Mini Motorrad 125 ccm Test: Die besten Modelle im Vergleich

Motorrad oder Spielzeug? Wieso nicht beides? Mini-Bikes sind die ultimativen Spaßbringer, dank ihrer kleinen Kubatur sehr wirtschaftlich und kosten meist unter 5.000 Euro. Zu welchen Motorrädern soll man also greifen? Kurzer Hinweis: Alle Motorräder in dieser Liste kommen mit Straßenzulassung und können (zumindest in manchen Ländern) im Jahr 2020 neu gekauft werden. Ginge es nur um Fun-Bikes für die Supermoto-Strecke könnten wir auch Pit-Bikes inkludieren, doch wir wollen uns heute jenen Motorrädern widmen, die man auch auf Achse zur Strecke bewegen.

Autofahrer können für kleines Geld den vereinfachten Führerschein Klasse B196 für Leichtkrafträder machen. Doch welche Modelle eignen sich für Neu-Biker? Hier finden Sie die interessantesten Motorräder mit 125 cm³ Hubraum.

Du suchst nach Fahrspaß, Wendigkeit und einem echten Motorradgefühl - und das alles mit Führerscheinklasse A1 oder Code111? Dann sind 125ccm-Motorräder mit Schaltgetriebe genau das Richtige für dich! Sie bieten nicht nur einen idealen Einstieg in die Welt der motorisierten Zweiräder, sondern überzeugen auch durch ihr sportliches Design, moderne Technik und erstaunliche Leistung im kleinen Hubraumsegment.

Für viele Jugendliche bedeutet der A1-Führerschein den Start in die Welt motorisierter Mobilität und das Leichtkraftrad den ersten Schritt zur Unabhängigkeit. Zahlreiche Hersteller bieten deshalb 125er-Versionen ihrer großen Modelle an. Mit Einführung der Schlüsselklasse B196 ist zudem der potenzielle Kundenkreis deutlich größer geworden und auch darauf wurde mit der Einführung klassischer Motorräder mit 125 ccm Hubraum reagiert. Die interessantesten und beliebtesten 125er mit aktuellen Infos zum Jahrgang 2025 haben wir für euch zusammengestellt.

Neue 125er im Jahr 2025

Hier die Neuheiten, die die Hersteller im Jahr 2025 mit 125 cm³ Hubraum auf den Markt bringen: Es sind fünf Modelle, von der Aprilia 125 SX/RX bis zur KTM 125 Enduro R. Der weiterhin 11 kW/15 PS starke Einzylindermotor wurde für die Abgasnorm Euro 5+ fit gemacht. Im Zuge der technischen Anpassungen wurde das Drehmoment von 11 auf 11,5 Newtonmeter erhöht. Statt wie bisher Edelstahl-Optik, trägt der Auspuffendtopf nun ein mattschwarzes Finish.

Zu den weiteren Neuerungen gehört eine Umstellung auf LED-Leuchten, die zusammen mit neuen Verkleidungsteilen und einem neuen Farbschema für optische Frische sorgen. Das Cockpit bietet künftig ein rechteckiges Farbdisplay. Das ABS wurde um eine Anti-Überschlag-Funktion erweitert. Für den Sozius gibt es Haltegriffe. Optional ist ein USB-Anschluss bestellbar.

SX und RX unterscheiden sich vor allem hinsichtlich Radgrößen, Bereifung und Bremsen. Die Supermoto-Variante SX bietet Straßenbereifung, kleinere Räder und klassische Scheibenbremsen. Bei der Enduro-Version RX setzt Aprilia auf ein großes 21-Zoll-Vorderrad und ein 18-Zoll-Hinterrad, Stollenbereifung und Scheibenbremsen im Wave-Stil.

Das 125er-Duo von Aprilia kommt voraussichtlich im Frühjahr auf den deutschen Markt. Die Preise dürften leicht steigen.

Benelli erweitert seine Modellpalette für die Saison 2025 um die beiden Leichtkrafträder BKX 125 und BKX 125 S. Während erstere als Leicht-Enduro mit Speichenrädern, grobstolligen Reifen und 18 Zentimetern Federweg an den Start geht, ist die 125 S das Supermoto-Pendant mit sportlichen Onroad-Reifen, Gussfelgen, 15 Zentimetern Federweg und weniger Verkleidungsteilen.

In beiden Fällen schickt ein Einzylindermotor 11 kW/15 PS über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Kettenantrieb ans Hinterrad. Damit dürften die Fahrer der beiden Hochbeiner in dreistellige Geschwindigkeitsregionen vorstoßen können. Der wassergekühlte Single mit Einspritzung soll 2,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Der 12-Liter-Tank ermöglicht so eine theoretische Reichweite von 500 Kilometern. Zur Ausstattung der 142 bzw.

