Mini Luftpumpe Fahrrad Test Vergleich: So Finden Sie die Richtige

Wenn's am Reifen zischt, als hätte man eine zu stark geschüttelte Sprudel-Flasche zu schnell geöffnet, dann ist klar: Jetzt herrscht erst mal Stillstand auf dem Trail. Wer neben dem schmal bereiften Renner auch ein Gravelbike bewegt, wünscht sich zwangsläufig eine Minipumpe, die den höheren Reifendruck für den Straßenpneu ebenso beherrscht wie das größere Volumen des Gravelreifens, damit der Boxenstopp im Pannenfall möglichst schnell Geschichte ist.

Mit einer großvolumigen Pumpe - im Marketing-Sprech „High Volume“ - lassen sich Gravelreifen schneller und komfortabler befüllen als beispielsweise mit der klassischen Mini-Pumpe a la „Wese“ (benannt nach dem früheren Radprofi Steffen Wesemann) von SKS. Mountainbike-Reifen fährt zwar inzwischen kaum mehr jemand mit mehr als 2 Bar Druck, doch dafür hat sich ihr Volumen in den vergangenen Jahren stetig vergrößert. 29 x 2,35 Zoll gilt heute als gesundes Maß für einen MTB-Reifen. Mit Minipumpen, deren Zylinder oft nicht größer sind als 60 Kubikzentimeter, bedeutet des ordentlich Hubarbeit für die Arme, bis die fetten Schlappen mit Luft betankt sind.

Spezielle High-Volume-Pumpen sollen Bike-Reifen deutlich schneller und komfortabler befüllen. Doch die Großvolumer haben nicht nur Vorteile, wie unser Test von elf aktuellen Modellen zeigt.

High-Volume-Minipumpen - großes Volumen ist Ansichtssache

Schon die Definition einer HV-Pumpe ist Ansichtssache. Während sich der Winzling von BBB noch zwischen Daumen und Mittelfinger spannen lässt, ist die Mini-Standpumpe von Lezyne groß wie eine Küchenrolle und ohne Rucksack nicht zu transportieren. Auch den Allround-Anspruch müssen die meisten Minipumpen mit dem Kürzel HV abtreten. Viele der Pumpen schaffen maximal 4 bis 5 Bar Druck - bei Lezyne ist sogar schon bei 2,4 Bar Schluss. Rennradreifen lassen sich damit nicht mehr befüllen.

Die Ausnahmen: Bei Blackburn kann man zwischen hohem Druck und großem Volumen umschalten. Und die schlanke Pro schafft generell bis zu 7 Bar. Dafür benötigt sie im Vergleich aber auch am meisten Hübe, um unser Testvolumen von 1 auf 2 Bar zu befüllen.

Pumpleistung: Die Unterschiede sind riesig

Während Lezyne mit gerade mal 28 Hüben 1 Bar Druck in den simulierten 2,35er-Reifen presst, muss man mit der Pro für dasselbe Volumen fast zehnmal so oft pumpen - das gleicht einer Folter für die Arme. Wenn zusätzlich zu kurze Griffe oder scharfe Kanten an das Handling erschweren, wird es doppelt anstrengend.

Winzige Griffhülsen wie bei BBB, Blackburn und Specialized sind schwer zu halten und man klemmt sich schnell die Finger.

Am komfortabelsten pumpt es sich mit den Minipumpen, die auch der haltenden Hand ausreichend Grifffläche bieten und im besten Fall über einen kleinen Schlauch verfügen. Der entkoppelt den Pumpvorgang vom Ventil und verringert Scherkräfte, die auf den Ventilkopf wirken. Bei Pumpen, die man direkt am Ventil klemmt (BBB, Blackburn und Specialized), fällt die Griffhülse oft so kurz aus, dass man sich schnell die Finger oder Handballen klemmt. Der Klappgriff der Klic HV von Crankbrothers ist zwar praktisch, doch hier stoßen die Knöchel leicht am Pumpengehäuse an - autsch!

Ein weiteres Manko der HV-Minipumpen: Mit dem Volumen steigen auch die Kräfte, die nötig sind, um die Luft in den Reifen zu drücken. Als besonders schwergängig haben sich Blackburn und Zéfal erwiesen. Topeak verringert die Kräfte über eine spezielle Doppelkammer, Specialized trickst mit der Pumpenlänge. Und bei Lezyne hält sich der Kraftaufwand im Rahmen, weil sich die Micro Floor wie eine Standpumpe am Boden abstützt.

