Leichte Urban E-Bikes im Test: Die besten Modelle für die Stadt

Lange Zeit drehte sich beim E-Bike fast alles um das Thema Reichweite. Kaum jemand fragte: Wie schwer ist ein E-Bike? Die 20 bis 28 Kilo eines herkömmlichen E-Bikes erschienen unwichtig. Gerade aber liegen super leichte E-Bikes im Trend und die Frage, welches ist das leichteste E-Bike, rückt in den Fokus.

Ein E-Bike ist kein Leichtgewicht - damit hatte man sich in den letzten Jahren abgefunden. Ein E-Bike bis 20 Kilo Gewicht wie das Canyon Roadlite:ON 8 war beinahe unvorstellbar, die meisten Modelle waren und sind deutlich schwerer. 11,8 Kilo wiegt das Roadmachine 01 AMP X ONE von BMC- eine echte Ansage in Sachen Gewicht. Doch wie baut man ein leichtes E-Bike und welche Vorteile bringt das?

Warum sind E-Bikes so schwer?

Zum einen bringen die Komponenten des Antriebs Zusatzgewicht ans Rad. Der Motor, der Akku, Sensoren, Display und Kabel - sie alle tragen ihren Teil zum höheren Gewicht bei. Motoren unterschiedlicher Bauart und verschiedener Leistungsklassen unterscheiden sich beim Gewicht. Drei bis vier Kilo weniger sind das schnell einmal, so dass ein E-Bike ohne Akku statt 27 nur noch 23 Kilo wiegt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Carbon-E-Bike wie das Rennrad Trek Domane+ SLR 9 oder ein Aluminium-E-Bike handelt.

Das Thema Reichweite wird oft groß geschrieben, als Konsequenz ist die Kapazität der Akkus in den letzten Jahren immer weiter gewachsen und mit ihr das Gewicht der Batterien. Die Bremsen müssen ausreichend dimensioniert sein, Laufräder und Reifen stabil und die Federelemente - falls vorhanden - an das höhere Systemgewicht angepasst sein.

Wie kann man E-Bikes leichter machen?

Die Größe des Akkus hat enormen Einfluss auf das Gewicht eines E-Bikes, nicht unerheblich sind auch die Art und Größe des Motors und damit seine Leistungsfähigkeit. Sind das Drehmoment und die Leistung des Motors geringer, kann die Kapazität des Akkus weniger groß ausfallen und damit sinkt automatisch dessen Gewicht . Die Kategorie des Bikes hat ebenfalls Einfluss auf dessen Gewicht. So sind an einem schlanken Urban-E-Bike leichtere Komponenten montiert als an einem E-Mountainbike.

Handhabung, Fahrverhalten und Komfort, plus technischer Fortschritt - das sind wesentliche Punkte für den Erfolg der leichten E-Bikes. Keine Mini-E-Bikes, wie das Cube Compact Sport Hybrid, sondern leichte E-Bikes in herkömmlicher Dimension. Ein leichtes E-Bike für Damen, das unter 20 kg wiegt, wie das Ampler Juno, bietet dieselben Vorteile. Auch bei E-Bikes für Herren spielt das Gewicht eine Rolle.

Wer den Akku nicht in einer Garage oder im Treppenhaus laden kann, freut sich über die Option diesen zu entnehmen und in der Wohnung an die Steckdose anzuschließen. Ein geringeres Gewicht spielt jedoch nicht nur bei der Handhabung generell eine Rolle, sondern es nähert das Fahrverhalten des E-Bike dem eines „normalen“ Fahrrads an. Das ist nicht zuletzt sportlichen Fahrern willkommen, ob am Gravelbike, am Rennrad oder am Mountainbike.

Was kostet ein leichtes E-Bike?

