Lidl Fahrrad Angebote: E-Bikes zu reduzierten Preisen

Für den Weg ins Büro, einen Ausflug am Wochenende oder den Stadtbesuch ist das Fahrrad längst ein fester Bestandteil im Alltag vieler Menschen. Fahrradfahren an sich bietet schon viele Vorteile, denn Bewegung an der frischen Luft tut gut. Bei Lidl gibt es E-Bikes immer wieder im Angebot.

Aktuell bietet Lidl eine große Auswahl an elektrischen Fahrrädern zu reduzierten Preisen an. Die Modelle reichen vom klassischen Cityrad bis hin zum vielseitigen Trekkingrad und eignen sich für Einsteiger ebenso wie für Pendler und Alltagsradler. Lidl bietet aktuell eine breite Auswahl an E-Bikes zu reduzierten Preisen. Die Auswahl reicht von City- und Urban-Bikes bis hin zu Trekking-Modellen. Unter dem Motto "Mit dem Fahrrad unterwegs" erwarten euch ab sofort besonders attraktive Preise auf verschiedene Fahrradmodelle, ob Cityrad, Urban-Pedelec oder günstiges Trekking-E-Bike.

Die E-Bikes aus dem Lidl-Angebot könnt ihr zum Teil bis zu 55 Prozent günstiger kaufen - bei einem Originalpreis von mehreren tausend Euro spart ihr also eine ganze Stange Geld. Zu den Deals gehören elektrische All Terrain Bikes, Mountain Bikes oder E-Trekking-Fahrräder. Unser E-Bike-Schnäppchenfavorit ist das Trekking E-Bike von Zündapp für 796 Euro bei 55 Prozent Rabatt.

Worauf Sie beim Kauf eines E-Bikes achten sollten

Wenn ihr euch für ein E-Bike entscheidet, solltet ihr vor dem Kauf einige wichtige Punkte beachten: Zum Beispiel die Akkukapazität, denn sie bestimmt die Reichweite des E-Bikes. Darüber hinaus sollte der Rahmen stabil und hochwertig verarbeitet sein, damit euer Fahrrad möglichst langlebig ist. Auch die Federung ist wichtig, denn sie sorgt für einen angenehmen Fahrkomfort, besonders auf unebenen Straßen oder im Gelände.

Ausgewählte E-Bike Modelle bei Lidl

Crivit Urban X.3 und Y.3

Ein gutes Beispiel für das aktuelle Angebot ist das Crivit Urban X.3 und Y.3 mit GATES Riemenantrieb. Diese Modelle setzen auf einen wartungsarmen Carbonriemen, der für ein leises und sauberes Fahrerlebnis sorgt. Dazu kommen ein entnehmbarer 355 Wh Akku, ein LED-Display, hydraulische Shimano-Scheibenbremsen und eine StVZO-konforme Beleuchtung mit Fernlicht. Alternativ gibt es beide Modelle auch mit Shimano CUES 9-Gang-Kettenschaltung. Diese Variante eignet sich speziell für diejenigen, die beim Fahren mehr Kontrolle über die Gänge und Trittfrequenz wünschen. Ausstattung und Akku bleiben identisch, ebenso wie Handyhalterung, Boost-Funktion und Beleuchtung.

Trekking-E-Bike mit Riemenantrieb

Wer besonders leicht unterwegs sein möchte, sollte einen Blick auf das Trekking-E-Bike mit Riemenantrieb werfen. Eine Besonderheit ist die Motorsteuerung per Drehmomentsensor, die die Unterstützung exakt an eure Trittstärke anpasst.

City-E-Bike von Telefunken

Wem eher der Alltagseinsatz in der Stadt am Herzen liegt, findet mit dem City-E-Bike von Telefunken eine besonders günstige Lösung. Es bietet eine 7-Gang-Nabenschaltung, Rücktrittbremse und Frontmotor.

Trekking-Modell XT480 von Telefunken

Eine noch günstigere Alternative ist das einfache Trekking-Modell XT480, ebenfalls von Telefunken. Dieses Rad bietet eine solide 21-Gang-Kettenschaltung, einen 374-Wh-Akku und einen Hinterradmotor mit 41 Newtonmetern Drehmoment. Zwar ist es kein Kraftpaket, aber für kleine Ausflüge reicht es allemal. Mit 24-Gang-Kettenschaltung, Federgabel und hydraulischen Scheibenbremsen wirkt es deutlich hochwertiger, bleibt aber preislich im Rahmen.

