Elektro-Roller mit Wechselakku im Test: Die besten Modelle für die Stadt

Wer in der Stadt wohnt und sich für Elektromobilität interessiert, hat oft ein Problem: Im vierten Stock kann man nicht wie auf der Auffahrt des Grundstücks Akkus aufladen. Es sei denn, die Batterien lassen sich aus dem Fahrzeug herausnehmen und in die Wohnung tragen. Grund genug für AUTO BILD, eine Übersicht elektrischer Roller mit herausnehmbaren Akkus zusammenzustellen. Die Liste beginnt beim skurrilen Cake Ösa Flex aus Schweden und endet beim schönen Trinity Uranus. Mittendrin: der Honda EM:1 mit einem an Wechselstationen tauschbaren Akku. Dazu die bezahlbaren Unu Move und Pro, der Next Mojito und die e-Schwalbe.

Die Top-Modelle im Überblick

Im Folgenden werden einige der interessantesten Elektro-Roller mit Wechselakku detaillierter vorgestellt:

Cake Ösa Flex

Die schwedische Firma Cake baut Designerstücke auf zwei Rädern. Motto: Weniger ist mehr. Das Modell Cake Ösa Flex kommt mit fünf PS. Die Reichweite des schwedischen Designstücks wird mit 120 Kilometern angegeben. Der Akku kann zum Laden herausgenommen werden. Dazu bietet der Hersteller jede Menge Zubehör und diverse Optionen für die unterschiedlichsten Transportaufgaben an.

Ein cleveres, Cake-eigenes Detail ist die Position des Elektromotors. Er sitzt koaxial zur Schwingenachse und sorgt so dafür, dass der Zahnriemen stets konstant gespannt bleibt.

Emco Nova

Wer nach einem elektrischen Roller mit ganz klassischem Äußeren sucht, der ist beim Emco Nova richtig. Emco ist im Roller-Segment eine feste Größe. Das gilt auch für klassisch designte Scooter wie den Nova. Dessen zehn Zoll kleine Rädchen sind nicht immer ideal für die Fahrstabilität. Aber die herausnehmbaren Akkus machen das Laden in der Stadt super angenehm.

Es beginnt beim Nova mit 2,3 PS und einem 28-Ah-Akku. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 45 km/h, die Reichweite gibt der Hersteller je nach Version mit 50 bis 130 Kilometern an. Die Ladezeit beträgt zwei bis vier Stunden.

e-Schwalbe

Die neue Generation der Elektro-Schwalbe fährt mit tauschbaren Batterien vor. Ein Akku wiegt laut Hersteller 9,4 Kilogramm und soll für eine Reichweite von 50 Kilometern gut sein. Mit zwei Akkus verdoppelt sich die Reichweite. Ein Energiespeicher soll sich in nicht mal 15 Sekunden tauschen lassen. Als Version L1e leistet die e-Schwalbe 2,3 kW und bringt es auf maximal 45 km/h. Fünf Farben stehen zur Wahl.

Govecs Elmoto Loop

Auf den ersten Blick kaum zu glauben: Der Elmoto Loop bietet alles, was ein E-Zweirad braucht. Energieversorger EnBW startete vor zehn Jahren einen Modellversuch zum Thema Elektromobilität. Es entstand das Fahrzeug, das heute unter dem Namen Elmoto Loop auf dem Markt ist. Produktion und Vertrieb übernimmt inzwischen Schwalbenmutter Govecs aus München.

Der Elmoto Loop ist immer noch eines der leichtesten elektrischen Fahrzeuge überhaupt. Die Fahrstabilität stimmt. Das Hinterrad wird von einem 2,7 PS starken Radnabenmotor angetrieben. Der Akku in der Rahmenmitte kann herausgenommen werden. Darüber hinaus gibt es ein Staufach, um das Ladegerät mitzunehmen, eine USB-Buchse und eine Smartphone-App.

Govecs Flex

Ein neueres E-Zweirad aus dem Hause Govecs hört auf den Namen Flex. Zwei Lackfarben stehen zur Auswahl: "Vanilla White" und "Sunshine Yellow". Eine zweite Batterie kann auf Wunsch dazu gekauft werden. Ein Top Case und eine externe Ladestation für zu Hause stehen als Zubehör zur Verfügung.

