Schwalbe Marathon Plus Fahrradreifen Test

Fahrradreifen sind täglich vielen Gefahren ausgesetzt: Steine, Dornen und Glasscherben können die Lebensdauer der Reifen erheblich beeinträchtigen. Daher müssen Fahrradreifen robust und widerstandsfähig sein, um auf Schotter-, Feld- und Waldwegen eine gute Leistung zu erbringen. In diesem Test werden verschiedene Allroundreifen vorgestellt, die sich für City-, Trekking-, Fitnessräder, Randonneure und Gravelbikes eignen. Es werden sowohl herkömmliche Trekking- als auch Gravelreifen berücksichtigt, um einen umfassenden Vergleich zu ermöglichen.

Bei den Marken dominieren Continental und Schwalbe, die auf dem deutschsprachigen Markt eine führende Rolle spielen. Um den bestmöglichen Überblick zu gewährleisten, wurden ein Praxis- und ein Prüfstandtest durchgeführt. Der Praxistest umfasste zahlreiche Testfahrten im Alltag, beim Pendeln und auf Wochenendtouren.

Beim Tausch der Reifen sollten auch die Schläuche mitgewechselt werden, da diese ebenfalls einem Verschleiß unterliegen. Leichte Modelle können Gewicht sparen und den Rollwiderstand reduzieren. Zudem sollte man die verschiedenen Materialien Butyl, Latex und TPU in Betracht ziehen. Auch das Felgenband spielt eine wichtige Rolle, da es die Speichennippel-Löcher verdeckt und die Felge abdichtet.

Tubeless-Systeme

Im City- und Trekkingbereich sind Tubeless-Systeme noch selten. Bei diesem System wird ein Reifen mit speziellem Aufbau ohne Schlauch, aber mit Dichtmilch montiert. Die Dichtmilch verteilt sich im Reifeninneren und kann bei einem Defekt die Schadensstelle aktiv reparieren. Allerdings muss die Dichtmilch alle 4 bis 6 Monate nachgefüllt werden. Im Test sind nur die Gravelreifen für Tubeless freigegeben, können aber bei Bedarf auch mit Schlauch gefahren werden.

Luftdruck

In der Praxis sind die häufigsten Pannen auf einen zu niedrigen Luftdruck zurückzuführen. Dadurch walken Schlauch und Reifen stärker, was den Verschleiß erhöht. Der Luftdruck sollte daher regelmäßig, idealerweise alle zwei Wochen, überprüft werden. Es wird empfohlen, sich eher am Minimalwert zu orientieren, wobei der Druck bei schwereren Fahrern oder viel Gepäck leicht erhöht werden sollte.

Montage und Pannenschutz

Beim Montageverhalten werden alle Reifen auf verschiedene Laufräder montiert, wobei auf den Kraftaufwand und die Notwendigkeit von Reifenhebern geachtet wird. Nach der Montage werden die Reifen vermessen und die Werte mit der Herstellerangabe verglichen. Beim Pannenschutz setzen die Hersteller auf hochdichte Gewebe oder dicke Gummieinlagen unter der Lauffläche.

Beim Schutz gegen Durchstiche werden drei Tests durchgeführt:

  • Test der Sicherheit gegen Dornen, Nägel oder Draht
  • Simulation der Abwehr gegenüber scharfkantigen Glasscherben oder Steinen
  • Überprüfung der Widerstandsfähigkeit der Flanken gegen Kanten, Steine oder Äste

Ein weiterer Test simuliert Kanten, wie sie in der Praxis durch Bordsteine oder Wurzeln vorkommen. Am Ende kristallisieren sich in Summe aller Pannenschutztests folgende Champions heraus: Bei den Trekkingreifen bestechen Michelins CityStreet und vor allem Schwalbes Marathon E-Plus. Bei den Gravelreifen überzeugen vor allem Teravail und Schwalbe.

