Liv Gravel Bike Test: Speziell für Frauen entwickelt

Heutzutage ist es selbstverständlich, dass Frauen mindestens die gleiche Aufmerksamkeit zuteil wird wie Männern. Bei Rennrad-Anbietern war das Thema Gleichberechtigung schon früh auf der Agenda.

Nach vielen Jahren mit mühsamen Versuchen, den Ansprüchen weiblicher Kundschaft mit speziell designten und passend konfigurierten Rennrädern gerecht zu werden, hat sich das Gros der Hersteller von den “Sondermodellen” inzwischen wieder verabschiedet. Ein Anbieter, der fast als einziger an der Geschlechtertrennung festhält, ist Branchenriese Giant mit der Marke Liv. Und das mit seltener Konsequenz: Fast jedes Modell aus dem riesigen Giant-Portfolio gibt es auch als Liv-Derivat. Nicht nur die Lackierungen und sensible Komponenten unterscheiden die Räder von ihren “männlichen” Pendants, auch die Rahmen haben veränderte Formen und Geometrien.

Die Liv 3F Design Philosophie

Die Liv 3F Design Philosophie ist die Grundlage eines jeden speziell für Frauen entwickelten Liv Fahrrads. Mehr als 15 anerkannte Quellen dienen dafür als Basis. Zur Entwicklung einer Fahrrad-Passform für Frauen nutzen wir eine umfangreiche Sammlung von Daten zu Körpermaßen, die durchschnittliche anthropometrische Messungen für Frauen und Männer beinhaltet.

Wenn sich die durchschnittliche Frau auf ihre empfohlene Größe bei einem Herrenrahmen setzt, sehen wir, dass sie zu sehr nach vorne gebeugt sitzt und sich zu sehr strecken muss. Dies kann sowohl ihre Kraftleistung als auch die Effizienz beim Pedalieren und die Balance zur Kontrolle des Bikes negativ beeinflussen. Außerdem können daraus Schmerzen im unteren Rücken, im Nacken oder ein Taubheitsgefühl in den Händen resultieren.

Die Liv Fahrrad Designs betonen die größere Stärke der Frauen im Unterkörper und berücksichtigen dabei ihre natürlichen Muster der Muskelaktivierung. Dabei stellen wir fest, dass Frauen im Vergleich zu Männern verhältnismäßig mehr Kraft aus dem Unterkörper als aus dem Oberkörper gewinnen. Wir verwenden diese Daten über Kraftdifferenzen, um die Steifigkeit und Nachgiebigkeit unserer Rahmen an die Leistungsanforderungen einer Frau anzupassen, ohne die Festigkeit und Haltbarkeit des Rahmens zu beeinträchtigen.

Die Größenverteilung spielt bei der Festlegung unseres Rahmengrößenbereichs eine entscheidende Rolle. Wir haben festgestellt, dass es eine Reihe von Körperformen und -größen gibt, die sich überlappen.

Liv Devote und Liv Avail: Zwei Modelle im Fokus

Das Liv Avail ist das Langstrecken-Rennrad im Programm, das Konzept eine Abwandlung des Marathon-Klassikers Giant Defy. Mit der aufrechten Sitzposition, sehr gutmütigem Fahrverhalten und bergtauglichen Übersetzungen eignet es sich gut für ausgedehnte Touren auch im Gebirge oder für weniger trainierte Radsportlerinnen.

Mit effektiv 34 Millimeter breiten Reifen lassen sich auch moderate Feldwege unter die Räder nehmen, gedacht ist das Rad aber für die Straße. Das Devote ist das “weibliche” Pendant zum Gravelbike Giant Revolt. Den robusten Geländerenner zeichnet stoischer Geradeauslauf aus, sein Metier sind Touren und Reisen auf unbefestigten Wegen.

Die nur leicht profilierten 40-Millimeter-Pneus bieten einen guten Kompromiss mit erträglichem Rollwiderstand auf Asphalt; mit Platz für bis zu 53 Millimeter breite Reifen lässt sich das Rad aber auch für deutlich schwereres Gelände wappnen. Gemeinsamkeiten zu den Giant-Modellen gibt es viele: Schaltung, Laufräder und Reifen unserer Liv-Testräder entsprechen jeweils den preislich ähnlich positionierten Rädern der Muttermarke. Die Komponenten passen perfekt zum Einsatzzweck und funktionieren tadellos.

