Wir haben den Xiaomi Electric Scooter 5 Pro in der Stadt und auf längeren Strecken im Umland ausprobiert. Xiaomi spendiert dem Pro-Modell in der fünften Generation ein paar wichtige Upgrades im Vergleich zum Vorgänger. Lohnt es sich, das Mittelklasse-Modell zu kaufen? Was hat es dem Spar-Modell Xiaomi Elite voraus? Unser Test zeigt es.
Einschätzung
Der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro überzeugte im Alltag mit fixer Beschleunigung und gutem Bremsverhalten. Die neue Federung machte die Fahrt deutlich angenehmer als beim Vorgänger. Kleine Abstriche müssen bei der Optik, der Aufteilung der Steuerelemente am Lenker und der Ladezeit gemacht werden. Überraschend war, dass die von uns erzielte Reichweite deutlich unter der Angabe des Herstellers lag. Doch angesichts des günstigen Preises im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Scootern lassen sich diese Punkte verschmerzen: Mit nur 550 Euro (UVP) ist der Scooter nur etwa halb so teuer wie beispielsweise der Segway Ninebot Max G3 D.
Pro
- Gute Federung
- Spritzige Beschleunigung
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Kontra
- Recht lange Ladezeit (8 Stunden von 0 auf 100 Prozent)
- Reichweite (knapp 50 km) geringer als Herstellerangabe
Die S-Bahn-Station ist mehrere Kilometer entfernt und der Bus dorthin fährt nur alle 30 Minuten? Das wäre ein klassischer Grund, um sich einen E-Scooter zuzulegen. Mit einem elektrischen Roller kommen Pendler entspannter als mit dem Fahrrad ans Ziel. Doch auf dem Markt konkurrieren E-Scooter-Modelle vieler Hersteller wie NIU, Ninebot, Egret und Xiaomi um die Gunst der Käuferinnen und Käufer, noch dazu mit jeweils unterschiedlichen Modellen. Allein Xiaomi bringt jedes Jahr etwa vier Varianten auf den Markt - 2025 zum Beispiel den Xiaomi Electric Scooter Elite, Ultra und 5 Pro. Im Folgenden finden Sie einen ausführlichen Praxis-Test des Mittelklasse-Modells Xiaomi Electric Scooter 5 Pro, den Nachfolger des beliebten Xiaomi 4 Pro.
Xiaomi 5 Pro: Das bringt das Upgrade
Im Vergleich zum Vorgängermodell gibt es wenige, aber wichtige Änderungen. Zunächst die Gemeinsamkeiten: Der 5 Pro hat die gleiche Reichweite (bis zu 60 Kilometer), Leistung (400 Watt Nennleistung, 1.000 Watt Maximalleistung) und Tragfähigkeit (bis zu 120 Kilogramm). Um den Roller in Betrieb zu nehmen, befestigt man lediglich mit vier mitgelieferten Schrauben den Lenker. Neu ist eine Federung - und zwar am Vorder- und am Hinterrad. Zudem ist das Trittbrett gewachsen.
Optik nicht neu, Haptik könnte besser sein: Xiaomi bleibt sich beim Design des E-Scooters treu: Er kommt in mattem Schwarz hat den typischen Lenker mit den hellgrauen Griffen - der ist etwas breiter als bei der Konkurrenz von NIU. Allerdings fehlt nun im Vergleich zum Xiaomi 4 Pro der rote Akzent an der Ladebuchse. Den hat nun das ebenfalls neue Elite-Modell von Xiaomi. Die Maße des Scooters betragen 1.192x565x1.271 Millimeter. Was im Vergleich zum Vorjahrestest der Vierer-Serie auffällt: In voller Fahrt wackelt und klappert nun absolut nichts mehr. Ob Schnellspanner, Griffstange oder Trittbrett - alles machte nun einen solideren Eindruck auf uns. Dafür wiegt der Scooter mit 22,4 Kilogramm (kg) auch stolze 5,4 kg mehr als der 4 Pro (2. Generation). Kleines Manko: Gerade am Anfang hinterließen die Griffe ein klebriges Gefühl an den Händen.