Bis zu 15.000 Euro sind möglich. Die Preisspanne ist hier ähnlich weit gefächert wie bei „Biobikes“ und herkömmlichen E-Bikes. Je hochwertiger ausgestattet, desto teurer. Neben den bereits genannten sportlichen und stylischen E-Bikes sollen auch Klappräder möglichst leicht sein. Klar, denn sie sollen gut zu transportieren sein und da ist es hochwillkommen, wenn ein E-Bike Klapprad wie das Woscat C1 unter 20 kg wiegt. Besser noch natürlich, das leichte Faltrad liegt sogar unter 10 kg.

Es ist ein Abwägen, denn das geringere Gewicht bedeutet normalerweise schwächere Motorleistung und geringere Reichweite. Wer maximale Unterstützung sucht und ausgedehnte Touren plant, ist mit einem Standard-E-Bike besser beraten. Gerade im E-Mountainbike-Sektor wächst das Angebot derzeit beinahe explosionsartig, wobei der im Sommer 2022 vorgestellt TQ HPR50-Motor einen großen Anteil hat. Immer mehr Marken bieten mit ihm ausgestattete E-Mountainbikes an. Wie schwer ist ein solches E-Mountainbike?

Beispiele für leichte Urban E-Bikes

  • Minimalistisches Stadtrad mit einem Gewicht von unter 20 Kilogramm, ausgestattet mit einem kompakten Heckmotor und ohne Schaltung.
  • Eines der leichtesten voll ausgestatteten Premium-E-Bikes.
  • Sportliches Urban E-Bike, das mit einer wartungsfreien Nabenschaltung und einem sauberen Riemenantrieb punktet.
  • Dynamisches Pendler-E-Bike mit Shimano Nexus 5-Gang-Schaltung, das mit einem leichten und leisen TQ-HPR50-Antrieb ausgestattet ist.
  • Sehr elegant präsentiert sich das Urbanbike Arthur von Schindelhauer mit seinen in den Lenker und die Sattelstütze integrierten Lichtern.
  • Vielseitiger Trail-Begleiter, der durch sein geringes Gewicht und seine komfortable Sitzposition sowohl im Gelände als auch bei gemäßigten Touren überzeugt.
  • Modernes Light-E-All-Mountain-Bike mit herausragendem Design und hochwertiger Ausstattung.

Die besten leichten E-Bikes aus unseren Tests

Leichte E-Bikes sehen nicht nur toll aus, sondern fahren auch agil und lassen sich ohne Motorhilfe bewegen. Wir zeigen die besten leichten E-Bikes aus unseren Tests.

Testsieger Fiido Air

Das Fiido Air überzeugt vor allem durch sein geringes Gewicht von unter 14 kg. Das futuristische Design des Carbon-Rahmens und die leise Motorunterstützung und der Riemenantrieb machen es zu einem guten Begleiter für den urbanen Raum. Die Reichweite des Akkus ist für den städtischen Pendelverkehr ausreichend, für längere Touren empfiehlt sich jedoch der optionale Range-Extender. Zum aktuellen Preis von 1499 Euro bietet das Fiido Air ein sehr gutes Gesamtpaket.

  • Vorteile: federleicht (unter 14 kg), Carbon-Rahmen und -Gabel, Gates-Riemenantrieb, leiser Motor mit natürlichem Fahrgefühl, futuristisches Design
  • Nachteile: Bremse schleift an Speichen (Konstruktionsfehler), Sattelstange hält nicht ohne Klebeband-Trick, fehleranfällige, unübersichtliche App, Fingerabdrucksensor versagt bei Nässe, kein Display, keine optionale Smartwatch-Halterung

Leichtgewicht Engwe Mapfour N1 Air ST

Das Engwe Mapfour N1 Air ST punktet mit Carbonrahmen, nur 16,4 kg Gewicht und praktischen Smart-Features zum fairen Preis. Motor und Bremsen sind ausreichend, aber nicht überragend. Ein gutes City-E-Bike für technikaffine Stadtfahrer. Für 1499 Euro (Rabatt-Code: influencer150off) bietet das Engwe Mapfour N1 Air ST trotzdem ein überzeugendes Gesamtpaket.