Avail wie Devote glänzen vor allem durch sehr guten Komfort, sogar am Lenker, was bei kleinen Rädern selten ist. Die Komplettgewichte sind, gemessen an den Preisklassen, guter Durchschnitt. Differenziert wird bei der Ausstattung lediglich an den Kontaktpunkten, denn auf den Liv-Varianten thront ein etwas breiter geschnittener Sattel; am Marathon-Renner Avail findet sich zudem ein sichtbar kürzerer Vorbau.

Während die meisten Frauen den speziellen Sattel begrüßen dürften, muss das beim Vorbau nicht unbedingt so sein: Er bringt die Fahrerin in eine für Rennradverhältnisse ungewöhnlich aufrechte Sitzposition.

Liv vs. Giant - Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Das gilt umso mehr, weil der Rahmen bereits eine aufrechtere Haltung vorgibt als der verwandte Marathonrenner von Giant in der gleichen Rahmengröße. Testerin Sandra merkt an, dass ihr auf der Testgröße S ein etwas schmalerer Lenker auf dem Avail lieber gewesen wäre als die komfortable Sitzposition, doch der entspricht bei den sich überschneidenden Größen der Breite des “Herrenrades” - in diesem Fall 40 Zentimeter.

Hier gibt es den etwas schmaleren Lenker (40 statt 42 Zentimeter), allerdings fällt beim Vergleich der Geometrietabellen zum einen auf, dass sich beim Gravelbike die Größe S von Liv nicht mehr mit der Größe S von Giant vergleichen lässt, das Frauenrad fällt kleiner aus. Konsequent sind die Geometrieanpassungen also nicht, und sie werden bestimmt von vielen Feinheiten.

Interessentinnen sollten deshalb sehr genau in die Tabellen schauen und im besten Fall Probe fahren, ob ein Liv zu den eigenen Körpermaßen passt, denn offensichtlich werden die Kategorien für Giant und für Liv teilweise unterschiedlich interpretiert. Ein Lob verdient das Geometriekonzept der Frauenmarke dennoch. Die Liv-Räder gibt es in mindestens einer, bei einigen Modellen wie dem Avail sogar zwei kleineren Größen als Giant-Modelle.

Gerade kleine Frauen, die bei klassisch abgestuften Größen oft an Grenzen stoßen, finden im Portfolio der Marke also eher ein passendes Rad - und können sich dabei auf bewährte Qualität verlassen. Auch kleine Männer können bei Liv ein passendes Rad finden.

Umgekehrt sollten groß gewachsene Frauen parallel auch einen Blick ins Giant-Portfolio werfen, denn hier gibt es im Zweifel nicht nur mehr Auswahl bei den Ausstattungsvarianten. In Einzelfällen ist der Griff zum Giant sogar günstiger: So kostet das Gravelbike Revolt 200 Euro weniger als unser Testrad von Liv - bei identischer Ausstattung.

Details zu Liv Avail Advanced 1 und Liv Devote Advanced Pro

Hier sind die Details zum Liv Avail Advanced 1:

  • Preis: 3699 Euro
  • Gewicht Komplettrad: 8,7 Kilo
  • Rahmengrößen: XXS, XS, S, M, L
  • TOUR-Gesamtnote: 2,5

Geometrie:

  • Sitz-/Ober-/Steuerrohr: 436/525/145 Millimeter
  • Stack/Reach/STR: 569/363 Millimeter/1,57
  • Stack+/Reach+/STR+: 609/517 Millimeter/1,18
  • Radstand/Nachlauf: 1005/70 Millimeter

Ausstattung:

  • Antrieb/Schaltung: Shimano 105 Di2 (2x12; 50/34, 11-36 Z.)
  • Bremsen: Shimano 105 (160/160 mm)
  • Reifen: Giant Gavia Fondo 1 32 mm (eff.: 34 mm)
  • Laufräder: Giant P-R2 Disc
  • Laufradgewichte: 1570/2182 Gramm (vorne/hinten)