Auch bei den Pumpenköpfen gibt es große Unterschiede. Die meisten Minipumpen werden entweder per Hebel geklemmt oder am Ventil aufgeschraubt. Erstere bauen in der Regel etwas größer und haben den Nachteil, dass beim Wechsel zwischen Presta- und Schrader-Ventil der Kopf umgebaut werden muss. Die Kleinteile verschwinden dann schnell mal in der Botanik. Auch die Klemmhebel sind nicht immer einwandfrei zu bedienen und häufig kantig oder friemelig.

Als besonders praktisch hat sich der Universalkopf der Blackburn erwiesen: Er bedient alle gängigen Ventilarten ohne lästige Umbauarbeiten. Ähnlich clever ist nur der Pumpenkopf von Decathlon, dessen T-förmiger Aufsatz auf der einen Seite Presta-, auf der anderen Seite Schrader-Ventile befüllt. Als angenehm und platzsparend haben sich Pumpenköpfe erwiesen, die einfach auf das Ventil aufgeschraubt werden. Um zwischen den Ventilarten zu wechseln, dreht man dann lediglich den Aufsatz der Minipumpen. Doch Vorsicht: Wenn das Ventilköpfchen nicht fest genug sitzt, schraubt man es nach dem Aufpumpen einfach mitsamt dem Pumpenkopf ab. Dann zischt die Luft aus dem Reifen, als hätte man eine Flasche Mineralwasser zu schnell geöffnet und man kann wieder von vorne beginnen.

Tech-Info: Die unterschiedlichen Pumpenköpfe

Umbaukopf

Der Umbaukopf ist etwas aufwendiger und kleinteiliger. Hier müssen der Pumpenkopf der Minipumpen aufgeschraubt und die Teile je nach Ventil richtig eingesetzt werden. Ein Klemmhebel sorgt für Halt auf dem Ventil. Einen Umbaukopf haben die Pumpen von Specialized, Syncros, Topeak, Zéfal.

Flip-Flop-Kopf

Auf dem Schlauch sitzt ein Adapter mit zwei unterschiedlichen Anschlüssen. Je nach Ventilart wird der Flip-Flop-Kopf entsprechend gedreht eingeschraubt. Diese Art Pumpenkopf wird per Gewinde auf das Ventil geschraubt und sitzt sehr sicher beim Pumpen. Die Pumpen von Crankbrothers, Lezyne, Pro sowie Sonderformen bei SKS und Decathlon sind mit Flip-Flop-Kopf ausgestattet.

Universalkopf

Der Universalkopf passt immer und ohne vorheriges Umrüsten auf jegliche Art von Ventil und ist daher besonders praktisch. Der Universalkopf wird per Hebel auf dem Ventil geklemmt. Zu finden an der Pumpe von Blackburn.

So haben wir getestet

Pumpleistung | 35 Prozent

Unser Prüfstand simuliert einen Reifen der Dimension 29 x 2,35 Zoll. Ausgehend von 1 bar Druck mussten alle Minipumpen das Testvolumen bis auf 2 bar füllen. Der Druck wurde dabei mit einem Präzisionsmanometer abgelesen, die benötigten Pumpenhübe haben wir in drei Durchgängen ermittelt. Am Ende hängt die Leistung von einem ausgeglichenen Maß aus Durchmesser und Hub der Pumpe ab. Ein voluminöser Zylinder füllt schnell auch große Reifen, benötigt bei steigendem Druck aber auch mehr Kraft und umgekehrt.

Handling/Ergonomie | 35 Prozent

Hier achten wir auf harte, scharfe Kanten, sowie die Griffigkeit und den Durchmesser der Minipumpen. Blankes Alu bietet häufig einen schlechteren Griff als etwa gummierte oder silikonbezogene Oberflächen. Auch das Klemmrisiko für Finger und Handballen durch zu kurze Griffhülsen fließt in die Wertung ein. Ebenso wie das Handling des Pumpenkopfes beim Aufsetzen und Klemmen am Ventil. Als weiteren Punkt bewerten wir die beim Pumpen benötigten Handkräfte.

