„Oh, wie liebe ich mein Fahrrad“, sangen die Prinzen bereits 1991 und sprachen damit vielen Deutschen aus der Seele. Zwar ging die musikalische Liebeserklärung vermutlich an ein klassisches City-Bike. Doch auch ein Gravelbike hat von begeisterten Radlern den ein oder anderen wohlwollenden Blick verdient. Gravelbikes erleben seit einigen Jahren einen regelrechten Boom, denn sie kombinieren die besten Eigenschaften aus Rennrad, Tourenrad und Mountainbike. Sie sind schnell genug, um auf der Straße mitzuhalten, robust genug für Waldwege und Schotterpisten und komfortabel genug für lange Touren.
Sicherheit und Komfort beim Radfahren
Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, weiß: Sicherheit hat immer Vorrang. Besonders dann, wenn Kinder oder Haustiere mitfahren. Ein stabiler Kinderfahrradsitz, ein gut gefederter Hundeanhänger oder ein sicheres Lastenrad schaffen nicht nur Vertrauen, sondern auch Raum für flexible, selbstbestimmte Mobilität.
Kinderfahrradanhänger: Sicher unterwegs mit den Kleinsten
Wenn dein Kind Fahrrad, Laufrad oder Roller fährt, ist ein passender Helm unverzichtbar. Auch im Kinderfahrradanhänger ist ein sicherer, robuster Helm sinnvoll. Moderne Kinderhelme sind leicht, komfortabel und schützen empfindliche Köpfe bei Stürzen wirkungsvoll.
Hundeanhänger: Den Vierbeiner sicher transportieren
Bedenke bitte auch, daß Du den Prinzen wahrscheinlich erstmal langsam daran gewöhnen mußt. Einfach reinsetzen und losfahren klappt nach unserer Erfahrung eher nicht ... Also Erfahrungsgemäss fahren meine lieber im Hänger am Fahrrad, als das sie drin sitzen bleiben wenn ich sie schiebe*wollen dann auch raus*.
Besonders wichtig ist m. E. die Federung. Es gab vor einiger Zeit einen Test für Kinder-Fahrradanhänger, da wurde u. a. die unzureichende Federung bei vielen kritisiert. Gerade für ältere Hunde, die eh schon Probleme mit Arthrosen etc.
Faltschlösser: Flexibler Schutz vor Diebstahl
Faltschlösser erfreuen sich wachsender Beliebtheit, weil sie einen guten Kompromiss aus Sicherheit, Flexibilität und Transportfreundlichkeit bieten. Sie lassen sich wie ein Gliedermaßstab auseinanderklappen und anschließend kompakt zusammenfalten.
Bremshebel: Kontrolle und Sicherheit am Lenker
Wer sein Motorrad liebt, möchte nicht nur auf die Optik achten, sondern vor allem auf Sicherheit und Fahrgefühl. Der Bremshebel gehört dabei zu den unscheinbaren, aber extrem wichtigen Bauteilen am Lenker. Ein sauber eingestellter, hochwertiger Hebel entscheidet über Präzision und Komfort beim Bremsen.
Die "Prinzen" und das Fahrrad: Eine Liebeserklärung
Spektrum: Schon im Jahr 1991 bekannte sich Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel auf sehr charmante Art zum Fahrrad. In dem Lied „Mein Fahrrad“ ließ er kein gutes Haar an Autofahrern und hob den Genuss des Fahrradfahrens hervor. 16 Jahre später erhält er, wenn auch nicht unbedingt wegen des Liedes, den Preis als fahrradfreundlichste Persönlichkeit. Verliehen wird die Auszeichnung am 3. Mit dem Preis gesellt sich der Prinzen-Frontmann in die Reihe anderer Persönlichkeiten wie Jürgen Trittin oder Peter Lohmeyer.
Sebastian Krumbiegel: Fahrradfreundliche Persönlichkeit
Beim Deutschen Fahrradpreis handelt es sich um eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreis in Nordrhein-Westfalen.
Was glauben Sie, warum erhalten Sie diesen Preis? Gute Frage - ich war selbst anfangs überrascht, als ich gefragt wurde. Sicher gibt es aktivere Fahrradfahrer als mich, obwohl ich zur Zeit schon recht regelmäßig fahre. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich seit Jahren Mitglied im Pegasus Qualitätsrat bin. Das ist eine illustre Runde, ins Leben gerufen von Europas größtem Fahrrad-Händlerverbund ZEG. Wir wollen das Fahrradfahren als solches promoten.
