.
Auffällig sind die großvolumigen 20-Zoll-Reifen. Sie bieten einen erstaunlich guten Rollwiderstand, das große Volumen dämpft zudem Fahrbahnunebenheiten wie Schotter oder Kopfsteinpflaster.
Motor: Front, Mitte, Heck?
Bei der breiten Masse an E-Bikes - sowohl bei kompakten als auch bei City- oder Touren-Rädern - hat sich der Mittelmotor durchgesetzt. Das Gewicht sitzt zentral am Rad, der Motor kann von der Batterie am besten angesteuert werden, es sind keine zusätzlichen Kabel nötig und es gibt keine thermischen Probleme mit der Wärmeabführung.
Die Schaltung Ketten- oder Nabenschaltung?
Auch hier ist ein eindeutiger Trend zu erkennen. „Kompakte E-Bikes werden mittlerweile fast ausschließlich mit Mittelmotor (siehe Kasten unten: Front, Mitte, Heck?) und Nabenschaltung angeboten“, erklärt Erhard Mott. Die Nabenschaltung hat sich als besonders robust, wartungs- und verschleißarm bewährt.
Kette oder Riemen?
Ähnlich wartungsarm wie eine Nabenschaltung sind Zahnriemen. Immer häufiger kommt er statt einer klassischen Kette zur Kraftübertragung vom Motor zum Hinterrad zum Einsatz. Anders als eine Kette muss ein Zahnriemen nicht regelmäßig gepflegt und geölt werden, Nachteile hat er so gut wie keine.
Der Akku
Je mehr Akkukapazität, desto besser? Nicht unbedingt. Größere Akkus sind schwerer, was das Handling beim Fahren und Verladen erschwert. Bosch beispielsweise bietet Akkus von 400 bis 725 Wh Kapazität an. „Für die meisten Camper mit kompakten E-Bikes reicht der 545-Akku vollkommen aus“, meint Erhard Mott.
Die Bremsen
Beim Thema Bremsen stellt sich im Grunde nur noch die Frage, ob das E-Bike Felgen- oder Scheibenbremsen hat. In jedem Fall sollten es hydraulische Bremsen sein.
Die Wahl des richtigen Sattel
Den richtigen Sattel zu finden, ist nicht einfach. Denn was im Geschäft möglicherweise bequem erscheint, wird auf einer längeren Tour mitunter zur Qual. Entscheidend ist neben Anatomie und Sitzposition aber vor allem auch die Gewohnheit.
Kompakt-Bike versus Faltrad: Das sind die Unterschiede
Während Falträder sich klein zusammenklappen lassen, bieten kompakte E-Bikes diese Möglichkeit nicht. Ihr Packmaß ist - verglichen zum Faltrad - trotz meist gleicher Felgengröße von 20 Zoll somit deutlich größer. Dennoch gibt es Gründe, sich zwar für ein 20-Zoll-E-Bike, aber gegen ein Faltrad zu entscheiden.
Denn kompakte E-Bikes ohne Faltmechanismus sind deutlich stabiler und bieten in der Regel ein höheres zulässiges Gesamtgewicht und somit größere Zuladungsreserven. Vor allem für große und schwere Fahrer ist dies nicht unerheblich.
125er-Motorräder mit Autoführerschein fahren
Autofahrer können für kleines Geld den vereinfachten Führerschein Klasse B196 für Leichtkrafträder machen. Doch welche Modelle eignen sich für Neu-Biker? Hier finden Sie die interessantesten Motorräder mit 125 cm³ Hubraum.
Um ein 125er-Bike mit dem Autoführerschein zu fahren, bedarf es nur einer Fahrerschulung. Die sonst vorgeschriebene Ausbildung samt Prüfungen muss für die Fahrerlaubnis der Klasse B196 nicht mehr durchlaufen werden. Voraussetzung ist lediglich, dass man älter als 25 Jahre ist und seit über fünf Jahren den Pkw-Führerschein Klasse B besitzt.
Moderne 125er-Motorräder, offiziell Leichtkrafträder genannt, dürfen maximal 125 cm³ Hubraum und 11 kW/15 PS haben, Elektro-Leichtkrafträder entsprechend eine Nenndauerleistung von 11 kW. Sie kommen den nicht gedrosselten Motorrädern in vielen Punkten sehr nahe und bieten gehobenen Fahrspaß für überschaubares Geld.
In Hinblick auf Abgasnormen und Sicherheitstechnik sind die Auflagen für 125er nicht ganz so streng wie für die großen Motorräder. Teilweise sind diese dennoch schnell unterwegs und haben aufwendig gestrickte Fahrwerke. Wer also ambitioniert unterwegs sein will, sollte ein Modell mit ABS wählen, denn besonders Fahranfängern bereiten Notbremsungen auf zwei Rädern oft Probleme.
Neue 125er im Jahr 2025
Hier die Neuheiten, die die Hersteller im Jahr 2025 mit 125 cm³ Hubraum auf den Markt bringen: Es sind fünf Modelle, von der Aprilia 125 SX/RX bis zur KTM 125 Enduro R. Der weiterhin 11 kW/15 PS starke Einzylindermotor wurde für die Abgasnorm Euro 5+ fit gemacht. Im Zuge der technischen Anpassungen wurde das Drehmoment von 11 auf 11,5 Newtonmeter erhöht. Statt wie bisher Edelstahl-Optik, trägt der Auspuffendtopf nun ein mattschwarzes Finish.
