Lionelo Laufrad mit Bremse Test: Ein umfassender Überblick

Das Laufrad für Kinder ab 2 Jahren bis zu einem Gewicht von 30 kg bietet eine unterhaltsame und sichere Möglichkeit, die motorischen Fähigkeiten und den Gleichgewichtssinn ihres Kindes zu fördern. Mit seinem schönen Design und der leichten Bauweise ist es einfach zu handhaben und sorgt für stundenlangen Spaß beim Spielen im Freien.

Dieses Laufrad eignet sich ideal für Kleinkinder, die ihre ersten Erfahrungen auf zwei Rädern machen möchten. Es ist robust gebaut und verstellbar, um mit dem Wachstum des Kindes Schritt zu halten. Sowohl Kinder als auch Eltern sind von seiner Qualität begeistert.

Das LIONELO Bart Laufrad wird insgesamt positiv bewertet, mit Lob für das Design, die Leichtigkeit und den Preis. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenfassung der Kundenmeinungen.

Lernen, das Gleichgewicht zu halten

Dank des Laufrads kann Ihr Kind von klein auf trainieren, das Gleichgewicht zu halten, zu koordinieren und die Muskeln zu stärken. Die Höhenverstellung von Sattel (35-43 cm) und Lenkrad (50-57 cm) macht Bart Air für lange Zeit nützlich und das Kind wächst nicht so schnell raus.

Einzigartiger Magnesiumrahmen

Bietet nicht nur höchste Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigungen, sondern auch ein geringes Gewicht des Fahrrads von nur 3,8 kg. Nahtlose Rahmenkonstruktion, kombiniert mit verstärkten Rahmenwänden, bietet ausgezeichnete Stabilität.

Moderne Räder

Bart Air Kinder Laufrad mit gepumpten 12-Zoll-Profilrädern ausgestattet, sorgt für Grip und Manövrierfähigkeit. Mit dem Laufrad in die Kita und am Nachmittag mit den Freunden durch die Gegend düsen? Eine sehr gute Idee, denn Laufradfahren fördert den Gleichgewichtssinn und die Koordinationsfähigkeit - ideale Voraussetzungen, um später mühelos aufs erste Kinderfahrrad umzusteigen.

Doch welches Laufrad ist im Test am sichersten und eignet sich am besten für euer aktives Kleinkind? Wir zeigen euch die besten Laufräder mit ihren Vor- und Nachteilen im Vergleich und helfen euch so, das richtige Modell zu finden.

Welches Laufrad im Test ist das beste für mein Kind?

In unserem Laufrad-Vergleich haben wir 16 beliebte Laufräder verschiedenster Hersteller mit ihren Vor- und Nachteilen einander gegenübergestellt. Bei der Auswahl haben wir bewusst darauf geachtet, aktuelle Verkaufsschlager genauso miteinzubeziehen wie bewährte Klassiker, teure Marken genauso wie günstige Alternativen. Zudem haben wir auch die Testergebnisse aus dem Laufrad-Test von Stiftung Warentest und ÖKO-TEST in unserem Vergleich berücksichtigt. So bieten wir euch einen Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle und unterstützten euch dabei, das beste Laufrad für euer Kind zu finden.

Die häufigsten Fragen zum Laufrad haben wir im anschließenden Kaufratgeber für euch zusammengefasst.

Laufrad-Test: Die beliebtesten Laufräder im direkten Vergleich

Hier ist eine Übersicht der beliebtesten Laufräder im direkten Vergleich:

Modell Alter Material Gewicht Sitzhöhe Belastbarkeit Besonderheiten
Sereed Kinder-Laufrad ab 1 Jahr 1 bis 2 Jahre Karbonstahl 1,6 kg 25 cm 25 kg Sehr leicht, sicher für die Kleinsten
Puky Pukymoto, Rutschfahrzeug ab 1,5 Jahren 1,5 bis 3 Jahre Stahl 2,7 kg 28 bis 38 cm 20 kg Vorstufe zum Laufrad
Bandits & Angels Laufrad 2 bis 5 Jahre Stahl 3,7 kg 29 bis 39 cm n. a. Preis-Leistungs-Sieger
Puky LR M Laufrad 2 bis 4 Jahre Metall 3,5 kg 30 bis 39 cm 25 kg Top zum Einstieg
Chillafish Charlie Lightweight Balance Bike 1,5 bis 4 Jahre Metall 2,5 kg 28 bis 37 cm 25 kg Leicht zu tragen
Puky LR 1 Kinder Laufrad ab 2,5 Jahren Stahl 4,3 kg 34 bis 47 cm 25 kg Testsieger 2018
Puky LR Light Laufrad ab 2,5 Jahren Aluminium 3,7 kg 39 bis 48 cm 25 kg Testsieger 2021
Lionelo Bart Laufrad 2 bis 6 Jahre Magnesiumlegierung 3,8 kg 35 bis 43 cm 30 kg Topseller
Woom 1 Laufrad 1,5 bis 3,5 Jahre Aluminium 2,9 kg 25 bis 37 cm 50 kg Mit Handbremse
Affenzahn Laufrad Mini Flitzer ab 1,5 Jahren recycelbare Polyamid-Glasfaser-Mischung 3,9 kg 31 bis 40 cm 30 kg Top Design

Detaillierte Betrachtung ausgewählter Laufräder

Sereed Baby-Laufrad

Das Sereed Baby-Laufrad ist ein beliebtes Geschenk für Kinder, die gerade laufen lernen. Schon mit einem Jahr können die Kleinen dank bodennahem Sitz damit wie auf einem Rutschauto sicher durch die Wohnung oder den Park rutschen und so Kraft und Gleichgewicht trainieren. Mit 1,6 Kilo ist das Laufrad in unserem Test das leichteste. Dementsprechend können es auch sehr kleine Kinder gut bewegen.

Optisch punktet das Sereed Laufrad mit einem rostfreien, hochwertig verarbeiteten Karbonstahlgestell im modernen Design. Die vier Räder bestehen aus stoßfestem EVA-Schaumstoff und sind so leise, dass die Nachbarn unter euch keinen Grund haben, sich zu beschweren.

Einziger Wermutstropfen bei diesem ansonsten sehr niedlichen Laufrad für 1-Jährige: Lenker und Sattel sind nicht höhenverstellbar, so dass die Kleinen dem Rad schnell entwachsen werden. Aber bei dem Preis ist das gut zu verkraften. Das Sereed ist eine leichtere und schicke Alternative zum Puky Wutsch.

Sicherheit steht beim Sereed Laufrad an erster Stelle. So verhindert der begrenzte 135° Lenkeinschlag, dass die Kleinen umkippen, weil sie den Lenker zu weit einschlagen. Und auch der bodennahe Sitz soll eventuelle Stürze so harmlos wie möglich machen. Bei der Verarbeitung wurde auf hervorstehende Nähte und Schrauben verzichtet.

Das Sereed Baby-Laufrad im Überblick:

  • Altersempfehlung: 1 bis 2 Jahre
  • Gewicht: 1,6 kg
  • Material: Karbonstahl
  • Sitzhöhe: 25 cm
  • Räder: 4 gummiähnliche EVA-Reifen
  • Lenkeinschlagsbegrenzung
  • Belastbarkeit: 25 kg
  • nicht höhenverstellbar

Puky Wutsch

Das Puky Wutsch ist der Klassiker unter den Vierrädern und wird zurecht gern zum ersten Geburtstag verschenkt. Das Vierrad bietet den bewährten Puky-Qualitätsstandard, inklusive ergonomischem Sitz mit Tragegriff und Sicherheitslenkgriffen, die ein seitliches Abrutschen der Hände verhindern. Die leisen Float-Räder fahren drinnen genauso gut wie draußen und die Geometrie des Laufrads mit Lenkeinschlagsbegrenzung ist so gestaltet, dass ein Kleinkind damit nur schwer umkippen kann.