Praxistest

Am Ende zeigt die echten Fahrqualitäten nur der Praxistest. Dazu wurden die Testmodelle auf Fahreindruck, Laufgeräusche, Komfort, Dämpfungsverhalten und Traktion überprüft. Für die Fahrdynamik besonders wichtig ist ein geringes Gewicht. Durch die Bank fallen die Gewichte bei den Gravelreifen deutlich geringer aus. Bei den Trekkingreifen können Condura, Cult, Michelin CityStreet und Schwalbes Green Marathon einen Vorteil einfahren.

Während das Gewicht eher nur beim Beschleunigen wichtig ist, spielt der Rollwiderstand immer eine große Rolle. Ein geringer Rollwiderstand sorgt also für ein zügiges Vorankommen und eine gute Agilität, der Fahrer spart zudem Energie. So rollen die Gravelbikes den Trekkingreifen durch die Bank davon, wobei Schwalbes G-One und Specialized besonders effizient arbeiten. Bei den Trekkingreifen überraschen indessen Continental und Schwalbe, wobei vor allem Schwalbes Green Marathon sogar mit den guten Gravelreifen mithält!

Beim Fahrkomfort arbeiten zwei Punkte Hand in Hand: Der Komfort selbst wird durch eine geschmeidige Reifenkonstruktion erzielt. Hier spielen die Gravelreifen in Summe ihre Stärke aus, wobei uns die Modelle von Rene Herse, Schwalbe und Specialized besonders gut gefallen haben. Bei der Traktion ist ein Ergebnis nicht zwingend nur am Profil auszumachen, denn sie ergibt sich aus der Griffigkeit der Gummimischung, dem Profil und der Geschmeidigkeit der Karkasse.

Einen guten Allrounder zu entwickeln, ist für viele Hersteller eine große Herausforderung. Das zeigt unser Test auf dem Prüfstand und in der Praxis. Gerade die Punkte Gewicht und Leichtlauf stehen bei vielen im direkten Konflikt mit der Pannensicherheit.

Bei den Gravelreifen haben wir am Ende drei Favoriten: Wer einen maximal traktionsstarken Reifen mit tollem Komfort sucht, aber bei der Pannensicherheit Einbußen in Kauf nimmt, greift zum Rene Herse. Im Trekkingsegment bieten Continental und Schwalbes Green Marathon eine durch die Bank solide Leistung ohne echte Schwäche, heimsen dadurch eine Empfehlung ein.

Zubehör

In der Regel bekommen Reifen - sind sie erstmal montiert - nur noch wenig Aufmerksamkeit.

  • Felgenband: Hochwertige Felgenbänder reduzieren schon ab Werk das Pannenrisiko.
  • Flickzeug: Für Butylschläuche hat sich Flickzeug von TipTop stets bewährt.
  • Lochschnüffler: Haucht der Reifen die Luft nur langsam aus, ist das Loch teils schwer zu finden.
  • Luftdruckprüfer: Beste Performance gibt’s nur mit dem richtigen Luftdruck.
  • Montagefluid: Wenn störrisch aufzuziehende Reifen nicht in ihre Endposition springen wollen, hilft Schwalbe EasyFit.
  • Reifenheber: Intelligente Reifenheber wie der Maxalami NoodLever können mehr: Er hebelt nicht nur, sondern hat auch eine clevere De- und Montagefunktion.
  • Schlauch: Ist der Schaden an Tubelessreifen oder Schlauch zu groß, hilft oft nur ein Ersatzschlauch.
  • Silicon-Politur: Gepflegte Reifenflanken sehen besser aus und lassen Dreck nur schwer anhaften.
  • Standpumpe für die Werkstatt: Die große Standpumpe ist ideal für Werkstatt, Garage und Auto und macht das Aufpumpen zum Kinderspiel.
  • Talkum-Puder: Wer mit Schlauch fährt, sollte die Reifen-Innenwand wie auch den Schlauch mit Talkum benetzen.
  • Tubeless-Dichtmilch: Sie steht bei Tubeless-Systemen für den bekannten Selbstheilungseffekt während der Fahrt.
  • Tubeless-Werkzeug: Für Tubeless-Systeme benötigt man spezielles Reparaturwerkzeug.

