Sicherheit durch die richtige Beleuchtung ist im Straßenverkehr immer ein Thema. Um die eigene Sicht und die Sichtbarkeit gegenüber anderen zu erhöhen, können Zusatzscheinwerfer eine Option sein.
Warum Zusatzscheinwerfer am Motorrad?
Auch am Motorrad sind sie eine Möglichkeit, die Sicherheit bei schwierigen Sichtverhältnissen zu erhöhen. Doch wie finden Sie die richtigen Motorrad-Zusatzscheinwerfer? Einen Test oder Vergleich zu Rate zu ziehen, kann ein Weg sein, die passende Variante zu ermitteln.
Kriterien für die Auswahl von Motorrad-Zusatzscheinwerfern
Nachfolgend verraten wir, welche Kriterien bei der Auswahl der Modelle eine Rolle spielen und worauf Sie achten sollten, wenn Sie für Ihr Motorrad einen Zusatzscheinwerfer kaufen wollen. Vor dem Kauf von einem Zusatzscheinwerfer fürs Motorrad kann ein Test bzw. ein Produktvergleich das passende Modell hervorheben.
Straßenzulassung und ECE-Prüfzeichen
Haben Sie sich dann für eine Variante entschieden, sollten Sie darauf achten, dass diese für den Straßenverkehr zugelassen ist. Wichtig ist beim Kauf also, ob ein ECE-Prüfzeichen vorhanden ist oder falls notwendig, die Zusatzscheinwerfer in den Papieren zum Fahrzeug einzutragen sind. Andernfalls kann der Einbau zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und einem Bußgeld in Höhe von 50 Euro führen. Es ist also ratsam, sich diesbezüglich zu informieren.
Funktionen und Einsatzbereiche
Zusatzscheinwerfer können am Motorrad verschiedene Aufgaben übernehmen. So sind sie beispielsweise als Nebenscheinwerfer einsetzbar oder können als Tagfahrlicht dienen. Je nach Funktion müssen die Scheinwerfer dann verschiedene Eigenschaften haben und dürfen auch nur für diese bestimmte Verwendung eingesetzt werden. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, LED-Varianten als Zusatz oder Ersatz vom Fernlicht einzubauen.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass Sie sich vor der Anbringung am Motorrad über die LED-Zusatzscheinwerfer mittels Test oder Vergleich informieren. Und zwar darüber, ob Sie diese überhaupt verwenden dürfen. Die Vorschriften der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) sind auch in diesem Fall zu beachten.
Kompatibilität und Einbau
Neben dem Vorliegen des ECE-Prüfsiegels und der allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) sollten Sie bei einem Tausch bzw. Wollen Sie für Ihr Motorrad geeignete Zusatzscheinwerfer durch einen Test finden, müssen Sie für die verschiedenen Varianten und Modelle auch sicherstellten, dass die Elektronik am Fahrzeug kompatibel ist. Die Systeme sind nicht einheitlich gestaltet und können durchaus auch Leistungen erbringen oder erforderlich machen, die gesetzlich nicht zulässig sind.
Besonders bei LED- oder Halogenscheinwerfern sollte der Betrieb nur mit 2×6 Volt oder 12 Volt erfolgen. Auch die Art des Anschlusses bzw. der Stromquelle ist ein wichtiger Punkt. Kennen Sie sich mit dem Einbau und Anschluss an die Lichtmaschine nicht aus, sollten Sie den Einbau in einer Werkstatt vornehmen lassen. Dies kann dann jedoch zu zusätzlichen Kosten führen. Allerdings kann so ein einwandfreier Betrieb der Scheinwerfer erfolgen.
Kosten von Motorrad-Zusatzscheinwerfern
Die verschiedenen Modelle bewegen sich beim Preis durchschnittlich zwischen 73 Euro und 34 Euro.
Straßenzulassung
Ohne eine Zulassung für den Straßenverkehr dürfen Sie Motorradzubehör wie einen Zusatzscheinwerfer nicht verwenden.
Leistung der Scheinwerfer
Die Leistung ist für den Einsatzort der Scheinwerfer entscheidend. Ob diese als Tagfahrlicht oder als Nebelscheinwerfer verwendet werden können, hängt von der Leistung ab.
H4- und H7-Nachrüstlampen im Test
Licht-Tuning ist mit dem Tausch gegen eine hochwertige H4- oder H7-Lampe einfach und günstig. Vor dem Kauf bitte überlegen, auf was man besonders viel Wert legt: langes Lampenleben oder besonders helles Licht.
