Maxxis Motorradreifen im Test: Ein umfassender Überblick

In der Welt der Motorradreifen gibt es eine Vielzahl von Optionen, aber nicht alle Reifen sind als Vorder- und Hinterreifen geeignet. Laut diversen Maxxis-Motorradreifen-Tests im Internet sind die meisten Modelle von Maxxis Hinterreifen. Es gibt aber bereits Motorradreifen, die als Vorder- und Hinterrad eingesetzt werden können.

Wenn Sie auf der Suche nach einem Motorradreifen von Maxxis sind, sollten Sie auch die Felgengröße berücksichtigen. Nicht jede Felge ist für jede Reifengröße geeignet.

Videos zum Thema Maxxis-Motorradreifen

Das YouTube-Video „Maxxis Maxxcross IT Tire at Motorcycle-Superstore.com“ bietet eine detaillierte Übersicht über das Maxxcross IT M-7305 Reifenmodell von Maxxis. Es präsentiert umfassende Informationen zu den herausragenden Eigenschaften und der leistungsstarken Performance dieses Reifens für Motorräder.

Von der Vielseitigkeit im Gelände bis hin zur überlegenen Traktion auf verschiedenen Untergründen - dieses Video zeigt alle wichtigen Details, die Motorradfahrer benötigen, um eine fundierte Entscheidung über ihren nächsten Reifenkauf zu treffen.

In diesem YouTube-Video „Motorrad Sportreifen Vergleich 2023“ dreht sich alles um die Maxxis-Motorradreifen. Der Videoersteller nimmt uns mit auf eine Testfahrt, zeigt die verschiedenen Eigenschaften der Reifen und vergleicht sie mit anderen gängigen Sportreifen auf dem Markt.

Mit detaillierten Informationen und Eindrücken liefert das Video eine fundierte Einschätzung über die Performance und Qualität der Maxxis-Reifen für Motorrad-Enthusiasten.

In unserem neuen Youtube-Video „Motorradreifen Special 2023 - Alle Neuheiten und Highlights für die Saison!“ stellen wir die neuesten und aufregendsten Motorradreifen von Maxxis vor. Erfahre mehr über die innovativen Technologien und Features, die diese Reifen zu echten Highlights der kommenden Saison machen.

Maxxis Supermaxx Sport MA-SP Test auf der GasGas SM 700

Der Maxxis Supermaxx Sport MA-SP ist der sportlichste Ableger aus dem Sortiment von Maxxis und wurde im Jahr 2024 auch auf den deutschen Markt eingeführt. Obwohl der Reifen schon länger in Asien und Südostasien verfügbar ist, hat es der Supermaxx Sport erst jetzt nach Deutschland geschafft, was natürlich sofort unser Interesse geweckt hat.

Der Supermaxx Sport verspricht nämlich laut Hersteller ein extrem sportliches Fahrverhalten für den schnellen Straßeneinsatz und gelegentlichen Trackday. Dabei ist aber auch vor allem der günstige Preis ein Punkt, der den Maxxis Supermaxx attraktiv machen könnte.

Technologien des Maxxis Supermaxx Sport

Dabei überzeugt der Supermaxx Sport auf dem Datenblatt mit einer Reihen an gut durchdachten Technologien und Entwicklungen, die zum sportlichen Anspruch des Reifens passen. Beginnen wir zunächst mit den verwendeten Technologien, die beim Supermaxx Sport zum Einsatz kommen.

Der Supermaxx Sport MA-SP ist ein Dual-Compound Sportreifen mit hoher Laufleistung und sportlichen Fahreigenschaften, der laut Hersteller auf der Straße und sogar auf der Rennstrecke eingesetzt werden kann. Der MA-SP verfügt über ein fortschrittliches Profilmuster und einen 3-Zonen Spiralgürtel, was in einem exzellenten Handling und viel Auflagefläche resultieren soll.

Eines vorweg: Der Maxxis Supermaxx Sport MA-SP muss gut und lange eingefahren werden. Auf den ersten Kilometern ist der Reifen extrem rutschig, bis er langsam aufraut und sein wahres Potenzial zeigen kann.

Grip auf trockener Straße

Sobald der Maxxis Supermaxx Sport aber einmal einsatzbereit ist, liefert er im Trockeneinsatz wirklich viel guten Grip. Prinzipiell kommt der Reifen schnell auf Betriebstemperatur und hält diese auch zuverlässig und lange. Der Grip am Vorderrad war während unseres gesamten Tests nie ein Problem und immer vorhanden. Am Hinterrad geht der Beschleunigungsgrip ebenfalls vollkommen in Ordnung, hier haben wir nichts zu meckern.

