Die Faszination für Mopeds und die Lust am individuellen Tuning sind bei Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen stark verbreitet. Spätestens sein Ende Januar 2020 reift bei vielen Jugendlichen ab 15 der Wunsch nach einem motorisierten fahrbaren Untersatz auf zwei Rädern. Der Reiz, sein Fahrzeug nicht nur optisch zu personalisieren, sondern auch technisch zu optimieren, ist groß. Natürlich möchten sich in diesem Zuge viele von ihren Freunden abheben und das Moped nach den eigenen Vorstellungen gestalten. Doch mit dem Wunsch, sein Moped einzigartig zu machen, kommt auch die Verantwortung, sich innerhalb der rechtlichen Rahmenbedingungen zu bewegen. Seit der Änderung des Mindestalters für das Fahren eines Mopeds auf 15 Jahre am 31. Januar 2020 hat das Thema noch mehr an Aktualität gewonnen.
Für das Moped-Tuning hat der Gesetzgeber jedoch einige rechtliche Vorgaben angesetzt, die beachtet werden sollten. Dieser Text beleuchtet, wie Moped-Tuning im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften erfolgen kann, ohne dabei auf den Spaß am individuellen Gestalten verzichten zu müssen.
Rechtliche Rahmenbedingungen beim Moped-Tuning
Die Straßenverkehrszulassungsverordnung (StVZO) sieht vor, dass bauliche Anpassungen und Umbauten bei dem Tuning eines Mopeds eintragsungspflichtig sind. Zuständig ist hier - wie bei Motorrädern oder Autos auch - der Technische Überwachungsdienst (TÜV). Zu den Veränderungen am Moped, die nicht angemeldet werden müssen, gibt es praktisch keine Ausnahmen. Hiervon ist auch das Chiptuning betroffen, das zur Leistungssteigerung des Mopeds beitragen soll. Bestenfalls beauftragt man hiermit die Werkstatt seines Vertrauens. Denn nur so kann man davon ausgehen, dass das Chiptuning im Einklang mit den rechtlichen Vorgaben vorgenommen wurde.
Möglichkeiten zur legalen Leistungssteigerung
Eine andere Möglichkeit des Tunings ist die Entdrosselung der Leistung. Die Drosselung der Motorleistung führt dazu, dass die Höchstgeschwindigkeit des Mopeds begrenzt ist, obwohl das Fahrzeug ab Werk schneller fahren könnte. Mit der Entdrosselung des Motors wird dieser Vorgang rückgängig gemacht und das Moped entsprechend schneller. Doch auch hier geben gesetzliche Bestimmungen vor, dass die Entdrosselung nur dann legal ist, wenn die baulichen Maßnahmen von einer zuständigen Stelle abgenommen wurden und die jeweilige Führerscheinklasse eine Leistungserhöhung erlaubt. Solche zuständigen Stellen sind die DEKRA oder der TÜV.
Damit die Motorleistung des Mopeds mit der Entdrosselung wirklich neue Höhen erreicht, lassen sich mehrere zusätzliche Maßnahmen legal durchführen. Hierzu zählt der Ausbau des Gasschieberanschlags oder das Tunen des Luftfilters. Wer den Gasschieberanschlag ausbaut, kann den Gasgriff komplett durchdrehen. Dies führt dazu, dass der Fahrer uneingeschränkt Gas geben kann. Beim Luftfilter-Tuning ist es aus rechtlicher Sicht möglich, den Schnorchel zu entfernen. Dieser sorgt dafür, dass weniger Luft angesaugt wird. Der Schnorchel wird entfernt, indem der Luftfilter abmontiert wird.
Illegales Tuning und seine Folgen
Wer sein Moped illegal tunt, muss mit empfindlichen Sanktionen rechnen. Diese bewegen sich in einem Rahmen zwischen 10 und 90 Euro. So sieht die aktuelle Ausgabe des Bußgeldkatalogs vor, dass eine verstärkte Abgas- oder Lärmbelästigung mit einem Bußgeld von 10 Euro belegt werden kann.