Wunder sollte man aber nicht erwarten, denn den großen Unterschied macht der Scheinwerfer, nicht die darin steckende Lampe. Gilt auch für diesen Test: H4- und H7-Werte sind nur Bauart-intern vergleichbar.
8 H4-Lampen für Motorräder im Test
Testsieger: H4-Lampe Osram Night Breaker 200
MOTORRAD-Urteil: sehr gut.
Fazit: Liefert satte 84 m Reichweite und eine (wie bei allen "gut" oder besser beurteilten Lampen) Top-Lichtverteilung. Den (kleinen) Testsieger-Unterschied macht der Mittelwert.
Kauftipp: H4-Lampe Bosch Plus 150 Gigalight
MOTORRAD-Urteil: sehr gut.
Fazit: Gute 84 m Reichweite sind (zusammen mit der Osram Night Breaker 200) der Test-Spitzenwert. Kommt im Maximum nicht ganz an die Osram heran, ist aber ggf. günstiger - Kauftipp!
H4-Lampe Bosch Ultra White 4200K
MOTORRAD-Urteil: gut.
Fazit: Knapp 84 m Reichweite (mit Pkw-Scheinwerfer) sind sehr gut, und auch die Lichtausbeute liegt im oberen Bereich. Der "Xenon-Look" ist nette Show und fällt nicht negativ auf.
H4-Lampe GE/Tungsram Megalight Ultra +130
MOTORRAD-Urteil: gut.
Fazit: Die sowohl in Tungsram- als auch in GE-Verpackung lieferbare Lampe aus Ungarn zeigt eine solide Leistung, u. a. mit 80 m Reichweite, und landet damit im guten Mittelfeld.
H4-Lampe Osram Cool Blue Intense
MOTORRAD-Urteil: gut.
Fazit: Ganz viel kühles Blau, aber nicht ganz die Leistung ihrer nachtbrechenden Schwester. 78 m Reichweite sind noch okay, und auch die Lichtverteilung geht völlig in Ordnung.
H4-Lampe Philips RacingVision GT 200
MOTORRAD-Urteil: gut.
Fazit: Der 75R-Wert ist etwas unterdurchschnittlich, doch das holt die GT200 bei den anderen Werten wieder rein. 78 m Reichweite sind akzeptabel, insgesamt unspektakulär gut.
H4-Lampe Bosch Longlife Daytime
MOTORRAD-Urteil: befriedigend.
Fazit: Typische Vertreterin der Hält-vermutlich-etwas-länger-Liga. 77 m Reichweite (Schnittpunkt am rechten Fahrbahnrand) und die Beleuchtungsstärke sind noch okay.
H4-Lampe Philips Vision
MOTORRAD-Urteil: gut.
Fazit: Die zum Teil extrem günstig angebotene, auch einzeln erhältliche Vision ist ihrer u. U. deutlich teureren GT200-Schwester in einigen Kategorien überlegen, z. B. mit 80 m Reichweite.
H4-Lampe Letronix Xenonoptik
MOTORRAD-Urteil: ausreichend.
Fazit: Die Lichtverteilung ist prinzipiell okay, aber alle Messwerte liegen klar unter denen der Markenhersteller-Lampen. 65 m Reichweite sind schwach, da hilft auch eine "Xenonoptik" nicht.
10 H7-Lampen für Motorräder im Test
Testsieger H7-Lampe Bosch Plus 150 Gigalight
MOTORRAD-Urteil: sehr gut.
Fazit: Mit etwas über 53 m minimal mehr Reichweite als die etwas günstigere Plus-50-Schwester, im mittleren Bereich auch etwas mehr Licht - knapper Testsieger (gemeinsam mit Osram).
Testsieger H7-Lampe Osram Night Breaker 200
MOTORRAD-Urteil: sehr gut.
Fazit: Was Bosch und Philips mit ihren Top-Lampen können, kann Osram auch: 53 m Reichweite und Spitzenwerte in Sachen Beleuchtungsstärke. Der Lohn: Testsieg (gemeinsam mit Bosch).
Kauftipp H7-Lampe Bosch Plus 50
MOTORRAD-Urteil: sehr gut.
Fazit: Für ggf. unter zehn Euro gibt’s mehr Reichweite (knapp 53 m) und deutlich mehr Beleuchtungsstärke besonders im Fernbereich. Top für nächtlichen Landstraßen-Einsatz.
H7-Lampe Philips RacingVision GT 200
MOTORRAD-Urteil: sehr gut.
