Der Gurkenradweg ist ein 250 km langer Rundweg, der Sehenswertes im Ober- und Unterspreewald als auch am Rande verbindet. Nahezu flaches Gelände, ein gut ausgebautes Radwegenetz und eine einzigartige Wald-, Wiesen- und Flusslandschaft bieten beste Voraussetzungen dazu.
Individuelle Anreise und erster Eindruck
Individuelle Anreise in die Lausitzer Kulturstadt. Cottbus beeindruckt mit prächtigen Parklandschaften, allen voran der berühmte Branitzer Park. Die charmante Altstadt rund um den Altmarkt lädt zu einem gemütlichen Abendspaziergang und kulinarischem Genuss ein.
Etappe 1: Cottbus und das Tor zum Spreewald
Sie verlassen Cottbus und erreichen bald Burg, das „Tor zum Spreewald“. Ein kurzer Stopp im Weißstorchzentrum in Vetschau lohnt sich. Danach geht es weiter in die idyllische Wasserwelt von Lehde, wo das Leben noch heute von Fließen und Kähnen geprägt ist. Durch die artenreiche Auenlandschaft gelangen Sie nach Lübbenau.
Etappe 2: Lübbenau und der Unterspreewald
Ein Marktbummel oder ein kurzer Besuch am Fährhafen von Lübbenau bildet den Auftakt. Danach folgen Sie der Route Richtung Unterspreewald. Wer mag, macht einen Abstecher zum malerischen Köthener See oder entspannt in tropischem Ambiente bei Tropical Islands (nicht inklusive).
Etappe 3: Stille Teichlandschaften und historische Bauten
Durch stille Teichlandschaften geht es zunächst zurück nach Lübben und weiter nach Straupitz, wo die imposante Schinkelkirche und die funktionstüchtige Holländermühle zum Verweilen einladen. Schließlich erreichen Sie Burg - durchzogen von einem dichten Netz kleiner Wasserläufe. Eine Region wie aus dem Bilderbuch.
Etappe 4: Entlang der Spreewaldbahntrasse
Sie folgen heute der alten Spreewaldbahntrasse bis ins Storchendorf Dissen. Das Heimatmuseum und die renaturierte Spreeaue bieten spannende Eindrücke. Weiter geht’s nach Peitz, einst Festung und heute von Teichen geprägt. Kurz vor Cottbus eröffnet sich der Blick auf den entstehenden Ostsee - ein beeindruckendes Landschaftsprojekt.
Nach dem Frühstück endet Ihre Gurkenradweg-Tour.
Willkommen in Burg, dem Venedig des Ostens
Willkommen in Burg, dem östlichen Tor zum Spreewald. Mit fast 200 befahrbaren Fließen und ca. 300 Brücken kann man es als „Venedig des Ostens“ bezeichnen. Die touristischen Zentren Lübbenau, Lübben und die Lausitzmetropole Cottbus sind schnell erreichbar.
Im Laufe des Tages reisen Sie in eigener Regie in Burg an. Auf Ihrer ersten Etappe lernen Sie Burg näher kennen. Dieser Rundweg verbindet alle drei Ortsteile. Gleich am Anfang wartet der Barfußpark auf Sie, wo Körper und Geist Ruhe und Entspannung finden. Hinter dem Kahnfährhafen Waldschlösschen (nicht so frequentiert) lohnt ein Abstecher zur Polenzschänke, dem ältesten Gasthaus der Region. Vorbei am Irrgarten erreichen Sie den Schlossberg mit Bismarckturm und Weidendom.
Der Branitzer Park und Cottbus
Das heutige Ziel ist der Branitzer Park von Fürst von Pückler in Cottbus. Nach kurzer Fahrt auf dem Gurkenradweg ist die Lausitzmetropole schnell erreicht. Besonders sehenswert sind dort neben der Altstadt (Altmarkt) mit vielen Einkehrmöglichkeiten auch die anderen Parkanlagen, wie der Tierpark oder der Spreeauenpark (BUGA-Park).
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke
Vom Bismarckturm geht es auf der alten Spreewaldbahntrasse entlang. Nach zwei kleinen Spreewalddörfern warten Pintschens Quell und die fast 1000-jährige Florentinen-Eiche auf Sie. Zwei Badeseen laden an heißen Tagen zu einem erfrischenden Bad ein, bevor Sie in Straupitz den Kornspeicher, die Schinkelkirche und die Holländer-Windmühle besuchen können. Die Dreifachmühle kann sägen, mahlen und Leinöl pressen, was bei Schauvorführungen gezeigt wird.