Bei der Zustellung eines Bußgeldbescheids sollte man aber nicht gleich in Aufruhr verfallen. Viele Bußgeldbescheide sind falsch. Überdies muss die ausstellende Behörde darauf achten, dass die erhobenen Vorwürfe nicht verjährt sind. Deshalb gilt es, vor dem Bezahlen der Schuld den Bußgeldbescheid genau zu prüfen.
Weitere Tipps zur Leistungssteigerung
Gehen wir den Weg der Luft, dann müssen wir zuerst einmal den Luftfilter passieren. Original lässt dieser relativ wenig Luft durch und begrenzt so die maximal mögliche Verbrennung, da diese eigentlich mehr Sauerstoff (also Luft) benötigt. Abhilfe verschafft hier ein „offener“ Tuning Luftfilter. Achte darauf, dass der Luftfilter auf deinen Vergaser passt (Durchmesser Anschluss). Außerdem ist es notwendig, den Vergaser erneut abzustimmen.
Das Abstimmen solltest du aber erst am Ende des Tunings vornehmen, wenn alle Teile verbaut sind. Um den Luftfilter zu tauschen, einfach den alten abschrauben und den neuen verbauen. Genügend Luft steht nun also zur Verfügung. Jetzt kümmern wir uns um die richtige Menge an Gemisch. Auch hier ist mit einfachem „Stecktuning“ schon viel möglich. Je nach Modell sind originale Vergaser unterschiedlich bemessen. Man kann aber als Richtwert eine Vergrößerung von 2-5mm im Querschnitt wählen. Also z.B. von einem 10er auf einen 12er Vergaser.
Welcher Vergaser bei dir original verbaut ist, kannst du entweder in deinen Papieren oder auf dem verbauten Vergaser selber ablesen. Da wir den Vergaser anschließend auch neu abstimmen und eine größere Düse verbauen, kommt nun mehr Benzin (Gemisch) und durch den größeren Luftfilter aus Schritt 1, auch mehr Luft in deinen Zylinder. Doch dafür braucht es noch einen Punkt. Ein neuer Vergaser muss immer auf das übrige Setup abgestimmt werden.
Um das Gemisch nun in größeren Mengen vom Vergaser in den Zylinder leiten zu können, ist ein Ansaugstutzen mit größerem Querschnitt nötig. Bei den meisten Modellen kann dieser einfach gewechselt werden. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, wie beispielsweise die Piaggio Modelle, wie Ciao, Bravo und SI. Hier kommst du um ein Aufbohren und Feilen nicht herum. Allerdings ist das die Ausnahme. Der Durchmesser sollte etwa 1mm größer bzw.
Das Gemisch ist nun im Zylinder verbrannt und es wird Zeit die Abgase abzutransportieren. Durch die Wahl eines größeren Krümmers, kann dies schneller und besser erfolgen. Da die originalen Krümmer oft sehr dünn sind, können sie die neue Menge an Abgasen gar nicht abtransportieren und wirken wie eine Drossel. Ein wichtiger Schritt beim Mofa Tuning, gerade weil es sich um 2-Takter handelt. Aber auch hier sollte der Durchmesser entsprechend der anderen leistungssteigernden Maßnahmen gewählt werden.
Außerdem besteht die Möglichkeit, durch kürzen des Krümmers, den Resonanzbereich in höhere Drehzahlen zu heben, die Folge: Mehr Leistung bei höheren Drehzahlen kann mehr Endgeschwindigkeit bewirken, aber auch weniger Leistung im unteren Bereich. Dies ist aber nur zu empfehlen, wenn du dich schon genauer mit dem Thema „2-Takt Tuning“ auseinandergesetzt hast. Da uns nun mehr Leistung zur Verfügung steht, kann durch Ändern der Übersetzung eine wesentlich höhere Endgeschwindigkeit, bei ähnlicher Beschleunigung (zum Original) erzielt werden. Wem die Beschleunigung wichtiger ist, kann hier ebenfalls sein Moped seinen Wünschen anpassen.
Für das Kettenrad lässt sich diese Grundannahme andersherum anwenden. Auch auf Mofas und Mopeds mit Riementrieb ist dies übertragbar. Außerdem ist anzumerken, dass schon kleine Veränderungen eine große Wirkung haben können. Das Ändern der Ritzelgröße ist verhältnismäßig günstig. Hier fallen kosten von etwa 7-10€ an.