Der E-Motor des Flex leistet 2,3 kW. Dem ausgeklügelten Batteriemanagement-System schreibt Govecs zu, dass der Flex bis acht Prozent Akkukapazität mit Höchstgeschwindigkeit gefahren werden kann. 16-Zoll-Reifen und hydraulische Scheibenbremsen sollen für eine hohe Fahrstabilität und Laufruhe sorgen. Die Akkus kommen ohne eigene Stecker aus und können aus dem Roller herausgenommen werden. Besonders attraktiv: Ein Akku wiegt nur 9,4 Kilogramm! Mit einer Batterie soll der Flex auf eine Reichweite von 57 Kilometern kommen, mit beiden Akkus gibt der Hersteller 112 km an.

Honda EM:1 e

Seit Mai 2023 ist Honda in Europa mit dem EM:1 e am Start. Der kleine E-Roller sieht ansprechend aus, läuft maximal 45 km/h schnell und soll vor allem junge Kunden wie Schüler ansprechen, die mit dem EM:1 e morgens zum Unterricht fahren wollen.

Die Reichweite soll laut Hersteller bei 40 Kilometern liegen. Das ist überschaubar, sollte potenzielle Interessenten aber nicht abschrecken. Denn Honda gehört wie Yamaha und KTM zum sogenannten Swappable Battery Consortium. Der Akku des EM:1 e kann also nicht nur herausgenommen und zu Hause in der Wohnung geladen werden. Es gibt auch Wechselstationen zum Akkutausch in wenigen Minuten.

Motron Cupertino

Das trifft zum Beispiel auf den liebevoll gestalteten Cupertino zu. KSR gilt als Profi beim Importieren und Entwickeln von Marken und Modellen. Die selbst geschaffene Einstiegsmarke der Österreicher heißt Motron. Der erinnert optisch an die Honda Supercub, das meistverkaufte Kfz der Welt. Die schmalen, 17 Zoll großen Drahtspeichenräder sollten auch mit schlechten Straßen klarkommen. Der Akku ist herausnehmbar. Für die Sicht gibt es LED-Leuchten. Zwei PS und Trommelbremsen reichen fürs gemütliche Fahren.

Next Mojito

Ein interessanter Spieler auf dem Feld der E-Mobilität auf zwei Rädern könnte auch der Mojito von Next Electric Motors aus Spanien sein. Warum? Weil der E-Roller schick aussieht und die urbane Klientel mit seinem auf den ersten Blick durchaus edlen Äußeren bestimmt anspricht.

So richtig für sich einnehmen kann der Spanier aber vor allem mit seinen technischen Daten. Der Mojito ist laut Hersteller nämlich bis zu 85 km/h schnell und soll bis zu 200 Kilometer weit kommen. Je nach Wunsch des Kunden sind eine oder zwei Batterien an Bord. Dank des Ladegeräts mit 1,2 kW Leistung verspricht Next eine Ladezeit von drei Stunden. Zwei Fahrmodi und ein Rückwärtsgang sollen das Fahrerlebnis besonders komfortabel gestalten.

Nova Motors Inoa Sli6

Nova Motors lobt seinen Inoa Sli6 in den höchsten Tönen. Der Homepage des Herstellers zufolge seien bei der Entwicklung keine Kompromisse gemacht worden. Und es kämen bestmögliche Komponenten zum Einsatz, die sonst höheren Fahrzeugklassen vorbehalten seien. Wischt man den Marketingsprech zur Seite, bleibt stehen, dass der Inoa Sli6 hübsch geworden ist und in der Innenstadt mit Sicherheit eine gute Figur macht.

Die zwei serienmäßigen 31,5-Ah-Akkupacks verfügen über eine Kapazität von 3780 Wh und sollen dem Roller zu einer Reichweite von bis zu 150 Kilometern verhelfen. Ein vier kW starker Bosch-Motor treibt den Inoa Sli6 an. Die Höchstgeschwindigkeit liegt beim gesetzlich vorgeschriebenen Limit von 45 km/h.

Piaggio 1+

Wer Piaggio-Fan ist und keine 6000 Euro (oder mehr) für eine elektrische Vespa übrig hat, der sollte sich den neuen Piaggio 1+ näher ansehen. Der schicke Einstiegsroller ist deutlich günstiger und hat einige interessante Goodies an Bord. Dazu zählen unter anderem ein volldigitales LCD-Farbdisplay, ein Staufach unter dem Sitz und LED-Beleuchtung.

Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 45 km/h beziffert. Doch die Reichweite macht Lust auf mehr: So geben die Italiener für den Betrieb im Eco-Modus bis zu 100 Kilometer an - dank eines Akkus mit 2,3 kWh Kapazität. Vom Piaggio-Logo inspirierte Sechsecke verteilen sich über das Fahrzeug. Die Dauer für eine Vollladung beträgt laut Hersteller ungefähr sechs Stunden.