Das Puky Wutsch fördert die Motorik eures Kindes und gibt ihm einen ersten Vorgeschmack darauf, wie es sich anfühlt, auf Rädern unterwegs zu sein. Dank der Kniemulde im Sitz und der robusten Bauweise haben selbst die Großen noch Spaß auf dem Lauflernrad. Empfohlen ist das Laufrad für Kinder von 1,5 bis 3 Jahren - sobald das Kind sicher stehen und laufen kann.

Das Puky Wutsch auf einen Blick:

  • Altersempfehlung: 1,5 bis 3 Jahre (80 bis 95 cm Körpergröße)
  • Gewicht: 2,4 kg
  • Material: Aluminium
  • Sitzhöhe: 24 cm
  • Räder: 4 leise Float-Laufräder
  • Lenkeinschlagsbegrenzung und Tragegriff
  • Belastbarkeit: 20 kg
  • nicht höhenverstellbar

Bandits & Angels Laufrad

Das Bandits & Angels Laufrad eignet sich mit seinem tiefen Einstieg super für kleine Fahranfänger:innen ab 2 Jahren. Vom Design her ist es dem Einsteige-Laufrad von Puky recht ähnlich. So ist der robuste Metallrahmen ebenfalls mit einem Trittbrett ausgestattet, auf dem die Kleinen in freier Fahrt ihre Füße abstellen können. Im optionalen Weidenkorb (sofern nicht im Lieferumfang enthalten) kann auch das Lieblingskuscheltier mitfahren. Und wer auf niedlichen Retro-Charme steht, wird sich über das Bandits & Angels Retro Laufrad besonders freuen.

Dank höhenverstellbarem Sattel (29-39 cm) und Lenker (49-55 cm) wächst das Bandit & Angels Laufrad mit eurem Kind mit und kann lange genutzt werden. Sofern es auch einem 4-jährigen Kind noch Spaß macht, auf 10-Zoll-PU-Reifen durch die Gegend zu sausen. Die Kunststoffreifen bieten zwar den Vorteil, dass sie leichter sind und keine Wartung benötigen. Andererseits bieten sie nicht gerade den höchsten Fahrkomfort (vor allem nicht auf Gelände-Strecken) und passen sich auch nicht so gut dem Gewicht des Kindes an. Wird das Kind größer, empfiehlt es sich, auf größere oder luftbereifte Räder umzusteigen.

Das Bandits & Angels Laufrad im Überblick:

  • Altersempfehlung: ab 2 Jahren
  • Gewicht: 3,1 kg
  • Material: Metall
  • Sitzhöhe: 29-39 cm
  • Räder: 10-Zoll-PU-Reifen (Kunststoff)
  • Sicherheitslenkergriffe, Spritzschutz und Trittbrett
  • Belastbarkeit: 20 kg
  • Lenker (49-55 cm) und Sattel höhenverstellbar
  • befriedigend (3,0) im Laufrad-Test von Stiftung Warentest (2021)
  • optional mit Weidenkorb, Klingel, Ständer und Lenkerschutz

Das Bandits & Angels Laufrad wurde im Test von Stiftung Warentest 2021 zum Preis-Leistungs-Sieger. Mit einem befriedigenden Testergebnis von 3,0 gehörte es immerhin noch zu den drei besten Laufrädern. Während selbst die Modelle hochpreisiger Hersteller wegen ihres erhöhten Schadstoffgehalts in Reifen, Sattel oder Griffen im Test durchfielen, war der Schadstoffgehalt in den Reifen des Bandits & Angels Laufrads noch tolerabel. Zudem erzielte das Rad in der Kategorie „Fahren“ ein gutes Ergebnis, auch wenn es Punktabzüge für die Kunststoffreifen gab.

