Wir schreiben das Jahr 1950. Das Jahr, in dem Tom Petty und Stevie Wonder das Licht der Welt erblickten, der Kalte Krieg an Intensität zunahm, Nordkoreas Militär in Südkorea eindrang und Dean Martin die Hitparade mit „Memories Are Made Of This“ anführte, waren Motorräder populärer denn je und ganz vorne waren Bikes der Marke Harley Davidson zu finden.
Eine Reise durch die Zeit: Von der Hydra Glide zum Custombike
Eine dieser Harleys, eine Harley Davidson Hydra Glide, fand gut vierzig Jahre später den Weg nach Europa. Eine zierliche Lady, Doris, holte die Harley 1991 über den Seeweg nach Österreich. Doris fuhr damals eine Sportster, doch da all ihre Freunde Pans und Shovels hatten, wollte sie es ihnen gleichtun. Sie hatte das Bike vorher nie live gesehen, vielmehr reichten ihr Bilder des Amerikanischen Dealers.
Die Restaurierung einer Legende
Überraschung inklusive, denn bevor sie ihre Panhead zum ersten Mal fahren durfte, gab es einiges zu tun. Der Tank war undicht, der Rahmen an mehreren Stellen gerissen und zudem litt die Old Lady auch noch an extremen Ölverlust. Gemeinsam mit ihrem Freund wurde der Motor generalüberholt und auch gleich auf 1200ccm aufgeblasen. Der Rahmen wurde instand gesetzt, neue S&S Vergaser angebaut und ein externer Ölfilter angebracht. So wurde aus der Harley ein alltagstaugliches Bike, mit dem Doris nicht nur jeden Tag zur Arbeit, sondern auch regelmäßig nach Kroatien auf Urlaub fuhr. Doris liebte ihre Pan und wollte sie auch nie mehr hergeben. Als jedoch ihr zweites Baby das Licht der Welt erblickte, hieß es Abschied nehmen.
Ein neues Leben für die Panhead
Helmut, alias Hafi, ist ein Fan alter Harleys und hat schon einige Milwaukee Eisen in seiner Garage stehen. Doch die Bikes nur zu besitzen, ist dem Österreicher zu wenig. Der gelernte Aufzugmonteur legt an den Bikes gerne selbst Hand an. Schon lange war er auf der Suche nach einer passenden Panhead als Basis eines neuen Umbauprojekts. Dass Doris ihre Harley gegen den Kinderwagen tauschen musste, kam Hafi sehr entgegen und so wurden sich Käufer und Verkäuferin rasch einig. Tags drauf begann das Umbauprojekt mit einer kompletten Demontage.
Detaillierte Restauration und Individualisierung
Gemeinsam mit Harley Urgestein Toni von HD Süd, wurde sowohl Motor als auch Getriebe bis auf den letzten Schrauben zerlegt. Unverbastelt zeigte sich der Antrieb zwar nicht, doch alle Schrauber vor ihnen, hatten gute Arbeit geleistet. Es mussten lediglich ein paar Dichtungen ersetzt werden. Natürlich nutzte Hafi die Möglichkeit, die Einzelteile zu polieren, Glasperl zu strahlen, zu lackieren oder auch zu verchromen. Danach war der Antrieb in einem Zustand, schöner als die Old Lady vor gut 70 Jahren das Werk verließ.
Der Tank: Ein Meisterwerk aus Blech
Beim Tank wollte Häfi keine Kompromisse eingehen. Kein geringerer als der Blechmann, Österreichs Nummer eins wenn es um die Blechbearbeitung geht, wurde mit der Aufgabe betraut. Die Vorgaben waren eindeutig: der Tank sollte eine klassische 50er Linie erhalten, wobei die Höhe des Dashboards unter der Gabelbrücke liegen sollte. Tank in Tank war da nur allzu selbstverständlich. Aus zwei Millimeter Aluplatten machte sich der Blechmann an die Arbeit und was dabei herauskam ist eine wahre Meisterleitung. Selbst die seitlichen Harley Embleme aus Alu-Guss wurden extra angefertigt.