Fazit: Das Philips-Spitzenmodell spielt in der gleichen Top-Liga wie die beiden Bosch-Produkte, die Unterschiede sind marginal. Mit 53 m Reichweite ebenfalls ganz vorn dabei.
H7-Lampe GE Standard
MOTORRAD-Urteil: gut.
Fazit: Der BMW-Scheinwerfer liefert legal symmetrisches statt asymmetrisches Licht. Die serienmäßig verbaute GE-Lampe macht einen soliden Job, etwas über 50 m Reichweite sind okay.
H7-Lampe Hella Standard
MOTORRAD-Urteil: gut.
Fazit: Markenprodukt aus der Reihe "potenzielles Internet-Schnäppchen". Viel günstiger ist einen gute H7-Lampe kaum zu bekommen. 48 m Reichweite sind für "Meist-Tagesfahrer" okay.
H7-Lampe Philips Longlife EcoVision
MOTORRAD-Urteil: gut.
Fazit: Wer als Eher-selten-bei-Dunkelheit-Fahrer eine möglichst langlebige Lampe sucht, wird hier fündig. Und wird mit etwas schwächeren Messwerten (48 m Reichweite) leben können.
H7-Lampe Bluetech Xenon Power
MOTORRAD-Urteil: ausreichend.
Fazit: "Xenon Power" kann sich nicht auf die Beleuchtungsstärke beziehen, denn alle Messwerte sind unterdurchschnittlich. Nur etwas über 40 m Reichweite sind auch nur mäßig.
H7-Lampe Jurmann Blue Top 100 W
MOTORRAD-Urteil: ausreichend.
Fazit: Mit 100 Watt ist man im öffentlichen Straßenverkehr illegal unterwegs, aber um mal zu sehen/messen, was eine solche "Rallyelampe" kann, lief sie im Test mit. Ergebnis: eher wenig.
No-Name-China-LED
MOTORRAD-Urteil: mangelhaft.
Fazit: Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Oder zumindest ganz, ganz wenig. Im öffentlichen Straßenverkehr höchst illegal, als nette Illumination bei der nächsten Garagen-Party aber ggf. okay.
H4- und H7-Lampen - gut zu wissen
Das Gros des motorisierten Zweiradbestands ist immer noch mit H4-Zweifadenlampen oder den grundsätzlich im Doppelpack verbauten H7-Einfadenlampen unterwegs. Und daran wird sich auch so schnell nichts ändern, entsprechend groß wird weiterhin der Ersatzbedarf sein.
In Sachen Lichtausbeute spielt es übrigens keine große Rolle, welche Lampen-Generation verbaut ist. Viel entscheidender sind Form und Größe des Scheinwerfers, konkret des Reflektors.
Hell oder langlebig
Wie hell eine Lampe strahlt, lässt sich durch den Lampenhersteller ganz bewusst steuern. An den oft sehr blumigen Werbeaussagen kann der Kunde meist schon erkennen, in welche Richtung es geht. Fallen Begriffe wie "Longlife" oder auch "Heavy Duty", wird verstärkt Wert auf eine hohe Lebensdauer gelegt. Die wird über eine dickere und/oder längere Glühwendel erzielt, welche weniger heiß wird, damit aber auch weniger hell ist.
Was im Umkehrschluss bedeutet, dass wenn so blumige Begriffe wie "Giga", "Power" und "Ultra" im Spiel sind und womöglich noch mit einer "Plus irgendwas"-Aussage geworben wird, die Möglichkeit besteht, dass eine kompaktere, heißere und damit hellere Glühwendel verbaut wurde, die aber vermutlich nicht ganz so lange leuchten wird wie ihre etwas dunkleren Schwestern von der Longlife-Fraktion.
Fertigungsqualität
Neben bewusst eingesetzten technischen Unterschieden - Stichwort Glühwendel - entscheiden aber auch "indirekte" Faktoren über die Lichtausbeute einer Glühlampe. Konkret: die Fertigungsqualität. Eine H4-Lampe besteht aus rund 20 Bauteilen, und wenn die nicht exakt montiert werden und klar definiert zueinanderstehen (Geometrie), dann sieht es im wahrsten Sinne des Wortes dunkel aus.
Die großen Markenhersteller Philips, Osram und General Electric (GE) haben in ihrer Lampenproduktion unzählige Kontrollinstanzen, die sicherstellen, dass eine gleichbleibend hohe Qualität geliefert wird. Bei irgendwelchen meist fernöstlichen No-Name-Anbietern kann und sollte man da nicht ganz so sicher sein.