Puky LR M

Das Puky LR M ist das ideale Einstiegslaufrad für Kinder ab 2 Jahren, an dem sich günstigere Modelle wie das Bandits & Angels Laufrad messen müssen. Dank tiefem Rahmeneinstieg und einem Fliegengewicht von 3,5 kg können die Kleinen hier leicht auf- und absteigen und das Laufrad sicher und selbstbewusst bewegen. Mit seinen soften, leisen 8,4-Zoll-EVA-Reifen fährt sich das Laufrad für die Kleinen sehr angenehm und mit dem uneingeschränkt beweglichen Lenker ist es zudem besonders wendig und kompakt.

Das hat zum einen den Vorteil, dass die kleinen Fahrer:innen ihren Gleichgewichtssinn mit dem wendigen Lenker noch besser trainieren können. Zum anderen können Eltern das Rad sehr einfach mitnehmen und es auf dem Buggy genauso leicht transportieren wie auf dem eigenen Fahrrad.

Highlights eines jeden Puky Laufrads im Test sind zudem der ergonomische „Bananensattel“ und das Trittbrett, auf dem die Kleinen beim Herumsausen ihre Füße abstellen können. Und wenn ihr gerade zu Beginn Angst habt, euer Kind könnte euch allzu schnell davon sausen, ist der Puky LR M mit dem ferngesteuerten MyStopy Bremsassistenten kompatibel, mit dem ihr euer Kind im Notfall auch aus der Ferne bremsen könnt.

Weitere gute Kinder-Laufräder ab 2 Jahre laut Tests

Leicht, tiefer Schwerpunkt und ergonomisch für Kinder ab etwa 2 Jahre passend: Hier eine Auswahl von weiteren Laufrädern, die bei Eltern und Kinder beliebt sind.

woom 1

Das woom 1 ist ideal für Kinder ab 1,5 Jahren oder mit einer Körpergröße von 82 bis 100 cm, um auf unterhaltsame Weise das Gleichgewicht zu lernen, was den späteren Wechsel auf ein Fahrrad deutlich erleichtert. Dieses sorgfältig durchdachte Laufrad wiegt nur 3 kg, was es Kleinkindern ermöglicht, mühelos aufzusteigen und loszufahren. Diese Beobachtung stützt sich auf unsere eigenen Erfahrungen.

Beim woom 1 trifft man eine ausgezeichnete Wahl: Ergonomisch optimal gestaltet und mit einem Gewicht von nur 3 kg besonders leicht. Ideal für Kinder ab 18 Monaten.

woom 1 PLUS

Das 14 Zoll-Laufrad vom Premiumhersteller woom wiegt lediglich 4,45 kg und passt für Kinder ab 3 Jahren bzw. einer Körpergröße ab 95 bis 110 cm. Im Unterschied zum 12 Zoll-Modell verfügt das woom 1 PLUS über ein zusätzliches Trittbrett, auf dem Kinder ihre Füße abstellen können.

Ein sehr hochwertiges Laufrad für Kinder ab 3 Jahre, die vor dem Wechsel auf ein Fahrrad ihre Balancierfähigkeiten weiterentwickeln möchten.

Puky LR Light Br Laufrad mit Bremse

Das Puky LR Light Br Laufrad besticht durch sein modernes, sportliches Design mit schlankem Rahmen, Aheadset Vorbau und Speichen-Felgen. Der leichte Aluminiumrahmen, die Aluminiumgabel, der Lenker und die Nabe tragen zur Leichtigkeit des Laufrades bei. Ein besonderer Vorteil ist der niedrige Rahmen mit Trittbrett, der ein einfaches Aufsteigen ermöglicht. Der spezielle Laufradsattel unterstützt effektiv den Bewegungsablauf des Kindes. Die V-Brake am Hinterrad sorgt auch bei höheren Geschwindigkeiten für eine gute Verzögerung und sicheres Anhalten.

Das Puky LR Light Br Laufrad ist eine ausgezeichnete Wahl für Kinder, die ein leichtes, agiles und stilvolles Laufrad suchen. Die Kombination aus einem leichten Aluminiumrahmen, effektiver Bremsfunktion und sicherheitsorientierten Komponenten wie den Sicherheitslenkergriffen macht es zu einem idealen Begleiter für junge Fahranfänger.