Wie oft und wie viel fahren Sie mit dem Fahrrad? Eigentlich bin ich ein klassischer Schönwetter-Fahrer, das gebe ich gern zu. Aber jetzt habe ich im Januar aufgehört zu rauchen - ich könnte auch sagen: vor fünf bis sechs Kilogramm - wie das eben so ist. Das hat mich ermuntert, auch in den letzten Wochen regelmäßig zu fahren, also auch bei Wind und Wetter, und ich muss sagen: das geht wunderbar, wenn man die passenderen Klamotten anhat.
Wann und wie haben Sie das Fahrradfahren erlernt? Das muss vor meiner Geburt gewesen sein (lacht). Ich glaube, das war in der Vorschulzeit. Später, als ich Thomaner war, gehörte es zum guten Ton, ein Fahrrad zu haben, es war fast eine Art Statussymbol.
Haben Sie eine Lieblingstour, eventuell auch einen Geheimtipp? Ich lebe in Leipzig, das ist meine absolute Lieblingsstadt, aus ganz verschiedenen Gründen. Unter anderem ist Leipzig eine wirklich fahrradfreundliche Stadt mit sehr viel Grün und gut ausgebauten Fahrradwegen. Es gibt bei uns sogar Ampeln extra für Fahrradfahrer. Meine Lieblingsstrecken sind in und um Leipzig. Im Süden der Stadt beginnt der Auwald, und an den Grenzen dann die ganzen ehemaligen Braunkohle-Tagebau-Löcher, die vor Jahren gefluten wurden und heute eine Seenlandschaft bilden, die wunderschön ist.
Was ist für Sie das Faszinierende am Radeln? Hat Sie das auch zu Ihrem Hit „Mein Fahrrad“ inspiriert? „Nur Genießer fahren Fahrrad und sind immer schneller da“ - ja, ganz im Ernst: Als ich als 11jähriger mit dem Thomanerchor in Japan war, führen wir immer mit hochmodernen Bussen von Konzert zu Konzert. Ich weiß noch, wie verwundert wir waren, als uns im Berufsverkehr von Tokio immer wieder die Fahrradfahrer überholten, die sich im Stau durch die Auto-Lawine schlängelten.
Was halten Sie vom E-Bike? Absolut cool. Ich habe seit ein paar Jahren eins. Bei meiner ersten Fahrt habe ich gestaunt und war sofort angefixt.
Zu Ihrer Tätigkeit im PEGASUS-Qualitätsrat: Was haben Sie da schon auf den Weg gebracht? Für mich waren die Reisen nach Vietnam, Kambodscha, Singapur und Malaysia am spannendsten. Wir haben uns dort unter anderem die Fabriken angesehen, in denen das Gros der Fahrräder gebaut wird, die wir hier in Europa fahren. Wir wollten checken, ob die Produktionsbedingungen fair und human sind, und wir waren wirklich begeistert. Ich hätte niemals gedacht, dass ich so was spannend finden könnte, aber es war ernsthaft beeindruckend, zu sehen, wie modern und wirklich hochtechnisiert diese Fabriken sind.
Was wünschen Sie sich als Radfahrer von der Politik und den Kommunen? Es ist immer sehr leicht, zu fordern. Aber natürlich ist es wichtig, darauf zu achten, dass Fahrradfreundlichkeit gerade in Großstädten mehr und mehr ein Thema wird. Das ist nun mal die Zukunft. Viele Innenstädte werden in den nächsten Jahren autofrei sein, und das ist gut so. Der Ausbau von Fahrradwegen ist Aufgabe der Politik und der Kommunen, und das kann man ruhig immer wieder anregen. Aber jeder von uns selbst ist gefragt, wenn es darum geht, sich auf den Straßen fair zu bewegen. Als Autofahrer gegenüber den Fahrradfahrern oder als Fahrradfahrer gegenüber den Fußgängern. Das war auch der Grund, warum wir die Aktion „Ich fahr´mit Herz“ ins Leben gerufen und zu deren Auftakt in Berlin auf dem Tempelhofer Feld die längste Fahrradschlange der Welt gebildet haben.