Xenon und LED
Der Xenon-Hype wurde zwischenzeitlich aber etwas vom LED-Trend abgelöst. So gibt es zum Beispiel von Osram und Philips für 130 bis 140 Euro pro Paar LED-Nachrüst-Lampen für H7-Scheinwerfer, die legal sind und Top-Licht liefern - bislang allerdings nur für einige Pkw-Modelle und mit Kühlkörpern bestückt, die bei vielen Motorrädern Platzprobleme hätten.
Das, was für zum Teil unter zehn Euro als "LED-Lampe" aus No-Name-Quelle im Internet angeboten wird, hat damit nichts zu tun und taugt oft wenig.
LED-Retrofits für mehr Licht
Viele Automodelle, die mit H4-, H7- oder H1-Halogenlicht ausgestattet sind, können mit LED-Lampen nachgerüstet werden. Sogar bei Motorrädern und Oldtimern ist das möglich. Der Einbau lohnt sich: Es ist einfach und günstig, mehr Licht auf die Straße zu bekommen.
Praxistest: LED-Lampen leuchten weiter
Schon 2017 hat der ADAC eine Untersuchung über den Einsatz von sogenannten LED-Retrofits oder LED-Replacement-Lamps durchgeführt, die anstatt einer Halogen- oder Glühlampe im Auto eingesetzt werden können. Das Produkt Osram Night Breaker H7-LED erhielt eine Allgemeine Bauartgenehmigung (ABG) mit einem bestimmten Verwendungsbereich.
Das bedeutet: Es darf nur in Fahrzeuge verbaut werden, deren Scheinwerfer in Einheit mit dem LED-Leuchtmittel geprüft worden sind und die Vorgaben der Lichtverteilung nach UN ECE Reg. 112 erfüllen, also weder andere blenden noch die Fahrbahn unkonform ausleuchten. Alle Modelle bringen laut den Herstellern über 200 Prozent mehr Licht und eine fünfmal so lange Lebensdauer. Damit amortisieren sich die 120 bis 140 Euro teuren H4- und H7-Nachrüstsets innerhalb weniger Jahre.
Was sagt der Gesetzgeber?
Retrofits dürfen nur in Scheinwerfer der dafür zugelassenen Fahrzeuge nachgerüstet und müssen stets nach den Herstellervorgaben eingebaut werden. Für die Leuchtmittel gibt es Kompatibilitätslisten auf den Internetseiten der Hersteller. Bei einigen Modellen sind vom Lampenhersteller verfügbare Adapter erforderlich.
Wird eine LED-Lampe jedoch in ein nicht dafür freigegebenes Fahrzeug verbaut, kann die Betriebsgenehmigung erlöschen. Zudem dürfen die Leuchtmittel mit deutscher Zulassung nur in Autos verbaut werden, die auch in Deutschland zugelassen sind. Eine Fahrt ins europäische Ausland ist zwar möglich, aber oft nur zulässig bei Rechtsverkehr.
Um eine staatenübergreifend einheitliche Regelung zu erlangen, wurde im Mai 2024 ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die Bauform der heute legal verwendeten LED-Retrofits werden in die UN-ECE-Regelungen aufgenommen. Dafür haben sich die FIA und der ADAC maßgeblich eingesetzt.
Selbst Motorräder können inzwischen von der besseren Lichtquelle profitieren.
Neue LEDs mit mehr Modellen kompatibel
Die Technik der LED-Retrofits wurde weiter verfeinert. Die Effizienz der Leuchtdioden konnte erhöht werden, sodass der immer noch erforderliche Kühlkörper auf der Rückseite kleiner ausfallen kann. Das Ergebnis: Das neue Leuchtmittel passt in kleinere Lampengehäuse und ist damit kompatibel zu mehr Scheinwerfertypen.
Osram hat es bereits geschafft: Auf der diesjährigen Messe Automechanika in Frankfurt wurde die Night Breaker LED Speed vorgestellt. Sie erfüllt die strengen Anforderungen für eine Straßenzulassung und darf daher eingesetzt werden. Umständliche Adapter für Leuchten mit Kappen, in die die LED-Lampen mit der Rückseite eingesteckt werden, entfallen damit.
Praxistest: LED-Licht vs. Halogen
Gegenübergestellt wurden dafür zwei fast baugleiche Automodelle von BMW, für die das Leuchtmittel jeweils zugelassen ist. Beim BMW Active Tourer wurden die Scheinwerfer nachgerüstet und LED-Retrofit-Lampen eingebaut. Ein BMW Gran Tourer ging mit Halogenausstattung in den Praxistest.