Wiederherstellung des Rahmens
Um den Wishbone-Rahmen wieder in eine originale Form zu bringen, galt es einiges zu tun. Bereits in den USA wurden die originalen Halterungen für den Gespannbetrieb abgeschnitten. Auch im Bereich des Lenkkopfs hatte sich jemand vergangen. So blieb Hafi nur eines übrig: den ganzen Rahmen komplett neu aufzubauen. Die entsprechenden Gussteile zur Befestigung des Seitenwagens und einen originalen Lenkkopf konnte er in Holland finden. Mit Hilfe einer selbst gebauten Rahmenlehre und unzähliger Stunden am Schweißgerät wurde der Rahmen wieder in den Urzustand zurückgebaut.
Die weiteren Schritte des Umbaus
Motor und Getriebe waren, wie man es von Harley Projekten kennt, wieder rasch im Rahmen eingesetzt und erst in Verbindung mit dem Tank wurden die weiteren Umbauschritte gesetzt. Im Netz fand der Österreicher eine gebrauchte originale Pan-Gabel aus den Fünfzigern, die Hafi um 2 Zoll kürzte, polierte bzw. auch teilweise in Panzergrau lackierte. Zusammen mit einer Reckung von drei Grad ergibt sich ein tiefer, klassischer Stil. In das Gabelcover wurde anschließend ein alter 1 Zoll Scheinwerfer eingelassen. Aus einer fünf Millimeter starken Aluplatte formte Hafi die Sitzwanne, die er anschließend auf Hochglanz polierte.
Räder und Details
Die originalen Radnaben wurden Glasperlgestrahlt und Bohrungen für 80 Speichen gesetzt. Felgenbänder einer Harley Bj. 2014 orderte der Österreicher im Netz. Sie wurden entchromt, mit Glasperln gestrahlt und so mit einer matten Oberfläche versehen, ehe wieder Speichen eingelassen wurden. Ein minimalistischer Heckfender sorgt für einen perfekten Abschluss. In der Trinkflasche befindet sich die Elektrik. Sie bietet zudem auch noch Platz für Werkzeug.
Lederarbeiten und Elektrik
Für die Lederarbeiten wurde der Lederkünstler Nilo engagiert. Dunkles antikes Leder wurde klassisch, von Hand aus vernäht. Die Elektrik fertigte Hafi selbst. Dabei wurden die Kabeln dezent im Lenker verbaut. Gut ein Jahr verschlang das Projekt und als dann alle Teile an ihrem richtigen Platz waren, stand ein Probelauf am Plan.
Der erste Start und die Präsentation
Benzinhahn auf, zweimal den Motor mit dem Kicker durchgedreht, Gas zweimal kurz durchgedreht, Zündung ein, Choke Hebel auf on, dann ein kräftiger Kick und der Motor lief wie am ersten Tag. Die bewährte Technik der alten Harley bewies auch nach mehr als einem halben Jahrhundert ihre Qualität. Ihren ersten Auftritt hatte die alte Panhead auf der Pannonia Custom Show, bei der sie für viel Lob und Staunen sorgte.
Bike-Project: Custombikes jenseits der Stange
Wer zu Bike-Project geht, um sich von Udo Kohse ein Bike bauen zu lassen, darf alles erwarten, nur nichts von der Stange. Bolt-on-Brocken gibt es bei Bike-Project praktisch nicht, denn Udo ist nicht nur Customizer, sondern auch Designer. Als Udos Kunde die Hallen von Bike-Project im hessischen Nauheim aufsucht, hat er zahlreiche Teile einer Panhead im Gepäck. „Genauer gesagt war es fast eine Palette voll mit verschiedenen Teilen, teilweise originale von Harley-Davidson, teilweise aus dem Zubehörhandel. Ich sollte aus dem Haufen eine Panhead im originalen Style zusammenbauen.
Individuelle Handarbeit statt Fertigteile
Kein guter Start, wenn man bedenkt, dass der Nauheimer wenig übrig hat für fertig gekaufte Teile. Er baut am liebsten alles selbst, im eigenen Stil versteht sich. Ihn davon abzubringen ist ein aussichtsloses Unterfangen. „Letztlich hat sich mein Kunde dann aber von mir überzeugen lassen. Bei mir gibt es halt nichts von der Stange. Ich habe dann einfach mit dem Tank angefangen. Die Harley-Davidson Panhead wird von Grund auf neu gestaltet, Udo übernimmt lediglich Rahmen, Gabel, Räder und den S&S-Motor. Der Rest entsteht in Handarbeit und spiegelt den typischen Stil wider, der die zweirädrigen Kunstwerke von Bike-Project so unverkennbar macht.
