Fahrradhelm Test: Sicherheit und Komfort im Vergleich

Viele Kinder empfinden Fahrradhelme längst nicht mehr als lästige Pflicht, sondern tragen sie mit Begeisterung - und oft auch Stolz. Die große Mehrheit schnitt gut ab - so gut, dass wir zahlreiche Modelle uneingeschränkt empfehlen können. Einige Helme aber haben sich in einzelnen Punkten besonders hervorgetan.

Die Besten Kinderfahrradhelme im Test

Die Stiftung Warentest hat im April 2022 insgesamt 18 Fahrradhelme für Kinder getestet und bewertete den Pico Flash dabei mit der Gesamtnote 2,4 (»gut«). Mit 1,0 besonders gut bewertet wurden die niedrigen Schadstoffwerte des Fahrradhelms. Die Stiftung Warentest bemängelte allerdings das Fehlen von Reflektoren. Wir haben dies wegen der hervorragenden Beleuchtung nicht negativ in unser Testergebnis einfließen lassen.

Alpina Pico Flash

Der Pico Flash von Alpina hat einiges zu bieten: eine ausgezeichnete Beleuchtung, viele Lüftungsschlitze, eine hochwertige Verarbeitung sowie ein einwandfreies Verstellsystem im Helm, mit dem man die Passform optimal an die Kopfgröße anpassen kann. Zusätzliche Plastikstreben umschließen den Kopf und sorgen für mehr Sicherheit, Stabilität und Tragekomfort.

Das Einsatzgebiet vom Pico Flash ist zwar auf Radfahren fokussiert - optisch ähnelt er einem klassischen Mountainbike-Helm - er eignet sich allerdings auch zum Rollerfahren, Inlineskaten oder Skateboardfahren. So oder so: Der Pico Flash von Alpina bietet viel Komfort, Sicherheit und Vergnügen.

Micro Rocket

Wenn es nicht nur ein Helm zum Fahrradfahren sein soll, sondern auch Inlineskaten, Rollerfahren oder Skateboarden auf dem Programm steht, ist der Micro Rocket die beste Wahl. Sicherheit wird bei ihm großgeschrieben. Er hat die klassische Form eines Skateboard-Helms, der am Hinterkopf recht weit runtergeht, das gibt noch mehr Schutz bei Stürzen. Dazu ein roter Knopf, mit dem man die Passform hervorragend einstellen kann. Außerdem dient der Knopf auch als Beleuchtung - er kann in drei Variationen blinken und leuchten.

Casco Mini 2

Der Casco Mini 2 ist nicht nur im Sommer als Fahrradhelm einsetzbar, sondern auch im Winter beim Skifahren oder Snowboarden. So sind nur wenige Helme konzipiert. Und es geht noch weiter: Auch im Fahrradsitz macht er auf dem Kopf eines Kindes eine gute Figur, da er eng und bequem anliegt, keinen unbequemen Abstand zwischen Rückenlehne und dem kleinen Beifahrer erzeugt. Mit diesem Helm können die Kleinen ganz groß rauskommen.

Uvex Finale Junior

Der Uvex Finale Junior sieht nicht nur aus wie ein Mountainbike-Helm, er erfüllt auch die gleichen hohen Standards, was Sicherheit, Tragekomfort und Verarbeitung betrifft. Er liefert rundherum eine optimale Performance ab.

Fahrradhelme im Test: Ein Überblick

Die Stiftung Warentest hat inzwischen mehrere Studien veröffentlicht: Alle paar Jahre führt das Verbrauchermagazin einen Test durch und stellt den Vergleich der meist verkauften Modelle online. Daher sieht man in der zeitlichen Entwicklung eigentlich recht Genua, welcher Fahrradhelm die beste Sicherheit bietet, welcher Hersteller das beste Ergebnis erzielt. Der Test ist unabhängig, daher vertrauen so viele Menschen darauf. Zu Recht.