Der Roller hat die Ingress-Protection-Wertung IPX5 erhalten. Das bedeutet, dass er resistent gegen Strahlwasser ist, aber nicht auf das Eindringen von Fremdkörpern geprüft wurde. Der Scooter darf also im Regen stehen. Der Vorgänger hatte nur die Schutzart IPX4 und hielt somit lediglich Spritzwasser aus.
Blinker und Display nicht optimal
Das längliche Display zeigt die aktuelle Geschwindigkeit, den Fahrmodus und den Akkuladestand. Leider lassen sich diese Werte gerade an sonnigen Tagen nicht immer mühelos ablesen, da der Bildschirm etwas spiegelt. Bei den weiteren Steuerelementen am Lenker gibt es ebenfalls Optimierungsbedarf: Während am rechten Griff nur der Gashebel sitzt, liegen links Handbremse, Klingel und Blinkerknöpfe dicht beieinander. Im Test kam die Fahrerin immer wieder aus Versehen an einen der Blinkerknöpfe. Das nervte auch deswegen, weil die Blinker ein piepsendes Geräusch machen und durch erneuten Knopfdruck wieder deaktiviert werden müssen. Zudem hört nur der Fahrende den Blinker. Bei unseren Testfahrten haben wir mehrere Fußgänger und Radler angesprochen: "Haben Sie des Blinkergeräusch eben gehört, als ich an Ihnen vorbeifuhr?" Kein Einziger hatte es wahrgenommen. Für mehr als eine Erinnerung, den Blinker wieder auszustellen, eignet sich das Piepen also nicht.
Beschleunigt gut - auch am Berg
E-Scooter dürfen in Deutschland maximal 20 km/h schnell sein. Bei der Höchstgeschwindigkeit sind also hierzulande alle gleich. Doch die elektrischen Roller erreichen ihre Maximalgeschwindigkeit unterschiedlich schnell. Bei der Beschleunigung überzeugt der Xiaomi 5 Pro: Nachdem die Fahrerin den Scooter auf etwa 5 km/h angetreten hat, erreichte der Scooter auf gerader Strecke die 20 km/h nach 2,5 Sekunden. Am Berg dauerte das mit 4 Sekunden nur wenig länger. Wenn der Akku nur noch einen von fünf Balken zeigte, fuhr der Scooter im Test nicht mehr so rasant an. Bergab drosselte er mühelos - ohne das Geschwindigkeitslimit zu überschreiten.
Keine Veränderung bei Fahrtmodi
Der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro hat wie die Vorgänger drei Fahrmodi: den Fußgängermodus (maximal 6 km/h), den Drive-Modus (bis zu 15 km/h) und den Sport-Modus (20 km/h). Ein Tempomat fehlt weiterhin, weil das in der Europäischen Union (EU) nicht erlaubt ist. Ständig den Daumen auf den Gashebel zu drücken hat gerade bei unseren längeren Testfahrten zu Fingerschmerzen geführt. Unpraktisch ist zudem, dass sich der Modus nach wie vor während der Fahrt nicht wechseln lässt. Man muss erst zum Stehen kommen, umstellen und dann weiterfahren. Eigentlich wäre der Drive-Modus gut, um in der belebteren Stadt nicht so schnell unterwegs zu sein und besser auf den Verkehr reagieren zu können. Doch sobald man auf einer freien Strecke dann auf die 20 km/h beschleunigen möchte, müsste man erst anhalten und in den Sport-Modus gehen. Deswegen dürften die meisten Fahrerinnen und Fahrer den Drive-Modus weniger nutzen.
