Leichtes E-Bike im Test: Trends, Modelle und Kaufberatung

Dass es einen Trend hin zu leichten Pedelecs mit etwas reduzierter Motorkraft und kleineren Akkus gibt, beobachten wir seit Jahren. Doch erst seitdem der Platzhirsch in der hiesigen Motoren-Landschaft seinen Light-Motor vorgestellt hat, nimmt der Markt richtig Fahrt auf. Ein Bosch-Antrieb scheint für viele ­E-Biker weiterhin das wichtigste Kaufargument zu sein. Mit dem SX haben die Schwaben nun einen 55-Newtonmeter-Motor mit kompakter Bauform und voll integriert ins hauseigene Smart-System im Angebot. Damit hat sich die Zahl leichter E-Bikes auf dem Markt vervielfacht.

Die Gruppe der Pedelec-Fahrer, die schon eine gehörige Portion Erfahrung mitbringt, wächst stetig. Radfahrer, die ganz genau wissen, was sie wollen und brauchen. Vollgefederte, vollausgestattete Pedelecs mit großen Akkus sind beileibe nicht weg vom Fenster. Im Gegenteil: Sie bilden nach wie vor - und durchaus zu Recht - das Rückgrat der Branche. Trotzdem gibt es viele, die nach Jahren des Treppensteigens mit ihrem 30-Kilo-Boliden, des beschwerlichen Hebens auf den Heckträger oder in die Bahn erkannt haben, dass ihr Akku am Ende einer Tagestour noch 40 oder mehr Prozent Restkapazität hat.

Viele E-Bikes sind so schwer, dass man sie eigentlich nur unter Einsatz ihres elektrischen Antriebs gut benutzen kann. Allerdings gibt es inzwischen immer mehr Anbieter, die auf leichte E-Bikes setzen, die sich sowohl mit als auch ohne E-Motor angenehm fahren lassen.

Gewichtsreduktion und ihre Auswirkungen

Die Gewichtsreduktion ist bei den leichten Rädern in unserem Test unterschiedlich stark ausgeprägt. Das Stevens E-Strada unterscheidet sich mit seinen 13,8 Kilo beim Gewicht kein bisschen von Tourenrädern ohne Motor - bietet aber natürlich ohne Gepäckträger und Federgabel auch weniger Variabilität. Ähnlich sieht es beim 17,3 Kilo schweren KTM Macina Cross SX Elite aus, das sich sogar die Spritzschützer spart. Dafür greifen hier gerne diejenigen zu, die am Wochenende oder nach Feierabend sportlich rasant über Feld- und Waldwege zischen wollen.

Am KTM zeigt sich, dass der leichte 55-Nm-Bosch-Motor eigentlich eine Lücke zwischen den Full-Power-Aggregaten und den Leichtmotoren à la Mahle und Bafang schließt. Die beiden vollausgestatteten Tourenräder im Test mit diesen Motoren unterschreiten die 20 Kilo ganz knapp (Simplon Silkcarbon TQ, 19,98 Kilo) oder liegen knapp darüber (Canyon ­Pathlite:ON SL 6, 21 Kilo).

Apropos Mahle und die bei deren Heckmotoren X35+ (Bergamont) sowie X20 (Stevens) angegebenen maximalen Drehmomente: Hier gilt es beim Lesen und vor allem dem Vergleichen mit Mittelmotoren zu beachten, dass die 23 Nm (X20) dann, laut Prüfstand-Messungen von Mahle selbst, etwa 55 Nm entsprechen würden, da keine Motorkraft durch Kette oder Riemen verloren geht. Wichtig dabei zu erwähnen ist aber, dass bei solchen Vergleichen diverse Faktoren, wie beispielsweise die gewählte Kettenübersetzung, eine Rolle spielen.

Gewichts- wie motortechnisch im Mittelfeld liegt das Excelsior. Die Eckdaten: 19,8 Kilo bei Vollausstattung und dezentem Bafang-Heckmotor - mit 1899 Euro aber mit Abstand das günstigste Rad im Test, trotz namhafter Komponenten, toller Verarbeitung und stimmigem Setup. Und wer optisch auf klassische Fahrräder steht, der wird sich ohnehin in das Urban-E verlieben.