Der meteor® Marven Fahrradhelm im Detail

In zahlreichen Farben ist der Fahrradhelm Marven von Meteor erhältlich. Der Fahrradhelm Marven von Meteor ist nach Angaben des Herstellers mit einer strapazierfähigen Schale aus hochelastischem EPS Polystyrol ausgestattet, die Schutzwirkung ist nach eigenen Angaben der Struktur des Materials mit unzähligen, mikroskopisch kleinen Luftporen geschuldet.

Nach Herstellerangaben greift bei diesem Helm das Air Flow System, hier sorgen insgesamt 23 Belüftungslöcher für eine ständige Luftzirkulation im Kopfbereich, zur besseren Reinigung lässt sich die Innenpolsterung herausnehmen. Nach Angaben des Herstellers ist dieses Modell mit einem mehrstufigen Ring inklusive Knopf zur einfachen, schnellen Größenanpassung ausgestattet, reflektierende Elemente auf der Helm-Rückseite schaffen zusätzliche Sicherheit in dunkler Umgebung. Vorn sorgt ein Gitternetz für einen Schutz vor Insekten.

Sehr zufrieden sind die meisten Kunden von Amazon mit dem Fahrradhelm Marven von Meteor. Das lässt sich aus ihren Rezensionen unmissverständlich entnehmen. Dort heben viele Kunden hervor, dass der Helm einen jederzeit stabilen, robusten Eindruck hinterlässt, was ihrer Meinung nach Ausdruck einer hochwertigen Qualität ist. Auch hinsichtlich der Verarbeitung haben die Kunden nichts auszusetzen.

Der Helm lässt sich aus Kundensicht sehr gut auf eine perfekte Passform hin einstellen, für viele bietet dieses Modell zudem dank der vielen Öffnungen eine ausgezeichnete Belüftung. Die meisten Kunden empfehlen den ihrer Meinung nach formschönen, leichten Fahrradhelm gern weiter, auch weil aus ihrer Sicht der Preis passt.

Kundenbewertungen und Preis-Leistungs-Verhältnis

Aus Sicht der meisten Kunden von Amazon wartet der Fahrradhelm Marven von Meteor mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Der Fahrradhelm Marven von Meteor überzeugt die meisten Kunden von Amazon. Der Helm sieht stylisch aus, hat ausreichend Belüftungslöcher für einen gute Luftzirkulation am Kopf. Eine Kaufempfehlung befürworten die meisten Kunden.

Sicherheitsaspekte und Studien

In Deutschland gibt es keine Helmpflicht für Fahrradfahrer, weder für Erwachsene noch für Kinder. Tatsächlich ist das Risiko, beim Biken eine ernsthafte Kopfverletzung zu erleiden, ziemlich gering. Zudem herrscht unter Experten Streit darüber, ob Helme tatsächlich so sehr schützen wie erhofft.

Die Grundlagenstudie der Länder Baden-Württemberg und Thüringen von 2017 ergab hingegen, dass ein Helm das Verletzungsrisiko zwischen 50 und 70 Prozent senkt und nachweisbar die Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas mindern kann - der häufigsten schweren Radel-Verletzung überhaupt. Eine weitere Studie der Unfallforschung der Versicherer untersuchte 2012 und 2013 außerdem 543 Unfälle mit Radlern. Sie kam zu dem Ergebnis, dass Fahrradhelme nachweislich die meisten lebensbedrohlichen Kopfverletzungen verhindern oder abmildern können.

Was man trotz kontroverser Studien guten Gewissens behaupten kann: Jeder Helm ist besser als »oben ohne« zu fahren. Selbst ein durchwachsen bewertetes Modell kann die Verletzungsgefahr verringern.

Die richtige Passform und worauf man achten sollte

Deshalb greifen Sie bitte als erstes zum Maßband. Setzen Sie es etwa eineinhalb Zentimeter über den Augenbrauen Ihres Mini-Lance Armstrong an und legen Sie es dann schräg um den Schädel, sodass das Band am Hinterkopf etwas unterhalb der Höhe des Stirn-Ausgangspunktes zusammenkommt.