Das LED-Licht des BMW Active Tourer ist eindeutig weißer und leuchtet die Fahrbahn weiter aus als das Halogenlicht des BMW Gran Tourer. So können Gegenstände oder auch Personen am Fahrbahnrand eher, besser und kontrastreicher erkannt werden. Denn die LED-Leuchte strahlt das Licht fokussierter auf die Fahrbahn und leuchtet insbesondere den rechten Fahrbahnrand weiter aus als die Halogenleuchte. Die Leuchtweite im Praxistest beträgt bei der LED-Retrofit-Lampe 170 Meter, die Leuchtweite der H7-Lampe im Test sind nur 130 Meter. Störende Flecken wurden im Lichtbild nicht festgestellt.
Der Vorteil der LED-Lampe ist auch die Lebensdauer: Sie strahlt 2500 Stunden, das H7-Leuchtmittel bringt es auf 550 Stunden.
Motorrad-Zusatzscheinwerfer im Vergleich (2025)
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht verschiedener Motorrad-Zusatzscheinwerfer im Vergleich:
| Modell | Helligkeit | Leistungsaufnahme | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|---|
| Bamotoop f800 | 6.000 Lumen | 40 W | Elektronik passgenau für BMW, langlebige LEDs, sehr hell | Leuchtmittel nicht wechselbar |
| Kewig K10 | 6.000 Lumen | 60 W | Mit 3 Lichtmodi und 3 Warnlichtmodi, robustes Aluminiumgehäuse, besonders hell | Relativ hoher Stromverbrauch |
| Dinfu Motorrad Zusatzscheinwerfer | 4.000 Lumen | 20 W | Sehr hell, effizientes Kühlsystem, IP68 wasserdicht, lange Lebensdauer | Leuchtmittel nicht wechselbar |
| Kairiyard KA-MOTO-9Z | 9.000 Lumen | 90 W | Lange Lebensdauer, besonders hell, IP67 wasserdicht | Kein ECE-Prüfzeichen |
| Co Light MF01 | 18.000 Lumen | 60 W | Besonders hell, Schutzklasse IP68 | Kein ECE-Prüfzeichen |
| Marchfa Kolome LED | 3.000 Lumen | 40 W | Elektronik passgenau für BMW, sehr hell, langlebige LEDs | Relativ hoher Stromverbrauch, nicht universell einsetzbar |
| Puig Zusatzscheinwerfer | 4.000 Lumen | 40 W | Langlebiges Aluminiumgehäuse, geringer Stromverbrauch | Relativ hoher Stromverbrauch, Leuchtmittel nicht wechselbar |
Details zu einzelnen Modellen
Bamotoop f800
Platz 1 im Motorrad-Zusatzscheinwerfer Vergleich. Vorteile sind die passgenaue Elektronik für BMW, langlebige LEDs und die hohe Helligkeit.
Kewig K10
Platz 2 im Motorrad-Zusatzscheinwerfer Vergleich. Der Kewig Motorrad-Nebelscheinwerfer punktet durch seine technologische Ausstattung und Anpassungsfähigkeit. Mit einer Lichtleistung von 60 Watt und 6.000 Lumen bietet dieser Scheinwerfer eine hervorragende Sicht bei schlechten Wetterbedingungen. Die Kombination aus Bernstein/Gelb und Weiß in den Lichtmodi sowie diverse Warnlichtmodi verbessern die Sicherheit signifikant.
Dinfu Motorrad Zusatzscheinwerfer
Platz 3 im Motorrad-Zusatzscheinwerfer Vergleich. Der Motorrad-Zusatzscheinwerfer von Dinfu hat unsere Anerkennung verdient. Mit einer beeindruckenden Helligkeit von 4.000 Lumen und einer Farbtemperatur von 6.500 Kelvin bietet er ein helles, weißes Licht, das die Sicht bei Nachtfahrten erheblich verbessert.
Marchfa Kolome LED
Platz 6 im Motorrad-Zusatzscheinwerfer Vergleich. Das Produkt Kolome LED von Marchfa bietet eine Helligkeit von 3.000 Lumen und ist somit ein effektiver Motorrad-Zusatzscheinwerfer. Das Produkt setzt auf moderne LED-Technik.