Seat Mo 125

VW-Tochter Seat ist der erste große Autohersteller, der einen Elektroroller vertreibt. Das stylische Gefährt hört auf den Namen Mo EScooter 125 und wurde ursprünglich für einen Sharing-Dienst in Barcelona entwickelt. Die Leistung wird mit 12,2 PS angegeben. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei 95 km/h, die Reichweite wird mit 137 Kilometern beziffert.

Drei Fahrmodi und ein Rückwärtsgang zum Rangieren sind Serie, ABS kann auf Wunsch geordert werden. Das Gewicht liegt bei 152 Kilo und damit für einen Roller ganz schön hoch. Super: Unter den Sitz passen zwei Helme, und der Akku kann zum Laden mit in die Wohnung genommen werden.

Silence S01

Auch der Silence S01 führt spannende technische Daten für sich als Kaufargumente ins Feld. Dazu gehört zum Beispiel die Reichweite von bis zu 133 Kilometern, die Höchstgeschwindigkeit von bis zu 95 km/h, aber auch die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,6 Sekunden. Vier verschiedene Fahrmodi stehen zu Verfügung. Im Eco-Modus wird die Höchstgeschwindigkeit z. B. auf 70 km/h beschränkt, um den Energieverbrauch zu senken. Den Akku kann man nach dem Entnehmen wie einen Trolley hinter sich herziehen.

Trinity Uranus

Ein hübscher E-Roller von Trinity hört auf den Namen Uranus. Die Firma entwickelt in Deutschland und lässt in China bauen. Die Retro-Optik und die Technik des Uranus (zum Beispiel der Radnabenmotor) sind erfreuliche Pluspunkte, lassen den deutschen Chinesen aber nicht aus der Masse seiner Mitbewerber herausstechen.

Anders sieht es mit den LG-Akkus aus. Die lassen sich nämlich nicht nur zum Laden aus dem Roller herausnehmen. Es können bei Bedarf einzelne Zellen der Akkus getauscht werden. Sehr innovativ! Der Uranus hat 5,4 PS und fährt maximal 45 km/h schnell.

Unu Move

Unu aus Berlin hat sein Portfolio um das Einstiegsmodell Move erweitert. Im Unterschied zu seinem Bruder Pro muss der Move mit 2000 statt 3000 Watt klarkommen und auf smarte Funktionalitäten verzichten.

Die Optik ist die gleiche, auch das kontrastreiche Display am Lenker dürfte Unu-Piloten bekannt vorkommen. Aber die Berliner haben nach eigenen Angaben an der Federung gearbeitet. Das war ein Punkt, für den das Vorgängermodell Kritik hatte einstecken müssen.

Der Unu Move wartet mit zwei kW Leistung auf, das entspricht umgerechnet zirka 2,7 PS. Mit einem Akku soll der Move 50 Kilometer Reichweite schaffen. Um voll aufgeladen zu sein, benötigt der Akku sieben Stunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 45 km/h angegeben.

Yamaha Neo's

Seit Juni 2022 ist der elektrische Yamaha Neo's auf dem Markt. Er ist in zwei Farben erhältlich. Yamaha hat sowohl Erfahrung in Sachen 50er als auch in Sachen Elektroantrieb. Beides vereint der knuffige Neo's nun in sich.

Ein Stufen- und bürstenloser Radnabenmotor am Hinterrad sorgt für Vortrieb. Seine Leistungsabgabe ist im Fahrmodus Standard mit 2,06 kWh bei 40 km/h am höchsten. Diesen Modus empfiehlt Yamaha für normales Fahren. Wahlweise gibt es auch noch einen Eco-Modus. Mit der kostenlosen Yamaha-MyRide-App lassen sich Roller und Smartphone miteinander verbinden.

