Damit die erste Ausfahrt im Frühjahr nicht zur reinen Kleiderprobe mutiert und man schließlich genervt mit der Blechkarosse zum nächsten Händler eiert, um eine frische Batterie zu erwerben, sollte man lieber jetzt aktiv werden. Also runter vom Sofa, ran an die Energiezellen! Wer mit einem modernen Ladegerät über den Winter die Spannung aufrechterhält, sorgt nicht nur für einen problemlosen Start, wenn es losgehen soll, sondern senkt auch die Ersatzteilkosten. Denn gepflegte Batterien halten schlicht länger als häufig tiefentladene und gestresste Leidensgenossen.
15 Motorrad-Batterieladegeräte im Vergleichstest
MOTORRAD hat zusammen mit der GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) ganze 15 Batterieladegeräte getestet, die sich besonders gut für Motorradbatterien eignen. Moderne Motorrad-Starterbatterien brauchen moderne Ladetechnik: 15 Batterieladegeräte im Vergleichstest.
Die Platzierungen der Batterieladegeräte
- Platz 1: CTEK CT5 Powersport
- Anbieter: CTEK
- Preis: 89,99 Euro
- Größe: 16,8 x 3,8 x 6,5 cm
- Gewicht: 499 g
- Einsatzbereich: Für 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, WET, wartungsarme, AGM, Gel, Ca/Ca, wartungsfreie und wartungsarme) von 5 bis 25 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 2,3 A, Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich -20 bis +50 Grad, CAN-Bus kompatibel, wählbare Rekonditionierungsfunktion für tiefentladene Batterien
- Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen ist robust und kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können problemlos geladen werden, wertige Verarbeitung
- MOTORRAD-Urteil: sehr gut
- Platz 2: Gys Gysflash 6.12
- Anbieter: Gystech
- Preis: 85,79 Euro
- Größe: 19,0 x 10,0 x 5,2 cm
- Gewicht: 770 g
- Einsatzbereich: Für 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, WET, Gel, wartungsfreie, AGM, Ca/Ca) von 1,2 bis 125 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 6 A, Gehäuseschutz IP65, kein Einsatzbereich angegeben (Kältetest bestanden), Erhaltungsladung bei Batterien bis 170 Ah möglich, CAN-Bus-kompatibel
- Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen ist robust und kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können problemlos geladen werden, wertige Verarbeitung
- MOTORRAD-Urteil: gut
- Platz 3: Bosch C3 6V/12V
- Anbieter: Bosch
- Preis: 48,97 Euro
- Größe: 18,5 x 8,1 x 5,5 cm
- Gewicht: 700 g
- Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, Gel, wartungsfreie, AGM, offen, VRLA) von 1,2 bis 14 Ah bzw. 1,2 bis 120 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 0,8 A/3,8 A (6/12 Volt), Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich bis +40 Grad (Kältetest bestanden), Leuchtdioden, separater Haken zur Befestigung
- Auffälligkeiten: Ladestrom max. 0,8 A/3,8 A (6/12 Volt), Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich bis +40 Grad (Kältetest bestanden), Leuchtdioden, separater Haken zur Befestigung
- MOTORRAD-Urteil: gut
- Platz 4: Pro Charger 4000
- Anbieter: Louis
- Preis: 99,99 Euro
- Größe: 21,2 x 7,8 x 5,7 cm
- Gewicht: 690 g
- Einsatzbereich: Für alle 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure-, Gel, AGM, Ca/CA, Reinblei- und Lithium-Ionen) von 1,2 bis 60 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 4 A, Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich -15 bis +45 Grad, Leuchtdioden, CAN-Bus-kompatibel, austauschbare 10-A-Sicherung im Ladekabel
- Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können problemlos geladen werden, insgesamt wertige Verarbeitung
- MOTORRAD-Urteil: gut
- Platz 5: Kooroom TKB7 6V/12V
- Anbieter: Polo
- Preis: 64,90 Euro
- Größe: 18,3 x 6,9 x 4,65 cm
- Gewicht: 575 g
- Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt Starterbatterien (Blei-Säure, WET, AGM, wartungsfreie, Gel) von 1,2 bis 120 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 0,8 A/3,8 A (6/12 Volt) Gehäuseschutz IP65, LC-Display, keine Angabe zum Einsatzbereich (Kältetest bestanden)
- Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen ist sehr robust und kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können über die Verwendung des 6-V-Modus geladen werden
- MOTORRAD-Urteil: gut
- Platz 6: Dino 12V 5A
- Anbieter: r.d.i. Automotive
- Preis: 38,61 Euro
- Größe: 21,0 x 7,5 x 5,0 cm
- Gewicht: 521 g