Puig Zusatzscheinwerfer
Platz 7 im Motorrad-Zusatzscheinwerfer Vergleich. Das Puig LED Zusatzscheinwerfer Set ist eine gute Wahl für Motorradfahrer, die ihre Sicht bei Nacht oder schlechten Wetterbedingungen verbessern möchten. Die Scheinwerfer sind genehmigt und haben eine gute Leuchtkraft.
Was ist legal?
Scheinwerfer aufpimpen, Zusatzscheinwerfer montieren, was ist legal, was bietet der Zubehörmarkt und was sagt der TÜV dazu? Die gute Nachricht vorweg: Eingetragen werden muss nichts. Wenn legale Teile mit E-Zeichen verwendet werden, die nach geltenden Anbauvorschriften in der ursprünglichen Anbaulage installiert wurden. LED Retrofits für Auto- und Motorradscheinwerfer sind in der EU nicht legal.
Die einfachste Maßnahme, mehr Licht zu gewinnen ist die Scheinwerferwäsche: Schnell kommen 20% mehr Licht ans Ziel. Auch haben modernere Klarglasscheinwerfer eine höhere Lichtausbeute, als die Riffelglas-Varianten des letzten Jahrhunderts.
Die nächste Tuningstufe besteht in besseren Glühlampen: H7 ist besser als H4, Markenlampen von Philips und Osram bringen schon mit herkömmlicher Technik zwischen 60-130% mehr Licht auf die Straße. Dafür verantwortlich sind bessere Glaskolben-Materialien und Füllungen. Die Osram Night-Breaker Laser scheint die derzeit (2017) leistungsfähige H4/H7 Lampe zu sein.
Passende Voll-LED Scheinwerfer kommen ab 2015 allmählich auch serienmäßig für Motorräder in den Handel, unterliegen in Deutschland aber besonderen Vorschriften, wenn ihre Lichtemission über 2000 Lumen liegt.
Auch darunter schreibt der Gesetzgeber oft nicht auswechselbare Leuchtmittel und ein verklebtes Gehäuse vor. Beim aktuellen Scheinwerfer werden 2 Platinen mit LEDs für das Abblendlicht und eine (6 LEDs) für das Fernlicht, sowie ein Steuergerät verbaut. Bis auf die Trägerplatte sind alle Teile aus Kunststoff gefertigt, inklusive der hart beschichteten Linse. Einzelteile können (und dürfen laut Gesetzgeber) bei LED Scheinwerfern nicht ersetzt werden.
Die derzeit leistungsfähigste Technik ist immer noch die Xenon Gasentladungslampe, die (bisher) aus Kostengründen kaum Verwendung fand: Xenon-Scheinwerfer galten als blendanfällig und teuer, weil der Gesetzgeber nach StVZO ab einer Lichtausbeute von 2000 Lumen automatische Vorrichtungen zur Scheinwerferwäsche (cleaning) und eine (automatische Leuchtweitenregelung (leveling) vorschreibt, zumindest für das Abblendlicht.
LED Scheinwerfer sind oft als Nebelscheinwerfer im Originalzubehör (BMW) oder bei Touratech, SW-Motech, Louis etc. zu bekommen.
Wie schalten?
Die Benutzung von ständig oder mit Abblendlicht geschalteten Nebelscheinwerfern ist nicht legal, auch wenn man das 'klassische Beleuchtungsdreieck' oft sieht. Das Nebelscheinwerfer leuchten dürfen, wenn "Voraussetzungen für die Benutzung von Abblendlicht am Tag gegeben sind" (ADAC) gilt vornehmlich für Autos.
Tagfahrlicht (TFL)
Eine besondere Problematik ist das Tagfahrlicht (TFL) an Motorrädern. Die ECE-R 53 wurde am 1.4.2013 in deutsches Recht überführt, weswegen alle angebotenen TFL-Sets erst ab dem Stichtag an Motorrädern in Deutschland betrieben werden dürfen. In der StVO (§17) war bisher zu lesen, dass Motorräder dem Gebot unterliegen, ständig mit Abblendlicht zu fahren.
Eine weitere Mindestanforderung von TFL ist dessen Größe: 25 cm² Fläche gelten nach ECE-R87 als Mindestoberfäche. TFL von Touratech, Wunderlich oder Shin Yo können also zunehmend legal verwendet werden.
Rechtlich und einfach zu montieren sind verbesserte Leuchten von Markenherstellern wir Philips, Osram oder Beru. Für die Sockel H1, H7 und H4 sind ständig verbesserte und im Gegensatz zu Billigprodukten in der Qualität geprüfte Lampen am Start.
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