Besser gefedert, aber noch nicht perfekt
Was den 5 Pro vom Vorgänger am stärksten unterscheidet, sind die neuen Stoßdämpfer. Wie der Vorgänger hat der 5 Pro schlauchlose 10-Zoll-Reifen aus Kautschuk, deren Profil für den Stadtverkehr gedacht ist. Die Einkerbungen in den Reifen sind also nicht so tief, dass sie genug Grip für unwegsameres Gelände haben. Beim 4 Pro waren die Reifen die einzige Federung, was die Fahrt schon bei üblichen Radwegen teils sehr ruckelig machte. Schlaglöcher, unebenes Pflaster oder Baumwurzeln, die den Teer in Wellen legen, gehören meist zum Stadtbild. Diese Unebenheiten steckte der 5 Pro dank der neuen Stoßdämpfer nun deutlich besser weg. Die Fahrt fühlte sich zwar bei Weitem nicht butterweich an, war aber viel angenehmer als bei Scootern ohne Federung. Deutlich spürbar bleiben größere Unebenheiten wie Kopfsteinpflaster, Schlaglöcher oder abgesenkte Bordsteinkanten.
Akku mit weniger Reichweite als angegeben
Was E-Scooter von vielen E-Bikes unterscheidet: Die Akkus sind fest verbaut. Zum Laden muss also das ganze Gefährt zur heimischen Steckdose getragen werden. Gerade wenn man nicht im Erdgeschoss wohnt, kann das bei mehr als 20 kg Gewicht ganz schön anstrengend sein. Je mehr Kilometer der Roller mit einer Ladung schafft, desto seltener muss man ihn herumschleppen. Der Xiaomi 5 Pro soll 60 Kilometer schaffen, bevor er an die Steckdose muss. In unserem Test mit einer Person unter 80 kg Gewicht packte der E-Scooter das jedoch nicht: Schon nach rund 47 Kilometern war der Akku komplett leer. Und das, obwohl die Energierückgewinnung beim Bremsen am Anfang des Tests auf den Mittelwert gestellt wurde. Tatsächlich verlor der Akku von Anfang an mehr an Reichweite als erwartet. Wir haben die einzelnen Fahrten per Apple Watch getrackt. Während die Watch eine Strecke von 5,53 km maß, verlor der Akku im Test 8 km Reichweite. Xiaomi geht von einem Menschen mit 75 kg Gewicht, einer Temperatur zwischen 20 bis 25 Grad Celsius und einer durchschnittlichen Windstärke von bis zu 3 m/s aus. Bis auf die Windstärke waren diese Voraussetzungen in unserem Praxis-Test erfüllt. Im eigenen Test fuhr Xiaomi mit dem Scooter allerdings im Drive-Modus mit nur 15 km/h, um die Reichweite zu ermitteln. Wer - wie wir in unserem Test - meist im Sport-Modus fährt, muss also damit rechnen, dass der Akku nach deutlich weniger Kilometern aufgeladen werden muss. Und Letzteres kann dauern.
Volles Aufladen braucht viel Zeit
Wer den Akku des E-Scooter komplett leer fährt, muss beim Aufladen viel Geduld haben. Laut Hersteller braucht es bis zu neun Stunden, bis der Scooter wieder aufgetankt ist - in unserem Test waren es aber nur knapp acht Stunden. Wer am Morgen los möchte, sollte ihn also bestenfalls über Nacht aufladen. Übrigens ist die Akkuanzeige auf dem Scooter-Display nicht sehr exakt: Sie springt erst um, wenn genaue Werte erreicht sind. Ein Beispiel: Bei 43 Prozent Ladestand laut Xiaomi-App zeigte das Display noch drei Balken an, erst bei 40 Prozent erschienen nur noch zwei Balken. Immerhin gibt es eine Lösung für sehr niedrige Akkustände: Bei weniger als zehn Prozent Restakku beginnt der unterste Ladebalken, rot zu blinken. Dann sollten Sie schnellstmöglich laden, denn ab diesem Zeitpunkt stecken nur noch wenige Kilometer Reichweite im Akku.