Wir haben alle Werte zur Pannensicherheit wie Durchstich-, Durchschlagsfestigkeit, Rollwiderstand sowie der Montagefreundlichkeit im Labor überprüft. Daher sind alle Werte direkt miteinander vergleichbar und unterliegen keiner Schwankung durch verschiedene Fahrer, Strecken, Temperaturen oder ähnlichem!

Empfehlenswerte Fahrradreifen im Produktvergleich

Reifen mit integriertem Pannenschutz sind eine clevere Wahl: Eine spezielle Lage zwischen Mantel und Schlauch wehrt Scherben und andere spitze Objekte zuverlässig ab.

Die Marathon PLUS 14 Draht Reflex Fahrradreifen von Schwalbe überzeugen bei den Usern vor allem aufgrund ihrer guten Haltbarkeit und ihres geringen Rollwiderstands. Dank der fünf Millimeter dicken SmartGuard-Einlage haben Scherben und spitzes Granulat laut Hersteller keine Chance. Die „unplattbaren“ Marathon PLUS 14 Draht Reflex Fahrradreifen von Schwalbe in 28 Zoll bestehen zum Teil aus recyceltem Naturkautschuk und sind auch für E-Bikes bis zu 50 km/h geeignet.

Der Hersteller empfiehlt, den Reifendruck aufgrund der speziellen Reifenkonstruktion mit einem Manometer einzustellen - eine Druckkontrolle per Daumen reicht hier nicht aus. Die passenden Schläuche müssen allerdings hinzugekauft werden.

Der Continental Ride Tour Fahrradreifen überzeugt die Nutzer vor allem aufgrund seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses. Die Continental Ride Tour überzeugen vor allem als Mountainbike-Reifen im Gelände, eignen sich aber auch für Citybikes und Touren mit dem Trekkingrad. Sie rollen komfortabel auf befestigten Wegen und finden auch auf unebenem Gelände genügend Grip. Dank des robusten Pannenschutzes und der extra Kautschuklage zeichnen sie sich durch eine hohe Haltbarkeit aus.

Der Schwalbe G-One Allround Performance Faltreifen lässt sich aufgrund seiner speziellen Konstruktion tubeless, also auch ohne Schlauch fahren. Dank des Tubeless-Systems ist er nicht nur angenehm leicht, sondern verfügt zudem über eine hervorragende Pannensicherheit. Nutzende loben vor allem seine hervorragende Bodenhaftung und soliden Rollwiderstand. Die sogenannte Dichtmilch oder Tubeless-Milch, womit der Reifen anstelle eines Schlauchs gefüllt ist, härtet bei Luftkontakt aus - somit werden kleine Löcher oder Schnitte im Reifen sofort beseitigt. Dementsprechend gut zeichnet sich auch seine Haltbarkeit aus. Auch die ausgewogenen Fahreigenschaften auf Asphalt, sowie auf unebener Fahrbahn konnten überzeugen. Außerdem ist er für E-Bikes bis zu 25 km/ h geeignet.

Neben der richtigen Reifengröße und dem passenden Profil gibt es weitere Eigenschaften, die ein guter Fahrradreifen aufweisen sollte.

