Lipno Stausee Radtour Routen

Der im tschechischen gelegene Moldaustausee ist ein Eldorado für Fahrradfahrer und Wanderer. Die Lipno-Talsperre, die größte Wasserfläche in der Tschechischen Republik, erstreckt sich über fast 50 km² und bietet ein faszinierendes Terrain für eine aufregende Radtour. Mit einer Uferlänge von angeblich 118 km ist diese Rundfahrt zweifellos eine „Marathonleistung“, aber der Aufwand lohnt sich.

Die zentralen Orientierungspunkte am See sind ganz oben die Ortschaft Nova Pec und ganz unten die Ortschaft Lipno. Die rechte Seite des Sees ist fast unbesiedelt und stark bewaldet. Abgesehen von der Autobrücke in Nova Pec, führt nur noch eine Eisenbahnbrücke über den See.

Ein weiteres überqueren mit Rad, Auto oder zu Fuß ist deshalb nur mit der Fähre möglich. Auch sollte man bei der Planung in Erwägung ziehen, dass entlang des Teilstücks von Hurka (bei Cerna v Posumavi) bis Nova Pec die Eisenbahn verkehrt.

Routenübersicht

Bevor Sie sich auf dieses Abenteuer begeben, sollten Sie wissen, dass Sie dank der drei Fähren den Weg bei Bedarf verkürzen können. Es gibt auch zahlreiche Möglichkeiten zur Stärkung entlang der Strecke, und die atemberaubenden Ausblicke werden Ihnen helfen, die Müdigkeit zu vergessen und Ihr Abenteuer zu einem wunderbaren Erlebnis zu machen. Die Route ist größtenteils eben, mit einer Ausnahme - dem steileren Anstieg zur Burgruine Vítkův kámen, der jedoch mit einem fantastischen Ausblick belohnt wird.

Die Radtour beginnt idealerweise in Černá v Pošumaví oder Hůrka, die bequem von Český Krumlov aus mit dem Zug erreicht werden können. Die Strecke verläuft gegen den Uhrzeigersinn um die Talsperre.

Etappen der Radtour

  1. Černá v Pošumaví - Hůrka (Fahrzeit: ca. 30 Minuten): Starten Sie in Hůrka (auch als Bahnstation Černá v Pošumaví bekannt) und folgen Sie dem Radweg Nr. 33 in Richtung Horní Planá.
  2. Horní Planá (Oberplan) (Fahrzeit: ca. 1 Stunde): Fahren Sie entlang des Seeufers nach Nová Pec, einer malerischen Holzfällersiedlung, wo die Moldau in den Lipno-Stausee fließt.
  3. Nová Pec (Neuofen) (Fahrzeit: ca. 1 Stunde): Hier können Sie sich stärken, bevor Sie den Weg am rechten Ufer der Talsperre fortsetzen. Der Höhepunkt ist der Anstieg zur Burgruine Vítkův kámen, der mit einem spektakulären Ausblick belohnt wird.
  4. Přední Zvonková (Vorder-Glöckelberg) (Fahrzeit: ca. 1 Stunde): Fahren Sie weiter nach Přední Zvonková, wo Sie auf die Moldau-Radwanderroute (Nr. 7, 1033) treffen und in westlicher Richtung zurück zum See gelangen.
  5. Vítkův kámen (Wittinghausen, auch Wittigstein) (Fahrzeit: ca. 1,5 Stunden): Erklimmen Sie diesen Höhepunkt für den besten Ausblick auf den Lipno-Stausee und die Alpenkette.
  6. Frýdava (Friedau) (Fahrzeit: ca. 1 Stunde): Nachdem Sie die Ausblicke genügend genossen und neue Kräfte geschöpft haben, kehren Sie in die Siedlung Svatý Tomáš zurück und fahren von dort auf dem Radweg Nr. 1021 (Mírová cesta/Friedensweg) hinab nach Frýdava am Ufer des Sees.
  7. Přední Výtoň (Vorder-Heuraffl) (Fahrzeit: ca. 1 Stunde): Folgen Sie dem Ufer und erreichen Sie schließlich Přední Výtoň, eine kleine Gemeinde am rechten Ufer des Sees.
  8. Lipno nad Vltavou (Lippen) (Fahrzeit: ca. 1 Stunde): Überqueren Sie den Damm der Talsperre und erkunden Sie Lipno nad Vltavou, ein lebhaftes Urlaubszentrum mit vielen Freizeitmöglichkeiten.
  9. Frymburk nad Vltavou (Fahrzeit: ca. 1 Stunde): Fahren Sie entlang des Ufers nach Frymburk, einem malerischen Städtchen mit vielfältigen Sportanlagen und Aktivitäten.
  10. Černá v Pošumaví (Schwarzbach) (Fahrzeit: ca. 1 Stunde): Kehren Sie schließlich nach Černá v Pošumaví zurück und genießen Sie den Rückweg entlang des neu errichteten Radwanderwegs.