Metall-Laufrad „Starter“ Bandits & Angels

Das Bandits & Angels Laufrad Starter in Hellgrau ist ein leichtes Kinderlaufrad, geeignet für Jungen und Mädchen ab 2 Jahren. Es verfügt über einen speziellen Laufradsattel mit einer Sattelhöhe von 29 - 39 cm und einen Lenker, der von 49 - 55 cm verstellbar ist. Der Rahmen bietet einen tiefen Einstieg und ein Trittbrett für einfaches Auf- und Absteigen. Ausgestattet mit Sicherheitslenkergriffen, Spritzschutz hinten und kugelgelagerten 10-Zoll-Rädern mit wartungsfreien PU-Reifen. Optional ist ein Weidenkorb erhältlich.

Das Bandits & Angels Laufrad Starter punktet mit solider Qualität. Es reicht natürlich in Bauweise und Fahrgefühl nicht an die Modelle von Puky und Woom heran, bietet aber angesichts seines Preises ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es eignet sich besonders, wenn das Laufrad weniger intensiv genutzt wird, hauptsächlich auf ebenen Strecken gefahren wird oder ein baldiger Wechsel auf ein Fahrrad vorgesehen ist.

Laufrad aus Holz von leg&go

Das leg&go Laufrad aus Holz ist dank einer veränderbaren Sattelhöhe von von 25 cm bis 47 cm für Kinder von 1 bis 5 Jahren geeignet. Es zeichnet sich durch seine leichte Verstellbarkeit und Anpassung an die Größe des Kindes aus und wurde für seine Leichtbauweise und Wandelbarkeit mehrfach ausgezeichnet. Weiters lassen sich der Winkel der Vordergabel und der Abstand zwischen Sitz und Lenker einstellen.

Das leg&go Laufrad überzeugt mit Robustheit und Top-Qualität. Ein Manko: Die Sattelhöhe ist nur zweistufig verstellbar. Jedoch garantierte die höhere Sattelhöhe von 47 cm eine Verwendung bis 5 Jahren. Der hohe Preis spiegelt nicht nur Langlebigkeit und Qualität, sondern auch das innovative Design wider.

Testsieger: Laufräder für Kinder

Unabhängige Verbraucherorganisationen, Testinstitute, Clubs und spezialisierte Fachmagazine testen Produkte in standardisierten Verfahren nach objektiven Kriterien. Wir vergleichen die Ergebnisse von Stiftung Warentest, ÖKO-TEST, ADAC, TÜV, OEKO-TEX sowie weiteren Institutionen und listen die jeweiligen Testsieger in einer kompakten Tabelle, um euch einen optimalen Überblick zu verschaffen.

Laufrad Ab 2 Jahren geeignet? Link zum Test
Puky LR Light Ja, ab einer Körpergröße von 90 cm. Testsieger mit „gut“ (2,0) bei Stiftung Warentest 2021
Early Rider Superply Bonsai 12 Ja, laut Herstellerangaben ab 2 Jahren geeignet Testsieger mit „gut“ (2,0) bei Stiftung Warentest 2021
Puky LR 1 Ja, einfacher Einstieg durch niedrigen Rahmen. Testsieger mit „gut“ (2,2) bei Stiftung Warentest 2018. Laut Anbietern unverändert und erhältlich (Stand Ende 2021).
BTwin Runride 100 Ja, ab einer Körpergröße von 85 cm. Mit „gut“ (2,5) bei Stiftung Warentest 2018. Laut Anbietern unverändert und erhältlich (Stand Ende 2021).
Kettler Speedy 10 Ja, mit einer Sattelhöhe von 33 cm. Mit „gut“ (2,5) bei Stiftung Warentest 2018. Laut Anbietern unverändert und erhältlich (Stand Ende 2021).

