Leichte Pedale für MTB im Vergleich

Pedale sind neben den Griffen der einzige Kontaktpunkt zu eurem Bike und somit essenziell für die Kontrolle und Sicherheit auf dem Trail. Was am Anfang von vielen unterschätzt wird, entpuppt sich im Laufe eurer Bike-Karriere als einer der wichtigsten Teile am Bike. Ein sicherer Stand auf dem Bike verleiht euch Sicherheit und somit auch Selbstvertrauen. Ein gutes Pedal ist deshalb mehr wert als einem auf den ersten Blick bewusst ist. Denn so könnt ihr euch besser auf den Trail konzentrieren und habt mehr Spaß auf dem Bike. Viele Pedale bieten Individualisierungsmöglichkeiten an, was natürlich hilfreich ist, um sie perfekt auf eure Wünsche maßzuschneidern.

Eine gute Lagerung und Dichtung sind ebenfalls wichtige Kriterien, um dem Pedal eine lange Lebensdauer zu ermöglichen - ihr wollt ja schließlich nicht jede Saison neue kaufen. Zuletzt spielt die Selbstreinigung eine nicht zu unterschätzende Rolle, denn auch wenn es matschig wird, sollten euch eure Pedale natürlich nicht im Stich lassen. Das Gewicht ist weniger relevant, denn wir treten lieber ein paar mehr Gramm und stehen dafür sicher. Natürlich hat auch der verwendete Schuh einen riesigen Einfluss auf das Standgefühl.

Das Testfeld im Überblick

Das Testfeld der Klickpedale ist superdivers, denn unter den sechs Pedalen im Test befinden sich fünf unterschiedliche Klick-Mechanismen. Letztes Jahr wurde das Acros-Klickpedal vorgestellt. Abgesehen von dem etwas unkreativen Namen - ja, Klickpedal ist der Name des Pedals - hat es einige spannende Features zu bieten. Das Hope Union Trail gilt bei uns im Büro als Geheimtipp.

Das Testfeld der Flat-Pedale ist aufgeteilt in zwei Gruppen: Composite- und Alu-Pedale. Zwischen diesen beiden Gruppen sind die preislichen Unterschiede teilweise sehr groß, doch wie wird sich das auf dem Trail auswirken? Es ist das erste Flat-Pedal der französischen Rennrad-Pedal-Spezialisten und schlägt mit gerade einmal rund 50 € zu Buche. Ein spannendes Konzept zeigt das SQlab 50X: Das Pedal wird in drei verschiedenen Achslängen angeboten, damit es perfekt auf eure bevorzugte Standbreite angepasst werden kann.

Nachfolger davon ist das Hope F22, das selbstverständlich hier am Start ist. Bereits im vergangenen Test konnte das Crankbrothers Stamp 7 unsere Tester überzeugen, dieses Mal haben wir die große Variante der Kalifornier dabei. Das Nukeproof Horizon Pro Sam Hill Enduro ist ein absoluter Klassiker unter den Flat-Pedalen und wird von einigen der schnellsten Flat-Pedal-Rennfahrern genutzt. Als letztes Pedal im Bunde ist das Chromag Dagga im Test, das aggressiv und gefährlich aussieht.

Klickpedale vs. Flatpedale: Eine Glaubensfrage

Die Frage, ob ein Mountainbiker Klick- oder Flat-Pedale fährt, ist fast schon eine Glaubensfrage. Einige sind auf ein System eingeschworen und wollen von nichts anderem mehr hören. Flat-Pedale werden auch oft Plattformpedale genannt, da sie eine große Standplattform bieten, auf den man den Fuß einfach draufstellen kann. Wegen ihrer Einfachheit raten wir auch Einsteigern immer dazu, mit Flats zu starten.

Hier gilt allerdings nicht „viel hilft viel“, denn bei den Pins kommt es auch auf Größe, Anordnung und Höhe an. Die von unten verschraubten Pins haben den großen Vorteil, dass man sie viel leichter wechseln kann, wenn sie bei einem Aufsetzer beschädigt werden. Ein Nachteil, den sie allerdings haben, ist, dass sie eine durchgängige Achse benötigen, da der weniger stabile Kunststoff sonst die Last nicht tragen kann. Dadurch ist die Standfläche dieser Pedale in der Mitte immer etwas erhöht, was eine konvexe Standfläche schafft. Aus diesem Grund sitzt der Fuß in der Mitte stärker auf als an der vorderen und hinteren Kante und man hat einen etwas undefinierten Stand.