Messwerte:

  • Fahrstabilität: 7,58 N/mm
  • Komfort Heck: 113 N/mm
  • Komfort Front: 97 N/mm
  • Antritt/Tretlagersteifigkeit: 52 N/mm

Hier sind die Details zum Liv Devote Advanced Pro:

  • Preis: 6499 Euro
  • Gewicht Komplettrad: 8,1 Kilo
  • Rahmengrößen: XS, S, M, L
  • TOUR-Gesamtnote: 1,9

Geometrie:

  • Sitz-/Ober-/Steuerrohr: 392/535/112 Millimeter
  • Stack/Reach/STR: 560/378 Millimeter/1,48
  • Stack+/Reach+/STR+: 606/516 Millimeter/1,17
  • Radstand/Nachlauf: 1020/75 Millimeter

Ausstattung:

  • Antrieb/Schaltung: SRAM Force AXS (2x12; 43/30, 10-36 Z.)
  • Bremsen: SRAM Force (160/160 mm)
  • Reifen: Cadex AR 40 mm (eff.: 40 mm)
  • Laufräder: Giant CXR 1
  • Laufradgewichte: 1340/1786 Gramm (vorne/hinten)

Messwerte:

  • Fahrstabilität: 6,97 N/mm
  • Komfort Heck: 88 N/mm
  • Komfort Front: 80 N/mm
  • Antritt/Tretlagersteifigkeit: 40 N/mm

Liv Devote Advanced: Erfahrungen und Testberichte

Das Liv Devote Advanced passt perfekt zu meinem Bike Setup und ergänzt meine Ausrüstung ideal. Zusätzlich bin ich stolz darauf, dieses Jahr als Ambassadorin Teil der großen Liv Community zu sein. Als Verfechterin der „More Women on Bikes“-Bewegung war es für mich klar, dass mein neues Bike von einer Marke stammen sollte, die sich ausschließlich auf Frauenräder spezialisiert hat.

Liv ist diese Marke - sie entwirft und produziert Fahrräder, die perfekt auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt sind. Die Devote-Serie von Liv umfasst drei überarbeitete Varianten: das ultraleichte Devote Advanced Pro, das Devote Advanced und die Devote ALUXX-Serie. Alle Modelle zeichnen sich durch ihre Agilität und Vielseitigkeit aus, egal welches Terrain du befährst.

Besonders beeindruckend finde ich die neuen Geometrien, die eine sportlichere Sitzposition ermöglichen - eben eine perfekte Ergänzungen zu meinem Salsa Cutthroat auf dem ich eher aufrecht sitze und das für Ultra Langstrecken auf grobschottrigem Terrain als Mountainbike-Ersatz bestens geeignet ist. Was mir besonders am Devote Advanced Pro gefällt, ist der ultraleichte Advanced Carbon-Rahmen, der in der GIANT Group-eigenen Carbon-Fabrik handgefertigt wird. Diese Rahmen bieten nicht nur außergewöhnliche Festigkeit und geringes Gewicht, sondern auch eine hervorragende Kraftübertragung, Agilität und Effizienz.

Ein weiteres Highlight ist das integrierte Staufach im Unterrohr, das perfekt ist, um wichtige Dinge wie Schlauch, CO2-Patrone, Reifenheber, Snacks oder ein Multi-Tool sicher und wasserfest zu verstauen.

Das Flip-Chip-Ausfallende ermöglicht es Dir, die Länge des Radstandes und die Reifenfreiheit am Hinterrad anzupassen. Dies bietet entweder ein agiles Fahrverhalten und optimale Beschleunigung oder mehr Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und zusätzliche Traktion.

Mein Liv Devote Advanced ist mit Overdrive, der Oversized-Gabelschaft-Technologie von Liv, ausgestattet. Diese bietet viele Möglichkeiten, Taschen oder zusätzliches Zubehör wie Trinkflaschenhalter, Taschen und Schutzbleche anzubringen. Ich freue mich riesig auf die kommenden Abenteuer mit meiner neuen Gravelrakete und kann es kaum erwarten, die Trails zu erkunden und neue Gegenden zu entdecken.

