Der Trend hin zu leichten Pedelecs mit reduzierter Motorkraft und kleineren Akkus ist seit Jahren erkennbar. Seit der Einführung des Light-Motors eines führenden Herstellers hat der Markt an Fahrt aufgenommen, da ein Bosch-Antrieb für viele E-Biker ein wichtiges Kaufargument darstellt. Mit dem SX bietet Bosch nun einen 55-Newtonmeter-Motor mit kompakter Bauform und Integration ins Smart-System, was die Anzahl leichter E-Bikes auf dem Markt deutlich erhöht hat.
Die Gruppe erfahrener Pedelec-Fahrer wächst stetig, da immer mehr Radfahrer genau wissen, was sie wollen und brauchen. Vollgefederte, vollausgestattete Pedelecs mit großen Akkus sind zwar weiterhin wichtig, aber viele Nutzer haben erkannt, dass ihre Akkus am Ende einer Tagestour oft noch eine erhebliche Restkapazität aufweisen. Die Gewichtsreduktion ist bei den leichten Rädern unterschiedlich stark ausgeprägt.
Gewichtsvergleich und Ausstattung
Das Stevens E-Strada wiegt 13,8 Kilo und unterscheidet sich damit kaum von Tourenrädern ohne Motor, bietet aber weniger Variabilität durch fehlenden Gepäckträger und Federgabel. Das KTM Macina Cross SX Elite wiegt 17,3 Kilo und verzichtet sogar auf Spritzschützer, richtet sich aber an sportliche Fahrer, die Feld- und Waldwege bevorzugen. Am KTM zeigt sich, dass der leichte 55-Nm-Bosch-Motor eine Lücke zwischen den Full-Power-Aggregaten und den Leichtmotoren à la Mahle und Bafang schließt.
Die beiden vollausgestatteten Tourenräder im Test mit Mahle-Motoren liegen knapp unter (Simplon Silkcarbon TQ, 19,98 Kilo) oder knapp über (Canyon Pathlite:ON SL 6, 21 Kilo) der 20-Kilo-Marke. Bei den maximalen Drehmomenten der Mahle-Heckmotoren X35+ (Bergamont) und X20 (Stevens) ist zu beachten, dass die 23 Nm (X20) etwa 55 Nm entsprechen würden, da keine Motorkraft durch Kette oder Riemen verloren geht. Allerdings spielen hierbei Faktoren wie die gewählte Kettenübersetzung eine Rolle.
Im Mittelfeld liegt das Excelsior mit 19,8 Kilo bei Vollausstattung und Bafang-Heckmotor, das mit 1899 Euro das günstigste Rad im Test ist. Wer klassische Fahrräder bevorzugt, wird sich für das Urban-E begeistern.
Alltagstauglichkeit und Fahrverhalten
Schwere Pedelecs bieten in jeder Lebenslage viel Unterstützung, was nach einem anstrengenden Arbeitstag oder bei üppigen Einkäufen von Vorteil ist. Auf Tour gleichen sie fehlende Körner aus. Die Wahl zwischen einem Full-Power-Bike, einem Leichtgewicht oder einer Mischung hängt von den eigenen Ansprüchen ab. Erfahrene E-Biker wissen, ob und wie oft sie mit leerem Akku liegen geblieben sind und in welcher Unterstützungsstufe sie unterwegs sind.
Das schwerste Rad im Test, das Canyon Pathlite:ON 6, ist gleichzeitig das vielseitigste mit einem variablen Gepäckträger und Komfort durch verstellbaren Vorbau, Federgabel und gefederte Sattelstütze. Das leichteste Rad im Test, das Stevens E-Strada 8.3.4 FEQ, setzt auf Performance mit Carbon und einem leichten Heckmotor, wobei die Alltagsausstattung auf Schutzbleche und Lichtanlage reduziert ist. Stevens setzt auf den klassischen Ansatz des „Pedal-Assist“, bei dem die eigene Muskelkraft im Vordergrund steht.
Je leichter das Rad, desto geringer der Energiebedarf. Ein knapp 14 Kilo schweres Stevens verbraucht weniger Energie als ein 30-Kilo-Rad, dessen Power-Motor zudem „durstiger“ ist. In der Ebene lassen sich alle Testräder locker über der 25-km/h-Schwelle bewegen und verbrauchen dort keinen Akku-Strom. Am Ende muss das Rad passen, und ausführliche Testberichte sind in der ElektroRad 4/2024 zu finden.