Herausforderungen und Lösungen
Bei Tech Cycle in den USA bestellt er einen neuen Primärtrieb mit offenem Belt. „Das Teil ist sündhaft teuer. Nachdem es endlich hier angekommen und eingebaut war, gab es gleich eine böse Überraschung. Obwohl es deren eigene Konstruktion ist und sie die Maße kennen sollten, passte die Grundplatte nicht. Kurzerhand vermisst Udo die Konstruktion und baut dann einen eigenen Riemenspanner. „Danach hat alles so funktioniert, wie es von Anfang an hätte sein sollen. Natürlich habe ich den Mist bei Tech Cycle reklamiert und ihnen dann meine Lösung gezeigt. Das Panhead-Projekt leidet zum Glück nicht darunter, dafür ist der Customizer zu sehr Profi. „Es ist immer irgend etwas. Mal klemmt es hier, dann wieder dort.
Weitere Individualisierungen
Auf Kundenwunsch kam zusätzlich zum Kicker noch ein E-Starter hinzu. Auch beim Heckfender ist Handarbeit angesagt. „Natürlich hätte ich auch hier auf vorgefertigte Teile zurückgreifen können, doch der Radius hat nicht so gepasst, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aus einer Blechtafel hämmert Udo die neue Radabdeckung, versieht sie mit Sicken und baut neue Halter. „Das hat mehrere Anläufe gebraucht, bis ich den Radius perfekt hinbekommen habe. Ebenfalls ein Eigenbau ist der Lenker.
Der Lenker und weitere Details
Vorzugsweise nimmt Udo die Anpassung des Bikes an den Kunden über das Zusammenspiel zwischen Lenker und Fußrasten vor. „Der Lenker ist eine Eigenkonstruktion aus mehreren Einzelteilen. Fast schon ein Markenzeichen sind die starren Ölleitungen aus Kupfer. Der Rest sind Routinearbeiten, falls man das Wort im Zusammenhang mit solchen Projekten überhaupt verwenden darf. Neben einer extra gefertigten Krümmeranlage bekommt das Bike auch eine reduzierte Elektrik, die Udo selbst baut. Der Tacho kommt in eine Eigenbauhalterung, das Zündschloss wird in den Rahmen integriert.
Die Lackierung
Sogar bei der Lackierung lässt sich Udo nicht reinreden, greift auf ein dezentes Silber zurück, das, je nach Lichteinfall, mal heller oder dunkler schimmert. „Silber ist meine Farbe. Schwarz geht gar nicht, da es die Konturen schluckt. Irgendwann ist das Bike fertig - ganz so, wie Udo es umsetzen wollte. „Probleme oder Außergewöhnliches gab es tatsächlich nicht, wenn man von dem Ärger mit dem Primärtrieb absieht“, zieht Udo sein Fazit. Selbst der TÜV gibt nach Prüfung des Bikes seinen Segen.
Zusammenfassung des Bike-Project Umbaus
One-man-Customizer Udo ist der beste Botschafter für seine Einzelstücke. Alles begann mit dem Tank. Dieser gab die restliche Linienführung vor. Auf Kundenwunsch kam zusätzlich zum Kicker noch ein E-Starter hinzu. Das machte eine Umgestaltung des Öltanks notwendig. Fast schon ein Markenzeichen sind die starren Ölleitungen aus Kupfer. Wenn schon Außenleitungen, dann gleich richtig. Das Luftfiltergehäuse heißt „Sirene“ und ist eines von vielen eigenen Custom-Parts aus dem Hause Bike-Project. Der offene Belt sorgte für Probleme, der Rest war Routine. „Silber ist meine Farbe. Schwarz schluckt nur die Konturen“, meint Udo bewundernd über Jörgs Lackierung. Der Heckfender ist Handarbeit und benötigte mehrere Anläufe, bis Sicken, Halter und Radius perfekt passten. Erst mit selbstkonstruierten Riemenspanner lief der offene Belt problemlos.
Der Mini Harley Davidson Panhead Motor von Cison
Die Firma Cison aus den USA hat einen voll funktionsfähigen Harley-Davidson Panhead Motor in Miniaturform nachgebaut. Er wird mit Benzin oder wahlweise mit einem Gemisch aus Öl und Zippo-Benzin betrieben. Der Hubraum beträgt 9cc, Leistungsangaben können natürlich nicht angegeben werden. Der Sound des Motors ist genauso, wie man sich den Sound eines geschrumpften Panhead vorstellt.