Befolgst du alle fünf Schritte, sollten für einen Preis von etwa 100€ Geschwindigkeiten von 50km/h und mehr kein Problem darstellen.
Kostenloses Mofa-Tuning
Wer sein Mofa tunt, kommt mit einfachem Stecktuning, also dem Verbauen von Tuning Teilen, schnell an seine Grenzen. Oft ist der kleine Mofa Motor dann überfordert oder einfach zu klein für die Massen an Gemisch, die wir ihm einflößen möchten. In diesem Fall kommt kostenloses Mofa Tuning zum Einsatz. Kostenlos deshalb, weil es nicht darum geht neue Teile zu kaufen, sondern die, die man bereits hat zu verbessern. Also etwas für echte Kenner.
Die Punkte zum Thema kostenloses Mofa tuning richten sich vor allem an die, die bereits ein Tuning Setup an ihrem Mofa oder Moped verbaut haben und es einfach noch verbessern möchten. Wenn du dich über Tuning Möglichkeiten beim 2-Takt bzw.
- Ein Thema, welches sehr viel Potential birgt und was zudem noch eine sehr nützliche Eigenschaft mit sich bringt: Die Leistung steigt, aber der Verbrauch bleibt gleich. Mit Verdichtung ist natürlich die Verdichtung des Gemischs gemeint, welches in den Zylinder strömt und beim OT maximal komprimiert wird. Je höher die Verdichtung hier ist, desto effektiver nutzt ihr euren Kraftstoff. Allerdings ist der Nutzen ab einem Verhältnis sehr gering und bei luftgekühlten Motoren auch nicht mehr gesund.
- Wenn man einen größeren Vergaser verbaut ist es natürlich auch von Nöten, den ASS bzw. Einlass zu vergrößern. Bei den meisten Mofas kann man einfach einen größeren Ansaugstutzen kaufen. Bei den Piaggio Mofas geht das nicht so leicht. Hier ist der Einlass ins Gehäuse gegossen und muss von Hand geöffnet werden. Nur so ist es möglich, tuning Vergaser auch effektiv auf dem Mofa zu nutzen.
- Ja, auch die Dichtungen können deine Leistung beeinflussen und das auch nicht zu knapp! Beim Mofa tuning geht es ja darum, alles so perfekt wie möglich anzupassen. Nur sind das originale Dichtungen nicht immer und so kann es dazu kommen, dass z.B. die Zylinderfußdichtung kleiner ist, als deine Überströmer an Motor und Zylinder. Für das Gemisch und seinen Strom ein Todfeind.
- Das Polrad sitzt auf der Kurbelwelle und ist somit eine Schwungmasse die es zu reduzieren gilt, möchte man seine Beschleunigung verbessern. Bei z.B. Kostenloses Mofa tuning. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass du zunächst an kaputten oder Nachbauteilen üben solltest, da originale Mofateile oft selten und teuer sind.
- Hier gibt es eine sehr wichtige Regel: Das Gemisch muss ohne Hindernis Strömen können! Dies beginnt am Vergaser und zieht sich bis zum Zylinder fort. So kannst du natürlich den Einlass Kanal deiner Zylinders vergrößern, solltest aber dann drauf achten, dass keine Ecken oder Kanten entstehen. Auch Hindernisse wie Stege können angespitzt und somit optimiert werden. Gleiches gilt für den Übergang von Zylinder auf Motorblock und andersherum.
- Auch Vergaser und Luftfilter kann man beim Mofa Tuning bearbeiten. Allerdings ist es hier oft so, dass man tuning Vergaser in Größen bekommt, die für alle Mofas mehr als ausreichend sind. So hatten wir noch nie das Problem, dass es für eine Marke keinen tuning Vergaser oder Luftfilter in entsprechender Größe gab.