Riemenantrieb als Alternative zur Kette
Der Riemenantrieb konkurriert seit Jahrzehnten mit dem Kettenantrieb und bietet mehrere Vorteile:
- Weniger Wartung: Der Riemen benötigt deutlich weniger Wartung als eine Kette, da er nicht geölt werden muss und keinen Rost entwickelt.
- Sauberkeit: Der Riemen läuft ohne schmierendes Öl, wodurch schmierige Ölflecken vermieden werden.
- Geräuschlosigkeit: Ein knackendes Schalten gehört der Vergangenheit an, da der Riemen kaum zu hören ist.
- Längere Lebensdauer: Tests haben gezeigt, dass ein Riemen ca. doppelt so lange hält wie eine Kette.
Der Riemenantrieb ist derzeit nur in Verbindung mit einer Naben- oder Eingangschaltung erhältlich. Gates ist der Marktführer im Bereich der Riemenantriebe und hat den Riemen mit Carbonverstärkung erfunden, was ihm eine lange Lebensdauer und Robustheit verleiht.
Enviolo und Rohloff sind Gangschaltungen, die gerne in Verbindung mit einem Riemenantrieb verwendet werden und dem Premium-Bereich zugeordnet werden. Die Enviolo Gangschaltung bietet einen stufenlosen Übergang, während die Rohloff E-14 mit elektronischer Steuerung und automatischem Schalten überzeugt. NuVinci Cycling hat 2018 einen Namenswechsel zu Enviolo vollzogen.
Eignung für verschiedene E-Bike-Typen
Ein Riemen eignet sich sehr gut für alle gängigen E-Bike-Typen. Beim E-Bike Faltrad profitiert man vor allem von der Sauberkeit, während beim E-Bike Mountainbike die Wartungsarmut im Vordergrund steht. Auch für E Bike Damen und Herren gibt es zahlreiche Optionen mit Riemenantrieb, der den Preis des Fahrrads erhöhen kann, aber langfristig Kosten und Nerven spart.
Fahrräder von HNF Nicolai sind mit Riemenantrieb und stufenloser Enviolo Gangschaltung erhältlich. Gazelle setzt auf traditionelle Hollandräder, bietet aber auch Herrenräder mit hochwertigen Komponenten an. Es ist ratsam, den Unterschied zwischen Riemen und Kette selbst zu fühlen, um die passende Wahl zu treffen.
Riemenantrieb im Vergleich zur Kette
Ein Carbon-Riemen ist leise, sauber und benötigt wenig Pflege. Riemenantriebe gelten als verschleißarm, sind aber etwas weniger effizient bei der Kraftübertragung, was bei E-Bikes wegen des Motors vernachlässigbar ist. Günstige City-Pedelecs erhalten oft eine Kombination aus Carbon-Riemen und Single-Speed-Antrieb, während E-Bikes mit Riemenantrieb auch mit Nabenschaltungen oder stufenlosen Enviolo-Schaltungen zusammenarbeiten können.
Kompakt-E-Bikes im Test
Kompakt-E-Bikes haben ihre eigene Nische gefunden, da sie sehr gut als Familienrad geeignet sind und sich leicht auf einen breiten Größenbereich einstellen lassen. Sie sind wendiger als andere Bikes und bieten durch den tiefen Einstieg mehr Komfort, insbesondere für kleinere oder ältere Menschen. Kleine Räder sind stabiler als große, und Kompakt-E-Bikes haben meist stabile Rahmen mit großen Rohrquerschnitten.
Die Systemgewichte der Räder liegen zwischen 130 und 170 Kilogramm. Eine Ausnahme bildet der Stahl-Kreuzframe des Cooper UTY, der ein lifestyliges Spaßgerät ist. Wer mehr Komfort wünscht, sollte auf eine Federstütze oder eine Federgabel setzen. Kompakt-E-Bikes sind mit breiten Reifen komfortabler auf Kopfsteinpflaster.