Alltagstauglichkeit leichter E-Bikes

Wie sieht es aus mit der Alltagstauglichkeit der leichten Bikes? Der Vorteil schwerer Pedelecs: In jeder Lebenslage gibt es Unterstützung satt. Nach einem anstrengenden Arbeitstag, wenn die Luft ohnehin schon raus ist, kann man sich nach Hause schieben lassen. War der Einkauf doch etwas üppiger als geplant, bereiten schwere Packtaschen auch auf steilen Straßen kein Kopfzerbrechen. Und auf Tour gleichen sie die am Ende fehlenden Körner aus, wenn man Entfernung und Höhenmeter unter-, seine eigene Leistungsfähigkeit überschätzt hat.

Wie immer ist es eine Frage der eigenen Ansprüche und Bedürfnisse, die letztlich den Ausschlag geben, ob ein Full-Power-Bike, ein absolutes Leichtgewicht oder eine Mischung aus beidem die beste Wahl ist. Erfahrene E-Biker finden für sich eine schnelle Antwort. Sie wissen genau, ob und wenn ja wie oft sie mit leerem Akku liegen geblieben sind, in welcher Unterstützungsstufe sie die meiste Zeit unterwegs sind und ob sie eher im Flachen, im welligen Gelände oder doch im Gebirge fahren. Im Zweifel gilt: Auch ein etwas schwächeres Aggregat schiebt im Power-Modus ermüdete Radler nach Hause.

Das schwerste Rad im Test, das Canyon Pathlite:ON 6, ist gleichzeitig das vielseitigste. Exemplarisch steht dafür der sehr variable Gepäckträger: Canyon setzt auf eine MIK-Trägerplattform mit seitlichen, abschraubbaren Ortlieb-­QuickLock-3.1-Pins und einer Zulassung für Kindersitze. 27 Kilogramm lassen sich aufladen. Komfort kommt durch einen verstellbaren Vorbau, eine gute Federgabel und eine gefederte sowie absenkbare Sattelstütze ins Rad. Für dieses Gesamtpaket sind 21 Kilo ein herausragender Wert. Zum Vergleich bietet das ein Kilo leichtere Simplon ebenfalls einen robusten Gepäckträger (bis 25 Kilo), eine Top-Federgabel und viel Komfort, zudem ein sehr geländegängiges Setup.

Das leichteste Rad im Test, das Stevens E-Strada 8.3.4 FEQ, wählt einen gänzlich anderen Ansatz. Die Hamburger setzen auf Performance. Carbon satt drückt das Gewicht ebenso wie der leichte Heckmotor und der mit 236 Wh kleinste Akku im Testfeld. Die Alltagsausstattung ist auf Schutzbleche und Lichtanlage reduziert, wer Gepäck mitnehmen will, kann an den zahlreichen Ösen am Rahmen gerne Bikepacking-Taschen befestigen.

Stevens setzt voll auf den klassischen Ansatz des „Pedal-Assist“, also der Unterstützung. Die eigene Muskelkraft steht im Vordergrund. Und damit kommen wir zu einem weiteren wichtigen Punkt der Gewichtsreduktion im E-Bike: Je leichter das Rad, desto geringer der Energiebedarf. Wer mit seinem knapp 14 Kilo schweren Stevens unterwegs ist, verbraucht weniger Energie als ein Radler auf dem 30-Kilo-Kaventsmann, dessen Power-Motor zudem „durstiger“ ist als Light-Aggregate. In der Ebene oder im leichten Gefälle lassen sich unsere Testräder allesamt locker über der 25-km/h-Schwelle bewegen, verbrauchen dort gar keinen Akku-Strom. Während schwere ­E-Bikes auch hier fast ausschließlich mit Motor-Unterstützung unterwegs sind.

Sind die Leichten also die besseren E-Bikes? Sicher nicht für jeden. Aber das sind die klobigen, kraftstrotzenden 30-Kilo-Bikes eben auch nicht. Am Ende ist es wie immer: Ihr Rad muss passen.

Warum sind E-Bikes so schwer und wie kann man sie leichter machen?

Die Größe des Akkus hat enormen Einfluss auf das Gewicht eines E-Bikes, nicht unerheblich sind auch die Art und Größe des Motors und damit seine Leistungsfähigkeit. Sind das Drehmoment und die Leistung des Motors geringer, kann die Kapazität des Akkus weniger groß ausfallen und damit sinkt automatisch dessen Gewicht . Die Kategorie des Bikes hat ebenfalls Einfluss auf dessen Gewicht. So sind an einem schlanken Urban-E-Bike leichtere Komponenten montiert als an einem E-Mountainbike.