- Was ist das denn? Und was hat es mit dem Thema Mofa tuning zu tun? Der Spacer ist einfach eine Erhöhung für deinen Zylinder. Er sitzt unter der Zylinderfußdichtung und sieht so ähnlich aus. Kostenloses Mofatuning. Nur halt aus Alu und ein paar mm dick. Und wieso? Er sorgt dafür, dass deine ÜS voll aufmachen. Dies kannst du einfach durch eine Sichtprüfung checken und den Spacer entsprechend entwerfen. Wichtig! Danach musst du natürlich deine Verdichtung wieder optimieren.
- Kostenloses Mofa tuning wäre nicht das Gleiche ohne die Überströmer. Am Zylinder hatten wir sie bereits angesprochen, doch auch am Motor sollten diese der selben Größe entsprechen.
- Noch ein tuning Teil, welches bis zu 10% mehr Leistung bringen kann! Aber Achtung, schnell hat man hier zu viel weggenommen. Warum das ein Problem ist? Durch z.B. das Bearbeiten des Kolbenhemdes verändert ihr eure Steuerzeiten. Es muss also alles ganz genau geplant und angepasst werden. Tuning Anleitungen für jeden, der genau wissen will, wie es geht.
- Sicher einer der wichtigsten Punkte. Vergaser, Zündung und auch die Tuning Teile am Mofa, müssen perfekt aufeinander abgestimmt werden. Dies gewährleistet nicht nur die optimale Leistung, sondern steigert auch die Haltbarkeit.
- Hier gibt es eine Grundregel. Je kürzer dein Auspuff, desto höher ist die Drehzahl, in der dein Drehmoment Band durch den Reso greift. Also sollte auch hier dein Krümmer nicht zu kurz sein, denn dann hast du gar nichts davon.
Die Übersetzung am Mofa optimieren
Wer auf leistungsstarke Töfflis steht, gerne im höheren Drehzahlbereich unterwegs ist und alles aus seiner Perle herausholen möchte, der wird für das individuelle Tuning-Setup auch die Übersetzung am Mofa optimieren. Mit Anpassungen in diesem Bereich lässt sich mit vergleichsweise wenig Aufwand ein deutliches Performance-Plus erzielen.
Bei der Änderung des Übersetzungsverhältnisses kommt es jedoch darauf an, welche Ziele du verfolgst. Wahlweise kannst du die Beschleunigung deiner Perle verbessern oder du maximierst die Endgeschwindigkeit. Zwischen diesen beiden Optionen musst du dich entscheiden.
Bei einem Mofa im Originalzustand erreicht die Kurbelwelle nicht selten bis zu 4.800 Umdrehungen pro Minute. Das Hinterrad jedoch dreht sich deutlich langsamer. Das resultiert daraus, dass bei einer Übersetzung von 1:1 nicht ausreichend Kraft auf das Hinterrad übertragen werden kann, um dein Töffli samt dir von der Stelle zu bewegen. Durch die Zähne an Ritzel und Kettenblatt deines Mofas wird die Anzahl der Umdrehungen der Kurbelwelle übersetzt und dadurch verringert. Dadurch erhöht sich zugleich das Drehmoment, also die Kraft, die auf das Hinterrad übertragen wird.
Das originale Übersetzungsverhältnis ist jedoch nur optimal auf das Werks-Setup deines Mofas abgestimmt. Möchtet du durch Tuning deine Beschleunigung oder Endgeschwindigkeit erhöhen, kann sich jeder Zahn mehr oder weniger spürbar auswirken, den du durch den Austausch des Kettenblatts und Ritzels hinzufügst oder wegnimmst. Dabei ist es grundsätzlich möglich, durch die Veränderung der Zähne-Anzahl dein Hödi kürzer oder länger übersetzen.
Auswirkungen eines kürzeren oder längeren Übersetzungsverhältnisses
Willst du insgesamt schneller fahren, also mit deinem Töffli eine höhere Endgeschwindigkeit erreichen, ist dein Ziel eine längere Übersetzung. Dieses Ziel kannst du durch zwei verschiedene Massnahmen erreichen: Entweder verbaust du für ein längeres Übersetzungsverhältnis ein grösseres Ritzel oder ein kleineres Kettenblatt, es geht natürlich auch beides in Kombination.
Umgekehrt hast du darüber hinaus die Möglichkeit, durch ein kleineres Ritzel oder ein grösseres Kettenblatt eine kürzere Übersetzung für dein Mofa zu erzielen. Diese wirkt sich letztendlich in einer schnelleren und stärkeren Beschleunigung aus.