Die meisten Testboliden setzen auf Varianten des Bosch-Performance-Line-Motors mit bis zu 85 Newtonmeter. Die E-Bikes wiegen zwischen 24,4 und 27,7 Kilogramm und haben Akkus mit bis zu 545 Wattstunden, was eine Reichweite von 55 bis 65 Kilometern ermöglicht. In Sachen Sicherheit bieten sie große Bremsscheiben und Rahmenschlösser.
Kompakträder können für Körpergrößen zwischen 1,60 und 1,90 Metern passen, da Sattelhöhe, Lenkerhöhe und Lenkerneigung ausreichend breit verstellt werden können. Gepäcktaschen lassen sich gut anbringen, wobei auf ausreichend Fersenspiel geachtet werden sollte.
Kompakt-E-Bikes sind ideal für die City und Pendelwege und bieten viel Fahrspaß auch mit Gepäck. Der tiefe Einstieg ist ein Muss, wobei die Oberrohrhöhe variiert. Die Zuladung der Kompakt-E-Bikes liegt zwischen 27,3 und 67,5 Kilo.
Leichte E-Bikes im Fokus
Leichte E-Bikes sind agil und lassen sich ohne Motorhilfe bewegen. Sie wiegen meist unter 20 kg und verzichten aus Gewichtsgründen oft auf Gepäckträger, Schutzbleche und Federgabel. Sie sind ideal für Stadtbewohner, die im Sommer zur Arbeit fahren. Das Fiido Air ist das beste leichte E-Bike aus den Tests, während das Mapfour N1 Air ST mit Carbonrahmen und Smart-Features punktet. Der Preis-Leistungs-Sieger ist das Fiido C21.
Damit ein Fahrrad StVZO-konform ist, benötigt es bestimmte Ausstattungsmerkmale wie Beleuchtung, Reflektoren und zwei unabhängige Bremsen. E-Bikes werden in Pedelecs und S-Pedelecs eingeteilt, wobei Pedelecs weder Versicherungskennzeichen noch eine Zulassung benötigen, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen.
Die Kapazität der Akkus bei den leichten E-Bikes variiert, und die Herstellerangaben zur Reichweite basieren meist auf praxisfremden Tests. Meistens sind die im Rahmen integrierten Akkus nicht herausnehmbar, was das Aufladen erschwert. Leichte E-Bikes sind wendig und agil, und mit den meisten Modellen kann man auch auf unbefestigten Wegen fahren.
Fallbeispiel: Fiido Air im Detail
Das Fiido Air ist ein futuristisches E-Bike mit Carbon-Rahmen, das 14 Kilogramm wiegt und mit Riemenantrieb, Fingerabdrucksensor und ohne Display auf Minimalismus setzt. Es ist ein echter Blickfang und lässt sich problemlos ein paar Stufen tragen.
Optisch wirkt das Fiido edel, aber bei der Verarbeitung gibt es Mängel wie schleifende Bremsen und eine rutschende Sattelstütze. Die Steuerung erfolgt über eine App, einen Fingerabdrucksensor oder die Smartwatch, wobei die App überladen und unübersichtlich ist. Das Fahren macht Spaß, und der Motor arbeitet flüsterleise und bietet eine angenehme Unterstützung. Der Akku fasst 208 Wh, was im Test eine Reichweite von etwa 30 Kilometern ermöglichte.
E-Bikes mit Riemenantrieb: Eine lohnende Investition?
E-Bikes mit Riemenantrieb sind teurer als herkömmliche Elektrofahrräder, bieten aber Vorteile wie Leisigkeit, Sauberkeit und Widerstandsfähigkeit. Sie sind wartungsarm und langlebiger als Ketten. KTM, Cube und Kalkhoff sind bekannte Marken für E-Bikes mit Riemenantrieb.
E-Bikes mit Riemenantrieb sind wartungsarm und langlebig, weshalb sie sich auch für den täglichen Gebrauch anbieten. Allerdings sind sie deshalb auch etwas teurer als E-Bikes mit Kettenantrieb.
E-Bike mit Riemenantrieb: Länger und mit weniger Aufwand unterwegs
Ein E-Bike mit Riemenantrieb wirkt bereits auf den ersten Blick als logische funktionale Lösung. Ein großer Vorteil liegt nämlich in der deutlich höheren Langlebigkeit als bei einer Kette. Wer sich ein E-Bike ins Haus holt, tut das im Regelfall, um damit viele Kilometer zu fahren. Entsprechend weitet man so die Nutzungsdauer der Antriebskomponenten deutlich aus - je nach Modell um das Doppelte bis Vierfache.