  • Vorteile: geringes Gewicht von nur 16,4 kg, App mit GPS-Tracking, verstellbarer Vorbau, Preis-Leistungs-Verhältnis, agiles, spaßiges Fahrgefühl
  • Nachteile: Motor nur 40 Nm, mechanische statt hydraulische Scheibenbremsen, keine Vordergabelfederung, kein Gepäckträger, Solar-Rücklicht nicht am Stromkreislauf

Preis-Leistungs-Sieger Fiido C21

  • Vorteile: perfektes Fahrverhalten dank natürlicher Motorunterstützung, unter 18 Kilogramm, ansprechende, minimalistische Optik, hydraulische Scheibenbremsen
  • Nachteile: kleiner Akku, nicht entnehmbar, Geschwindigkeit einfach auf 32 km/h umzustellen

Fiido Air (14 kg) für 1499 Euro (inklusive Smartwatch)
Engwe Mapfour N1 Air ST (16 kg) für 1499 Euro (Code: influencer150off)
Fiido C21 (18 kg) für 899 Euro
Urtopia Carbon 1 Pro (17 kg) für 2499 Euro
Diamant 365 (17 kg) für 1540 Euro
Winora E-Flitzer (17 kg) für 1499 Euro
Fafrees F1 (19 kg) für 809 Euro (Code: RIDE10)

Urban E-Bikes: Eine umweltfreundliche Alternative

Urban E-Bikes, also E-Bikes für die Stadt, sind eine umweltfreundliche Alternative zum Auto. Der Begriff E-Bike bezeichnet dabei verschiedene Fahrradarten, die durch einen Motor unterstützt werden. In den vergangenen Jahren wurden E-Bikes zu einer beliebten Möglichkeit, weite Strecken in der Stadt zurückzulegen. Sei es der Weg zur Arbeit, ein Shopping Trip oder ein Ausflug ins Umland. Das E-Bike macht's möglich entspannt an den verschiedensten Destinationen anzukommen und zwar ganz ohne die Umwelt zu belasten. All in all sind Urban E-Bikes ein tolles, nachhaltiges Mobilitätskonzept für Jeden - ob jung oder alt - der mühelos an sein Ziel kommen möchte.

Zusätzlicher Pluspunkt: Neuste Technologien ermöglichen es, die Elektrounterstützung geschickt zu verkleiden, weshalb manche Urban E-Bikes gar nicht als solche zu erkennen sind.

Was ist der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec?

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist bei Fahrrädern, die durch einen Motor unterstützt werden, eigentlich immer die Rede von E-Bikes. Dabei gibt es allerdings eine feine und rechtlich sehr wichtige Zweiteilung in E-Bikes und Pedelecs:

  • Pedelecs: E-Bikes bis 25 km/h heißen Pedelecs (Pedal Electric Cycle) und werden juristisch wie Fahrräder behandelt. Das bedeutet: Es wird keine Fahrberechtigung benötigt, es existiert kein Mindestalter und keine Helmpflicht. Auch ein Versicherungskennzeichen ist nicht notwendig. Der Fahrende muss immer selbst in die Pedale treten, der Motor hat lediglich eine unterstützende Funktion.
  • S-Pedelecs: Dies sind Pedelecs bis 45 km/h. Wichtig: S-Pedelecs sind aufgrund ihrer Geschwindigkeit Kraftfahrzeuge und brauchen ein eigenes Versicherungskennzeichen. Das Mindestalter für das Fahren von S-Pedelecs beträgt 16 Jahre. Notwendig ist außerdem eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie ein geeigneter Helm. Außerdem darf es nur auf der Straße gefahren werden und nicht auf Radwegen.
  • “Echte” E-Bikes: Sie fahren auch ohne Muskelkraft, und zwar auf Knopfdruck. Bis 25 km/h gelten sie als Mofa. Der Fahrende muss eine Mofa-Prüfbescheinigung innehaben, sofern er nach dem 31.3.1965 geboren wurde und nicht Inhaber einer Fahrerlaubnis ist. Verpflichtend ist zudem ein Versicherungskennzeichen sowie ein geeigneter Helm.

