Gute Bodenhaftung ist auf dem Motorrad nicht nur beim Fahren wichtig, sondern beim Anhalten ebenso. Dann gilt es, beide Füße stabil auf die Erde zu bekommen, denn wie schnell man umfallen kann, hat jeder Biker irgendwann schon mal erlebt. Gerade kleinere Menschen müssen deshalb auf die richtige Sitzhöhe achten, sonst wird jeder Stopp an der Ampel oder im Stau zur Zitterpartie.
Kurze Beine erschweren zudem das Rangieren sowie das Auf- und Absteigen. Große Menschen wiederum müssen aufpassen, dass sie sich auf dem Bike nicht so unbequem zusammenfalten müssen, dass der Körper schon nach wenigen Kilometern rebelliert.
Die Sitzhöhen aktueller Maschinen variieren ohne Besatzung zwischen 65 und gut 93 Zentimetern. Doch für die meisten Maschinen liegen die Werte zwischen 75 und 85 Zentimetern. Im Fahrbetrieb reduzieren sich diese Höhen natürlich je nach Beladung und Fahrwerkseinstellung. Letztlich können nur ausgiebiges Probesitzen und Probefahren Aufschluss geben, ob das gewünschte Modell tatsächlich passt.
Denn außer der gemessenen Sitzhöhe entscheidet auch die Form der Sitzbank über den Bodenkontakt im Stehen. Deshalb informieren: Für die meisten Motorradmodelle mit hoher Sitzposition bieten die Hersteller und der Zubehörhandel besondere Sitzbänke oder Tieferlegungs-Kits an. Bei Letzteren kommen natürlich nur solche infrage, die über eine ABE oder ein Gutachten verfügen.
Bei der Auswahl und der Montage sollte unbedingt ein kundiger Fachmann bzw. eine Werkstatt hinzugezogen werden - idealerweise schon vor dem Kauf der Maschine, da diese Umrüstungen auch Einfluss auf die Fahrwerksgeometrie und damit auf das Fahrverhalten haben können. Die Tieferlegung eines Motorradfahrwerks kann es mit sich bringen, dass der Seitenständer gekürzt werden muss, damit die Maschine sicher steht. Darüber hinaus ist die Schräglagenfreiheit in Kurven eventuell geringer als vor der Änderung.
Abschließend ist zu beachten, dass das Abblendlicht der Maschine neu eingestellt werden muss, um Blendungen anderer Verkehrsteilnehmer zu vermeiden.
Neben Umbauten, die die Sitzhöhen reduzieren, gibt es natürlich auch Umrüstmöglichkeiten, die die Sitzhöhe vergrößern oder die Anordnung von Lenker und Fußrasten so korrigieren, dass die Sitz- und Fahrergonomie optimiert werden kann. Einige Änderungen erleichtern zudem das Handling beim Fahren deutlich, z.B. verkürzt die Anhebung des Fahrzeughecks den Nachlauf, ein breiterer Lenker reduziert die Lenkkräfte.
Das Erste Moped
Ein besonderes Gefühl an Freiheit, dass man zuvor noch nicht gekannt hatte. Egal ob für den Weg zur Schule, zur Arbeit oder einfach zum Cruisen am Wochenende: Diese kleinen Maschinen bieten überraschend viel Leistung und Stil für ihre Größe. Für viele ist das 50ccm Moped mit manuellem Getriebe der Einstieg in die Welt der motorisierten Zweiräder - kompakt, sparsam und mit echtem Fahrspaß.
50ccm-Roller sind die perfekte Wahl für Einsteiger, Pendler und alle, die sich schnell und günstig durch den Stadtverkehr bewegen möchten. Sie punkten mit niedrigem Verbrauch, einfacher Handhabung und oft auch mit einem sportlichen Design.
125ccm-Roller erfreuen sich großer Beliebtheit - ob für den täglichen Weg zur Arbeit, den Stadtverkehr oder entspannte Wochenendtouren. Sie bieten die perfekte Balance zwischen Wendigkeit, Sparsamkeit und ausreichend Leistung für kurze bis mittellange Strecken. Du suchst nach Fahrspaß, Wendigkeit und einem echten Motorradgefühl - und das alles mit Führerscheinklasse A1 oder Code111? Dann sind 125ccm-Motorräder mit Schaltgetriebe genau das Richtige für dich!