- Einsatzbereich: Für 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, AGM, Gel, Ca/Ca, wartungsfreie) von 10 bis 120 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 5 A, Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich -10 bis +40 Grad, Leuchtdioden, wählbare Rekonditionierungsfunktion für tiefentladene Batterien
- Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen unzureichend bzw. kann viel zu leicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien können erst ab einer Spannung von 6 V geladen werden
- MOTORRAD-Urteil: gut
- Platz 7: Optimate 4
- Anbieter: Tecmate
- Preis: 69,99 Euro
- Größe: 20,0 x 7,5 x 6,1 cm
- Gewicht: 900 g
- Einsatzbereich: Für 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, wartungsarme, Gel, AGM und Spiralzellen) von 2 bis 50 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom 0,8 A, Gehäuseschutz IP54, Einsatzbereich von -40 bis +40 Grad, Leuchtdioden, CAN-Bus-kompatibel, integrierte Befestigungslaschen
- Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen ist robust und kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können problemlos geladen werden
- MOTORRAD-Urteil: gut
- Platz 8: APA Mikroprozessor 6V/12V 5A
- Anbieter: EAL Germany
- Preis: 69,99 Euro
- Größe: 18,0 x 10,0 x 4,5 cm
- Gewicht: 465 g
- Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Lithium-Ionen-Phosphat, Blei-Säure, WET, wartungsfreie, Gel, AGM) bis 14 bzw. 150 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 2,5 A/5 A (6/12 Volt), Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich -5 bis +40 Grad, LC-Display, Vorrichtung zum Aufwickeln des Kabels
- Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen kann sich lösen bzw. zu leicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können über 6-V-Modus geladen werden, schlechtes Resultat im Kältetest
- MOTORRAD-Urteil: gut
- Platz 9: AEG LD 5.0 6V/12V
- Anbieter: AEG
- Preis: 64,99 Euro
- Größe: 13,5 x 6,5 x 4,0 cm
- Gewicht: 650 g
- Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, WET, wartungsfreie, Gel, AGM) bis 50 bzw. 110 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 2 A/5 A (6/12 Volt), Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich -20 bis +40 Grad, Aufhänge-Öse an der Rückseite, LED-Display, gute Bedienungsanleitung
- Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen kann sich lösen bzw. zu leicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können über 6-V-Modus geladen werden, nach Falltest ohne Funktion
- MOTORRAD-Urteil: gut
- Platz 10: hi-Q TOOLS Ladegerät 900
- Anbieter: Polo
- Preis: 29,99 Euro
- Größe: 15,0 x 10,0 x 5,3 cm
- Gewicht: 370 g
- Einsatzbereich: Für 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, WET, AGM, wartungsfreie, Gel) von 1,2 bis 30 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 0,9 A, LC-Display, Gehäuseschutz IP22, Einsatzbereich +1 bis +35 Grad (Kältetest bestanden), inklusive Wandhalterung und Befestigungsmaterial
- Auffälligkeiten: Die Isolierung der Polklemmen kann viel zu leicht abgezogen werden und ist sehr dürftig verarbeitet, tiefentladene Batterien können erst ab einer Spannung von 4,5 V geladen werden
- MOTORRAD-Urteil: gut
- Platz 11: Black & Decker 6V/12V
- Anbieter: Black & Decker
- Preis: 28,99 Euro
- Größe: 14,0 x 4,5 x 7,0 cm
- Gewicht: 400 g
- Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, Gel, AGM) bis 1,2 bzw. 100 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 1,2 A/1,2 A (6/12 Volt), Gehäuseschutz IP44, kein Einsatzbereich angegeben (Kältetest bestanden), Leuchtdioden, kein separater AGM-Modus
- Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen ist robust und kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können über 6-V-Modus geladen werden, schwache Bedienungsanleitung
- MOTORRAD-Urteil: gut
- Platz 12: SHIDO DC3
- Anbieter: DC Afam NV
- Preis: 119,99 Euro
- Größe: 19,4 x 8,9 x 8,3 cm
- Gewicht: 780 g
- Einsatzbereich: Für alle 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, Gel, AGM, Lithium-Ionen) von 1 bis 110 Ah
- Besonderheiten: Ladestrom max. 3 A, Gehäuseschutz IP64, Einsatzbereich -20 bis +50 Grad, CAN-Bus-kompatibel, Display mit Laufschrift, Leuchtdioden, Hakenbefestigung
- Auffäligkeiten: Isolierung der Polklemmen ist sehr robust und kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können problemlos geladen werden, nach Falltest ohne Funktion
- MOTORRAD-Urteil: befriedigend
- Platz 13: EUFAB EAL 6V/12V