Ausstattung | 15 Prozent

Bei der Ausstattung der Minipumpen achten wir auf das Vorhandensein einer Staubkappe für den Pumpenkopf, welche Ventilarten bedient werden und ob eine Rahmenhalterung geliefert wird. Zusatzpunkte gibt es etwa für Klappgriffe, CO2-Adapter etc. Eine hochwertige Verarbeitung mit geringen Toleranzen verspricht eine lange Lebensdauer der Pumpe.

Gewicht/Packmaß | 15 Prozent

Eine gewisse Größe ist für ein hohes Pumpvolumen unumgänglich. Dennoch spielt diese beim Transport in Rucksack, Hipbag oder Trikottasche eine Rolle. Auch bei der Montage am Rahmen ist eine schlanke Bauform von Vorteil. Beim Gewicht ist weniger mehr. Gute Modelle gibt es schon mit deutlich unter 150 Gramm.

Um eine einheitliche Testsituation zu schaffen, habe ich mir mein Hinterrad vom Bombtrack Beyond geschnappt, welches 29 Zoll groß ist und einen Continental RaceKing Reifen mit 2,2 Zoll Breite und Schlauch hat. Für den Test wurde der Reifen auf 0 Bar gesetzt. Anschließend habe ich mit jeder Pumpe 100 Pumpstöße in den Reifen/Schlauch gegeben und den dann vorhandenen Druck gemessen.

Blackburn AirStik SL Mini-Pumpe

Diese sehr kleine und leichte Pumpe hat mir mal Stephan geschenkt. Sie ist so gesehen ideal für das Bikepacking, braucht kaum Platz, passt in jede Tasche oder auch ins Trikot. Mit 60g (selbst gewogen) und einer Länge von 16 cm ist sie wirklich sehr kompakt. Diese Pumpe steckt man klassisch auf das Ventil und legt los. Beim Pumpen muss man aber aufpassen, dass man sich nicht versehentlich den Finger vorne klemmt.

Die 100 Pumpstöße gehen recht einfach, der Pumpenkopf wird auch nicht warm. Am Ende steht bei der Blackburn ein erreichter Luftdruck im Reifen von 0,31 Bar. Nach 200 Pumpstößen ist ein Druck von 0,77 Bar erreicht. Nicht schlecht.

Wenn ich von einem Zieldruck von 1,9 Bar ausgehe, dann braucht es rechnerisch um die 500 Pumpstöße, bis ich diesen erreicht habe. Der Preis der AirStik SL beträgt 28 Euro, was ok ist. Dafür bekommt man eine gut verarbeitete Pumpe, die sehr leicht und kompakt ist. Und die - mit etwas Geduld - dann auch Luft in den Reifen bringt.

Silca Tattico Mini-Pumpe

Bei der Tattico zieht man den Kopf mit einem Schlauch aus der Pumpe und klemmt diesen dann am Ventil fest. Anschließend funktioniert die Pumpe wie eine normale Luftpumpe und wird ausgezogen 41,5 cm lang. Der Kopf kann je nach Ventilart noch umgeschraubt werden. Also von Auto-Ventil auf französisches Ventil und umgekehrt.

Die Klemmung ist vorteilhaft, da so der Kopf festsitzt und man die Pumpe auch an Ventilen benutzen kann, die kein Gewinde aufweisen. Allerdings habe ich es mit der Tattico auch geschafft, den Ventilkopf leicht zu verbiegen. Durch das Pumpen entsteht ja auch eine Bewegung. Diese führte dann dazu, dass der Pumpenkopf sich bewegte und trotz Klemmung sich etwas löste und dadurch den Ventilkopf verbogen hat.

Aber wenn man das weiß, kann man dem Vorbeugen und ohne Beschädigungen arbeiten. Obwohl der Pumpenkopf an der Tattico zusammengeschoben durch eine Gummikappe geschützt ist, kommen Staub und Dreck mit der Zeit rein, was dann dazu führt, dass sich der Kopf nicht mehr so einfach aus der Pumpe ziehen lässt.

Im Test hat die Tattico dann nach 100 Pumpstößen einen Druck von 0,43 Bar im Reifen aufgebaut. Da hätte ich etwas mehr erwartet. Aber nach weiteren 100 Pumpstößen habe ich schon einen Druck von 1,22 Bar. Das ist nicht schlecht.