Grund dafür sind die sehr belastbaren Carbonfasern, die häufig verbaut werden, um maximale Stabilität zu gewährleisten. Der Riemen leiert dadurch nicht aus. Doch auch darüber hinaus bietet ein E-Bike Riemenantrieb zahlreiche Vorteile in der Nutzung.
Welche Vorteile bietet ein E-Bike mit Riemenantrieb?
Der E-Bike Riemenantrieb ist nicht nur deutlich langlebiger als eine Kette, sondern dabei auch sehr wartungsarm. Während eine Kette gereinigt, geölt und nachgespannt werden muss, macht eine hohe Laufleistung einem E-Bike mit Zahnriemen nichts aus. Soll er einmal gereinigt werden, dann genügt dafür klares Wasser, eine Schmierung wird gar nicht benötigt. Daher handelt es sich vor allem um ein sehr komfortables System, bei dem man sich kaum Gedanken über die richtige Wartung machen muss.
Zusätzlich ist auch das Fahren angenehmer. Einen lautstarken Geräuschpegel wird man bei einem Riemenantrieb E-Bike nicht erleben. Abgerundet wird es durch seine Robustheit. Er kann Wind und Wetter ausgesetzt werden, ohne dass sich das negativ auf die Antriebsleistung oder seine Lebensdauer auswirken würde. Diese Stabilität sorgt außerdem für eine sehr ruhige Laufleistung.
Was muss man noch beim E-Bike mit Riemenantrieb berücksichtigen?
Im Regelfall werden Diskussionen rund um die Entscheidung, ob Kette oder Riemen besser ist, relativ emotional geführt. Rein technisch ist es eher so, dass beim Riemen im niedrigeren Leistungsbereich etwas mehr Widerstand zu erwarten ist. Bei höherer Leistung hingegen ermöglicht er eine bessere und direktere Kraftübertragung. Da speziell ein Riemenantrieb E-Bike für etwas schnellere Geschwindigkeiten und eine hohe Laufleistung ausgelegt ist, überwiegen vor allem die Vorteile in der Spitze.
Außerdem lohnt es sich, den E-Bike Zahnriemen regelmäßig auf Beschädigungen zu prüfen. Natürlich ist er wesentlich langlebiger, wetterfester und im Bereich der Leistung gegenüber äußeren Einflüssen unempfindlicher. Das bedeutet jedoch nicht, dass er nicht auch irgendwann sichtbare Schäden davontragen kann. Werden feine Risse am Riemen, abgebrochene oder ausgefranste Zähne festgestellt, so ist eine fachmännische Prüfung sinnvoll. Gegebenenfalls muss der E-Bike Zahnriemen dann ausgetauscht werden.
Welche Modelle werden als E-Bike mit Riemenantrieb angeboten?
Grundsätzlich gibt es kaum noch Bereiche, in denen kein E-Bike mit Zahnriemen genutzt werden kann. Vom Mountainbike bis zum Citybike sind von zahlreichen namhaften Herstellern die unterschiedlichsten Modelle erhältlich. Unter anderem die folgenden Hersteller bieten Modelle, die den E-Bike Riemenantrieb nutzen:
- Riese & Müller
- Kalkhoff
- Scott
- Hercules
Vereinzelt lassen sich - wie von Hercules - sogar Falträder als Riemenantrieb E-Bike finden. So lassen sie sich ideal bei einer Kombination aus Radstrecke und öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln kombinieren. Im Grunde genommen sollte man hier zunächst darüber nachdenken, welche Einsatzbereiche das Modell abdecken können soll, und dann aus dem breiten Portfolio der Modelle das passende E-Bike mit Riemenantrieb auswählen. Die Auswahl gestaltet sich dafür vielfältig genug.
Hier kommst du zu den 2024er-E-Bike-Modellen mit Riemenantrieb.