Sicherheit und Beleuchtung
Der Electric Scooter 5 Pro besitzt ein Vorderlicht, ein Rücklicht am Heck sowie Reflektoren an den Seiten. Standard bei den meisten E-Scootern sind mittlerweile auch Blinker. Doch da die außen am Lenker befestigt sind, werden sie nach hinten heraus vom Körper und den Armen des Fahrers oder der Fahrerin verdeckt. Zusätzliche Blinker am Heck gibt es nicht. So können Autofahrer oder Radfahrer hinter dem E-Scooter nicht zuverlässig sehen, ob er plant abzubiegen. Handzeichen geben wie beim Fahrrad ist nicht möglich, weil man dann die Hand vom Gashebel nehmen müsste - wodurch der Scooter abbremst.
Bremssystem überzeugt nach holprigem Start
Gerade bei den ersten Fahrten sprach die Bremse sehr stark an. Das überraschte nicht, denn das Vorgängermodell hatte auch ein eher wuchtiges Bremsverhalten. Allerdings reagierte die Handbremse nach einigen Kilometern Fahrt deutlich sensibler. Der Scooter hat übrigens nun ein Doppelbremssystem, das auf einer Trommelbremse sowie einem E-ABS basiert. So wird der E-Scooter am Vorder- und Hinterrad gleichmäßig zum Halten gebracht. Die Bremse kommt allerdings eher selten zum Einsatz: Meist reicht es aus, einfach den Daumen vom Gashebel zu heben - das regenerative Bremsen (einstellbar in der App) sorgt für ein sanftes Abbremsen. Der Bremsweg auf Asphalt lag im Test bei rund 4 Metern.
Smarte Features in einer App
Um Xiaomi-Scooter einzurichten, müssen User die "Xiaomi Home"-App auf ihrem Android-Smartphone oder iPhone installieren. Denn bei der ersten Inbetriebnahme des Rollers meldet sich so lange die Alarmanlage des Scooters, bis dieser Verbindung mit der App aufgenommen hat. Nach dem Einrichten muss das Handy beim Fahren aber nicht dabei sein. Allerdings verzichtet man damit auf praktische Funktionen: So sieht man in der App den Akkustand in Prozent. Das ist deutlich exakter als die Balkenanzeige auf dem Scooter-Display. Zudem lässt sich die Wegfahrsperre aktivieren: So ist der Motor gesperrt und die Alarmanlage meldet sich, wenn jemand versucht, mit dem Scooter wegzufahren. User sollten im Alltag jedoch nicht auf ein physisches Schloss verzichten, denn gegen Wegtragen schützt die Wegfahrsperre nicht.
Technische Daten
Hier sind die technischen Daten des Xiaomi Electric Scooter 5 Pro:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Maximale Reichweite | 60 km |
| Maximale Geschwindigkeit | 20 km/h |
| Maximales Transportgewicht | 120 kg |
| Batterie | 477Wh |
| Motorleistung | 400W Nennleistung / 1000W Höchstleistung |
| Eigengewicht | 22,4 kg |
| Abmessungen (Länge/Höhe/Breite) | 1192 x 1271 x 565 mm |
| Abmessungen (zusammengeklappt) | 1192 x 584 x 565 mm |
| Preis | 499€ |
Warum sind sich diese Modelle so ähnlich?
Bei einem E-Scooter, vor allem bei Xiaomi, darf natürlich ein „Pro“-Modell nicht fehlen. Also gibt es parallel zum Xiaomi Electric Scooter 5 auch einen Xiaomi Electric Scooter 5 Pro. Der unterscheidet sich gar nicht so sehr von der Basis-Version, macht aber eine entscheidende Sache anders - die Federung.
Die ersten E-Scooter waren nie wirklich gefedert. Wer mal mit einem solchen Roller über Kopfsteinpflaster gefahren ist, weiß, wie unangenehm sich das an den Händen anfühlt und wie sehr der ganze Körper dabei vibriert. Die ersten Modelle mit einer Vorderradfederung machten das Problem nur unwesentlich besser und dienten vor allem dazu, einzelne Stöße wie beim Fahren von Bordsteinkanten besser abzufangen.