Da Alu ein stabileres Material ist, haben die Hersteller mehr Freiheit beim Design der Pedale und sie können dünner und mit kürzeren Achsen entwickelt werden. Das wiederum erlaubt eine konkave Standfläche, die einen besseren Halt und einen definierteren Stand bietet. Da man mechanisch mit dem Bike verbunden ist, kann man nicht auf dem Pedal verrutschen und steht immer an der perfekten und vor allem gleichen Stelle. Egal, ob man von einem Steinfeld durchgeschüttelt wird oder in einem flachen Trail-Segment einen knackigen Sprint hinlegen will.

An der Unterseite des Schuhs wird eine Metallplatte, die Cleat genannt wird, befestigt. Diese ist speziell geformt und wird in einen gefederten Mechanismus auf dem Pedal eingeklickt. Um den Schuh wieder vom Pedal zu lösen, muss er zur Seite herausgedreht werden. Auch andere Hersteller verbauen es an ihren Pedalen, viele haben jedoch auch ihre eigenen Mechanismen entwickelt. Das Klick-Gefühl unterscheidet sich dabei maßgeblich.

Denn je nachdem, wie die beiden Bügel des Klick-Mechanismus geformt sind, ist das Feeling im Pedal anders. Außerdem kann man bei vielen Pedalen das Klick-Feeling noch feintunen. Dafür gibt es meist zwei Möglichkeiten: Die Einstellung der Federspannung, die bestimmt, wie viel Kraft benötigt wird, um in das Pedal einzusteigen, sowie die Form der Cleats. Float beschreibt die Bewegungsfreiheit, die man im eingeklickten Zustand hat, während der Auslösewinkel angibt, wie weit man seinen Fuß drehen muss, um aus dem Klick-Mechanismus herauszukommen.

Die Standbreite und der Q-Faktor

Die Standbreite auf den Pedalen wird vorgegeben durch die Länge der Achse. Ein Wert, der in diesem Zusammenhang oft angegeben wird, ist der Q-Faktor. Dieser bezeichnet den Abstand von der Kurbelaußenseite zur Pedalmitte. Da die Kurbelbreite bei den allermeisten Mountainbikes die gleiche ist, gibt der Q-Faktor an, wie breit der Stand auf dem Bike ist.

Wie breit man steht ist dabei von Körpergröße, Hüftbreite, persönlichen Vorlieben und natürlich dem Einsatzzweck abhängig. Bei Trail-, Enduro- oder Downhill-Bikes steht man hingegen meist breiter, da das ein kontrollierteres Fahrgefühl in der Abfahrt gibt. Flats bieten mehr Freiheit in der Platzierung des Fußes, deshalb wird hier meist kein Q-Faktor angegeben. Bei Klicks wird der Q-Faktor angegeben, da man ihn bis zur Mitte des Klick-Mechanismus einfach messen kann.

Testbedingungen und Ergebnisse

Unsere Tester haben die Pedale über mehrere Monate hinweg unter den verschiedensten Bedingungen getestet. Von Hometrail-Runden über Bikepark-Laps und Shuttle-Runs bis hin zu All-Day-Adventures war alles mit dabei. Dabei haben wir auch auf die Wartungsfreundlichkeit geachtet: Wie gut lassen sich die Pedale öffnen, um z. B. die Lager neu zu schmieren? Wird Spezialwerkzeug dazu benötigt? Und wie gut sind die Lager gedichtet, um Schmutz und Wasser draußen zu halten?

Zunächst einmal haben alle Pedale des Tests ihren Job gut erfüllt und wir mussten glücklicherweise keine Totalausfälle beklagen. Es hat sich also sowohl bei Klicks als auch bei Flats ein klarer Sieger ergeben. Zwei Pedale, die alles mitmachen und extrem hohe Performance bringen, ohne dass ihr euch zu viel Gedanken machen müsst, was gerade unter euren Füßen passiert.

Das Hope Union Trail vereint scheinbare Gegensätze: Es bietet freien Float bei einem sehr definierten Klick-Gefühl. Hinzu kommt eine Pedalfläche, die guten Halt bietet und sich mit den Pins auf eure Wünsche einstellen lässt. Zuletzt hat das Union Trail eine starke Lagerung und Dichtung, das Pedal dreht sich unter allen Bedingungen munter weiter.