Weitere Empfehlenswerte Elektroroller Modelle

Neben den bereits vorgestellten Modellen gibt es noch weitere interessante Optionen auf dem Markt. Hier eine kurze Übersicht einiger empfehlenswerter Elektroroller:

  1. Evyvo 45er Elektroroller: Bietet einen herausnehmbaren Doppelakku mit einer Reichweite von 90 km und einen 3000 Watt Motor.
  2. Rolektro E City 45 Elektroroller: Ein Preis-Leistungssieger mit 70 km Reichweite und einem 2000 W starken Motor.
  3. Blu:s XT2000 Elektroroller: Günstig und gut, mit einer Reichweite von über 70 km.
  4. Luxxon E3000: Bietet 3000 W und eine annehmbare Steigfähigkeit.
  5. Egret GTs: Fährt 45 km/h und ist der einzige faltbare Elektroroller mit dieser Geschwindigkeit.
  6. Futura Angry Hawk Elektroroller: Fährt 80 km/h und bietet mit 4000 Watt eine ausreichende Motorleistung.
  7. GreenStreet Seed: Leicht und einfach zu fahren, mit einer Reichweite von 50 oder 100 km.
  8. Futura Eagle li: Ein Allrounder für umweltbewusste Fahrer, mit einer Reichweite von bis zu 60 km.

Worauf Sie beim Kauf eines Elektrorollers achten sollten

Beim Kauf eines Elektrorollers gibt es einiges zu beachten. Hier einige wichtige Punkte:

  • Geschwindigkeitsklasse: Es gibt Elektroroller mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 25 km/h, 45 km/h und 80 km/h.
  • Technische Merkmale: Achten Sie auf Reichweite, Akku, Motorleistung und Ausstattung.
  • Zulassung: Stellen Sie sicher, dass der E-Roller für zwei Personen zugelassen ist und welches zulässige Gesamtgewicht er verträgt.
  • Wartung: Beachten Sie die Wartungshinweise und den Umgang mit dem Aufladen des Akkus und den Fahrmodi.
  • Führerschein: Informieren Sie sich über die benötigte Führerscheinklasse für den jeweiligen Elektroroller.

ADAC Elektroroller Test: Ergebnisse und Empfehlungen

Der ADAC hat Elektroroller zu Preisen zwischen 2300 und 6400 Euro getestet. Die Scooter von Vespa, Schwalbe und anderen sind maximal 45 km/h schnell. Durchgefallen ist keiner, bei Reichweite und Ladedauer unterscheiden sie sich aber erheblich.

Einige wichtige Erkenntnisse aus dem ADAC Test:

  • Alltagstauglichkeit: Abmessungen und Gewicht der Fahrzeuge wurden ermittelt.
  • Verarbeitung: Ausführung von Innen- und Außenverkleidung wurde beurteilt.
  • Dichtigkeit: Die Roller mussten einen Beregnungstest absolvieren.
  • Handling: Rangieren und Abstellen mit Seiten- und/oder Hauptständer wurden geprüft.
  • Gepäckunterbringung: Staufächer in der Verkleidung und unter der Sitzbank wurden beurteilt.
  • Wartung: Verständlichkeit und Umfang der Bedienungsanleitung wurden bewertet.
  • Beleuchtung: Ausleuchtung, Leuchtweite und Helligkeit von Abblend- und Fernlicht wurden getestet.
  • Ergonomie: Sitzkomfort und Gestaltung der Rückspiegel wurden bewertet.
  • Cockpit: Ablesbarkeit der Instrumente und Umfang des Bordcomputers wurden geprüft.
  • Antrieb: Dosierbarkeit des Gasgriffs und Ansprechverhalten des Motors wurden bewertet.
  • Fahrleistungen: Beschleunigung und Steigfähigkeit wurden gemessen.
  • Reichweite: Die Reichweite wurde auf einem Testkurs ermittelt.
  • Fahreigenschaften: Fahrstabilität und Handling wurden beurteilt.
  • Bremsweg: Der Bremsweg wurde mittels GPS-Messsystem ermittelt.
  • Federungskomfort: Der Federungskomfort wurde auf öffentlichen Straßen bewertet.

E-Scooter: Eine umweltfreundliche Alternative

E-Scooter sind aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Für eine schnelle Fahrt zum Bahnhof, zum Bäcker oder vielleicht auch einfach nur durch den Park stellen die elektrischen Roller eine umweltfreundlichere Alternative zum Auto dar oder ersparen lästige Fußwege.

Einige wichtige Punkte zu E-Scootern:

  • Altersbeschränkung: E-Scooter dürfen nur Personen fahren, die mindestens 14 Jahre alt sind.
  • Höchstgeschwindigkeit: Die Höchstgeschwindigkeit für zugelassene E-Scooter beträgt 20 km/h.
  • Führerschein: Ein Führerschein ist nicht notwendig.
  • Wo darf ich fahren?: Die E-Scooter dürfen nur auf Radwegen fahren.
  • Helmpflicht: Eine Helmpflicht besteht nicht, wird aber empfohlen.
  • Versicherung: Eine Versicherung für E-Scooter ist Pflicht.