Eines solltest du jedoch unbedingt beachten: Änderst du das Übersetzungsverhältnis für mehr Top-Speed, verschlechtert sich dadurch automatisch das Beschleunigungsvermögen deines Hobels. Durch die Realisierung eines kürzeren Verhältnisses für rasante Beschleunigungsfahrten reduziert sich umgekehrt die Höchstgeschwindigkeit deines Mofas.
Nimmst du Änderungen am Übersetzungsverhältnis vor, sollten dir diese Auswirkungen stets bewusst sein und du solltest versuchen, die optimale Balance zwischen Beschleunigung und Endgeschwindigkeit passend zu deinem individuellen Setup zu finden. Taste dich also langsam an das Optimum heran und nimm nicht gleich zu viele Ritzel- oder Kettenblattzähne weg oder füge nicht zu viele auf einmal hinzu.
Die optimale Balance finden
Du möchtest, dass dein Mofa ansprechend beschleunigt, zugleich aber auch eine gewisse Höchstgeschwindigkeit bietet? Genau aus diesem Grund ist es wichtig, weder eine zu kurze noch eine zu lange Übersetzung zu wählen, sondern ein gesundes Mittelmass. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, denn gerade bei Kurzstreckenrennen kommt es für den Sieg oftmals nicht auf die Endgeschwindigkeit, sondern auf eine straffe Beschleunigung an.
Ansonsten ist ein zu kurzes Übersetzungsverhältnis auf Dauer aber nicht besonders praktisch. Es geht unter anderem mit deutlich erhöhtem Verschleiss einher. Zudem wird bei einem zu kleinen Ritzel die Führung der Töffli-Antriebskette suboptimal, was bei hohen Drehzahlen zu Problemen führen kann.
Geschwindigkeit erreichen
Bevor du nun damit beginnst, Änderungen an der Übersetzung vorzunehmen, möchtest du vielleicht wissen, welche Auswirkungen diese exakt auf die Endgeschwindigkeit deines Hobels haben. Nach gängigen Erfahrungswerten kannst du damit rechnen, dass wenn du das Übersetzungsverhältnis durch ein grösseres Ritzel vergrösserst, du pro Ritzelzahn 5 km/h gewinnst und dass dein Mofa etwa 1 km/h schneller wird, wenn das Kettenblatt 2 Zähne weniger hat.
Das ist jedoch sehr stark pauschalisiert. Die Erhöhung des Top-Speeds hängt nämlich direkt mit deinem individuellen Tuning-Setup zusammen. Ist dieses sehr extrem, könntest du zum Beispiel durch einen zusätzlichen Ritzelzahn unter Umständen sogar bis zu 10 km/h gewinnen.
Theoretische Berechnung der möglichen Endgeschwindigkeit
Änderst du an deinem Töffli das Übersetzungsverhältnis durch das Einbauen eines grösseren Ritzels und / oder eines kleineren Kettenrads, kannst du zumindest theoretisch annähernd berechnen, welchen Top-Speed dein Hobel erreichen wird. Zu dieser näherungsweisen Berechnung benötigst du die aktuelle Geschwindigkeit deines Mofas, diese teilst du durch die Anzahl der Zähne deines verbauten Ritzels. Das Ergebnis multiplizierst du mit der Zähneanzahl des neuen Mofaritzels.
Läuft deine Perle aktuell 25 km/h und dein Ritzel hat 12 Zähne, dann ergibt das:25 km/h / 12 = 2.083
Angenommen dein neues Mofaritzel verfügt über 14 Ritzelzähne, dann ergibt sich:2.083 * 14 = 29.166 km/h
Analog lässt sich diese Rechnung auch für das Kettenrad durchführen. Doch diese Formel liefert nur grobe und näherungsweise Ergebnisse für die Auswirkung der Zähne-Anzahl beim Übersetzungsverhältnis, da unter anderem der Luftwiderstand während der Fahrt nicht berücksichtigt wird. Sie gibt dir jedoch zumindest einen groben Anhaltspunkt.
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