Handhabung, Fahrverhalten und Komfort, plus technischer Fortschritt - das sind wesentliche Punkte für den Erfolg der leichten E-Bikes. Keine Mini-E-Bikes, wie das Cube Compact Sport Hybrid, sondern leichte E-Bikes in herkömmlicher Dimension. Ein leichtes E-Bike für Damen, das unter 20 kg wiegt, wie das Ampler Juno, bietet dieselben Vorteile. Auch bei E-Bikes für Herren spielt das Gewicht eine Rolle. Wer den Akku nicht in einer Garage oder im Treppenhaus laden kann, freut sich über die Option diesen zu entnehmen und in der Wohnung an die Steckdose anzuschließen.

Ein geringeres Gewicht spielt jedoch nicht nur bei der Handhabung generell eine Rolle, sondern es nähert das Fahrverhalten des E-Bike dem eines „normalen“ Fahrrads an. Das ist nicht zuletzt sportlichen Fahrern willkommen, ob am Gravelbike, am Rennrad oder am Mountainbike. Und was kostet ein leichtes E-Bike? Bis zu 15.000 Euro sind möglich. Die Preisspanne ist hier ähnlich weit gefächert wie bei „Biobikes“ und herkömmlichen E-Bikes. Je hochwertiger ausgestattet, desto teurer.

Neben den bereits genannten sportlichen und stylischen E-Bikes sollen auch Klappräder möglichst leicht sein. Klar, denn sie sollen gut zu transportieren sein und da ist es hochwillkommen, wenn ein E-Bike Klapprad wie das Woscat C1 unter 20 kg wiegt. Besser noch natürlich, das leichte Faltrad liegt sogar unter 10 kg. Es ist ein Abwägen, denn das geringere Gewicht bedeutet normalerweise schwächere Motorleistung und geringere Reichweite. Wer maximale Unterstützung sucht und ausgedehnte Touren plant, ist mit einem Standard-E-Bike besser beraten.

Gerade im E-Mountainbike-Sektor wächst das Angebot derzeit beinahe explosionsartig, wobei der im Sommer 2022 vorgestellt TQ HPR50-Motor einen großen Anteil hat. Immer mehr Marken bieten mit ihm ausgestattete E-Mountainbikes an. Wie schwer ist ein solches E-Mountainbike?

Beispiele für leichte E-Bikes

Minimalistisches Stadtrad: Mit einem Gewicht von unter 20 Kilogramm, ausgestattet mit einem kompakten Heckmotor und ohne Schaltung. Der spritzige Bafang-Motor erfordert beim Anfahren etwas mehr Eigenleistung, bietet jedoch ein geschmeidiges Rollverhalten und eine handliche Lenkung im Alltag. Überzeugt mit Eleganz und fortschrittlicher Technik.

Premium-E-Bike: Eines der leichtesten voll ausgestatteten Premium-E-Bikes. Das Fazua-Antriebssystem mit 60 Nm Drehmoment bietet dynamische Unterstützung für die Stadt, während der 430 Wh Akku flexibel ladbar ist. Das intuitive Cockpit ermöglicht einfache Bedienung und Smartphone-Integration. Sicherheitsfeatures wie das RX Connect System bieten Diebstahlschutz und Fahrstatistiken, die Supernova Mini2 Scheinwerfer sorgen für Sichtbarkeit.

Sportliches Urban E-Bike: Das mit einer wartungsfreien Nabenschaltung und einem sauberen Riemenantrieb punktet. Der Bosch Performance Line SX-Antrieb ist unauffällig integriert, während die Bedienung über einen System Controller und einen Daumentaster erfolgt. Die Shimano Alfine 11-Gang Nabenschaltung sorgt für präzises Schalten. Mit einem Gewicht von 17,2 kg ist das Bike agil, jedoch erfordert der fest verbaute 400 Wh Akku das Bewegen zum Ladegerät.