- Anbieter: EAL Germany
- Preis: 24,99 Euro
- Größe: 18,0 x 8,0 x 4,5 cm
- Gewicht: 465 g
- Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, AGM, Gel, WET, wartungsfreie) von 1,2 bis 14 Ah bzw. 14 bis 120 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 2 A/4 A (6/12 Volt), Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich -5 bis +40 Grad, LC-Display, gute Bedienungsanleitung, Vorrichtung zum Aufwickeln des Kabels
- Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen unzureichend bzw. kann viel zu leicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit Restspannung von 3 V können über 6-V-Modus geladen werden, Funkenbildung möglich
- MOTORRAD-Urteil: befriedigend
- Platz 14: Einhell CC-BC 6M 6V/12V
- Anbieter: Einhell
- Preis: 34,93 Euro
- Größe: 18,5 x 6,3 x 12,3 cm
- Gewicht: 700 g
- Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, AGM, Gel, wartungsfreie und wartungsarme) von 3 bis 150 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 2 A/6 A (6/12 Volt), keine Angaben über Gehäuseschutz und Einsatzbereich (Kältetest bestanden), LC-Display, integrierte Wandhalterung
- Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen unzureichend bzw. kann viel zu leicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit Restspannung von 3 V können über 6-V-Modus geladen werden, Funkenbildung möglich
- MOTORRAD-Urteil: befriedigend
- Platz 15: Excelvan 6V/12V 5A
- Anbieter: Excelvan
- Preis: 23,99 Euro
- Größe: 18,7 x 4,5 x 7,5 cm
- Gewicht: 570 g
- Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, AGM, Gel, wartungsfreie, Ca/Ca) von 10 bis 120 Ah empfohlen
- Besonderheiten: Ladestrom max. 5A (12 Volt), Gehäuseschutz IP20, Einsatzbereich bis +40 Grad, Leuchtdioden, Befestigungsbohrungen, kein separater AGM-Modus
- Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen unzureichend bzw. kann viel zu leicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit Restspannung von 3 V können über 6-V-Modus geladen werden, Funkenbildung möglich
- MOTORRAD-Urteil: befriedigend
Worauf es bei Motorrad-Batterieladegeräten ankommt
Zu Batterieladegeräten, die sich besonders gut für Motorradbatterien eignen, gehört vor allem die Eigenschaft, sich mit der Leistung an Batterien mit weniger Amperestunden (Ah) als beim Auto üblich anpassen zu können, um das Laden der Akkus so schonend wie möglich zu gestalten. Rund 20 Einzelbeurteilungen in sechs großen Kapiteln haben die Testkandidaten zu durchlaufen. Die GTÜ-Ingenieure unterziehen die Batterielader dabei aufwendigen elektrischen und qualitativen Prüfungen. Außerdem erfolgen eine Sichtprüfung, die Bewertung der Bedienung und des Funktionsumfangs sowie eine Preis-Leistungs-Beurteilung. Zusammen ergibt sich daraus der umfassende Leistungsvergleich.
Das IUoU-Ladeverfahren
Das wichtigste Einzelkriterium betrifft dabei die Qualität des Lade- und Ladeerhaltungsverfahrens der Geräte. Dabei geht es unter anderem darum, die Akkus behutsam bis zur Ladeschlussspannung aufzuladen, eine Nachladephase einzuleiten und dann in einen Erhaltungsmodus zu wechseln, welcher die Batterie stets bei optimaler Leistungsfähigkeit hält. Techniker sprechen in diesem Zusammenhang vom IUoU-Ladeverfahren. In dieser Kategorie holen nur die Geräte der Hersteller CTEK und Dino die maximale Punktzahl.
Anpassung an Akkutypen
Nur die als sehr gut und gut bewerteten Batterielader von CTEK, Gys, Bosch und Dino beherrschen daneben auch die Anpassung der Ladekennlinie an gängige Akkutypen wie Nass-, Gel- und AGM-Batterien in Perfektion und eignen sich obendrein mit ihrer wahlweise erhöhten Ladespannung von 14,7 Volt zur vollständigen Aufladung von AGM-Akkus.
Regenerierungsfunktion
Noch einen Schritt weiter gehen CTEK und Dino mit der speziellen Regenerierungsfunktion, mit welcher bereits angeschlagene Batterien unter Umständen zu einem zweiten Leben verholfen werden kann. Dabei wird über eine zeitlich limitierte Spannungserhöhung auf maximal 15,8 Volt die Batterie kurzfristig zum Gasen gebracht. Auf diese Weise kann eine mögliche Säureschichtung aufgebrochen und dadurch die Kapazität der Batterie wieder erhöht werden.
Tiefentladene Batterien
Fast alle Testgeräte sind in der Lage, selbst auf bis zu drei Volt tiefentladene Batterien wieder mit neuem Saft zu versorgen. Nur bei hi-Q, der Eigenmarke von Polo, und dem Ladegerät Dino liegen diese Grenzen mit 4,5 bzw. sechs Volt etwas höher.