Renés Panhead Bobber: Ein Erstlingswerk mit Charakter
Das erste Milwaukee-Iron mit vierzig Jahren - René erfüllt das Klischee voll. Vor allem anderen steht der Führerschein, denn was soll man mit einem Bike, das man nicht fahren kann? Den Lappen, den hat man in unserer Szene meist mit spätestens achtzehn in der Tasche. René ist eine Ausnahme, »aber nur weil man keinen Schein hat, heißt das ja nicht, dass man nicht fahren kann«, grinst er. Und Fahrzeugprägung, die war auch schon vor dem ersten Motorrad da. »Es ist Zeit für ein Motorrad.
Die Inspiration und der Fund
Irgendwann bringt ihn sein Montagejob nach Südafrika, drei Jahre lebt und arbeitet er dort, eine lange Zeit. Viel Zeit zum Träumen von neuen Spielzeugen, viel Zeit, um im Internet nach Inspiration zu suchen. »Es ist Zeit für ein Motorrad«, beschließt René, »eine Harley, nichts anderes.« Er findet eine, verliebt sich direkt, auch wenn die Bude total verbaut ist.
Die Bobber-Linie und die Herausforderungen
Die Bobberlinie war durch die Wunschreifen gesetzt, alles andere ergab sich. Dem Motorradglück steht kaum noch was im Weg, dem Umbauglück schon eher. Denn immerhin, das erste Mal ist selten das einfachste. Dass es ein Bobber wird, war klar, und im Prinzip geben die Reifen dem Rest der Panhead die Linie. Die Firestones wollte René unbedingt haben, Springergabel und Starrrahmen sind ebenfalls gesetzt.
Technische Details des Bobbers
Letzterer ist das geringste Problem, das Fahrwerk ist original 1950. Der Motor allerdings ist nicht original alt, der Wishbone-Rahmen trägt einen Klonmotor in sich, zusätzlich mit Aftermarket-Knuckle-Köpfen versehen. Außerdem rollt das ganze Ding auf 17-Zoll-Stollenreifen. Zunächst wird die Kiste so gefahren, »aber egal, wo ich hinkam, jeder fragte, ob ich das selbst gebaut hätte. Das war mir schnell zu doof«, schneller als geplant nahm René den Eigenbau in Angriff.
Probleme und Lösungen beim Umbau
René baut den Motor im ersten Schritt auf die Panhead-Optik zurück, vieles gelingt, ein paar Tiefschläge gibt es trotzdem. So erweist sich der Öltank mit seinen Finnen zwar als optisch hübsch, hat allerdings auch seine Macken. Überhaupt macht der Privatschrauber Erfahrungen, die er so bisher nicht kennt. »Viele, nein, die meisten Zubehörteile passen einfach nicht wirklich. Alles muss angepasst oder modifiziert werden. Das war total neu für mich, aus der Oldtimer-Autoecke war ich sowas nicht gewohnt«, erzählt er.
Zeitlicher Rahmen und Fazit
Erschwerend kommt hinzu, dass René nicht über eine voll ausgestattete Werkstatt, sondern nur über eine Garage verfügt und beruflich nach wie vor oft und langfristig im Ausland unterwegs ist. So zieht sich der Aufbau der Panhead am Ende über zwei Jahre hin. »Ich war vom Schrauben an Autos etwas verwöhnt, denn tatsächlich musst du bei Teilen für Harleys viel mehr nacharbeiten und modifizieren.
Die Reifen und der Tank
Die Reifen waren gesetzt, vorn und hinten gleiche Größe, wie es der Bobberstil verlangt. Auf 16-Zoll-Felgen zieht René die Firestones auf. Passend zum Style erweist sich der beliebte Cole-Foster-Tank, eine vernünftige Sitzhaltung gibt’s dank kleinem Apehanger und Trittbrettern statt Rasten. Gefordert wird der Fahrer trotzdem.
Komfort und Details
Starrrahmen, Fußkupplung, Handschaltung und nicht zuletzt die extrem spartanische Sitzplatte, die von Freund Daniel bezogen wird, fordern Abzüge in der Komfortnote. Die kleine Sissybar zum Beispiel baut René selbst, »es war meine erste, da hatte ich schon gut zu tun, damit die ordentlich wird«, erinnert er sich. Auch um die Elektrik kümmert er sich selbst, setzt außerdem auf gute Armaturen von Kustom Tech oder den gern genommenen Gasgriff von Müller Motorcylces. Der Tacho wandert ins neue Gehäuse, das Rücklicht wird auf dem Heckfender montiert. Schritt für Schritt geht es voran.