Zu den Neuteilen der Saison 2025 gehören der Tank, die Seitenverkleidungen und der Motorspoiler. Erstmals zu haben sind eigens für die Grom konzipierte Zubehörteile. Optional oder im Paket sind Handprotektoren, Windschild, Satteltaschen, eine Gepäckbrücke sowie eine Rücksitztasche erhältlich.

Außerdem lassen sich bei der 2025er Grom einzelne Karosserieteile leicht abnehmen, wodurch sich die Fläche für individuelle Aufkleber, Grafiken und Folierungen vergrößert. An der Technik ändert sich nichts, der Verbrauch liegt nach wie vor bei moderaten 1,5 Litern pro 100 Kilometer. Der Preis für die 2025er-Grom beträgt 4000 Euro (zzgl.

Trotz des kleinen Hubraums sind hochwertige Komponenten wie WP-Federung, Aluminiumgussräder, ABS und Traktionskontrolle an Bord. Das gleichzeitig moderne und minimalistische Design macht die beiden 125er zu einem stylishen Duo im Segment der Leichtkrafträder.

Die Rahmen der Bikes sind aus Stahl-Gitterrohr gefertigt und ermöglichen eine seitliche Positionierung des hinteren Federbeins, was die Absenkung der Sitzbank erlaubt. Alle Modelle erhielten Kurven-ABS, wurden leichter und sollen dank neuer Federelemente und neuer Aluschwinge sowie neuem Lenker besser fahrbar sein. Neu sind auch die Motoren, die jedoch bei einer Leistung von 11 kW/15 PS bleiben. Eine Easy-Shift-Funktion erlaubt kupplungslose Gangwechsel.

Im Cockpit warten die Bikes mit einem 5-Zoll-TFT-Display samt neuen Konnektivitätsfunktionen auf. Auch die neue LED-Beleuchtung und ein in Details modifiziertes Design prägen das neue Modelljahr. Die Preise liegen bei 5400 bzw.

Der Einzylinder ist eng mit der 125er-Duke verwandt, setzt allerdings auf eine Enduro-Aufmachung, größere Speichenräder mit Stollenbereifung sowie ein WP-Fahrwerk mit 23 Zentimetern Federweg.

Der flüssigkeitsgekühlte Single der 125er-Enduro leistet 11 kW/15 PS. Fahrwertig ist die Maschine 152 Kilogramm leicht, der Einstiegspreis liegt bei 5500 Euro. Bei der weitgehend nach gleichem Muster gestrickten 390 Enduro R sind es 159 Kilogramm versus 33 kW/45 PS.

Top 10 der 125ccm Motorräder

1. KTM 125 Duke

Aggressives Design, sportlicher Motor und überaus beliebt. Wer sich nach einer sportlichen 125er umschaut, wird an der KTM 125 Duke kaum vorbeikommen. Gerade jüngere Fahrer und Einsteiger fühlen sich auf Anhieb wohl, denn Motor, Ergonomie und Auftritt lassen keinen Zweifel an den sportlichen Wurzeln und den Anleihen an den großen Naked-Schwestern 390 und 790 Duke.

Technische Details KTM 125 Duke

  • Motor wassergekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 9.500 U/min
  • Drehmoment 12 Nm bei 7.500 U/min
  • Geschwindigkeit 125 km/h
  • Bremssystem ABS
  • Preis ab 5.499,-- Euro (ab Werk)

2. Honda CB125R

Die Honda CB125R ist ein Leichtkraftrad im Naked-Bike-Gewand. Fahrwerk und Ergonomie lassen den Fahrer auch mit 125 Kubik und 15 PS sportlich und souverän durch die Stadt und über Land fahren. Für die Honda CB125R stand die große Schwester CB650R Pate. Die Bedienelemente und das 5-Zoll-TFT können locker mit den großen Neo-Sports-Café-Geschwistern mithalten.

Technische Details Honda CB125R

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11,6 Nm bei 8.000 U/min
  • Geschwindigkeit 105 km/h
  • Bremssystem ABS
  • Preis ab 5.499,-- Euro

3. Aprilia SX 125

Hochbeinig, leicht und extrovertiert. Die Aprilia SX 125 ist eine typische Supermoto, die zum Spielen auffordert. Wheelies, Stoppies, Schräglagen - Hauptsache Spaß haben und auffallen. Mit ABS, Stoppie-Control und drei auffälligen Farboptionen spricht die Aprilia SX 125 eine ebenso junge wie spaßorientierte Zielgruppe an. Mit nur 134 kg Gewicht fahrfertig und einer Maximalleistung von 15 PS bietet sie eines der besten Leistungsgewichte ihrer Klasse.