Es hat eine sehr große Plattform, gespickt mit 12 Pins pro Seite. Damit bietet es massiven Grip in allen Situationen. Die Pins sind alle von unten eingeschraubt, sodass man sie im Falle einer Beschädigung leicht tauschen kann. Wer noch mehr Halt auf den Daggas will, kann die Unterlegscheiben unter den Pins entfernen, dadurch wird die Pin-Höhe nochmal vergrößert. Das OneUp Composite-Pedal ist so unspektakulär, wie es auf dem Papier wirkt. Dennoch bietet das Pedal einen guten Grip und man kann den Fuß noch ohne Probleme umpositionieren.

Leichte Klickpedale im Test

Füße, Hände, Po - das sind die drei Kontaktpunkte von Fahrer und Bike. Während Griffe und Sattel eher lose Kontaktflächen darstellen, lassen Klickpedale Mensch und Maschine regelrecht miteinander verschmelzen. In Kombination mit einem steifen Schuh wird so die Kraft aus den Beinen maximal effizient in die Kurbeln eingespeist. Deshalb schwören nicht nur Rennfahrer, sondern auch Touren-Biker auf diese Kombi.

Wir haben sieben der besonders leichten Pedale am Markt im Labor und in der Praxis getestet, verzichten angesichts der unterschiedlichen persönlichen Vorlieben aber auf Bewertungsnoten.

Die Testkandidaten im Detail

  • Crankbrothers Eggbeater 3
  • Ritchey WCS XC
  • Time ATAC XC8
  • Hope Union RC
  • HT Components Leopard-M2
  • Xpedo M-Force 8 Titan
  • Shimano XTR PD-M9100

Crankbrothers Eggbeater 3: Die Crankbrothers Eggbeater sind inzwischen fast schon Ikonen der Simplizität. Die Spangentechnik ist genial puristisch und bietet Schlamm kaum Möglichkeiten anzuhaften. Ein- und Ausstieg funktionieren top und von allen vier Seiten. Der Auslösewinkel kann durch den Tausch der Cleats von links nach rechts von 15 auf 20 Grad verändert werden.

Ritchey WCS XC: Wäre man aufgefordert, mit verbundenen Augen zu ertasten, welches das Ritchey- und welches das Shimano-Pedal ist, würde man nur raten können. Die Ritchey-Klickies ähneln den Shimano-Klassikern enorm. Die WCS sind so ausgereift und robust wie die legendären XTR-Modelle. Stahlachse, Alu-Körper, strapazierfähige, top gedichtete Lager, großer Einstellbereich. Top!

Time ATAC XC8: Die ATAC des französischen Pedalherstellers haben trotz unterschiedlicher Optik einiges mit den Eggbeatern gemeinsam. Sie bewähren sich seit vielen Jahren bei Rennen, haben aber dennoch Exotenstatus. Ihr Klemmmechanismus funktioniert ähnlich wie der der US-Klassiker, verfügt aber über eine einstellbare Auslösehärte. Das seitliche Spiel lässt sich über die Cleats einstellen.

Hope Union RC: Die englische Teilemanufaktur Hope ist bekannt für exquisit gestylte Highend-Parts. Auch die Race-Pedale unterstreichen den Premiumanspruch. Der Körper besteht aus CNC-gefrästem Alu, die Achsen sind aus Titan. Ausgeliefert wird das Pärchen mit zwei Versionen der hauseigenen Cleats, die verschiedene Auslösewinkel haben. Der Klickmechanismus funktioniert exzellent. Knackig, präzise, Shimano-artig.

HT Components Leopard-M2: Die Pedale der Taiwanesen sind eher Insidern bekannt, doch Fahrern wie Nino Schurter, Kate Courtney und Aaron Gwin haben sie schon zu Worldcup-Erfolgen verholfen. Etwas eigen ist die Klemmung mit dem vorne platzierten Schnappmechanismus, was eine kurze Eingewöhnung beim Einstieg erfordert. Ein- und Ausrasten funktionieren aber tadellos. HT bietet vier Cleat-Varianten zum Anpassen des seitlichen Spielraums an.

Xpedo M-Force 8 Titan: Leichtbau in Vollendung: Die filigran wirkenden Xpedo M-Force belasten die Waage dank Titankörper und Titanhohlachse mit gerade mal 216 Gramm. Dennoch sind sie für den Hardcore-Einsatz auf der Rennstrecke ausgelegt und verfügen über drei aufwändig gedichtete Lager pro Seite. Ein- und Ausklicken funktionieren angenehm kernig. Praktisch: Die M-Force sind SPD-kompatibel.

