LEWIS Bremsen MTB Test: Ein umfassender Überblick

Im Bereich des Mountainbikens ist die Wahl der richtigen Bremsen von entscheidender Bedeutung für Sicherheit und Leistung. LEWIS hat sich als zuverlässiger Partner für erstklassige Bremssysteme für Mountain- und E-Bikes etabliert. Dieser Artikel wirft einen detaillierten Blick auf LEWIS Bremsen und vergleicht sie mit anderen führenden Marken auf dem Markt.

LEWIS: Qualität und Innovation im Fokus

LEWIS hat sich einen Namen als führender Hersteller von Bremssystemen gemacht. Der Fokus liegt auf der Entwicklung und Produktion von High-Performance-Bremsen, die den höchsten Ansprüchen von Mountainbikern und E-Bike-Fahrern gerecht werden. LEWIS setzt auf modernste Technologien und Materialien, um ein optimales Fahrerlebnis zu bieten.

Die LEWIS Produktpalette im Überblick

LEWIS bietet eine breite Palette an Bremssystemen, die speziell für die Anforderungen von Mountain- und E-Bikes entwickelt wurden. Die Produkte zeichnen sich durch hohe Präzision, Langlebigkeit und einfache Wartung aus. Egal, ob Sie auf der Suche nach hydraulischen Scheibenbremsen für Ihr Downhill, Enduro-, Trail oder Gavelbike sind - bei LEWIS werden Sie fündig.

LEWIS Bremssysteme nach Einsatzbereich:

  • LEWIS LHT -> DOWNHILL
  • LEWIS EP6+ -> DOWNHILL & EMX
  • LEWIS LH4 -> ENDURO
  • LEWIS LV4 -> TRAIL/ENDURO
  • LEWIS LV2 -> XC CROSS COUNTRY
  • LEWIS Flat Mount Caliper -> ROAD, GRAVEL

Performance zum besten Preis

LEWIS setzt auf ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Bremssysteme sind nicht nur leistungsstark und langlebig, sondern auch erschwinglich. Hohe Qualität muss nicht teuer sein, daher bietet LEWIS Produkte an, die sich durch ein hervorragendes Verhältnis von Preis und Leistung auszeichnen.

Warum LEWIS Bremsen wählen?

  • Höchste Qualität: Bremssysteme werden aus den besten Materialien gefertigt und unter strengen Qualitätskontrollen produziert.
  • Innovative Technologien: LEWIS setzt auf die neuesten Entwicklungen im Bereich der Bremsentechnologie, um die beste Performance zu bieten.
  • Attraktive Preise: Trotz der hohen Qualität bleiben die Preise fair und erschwinglich.
  • Kundenzufriedenheit: Der Kunde steht im Mittelpunkt. Der kompetente Kundenservice steht bei Fragen und Problemen jederzeit zur Verfügung.

Der große MTB-Bremsen Vergleichstest

Um die beste MTB-Scheibenbremse zu ermitteln, wurden verschiedene Modelle einem umfassenden Test unterzogen. Dabei wurden sowohl Laborwerte als auch Praxiserfahrungen auf dem Trail berücksichtigt. Die Testkriterien umfassten Bremskraft, Dosierbarkeit, Ergonomie, Standfestigkeit und Gewicht.

Testmethoden im Detail:

  • Labortest: Durchführung beim Belag-Spezialisten Sinter in Slowenien. Simulation von Bremsvorgängen und Messung der Verzögerung.
  • Telemetrie-Aufzeichnung: Einsatz des BrakeAce Telemetrie-Messsystems zur Erfassung von Brems-Events, Bremsleistung und Kraftverteilung.
  • Praxistest auf dem Trail: Back-to-back Fahrten auf einer definierten Teststrecke in Spanien und auf Hometrails.

Im Testfeld befanden sich sowohl Budget-Bremsen als auch High-End-Modelle. Alle Bremsen verfügten über vier Bremskolben und eine hydraulische Betätigung. Die Preise bewegten sich zwischen 240 und 1.300 €, wobei das Gros der Teilnehmer zwischen 400 und 700 € lag. Das Gewicht der Bremsen variierte nur marginal, zwischen 530 g (Hayes Dominion T4) und 710 g (SRAM MAVEN Ultimate).