Zudem gilt für E-Bikes sowie S-Pedelecs eine Promillegrenze von 0,5 Promille. Diese ist also genauso hoch wie für Kraftfahrzeuge. Bei Fahrrädern und Pedelecs ist sie dagegen etwas höher. Der Transport von Kindern in Anhängern ist mit dem E-Bike verboten, beim Pedelec ist das Anbringen von Kinderanhängern kein Problem.

Zusammengefasst: Wirklich unkompliziert sind nur Pedelecs, die wie Fahrräder gehandhabt werden. Insbesondere Personen ohne Führerschein sollten beim Kauf eines Urban E-Bike unbedingt darauf achten, dass es sich um ein Pedelec handelt.

Worauf achten beim Kauf eines Urban E-Bike?

Es gibt viele verschiedene E-Bike-Arten und -Modelle. Auf die folgenden Elemente ist beim Kauf eines Urban E-Bikes besonders zu achten:

  • Rahmen: Der Rahmen beeinflusst den Fahrstil durch sein Gewicht und seine Größe. Er sollte die eigene Körpergröße nicht übersteigen. Tiefeinsteiger sind besonders toll als Urban E-Bikes, weil man mit ihnen sogar im Anzug zur Arbeit radeln kann.
  • Motor: Es gibt zwei Antriebsarten: Nabenmotor (auch: Vorderradmotor) und Mittelmotor. Der wichtigste Unterschied ist, dass der Mittelmotor direkt am Tretlager montiert wird. Er verlagert das Gewicht des Rads so nach unten, was für das Fahrgefühl sehr angenehm ist. Allerdings nutzt er durch den mechanischen Abrieb auch die Kette ab.
  • Reichweite: Urban E-Bikes sind für die Stadt konzipiert, das heißt, sie eignen sich wunderbar für kürzere Distanzen. Dennoch gibt es teils große Unterschiede bei der Reichweite der E-Bike-Modelle. Wer täglich lange Strecken fährt, sollte unbedingt darauf achten, dass der E-Bike Akku mitspielt.

Top 12 Marken für Urban E-Bikes

In diesem Abschnitt werden 12 Marken vorgestellt, die besonders hochwertige und optisch ansprechende Urban E-Bikes herstellen:

  1. Ebike das Original
  2. Geero
  3. Angell
  4. Rad Power Bikes
  5. Schindelhauer
  6. BZen
  7. Coboc
  8. MTB Cycletech
  9. VanMoof
  10. Cowboy
  11. Econic One
  12. Ampler

1. Ebike das Original

E-Bikes von Ebike das Original werden von Hand in Deutschland zusammengebaut. Das Sortiment umfasst eine große Auswahl an Modellen, die sich hinsichtlich Preis, Optik und Ausstattung stark voneinander unterscheiden. So existiert für jeden Anspruch und jeden Geldbeutel das passende E-Bike. Besonderheit: Auf den Rahmen seiner E-Bikes bietet Ebike das Original 30 Jahre Garantie.

Im E-Bike-Test der niederländischen Tageszeitung “De Telegraaf” wurde Ebike das Original sowohl 2018 als auch 2019 zum Testsieger gekürt.