Diese Rundtour bietet nicht nur atemberaubende Ausblicke, sondern auch die Möglichkeit, die Schönheit und Vielfalt der Lipno-Talsperre in all ihrer Pracht zu erleben. Die Gesamtfahrzeit für diese Tour hängt von Ihrem Tempo und den Pausen ab, die Sie einlegen, kann jedoch mehrere Stunden bis einen ganzen Tag betragen. Dort befindet sich ein gebührenpflichtiger PKW Parkplatz. Du könntest die Tour aber auch an jedem anderen Teilabschnitt beginnen.

Detaillierte Routenabschnitte

Haidmühle nach Nova Pec

Bei Anreise aus Bayern empfiehlt sich die Tour in Haidmühle (grüner Grenzübergang) zu starten. Die Route von Haidmühle nach Nova Pec ist gut beschildert und führt Dich direkt durch das Kerngebiet des Šumava Nationalparks. Bis zum See (Nova Pec) sind dann bereits ca. Nach ca. 7km erreichst Du Stožec, die erste Ortschaft auf unserer Tour. Direkt im Zentrum des kleinen 200 Einwohner Dorfes kommst Du an eine große Kreuzung. Hier lohnt es sich einen Blick auf die hölzerne Touren- und Wegekarte zu werfen, um Dich zu orientieren. Du kannst natürlich auch einfach den Wegweisern weiter Richtung Nova Pec folgen. Die Straße führt Dich weiter durch dichte Fichtenwälder und Hochmoore immer entlang der Eisenbahnlinie und später entlang des des Flusses “Kalte Moldau”. Nach ca. eineinhalb Stunden erreichst Du in Nova Pec das nördliche Ufer des Moldaustausees (oft auch als Lipno Stausee bezeichnet).

Nova Pec - Horni Plana (11km)

In Nova Pec biegt der Weg nach der Pension Alma links ab und führt Dich auf einer Brücke direkt über die Mündung des Moldauflusses. Leider entfernt sich der Weg schnell wieder vom See. Auf dem Wegabschnitt bis Horni Plana befinden sich ein paar Steigungen. Neben dem letzten Wegabschnitt zurück nach Haidmühle ist der Abschnitt zwischen Nova Pec und Horni Plana noch der Anstrengenste.

Tipp: Die Pension Alma an der Wegkreuzung hat eine schöne Sonnenterasse und ist besonders bei Radfahrern beliebt.

Horni Plana - Frymburk (18km)

In Horni Plana ist schon die nächste Station unserer Tour ausgeschildert: Bis nach Frymburk sind es von hier noch 18km. Während Du in Horni Plana einige schöne Blicke auf den See hast, entfernt sich der Weg nun noch einmal vom See und führt durch hügelige Landschaft und saftig grüne Wiesen. Nach ca. 8km führt der Weg in Černá v Pošumaví (zu deutsch Schwarzbach) wieder zurück zum See. Schwarzbach befindet sich am Eingang der Olšina-Bucht. Nach Ortausgang führt uns die Tour direkt über die Bucht und dann weiter auf der Staatsstraße 163 Richtung Milná. Auf diesem Wegabschnitt solltest Du etwas Vorsicht walten lassen. Auf der Staatsstraße sind besonders an Wochenenden viele Autos unterwegs.