Die Lackierung und weitere Probleme
Nur die Frage nach dem Lack ist lange eine offene. Der zögert und lässt sich am Ende doch überzeugen, dass derlei Maßnahmen auch sanft und ohne zu viel Blingbling funktionieren können. Heute ist René mit der Lackoptik außerordentlich zufrieden. Und trotz allem, nach erfolgreicher TÜV-Prüfung tauchen neue Probleme auf, die Kompression des Motors ist nicht zufriedenstellend, aktuell ist er daher wieder ausgebaut, »da muss ich noch mal dran«, sagt René. Ob er trotzdem Bock auf mehr hat, wollen wir wissen.
Zusammenfassung des Bobber-Umbaus
Die Bobberlinie war durch die Wunschreifen gesetzt, alles andere ergab sich. Der TÜV spielte mit, die Zulassung erfolgte unproblematisch. Hübsch ist er, der Öltank mit den Finnen, er musste allerdings nachgeschweißt werden. Der offene Filter sieht gut aus, wäre aber nicht unbedingt unsere Empfehlung. Probleme mit der Kompression können durchaus auch daher rühren »Ich war vom Schrauben an Autos etwas verwöhnt, denn tatsächlich musst du bei Teilen für Harleys viel mehr nacharbeiten und modifizieren. Da passen auch Zubehörteile nicht unbedingt auf Anhieb« Als gelernter Schlosser und mit viel Schraubererfahrung kann auch der erste Motorradumbau auf Anhieb gelingen - schönes Ding. Schwieriger als gedacht: Die Fertigung der ersten eigenen Sissybar ist nicht unbedingt ein Spaziergang. Offener Belt, Handschaltung, Fußkupplung: Kein Problem für Führerscheinneuling René, »nach einer halben Stunde hatte ich das drin« Trittbretter sichern gemütliches Fahren, das knackige Sitzblech ist dagegen nichts für lange Touren. Bobber sind die Dauerbrenner unter den Custombikes, nie aus der Mode, immer hübsch anzuschauen. Verständlich, dass René sich bei seinem Erstling für diesen Stil entschieden hat - sauber umgesetzt hat er ihn außerdem »Ich hab Bock auf mehr, die nächste Panhead steht schon bereit.
Vergleich der Projekte
| Merkmal | Hafi's Panhead | Udo's Panhead (Bike-Project) | René's Panhead Bobber |
|---|---|---|---|
| Basis | Harley Davidson Hydra Glide (1950) | Panhead Teile | Wishbone-Rahmen mit Klonmotor |
| Motor | Generalüberholt, 1200ccm | S&S Motor | Klonmotor mit Aftermarket-Knuckle-Köpfen |
| Tank | Custom-Tank von Blechmann | Custom-Tank von Bike-Project | Cole-Foster-Tank |
| Rahmen | Originalrahmen restauriert | Originalrahmen | Starrrahmen (Original 1950) |
| Gabel | Original Pan-Gabel (gekürzt) | Originalgabel | Springergabel |
| Räder | Custom-Speichenräder | Standard | Firestone Reifen auf 16-Zoll-Felgen |
| Besonderheiten | Elektrik in Trinkflasche, Lederarbeiten von Nilo | Offener Belt, starre Ölleitungen aus Kupfer | Handschaltung, Fußkupplung, spartanische Sitzplatte |
| Lackierung | Unbekannt | Dezentes Silber | Unbekannt |
| Stil | Klassisch, Custom | Custom | Bobber |
Verwandte Beiträge:
- Mini Riga Moped: Retro-Charme trifft auf Fahrspaß
- BMW Mini Dreirad: Ein extravagantes Gefährt
- Laufrad Mini Maus: Das perfekte Laufrad für Ihr Kind
- Shimano Deore XT Umwerfer Montage & Einstellung – Ultimative Schritt-für-Schritt Anleitung für Perfekte Schaltperformance!
- Fahrradhelm Schwarz Grün Test – Top Modelle im Vergleich für maximale Sicherheit und Style!
Kommentar schreiben