2. Geero

E-Bikes mit Anspruch an Nachhaltigkeit und Design, Made in Austria. Und zwar ganzheitlich. Das Konzept für Geero wurde von zwei Brüdern entwickelt und kontinuierlich optimiert, sodass die E-Bikes heute noch immer in einer Manufaktur in der Steiermark gefertigt werden, die mit regionalen Zuliefern arbeitet. Die Vision dahinter: Elektrofahrräder, die sowohl technisch als auch optisch eine Revolution darstellen. Das Ergebnis: Geero ist nicht als E-Bike zu erkennen. Der Motor aus eigener Schmiede sowie der Akku sind praktisch unsichtbar verbaut und die Technik raffiniert im Aluminiumrahmen integriert. So millimetergenau, dass die E-Bikes trotz modernster Technologie schlank, reduziert sowie elegant anmuten.

Gamechanger: Im Gegensatz zu vielen anderen E-Bikes wiegen die Modelle von Geero unter 20 Kilogramm, während sie eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern haben. Ein Zusammenspiel, das für diese Gewichtsklasse nahezu unübertroffen ist. Zudem kann der Akku einfach entnommen und an einer konventionellen Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Allerdings überzeugt ein Commitment besonders: Geero produziert seit März 2023 klimaneutral und kompensiert unvermeidbare CO2-Emissionen über ein Klimaschutzprojekt zur Erhaltung einheimischer Ökosysteme.

3. Angell

Innovation made in France: Das Pariser E-Bike Angell wurde vom renommierten Möbel- sowie Produktdesigner Ora ïto entworfen. Geleitet durch seine Philosophie der Simplizität punktet das Urban E-Bike mit einem organisch geschwungenen Aluminiumrahmen in Schwarz oder Silber. Doch neben der Optik, besticht auch die Funktionalität: Mit einem Gewicht von nur 15,9 Kilogramm inklusive Batterie, Diebstahlsicherung, Geolokalisierung und einer Reichweite von bis zu 70 Kilometern, ist Angell an der Schnittstelle von Funktion und Ästhetik.

Besonders erwähnenswert ist das 2,4-Zoll-Touchdisplay. Dieses plant und zeigt Routen an, zählt auf Wunsch Kalorien und lässt sich mit einer Smartphone-App verbinden. Nutzen lässt sich diese Intelligenz in vier verschiedenen Modi (Eco, Drive, Fast und Free Fly ohne technische Unterstützung) - je nach Sinn und Zweck der Fahrradtour.

4. Rad Power Bikes

Nachdem Gründer Mike Radenbaugh sein erstes E-Bike 2007 baute, verfolgte er seine damit gefundene Passion bis 2015 im kleinen Stil weiter: E-Bikes, gebaut aus herkömmlichen Fahrrädern und personalisiert auf die individuellen Wünsche seiner Kund:innen. Dann, um dem Mainstream die umweltfreundliche Mobilitätsalternative zugänglich zu machen, wurde Rad Power Bikes für den breitzugänglichen Markt lanciert. Und erfährt seitdem ein Hyperwachstum, sodass es mittlerweile Nordamerikas größte Elektrofahrradmarke ist. Inklusive nachhaltiger Actions wie der Bereitstellung von Reparaturteilen.

Key Selling Point ist es, dass Rad Power Bikes nicht nur für alle gebaut, sondern auch erschwinglich sind. Schon ab 1.000 Euro. Damit wurde die Brand von der TIME, die erstmals eine Liste von 100 Unternehmen, die weltweit einen außergewöhnlichen Einfluss ausüben, veröffentlicht, als Pionier ausgezeichnet. Um genau zu sein dafür, dass das Unternehmen den US-E-Bike-Markt in einer Zeit beispiellosen Wachstums anführt und sich der Herausforderung stellt.

5. Schindelhauer

Seit 2009 macht Schindelhauer seine E-Bikes durch minimalistisches Design zum Hingucker. Das Modell “Arthur” gewann sogar den iF Gold Award: “Schindelhauer hat mit seinem neuen Elektrofahrrad eine hervorragende integrierte Mobilitätslösung geschaffen. Besonderheit: Das minimalistische Design und die nahtlose Integration der Front- und Rücklichter in den Lenker und die versteckte Batterie sind einfach bemerkenswert.