Shimano XTR PD-M9100: Mit dem Text zu den Ritchey-Pedalen ist eigentlich auch schon das Meiste zu den Shimano-Klickies gesagt. Denn diese sind, wie geschrieben, fast technische Zwillinge. Der Körper der aktuellen XTR ist durch abgerundete Flächen so gestaltet, dass dem Dreck möglichst wenig Anhaftungsmöglichkeit geboten wird. Ein- und Ausklicken sind eine Wonne. Top: Optional gibt es auch drei Millimeter kürzere Achsen, um den Q-Faktor (durch Boost-Kurbeln) auszugleichen.

MTB-Pedale im Vergleich: Die Testergebnisse

Im großen MTB-Pedale Test wurden verschiedene Modelle auf ihre Eigenschaften und Performance hin untersucht. Hier sind die Ergebnisse:

Testsieger: Crankbrothers 16272

  • Bewertungen: 9593
  • Fazit: Starker Grip, große Plattform, leichter und stabiler Pedalkörper. Konkave Bauweise für sichere Fußposition.

Innovations-Tipp: FUNN FUN221-0702E

  • Bewertungen: 597
  • Fazit: Hybrid-Funktion aus Klick- und Plattformpedal. Präziser Klickmechanismus, Plattformseite mit gutem Grip. CNC-gefräste Alu-Konstruktion.

Einsteiger-Tipp: Gewage USGE323

  • Bewertungen: 1961
  • Fazit: Solide Alternative für Trail- und All-Mountain-Fahrer. Aluminium-Pedalkörper, ordentlicher Grip. Zuverlässige Wahl für Langlebigkeit und Funktionalität.

Die detaillierten Testberichte zeigen, dass jedes Pedal seine Stärken hat und für unterschiedliche Fahrertypen und Einsatzbereiche geeignet ist. Die Wahl des richtigen Pedals hängt von den individuellen Vorlieben und Anforderungen ab.

Weitere getestete MTB-Pedale

Neben den Top-Empfehlungen wurden auch andere Pedale getestet und bewertet. Hier eine Übersicht:

  • Shimano Deore XT PD-T8000: Geeignet für Trekking- und Rennräder, Reflektoren für gute Sichtbarkeit bei Nacht.
  • Shimano XT PD-M8120: Leichte MTB-Pedale mit breiter Plattform und rutschfester Oberfläche.
  • Shimano PD-GR500: Vielseitige Option für Alltag und Radsport, große Trittfläche für guten Halt.
  • Shimano XT PD-M8100: Rutschfeste Oberfläche, ausschließlich mit speziellen Fahrradschuhen verwendbar.
  • FUNN Mamba Mountainbike-Pedal-Set: Verstellbare Auslösehärte, SPD-kompatibles Clipsystem.
  • ROCKBROS K203-BL/RBSDE: Auch für E-Bikes geeignet, kratzfest und rutschfest mit Anti-Rutsch-Spikes.
  • Shimano SPD-Pedal PD-EH500: Plattformpedal, auch mit Alltagsschuhen verwendbar.
  • Xpedo M-Force 8 CR: Geringes Gewicht, Titan-Gehäuse für Langlebigkeit, Klicksystem ohne Pins.

MTB-Plattformpedale im Detail

Die Preisspanne der Pedale klafft deutlich weiter auseinander. Vom preiswerten Reverse für 70 Euro bis zum viermal so teuren Syntace mit Titanachse für 289 Euro reicht das Spektrum. Die präzise Fertigung und Verwendung von Highend-Materialien schlägt sich bei Letzterem aber auch in tadelloser Funktion und geringstem Gewicht nieder. Der häufigste Einsatzzweck von Flatpedals, nämlich ruppiges Terrain mit Steinschlaggefahr und Pedalaufsetzern, erlaubt jedoch die Frage, ob derart viel Geld bei einem oftmals schnell ramponierten Bauteil gut angelegt ist.

Die Testsieger im Überblick

Als zentrales Bindeglied zwischen Mensch und Mountainbike stellt das Pedal eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Bike her. Insgesamt haben wir in diesem Test inzwischen 25 Klickpedale und Flatpedals getestet. Die Hope Union TC Trail haben sich den Testsieg als beste Klickpedale gesichert. Die gefrästen Mountainbike-Pedale sind herausragend verarbeitet und von unschlagbarer Qualität. Die Crankbrothers Stamp 7 sind unser Testsieger unter den Plattformpedalen. Die Shimano Deore XT PD-M8100 XC sind eine gelungene Alternative zu unserem Testsieger unter den Klickpedalen und fühlen sich eher auf Cross-Country-Bikes wohl, machen aber auch auf klassischen Allmountain-Touren Spaß. Die Acros Flatpedals haben sich den Platz in unseren Empfehlungen ohne Zweifel verdient. Sie liefern hervorragenden Grip und besitzen eine gute Selbstreinigung.