Frymburk - Lipno (7km)

In Frymburk (zu deutsch Friedberg) haben wir die Hälfte der Wegstrecke zurückgelegt. Frymburk hat einen wunderschönen Markplatz, der vor über 130 Jahren nach einem großen Brand in einen Park umgestaltet wurde.

Tipps:

  • Das Hotel Maxant bietet frische Torten und Kuchen und hat eine schöne Sonnenterrasse direkt am Frymburker Markplatz.
  • Bekanntester Bau Frymburks ist die St.-Bartholomäus-Kirche aus dem Jahr 1277.

Lipno - Nova Pec (37,8km)

Lipno ist der südlichste Ort auf unserer Tour. Der Ort ist recht touristisch geprägt. Im Winter ist hier sogar skifahren möglich. Im Sommer sind die zahlreichen Segelboote im Hafen sehenswert. Direkt nach dem Bootshafen führt die Tour an einem langen Sandstrand vorbei. Bei schönem Wetter solltest Du hier Pause machen und eine Runde im Wasser schwimmen. Kurz nach Lipno führt die Tour am südlichen Ende des Sees über den Staudamm auf das westliche Seeufer. Danach führt der Weg weiter direkt am Seeufer zurück Richtung Norden.

Tipp: Nach ca. 6km kommst Du nach Přední Výtoň (auf deutsch Vorder Heuraffl). Dort kannst Du noch einmal am Sandstrand schwimmen oder kurz einen Blick in das Innere der Kirche des hl. Philippus und Jakobus werfen, die in den 90er Jahren mit Hilfe der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union restauriert und so vor dem Verfall gerettet wurde.

Nova Pec - Haidmühle (22km)

Der letzte Teil der Tour ist leider auch der Anstrengenste. Nach Kilomenter 100 steigt der Weg zurück nach Haidmühle wieder an. Ingesamt liegt Haidmühle mit 830m ü.N.N.

Streckengraphik Moldaustausee-Schleife

Abzweig vom Schwarzenberger Schwemmkanal an der Gemarkung Rascov (845 m). Wird der Schwarzenberger Schwemmkanal in südlicher Fahrtrichtung verlassen, endet abrupt die Bewaldung. Auf sanft abschüssiger Straße wird schwuppdiwupp potentielle Energie in Bewegungsenergie umgewandelt (119 Tiefenmeter). Nach der schier endlosen Waldpassage im Nationalpark genießt man zur Abwechslung auch mal wieder freie Blicke in die schöne Landschaft. Ratz fatz befindet man sich in tiefer Tallage des 42 km langen (Lipno-) Moldau-Stausees, bei dem Nova Pec das westliche See-Ende markiert wo östlich die Moldau zufließt. Ursprünglich war Nová Pec eine Holzfällersiedlung an der unmittelbaren Grenze zum Nationalpark Böhmerwald. Der kleine Ort liegt am rechten Ufer der noch fließenden Moldau (links von der Straßenbrücke gelegen), aber auch des bereits aufgestauten Gewässers des Lipno-Stausees. Der Ort - welcher einen gepflegten Sandstrand verfügt - ist bei Radtouristen als Touren-Drehscheibe sehr beliebt. Der Moldaustausee liegt am Rand des Sumava Nationalparks (CZ) in Südböhmen. Der aufgestaute See ist ein begehrtes Anlaufziel vieler (Rad-) Touristen aus nah und fern, da die Seeregion von einem attraktiven Radwegenetz umgeben und touristisch gut erschlossen ist. Ob Schwarzenberger Schwemmkanal, See-Umrundung oder Fährfahrt - es eröffnen sich zahlreiche Routen-Kombinationen. Motorbootfahren ist aus Naturschutzgründen untersagt.

  • Gesamtfläche: ca.
  • Pegel max.: 725,60 m ü.