Pendler-E-Bike: Dynamisches Pendler-E-Bike mit Shimano Nexus 5-Gang-Schaltung, das mit einem leichten und leisen TQ-HPR50-Antrieb ausgestattet ist. Der Mittelmotor bietet 50 Nm Drehmoment und wird von einem 360-Wh-Intube-Akku gespeist, der in den Aluminiumrahmen integriert ist. Das Bike verfügt über ein neues Licht- und Sicherheitskonzept mit Tagfahrlicht und Bremslichtfunktion. Die aufrechte Sitzposition und der tiefe Einstieg machen das Vienna zum idealen City-Bike. Es ist in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten erhältlich, beim Akku haben Sie die Wahl zwischen einem 252 oder 360 Wh-Modell - letzterer bietet eine Reichweite von bis zu 90 Kilometern.

Urbanbike Arthur von Schindelhauer: Sehr elegant präsentiert sich das Urbanbike Arthur von Schindelhauer mit seinen in den Lenker und die Sattelstütze integrierten Lichtern. In der puristischen Ausführung ohne Gepäckträger und Schutzbleche wiegt es weniger als 14 kg. Der Mahle Hiinterradnabenmotor hat ein Drehmoment von 40 Nm.

Trail-Begleiter Neuron:ONfly: Vielseitiger Trail-Begleiter, der durch sein geringes Gewicht und seine komfortable Sitzposition sowohl im Gelände als auch bei gemäßigten Touren überzeugt. Der leistungsstarke Bosch SX Motor unterstützt kraftvoll, während der integrierte 400 Wh Akku für ordentliche Reichweiten sorgt. Der robuste und stilvoll gestaltete Rahmen zeigt sich verwindungssteif, das Neuron:ONfly ist exzellent ausgestattet, die Reichweite kann mit einem Bosch PowerMore 250 Range Extender erweitert werden.

Lightrider E Ultimate: Modernes Light-E-All-Mountain-Bike mit herausragendem Design und hochwertiger Ausstattung. Ausgestattet mit einem TQ HPR-Motor und einem 360-Wh-Akku, bietet es 160 mm Federweg vorne und 155 mm hinten, perfekt für anspruchsvolle Trails. Der spritzige Antritt und die Enduro-Qualitäten machen es ideal für Abfahrten, auch wenn die Motorleistung mit 50 Nm etwas geringer ausfällt als bei Konkurrenten. Thömus bietet mit dem Lightrider E Ultimate ein 140-mm-Fully an und gibt das Gewicht mit ab 14,60 kg an. „Das leichteste E-Bike Fully“ behaupten die Schweizer. Drei Ausstattungsvarianten gibt es, der Maxon Bikedrive Air Motor sitzt in der Hinterradnabe und generiert 30 Nm, maximal 40 Nm Drehmoment.

Fuel EXe: Mit dem Fuel EXe hat Trek das erste Fully mit TQ HPR50 auf den Markt gebracht. Das 140-mm-Fully ist in sechs Ausstattungsvarianten erhältlich, von Kollegen wurde es mit 18,75 kg gewogen.

Titan-Variante des Modells Bike+: Vello aus Österreich bietet mit der Titan-Variante des Modells Bike+ ein fleichtes Faltrad an. Es kostet 4.490 Euro. Der Motor ist in der Hinterradnabe untergebracht.

Specialized Turbo Creo SL: Setzt Maßstäbe in der E-Klasse der Renn- und Gravelbikes mit seinem E5 Aluminiumrahmen. Dank des Turbo SL 1.2 Systems bietet es 320 Watt Leistung und 50 Nm Drehmoment für kraftvolle Unterstützung bis zu 5 Stunden. Die Future Shock 3.1 Lenkerfederung sorgt mit 20 mm Federweg für Komfort und Kontrolle. Mit einer Reifenfreiheit von bis zu 47C und vielen Montagepunkten für Gepäckträger ist es für jedes Gelände und jeden Zweck gerüstet.

Rockrider E-ACTV 900: Decathlon bietet sein Dual-Motor-System mit Automatik nun in einem weiteren Trekking-Modell an: dem Rockrider E-ACTV 900.Die 2700 Euro teure Version zeichnet sich durch den neuen Owuru-Motor in Kombination mit einer stufenlosen Automatikschaltung aus. Der Motor des E-ACTV 900 mit einem Drehmoment von 65 Newtonmetern wird mit einem 694-Wh-Akku im Unterrohr kombiniert, der eine Reichweite von bis zu 130 Kilometern ermöglicht.