Wichtige Punkte beim Kauf von Fahrradreifen

  • Größe: Die Größe von Fahrradreifen lassen sich in der Regel in drei verschiedenen Größenbezeichnungen angeben: in ETRTO, in Zoll (englische Bezeichnung) und in Millimeter (französische Bezeichnung).
  • Reifenbreite: Die Breite des Reifens kann variieren und beeinflusst zudem das Fahrverhalten.
  • Reifenprofil: Beim Reifenprofil sollten Sie darauf achten, auf welcher Art von Untergrund Sie hauptsächlich fahren.
  • Reifentyp: Es gibt unterschiedliche Reifentypen, wie z. B. Drahtreifen, Faltreifen oder Tubeless-Reifen.
  • Ventilart: Bei den Ventilarten unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Ventilen: Auto-Ventil, Presta-Ventil, Dunlop-Ventil.
  • Maximaler Luftdruck: Je nachdem, für welchen Fahrradreifen Sie sich entscheiden, sollten Sie auf den empfohlenen Luftdruck achten.
  • Pannenschutz / „Unplattbare“ Reifen: Einige Reifen verfügen über eingebaute Schutzschichten, um die Wahrscheinlichkeit von Pannen zu reduzieren.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die gängigen Fahrradreifengrößen.

In der Regel lassen sich folgende Arten von Fahrradreifen unterscheiden:

  • Drahtreifen: Diese Reifen haben starre Stahl- oder Kevlar-Drähte, die in die Kante des Reifens eingearbeitet sind und auf der Felge sitzen.
  • Faltreifen: Faltreifen sind vom Aufbau ähnlich wie Drahtreifen, allerdings besitzen sie biegsame Kevlar-Drähte, was sie leichter und einfacher zu transportieren macht, da sie faltbar sind.
  • Tubeless Reifen: Diese Reifen werden ohne Schlauch gefahren und benötigen eine spezielle tubeless-kompatible Felge.

Ein Wechsel des Fahrradreifens steht generell dann an, wenn er entweder beschädigt oder stark abgenutzt ist. Spätestens wenn auf der Lauffläche bereits die Pannenschutzeinlage durchscheint, sollte der Reifen gewechselt werden.

Unser Tipp: Überprüfen Sie möglichst einmal im Monat Ihren Reifendruck mit einem Manometer, da ein zu geringer Luftdruck den Verschleiß am Reifen stark erhöhen kann.

Für den idealen Luftdruck kommt es laut dem ADAC neben dem Fahrradtypen auf viele verschiedene Faktoren an, wie zum Beispiel die Reifengröße, das Gewicht der aufsitzenden Person und den Untergrund, auf dem man fährt. Ein guter Indikator ist vor allem die Herstellerangabe - an diese sollten Sie sich möglichst halten.

Generell kann man sich jedoch an dieser Faustregel orientieren: je breiter der Reifen, desto geringer der Luftdruck. Umgekehrt bedeutet dies, dass man z. B. ein Rennrad, das einen sehr schmalen Reifen mit wenig Profil besitzt, mit einem höheren Luftdruck fährt als z. B.

Haben Sie einen Platten? Dann haben wir nachfolgend eine Anleitung, wie Sie Ihren Fahrradreifen schnell und einfach wechseln können. Am besten halten Sie folgende Gegenstände bereit: einen Reifenheber, Flickzeug oder einen neuen Schlauch, eine Luftpumpe und ggf. einen Eimer Wasser und Seife.

Zunächst lassen Sie die restliche Luft aus dem Reifen, indem Sie das Ventil öffnen. Nun nehmen Sie im besten Fall einen Reifenheber zur Hand und versuchen, einen Reifenwulst über den Felgenrand zu hebeln. Haben Sie eine Seite des Reifens geschafft, verfahren Sie mit dem restlichen Reifen genauso, bis der gesamte Reifen von der Felge gelöst ist.

Anschließend ziehen Sie den Schlauch heraus. Nun geht es auf Spurensuche: Überprüfen Sie den Schlauch und den Reifen auf Löcher oder Einkerbungen. Dies gelingt am besten, indem Sie den Reifen Aufpumpen und in Wasser tauchen. Anhand der aufsteigenden Luftblasen erkennen Sie das Loch. Wenn das Loch relativ klein ist, können Sie es mit einem Fahrradflickset reparieren. Hierzu rauen Sie die Stelle um das Loch herum an, tragen den Kleber auf, lassen ihn kurz antrocknen und drücken dann den Flicken fest darauf an. Ist der S...