Beim Pumpen wird natürlich der Pumpkörper etwas warm, aber nicht unangenehm. Laut Hersteller kann die Tattico bis zu 7 Bar maximal leisten.

BBB Doubleshot Mini-Pumpe

Diese neue Pumpe von BBB ist interessant, denn hier wurde im Prinzip eine “normale” Luftpumpe geteilt und kompakt zusammengesteckt. Die BBB ist mit nur 83g die zweit-leichteste Pumpe in diesem Vergleich (selbst gewogen), kostet allerdings auch 60 Euro. Sie ist aus Aluminium gefertigt und besteht aus zwei Teilen, die zum Pumpen dann zusammengeschraubt werden. Zum Transport werden die Pumpenteile zusammengeschoben. Damit sind sie Maße 12 cm Länge x 4 cm Breite. Das macht sie angenehm kompakt und ideal zum Transport, wenn es auf Platz und Gewicht ankommt.

Nach 100 Pumpstößen hat die BBB einen Luftdruck von 0,35 Bar aufgebaut. Das ist nur wenig mehr als die Blackburn. Und 19% weniger Druck als die Tattico nach 100 Stößen.

Ich habe mit dieser Pumpe den Test sogar mehrmals gemacht und dabei war der niedrigste erreichte Luftdruck auch mal nur 0,26 Bar. Da hätte ich allerdings etwas mehr erwartet, aber vermutlich liegt die BBB mit diesen Werten einfach auch nur im Mittel, angesichts Kompaktheit und Gewicht.

Lezyne Micro Floor Mini-Pumpe

Das sind einfach unterschiedliche Voraussetzungen, denn die Lezyne bringt mehr Volumen und Power mit.

Die Micro Floor braucht auch etwas mehr Platz als die Tattico, denn komprimiert misst sie 30cm Länge x 5 cm Breite.

Im Test hat die Tattico dann nach 100 Pumpstößen einen Druck von 0,43 Bar im Reifen aufgebaut. Da hätte ich etwas mehr erwartet. Aber nach weiteren 100 Pumpstößen habe ich schon einen Druck von 1,22 Bar. Das ist nicht schlecht.

Beim Pumpen wird natürlich der Pumpkörper etwas warm, aber nicht unangenehm. Laut Hersteller kann die Tattico bis zu 7 Bar maximal leisten.

Minipumpen im Einzeltest

Crankbrothers Klic HV CO2

  • Preis: 50 Euro
  • Gewicht / Größe: 125 g / 223 x 25 mm
  • Ventilart: Presta / Schrader
  • Hübe/Bar / Max. Druck: 88 / 7,6 bar
  • Ausstattung: Klappgriff, Schlauch, Magnetkupplung, CO2-Adapter, Halterung
  • Pumpleistung: 2/5
  • Handling: 3/5
  • Ausstattung: 5/5
  • Gewicht/Packmaß: 5/5

Mit all ihren Gimmicks - drehbarem Staubschutz, Klappgriff, Magnetkupplung, CO2-Aufsatz - ist die Klic HV ein nettes Spielzeug für Technik-Fans. Man benötigt wenig Kraft, dafür aber vergleichsweise viele Hübe, um den Reifen auf Druck zu bekommen. Mit maximal 7,6 bar bringt sie auch schmalere Pneus wieder ins Rollen.

Decathlon MTB Pump

  • Preis: 15 Euro
  • Gewicht / Größe: 208 g / 250 x 29,5 mm
  • Ventilart: Presta / Schrader
  • Hübe/Bar / Max. Druck: 55 / 4 bar
  • Ausstattung: Auszieh-Schlauch, Staubkappe, Einrastfunktion, Teleskop-Zylinder
  • Pumpleistung: 4/5
  • Handling: 4/5
  • Ausstattung: 2/5
  • Gewicht/Packmaß: 4/5

Decathlon liefert mit der MTB Pump einen Preis-Leistungs-Knaller. Bis auf den fummeligen Schlauchauszug ist sie eine echte Empfehlung, wenn man schnell viel Volumen in den Reifen bringen möchte. Der Ventilanschluss ist clever gelöst und passt ohne Umschrauben auf Presta- oder Schrader-Ventile. Mit maximal 4 bar bringt sie schmalere Pneus aber nur auf „Das-reicht-nach-Hause-Druck“.

