Der Mecklenburgische Seen Radweg ist mit einer Länge von 625 km ein Erlebnis, das von Lüneburg nach Wolgast durch den östlichen Landesteil Niedersachsens und die südlichen und östlichen Landesteile von Mecklenburg-Vorpommern führt.
Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über die Radweg-Stationen auf einer Radtour von Schwerin nach Neustrelitz an der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Mecklenburgische Seen-Radweg führt durch die Mecklenburger Seenplatte mit ihren über eintausend Seen und weiter bis ans Meer.
Streckenverlauf und Sehenswürdigkeiten
Ihre Radreise beginnt in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns, Schwerin, wo Sie eine sehenswürdige Altstadt und ein traumhaftes Schloss besichtigen können. Von Schwerin geht es durch eine einzigartige Teich- und Wiesenlandschaft weiter nach Parchim. Von Parchim aus radeln Sie weiter nach Plau am See. Als nächste Station wartet Röbel auf Sie.
Auf dem Weg nach Röbel radeln Sie durch ein großes Großseengebiet mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Weiter geht es entlang der Müritz nach Waren. Hinter Waren können Sie sich auf den Müritzer Nationalpark freuen. Mit viel Glück erhaschen Sie dort einen Blick auf einen Adler oder andere Tieren.
- Festung Dömitz
- Schloss Ludwigslust
- Hafen Waren und Müritzeum
- Schlosskirche und Schlosspark Neustrelitz
- Bäderarchitektur auf Usedom
Er ist der Weg der „tausend Wasser“, der Dreh- und Angelpunkt des Weges ist die Müritz. Viele Schleusenorte zwischen Elbe und Müritz sind ein Mekka für Freizeitkapitäne, Paddler und Kanuten. Ausgehend von Lüneburg führt der Radweg durch die Elbauen zur Griesen Gegend.
In der von Pferdekoppeln und Feldern geprägten Landschaft erstrahlt in Ludwigslust das prachtvolle Schloss. In Neustadt-Glewe wacht die mittelalterliche Wehranlage über das Tor zur Lewitz. In Röbel/Müritz treffen die Radler auf Deutschlands größten Binnensee.
Einen reizvollen Kontrast zum quirligen Hafenort Waren (Müritz) bietet die Stille des Müritz-Nationalparks, die nur vom Rauschen der Blätter uralter Bäume unterbrochen wird. Der Schleusenort Mirow zwischen Müritz und Havel mit Schlossinsel und 3-Königinnen-Palais ist ein Mekka für Freizeitkapitäne, Paddler und Kanuten.
Überall verstecken sich herrliche Picknickplätze und Badestellen. Hinter der ehemaligen Residenzstadt Neustrelitz mit ihrer sternförmigen Stadtanlage öffnet sich der Müritz-Nationalpark bis zur terrassenartigen Landschaft des Tollensesees.
Empfohlene Tagestour
Routenvorschlag für einen Tag: 42 km von Ludwigslust nach Parchim. Von Ludwigslust bis Parchim führt die Tour durch idyllische mecklenburgische Landschaft mit Wäldern, Wiesen, Tieren, riesigen Fischteichen und Alleen. Die Etappe ist mit 42 km und geringen Steigungen gut an einem Tag zu schaffen.
Es bleibt Zeit für Sehenswürdigkeiten, wie das Schloss Ludwigslust, die Burg Neustadt-Glewe und die Backsteinkirchen in Parchim. An- und Abreise oder die Rückfahrt zum PKW sind per Bahn von Ludwigslust und Parchim möglich.
Beschaffenheit und Besonderheiten
Es sind größtenteils asphaltierte Wirtschaftswege und Betonplattenwege vorhanden, abschnittsweise ausgebaute Radwege: asphaltiert, Sand- oder Kopfsteinpflasterwege. Der Weg ist durchgängig mit dem Mecklenburger Seen Radweg Logo ausgeschildert.