Das Crivit Urban E-Bike X.2 im Test

Der Discounter bietet in seinem Online-Shop auch Elektroräder an. Die Preise sind attraktiv, die technischen Eckdaten auch. So wird das Crivit Urban E-Bike X.2 von einem Mivice M080-Hinterradmotor mit 45 Nm Drehmoment angetrieben, der sich auch in höherpreisigen Regionen findet. Der Riemenantrieb von Gates ist zwar für die Einstiegsklasse gedacht, aber durchaus keine Billigware. Das gilt auch für die Schwalbe Big Ben-Reifen.

Details und Ausstattung

Ungewöhnlich ist die Vorbau- Lenkereinheit: Beide Teile sind miteinander verschweißt. Will man dort etwas tauschen, sind also gleich zwei neue Teile fällig. Auf dem Oberrohr befindet sich der Einschaltknopf, der gleichzeitig das Licht einschaltet. Die drei verschiedenen Unterstützungsstufen wählt man mit kleinen Tastern unterhalb der Bremshebel an. Ein Ring aus Lichtsegmenten zeigt farbig an, in welcher Stufe man sich gerade befindet und wie der Akkustand ist. Mehr Informationen sind dem System nicht zu entlocken. Es gibt kein Display und keine zum Rad gehörende Smartphone-App. Daher sind Werte wie die Gesamtkilometerleistung, aktuelle Fahrstrecke, Geschwindigkeit etc. nur feststellbar, wenn man externe Fahrradcomputer oder Smartphone-Apps nutzt.

Der Akku sitzt im voluminösen Sitzrohr und kann zum Laden im Rad gelassen oder entnommen werden. Er besitzt eine Kapazität von 360 Wattstunden. Mittels eines Kabels ist mit dem Motor verbunden. Will man den Akku laden, muss erst die Verbindung getrennt werden, um dann das Ladegerät anzuschließen. Etwas umständlich, aber kein Problem. Etwas Sorge hat man aber wegen des Kabels, das recht ungeschützt zwischen Sattel und Rahmen liegt. Das könnte zu Beschädigungen führen. Eine Satteltasche lässt sich wegen des Kabels nicht anbringen.

Die Shimano-Scheibenbremsen bieten hohe Bremskraft und geringe Bedienkräfte. Das im Schutzblech integrierte Rücklicht bietet eine Bremslichtfunktion: Es leuchtet beim Bremsen heller auf. Der Scheinwerfer sitzt unterm Lenker. Für den Stadteinsatz ist er hell genug, für zügiges Fahren in völliger Dunkelheit nicht.

Der Sattel ist sehr schmal, was bei der gestreckten Sitzposition auch Sinn ergibt. Der Gepäckträger von Atran Velo kann mit Körben und Taschen des Herstellers kombiniert werden, die einfach aufgesteckt werden. Weitere Details: Auf dem Vorbau befindet sich ein Adapter für eine Sp Connect-Smartphonehalterung. Will man diese nicht benutzen, gibt es eine Abdeckung. Unterm Tretlager ist ein Fach für ein Apple AirTag.

Fahrverhalten und Reichweite

Die Sitzposition ist sportlich, ansonsten verhält sich das Rad unauffällig. Sowohl auf geraden als auch auf kurvigen Strecken kommt es gut zurecht, ein guter Kompromiss zwischen Wendigkeit und Spurtreue. Hinterradmotoren bringen ihre Kraft erst ab einer gewissen Drehzahl effektiv auf die Straße. In Kombination mit dem Eingang-Antrieb sorgt das dafür, dass man bei den ersten Pedalumdrehungen viel Eigenleistung erbringen muss, dann aber schiebt der Motor komfortabel an. Es gibt drei Unterstützungsstufen, bei längerem Druck auf den rechten Taster schaltet der Motor zudem für bis zu 20 Sekunden in den Turbo-Modus.

Grundsätzlich unterstützt der Motor angenehm und gleichmäßig. In der stärksten Stufe setzt die Unterstützung aber etwas plötzlich ein und schiebt nach einer Pedalierpause etwas zu vehement ein. Auch Anstiege kommt man mit dem Crivit hinauf, besonders steil oder sehr lang sollten sie aber nicht sein. Ohne Gangschaltung wird die Trittfrequenz sonst sehr langsam, was auf Dauer unkomfortabel ist. Zudem wird der Akku so schnell leergesaugt.

Lidl verspricht eine Reichweite bis zu 100 Kilometern. Das klingt sehr optimistisch angesichts des recht kleinen Akkus von 360 Wattstunden Kapazität. Der Wert ist jedoch durchaus realistisch: Bein Ausprobieren sind wir 80 Kilometer weit gekommen, dabei wurde meist die zweite Unterstützungsstufe gewählt. Die Teststrecke war überwiegend flach, aber hatte auch einige Anstiege und viel Gegenwind zu bieten. Bei idealen Bedingungen sollten daher 100 Kilometer drin sein - also auf komplett flachen Strecken, der leichtesten Unterstützungsstufe und wenig Gegenwind.