Elektroroller-Hersteller und Modelle

Bei uns finden Sie nur E-Roller höchster Qualität und Zuverlässigkeit von weltweit renommierten Elektroroller-Herstellern, mit denen wir schon seit Jahren zusammenarbeiten - und zwar direkt. Direktvertrieb bedeutet: Wir liefern Ihren Elektroroller schnell und ohne Umwege zu Ihnen nach Hause. Wir sind überzeugt, dass Sie von Ihrem E-Moped begeistert sein werden - so überzeugt, dass wir Ihnen ab Erhalt eine 5-tägige Probezeit einräumen.

Wer einen Elektroroller kaufen möchte kann sich zwischen drei Geschwindigkeitsklassen entscheiden. Das Portfolio von elektroroller-futura.de reicht von 25 km/h bis zu 80 km/h. Kann ein Elektroroller 45 km/h schnell fahren, darf sogar ein Mitfahrer befördert werden. Für alle E-Scooter mit Straßenzulassung besteht generell Helmpflicht.

Vorteile von Elektrorollern

Zahlreiche Faktoren machen den Elektroroller mit Straßenzulassung gegenüber den Verbrennungsmotor-Modellen zu einem besonders günstigen Fahrvergnügen. Unschlagbar günstig mit nur etwa 90 Cent Stromkosten auf 100 Kilometer kann hier kein Benzinmotor mit dem Elektroroller mithalten. Weil Elektroroller generell steuerbefreit sind, fallen in diesem Posten keinerlei Kosten an.

Anstatt zur Tankstelle zu fahren, können Sie mit dem E-Roller das Laden einfach zu Hause durchführen. Es ist an jeder herkömmlichen Steckdose mit 230 Volt möglich einen E-Scooter zu laden. Anders als bei manchen Elektroautos ist keine gesonderte Ladesäule erforderlich. Wer einen Elektroroller mit Straßenzulassung mit herausnehmbarem Akku besitzt, kann diesen einfach herausnehmen und drinnen an der Steckdose laden.

Der Ladevorgang des Akkus dauert lediglich zwischen drei bis fünf Stunden. Damit ist der E-Scooter ideal, um damit zur Arbeit zu fahren und während der Arbeitszeit den Akku direkt vor Ort wieder aufzuladen.

Wartung und Reparatur von Elektrorollern

Auch was die Wartungs- und Reparaturintervalle betrifft, ist der E-Roller mit Straßenzulassung seinen Vorgängern mit Verbrennungsmotor deutlich überlegen. Elektro-Cityroller sind extrem wartungsarm, denn sie besitzen kaum Verschleißteile. Ein E-Scooter benötigt weder Ölwechsel noch sonstige Routinereparaturen. Zur Wartungsfreiheit kommt auch dazu, dass bei einem E-Roller keinerlei Abgas- und Hauptuntersuchungen fällig werden. Auf diese Termine bei TÜV oder Dekra, die mit zusätzlichen Kosten verbunden sind und immer viel Zeit verschlingen, kann beim Elektroroller 45 km/h einfach verzichtet werden.

Das wichtigste Austauschteil am E-Roller ist sicherlich sein Lithium-Akku. Dieser macht in der Regel bis zu 1000 Ladevorgänge mit. Bei guter Handhabung und sorgfältiger Ladeweise kann er sogar noch länger durchhalten. Der Fortschritt in Sachen Akkutechnologie hat hier in den letzten Jahren viel zusätzlichen Komfort ermöglicht. Heute sind kurze Zwischenladevorgänge bei E-Roller-Akkus kein Problem mehr und beeinflussen die Lebensdauer der Batterie nicht mehr nachteilig. Der früher noch gefürchtete Memory-Effekt existiert bei heute erhältlichen Akkus nicht mehr.

Tabelle: Vergleich ausgewählter Elektroroller Modelle

Modell Straßenzulassung Geschwindigkeit (km/h) Motorleistung (Watt) Reichweite (km) Gewicht (kg)
Evyvo 45er Elektroroller Ja 45 3000 90 -
Rolektro E City 45 Ja 45 2000 70 81
Blu:s XT2000 Ja 45 2000 70 -
Luxxon E3000 Ja 45 3000 65 68
Futura Angry Hawk Ja 80 4000 100 97
GreenStreet Seed Ja 45 1200 50/100 67

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