Das Bremsmedium variierte zwischen mineralischem Öl und DOT-Bremsflüssigkeit. Ebenfalls unterschiedlich waren die Bremsbeläge, die entweder metallisch oder organisch sein konnten.

Hydraulische Scheibenbremsen im Detail

Hydraulisch betätigte Bremsen übertragen die Kraft durch eine Flüssigkeit. Der Vorteil von Flüssigkeiten: Sie lassen sich im Gegensatz zu Luft nicht komprimieren, die Kraftübertragung findet also nahezu verlustfrei statt. Aus diesem Grund ist auch penibles Entlüften - also kleinste Lufteinschlüsse aus dem Bremssystem zu entfernen - so wichtig.

DOT-Bremsflüssigkeit vs. Mineralöl

DOT-Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, das heißt, sie bindet Wasser und bildet eine homogene Flüssigkeit. Dadurch ändern sich die Eigenschaften von DOT und der Siedepunkt sinkt. Darum sollte die Bremsflüssigkeit regelmäßig getauscht werden. Zudem ist DOT gesundheitsschädlich und aggressiv gegenüber Lack, Haut und Klamotten.

Mineralöl als Bremsflüssigkeit hat in der Regel einen niedrigeren Siedepunkt von 190° C. Es ist nicht gesundheitsschädlich oder schlecht für den Lack, nur der Kontakt mit den Bremsbelägen sollte unbedingt vermieden werden. Mineralöl zieht kein Wasser an, bindet es aber auch nicht.

Bremsbeläge und Bremsscheiben

Prinzipiell gilt, dass jeder Bremsenhersteller auch seine eigenen Beläge anbietet. Meist sogar in unterschiedlichen Ausführungen. Zudem sind Nachrüst-Beläge von Drittherstellern verfügbar. Es gibt meist zwei Arten von Belägen: metallische und organische. Die Bremsscheiben für MTB-Bremsen bestehen alle aus Stahl - zumindest die Reibfläche, an der die Beläge anliegen. Die Dicke der Bremsscheiben variiert hingegen und ist vor allem mit der Wärmeableitung gekoppelt.

Shimano setzt zum Beispiel bei den XTR ICE-TECH-Bremsscheiben auf einen Kern aus Aluminium, der die Wärmeableitung und das Gewicht verbessern soll. Die Sandwich-Struktur der Bremsscheibe ergibt Sinn und die Shimano XTR-Bremsen bleiben am kältesten. Besonders mit Sinter-Belägen wird der Effekt noch verstärkt.

Testergebnisse und Fazit

Die Hayes Dominion T4 zeigte eine enorme Performance, sowohl auf dem Trail mit einem sehr guten Bremsgefühl als auch im Labor. Ihre beeindruckende Power und das Hebelgefühl, kombiniert mit dem geringsten Gewicht und nützlichen technischen Features wie die Crosshair-Bremssattel-Montage, machen die Hayes Dominion T4 zum Testsieger im Rennen um die beste MTB-Scheibenbremse.

Die Shimano SLX überzeugt mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im Test und einer starken Verzögerung samt solider Dosierbarkeit. Das digitale Bremsgefühl erfordert eine kurze Eingewöhnung, dafür muss man bei Anmutung, Ergonomie und Handling keine Abstriche in Kauf nehmen.

Die Zeiten, wo man sich bezüglich der Bremse Gedanken oder gar Sorgen machen musste, sind zumindest im Highend-Segment vorbei! Jeder der acht Bremsanker in diesem Test kann ich besten Gewissens auch schwersten Ridern sowie für die anspruchsvollsten Trails empfehlen. Die großen Unterschiede liegen nicht in der Power, sondern in den Details sowie bei der Modulation.

Überblick über LEWIS Bremssysteme

Hier ist eine Übersicht über einige der verfügbaren LEWIS Bremssysteme und ihre Preisspanne:

Modell Preis (ungefähre Angaben)
Lewis LHT Ultimate Set (v+h) 550,00 € - 570,00 €
Lewis AE Set (v+h) 280,00 €
Lewis LHP - U4 Set (v+h) 500,00 €
Lewis LH4 Set (v+h) 400,00 € - 420,00 €

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