Technische Details Aprilia SX 125

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, OHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.500 U/min
  • Drehmoment 11,4 bei 8.500 U/min
  • Geschwindigkeit 110 km/h
  • Bremssystem ABS
  • Preis ab 4.499,-- Euro (ab Werk)

4. Suzuki GSX-S125

Suzuki selbst bezeichnet die GSX-S125 als Leichtgewichts-Roadster und bei nur 135 kg fahrbereit kann man das durchaus so stehen lassen. Als Naked Bike auf das Wesentliche reduziert, hat sie dennoch ABS, schicke Zehnspeichenfelgen und den Motor der Supersport-Schwester GSX-R125 an Bord. Dank Leichtbaurahmen und fehlender Verkleidung bietet sie aber das bessere Leistungsgewicht.

Technische Details Suzuki GSX-S125

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11 Nm bei 8.500 U/min
  • Geschwindigkeit 112 km/h
  • Bremssystem ABS
  • Preis ab 4.550,-- Euro (ab Werk)

5. Beta RR Motard 4T 125 LC

Die Betas sind zwar auch für den Straßenverkehr zugelassen, fühlen sich jedoch in den Enduro-Varianten im Gelände eindeutig wohler. Leicht, hochbeinig und konsequent auf Performance getrimmt, sind sowohl Motard- als auch Enduro-Version eher Spezialisten und keine gefälligen Alltagsgefährten. Im richtigen Umfeld eingesetzt, gibt es allerdings wenige Motorräder mit 125 Kubik, die so viel Spaß machen können wie eine Beta RR 125 als Motard auf der Straße oder als Enduro im Gelände.

Technische Details Beta RR Motard 4T 125 LC

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, SOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 12,2 Nm bei 8.000 U/min
  • Geschwindigkeit 115 km/h
  • Bremssystem CBS
  • Preis ab 4.690,-- Euro (ab Werk)

6. Kawasaki Z125

Als typische Vertreterin der Kawasaki Z-Familie ist die Z125 im Sugomi-Design mit einem Gitterrohrrahmen ausgestattet und durch die freundliche, aber dennoch sportliche Auslegung von Ergonomie und Motor bei Einsteigern sehr beliebt. Mit 147 kg kein Leichtgewicht, dafür aber mit Zwei-Kanal-ABS und einer einstellbaren Federung gut ausgestattet.

Technische Details Kawasaki Z125

  • Motor flüssigkeitsgekühlter Einzylinder, 4-Takt, DOHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11,7 Nm bei 7.700 U/min
  • Geschwindigkeit 114 km/h
  • Bremssystem ABS
  • Preis ab 5.245,-- Euro

7. Honda Monkey 125

Die Monkey ist ein echter Klassiker unter den Fun-Bikes. Erstmals zu Beginn der 1960er-Jahre aufgelegt, erfreut sich die Honda Monkey immer noch und wieder größter Beliebtheit. Ikonisches Design, viel Chrom, stilgebende Formen, nur 104 kg fahrfertiges Gewicht und eine lange, traditionsreiche Geschichte lassen beim Anblick der Monkey noch immer die Augen vieler Motorradfahrer erstrahlen.

Technische Details Honda Monkey 125

  • Motor luftgekühlter Einzylinder, 4-Takt, SOHC
  • Leistung 6,9 kW (9,4 PS) bei 6.750 U/min
  • Drehmoment 10,7 Nm bei 5.500 U/min
  • Geschwindigkeit 91 km/h
  • Bremssystem ABS
  • Preis ab 4.999,-- Euro

8. Honda Dax 125

Honda macht sich gar nicht erst die Mühe, zu verbergen, was die Dax 125 sein soll: ein Gute-Laune-Bike mit drehfreudigem Motor, minimalen Abmessungen und spielerischem Handling. Angelehnt ist sie, ähnlich wie die Monkey 125, an das Mini-Motorrad-Original aus den späten 1960er-Jahren. Rahmen, Fahrwerk, Bremsen und Elektrik sind komplett neu, geblieben sind das Design und die Idee hinter der Dax: Freude haben.