Pro Minipump Performance HV

  • Preis: 33 Euro
  • Gewicht / Größe: 101 g / 210 x 20 mm
  • Ventilart: Presta / Schrader
  • Hübe/Bar / Max. Druck: 100 / 7 bar
  • Ausstattung: ausziehbarer Schlauch, Staubkappe, Halterung
  • Pumpleistung: 1/5
  • Handling: 4/5
  • Ausstattung: 2/5
  • Gewicht/Packmaß: 4/5

100 Hübe pro Bar sind eine Ansage, 100 Gramm ebenfalls - das Erste allerdings im negativen, das Zweite im positiven Sinne. Die geringen Handkräfte und das kleine Packmaß sprechen für die Pro. Als reine Gravelrad-Pumpe würden wir sie nicht empfehlen, dafür taugt sie auch fürs Rennrad mit breiten Reifen, ist eher eine Allrounderin mit Minimalgewicht. Der kleine Schlauch und die Schutzkappe sind praktisch, die Verarbeitung des Ventilkopfes wirkt verbesserungsfähig.

SKS Airflex Explorer

  • Preis: 35 Euro
  • Gewicht / Größe: 135 g / 205 x 31 mm
  • Ventilart: Presta / Schrader
  • Hübe/Bar / Max. Druck: 61 / 5 bar
  • Ausstattung: Staubkappe, ausziehbarer Schlauch, Softgriff, Halterung
  • Pumpleistung: 3/5
  • Handling: 4/5
  • Ausstattung: 5/5
  • Gewicht/Packmaß: 5/5

Bis auf die vergleichsweise hohen Handkräfte und minimales Spiel des Kolbens im Zylinder ist die SKS eine absolut empfehlenswerte Pumpe für Gravelbikes. Dank der mittigen Teilung bietet sie beiden Händen einen sicheren Griff, die Gummierung an der Pumphand ist sehr komfortabel. Auch der Pumpenkopf, der sich sehr einfach zwischen Presta- und Schrader-Ventilen umschrauben lässt, überzeugt.

Minipumpen sollen bei jeder Fahrt dabei sein, dürfen am Fahrrad nicht stören. Fünf der getesteten Modelle lassen sich am Rahmen befestigen, passende Halter werden mitgeliefert. Die sechste Pumpe ist so klein, dass sie in die Jackentasche passt. Notfalls auch in die eines Rennradtrikots.

Die getesteten Modelle im Überblick

Modell Gewicht Länge Ventilart Material Maximaldruck
Topeak Micro Rocket 55 g / 65 g (ohne Halterung) 16 cm Presta/Sclaverand Carbon/Aluminium 11 Bar
BBB Traveller Telescopic 248 g 36,9 cm Presta und Schrader (Auto) Aluminium 8 Bar
Lezyne Pocket Drive Pro 98 g 14 cm Presta und Schrader/Auto Aluminium 11 Bar
SKS Airflex Racer 105 g 19,6 cm Presta/Sclaverand Aluminium 8 Bar
HiLo Sports Tour Air 90 g 19 cm Presta und Schrader (Auto) Aluminium 6 Bar
Xiaomi Mi Portable Electric Air Compressor 500 g 12,4 cm Presta und Schrader (Auto) Kunststoff 10,2 Bar

Komfortabel ist die Arbeit mit keiner der getesteten Pumpen. Sie sind für den Notfall unterwegs gedacht. Für das schnelle Aufpumpen zu Hause würden wir auf jeden Fall eine Standluftpumpe empfehlen.

Bei der Auswahl spielen Kriterien wie Maximaldruck, Volumen, Praxistauglichkeit und nicht zuletzt das Gewicht eine Rolle. Wer mit einem E-Bike unterwegs ist, das bereits 23 Kilogramm wiegt, kann zu einer großen, bequemen Pumpe greifen. Rennradfahrer und Mountainbiker wollen Gewicht sparen: Sie sind mit kleinen Geräten besser bedient. Doch nicht alle sind in der Lage, einen Rennradreifen auf 7 bar zu bringen.

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