Entweder über die Dubkow-Mühle oder Waldschlösschen radeln Sie nach Leipe und von dort weiter auf einem malerischen Weg entlang von Fließen zum Lagunendörfchen Lehde, wo die Post noch per Kahn zugestellt wird. Sehenswert sind das Gurken- und das Freilandmuseum. In Lübbenau erwartet Sie das bunte Markttreiben am Großen Hafen. Ein Abstecher zum Spreewaldrestaurant Wotschofska ist empfehlenswert.
Der Gurkenradweg: Ein Paradies für Radfahrer
Der Gurkenradweg ist ein Paradies für Radfahrer und bietet skandinavische Landschaften in Miniatur wie aus dem Bilderbuch. Die ganze Insel ist mit Radwegen erschlossen.
Weitere Radtouren in der Region
Neben dem Gurkenradweg gibt es zahlreiche weitere Radtouren in der Region, darunter:
- Spreewald-Radreisen: Radeln auf den Spuren der Spreewaldgurke
- Rundtour Lausitzer Seenland
- 3 Flüsse Rundtour: Oder, Neiße, Spree
Radreisen im Spreewald mit Gepäcktransport
Auf unseren Radreisen im Spreewald und auf dem Gurkenradweg übernehmen wir den Gepäcktransport. Das bedeutet: Sie können sich voll und ganz auf das Entdecken dieser schönen Region konzentrieren. Das macht die Touren für Anfänger, Senioren und erfahrene Aktivurlauber zu einem entspannten Erlebnis.
Romantische Radreise durch den Spreewald
Genießen Sie eine unvergesslich romantische Radreise durch den Spreewald, die Sie eine Woche lang durch eine der idyllischsten Regionen Deutschlands führt. Ihre Tour startet in Cottbus, wo Sie zunächst den berühmten Branitzer Park bestaunen können - ein wahres Meisterwerk der Gartenkunst.
Ihr erstes Ziel ist Burg, das als Tor zum Oberspreewald bekannt ist. Von dort aus folgen Sie den verwundenen Wasserwegen bis nach Lübbenau, wo Sie an einem der traditionellen Fährhäfen das besondere Flair des Spreewalds erleben. Weiter geht es in den Unterspreewald, wo sich ein erfrischendes Bad im Neuendorfer oder Groß Leuthener See anbietet.
In Schlepzig erwarten Sie charmante Sehenswürdigkeiten wie das Bauernmuseum und eine Privatbrauerei, bevor die Route Sie durch malerische Teichlandschaften nach Lübben führt. Für Abwechslung sorgt eine Paddeltour, die Ihnen eine neue Perspektive auf die Wasserwelt des Spreewalds eröffnet. Auf dem Rückweg lohnt sich ein Stopp im Storchendorf Dissen, das mit einem Heimatmuseum und einer renaturierten Flusslandschaft begeistert.
Zum Abschluss Ihrer Reise entdecken Sie den ehemaligen Braunkohletagebau im Lausitzer Seenland. Hier entsteht der zukünftige „Ostsee“ - eines der größten Wasserprojekte Deutschlands. Zurück in Cottbus nehmen Sie Erinnerungen an eine Woche voller Natur, Kultur und aktiver Erholung mit nach Hause.
Entdeckertour durch den Spreewald
Auf dieser siebentägigen Entdecker-Tour erwartet Sie eine beeindruckende Naturkulisse mit zahlreichen Flüssen und Kanälen. Ihre Spreewald-Radtour beginnt in Cottbus mit einem Besuch des wunderschönen Branitzer Parks, bevor Sie sich auf den Weg nach Burg machen - oft als das „Venedig des Ostens“ bezeichnet. In Vetschau haben Sie die Möglichkeit, das Weißstorchenzentrum zu besuchen, bevor es durch den dichten Hochwald weiter nach Lehde geht. Hier bietet das Freilandmuseum spannende Einblicke in die Traditionen und das Leben der Sorben.
