Maxcycles Fahrrad Leichtbau Manufaktur: Erfahrungen und Besonderheiten

Die Leichtbaumanufaktur Maxcycles aus dem Münsterland besticht bei ihren Rädern durch schlichtes Design und klare Linien. Getreu dem Motto „Federleicht fast schwerelos“ stellt die Firma seit über 25 Jahren Fahrräder her. Maxcycles ist eine Leichtbaumanufaktur aus dem Münsterland, genau genommen aus Rosendahl. Hier werden die Räder nach den Wünschen des Kunden von Mitarbeitern der Firma zusammengebaut.

Das Geheimnis der Münsterländer ist ganz klar - Understatement gekoppelt mit dem Fokus auf die Rohrauswahl des Bikes. Als einer der wenigen Fahrradhersteller produzieren sie neben Rahmen aus Aluminium noch Rahmen aus Stahl und Titan. Bei allen Rahmen- und Rohrtypen wird besonders auf die gewählten Materialien geachtet - Aluminium ist nicht Aluminium, Stahl ist nicht Stahl und Titan nicht Titan.

Individuelle Konfiguration und Modellauswahl

Anhand eines Konfigurators auf der Internetseite von Maxcycles kann das gewünschte Fahrrad mit verschiedenen Zubehörteilen zusammengestellt werden. Gerade Vielfahrer/innen mit Sonderwünschen ans Material fühlen sich von dieser Vorgehensweise angesprochen, denn bei vielen Marken werden sie nicht fündig. Wer etwa einen bestimmten Gepäckträger will, eine Starrgabel bevorzugt oder klare Vorstellungen in Sachen Schaltung hat, bekommt bei der Firma aus dem Münsterland das Gewünschte.

Das Maxcycles In Lite Modell

Das Maxcycles In Lite ist ein komplett neues Modell. Darunter wird es zwei Varianten geben: Einmal ein Herrenrad und einen Wave Rahmen für Frauen. Bei beiden Rahmenformen gibt es jeweils drei verschiedene Größen. Bei den Herren 53, 57, 61 und bei den Damen 45, 50 und 55cm.

Der Rahmen besteht aus einem 6061 T6 Aluminium, ebenso auch die Gabel. Optional kann eine Federgabel gewählt werden, die den Komfort des Bikes weiter erhöht. Rahmen und auch Gabel können in Wunsch RAL Farbe gewählt werden. Kabelführungen wie auch der Akku werden voll integriert in den Rahmen. Das Rad wirkt dadurch sehr clean und aufgeräumt.

Die Leitungen für das Licht gehen rechts seitlich in den Rahmen. Maxcycles verbaut am In Line einen Bosch Motor. Bei unserem Testrad war ein Bosch Performance Line CX verbaut. Maxcycles bietet aber auch den Bosch Acitve Line Plus an. Das Cockpit wirkt dank Bosch Bedienelement übersichtlich und aufgeräumt. Die Leitungen führen in einem Bündel in den Rahmen. Ergonomische Griffe zur Abstützung der Handballen oder auch Griffhörner können optional gewählt werden. Die Kombination von Ergon fühlte sich sehr angenehm an.

Erhältlich ist das Maxcycles In Lite mit CDX Riemenantrieb, 5-Gang Nexus E, 8-Gang Alfine, 11-Gang Alfine, 14-Gang Rohloff und 10-Gang Kettenschaltung. Hier hat man definitiv eine große Auswahlmöglichkeit. In Verbindung mit dem starken Bosch Motor und dem leichten Rahmen schiebt einem das Fahrrad ohne große Anstrengung förmlich den Berg hoch. Besonders gut hat die sehr angenehme und aufrechte Sitzposition gefallen. Auch die Kollegen waren äußerst überrascht, wie bequem man auf dem In Lite sitzt. Dies wird unter anderem durch ein hohes Cockpit erreicht. Der Schulterbreite Lenker vermittelt ausreichend Sicherheit bei dynamischen Kurvenfahrten.

Beim Gepäckträger habt ihr die Möglichkeit, ebenfalls wie bei den anderen Zubehörteilen aus fünf verschiedenen Optionen zu wählen. Als Eyecatcher sogar in der selben RAL Farbe passend zum Rahmen. Die Philosopie von Maxcycles ist es aber, aus mehreren Optionen ihr Wunschbike zusammen stellen zu können.

Maxcycles Gravel Lite im Test

Test Maxcycles Gravel Lite: Die für leichte, individuell aufgebaute Trekking- und Tourenräder bekannte Manufaktur aus dem Münsterland legt ihr erstes Gravelbike vor. Wer sich für Alltags-, Touren- und Reiseräder interessiert und sich auch mal abseits des Mainstreams umschaut, hat den Namen Maxcycles bestimmt schon mal gehört.