Derzeit führt das in Berlin ansässige Unternehmen 10 Modelle im Preisrahmen von 3.800 bis 5.000 Euro. Neben E-Bikes stellt Schindelhauer auch ganz klassische Fahrräder her, die ebenso mit kompromissloser Funktionalität und ansprechendem Look punkten.

6. BZen

BZen positioniert seine Urban E-Bikes als perfekte Kombination aus traditionellem Design und neuster Technologie. Neben dem intelligenten Batterie-Management-System, das für eine hohe Performance bei geringem Energieverbrauch sorgt und somit ideal für Stadtpendler ist, besticht das Bike nämlich auch mit dem Qualitätsmerkmal Made in Europe. Durch langlebige Handarbeit, stilvolles Design, kontrollierte Wertschöpfung und funktionale Leichtigkeit.

Um den perfekten Ersatz für öffentliche Verkehrsmittel oder das Auto darzustellen, bietet BZen drei verschiedene Modelle, die die Bedürfnisse jedes City Bikers bedienen können. Während "Emilia" im klassischen Design die Lässigkeit eines Hollandrads ausstrahlt und somit die perfekte Option für entspannte Touren ist, ist "Antonia" ein komfortabler, moderner Stadtpendler. "Arthur" ist das sportlichste Modell, elegant und wendig für den Stadtverkehr.

7. Coboc

E-Bikes von Coboc werden in Heidelberg designt. Dabei entwickelte Coboc sowohl Akku und Elektronik als auch die Software für seine E-Bikes selbst, damit sich das Design des E-Bikes nicht der Form des Antriebssystems unterordnen muss. Der It-Faktor liegt nicht zuletzt an der Integration des Smartphones als Bordcomputer. So kann beispielsweise die Lichtanlage am E-Bike vom Handy aus gesteuert werden.

Cobocs Sortiment umfasst mehrere Produktlinien. Vor allem das Modell "Torino" ist für die Freizeit und das tägliche Pendeln wie gemacht. Die Preise beginnen ab 3.400 Euro.

8. MTB Cycletech

MTB Cycletech besteht seit 1983 und hat sein Sortiment von Standard-Fahrrädern hin zu formschönen sowie funktionalen Urban E-Bikes (Pedelecs und S-Pedelecs) erweitert. 2o2o konnte das Schweizer Unternehmen so den ersten Platz beim German Design Award in der Kategorie "Bicycles und E-Bikes" für sein Modell MTB Cycletech für sich entscheiden. Die Jury zeigte sich begeistert von der klaren Formensprache und der gut umgesetzten Technik des E-Bikes.

Urban E-Bikes von MTB Cycletech sind ausschließlich über E-Bike Händler und nicht das Unternehmen direkt erhältlich. Die Preise können sich sehen lassen: Es ist mit rund 6.000 Euro zu rechnen.

9. VanMoof

Urban E-Bikes aus der Fahrradmetropole: Amsterdam. VanMoof Fahrräder sind für das Stadtleben konzipiert. Inspiriert von Amsterdams belebten Straßen, sind die Bikes stadttauglich, verkürzen Arbeitswege, schrecken Diebe ab und verstärken die natürliche Pedalkraft. "Fast Driving" in der City. Aber sicherlich keine Fast Bikes: VanMoof hat es sich nämlich zur Mission gemacht, wertige Urban E-Bikes herzustellen, die ihre Besitzer:innen ein Leben lang begleiten. Ein klares Statement gegen die Wegwerfmentalität und somit für das Commitment gegenüber Nachhaltigkeit.

Der Service der Brand geht über den Kauf, der zwischen 2.000 und 3.000 Euro liegt, hinaus. Per App lässt sich die "Boxencrew" von Industrieexpert:innen zur Beratung erreichen. Die "Bike Hunter" verfolgen mittels der integrierten Intelligenz der Bikes jeden Diebstahl.