Grip auf nasser Straße

Generell meiden wir nasse Straßen eher, deshalb sind wir den Maxxis Supermaxx Sport nur auf leicht feuchten Passagen auf Waldstrecken gefahren. Der Reifen lässt sich auch dort ohne Probleme zügig weiterfahren, auf allzu sportliche Fahrweise haben wir allerdings verzichtet.

Bremseigenschaften

Der Maxxis Supermaxx Sport verhält sich beim Anbremsen auf dem Vorderrad sehr stabil. Dabei liefert er immer guten Verzögerungsgrip. Das ABS (NICHT IM SPORTMODUS) konnten wir auch beim starken Bremsmanövern auf der Straße nicht auslösen. Am Hinterrad neigt der Reifen relativ schnell zum Rutschen (nur im Supermoto-Modus). Er bricht dann auch schnell und etwas tückisch zur Seite aus. Wer gerne mit dem Hinterrad in die Kurve sliden möchte, der kann dies mit etwas Übung ohne Probleme realisieren.

Fahrkomfort

Der Fahrkomfort ist für einen Sportreifen als wirklich gut zu bezeichnen. Der Supermaxx Sport ist kein „holziger“ Geselle und bietet genügend Eigendämpfung um auf schlechten Straßen zuverlässig zu funktionieren.

Reifenverschleiß und Laufleistung

Der Maxxis Supermaxx Sport MA-SP ist extrem widerstandsfähig und verschleißfest. Auch der lange sportliche Einsatz auf kurvigen Strecken lässt den Reifen beinahe vollkommen unbeeindruckt. Die Reifenoberfläche ist schön glatt und reißt nicht auf.

Prinzipiell gibt es den Supermaxx schon geraume Zeit auf dem Südostasiatischen-Markt, hierfür wurde er auch primär entwickelt. Wir haben den Maxxis Supermaxx im Rahmen unseres Tests nicht bis zur Abfahrgrenze bewegt. Auf einer Fahrstrecke von rund 750 Kilometern haben wir dafür den Reifenverschleiß in mm/km errechnet, was es uns ermöglicht einen theoretischen bzw.

Mit rund 5.500 Kilometern am Vorderrad und 3.000 Kilometern am Hinterrad ist der Maxxis Supermaxx Sport wirklich ein solider und haltbarer Reifen in diesem Segment. Vor allem die hohe Laufleistung an der Vorderachse überrascht uns, da die SM700 sehr vorderlastig gefahren wird.

Die Haltbarkeit des Hinterrads geht vollkommen in Ordnung, wir vermuten allerdings, dass wir durch unseren „extremen“ Testbetrieb die Werte ein weniger verfälscht haben. Auch der niedrige Luftdruck am Hinterrad dürfte zu erhöhtem Verschleiß beigetragen haben.

Fahrstabilität und Agilität

Der Maxxis Supermaxx Sport MA-SP fährt sich wunderbar stabil und benötigt auch in schnellen und langgezogenen Kurven auf einer Supermoto mit hohem Schwerpunkt so gut wie keine Führungskraft. Der Maxxis Supermaxx hingegen folgt der Spur absolut präzise und bietet eine vertrauenserweckende Stabilität in allen Fahrsituationen.

Der Supermaxx ST ist bei niedrigen Geschwindigkeiten wunderbar stabil und überzeugt mit einem angenehmen Einlenkverhalten das kaum Nachdruck benötigt.

Beim Supermaxx Sport konnten wir ein ganz leichtes Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage feststellen. Auch das Hineinbremsen in den Radius mit angelegter Bremse resultiert in einem leichten Abkippen nach dem öffnen des Bremshebels.

Luftdruck

Wir sind den Maxxis Supermaxx Sport MA-SP mit dem empfohlenen Herstellerluftdruck von GasGas gefahren. Generell funktionieren 2,0 bar vorne und 2,0 bar hinten auf einer leichten Supermoto ziemlich gut.

Da sich der warme Reifen aber nicht auf den Grip an unserem Testtag (ca. Vor längeren Autobahnabschnitten bzw. Luftdruck für GasGas SM 700 oder andere leichte Supermotos.

Maxxis Supermaxx Sport Erfahrungen

Als wir den Maxxis Supermaxx Sport aufgezogen haben, sind wir ohne jegliche Erwartungen an den Test herangegangen. Der Maxxis Supermaxx Sport MA-SP ist wirklich richtig gut, vor allem auch in Anbetracht des günstigen Satzpreises.

Zwar darf man hier keine Top-Ware wie einen Power GP 2, Attack SM 2 oder Battlax S23 erwarten, in dieser Preisliga spielt der Reifen allerdings auch nicht annähernd mit. Fahrer, die keine Lust haben, immer 300-350€ für einen Reifensatz auszugeben können sich durchaus mit dem Supermaxx MA-SP anfreunden.