Erst bei E-Scooter, bei denen auch das Hinterrad gefedert ist und somit das ganze Trittbrett beweglich ist, merkt man meiner Erfahrung nach eine wirkliche Verbesserung. Natürlich gibt es auch hier Abstufungen, nicht jeder gefederte Roller ist gleich gut.Mit dem Xiaomi Scooter 5 Pro kommt die Heck-Federung jedenfalls in der Hauptserie an. Vorher war lediglich der Xiaomi Scooter 4 Ultra damit ausgestattet, der dafür allerdings auch das beste Fahrgefühl aller Xiaomi-E-Scooter geboten hat.
Ganz Vergleichbar sind die Modelle außerdem nicht, denn anders als der 4 Ultra hat der 5 Pro eine Federgabel.Gegenüber dem Standardmodell macht sich die Hinterradfederung definitiv bemerkbar. Sie ist der Hauptgrund, warum man sich für das Pro-Modell entscheidet, weil sie das Fahrerlebnis an so vielen Stellen einfach besser macht. Wunder darf man aber auch nicht erwarten; ein Schlagloch ist immer noch ein Schlagloch und Kopfsteinpflaster wird man immer noch bemerken.Interessanter ist der Vergleich zum Xiaomi Scooter 5 Max.
Der ist nämlich baulich fast komplett identisch mit dem 5 Pro - so sehr, dass ich an dieser Stelle gerne auf unseren Test zum Xiaomi Scooter 5 Max verweise, in dem ihr auch alles Wichtige über den 5 Pro erfahrt.
Motor, Akku, Sicherheit: Alle bieten das Gleiche
Von der Federung abgesehen gleicht gleicht die Pro-Version in allen anderen Punkten dem Namensvetter. Es gibt einen bis zu 1000 Watt starken Motor, der Steigungen von 22% meistern soll. Die Reichweite wird mit 60 Kilometern angegeben, was auch hier der theoretischen Reichweite bei 15 km/h entspricht. In der Praxis landet man hier bei unter 50 Kil0metern auch beim 5 Pro.
Andere Hersteller machen hier mittlerweile eine zusätzliche Angabe für 20 km/h (die auch nicht immer stimmen muss, aber hey, immerhin).Der Roller trägt maximal 120 kg, kann zusammengefaltet werden und wiegt selbst 22,4 kg. Es gibt keine Scheibenbremsen - davon ist Xiaomi schon seit der letzten Generation abgerückt - sondern eine Trommelbremse vorne und E-ABS hinten. Die Reifen sind 10 Zoll groß und schlauchlos. Die Bremse ist standartmäßig sehr schwach eingestellt und der Bremsweg bei einer Vollbremsung an die 4 Meter lang.
Das liegt noch im Rahmen, aber andere Roller bremsen auch deutlich unter 3 Metern.Neben der vorgeschriebenen Beleuchtung vorne und hinten gibt es auch wieder Blinker am Lenker. Die werden mittlerweile ebenfalls zum Standard. Das Display entspricht wieder dem typischen Xiaomi-Design bei E-Scootern. Nur der gleichzeitig vorgestellte Xiaomi Scooter Elite geht hier einen eigenen Weg.Und natürlich kommt die Mi-Home-App zum Einsatz, in der ihr neben allen Smart-Home- und Haushalts-Geräten von Xiaomi auch die E-Scooter findet.
Der 5 Pro ist der bessere Deal gegenüber dem 5 Max
Vielleicht wundert ihr euch, warum dieser Test so kurz ausfällt. Das hat einen Grund: Der Xiaomi Scooter 5 Pro ist beinahe identisch zum Xiaomi Scooter 5 Max, zu dem wir eine Woche vorher unseren Test veröffentlich haben. Die Modelle sind sich so ähnlich, dass wir sogar darüber nachgedacht hatten, beide einfach zusammenzufassen.