10. Cowboy

Cowboy entwirft ein besonders leichtes, optisch ansprechendes und rundum durchdachtes Urban E-Bike. Dafür wurde dem belgischen Unternehmen auch der Red Dot Design Award 2019 verliehen. Das E-Bike verzichtet auf Schnickschnack, ist in drei Farbausführungen erhältlich und kostet gerade einmal 2.300 Euro. Damit ist es eines der günstigsten E-Bikes auf dem Markt. Die herausnehmbare Batterie kann an jeder Steckdose geladen werden und verfügt über eine Reichweite von bis zu 60 Kilometer. Über eine App lassen sich Geschwindigkeit, Fahrzeit sowie Wegstrecke erfassen. Die Motorunterstützung passt sich an die Trittstärke des Fahrenden an und liefert mehr Support, wenn es bergauf geht. Auch Cowboy bietet Interessent:innen an, eine Probefahrt zu absolvieren.

11. Econic One

Die Marke Econic One hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen neue Freiheiten durch High-Tech E-Bikes zu ermöglichen und gesellschaftliche Veränderung durch die Bereitstellung schneller sowie umweltfreundlicher Mobilität zu auszulösen. Basis dessen ist eine jahrelange Forschungsreise, die jüngste E-Technologien, Innovation, Qualität und Langlebigkeit in Einklang gebracht hat. Repräsentatives Ergebnis dieser Power-Kombi: Die Erfindung des weltweit ersten Holzfahrrads mit voll elektrisiertem System.

Aktuell führt die Brand acht handgefertigte Modelle in einer Preisrange von 2.150 bis 3.599 Euro im Sortiment. Erhältlich in zwei bis vier Farben, eignet sich jedes Modell für einen anderen Zweck: Von Cross Country über Urban bis hin zu Comfort. Besonders interessant sind allerdings die Smart Funktionen der hochpreisigen Modelle: GPS-Tracking, eine App sowie Diebstahlalarm steigern die Wertigkeit sowie Sicherheit der Fahrräder - Was besonders die Urban E-Bikes für B2B im Sektor der Lieferdienste interessant macht.

12. Ampler

Puristisches Design, "kein Schickschnack", einfach fahren. So positioniert sich Ampler als Brand, der es wirklich darum geht, E-Bikes zur umweltfreundlichen Erleichterung des Alltags anzubieten. Mit dem athletischen Modell "Curt" (3.190 Euro), dem eleganten "Stout" (2.990 Euro), dem komfortablen "Stellar" (2.990 Euro) und noch weiteren Modelle hält Ampler für alle Stadtfahrer:innen die passende Option bereit.

Während alle Urban E-Bikes eine Reichweite von 70 Kilometer haben, fällt Curt besonders auf: Mit nur 14,4 Kilogramm, ist das Bike ein wahres Leichtgewicht seiner Art und somit extra City-kompatibel. Und auch kleine Design-Hacks bestehen: Zum Bespiel ist der im Akku völlig unsichtbar im Rahmen integriert.

Tabelle: Vergleich ausgewählter Urban E-Bikes

Modell Rahmen Gänge Reichweite (km) Gewicht (kg) Klappbar
Spinta Strada 3.0 Aluminium 6061 8 80 17 Nein
Santafixie E-Raval Spiny Aluminium 6061 1 70 16,2 Nein
Littium Ibiza Dogma 04 Aluminium 7 100 21 Ja
Torpado Eros T225 Aluminium 6061 8 90 26,3 Nein
Fischer Cita 1.0 Aluminium 3 80 26 Nein
SUM Uco Mid Aluminium 8 50 ca. 28 Ja
Lobito Emax Aluminium 7 60 23 Nein
Sum Stealth L Aluminium 2 50-70 24,3 Nein
Littium Ibiza Titanium Aluminium 7 60 20,5 Ja
Spinta Urbano 20 Aluminium 7 50 22 Ja

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