Optisch kommt das Gravel Lite markentypisch schlicht daher; die Farbe ist freilich nur beispielhaft zu verstehen. Neben der Standard-Variante Mattschwarz können zahllose RAL-Farben gewählt werden (Aufpreis 129 Euro), außerdem gibt es eine Handvoll Metallic-Farben (+ 189 Euro). Macycles setzt auf den bewährten BSA-Tretlagerstandard; Bremsleitung und Schaltzug werden sauber durchs Unterrohr geführt.

Unterm Lack steckt ein Alu-Rahmen mit einer ziemlich eigenständigen Geometrie: Der Radstand ist lang - am Testrad in Größe 51 misst er über 1,08 Meter -, der Lenkwinkel mit 70° eher flach, das Sitzrohr kurz, woraus sich die Silhouette mit deutlich abfallendem Oberrohr ergibt. Gerade der lange Radstand deutet auf ein gutmütiges Fahrverhalten hin, doch in der Praxis erweist sich das Gravel Lite als agil und handlich. Bei flotter Gangart lässt sich das Rad spielerisch steuern, bei langsamem Tempo wirkt es keinesfalls kippelig; dank des steifen Rahmens ist es dabei ausgesprochen vortriebsstark.

Die recht leichten Shimano GRXWH-RX570 mit Alu-Schlauchlosfelgen sind mit 21,6 mm Maulweite nicht unbedingt auf breite Reifen zugeschnitten, wirken ansonsten aber ziemlich überzeugend. Wählt man im Konfigurator den Standard-Radsatz aus, wird das Rad freilich fast 500 Euro billiger.

Wenn es darum geht, das Gravel Lite zu individualisieren, ist der Laufradsatz komponentenseitig eines der zwei wichtigsten Elemente. Das andere ist die Schaltung: für 100 Euro mehr gibt es das Rad auch mit 2×11 Gängen. Ansonsten stehen unterschiedliche Reifen zur Wahl, außerdem drei Sattelmodelle.

Interessant wird’s, wenn man vorhat, das Maxcycles als Alltags-Graveller zu nutzen: Für 129 Euro gibt es ein Tour-Paket aus Schutzblechen, Gepäckträger, Seitenständer und Klingel - fertig ist das sportliche Alltagsrad. Ausstattungsseitig ist das Fahrrad top mit Shimano GRX-RX 810/600: Die 800er Hebel erlauben in jeder Situation präzise Gangwechsel und die Bremsen sind hervorragend dosierbar; mit 40er Kettenblatt und 11-42er Kassette liegt ein sehr großer Übersetzungsbereich vor.

„Lite“ ist natürlich relativ und steht beim Maxcycles-Gravelbike für exakt zehn Kilo und acht Gramm inklusive der mitgelieferten Plattformpedale (228 g/Paar). Für einen Alu-Graveller ist das ein solider Wert, der sich auf keinen Fall negativ auf die Fahrdynamik auswirkt.

Philosophie und Nachhaltigkeit

Der Manufakturgedanke hat dabei für uns nach wie vor oberste Priorität. Voller Leidenschaft bauen wir Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs, die keine Wünsche offenlassen. Das Radfahren im Münsterland wird als Lebensgefühl bezeichnet. Da, wo das Fahrrad zu Hause ist, soll es auch produziert werden. Die Manufaktur Maxcycles passt genau in diese Region.

Wir bei Maxcycles setzen uns nicht nur für Nachhaltigkeit bei unseren Produkten ein, sondern auch in unserem Unternehmen. Der Umweltschutz ist uns dabei besonders wichtig.

Mitarbeiter und Unternehmenskultur

Wir arbeiten Hand in Hand und erschaffen deine Mobilität auf zwei Rädern. Und weil wir so heimatverliebt sind, unterstützen wir regionale Sportvereine bzw. Aktivitäten, die in Bewegung halten.

Mitarbeiterzufriedenheit:

  • Gehalt/Sozialleistungen: 3,0
  • Image: 5,0
  • Karriere/Weiterbildung: 3,0
  • Arbeitsatmosphäre: 4,0
  • Kommunikation: 2,0
  • Kollegenzusammenhalt: 5,0
  • Work-Life-Balance: 4,0
  • Vorgesetztenverhalten: 3,0
  • Interessante Aufgaben: 4,0
  • Arbeitsbedingungen: 4,0
  • Umwelt-/Sozialbewusstsein: 5,0
  • Gleichberechtigung: 4,0
  • Umgang mit älteren Kollegen: 5,0

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