Sie bieten nicht nur einen idealen Einstieg in die Welt der motorisierten Zweiräder, sondern überzeugen auch durch ihr sportliches Design, moderne Technik und erstaunliche Leistung im kleinen Hubraumsegment.
Welcher Roller für welchen Einsatzzweck?
- Mofa-Roller: Die kleinsten Roller-Vertreter sind besonders bei Jugendlichen unter 16 Jahren beliebt. Die Mofa-Roller zeichnen sich durch Motoren mit höchstens 49 cm³ Hubraum sowie einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h aus.
- Mokick-Roller: Auch sie sind bei Jugendlichen sehr beliebt, sie dürfen ab einem Alter von 16 Jahren gefahren werden. In diese Kategorie fallen Roller mit einem Hubraum von höchstens 49 cm³ und einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h.
- Leichtkraft-Roller: Für zügigeres Fahren oder auch längere Überlandfahrten eignen sich die Leichtkraft-Roller besser als die schwächeren Mokick-Roller. Sie bieten eine maximale Leistung von 11 kW (15 PS) bei Hubräumen bis 125 cm³ und damit mehr Durchzug und Höchstgeschwindigkeit. Erforderlich ist hier der Führerschein der Klasse A1. Auch er kann ab 16 Jahren erworben werden.
- Großroller: Die größten Motorroller sind auch die komfortabelsten und eignen sich damit sogar für lange Touren. Großroller können Hubräume bis 840 cm³ und Höchstgeschwindigkeiten bis 190 km/h erreichen.
- Elektroroller: Elektrisch angetriebene Roller eignen sich für umweltbewusste und zukunftsorientierte Fahrer/innen, die sich nicht vor den im Vergleich höheren Anschaffungskosten scheuen.
- Dreiradroller: Vorteil dieser Modelle mit 3 Rädern ist es, dass sie wegen der breiteren Spur und weil sie eben keine "motorisierten Zweiräder" sind, mit dem klassischen B-Führerschein für Pkw gefahren werden dürfen (sofern er nicht erst nach dem 19. Januar 2013 erlangt wurde).
Neben dieser Einteilung nach gängigen Typen wird häufig auch eine Unterscheidung zwischen Rollern mit kleinen und Rollern mit großen Rädern vorgenommen:
- Kleinradroller: Die klassischen Roller besitzen Räder mit einer Größe zwischen 10 und 14 Zoll.
- Großradroller: Modelle mit größeren Rädern zwischen 15 und 17 Zoll gleichen Unebenheiten besser aus.
Was ist ein Frauen Motorrad?
Bei dieser Begrifflichkeit wollen wir schon am Anfang klar sagen: Ein sog. Hingegen gibt es Motorräder, die gern von Frauen gefahren werden. Also, woran liegt das? Bemühen wir hier als erstes die Statistik: Die durchschnittliche Körpergröße einer Frau ist 1,65 m, die durchschnittliche Körpergröße bei Männern liegt bei 1,75 m. Somit sind alle Bedienelemente für die Motoradfahrerin von Natur aus schon mal anders erreichbar. Also könnten die Abmaße ein Hinweis darauf sein, das kleinere Menschen vielleicht lieber ein kleineres Motorrad fahren.
Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Motorrads ist für alle Motorradfahrer die Sitzhöhe. Wenn die Motorradfahrerin also etwas kleiner ist, wählt Frau vermehrt ein kleineres Motorrad. Wenn wir nachfragen, was unseren Leserinnen beim Motorrad wichtig ist, wird oft das Gewicht des Bikes genannt. Viele Motorradfahrinnen haben Bedenken, wenn das Motorad umzufallen droht, es als Frau nicht mehr halten zu können.