Ergebnis: Bei Stiftung Warentest wurden 2018 und Ende 2021 Laufräder für Kinder getestet. Drei 2018 gut bewertete Laufräder sind laut Herstellerangaben noch unverändert erhältlich.

Worauf muss man bei einem Laufrad für 2-Jährige achten

Laufräder ab 2 sind eine hervorragende Möglichkeit, Kindern ab diesem Alter dabei zu helfen, ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern und ein Gefühl für das Gleichgewicht zu bekommen. Diese Räder haben weder Pedale noch Stützräder, sie werden ausschließlich durch die Beine des Kindes angetrieben. Ein Laufrad ist eine sichere Fahrmöglichkeit für Kinder ab einem Alter von zwei Jahren, da es nicht so schnell fährt wie ein normales Fahrrad, dadurch leichter zu kontrollieren ist.

Die meisten Laufräder haben auch eine niedrige Sitzhöhe, so dass das Kind jederzeit sicher mit den Füßen den Boden erreichen kann, die Gefahr von Stürzen wird dadurch minimiert. Beim späteren Wechsel auf Fahrräder haben die Kinder mit dem Halten des Gleichgewichts und dem Lenken das Wichtigste bereits gelernt.

Einige Räder haben keine Bremsen - diese sind aber besonders bei Anfängern nicht unbedingt nötig bzw. werden unserer Erfahrung nach erstmal kaum benutzt. Erst mit etwas mehr Sicherheit und Erfahrung ist ein Laufrad mit Bremsen sinnvoll - besonders dann, wenn ältere Kinder bereits höhere Geschwindigkeiten erreichen.

Checkliste

  • Größe: Die Sitzhöhe des Laufrads sollte etwas niedriger sein als die Schrittlänge. Das bedeutet: Bei einer Schritthöhe von 32cm ist eine Sattelhöhe von 30cm optimal.
  • Maximale Tragkraft/Gewicht: Obwohl kleine Kinder noch nicht so schwer sind, sollte Ihr Laufrad schon etwas mehr aushalten. Die meisten Räder haben eine Traglast von 20kg bis 25kg.
  • Material: Das Rahmenmaterial besteht hauptsächlich aus Aluminium, Metall oder Holz. Laufräder mit einem Rahmen aus Aluminium sind leichter, aber auch teurer als Laufräder mit einem Rahmen aus Metall.

Laufrad mit Bremse - Sicherheitsvorteil oder nutzloses Beiwerk?

Laufräder schulen Motorik und Bewegungskoordination und trainieren den Gleichgewichtssinn. Kinder, die schon früh mit dem Laufrad unterwegs waren, lernen schneller und früher Fahrradfahren und brauchen meist auch keine Stützräder. Außerdem können die Kleinen mit dem Laufrad weit größere Strecken bewältigen als zu Fuß und haben auch noch Spaß dabei. Deshalb sind Laufräder aus den meisten „Familienfuhrparks“ nicht mehr wegzudenken.

Da Kinder aber auch mit dem Laufrad relativ hohe Geschwindigkeiten erreichen können, stellt sich für Eltern die Frage, ob ein Laufrad mit Bremse mehr Sicherheit bietet. Worauf Eltern bei einem Laufrad mit Bremse achten sollen und wann die Bremse wirklich mehr Sicherheit bietet, darauf wird in den nächsten Absätzen eingegangen.

Wie funktioniert die Bremse?

Im Laufrad mit Bremse werden meist einfache Bandbremsen verbaut. Die Bremskraft einer solchen mechanischen Bremse und auch ihre einfache Bedienbarkeit haben sich für ein Laufrad mit Bremse im Test als völlig ausreichend erwiesen. Die Bandbremse besteht aus einer Bremstrommel, um die lose ein Band mit einem Bremsbelag auf der Innenseite läuft. Betätigt das Kind den Bremshebel am Lenker, wird das Band über den Bremszug gestrafft und das Hinterrad gebremst.

Ist ein Laufrad mit Bremse wirklich sicherer?