Wartungsarme Tourenräder im Vergleich
Für einen Vergleich wartungsarmer Tourenräder wurde ein Mix an Testmodellen zusammengestellt, darunter Urbanbikes von BMC, B‘Twin LD 920 E Automatic, Diamant Beryll 160, Kalkhoff Image, KTM Macina City, Tenways Ago T und Victoria Manoc 5. Die Testräder haben klassische Schaltnaben von Shimano in Kombination mit unterschiedlichen Motoren oder die stufenlose Enviolo-Nabe.
Die klassischen Tagestouren auf gut befestigten Wegen bewältigen die wartungsarmen Räder alle sehr gut. Getestet wurde auf unterschiedlichen Untergründen und mit Gepäck. Dabei mussten sich die Räder auf einem Feldweg, auf Kopfsteinpflaster und dem typischen Fahrradweg beweisen. Die größte Steigung maß 21 Prozent.
Die Nabenschaltung ist für gewöhnlich schwerer als die Kettenschaltung, die Bandbreite ist geringer und sie ist teurer in der Anschaffung. Die Nachteile lassen sich aber relativieren, da das Gewicht an einem ohnehin schweren E-Bike eine weniger große Rolle spielt und die Übersetzungsbandbreite durch den Elektromotor kompensiert wird. Die Nabenschaltung muss nicht immer mal wieder neu justiert, geschmiert und auch nicht regelmäßig gereinigt werden.
Wartungsarme Nabenschaltungen lassen sich im Stand schalten, was besonders in Steigungen von Vorteil ist. Die Zugstufe der Enviolo lässt sich während des Pedalierens verändern. Die wartungsarme Kombination vervollständigt der Carbonriemen, der die klassische Fahrradkette ersetzt. Er ist äußerst robust und hält viele Tausend Kilometer.
Am Ende muss jeder für sich klären, ob der erhöhte Wartungsaufwand der Kettenschaltung dem wartungsarmen Sorglosantrieb mit Nabenschaltung und Riemen vorgezogen wird. Für die Kette spricht die oft enorme Entfaltung, die auch beim E-Bike nicht ganz unbedeutend ist. Preis und Gewicht können unter Umständen auch beim E-Bike relevante Größen sein.
Einen Nachteil von Riemenantrieben lösen die Fahrradhersteller immer öfter durchs Rahmendesign. So vereinfachen sich auch Aus- und Wiedereinbau des Hinterrads. Das B‘Twin LD 920 E Automatic hat einen vollautomatischen Motor, der die Trittfrequenz in jeder Fahrsituation hält.
E-Bike-Typen und Rahmenformen
Welches Pedelec infrage kommt, hängt vor allem von der gewünschten Nutzung ab. City-E-Bikes eignen sich für bequeme Radler, die keine größeren Strecken zurücklegen wollen. Sie sind häufig mit Nabenschaltung und Riemenantrieb ausgestattet. Weit verbreitet sind Tiefeinsteiger mit V-förmigem Rahmen. Eine jüngere Form des Cityrads sind Urban-E-Bikes. Sportlicher als City-, aber komfortabler als Mountainbikes sind Trekking-E-Bikes. Der am häufigsten verkaufte E-Bike-Typ in Deutschland ist das E-Mountainbike. SUV-Bikes stellen eine Mischform dar, die Radlern eine Entscheidung zwischen Komfort und Sportlichkeit abnehmen soll. Vom Lasten- bis zum Rennrad gibt es jeden Fahrradtyp auch als Pedelec. Diamantrahmen sorgen für eine hohe Fahrstabilität.
Tabelle: Vergleich von leichten E-Bikes mit Riemenantrieb
| Modell | Gewicht (kg) | Antrieb | Besonderheiten | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| Stevens E-Strada | 13,8 | Heckmotor | Carbon, geringe Ausstattung | N/A |
| KTM Macina Cross SX Elite | 17,3 | Bosch | Sportlich, ohne Spritzschützer | N/A |
| Simplon Silkcarbon TQ | 19,98 | Mahle | Vollausstattung, unter 20 kg | N/A |
| Canyon Pathlite:ON SL 6 | 21 | Mahle | Vollausstattung, vielseitig | N/A |
| Excelsior Urban-E | 19,8 | Bafang | Günstig, Vollausstattung | 1899 € |
| Fiido Air | 14 | Mivice | Carbon, Riemenantrieb | 1499 € |
| Engwe Mapfour N1 Air ST | 16,4 | N/A | Carbon, Smart-Features | 1499 € |
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