Technische Details Honda Dax 125

  • Motor luftgekühlter Einzylinder, 4-Takt, SOHC
  • Leistung 6,9 kW (9,4 PS) bei 7.000 U/min
  • Drehmoment 10,8 Nm bei 5.000 U/min
  • Geschwindigkeit 91 km/h
  • Bremssystem ABS
  • Preis ab 5.199,-- Euro

9. Yamaha XSR125

Als Sport-Heritage-Bike hebt sich die XSR125 stilvoll vom üblichen A1-Look ab. Zeitloses Design und eine umfangreiche Ausstattung wie ABS, LED-Scheinwerfer und dasselbe LCD-Cockpit wie in den Modellen XSR700 und XSR900 dürften ür stilbewusste A1-Fahranfänger, Wiedereinsteiger und Fahrer mit B196-Berechtigung interessant sein. Schmale 2,1 Liter/100 km gibt Yamaha als Verbrauch an. Macht fast 500 km Reichweite mit einer Tankfüllung (10 Liter).

Technische Details Yamaha XSR125

  • Motor wassergekühlter Einzylinder, 4-Takt, OHC
  • Leistung 11 kW (15 PS) bei 10.000 U/min
  • Drehmoment 11,5 Nm bei 8.000 U/min
  • Geschwindigkeit 116 km/h
  • Bremssystem ABS
  • Preis ab 5.399,-- Euro

10. Hyosung GV 125 S AQUILA

Mit einem 3-Ventil-60-Grad-V2-Motor und Bobber-Optik sticht die GV 125 S Aquila von Hyosung im 125er-Markt sowohl technisch als auch optisch heraus. Dazu tragen auch die relativ niedrige Sitzhöhe von 710 mm, ein markantes Luftfiltergehäuse und die breiten Reifen bei. Zubehör wie Seitenkoffer und Wetterschutzscheibe ermöglichen dann sogar noch die Transformation zum langstreckentauglichen Cruiser.

Weitere interessante 125ccm Modelle

  • Zontes 125-G1: Das 125er-Naked-Bike von Zontes verspricht bei einem Verbrauch von 2,0 l/100 km und einem 20-Liter-Tank exakt 1.000 Kilometer Reichweite.
  • Yamaha R125: Die R125 von Yamaha hat ihre Wurzeln klar erkennbar im Rennsport.
  • Husqvarna Svartpilen 125: Naked-Bike-Design, aufrechte Sitzposition und Stollenreifen machen aus der Svartpilen 125 von Husqvarna ein Bike, das nicht nur in der City, sondern auch auf losem Untergrund bewegt werden kann und will.
  • Aprilia RS 125: Die RS 125 ist Aprilias Angebot zum „Einstieg in die Superbike-Welt“.
  • Benelli BN 125: Simpel, kompakt und günstig ist die Benelli BN 125.
  • Honda CB125F: Luftgekühlter, sparsamer Einzylinder-Motor, lediglich 117 kg Gewicht vollgetankt.
  • Honda MSX 125 Grom: Wie die Monkey und die Dax ist die Grom ein Mini-Motorrad für ein urbanes Umfeld.
  • Kawasaki Ninja 125: Die Ninja-Familie steht bei Kawasaki für Sport und Leistung.
  • KTM RC 125: Auch die KTM RC 125 ist vollverkleidet, hat einen Stummellenker und einen auf Performance abgestimmten Einzylinder-Motor.
  • Aprilia Tuono 125: Ein Sportler für die Straße und die Tour.
  • Fantic Caballero Scrambler 125: Mit der Caballero Scrambler 125 von Fantic fällt man auf.
  • Suzuki GSX-R125: Suzuki bewirbt die 125er mit dem Slogan „Supersport für Newcomer“ und verspricht echte Renngefühle.
  • Brixton Crossfire 125: Kurzes Heck, durchgehende Sitzbank, gerader Lenker und die Spiegel an den Lenkerenden - die Crossfire 125 von Brixton ist ein Neo-Café-Racer.

Mini-Bikes im Detail

Honda MSX 125 Grom

Sie war das Motorrad, das den Mini-Bike Trend neu gestartet hat: Die Honda MSX 125, bzw. Grom (Bezeichnung in Amerika). Kaum jemand rechnete mit solch einem Mini-Bike, von dem das MSX im übrigen für "Mini Street X-treme" steht. Schnell wurde es zu einem beliebten Stunt-Bike, besonders im größenwahnsinnigen Amerika erfreut sich die kleine Honda an großer Popularität. Dank Honda-typischer Qualität gilt sie als sehr hochwertiges Mini-Bike, das mit einem großen Zubehörangebot aus aller Welt für die verschiedensten Einsatzzwecke umgebaut werden kann. Mit der MSX war es nur eine Frage der Zeit, bis Honda die Monkey 125 auf der selben Technik wieder baut. 2018 war es dann soweit und auch wir bei 1000PS mussten zuschlagen. Egal wie kurz - jede Fahrt zaubert ein Lächeln ins Gesicht und auch bei Passanten kommt das charmante Mini-Bike mit seiner klassischen Optik und der kompakten Größe sehr gut an. Wenn man es herausfordern möchte, kann man sie auch auf der Supermoto-Strecke bewegen, doch ihre eingeschränkte Schräglagenfreiheit und das weiche Fahrwerk eignen sich besser für Stadt und Landstraße.