Schwalbe Marathon Plus und Marathon Plus Tour

Marathon Plus und Marathon Plus Tour sind zwei beliebte Fahrradreifenmodelle von Schwalbe. Beide Reifen bieten ausgezeichneten Pannenschutz und hohe Langlebigkeit.

Marathon Plus ist ein vielseitiger Fahrradreifen, der für den Einsatz auf Straßen, Radwegen und leichtem Gelände entwickelt wurde. Er zeichnet sich durch seinen herausragenden Pannenschutz aus, der durch die patentierte SmartGuard-Technologie gewährleistet wird.

Marathon Plus Tour ist ebenfalls ein erstklassiger Fahrradreifen von Schwalbe. Im Vergleich zum Marathon Plus wurde er speziell für Touren- und Trekkingräder entwickelt. Er bietet nicht nur einen hervorragenden Pannenschutz, sondern auch einen erhöhten Komfort und eine bessere Traktion auf unterschiedlichen Oberflächen.

Der Hauptunterschied zwischen Marathon Plus und Marathon Plus Tour liegt im Profildesign und der spezifischen Verwendung. Der Marathon Plus verfügt über ein glatteres Profil, das auf Asphalt eine geringere Reibung und einen niedrigeren Rollwiderstand bietet. Dies macht ihn ideal für den täglichen Gebrauch und den Einsatz in der Stadt. Er bietet eine ausgezeichnete Laufleistung und Pannensicherheit.

Der Marathon Plus Tour hingegen besitzt ein griffigeres Profil mit tieferen Rillen und zusätzlichen Lamellen. Dadurch bietet er eine bessere Traktion auf unterschiedlichen Oberflächen, einschließlich Schotterwegen und leichtem Gelände.

Sowohl der Marathon Plus als auch der Marathon Plus Tour sind erstklassige Fahrradreifen von Schwalbe mit ausgezeichnetem Pannenschutz und hoher Langlebigkeit. Der Marathon Plus eignet sich ideal für den allgemeinen Gebrauch auf Straßen und leichten Offroad-Strecken, während der Marathon Plus Tour speziell für Touren- und Trekkingräder entwickelt wurde.

Die Schwalbe Marathon Plus Tour Reifen eignen sich perfekt für lange Touren. Mit Deinem Trekkingfahrrad kannst du deshalb die lange Tour voll und ganz geniessen. Ob Cityrad, Tourenrad, Rennrad, Gravelbike oder MTB: Die Bereifung beeinflusst das Fahrgefühl wie keine andere Fahrradkomponente. Ob Asphalt oder Naturstraße, der vielseitige Reifen ist auf allen Wegen zu Hause. Im Alltag oder auf ganz großer Tour. Der robuste Aufbau steckt alle Misshandlungen weg.

Größtenteils äußern sich die Nutzer über den Schwalbe Marathon Plus Tour Fahrradreifen positiv und vergeben Bestnoten. Die wenigen kritischen Stimmen bemängeln vor allem die im Vergleich zu den Vorgängermodellen relativ kurze Lebensdauer des Reifens. Als Ursache vermuten sie, dass der Hersteller eine weniger beständige Gummimischung benutzt.Positiv merken die Radfahrer an, dass sich der Reifen von Schwalbe auf nahezu jedem Gelände nutzen lässt. Seine Vorzüge spielt er vor allem auf glatten Asphaltstrecken aus. Einige Käufer merken dementsprechend an, dass es sich hier um einen wahren Allrounder für den Alltag handelt.

Einige Nutzererfahrungen:

  • Positiv: Keine Panne mehr (vorher öfters Platte in der Stadt durch Glasscherben) und kaum Profilverschleiß in ca. 4000 km mit dem einen Rad und ca.
  • Sehr Negativ: Der Gripp der Reifen ist sehr schlecht und dadurch die Fahrt sehr gefährlich! Wir hatten bis wir die Marathon Plus Tour Reifen gekauft haben, keine Unfälle.

Die Anpassung/Veränderung des Luftdrucks (zwischen 4,5 -6,0 BAR lt. Hersteller) brachte leider auch keine Verbesserung.