Zu den weiteren Neuerungen gehört eine Umstellung auf LED-Leuchten, die zusammen mit neuen Verkleidungsteilen und einem neuen Farbschema für optische Frische sorgen. Das Cockpit bietet künftig ein rechteckiges Farbdisplay. Das ABS wurde um eine Anti-Überschlag-Funktion erweitert. Für den Sozius gibt es Haltegriffe. Optional ist ein USB-Anschluss bestellbar.
SX und RX unterscheiden sich vor allem hinsichtlich Radgrößen, Bereifung und Bremsen. Die Supermoto-Variante SX bietet Straßenbereifung, kleinere Räder und klassische Scheibenbremsen. Bei der Enduro-Version RX setzt Aprilia auf ein großes 21-Zoll-Vorderrad und ein 18-Zoll-Hinterrad, Stollenbereifung und Scheibenbremsen im Wave-Stil.
Das 125er-Duo von Aprilia kommt voraussichtlich im Frühjahr auf den deutschen Markt. Die Preise dürften leicht steigen.
Benelli erweitert seine Modellpalette für die Saison 2025 um die beiden Leichtkrafträder BKX 125 und BKX 125 S. Während erstere als Leicht-Enduro mit Speichenrädern, grobstolligen Reifen und 18 Zentimetern Federweg an den Start geht, ist die 125 S das Supermoto-Pendant mit sportlichen Onroad-Reifen, Gussfelgen, 15 Zentimetern Federweg und weniger Verkleidungsteilen.
In beiden Fällen schickt ein Einzylindermotor 11 kW/15 PS über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Kettenantrieb ans Hinterrad. Damit dürften die Fahrer der beiden Hochbeiner in dreistellige Geschwindigkeitsregionen vorstoßen können. Der wassergekühlte Single mit Einspritzung soll 2,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Der 12-Liter-Tank ermöglicht so eine theoretische Reichweite von 500 Kilometern.
Zu den Neuteilen der Saison 2025 gehören der Tank, die Seitenverkleidungen und der Motorspoiler. Erstmals zu haben sind eigens für die Grom konzipierte Zubehörteile. Optional oder im Paket sind Handprotektoren, Windschild, Satteltaschen, eine Gepäckbrücke sowie eine Rücksitztasche erhältlich.
Außerdem lassen sich bei der 2025er Grom einzelne Karosserieteile leicht abnehmen, wodurch sich die Fläche für individuelle Aufkleber, Grafiken und Folierungen vergrößert. An der Technik ändert sich nichts, der Verbrauch liegt nach wie vor bei moderaten 1,5 Litern pro 100 Kilometer. Der Preis für die 2025er-Grom beträgt 4000 Euro (zzgl.
Trotz des kleinen Hubraums sind hochwertige Komponenten wie WP-Federung, Aluminiumgussräder, ABS und Traktionskontrolle an Bord. Das gleichzeitig moderne und minimalistische Design macht die beiden 125er zu einem stylishen Duo im Segment der Leichtkrafträder.
Die Rahmen der Bikes sind aus Stahl-Gitterrohr gefertigt und ermöglichen eine seitliche Positionierung des hinteren Federbeins, was die Absenkung der Sitzbank erlaubt. Alle Modelle erhielten Kurven-ABS, wurden leichter und sollen dank neuer Federelemente und neuer Aluschwinge sowie neuem Lenker besser fahrbar sein. Neu sind auch die Motoren, die jedoch bei einer Leistung von 11 kW/15 PS bleiben. Eine Easy-Shift-Funktion erlaubt kupplungslose Gangwechsel.
Im Cockpit warten die Bikes mit einem 5-Zoll-TFT-Display samt neuen Konnektivitätsfunktionen auf. Auch die neue LED-Beleuchtung und ein in Details modifiziertes Design prägen das neue Modelljahr. Die Preise liegen bei 5400 bzw.
Der Einzylinder ist eng mit der 125er-Duke verwandt, setzt allerdings auf eine Enduro-Aufmachung, größere Speichenräder mit Stollenbereifung sowie ein WP-Fahrwerk mit 23 Zentimetern Federweg.
Der flüssigkeitsgekühlte Single der 125er-Enduro leistet 11 kW/15 PS. Fahrwertig ist die Maschine 152 Kilogramm leicht, der Einstiegspreis liegt bei 5500 Euro. Bei der weitgehend nach gleichem Muster gestrickten 390 Enduro R sind es 159 Kilogramm versus 33 kW/45 PS.
Tabelle: Top 5 der leichtesten Motorräder
| Platz | Modell | Gewicht (fahrbereit) | Leistung |
|---|---|---|---|
| 1 | Montesa 4Ride | 84 kg | 8 PS |
| 2 | KTM 390 Duke | 155 kg | 44 PS |
| 3 | Husqvarna 701 Supermoto | 145 kg | 71 PS |
| 4 | Suzuki DR-Z 400 SM | 146 kg | 41 PS |
| 5 | Kawasaki KLX 250 | 138 kg | 22 PS |
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