Kleine Kinder bremsen das Laufrad intuitiv mit den Füßen. Dabei gehen zwar die Schuhe kaputt, andererseits lernt das Kind aber schnell, dosiert zu bremsen und abrupte Vollbremsungen, die zu gefährlichen Stürzen führen, sind mit den Füßen nicht möglich. Beim Laufrad mit Bremse betätigt das Kind über einen Bremshebel am Lenker eine Bandbremse, die das Hinterrad blockiert und das Laufrad abbremst.

Argumente gegen ein Laufrad mit Bremse:

  • Kinder können mit 2 bis 2,5 Jahren die Handbremse meist noch gar nicht betätigen, da ihnen die nötige Kraft dazu fehlt.
  • Laufen, lenken und bremsen gleichzeitig überfordert Kinder diesen Alters, sie bremsen besser und sicherer mit den Füßen.
  • Dosiertes Bremsen mit der Handbremse muss erst erlernt werden.
  • Ein Laufrad mit Bremse vermittelt den Eltern ein falsches Sicherheitsgefühl.
  • Beim Laufrad mit Bremse ist der Bremsvorgang wesentlich abrupter. Ist die Bremse falsch eingestellt, kann das Hinterrad blockieren, das Kind kann sich sogar überschlagen.

Was spricht für ein Laufrad mit Bremse?

  • Ist das Kind den Umgang mit dem Laufrad gewohnt, kann es durch spielerische Übungen an das Bremsen mit Handbremse herangeführt werden. Dies erleichtert später den Umgang mit der Fahrradbremse.
  • Auf abschüssigen Strecken oder wenn der Nachwuchs mit größerer Geschwindigkeit unterwegs ist, unterstützt eine gut eingestellte Handbremse zusätzlich den Bremsvorgang mit den Füßen und das Kind kommt mit einem Laufrad mit Bremse schneller zum Stehen.

Worauf Eltern bei einem Laufrad mit Bremse achten sollen:

  • Die Bremse muss auf jeden Fall kindgerecht montiert und justiert sein.
  • Eine gute Handbremse blockiert das Rad nie vollständig, sondern das Hinterrad lässt sich auch bei voll angezogener Bremse immer noch drehen, wenn auch nur mit etwas Kraftaufwand.
  • Wichtig ist auch, dass die Bremskraft an die Fahrpraxis des Kindes angepasst und von leicht bis stark eingestellt werden kann.
  • Und schließlich muss der Bremszug so montiert sein, dass er sich nicht um den Lenker wickeln kann.

Checkliste für ein sicheres Laufrad mit Bremse:

  • Bremshebel ist auf Kinderhände abgestimmt
  • Abstand zwischen Bremshebel und Lenker - der Bremshebel kann mit vier Fingern gegriffen und umschlossen werden, wobei Daumen und Handfläche am Lenker aufliegen
  • Bremskraft von leicht bis stark verstellbar
  • Hinterrad blockiert auch bei voll angezogener Handbremse NICHT vollständig
  • Bremszug ist so montiert, dass ein Umwickeln des Lenkers nicht möglich ist
  • Kindgerechtes Bremssystem
  • Rahmenhöhe und Einstieg ermöglichen einfaches Auf- und Absteigen
  • Sattel ist in Höhe und Neigung verstellbar, das Kind erreicht auch im Sitzen mit beiden Füßen den Boden
  • Prallschutz am Lenker, gepolsterte Griffe
  • Möglichst KEINE Lenkeinschlagsbegrenzung

Welche Hersteller haben gut abgeschnitten?

  • Puky: Die Laufräder sind robust, hochwertig verarbeitet und kindgerecht.
  • Hudora: Allerdings ist das Ratzfratz erst für größere Kinder ab etwa 1 Meter Körpergröße geeignet.
  • BIKESTAR: Ab der kleinsten Größe mit 10″ Rädern ist das BIKESTAR Laufrad mit Bremse ausgestattet, die dank kindgerechter Montage und Justierung auch von Anfang an benutzt werden kann.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0