Unser Fazit: Was nützt ein „unkaputtbarer“ Reifen mit schlechtem Grip, der meine Gesundheit und die meiner Familie gefährdet? Mit diesen Reifen ist jede Fahrt mit dem Rad gefährlich und dadurch unberechenbar, vor allem bei etwas schnellerem Tempo. Beurteilungen wie „für Wenig Fahrer, Cityfahrer oder Gelegenheitsfahrer“ geeignet??? am besten gleich vergessen!!

ACHTUNG: Richtig gefährlich werden die Reifen bei geradeaus Bergabfahrten ab 30-35 km/h bzw.

Wir haben die Schwalbe Marathon Plus Tour Reifen (Anschaffungspreis ca. 70€ das Paar / pro Rad) trotz noch teilweise gut vorhandenem Profil von unseren Rädern genommen und entsorgt.

Gestürzt bin ich mit diesem Reifen noch nie. Selbst bergab bei 60 km/h laut Radcomputer und in Kurven mit hoher Geschwindigkeit liegt das Rad absolut sicher auf der Straße, flattert nicht und läuft absolut ruhig. In Kurven haben beim Treten schon die Pedale auf der Straße aufgeschlagen aber gestürzt, bzw. weggerutscht bin ich selbst dabei nicht.

Ich habe vorgestern tatsächlich mal eine Reifenpanne mit dem Marathon Plus Tour gehabt - ein ca. 7 mm langer Metalldorn hat in der Lauffläche gesteckt, was zu schleichendem Druckverlust geführt hat. (5,5 Bar auf 2,5 Bar über Nacht - bemerkt habe ich es also erst am Tag drauf). Das war eine Premiere nach Jahren ohne Panne und hat meinen Glauben in die "Unplattbarkeit" etwas erschüttert.

Trotz des Pannenschutzes sind ein bis zwei Defekte pro Jahr aufgetreten. Schwalbe scheint im Vergleich zu früher schlechtere Gummimischungen zu verwenden. Marathon und Marathon plus waren mal langlebige Reifen. Inzwischen zeigen sich nach kurzer Zeit (weniger als ein Jahr) Risse in den Flanken. Schade!

Was bedeuten die Zahlen auf dem Fahrradmantel?

Um einen Fahrradmantel nachzukaufen, muss die Größenangabe beachtet werden. In Europa werden drei verschiedenen Bezeichnungssysteme verwendet, so dass genau geschaut werden muss, nach welchem System der Reifen bezeichnet wird.

  • Größenangabe ETRTO: Die DIN-Norm ETRTO Reifenbezeichnung bezieht sich auf Reifenbreite sowie Reifeninnendurchmesser (Felgennenndurchmesser) und kann z.B. wie folgt aussehen: 37 - 622.
  • Größenangabe Zoll (Variante 1 und Variante 2): Bei der Mantelgröße angegeben in Zoll bezieht sich die erste Ziffer auf dem Fahrradmantel auf den Durchmesser des Fahrradreifens.
  • Französische Angabe für Fahrradreifen: Die in Millimeter gehaltene Französische Angabe, kurz FRA, beziffert Außendurchmesser, Breite sowie Höhe des Reifens und sieht beispielsweise so aus: 700 x 35C.

Achtung: Beim Kauf eines neuen Fahrradmantels wähle immer einen Mantel mit der Größenangabe, die du bereits auf deinem Fahrrad fährst. Die verschiedenen Maßsysteme sind nicht miteinander kompatibel.

Auf die Verarbeitung des Mantels kommt es an

Neben der Reifengröße unterscheiden sich Fahrradreifen auch bei Material, Qualität und Profil. Außerdem beeinflussen Reifenbreite sowie Profil oder gar Spikes deutlich das Fahrgefühl.