In Nová Pec (737m) boomt unübersehbar der Radtourismus. Nová Pec ist eine zentrale Radtouren-Drehscheibe, da in dem beschaulichen Ort gleich mehrere Radrouten zusammentreffen. Allen voran die Route 33 Šumavská cyklomagistrála (Böhmerwaldmagistrale), die gemeinhin als tschechische Pendant zum Nationalpark-Radweg fungiert. Die Route verläuft am nördlichen Ufer des Moldaustausee (Lipno ist der grösste See Tschechiens) und durchquert das Biosphärenreservat Šumava über 200 km in seiner Längsachse.

Radwegverbindung Nova Pec - Horni Plana (Oberplan)

Moldaubrücke überqueren und dem Radweg Nr. 33 auf der gegenüberliegenden Uferseite des See folgen. Die wellige Trasse führt auch einige Kilometer vom See weg ins Landinnere und bietet u.a. schöne Aussichten auf den Moldaustausee sowie den emporragenden Plöckenstein. Nach knapp 10 km erreicht man Horni Plana (Oberplan). Dort kann man am historischen Marktplatz oder unten am Seestrand eine Rast einlegen bzw. das Geburtshaus von Adalbert Stifter besuchen. Horni Plana (Oberplan) verfügt eine Fährverbindung.

Die beschilderte Böhmerwaldmagistrale lässt sich prima mit dem Dreiländer-Radweg koppeln, da zwischen Nova Pec und Stozek (4 km von der Landesgrenze Nove Udoli/Haidmühle entfernt) im flachen Tal der Moldau eine verkehrsbefreite Straßenverbindung besteht. Zudem gibt es auf diesem Weg mehrere Stichverbindungen hinauf zum Schwarzenberger Schwemmkanal, dessen Höhenunterschied etwa 180 Meter beträgt. Bevor man seine Dreiländer-Tour fortsetzt macht eine Ruhepäuschen (Einkehr) Sinn, um dem Körper und der Psyche eine wohlverdiente Auszeit zu gönnen. Umso mehr, als dass bis zur nächsten Einkehrmöglichkeit in Schwarzenberg am Böhmerwald (A) in dem 20 km langen Streckenabschnitt immerhin 410 Höhenmeter bezwungen werden müssen. Außerdem kann die ausgedehnte Verpflegungspause genutzt werden, um leckere böhmische Spezialitäten zu genießen.

Die Bahnstrecke Ceské Budjovice-Cerný Kríž-Nové Údolí wird von Personenzügen im Zweistundentakt bedient (begrenzte Radtransportkapazität). Jene 119 Tiefenmeter die zuvor hinunter gerauscht wurden, müssen nun entweder mit reiner Muskelkraft oder mit Akku-Schubkraft wieder mühsam hinauf gekurbelt werden. Die nahezu verkehrsfreie Straße führt 4.5 km schnurstraks zum Schwarzenberger Schwemmkanal. Das Steigungsniveau beträgt durchschnittlich 2.4 %, allenfalls im Schlußabschnitt steigt es kurzzeitig auf 8%. Hört sich weiter nicht schlimm an, doch mit vollem Magen und bei Hitze (die Sonne knallt stechend in den Südhang) kann der moderate Anstieg trotzdem quälende Züge annehmen. Auf dem Vorwegweiser ist eine T-Kreuzung zu erkennen, an der die Steigung abrupt endet. An der Gemarkung Klapa (838 m.ü.M.) ist nach 119 Höhenmeter wieder das Höhenlevel des Schwemmkanals erreicht. In entgegengesetzter Fahrrichtung (links), radelt man auf dem Schwarzenberger Schwemmkanal Richtung Grenze Diendorf/Kyselov - Rosenhügel/Koranda (Wasserscheide Donau/Moldau (CZ/A) weiter (Sonnenwald in OÖ 8.5 km).

Der Moldauradweg

Von Prag, der tschechischen Hauptstadt, führt Sie diese Radtour am Moldauradweg bis in den Böhmerwald. Sie treffen auf verschlafene Dörfer, pulsierende Städte und romantische Seen in Böhmen. Nach den Radtouren am Moldauradweg verkosten Sie das unvergleichliche böhmische Bier und lassen Ihren Gaumen von der ausgezeichneten böhmischen Küche verwöhnen. Staunen Sie über Schloss Hluboka und spazieren Sie durch die historischen Gassen von Krumau. Die Schätze in Böhmen werden auch Sie und alle anderen Radurlauber begeistern.