IMTEST-Ergebnisse: Liv Devote Advanced 1 M als Testsieger

IMTEST, die Verbraucher- und Ratgebermarke von Funke, hat fünf Modelle von Marken wie Canyon und Stevens auf Ausstattung, Fahreindruck und Bremsleistung geprüft. Das Devote Advanced 1 M von Liv schneidet dabei als Testsieger am besten ab, denn es beweist das sicherste Fahrgefühl sowohl auf Off-Road-Trails im Gelände als auch auf der Straße.

Getestete Gravelbikes im Überblick:

  • Liv Devote Advanced 1 M 2024: Testnote 2,0
  • Canyon Bicycles Grizl CF SL 6 AXS: Testnote 2,2
  • Stevens Prestige 2024: Testnote 2,4
  • Giant Revolt Advanced 3 2024: Testnote 2,4
  • Rose Backroad GRS RX820 1x12: Testnote 2,6

Im Test zeigt das Gravelbike von Liv auf verschiedenen Untergründen solide Leistungen. Besonders bei Kurven- und Steigungsfahrten überzeugt es mit stabiler Straßenlage. Es meistert sowohl Straßen als auch holprige Offroad-Trails und Kopfsteinpflaster souverän. Die Federung sorgt für hohen Sitzkomfort, selbst auf langen Strecken im Gelände. Das Anfahren gestaltet sich sehr sportlich. Egal ob in der Ebene oder im Gelände - das Liv Devote Advanced 1 M 2024 macht einen kraftvollen Fahreindruck. Für den Service erhält das Gravelbike von Liv die Note 1,5.

Im Bremstest zeigen sich zwischen Hinter- und Vorderradbremsen deutliche Unterschiede. So fällt die Bremsleistung hinten bei trockenen Bedingungen sehr gut aus, bei nassem Untergrund gut. Die Vorderradbremsen liefern eine befriedigende Leistung sowohl bei trockenen als auch nassen Witterungsbedingungen.

Es ist mit Reifen ausgestattet, die einen Durchmesser von 28 Zoll und eine Breite von 45 mm haben, was für guten Grip sorgt - auch auf unebenem Gelände. Die Kettenschaltung mit zwölf Gängen ermöglicht eine flexible Anpassung an unterschiedliche Untergründe und Steigungen. Negativ ins Gewicht fällt, dass Schutzbleche, Ständer und Gepäckträger nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Auch wenn das Liv Devote Advanced 1 M 2024 das teuerste Gravelbike im Testumfeld ist, bietet es den höchsten Komfort auf langen Bikepacking-Fahrten durchs Gelände. Die absenkbare Sattelstütze sorgt dabei für hohen Sitzkomfort. Außerdem bietet das Modell eine gute Federung auf Kopfsteinpflaster und schwenkt nicht aus, wenn es über holprige Schotterpisten fährt.

Liv Devote Advanced 2 im Schotter-Check

Die Marke Liv hat sich der Entwicklung von Fahrrädern und Zubehör speziell für Frauen verschrieben. Ein Beispiel: das Liv Devote Advanced 2. Mit diesem Ansatz hat der weltgrößte Fahrradhersteller Giant im Jahre 2008 die Marke Liv ins Leben gerufen. Auch im professionellen Radsport engagiert sich die Marke, vom Rennrad bis zum Mountainbike.

Wir haben uns das Fahrzeug für die Frau mal genauer angeschaut und das Liv Devote Advanced 2 zum Tanz über die Schotterwege gebeten. Mit einem Preis von 2.799 Euro handelt es sich dabei um das günstigste der drei Carbon-Devotes.

Das Liv Devot jedenfalls erinnert auf den ersten Blick stark an das Giant Gravelbike Revolt. Wer genau hinschaut, erkennt allerdings die harmonischere, weniger kantige Linienführung. Zudem wirkt die Lackierung etwas verspielter, kommt dabei aber ohne Blümchen oder pinke Details aus. Ganz im Gegenteil betont Liv gar, für die Geometrie des Devote auf eine umfassende Datenbank zur weiblichen Anatomie zurückgegriffen zu haben.