  • Drahtreifen: Die Standardbereifung: Die meisten Radfahrer fahren auf Drahtreifen, bei denen zur besseren Haltbarkeit Metalldrähte in der Lauffläche verarbeitet sind.
  • Schlauchreifen: Reifen für Profis: Im Profisport werden überwiegend Schlauchreifen eingesetzt, bei denen der Mantel um den Schlauch genäht ist.
  • “Unplattbare Reifen”: Nie mehr Reifenpanne: Bei diesen Fahrradreifen ist ein Pannenschutz in den Mantel eingearbeitet.

Aus welchem Material bestehen Fahrradreifen? Der Mantel besteht aus einer Gummimischung, die je nach Hersteller und Anspruch an den Fahrradmantel variiert. Der Materialmix soll je nach Bedarf besonders haltbar sein, wenig Abrieb haben, mit geringem Rollwiderstand laufen oder auf anspruchsvollen Strecken eine hohe Bodenhaftung gewährleisten. Bei diesen Reifen ist auch der richtige Reifendruck ausschlaggebend für die einwandfreie Funktion.

Verschiedene Fahrradreifen im Überblick

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Warum gibt es beim Fahrradreifen unterschiedliche Reifenprofile?

Abhängig davon, auf welchen Strecken du fährst und in welcher Geschwindigkeit du mit dem Fahrrad unterwegs bist, wirkt sich das Reifenprofil auf die Fahrperformance aus. Sehr schmale Reifenprofile bieten wenig Rollwiderstand und machen schnelles Fahren einfacher.

Da es beim Fahrradreifen abhängig von Material, Verarbeitung und Profil zahlreiche Eigenschaften gibt, solltest du beim Reifenkauf immer genau die Produktbeschreibung lesen, für welche Einsätze der Reifentyp vorgesehen ist. In unserem Fahrradreifen Test hat der Schwalbe Marathon sehr gut abgeschnitten, ebenfalls konnte der Schwalbe Marathon Plus überzeugen.

Der Normale Aufbau eines Fahrradrades

In den meisten Alltagsrädern besteht der Fahrradreifen aus einem Fahrradmantel und einen Schlauch. Beide zusammen bilden den Fahrradreifen. Der Schlauch liegt dabei auf dem Felgenband auf und wird mit einer Fahrradpumpe über ein Ventil gefüllt. Umschlossen wir alles mit einem Mantel, dies ist der Teil, der im Volksmund als Fahrradreifen bezeichnet wird. Der Schlauch presst sich von innen an den Fahrradmantel heran und baut einen Druck auf. Wie viel Druck auf den jeweiligen Mantel gegeben werden darf, steht an der Seite des Mantels.

Tubeless Fahrradreifen

Im Sportbereich kommt es vor, dass Tubeless-Reifen gefahren werden. Hier fehlt der Schlauch und die Luft wird über das Ventil direkt in den Mantel gepumpt. Dies geht jedoch nur, wenn der Mantel und die Fahrradfelge luftdicht miteinander verbunden ist. Dazu nutzt man Dichtmilch, diese verschließt die kleine Löcher und Poren. Diese Art Fahrradreifen hat eine ruhigere Laufeigenschaft, ist bei einem Loch im Mantel jedoch nicht so einfach zu flicken.

Felgenheber erleichtern die Arbeit beim Mantelwechsel

Damit der Fahrradmantel beschädigungsfrei von der Felge gezogen und wieder draufgebracht werden kann, werden sogenannte Reifenheber eingesetzt. Hiermit lässt sich ein Kunststoffwerkezug zwischen den Mantel und der Felge schieben um den Mantel von dieser herunterzuheben. Die Felge und der Mantel erhalten so möglichst keine Beschädigungen.

Wann man einen neuen Fahrradreifen benötigt

Ist das Profil des Fahrradreifens abgefahren, muss dieser erneuert werden. Je nach Fahrleistung kann dies innerhalb eines Jahres aber auch erst nach 5 oder mehr Jahren der Fall sein. Wird der Reifen glatt und erfüllt dieser nicht mehr den eigentlichen Zweck, sollte er erneuert werden.

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