Silence eRide: Mit dem Silence eRide hat Scott ein urbanes Pedelec aufgelegt, das trotz Mittelmotor sein E-Bike-Dasein gut verbergen kann. Das neue Modell wirkt optisch leicht und minimalistisch. Dafür sorgen der im schlanken Unterrohr des Carbon-Rahmens integrierte Akku, der Verzicht auf Federelemente sowie eine komplett innenverlegte Verkabelung auch am Lenker. Als Antrieb kommt der HPR 50 von TQ zum Einsatz, der häufiger in Leichtbau-MTBs zu finden ist. Mit nur 1,8 Kilogramm trägt der Elektromotor seinen Teil zum geringen Gesamtgewicht von 14,5 Kilogramm bei. Ein kleines Display auf der Oberseite des Oberrohrs informiert über Unterstützungsstufe, Akkukapazität und aktuelle Geschwindigkeit. Mindestens 7500 Euro kostet das Silence eRide 10.

Go E-Bike: Künftig kann man die Nachrüstlösung samt Fahrrad fertig montiert bestellen. Ab Sommer 2025 will der britische Anbieter mit dem Go E-Bike sein Portfolio um ein elektrisch unterstütztes Komplett-Fahrrad erweitern.Als Antrieb fungiert ein kleiner Heckmotor. Für das rahmenmontierte Akkupaket bietet Swytch verschiedene Größen an, die Reichweiten von 30 bis 100 Kilometern ermöglichen. Das rund 1200 Euro Komplettrad basiert auf einem Aluminiumrahmen. Zur Ausstattung gehören Scheibenbremsen und eine Siebengang-Schaltung. Mit 16 Kilogramm wird das Go E-Bike zu den Leichtgewichten in der Pedelec-Szene gehören.

Titanium Zero: Ein Beispiel dafür ist das Konzept-Bike Titanium Zero, das der chinesische Pedelec-Hersteller Urtopia auf der Technikmesse CES in Las Vegas gezeigt hat. Auf den ersten Blick sieht das Modell Titanium Zero aus wie ein klassisches Rennrad. Doch in den schlanken Rahmen sind ein Mittelmotor und eine Feststoffbatterie integriert. Trotz dieser Komponenten wiegt das gesamte E-Bike nur 10 Kilogramm. Laut Hersteller handelt es sich um den kleinsten, leichtesten und drehmomentstärksten Motor der Zweiradwelt.

Leichte E-Bikes im Trend: Die Vor- und Nachteile

Schwache Motoren und kleine Akkus sind die Argumente, die gegen leichte E-Bikes sprechen. Wer die maximale Unterstützung des Motors auf langen Touren benötigt, wird oftmals enttäuscht. Für alle, die ihr E-Bike oft tragen müssen, kurze Strecken in der Stadt zurücklegen oder sich ein Fahrgefühl wie mit einem normalen Fahrrad wünschen, ist ein leichtes E-Bike eine gute Wahl.

E-Bike-Trends und Highlights 2025

  • Leichtere Systeme: Der Trend geht klar zu Light-E-Bikes mit kleinerem Akku und Motor - weniger Gewicht, mehr Natürlichkeit beim Fahren.
  • Smartere Technik: E-Bikes werden vernetzter - mit GPS-Tracking, Over-the-Air-Updates, Apps und Diebstahlschutzfunktionen.
  • Neue Motoren: Bosch & Co. bringen kompaktere, leisere und gleichzeitig leistungsfähigere Antriebe auf den Markt.
  • Mehr Integration: Kabel verschwinden, Displays werden unsichtbarer - das Design wird cleaner, Technik tritt in den Hintergrund.

Tabelle: Ausgewählte leichte E-Bike Modelle und ihre Eigenschaften

Modell Gewicht (kg) Motor Akku (Wh) Besonderheiten
Stevens E-Strada 8.3.4 FEQ 13.8 Mahle X20 Heckmotor 236 Carbonrahmen, Performance-orientiert
KTM Macina Cross SX Elite 17.3 Bosch Performance Line SX k.A. Sportlich, Cross- und Trekking-E-Bike
Excelsior Urban-E 19.8 Bafang Heckmotor k.A. Vollausstattung, Günstig
Scott Silence eRide 10 14.5 TQ HPR 50 360 Urban Pedelec, Carbonrahmen
Titanium Zero (Konzept) 10 Urtopia Mittelmotor k.A. Titanrahmen, Feststoffbatterie

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