Falltest
Als letzte Prüfung unterwerfen die GTÜ-Ingenieure alle Kandidaten einem potenziell zerstörerischen Falltest aus einem Meter Höhe auf knallharten Betonboden. Nur wenn keine Beschädigungen auftreten und das Gerät anschließend noch uneingeschränkt funktioniert, gibt es hier volle Punktzahl. Immerhin acht Geräte haben diese Härteprüfung ohne jegliche Einschränkungen überstanden. Nur zwei Akku-Lader, nämlich AEG und Shido, waren danach gar nicht mehr zu gebrauchen.
So wurde getestet
Drei Partner, ein Test: MOTORRAD und die Sachverständigenorganisation GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) sorgten dafür, dass sich die Elektronik-Profis vom Kraftfahrtechnischen Prüf- und Ingenieurzentrum FAKT im bayerischen Heimertingen intensiv um die im freien Handel erworbenen Ladegeräte kümmerten. Die in fünf Obergruppen aufgeteilten Prüfkriterien (Sichtprüfung, Bedienung, Funktionsumfang, elektrische Prüfungen, Qualitätsprüfung) wurden um ein Preis-Leistungs-Kapitel ergänzt, in dem die in den Leistungskriterien erzielten Punkte ins Verhältnis zum Kaufpreis gesetzt wurden, was den Testkandidaten wiederum mehr oder weniger Zusatzpunkte bescherte.
Bei den genannten Kaufpreisen handelt es sich nicht um die unverbindlichen Preisempfehlungen, sondern um die tatsächlich gezahlten Kaufpreise, die erfahrungsgemäß - speziell bei Internet-Angeboten - deutlich von den UVPs abweichen können.
Lithium-Ionen-Batterien und spezielle Ladegeräte
Lithiumbatterien verlangen nach moderner Ladeversorgung sowohl am Motorrad als auch aus der Steckdose. Motorräder auf moderne Laderegler umgerüstet. Auch euer Ladegerät für die Steckdose muss für Lithiumbatterien geeignet sein, d.h. Lithiumbatterien werden ähnlich wie herkömmliche Batterien in verschiedenen Standardgrößen geliefert, deren Größe sich nach der Leistung der Batterie richtet.
Achtet bei eurem Batterieladegerät darauf, dass dies für Lithiumbatterien geeignet ist, da sonst die Batterie Schaden nehmen kann. Man kann diese mit einem einfachen Ladegerät laden, das keine Spannungsspitzen über 14,7 Volt abgibt. Was gegen Sulfatierung notwendig ist. Es gehen somit Ladegerätchen für 12 - 17,- Euro.
Empfehlungen
Wir empfehlen CTEK, Absaar, BAAS, GYS und TecMate gleichermaßen. Shido wird in der Nachfolge-Generation interessanter (DC1 und DC4) weil es dort bei DC4 wieder die 6/12V Variante und ein Rettungsprogramm für tiefentladene LiFEPo 4 gibt. Einen Vorsprung hat wegen seiner Multifunktionalität hat die CTEK 5er Reihe (Testfunktionen) und das Absaar Ladegerät 4.0 Lithium, das auch am wenigsten (40€) kostet und ein nummerisches Display hat.
CTEK MXS 5.0: Wurde von der deutschen Auto Zeitung als Favorit im Vergleich der besten Batterieladegeräte für Motorräder ausgewählt. Es ist ein intelligentes Batterieladegerät mit einem Rekonditionierungsmodus und einer eingebauten Temperaturkontrolle.
Tipps zum Laden einer Motorradbatterie
- Die Motorradbatterie sollte zuerst ausgebaut, gereinigt und dann mit einem geeigneten Motorrad-Batterieladegerät verbunden werden.
- Ladegerät einstecken und Batterie anklemmen.
- Einschalten und Spannung regulieren.
- Ladevorgang checken.
- Batterieladung kontrollieren.
- Ladegerät abklemmen
Achtung: Das Ladegerät darf auf keinen Fall während des Ladevorgangs auf die Batterie gelegt werden!
Wie oft soll man Motorradbatterien laden?
Sobald man weiß, dass das Motorrad eine Woche oder länger nicht benutzt wird, empfiehlt sich das Laden der Batterie. Die Fahrzeugelektronik verbraucht auch im Stand ständig etwas Energie. Dadurch entlädt sich die Batterie - wenn auch sehr langsam.
Wo kann man die Motorradbatterie laden?
Die meisten Motorradbatterien sind relativ leicht auszubauen. Da ist es sinnvoll, den Akku vor der Winterpause zu demontieren, damit er im warmen Keller oder Haus überwintern kann. Falls das nicht möglich oder gewünscht ist, kann er auch eingebaut bleiben. In diesem Fall sollte man die Batterie aber, falls möglich, permanent an ein Erhaltungsladegerät anschließen oder, falls nicht möglich, einmal wöchentlich mehrere Stunden lang laden.
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