  • Länge: Die Gesamtlänge des Moldauradweges in Tschechien beträgt rund 320 Kilometer.
  • Beschaffenheit der Wege: Die Route des Moldauradweges führt großteils auf Landstraßen bzw. um den Lipno-Stausee auf eigenen Radwanderwegen. In den Städten sind die Radwege zum Teil gut ausgebaut. Außerhalb können manche Abschnitte über unbefestigte Wege führen. Der überwiegende Teil Ihrer Fahrradtour am Moldauradweg ist jedoch gut asphaltiert, wodurch von einer guten Wegequalität gesprochen werden kann.
  • Beschilderung: Es steht kein durchgehend beschilderter Radweg zur Verfügung. In Tschechien findet man im gesamten Land markierte Radrouten auf gelben Schildern mit Fahrradsymbol und Radwegenummerierung. Die Fahrrad-Tour entlang der Moldau betrifft eine Vielzahl verschiedenster nummerierter Touren.
  • Charakteristik: Da die Routenführung auch abseits des Flusses verläuft, sind einige Anstiege unvermeidbar. Diese Radreise in Tschechien gilt als anspruchsvoll und ist für geübte Radfahrer gut zu bewältigen.
  • Ausrüstung: Wir empfehlen sportliche und bequeme Kleidung sowie eine wind- und wetterfeste Jacke im Gepäck. Aus Sicherheitsgründen wird die Benützung eines Radhelmes empfohlen.

Sehenswürdigkeiten am Moldauradweg

  • Prag (Praha): Ihre Anreise erfolgt in der goldenen Stadt. Nützen Sie die Zeit und erkunden Sie die historische Altstadt mit dem Hradschin, der Karlsbrücke und dem Wenzelsplatz. Am 2. Tag erfolgt der Transfer nach Österreich, unweit des Moldau Stausees.
  • Der Moldau Stausee: in Tschechien Lipno-Stausee genannt, steht am Beginn der Radreise. Der Stausee ist ein beliebtes Freizeitparadies der Tschechen. Wassersportler und Ausflugsschiffe bevölkern den 40 Kilometer langen See.
  • Die Altstadt von Krumau (Cesky Krumlov): und das Schloss wurde zum UNESCO Welterbe ernannt. Das Städtchen bezaubert durch den Flair der historischen Altstadt, mit seinen verwinkelten Gassen, schiefen Treppen und kleinen Plätzen.
  • Budweis (Cesky Budejovice): Unbedingt einen Spaziergang durch die Altstadt und den Hauptplatz einplanen. Das Budweiser Bier ist weit über die Grenzen hinaus bekannt.
  • Das Schloss und der englische Park von Hluboka: sind ein Besuchermagnet in der Region. Sie bestechen durch ihr prunkvolles und liebevoll restauriertes Äußeres und erinnern an Schloss Windsor. Führungen werden auch in deutscher Sprache angeboten.
  • Pisek: die Goldgräberstadt, zeigt seinen einstigen Reichtum heute noch in den Sgraffitos (Kratztechnik an den Fassaden) der Bürgerhäuser. Die Steinbrücke ist die älteste Brücke Böhmens (älter als die Karlsbrücke in Prag)
  • Stausee und Schloss Orlik: Wassersportler und Angler tummeln sich am Stausee. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region. Durch die Anhebung des Wasserspiegels wurde die mittelalterliche Wehrburg zu einem Wasserschloss. Besuchern eröffnet sich ein prächtiger Blick über den Stausee. Eine Führung durch das Schloss der Schwarzenberger lohnt sich auf alle Fälle

Klarstellend wird festgehalten, dass unter „Moldauradweg“ jene Routenführung zu verstehen ist, die Radfahrern zur Verfügung steht. Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Teile der Wege auch von anderen Verkehrsteilnehmern genutzt werden und zwar sowohl mit Kraftfahrzeugen als auch zu Fuß. Die OÖ Touristik GmbH haftet hinsichtlich der auf dieser Internetseite beschriebenen Wege weder für eine bestimmte Beschaffenheit bzw. Über die vielen Jahre hat sich das Reiseangebot der Radreisen auf ganz Europa ausgeweitet, die beliebt wie eh und je sind. In den letzten 30 Jahren hat sich das Portfolio auf Mountainbike- und Schiffsreisen, Gruppen- und Wanderreisen sowie Winter- und Wellnessaufenthalte ausgeweitet.