Service und Fazit

Kommt es innerhalb der Drist zur gesetzlichen Sachmängelhaftung und freiwilligen Garantie zu technischen Problemen, holt Lidl das Rad zur Reparatur ab. Alles anderen Arbeiten wie Inspektionen, Austausch von Verschleißteilen und andere Reparaturen müssen in einer normalen Fachwerkstatt erledigt werden. Das ist grundsätzlich möglich, da die meisten Komponenten auch von anderen Herstellern genutzt werden.

Das Rad wird für 1.600 Euro angeboten, zeitweise war es sogar für 1.200 Euro zu haben. Für den Preis stimmt der Gegenwert. Das Rad macht einen hochwertigen Eindruck, große Schwächen zeigt es nicht. Der größte Nachteil ist sicher die sehr sportliche Sitzposition. Wer ein Elektrorad kauft, ist häufig auf der Suche nach Komfort, den die Sitzposition aber nicht bieten kann. Wer gerne so sportlich sitzt, fährt wohl auch ohne Antrieb gerne schnell. Dennoch macht es Freude, mit dem Rad unterwegs zu sein, was auch an dem gut funktionierenden Motor liegt.

ADFC: Förderung des Radverkehrs

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich mit seinen mehr als 240.000 Mitgliedern mit Nachdruck für die Verkehrswende in Deutschland ein. Wir sind überzeugt davon, dass eine gute, intuitiv nutzbare Infrastruktur, gut ausgearbeitete Radverkehrsnetze und vor allem Platz für Rad fahrende Menschen auch dazu einlädt, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu benutzen. Wir möchten eine sichere und komfortable Infrastruktur für den Radverkehr, damit sich junge und junggebliebene Fahrradfahrende sicher und zügig fortbewegen können.

Vorteile einer ADFC-Mitgliedschaft

  • Einfluss auf politische Entscheidungen
  • ADFC-Pannenhilfe
  • ADFC-Magazin Radwelt
  • Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Unternehmen sowie Versicherungen

Verkehrssicherheit beim Radfahren

Wie ein verkehrssicheres Fahrrad auszustatten ist, legt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) fest. Sie schreibt u. a. zwei voneinander unabhängige Bremsen vor, damit ein Fahrrad sicher zum Stehen kommt. Ebenso vorgeschrieben ist eine helltönende Klingel. Auch zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale mit je zwei nach vorne und nach hinten wirkenden gelben Rückstrahlern sind Pflicht.

Am wichtigsten für die Verkehrssicherheit ist neben den Bremsen die Beleuchtung. Ein rotes Rücklicht und ein weißer Frontscheinwerfer sind vorgeschrieben. Die Beleuchtung kann batteriebetrieben sein und muss tagsüber nicht mitgeführt werden. Sie muss aber dann einsatzbereit sein, wenn die Sichtverhältnisse Licht erforderlich machen.

Damit Radfahrende auch seitlich gesehen werden, sind Reflektoren in den Speichen oder Reflexstreifen an Reifen oder Felge vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO vorgeschrieben sind.

Richtiges Verhalten im Straßenverkehr

Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmenden. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrer*in im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmenden zu rechnen.

Unterschiedliche Arten von Radwegen

Die Infrastruktur für das Fahrrad ist nicht einheitlich und selten uneingeschränkt gut nutzbar. Radfahrstreifen und Schutzstreifen verlaufen beide auf der Fahrbahn und damit im direkten Blickfeld von Autofahrenden. Schutzstreifen haben eine gestrichelte Markierung und dürfen daher bei Bedarf mit dem Auto befahren werden, vor allem, um Gegenverkehr auszuweichen und nur, wenn der Radverkehr nicht gefährdet wird. Radfahrstreifen hingegen sind mit einer Linie durchgängig auf der Fahrbahn markiert und dürfen von Autofahrenden nicht befahren werden.

Ein Radweg ist durch ein blaues Radwegschild gekennzeichnet und muss in dem Fall von den Radfahrenden genutzt werden. Eine Benutzungspflicht darf aber nur angeordnet werden, wenn es die Verkehrssicherheit erforderlich macht. Behindern Blätter, Schnee oder andere Hindernisse Radfahrende auf Radwegen, dürfen sie auf die Fahrbahn ausweichen.

Pedelecs vs. E-Bikes

Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn die Fahrenden in die Pedale treten. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten.

ADFC-Empfehlungen für Radtouren

Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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