Dass das Pro-Modell nun doch immerhin seinen eigenen Text bekommt, liegt daran, dass es das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis hat und daher das Modell ist, das wir empfehlen.Alle technischen Daten sind identisch und in der Praxis gibt es kaum unterschiede. Die Roller beschleunigen und bremsen gleich, haben die gleiche Reichweite und das beinahe gleiche Gewicht. Auch der 5 Pro ist zusammengeklappt etwas zu schwer zu tragen und die Halterung beim Klappmechanismus meiner Meinung nach mittlerweile überholt.
Die zusätzlichen Stoßdämpfer am Hinterrad des 5 Max machen in der Praxis kaum einen Unterschied. Wenn ihr nicht 100 Euro herumliegen habt, die unbedingt weg müssen, dann kauft den 5 Pro und nicht den 5 Max, wenn ihr einen Xiaomi-Roller mit Vollfederung haben wollt.
Die Federung macht den Unterschied zum Xiaomi Scooter 5
Noch günstiger wird es, wenn man zum Xiaomi Scooter 5 greift. Auch den haben wir schon gefahren und ein eigener Erfahrungsbericht folgt in Kürze noch. Was Motor und Akku angeht bekommt man hier wie schon erwähnt ebenfalls das gleiche. Ein Unterschied ist die etwas geringere Rahmengröße und das immerhin um 2 kg (oder fast 10%) geringere Gewicht. Dadurch trägt sich der Roller etwas angenehmer.Das Trittbrett ist ein paar Zentimeter schmaler, was nicht stört, aber definitiv auffällt, wenn man auf beiden Rollern steht.
Der größere Unterschied ist die komplette Abwesenheit einer Hinterradfederung beim 5er. Auf Asphalt fällt das nicht auf, auf Kopfsteinpflaster aber sehr wohl. Beim Fahren über Bordsteinkanten schlägt das Hinterrad dann auch merkbar härter auf. Die Stoßdämpfung der Federgabel vorne unterscheidet sich merkbar.Hier hat man jetzt also die Möglichkeit, nochmal 100 Euro zu sparen, wenn man das 5er-Modell wählt. Anders als beim Max lohnt sich der Aufpreis beim 5 Pro aber meiner Meinung nach, da die Federung und das breitere Trittbrett einen echten Mehrwert bieten. Um den 5er als „Lite-Version“ zu empfehlen, die einfacher zu transportieren ist, ist er immer noch zu schwer.
FAQ: Die häufigsten Fragen zum Xiaomi Electric Scooter 5 Pro beantwortet
🚦 Hat der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro eine Straßenzulassung für Deutschland?
Ja, der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro hat eine Straßenzulassung und darf damit in Deutschland im Straßenverkehr gefahren werden.
🛴 Wie schnell fährt der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro?
Der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro hat eine Spitzengeschwindigkeit von 20 km/h. Durch verschiedene Fahrmodi kann auch eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit eingestellt werden.
🏋️♂️ Wie hoch ist die maximale Tragfähigkeit des Xiaomi Electric Scooter 5 Pro?
Der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro kann Fahrer bis zu 120 kg Gewicht tragen.
🛴 Welche Reichweite hat der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro?
Der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro hat auf dem Papier eine Reichweite von 60 Kilometern. In der Praxis fällt dieser Wert bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 20 km/h geringer aus und liegt eher bei 45-50 Kilometern.
🤓 Was sind die Besonderheiten des Xiaomi Electric Scooter 5 Pro ?
Das Markenzeichen des Xiaomi Electric Scooter 5 Pro ist die gute Federung des Vorder- und Hinterrads.
🛞 Wie groß sind die Reifen des Xiaomi Electric Scooter 5 Pro?
Der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro hat 10 Zoll große, schlauchlose, Luftreifen.
💡 Hat der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro Blinker?
Ja, der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro ist mit Blinkern am Lenker ausgestattet.
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