Ausreichend Übernachtungsbetriebe • Bäche, Flüsse und Seen reihen sich auf dieser Tour wie Kettenglieder aneinander • Bus- und Bahnanbindung.
Wälder, Seen und Ruhe - damit ist der Mecklenburgische Seen-Radweg bestens beschrieben. Die unendliche Weite der Mecklenburgischen Seenplatte wirkt beruhigend und erholsam auf die Seele eines jeden Radlers. Hier können Sie auf rund 650 Kilometern viele kleine Naturwunder erleben, Naturschutzgebiete entdecken und seltene Vögel beobachten, Kanufahrten auf den unzähligen Seen unternehmen oder nette kleine Orte und interessante Städte besuchen.
Schnell sammeln sich die Höhenmeter, besonders in der Mecklenburgischen Schweiz geht es hoch und runter. Es war die letzte Eiszeit, die neben glasklaren Seen auch Hügel und Täler hinterließ. Doch nichts gibt es mehr als die pure Natur. Wähle einfach die Tour, die am besten zu dir passt und um den Rest kümmern sich unsere Partner.
Die Radwege sind sehr unterschiedlich und reichen vom einfachen Sandweg bis zum asphaltierten Wirtschaftsweg.
Wegbeschaffenheit im Detail
Nach dem Start in der niedersächsischen Hansestadt und einer Fährpassage über die Elbe führt der Radweg überwiegend auf dem Elberadweg zunächst nach Dömitz. Die weitere Tour orientiert sich grob am Elde-Müritz-Kanal über Ludwigslust, Parchim, Lübz und Plau am See.
Weiter geht es zum größten Binnensee Deutschlands der Müritz mit der Hafenstadt Waren und dem Müritz-Nationalpark. Es folgen der Schleusenort Mirow mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die Wegequalität ist überwiegend gut.
Die Route wird auf separaten Radwegen (asphaltiert, betoniert oder fein geschottert), auf wenig befahrenen Landstraßen, auf Fahrradstraßen und auf straßenbegleitenden Radwegen geführt. Einige Strecken weisen Wurzelschäden auf.
Die Ausschilderung ist überwiegend gut, aber an wenigen Stellen auch lückenhaft. Teilweise wird die Route zusammen mit regionalen Radrouten geführt, z.B. mit dem Müritz-Rundweg oder dem Ostseeküsten-Radweg.
ADFC-Empfehlungen
Der ADFC vergibt Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Von Lüneburg aus geht es durch den Naturpark Elbetal, bis in Bleckede mit der Fähre die Elbe überquert wird.
Hinter Neustadt-Glewe fährt man durch Flusslandschaften mit Wiesen, Teichen und Wäldern, und nach Lübz warten der Plauer See und die Müritz. Auf der Fahrt durch die Seenplatte und den Müritz-Nationalpark lassen sich Kraniche, Fisch- und Seeadler beobachten.
Über Neustrelitz und Neubrandenburg führt der Weg ans Stettiner Haff und weiter auf die Insel Usedom. Der Mecklenburgische Seenradweg beginnt in Lüneburg und endet nach einer rund 640 Kilometer langen Strecke in Wolgast.
Weitere Informationen
Bezaubernde NaturZwischen Lüneburg und den Elbauen im Südwesten und dem Stettiner Haff im Nordosten liegt dem Reisenden ein glitzernder Teppich zu Füßen. Bestickt mit prachtvollen Schlössern, malerischen Orten und vier Naturschutzgebieten. Das Finale der Route ist die Sonneninsel Usedom mit den glanzvollen Kaiserbädern.
1 von 2.000 km umfasst das Radwegenetz der Seenplatte. Es durchkreuzt den Müritz-Nationalpark, führt an Seeufern entlang, verläuft durch Waldgebiete und über Hügelkuppen.
ADFC-Mitgliedschaft
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch Dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die ADFC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben.
Verkehrssicherheit
Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben.
Verhalten im Straßenverkehr
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.
Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.
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