Über malerische Teichlandschaften führt Ihre Route nach Schlepzig, eines der charmantesten Dörfer des Unterspreewalds. Vor Ort erwarten Sie das Bauernmuseum, der idyllische Kahnfährhafen und das Besucherzentrum des UNESCO-Biosphärenreservats. Eine Erfrischung im Köthener See bietet sich an, bevor Sie durch den märkischen Kiefernwald nach Lübben radeln.
In Straupitz können Sie sich auf eine entspannte Paddel- oder Kanutour begeben, die beeindruckende Schinkelkirche besichtigen und vom Bismarckturm einen atemberaubenden Blick über die Region genießen. Die letzte Etappe dieses Fahrradurlaubs im Spreewald führt entlang des entstehenden Cottbuser Ostsees - einem ehemaligen Braunkohletagebau, der sich in den größten künstlichen See Deutschlands verwandelt. Zurück in Cottbus endet Ihre Entdeckertour mit unvergesslichen Eindrücken.
Die Highlights entlang des Spreewald-Radwegs
Auf Ihren Radtouren durch den Spreewald entdecken Sie viele kleine Orte, aber auch größere Dörfer und Städte, die über Jahrhunderte von der Natur und Kultur des Spreewalds geprägt wurden. Jeder Ort bietet einzigartige Sehenswürdigkeiten und Highlights, die Ihren Besuch absolut wert sind. Überzeugen Sie sich selbst und radeln Sie los!
- Cottbus: die Stadt der Parks
- Burg in Brandenburg: Ein Kurort im Spreewald
- Lübbenau in Brandenburg: sorbische Metropole
- Lübben: Schlossinsel
Wandern im Spreewald
Die flächenmäßig größte Gemeinde Deutschlands ist ein idealer Ausgangspunkt für Ihre Wanderung durch den Spreewald. Mit über 200 befahrbaren Fließen und 300 Brücken wird es auch als Venedig des Ostens bezeichnet. Auf Ihrer heutigen Wanderung geht es durch alle drei Ortsteile von Burg. Eine Töpferei zeigt zum Anfang Spreewälder Handwerkskunst. Von einem kleinen versteckten Hafen können Sie danach zu einer individuellen Kahnfahrt mit Abgeschiedenheitsgarantie starten. Vom 33 m hohen Bismarckturm haben Sie einen wundervollen Ausblick auf die Umgebung und im angrenzenden Biergarten finden Sie alles für Ihr leibliches Wohl.
Durch die Streusiedlung führt Sie Ihr Wanderweg zunächst zum Spreehafen Waldschlösschen. Neben einer Kahnfahrt können Sie aber auch selbst zum Paddel greifen und eine Rundtour durch das Flusslabyrinth mit Einkehrmöglichkeit in der Polenzschänke bzw. dem Waldhotel Eiche unternehmen. Auf der kurzen Runde kommen Sie anschließend am Schauhandwerkshof vorbei, wo Sie in idyllischer Umgebung Kunst und Kunsthandwerk genießen können. Dagegen freuen sich Ihre Füße bei der längeren Tour auf einen Besuch im Barfußpark.
Auf dem Europa-Wanderweg E10 geht es heute in die Spreewaldmetropole Lübbenau. Zwischen Leipe und Lehde wandern Sie auf einem der schönsten Wegabschnitte entlang von Fließen durch den unberührten Hochwald. Erstes Ziel heute ist die Gurkenfabrik Rabe in Boblitz. Nach dem naturnahen Kahnfährhafen überqueren Sie den Südumfluter und wandern durch eine typische Wald- und Wiesenlandschaft entlang des Forstgrabens bis zur Dubkowmühle. Leckere regionale Gerichte warten hier auf Sie. Gut gestärkt ist es nun nicht mehr weit bis nach Raddusch, wo Sie zum Ende Ihrer heutigen Tour den Hofladen mit Café besuchen sollten. Allen Geschichtsinteressierten sei noch der Abstecher zur Slawenburg empfohlen.
Frei nach dem Motto: „Über 14 Brücken müssen Sie gehen...“, erreichen Sie entlang eines herrlichen Wanderweges das Traditionsgasthaus Wotschofska, welches im Jahre 1894 errichtet wurde. Danach wartet mit der Polenzschänke das älteste Wirtshaus des Spreewaldes auf Sie. Alternativ können Sie aber auch auf dem schönen Rastplatz an der Kannomühle und dem Theodor-Fontane-Weg Ihre Wanderung fortsetzen und noch einmal den Spreewald von seiner urigsten Seite kennenlernen.
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