Um das zu erkennen, haben wir die Geometrien von Liv Devote und Giant Revolt in Größe S verglichen. Einer Rahmengröße, die sich laut Hersteller an Menschen mit einer Körpergröße von etwa 160 bis 170 Zentimetern richtet. Im Rahmendreieck finden zwei Flaschenhalter Platz. Das bedeutet, dass das Oberrohr deutlich nach hinten abfällt.

Zudem verfügen sowohl Liv Devote als auch Giant Revolt über innen verlegte Züge und Leitungen. Das sorgt für einen cleanen Look und vereinfacht zum Beispiel die Montage von Bikepacking-Taschen. Wartungsarbeiten hingegen werden so nicht unbedingt einfacher. Apropos Bikepacking: Das Devote bietet einige Montagepunkte für Flaschenhalter und mehr.

Während Giant das Revolt in den Größen S bis XL anbietet und damit nach eigenen Angaben Körpergrößen von etwa 159 bis 200 Zentimeter abdeckt, gibt es das LIV Devote auch in Rahmengröße XS. Damit sollten Menschen ab etwa 150 Zentimetern Körpergröße das für sie passende Gravelbike finden. Eindrucksvoll ist zudem das zulässige Gesamtgewicht des Bikes. Hier erlaubt Liv 150 Kilogramm.

Anders als bei der Geometrie gibt es bei der Ausstattungsqualität keine Unterschiede zwischen den Bikes von Liv und Giant. So liefert Liv für die 2.800 Euro ein solides, preisgemäßes Setup, an dem es nichts zu meckern gibt. Geschaltet wird mit einer Kombination aus Shimanos GRX-Gruppe. Schaltwerk und Umwerfer stammen aus der 800er-Serie, die Schalt-Bremshebel aus der 600er-Serie und die hydraulische Scheibenbremse aus der 400er-Serie.

Nur die Kurbel kommt nicht von Shimano. Ansonsten kommt die Ausstattung aus dem eigenen Haus. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern liefert Liv das Devote übrigens bereits mit fertigem Tubeless-Setup aus. Wer eine höherwertige Ausstattung will, bekommt am 1.000 Euro teureren Devote Advanced 1 Srams elektronische Rival eTap AXS Schaltgruppe, eine absenkbare Vario-Sattelstütze und 45 Millimeter breite Maxxis Rambler Reifen.

Für 5.600 Euro kommt es mit Shimanos elektronischer Schaltgruppe GRX Di2. Wir dürfen sagen: Maren hat sich im Sattel des Liv Devote Advanced 2 vom ersten Moment an sehr wohl gefühlt. Die insgesamt ausgeglichene Sitzposition spiegelt den Charakter des Gravelbikes perfekt wider. So macht das Devote auch auf langen Touren viel Spaß und keinerlei Probleme.

Dabei präsentiert sich das Bike als echter Allrounder. Es rauscht mit Speed über Asphalt und feine Schotterwege. Doch auch wenn es gröber wird, lässt es sich dank der gelungenen Mischung aus agilem Handling und doch ordentlicher Spurtreue nicht nervös machen. Bemerkenswert ist dabei auch der hohe Fahrkomfort. Die für bessere Flexibilität in Form eines großen D gehaltene Sattelstütze und der ebenso aufgebaute Lenker gleichen leichte Unebenheiten schön aus. Auch die moderat profilierten, 40 Millimeter breiten Reifen haben auf gemäßigtem Schotter alles perfekt im Griff und rollen noch flott über den Asphalt.

Fazit zum Liv Devote Advanced 2

Das Liv Devote Advanced 2 präsentiert sich als starker Allrounder (nicht nur) für die Frau. Dank ausgewogener Sitzposition und hohem Komfort lädt es zu langen Gravelbike-Touren. Mit zahlreichen Montageoptionen für Gepäckträger, Flaschenhalter, Taschen und mehr eignet es sich für Bikepacking-Einsätze. Und nicht zuletzt dank des starken Rahmens und einem insgesamt geringen Gewicht darf es gerne auch mal etwas flotter zur Sache gehen.

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