Radtour Aigen-Schlägl zum Lipno Stausee

  1. 0 km Vom Marktplatz Aigen-Schlägl fahren Sie auf der Straße zwischen Hotel Almesberger und Kirche, lassen den Bahnhof rechts liegen und fahren eher ebenen Weges nach Baureith. Dort biegen Sie links ab und radeln parallel zum Landesradweg R5 über Wurmbrand (kurzer Anstieg) und Günterreith gemütlich nach...
  2. 6,6 km St. Oswald. Beim Dorfbrunnen und Parkplatz links und dann die Kurve nach rechts. Beim Heimatvertriebenen-Denkmal fahren Sie links weiter hinauf zum ehemaligen Zollhaus.
  3. 8 km Nun erreichen Sie die Grenze zu Tschechien. Vorbei an der Skulptur "Connect it" und einer Infotafel über den "Eisernen Vorhang", immer der Straße folgend bis nach...
  4. 10,8 km Rosenhügel/Koranda. (Große Kreuzung, Unterstandshütte). An dieser Stelle überwindet der Schwarzenbergische Schwemmkanal die Europäische Hauptwasserscheide - vor 220 Jahren bedeutete dieses Bauwerk eine technische Meisterleistung. Sie überqueren den Schwemmkanal und fahren geradeaus weiter bergab. Bei der Kreuzung in der Senke radeln Sie links weiter bis ans Ufer des...
  5. 14,7 km Moldaustausees (Lipno Stausee). Im Jahre 1957 wurde die Moldau bei Lipno für ein Wasserkraftwerk angestaut. Man sah hier ganze Ortschaften im See versinken. Sie erreichen einen Damm und können links zur Bayrischen Au blicken. Die Straße führt nun zu einer Kreuzung. Sie radeln hier geradeaus nach Přední Zvonková. Der Weg führt in Stauseenähe hügelig bis zu einer Kreuzung...
  6. 25 km wo Sie links nach Přední Zvonková (Vorderglöckelberg) abbiegen. Unmittelbar nach dem Dorf zweigen Sie wieder links ab...
  7. 26,7 km Zadní Zvonková (Glöckelberg). Wieder zurück auf der Asphaltstraße, verlassen Sie diese nach Osten und fahren am Schwemmkanalradweg bis zum Grenzübergang bei der Rotbachschleuse. Bei der Einmündung in die Asphaltstraße radeln Sie links weiter und erreichen in Kürze...
  8. 29 km Sonnenwald. Zu ihrer Blütezeit Mitte des 19. Jhdts. wurden von der Glashütte in Sonnenwald hochwertige Gebrauchs- und Ziergläser in die Kaiserstadt Wien geliefert. Allein 1854 wurden hier 33 Tonnen Glas erzeugt. Einstmals lebten hier bis zu 140 Menschen - das ist heute kaum noch vorstellbar. Der Standort der Glashütte lag oberhalb des Kanals und ist heute nicht mehr erkennbar. Sie folgen der Kanalstraße und treffen auf weitere Schleusenanlagen und die Skulptur „7 Raben“.
  9. 36,1 km Radeln Sie bis zur Schrollenbachschleuse. Nach etwa 200 m biegen Sie rechts ab und verlassen den Kanal. Leicht ansteigend gelangen Sie auf die asphaltierte Bezirksstraße und fahren rechts weiter bis nach...
  10. 38,5 km Oberhaag (Besichtigungsmöglichkeit der Schwedenschanzen).

Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.

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