Außerdem eignet sich der Sportreifen auch ideal für Supermoto-Kunden, die viel auf dem Spot üben oder mangels an kurvenreichen Strecken eher auf der Geraden unterwegs sind. Ein weiteres großes Plus des Supermaxx Sport ist seine Optik. Der sportliche Profilschnitt gefällt gut und der 160er Reifen sieht in Natura richtig bullig aus, was auf Supermotos wirklich was hermacht.

Maxxis Supermaxx Sport im Vergleich

Wenn du den Test bis hierhin gelesen hast, dann interessiert dich jetzt höchstwahrscheinlich auch, wie der Supermaxx Sport im direkten Vergleich mit den aktuellen Top-Produkten der Reifenindustrie abschneidet. Die Wertung in der jeweiligen Spalte beschreibt den Reifen aus dieser Spalte.

EigenschaftSupermaxx SportContiAttack SM 2Michelin Power 6Battlax S23
Laufleistung+++wenigergleichweniger
Grip+++mehrgleichmehr
Nassgrip++gleichmehrmehr
Aufstellmoment++keineskeinesgleich
Dämpfung / Komfort+++schlechterbessergleich
Stabilität+++besserschlechterbesser
Agilität+++bessergleichschlechter
Einlenken+++bessergleichgleich
Sportlichkeit+++besserschlechtergleich
Preis (ca. pro Satz)220€ca. +60€ca. +75€ca. +65€
FazitTop-Ware für Supermotos

Der Maxxis Supermaxx Sport ist ein Reifen, der auf Anhieb überzeugen kann. Sobald der Reifen eingefahren ist, bietet er viel Grip und wirklich solide Fahreigenschaften.

Natürlich darf man hier keine absolute Top-Ware a la Battlax S23 oder Attack SM 2 erwarten, der Reifensatz kostet aber auch gut und gerne 70-100€ weniger. Vor allem auf kleineren Maschinen und Supermotos ist der Supermaxx Sport eine sehr gute Alternative für die Straße, vor allem für Leute, die nicht immer extrem sportlich andrücken müssen oder permanent auf kurvigen Passstraßen unterwegs sind.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die lange Haltbarkeit des Maxxis Supermaxx Sport, die den Reifen in Summe noch günstiger werden lässt.

Maxxis Maxxxenduro M-7324 Super Soft Test

Über einen längeren Zeitraum habe ich den neuen Maxxis SuperSoft Enduroreifen „Maxxxenduro M-7324“ getestet. Ein Extremenduroreifen sollte eine passende Kombination aus Reifenkarkasse und Gummimischung bieten, um eine größere Auflage und damit mehr Traktion zu ermöglichen. Gleichzeitig muss er genug Reserven bieten, damit er nicht zu weich ist und bis auf die Felge durchschlägt oder der Seitenhalt bei höherem Tempo verloren geht.

Zudem sollte er einen breiten Einsatzbereich abdecken und alle möglichen Extrem-Endurobereiche meistern können. Der Maxxxenduro M-7324 Super Soft ist ein F.I.M. konformer Wettbewerbsreifen für schweres Gelände, speziell für Super- und Hardenduro-Einsätze konzipiert. Mit einer trialartigen weichen Gummimischung und einem auf Extreme-Enduro-Sport angepassten Unterbau bietet er hervorragenden Grip auf nassen und felsigen Untergründen.

Das Profil des M-7324 hat eine typische V-Anordnung. In der Mitte wechseln sich schmale 2er-Blöcke mit etwas breiteren 3er-Blöcken ab. Für den Kurztest kam das Elektro-Motorrad Stark Varg zum Einsatz. Die Standard-Motocross-Reifen wurden durch den Maxxis M-7324 Supersoft 18″ Reifen mit Mousse ersetzt.

Die Traktion der Stark Varg verbesserte sich erheblich, insbesondere auf steinigem Untergrund oder rutschigen Passagen. Der Hinterreifen bot von Anfang an sehr guten Grip in allen Bereichen. Selbst auf hartem Boden war er fahrbar und knickte seitlich nicht weg. In allen Sektionen (Auffahrten, Felsen, loses Geröll und Hindernisse aus Holz oder Beton) zeigte er eine tadellose Performance und gehört zu den TOP-Allround-Extrem-Enduroreifen. Auch die Haltbarkeit war beeindruckend. Der Reifen hielt über viele Fahrstunden und verschiedene Strecken mit unterschiedlichem Terrain stand.

Der Maxxis Maxxxenduro M-7324 Super Soft Reifen überzeugt durch exzellente Traktion und Haltbarkeit, sowohl bei Kurz- als auch Langzeittests. Mit seiner spezialisierten Gummimischung und robusten Konstruktion ist er ideal für Extrem-Enduro-Einsätze geeignet. Einzig der Seitenhalt bei Schrägfahrten könnte verbessert werden.