Viele Motorradharsteller bieten ab Werk und ohne Aufpreis verschiedene Sitzhöhen bzw. Sitzbänke an. Auch die Zubehörausstatter haben sich auf die Nachfrage nach einer niedrigeren Sitzhöhe eingestellt und bieten für viele Motorrad-Modelle niedrigere aber auch höhere Sitzbänke an.
Wenn Frau (oder Mann) mag, kann auch bei vielen Motorrädern das Fahrwerk tiefer gelegt werden. Wenn also die Faktoren Gewicht und Sitzhöhe so ausschlaggebend sind, wenn sich Frau ein Motorrad kauft, was bieten die Motorradhersteller?
Bei Motorradfahrerinnen sehr beliebte Modelle sind die BMW F 750 GS und, Überraschung, die BMW R 1250 GS. Bei den Motorrädern von Harley fällt generell auf, dass die Bikes alle sehr geringe Sitzhöhen haben. Bei Frau sehr beliebte Bikes sind die Honda CBR 650, die Honda CB 500F und die Honda CMX 500 Rebel. Die Naked Bikes wie die Kawaaki Z 650 und die große Schwester, die Kawasaki Z 900 (125 PS), sind bei Motorradfahrerinnen ebenfalls sehr beliebt.
Modelle und ihre Eigenschaften
Hier ist eine Tabelle mit einigen beliebten Modellen, die sich gut für kleinere Frauen eignen, zusammen mit ihren Gewichten und Sitzhöhen:| Hersteller | Modell | Gewicht | Sitzhöhe |
|---|---|---|---|
| Kawasaki | Z650 | 188 kg | 790 mm |
| Yamaha | MT-07 | 184 kg | 805 mm |
| Honda | CMX 500 Rebel | 191 kg | 690 mm |
| Suzuki | SV650 | 200 kg | 785 mm |
| KTM | 390 Duke | 149 kg | 830 mm |
| BMW | R 1250 GS | 249 kg | 850 mm |
| Honda | CB 500 F | 194 kg | 790 mm |
| Kawasaki | Vulcan S | 229 kg | 705 mm |
| Harley Davidson | Sportster Forty-Eight XL 1200X | 252 kg | 710 mm |
Wichtig: Egal wie groß oder klein Du und Deine Maschine sind, ein Training ist immer zu empfehlen um mit dem Moped sicher umzugehen, Berührungsängste zu nehmen und einfach eine noch bessere Motorradfahrerin zu werden. Die Ausrede "Ich bin zu klein zum Motorradfahren" ist schon lange nicht mehr gerechtfertigt.
Die Angaben der Sitzhöhe sind leider nur die halbe Wahrheit. Sie zeigen zwar, wie hoch oder niedrig die Sitzbank positioniert ist, doch bedeutet das nicht sofort einen sicheren Stand. Auch die Breite der Sitzbank entscheidet, wie lange die Schrittbogenlänge sein muss. Zur Erklärung: Enduros wie die GASGAS ES 700 können zwar eine Sitzhöhe von 935 mm haben, aber dennoch für kleine Piloten fahrbar sein. Die Sitzbank ist schmal, weshalb die Beine relativ senkrecht sind. Cruiser und Roller mit niedriger Sitzbank bieten hingegen oft eine breite Sitzfläche für hohen Komfort.
Hier sind einige weitere Modelle, die eine niedrige Sitzhöhe bieten:
- Honda Monkey 125 / MSX 125 / DAX 125: Niedrige Sitzhöhen von 775 mm (Monkey und Dax) bzw. 761 mm (MSX 125).
- UM Renegade 125: Cruiser mit einer Sitzhöhe von bis zu 730 mm.
- Hyosung GV125S Aquila: Bietet eine Sitzhöhe von nur 710 mm.
- Honda PCX 125: Roller mit einer niedrigen Sitzhöhe von 764 mm.
- Yamaha NMAX 125: Roller mit einer Sitzhöhe von 765 mm.
- Suzuki GSX-S 125: Sitzhöhe von 785 mm.
- Honda CB125F: Niedriger Sattel von 790 mm.
- Yamaha R3: Sitzhöhe von 780 mm.
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