Triathlon-Awards: Die besten Räder des Jahres
Jeder Triathlet braucht es: ein Fahrrad. In der Kategorie „Triathlonrad des Jahres“ habt ihr für eure Lieblingshersteller abgestimmt.
Ergebnisse der triathlon-Awards 2023
Im Rahmen der triathlon-Awards habt ihr für die Hersteller abgestimmt, die das beste Gesamtpaket in der zweiten Disziplin bieten. Hier kommen die Ergebnisse:
- 1. Platz: Canyon Mit satten 51,8 % der Stimmen sicherten sich die Koblenzer den ersten Platz. Auf die Räder aus Deutschland vertrauen unter anderem der neue Ironman-Weltmeister Sam Laidlow und deutsche Profis wie Florian Angert und Laura Philipp.
- 2. Platz: Cube Mit 17,9 % Stimmenanteil belegt die Firma Cube aus Waldershof den zweiten Platz im Ranking. Auf dem neuen „Aerium C:68X“ wurde Lucy Charles-Barclay jüngst Ironman-Weltmeisterin auf Hawaii.
- 3. Platz: Cervélo Mit 7,4 % im Ranking kommt die kanadische Radmarke Cervélo auf den dritten Rang. Der Sponsor des World-Tour-Teams Jumbo Visma stattet im Triathlon Profis wie Anne Haug oder Clément Mignon aus.
Triathlon-Awards: Radmarke des Jahres 2023
| Platz | Marke | Stimmen | Stimmen in Prozent |
|---|---|---|---|
| 1 | Canyon | 2881 | 51,8 |
| 2 | Cube | 999 | 17,9 |
| 3 | Cervélo | 413 | 7,4 |
| 4 | Trek | 271 | 4,9 |
| 5 | Scott | 227 | 4,1 |
| 6 | Kú Cycle | 217 | 3,9 |
| 7 | BMC | 159 | 2,9 |
| 8 | Felt | 74 | 1,3 |
| 9 | Quintana Roo | 69 | 1,2 |
| 10 | Cadex | 68 | 1,2 |
Die Prinzen: Mehr als nur "Mein Fahrrad"
Die Prinzen sind eine deutsche Pop- und Rockband, die Mitte der 1990er Jahre mit ihrem einzigartigen Mix aus humorvollen Texten und eingängigen Melodien zu einer der erfolgreichsten Bands im deutschen Sprachraum wurde. Gegründet wurde die Band 1991 in Leipzig von den ehemaligen Schulfreunden Sebastian Krumbiegel, Tobias Künzel, und weiteren Mitgliedern.
Frühe Erfolge und Durchbruch
Die Prinzen wurden schnell für ihre fröhlichen und oft satirischen Lieder bekannt, die einen kritischen Blick auf die Gesellschaft warfen, ohne dabei den Humor zu verlieren. Ihr Durchbruch gelang der Band 1993 mit ihrem ersten Album "Die Prinzen". Die Single "Küssen verboten" wurde ein Hit und etablierte die Band als einen festen Bestandteil der deutschen Musikszene. Ihr Humor und ihre unbeschwerten Texte fanden besonders bei jungen Menschen großen Anklang.
Internationale Anerkennung und weitere Alben
Ein Jahr später, 1994, folgte das zweite Album "Das Leben ist grausam", das den Erfolg der Band weiter ausbaute und mehrere Charterfolge einbrachte. 1995 gelang den Prinzen mit dem Album "Alles nur geklaut" der große internationale Durchbruch. Der Titelsong wurde zu einem ihrer bekanntesten Hits und erreichte in den deutschen Charts hohe Platzierungen. Der Song "Alles nur geklaut" ist eine humorvolle und eingängige Auseinandersetzung mit den Klischees und Eigenheiten der Musikindustrie und wurde zu einer Hymne der Band.
Es folgten weitere erfolgreiche Alben wie "Männer sind Schweine" (1997), das ihren Status als Popband in Deutschland weiter festigte und die Band weiterhin auf den Wellen des Erfolgs reiten ließ. Die Prinzen haben sich jedoch nie auf einem einzigen Erfolgsrezept ausgeruht. Ihr musikalisches Repertoire ist sehr vielfältig, von humorvollen Pop-Songs bis hin zu ernsthafteren Balladen, was ihnen die Fähigkeit gab, sich immer wieder neu zu erfinden.
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