Skyteam Gorilla 125

Zweifelsfrei das kleinsten Fun-Bike in unserer Auswahl: der Skyteam Gorilla 125. Als Nachbau der klassischen Honda Monkey übernimmt sie auch ihre Ausmaße und kann mit ihren 61 Kilogramm eigentlich von A nach B getragen werden - wie beim 1000PS Skyteam Test bewiesen wurde! Vauli bezeichnet sie als die spaßigste unter den spaßigen Skyteam-Modellen. "Der ultrakurze Radstand von nur 900 Millimetern sorgt dafür, dass man, wenn man weit hinten auf dem kurzen und 660 Millimeter niedrigen Sattel Platz nimmt, fast über der Hinterachse sitzt und auf Zuruf Wheelies produziert.

Benelli TNT 125

Mini-Bike mit einem Hauch italienischem Design. Die Benelli TNT 125 beglückt uns auch schon seit einigen Jahren und bietet - zumindest optisch - etwas anderes im Fun-Bike Segment. Mit ihrem Doppel-Auspuff und dem auf der Schwinge montiertem Kennzeichen ahmt sie große italienische Legenden nach und das zu einem attraktiven Preis.

Brixton Crossfire 125 XS

Das neueste Mini-Bike im Bunde stammt aus Österreich: die Crossfire 125 XS von der jungen Marke Brixton. Wir hatten sie bereits im Test und was sollen wir sagen: Wir sind begeistert! Für unter 2.000 Euro bekommt man ein sportliches Fun-Bike, das sowohl auf der Landstraße, als auch auf der Supermoto-Strecke voll überzeugt! Klar muss man für den Preis Abstriche machen, doch wen wunderts - von irgendwo muss der Preis ja kommen. Wir überlegen bereits, ein Tune-Up Projekt zu starten.. mal sehen, was die nächste Saison bringt.

Roller vs. Motorrad

Worin unterscheiden sich eigentlich Motorräder vom Roller, auch wenn beide über einen 125 ccm Motor verfügen? Klingt eigentlich recht trivial. Hier sind die wesentlichsten Unterschiede zusammengefasst:

  • Schaltung vs. Automatik: Die meisten Roller haben eine Automatik, während Motorräder eine manuelle Schaltung und Kupplung haben.
  • Fahrverhalten: Motorräder haben oft bessere Fahrwerke, bessere Bremsen und fühlen sich stabiler an.
  • Stauraum: Roller haben oft ein Helmfach unter der Sitzbank.
  • Optik: Roller sind praktisch, aber Motorräder haben einfach einen cooleren Look.

Elektro-Alternativen

Reine Puristen und Benzinbrüder werden sie meiden: Die Rede ist von Elektromotorrädern als ernst gemeinte Alternative. Themen wie Reichweite, Betriebskosten, Umweltschutz sind nur einige der zahlreichen Streitthemen im Dunstkreis der E-Mobilität, die auch vor E-Motorrädern nicht halt machen. Aber was bedeutet eigentlich der Umstieg von Verbrenner auf Elektro im Alltag? Für wen eignen sich die elektrifizierten Alternativen und welche Modelle können mit ihren verbrennenden Artgenossen mithalten?

Wenn du auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Alternative zu Verbrennern bist, aber nicht auf Fahrspaß verzichten willst, könnten diese drei Modelle genau das Richtige für dich: die Super Soco TCmax, die NIU RQi und die Kawasaki Ninja e-1.

ModellLeistungHöchstgeschwindigkeitReichweiteBesonderheiten
Super Soco TCmax3.900 Watt95 km/h110 kmHerausnehmbarer Akku
NIU RQi7,5 kW110 km/h120 kmSmartphone-Konnektivität, adaptiver Scheinwerfer
Kawasaki Ninja e-19 kW (12 PS)100 km/h72 kmSportliches Design

Ja, Elektromotorräder in der 125er-Klasse können alltagstauglich sein - solange du deine Fahrweise und Ladeinfrastruktur ein wenig berücksichtigst. Wenn du täglich nur 50-80 km pendelst, sind diese Modelle ideal.

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