Laut Stiftung Warentest ist darauf zu achten, dass die Helmschale weder zu weit noch zu eng ist. Rütteln Sie ruhig etwas am Kopf Ihres Kindes. Dabei darf der Helm auch mit geöffnetem Verschluss nicht verrutschen. Passiert das, kann man den Sitz des Helms mit einer Stellschraube fester stellen. Anschließend schließt man das Kinnband. Auch das sollte gut sitzen, aber nicht drücken, sonst fliegt der Helm im Fall eines Falles vom Kinderkopf.

Stirn und Schläfen müssen vom Kinderfahrradhelm geschützt werden, da sie das größte Verletzungsrisiko aufweisen. Dafür muss der Fahrradhelm waagrecht sitzen. Weiche Polster sind idealerweise überall dort angebracht, wo der Kinderkopf die Schale berührt. Fehlt diese Dämmung, kann es schmerzhaft werden. Deshalb macht es Sinn, dass die Kleinen den Helm vor dem Kauf eine Viertelstunde Probe tragen. Denn ein drückendes Ding setzen Kids garantiert nicht mehr auf.

Wichtig ist vor allem bei älteren Kids außerdem, dass sie ihren Helm problemlos selbst an- oder ausziehen können - und vor allem auch, dass sie ihn hübsch finden. Sie wollen auf Nummer sicher gehen? Dann muss sich Ihr Kind nach einem Sturz sofort von seinem Helm verabschieden - auch dann, wenn die Kopfbedeckung äußerlich noch top aussieht. Im Inneren kann sie nämlich durchaus beschädigt sein. Deshalb sollte man besser auch keine gebrauchten Produkte kaufen. Werfen Sie beim Kauf auch einen Blick auf das Produktionsdatum in der Helm­schale: je neuer, umso besser, denn Material verschleißt. Spätestens nach fünf Jahren würden ihn viele Experten aber aus Sicherheitsgründen austauschen. Achten Sie bitte auch auf das CE-Kennzeichen, das die Einhaltung der deutschen Sicherheitsnormen garantiert.

Helmtypen: Hartschalen vs. Weichschalen

Beim Fahrradhelm wird zwar de facto im Verkauf zwischen vielen verschiedenen Bauarten unterschieden, aber der größte Unterschied besteht zwischen Hartschalenhelmen und Weichschalenhelmen.

Weichschalenhelme sieht man eher selten, die meisten Fahrradhelme sind heute Hartschalenhelme: Sie bestehen aus einer dicken Lage Schaumstoff, der nach innen zum Kopf hin mit Polstern versehen ist. Außen ist eine mehr oder weniger dicke Lage Hartkunststoff aufgebracht und verklebt. Beim Weichschalenhelm gibt es nur den Schaumstoff mit den den Polstern innen, der Hartkunststoff außen fehlt.

Der Hartschalenhelm ist schwerer und kostenintensiver, die Schutzwirkung ist jedoch ungleich größer. Und der fAhrradhelm mit Hartschale lässt sich besser reinigen.

Empfehlungen und Fazit

Der Fahrradhelm schützt Ihren Kopf vor Verletzungen. Der Fahrradhelm mag im Vergleich mit anderen Kopfbedeckungen etwas langweilig oder sogar spießig ausfallen, trotzdem sollten Sie nicht darauf verzichten. Denn die Fakten sprechen dafür, dass der Helm Leben rettet. Optisch macht er nicht viel her - der Pico Flash von Alpina. Doch das ist in diesem Fall auch gar nicht nötig. Weniger ist mehr.

Helm Eigenschaften Ergebnis Preis
Alpina Mythos 3 Sehr leichte Bauweise, verstellbares Kopfband 4,5 / 5 99,95 €
Cratoni Pacer Plus Leichte Bauweise, gepolsterter Kinnriemen 4,5 / 5 48,31 €
Casco Active 2 Reflektierende Streifen, 26 Lüftungsöffnungen 4,3 / 5 94,95 €
ABUS Urban-I 3.0 Integriertes Rotlicht, guter Magnetverschluss 4,1 / 5 64,95 €

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