No-Name-Reifen im Test

No-Name-Gummis, so die Stammtischparole, können nur günstig. Unser Test klärt: Haben die fünf Exoten tatsächlich ... nix drauf?

In dieser Geschichte geht es in erster Linie um das große Geld. Und dazu noch ein wenig um Globalisierung, Wachstum, neue Märkte, Verdrängung… Schauen wir uns dazu aber erst den Markt für Motorradreifen in Deutschland an. Hier haben sich das sogenannte Ersatzgeschäft (was nach der Erstbereifung auf die Felgen wandert) die sechs bekannten Premiummarken sauber aufgeteilt.

Nach Erhebungen des Branchenmagazins „Neue Reifenzeitung“ teilen sich knapp 70 Prozent des Markts zu fast gleichen Teilen Bridgestone, Metzeler und Michelin auf. Die restlichen 30 Prozent werden von Conti, Dunlop und Pirelli bestimmt. Andere Hersteller sind nahezu bedeutungslos.

Die Musik spielt also mit geschätzten 60 bis 80 Millionen Euro Umsatz pro Jahr bei den Radial-Touren- und Sportreifen. Wer hier mitmischen will, muss diese zudem in den gefragten Größen anbieten: Die Dimensionen 120/70 ZR 17 und 180/55 ZR 17 kommen laut Europool, einer Institution, in der die Verkäufe der Hersteller an den Reifenhandel erfasst werden, auf über 30 Prozent. Und von diesem Kuchen wollen sich nun auch die Hersteller aus diesem Test ein saftiges Stück herausschneiden.

Hinter Maxxis verbirgt sich CST, das Kürzel für „Cheng Shin Taiwan“, seit 1967 im Geschäft. Maxxis ist in erster Linie der Name, mit dem man sich für das Europa- und USA-Geschäft mehr Zugkraft verspricht. 2012 erreichte die Gruppe nach den Informationen der „Neuen Reifenzeitung“ mit 3,4 Milliarden Euro Umsatz Platz neun im Ranking der größten Unternehmen in der Reifenbranche. Das meiste Geld wird allerdings mit Pkw- und Anhängerreifen erzielt, Motorradreifen tragen nur einen Bruchteil bei.

Dass man auf diese weniger Wert legt, beweist auch der Testreifen: Der Supermaxx ist technisch über zehn Jahre alt!

Bewertung der No-Name Reifen auf Landstraße und Autobahn

Grundsätzlich lässt sich in diesem Kapitel klar ablesen, welche gewaltigen Entwicklungssprünge moderne Motorradreifen in den letzten zwei Jahrzehnten gemacht haben. Relativ leicht ist es demnach, einen Radialreifen auch für PS-starke Motorräder zu bauen, der einfach nur geradeaus läuft. Aber wer will mit seinem Bike immer stur voranbolzen?

In dem Augenblick, wo dem Reifen gleichzeitig mehr Dynamik abverlangt wird, beginnen die Schwierigkeiten. Stabilität behalten, gleichzeitig aber an Agilität zulegen: Wie umsetzen, ohne dass der Reifen kippelig oder nervös wird?

Keine Chance für den konzeptionell ältesten Reifen im Test: Der Shinko ist, obwohl unsere Testreifen aus dem Handel im Laufe des vorigen Jahres produziert wurden, eindeutig ein Kind der 90er-Jahre - basiert er doch auf alten Yokohama-Pellen, die seit knapp 20 Jahren nicht mehr angeboten werden! Mäßige Handlichkeit, dürftige Lenkpräzision, Schwächen in Kurven und obendrein wenig Gripreserven.

Ihm ist am deutlichsten anzumerken, dass zeitgemäße Reifentechnik mittlerweile in ganz anderen Regionen angekommen ist. Obendrein ist dieses Set gar nicht mal billig zu bekommen. Mit einem Paarpreis von rund 220 Euro rangiert der Shinko auf dem Niveau der Premiummarken.

No-Name-Reifen bei Nässe

Von der Gewichtung her ist das Nasstest-Kapitel dem Alltags-Landstraßentest nachgeordnet - was viel mit der Realität zu tun hat: Motorräder werden einfach öfter bei idealen (trockenen) Bedingungen genutzt. Für viele Motorradfahrer ist aber die Nassperformance ein entscheidendes, wenn nicht sogar das ausschlaggebende Kaufkriterium.

Schließlich will man, dass der Reifen bei widrigen Umständen ein möglichst hohes Sicherheitspolster bietet: viel Grip in Kurven, klares Feedback für die Haftreserven, kurze Wege bei einer Notbremsung. Entsprechend haben viele Premiumanbieter in den letzten zehn Jahren die Entwicklung in diesem Sektor weit vorangetrieben.

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