Klick- vs. Flatpedals: Eine Empfehlung

Ob man sich für Klickpedale oder Flatpedals, auch Plattfrompedale genannt, entscheidet, hängt am Ende hauptsächlich von der eigenen Vorliebe und dem Können ab. Wer gerade mit dem Mountainbiken begonnen hat oder mit dem Gedanken spielt, damit zu beginnen, dem raten wir eher zu Plattformpedalen. Bei diesem Pedaltyp überwiegt ein Punkt deutlich, nämlich das schnelle und vor allem einfache Absetzen des Fußes. Da der Fuß nur auf dem Pedal steht und nichts über einen Klickmechanismus verbunden ist, kann der Fuß in einer brenzlichen Situation einfach vom Pedal genommen werden. Wer denkt, dass man mit Klickpedalen starr mit dem Bike verbunden ist, der täuscht. Die Gewindelöcher in den Schuhen sind in einem gewissen Bereich verstellbar.

Die Vorteile der Klickpedale liegen also klar auf der Hand. Durch die feste Verbindung lässt sich effizienter pedalieren und man besitzt mehr Kontrolle über das Bike. Der Fuß bleibt auch auf verblockten Trails sicher auf dem Pedal. Je nach Hersteller ist der Pedalkörper nicht einfach nur flach, sondern weist eine leicht konkave Form auf. Diese Form wird durch Verwendung unterschiedlich langer Pins noch verstärkt. Solche Pedale sind meist flacher, und durch die Formgebung steht der Fuß stabiler und mit mehr Grip auf dem Pedal.

Empfehlungen für Klickpedale

Die Hope Union TC Trail sind unser Testsieger unter den Klickpedalen. Sie sind herausragend verarbeitet und machen am meisten Spaß auf dem Allmountain- oder Enduro-Bike. Die Verarbeitung der gefrästen MTB-Pedale sucht ihresgleichen und selbst wenn man es möchte, man wird keine noch so kleine, unsauber verarbeitete Ecke finden. Zudem sind die Pedale in verschiedenen Farben erhältlich.

Neben den Pedalen selbst befinden sich noch zwei Paar Cleats im Lieferumfang. Hier hat man die Wahl zwischen einem Float-Winkel von 4 oder 5 Grad, ein etwas größerer Unterschied wäre an dieser Stelle vielleicht praktischer gewesen. Ein unscheinbares, aber nützliches Detail ist, dass die Pins sowohl von oben als auch von unten eingeschraubt werden können. Die Federhärte und somit die Auslösekraft können be... unverzichtbar.

Empfehlungen für Flatpedale

Die Crankbrothers Stamp 7 haben es zum Testsieger unter den Plattformpedalen geschafft. Sie sind klassische Flatpedals und geeignet für nahezu alle Arten des Mountainbikens. Die Pedale bieten einen herausragenden Grip, sind sehr einfach zu warten und besitzen eine gute Selbstreinigung.

Pro Pedal sind insgesamt 20 Pins verschraubt, wobei an den Außenseiten die Pins mit einer Gesamthöhe von ca. 5 Millimeter etwas höher sind als die Pins in der Mitte. Crankbrothers hat dem Pedal eine CrMo-Achse mit Igus-LL-Gleitlagern verpasst. Sollte das Pedal einmal Spiel haben, kann durch Herausdrehen einer kleinen Kreuzschlitzschraube in der Pedalmitte die Lagerung nachgefettet werden. Je nachdem, welche Schuhgröße man besitzt, ist das Stamp 7 in zwei Größen erhältlich und garantiert so für jeden optimalen Grip.

Zusätzliche Aspekte

  • Auslösehärte: Gibt an, wie leicht du deinen Fuß vom Pedal nehmen kannst.
  • Ausstiegswinkel: Wie weit du deinen Fuß drehen muss, um aus dem Pedal zu kommen.
  • Kontaktfläche: Gibt an, wie viel Standfläche du auf dem Pedal hast, um deinen Fuß abzustellen.

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