Moped mit drei Rädern: Definition und Zulassung in Deutschland

Kleinkrafträder sind ideal, um kurze Strecken zu überbrücken und benötigen weniger Parkraum. Sie sind sowohl mit zwei als auch mit drei Rädern erhältlich. Dieser Artikel beleuchtet die Definition und Zulassung dreirädriger Mopeds in Deutschland.

Definition von Kleinkrafträdern

Bei zweirädrigen Kleinkrafträdern mit Verbrennungsmotoren darf der Hubraum maximal 50 cm³ betragen, während bei Elektromotoren die Nenndauerleistung maximal 4 kW beträgt. Dreirädrige Kleinkrafträder dürfen bei Benzinern ebenfalls einen Hubraum von maximal 50 cm³ haben. Für andere Verbrennungsmotoren ist die Motorgröße gesetzlich nicht ausdrücklich festgelegt, jedoch darf die Nutzleistung maximal 4 kW betragen. Unter die Bezeichnung Kleinkraftrad fällt z.B.

Führerschein und Zulassung

Für Kleinkrafträder ist eine Fahrerlaubnis der Klasse AM erforderlich. Das Fahren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis ist strafbar. Die Klasse AM ist automatisch in der Klasse B enthalten. Kleinkrafträder sind zulassungsfrei, sodass kein Gang zur Zulassungsbehörde erforderlich ist. Trotzdem ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung notwendig. Mit der Betriebserlaubnis erhält man bei der Versicherung direkt ein Versicherungskennzeichen, das vom 1. März bis zum Ablauf des Monats Februar des Folgejahres gültig ist.

Hauptuntersuchung und Verkehrssicherheit

Kleinkrafträder sind von der Pflicht zur Hauptuntersuchung befreit. Dennoch sind Fahrzeughalter verpflichtet, die Vorschriftsmäßigkeit und Verkehrssicherheit ihrer Fahrzeuge sicherzustellen. Beim Fahren mit Kleinkrafträdern ist das Tragen eines geeigneten Helms Pflicht.

Wo darf man mit einem Kleinkraftrad fahren?

Für Kleinkrafträder gelten dieselben Vorschriften wie für Pkw und Motorräder. Das heißt, mit Kleinkrafträdern darf weder auf Gehwegen noch auf Radwegen gefahren werden. Wichtig: Auch wenn das oft zu sehen ist und in vielen Fällen von den Behörden geduldet wird, ist das Parken auf Gehwegen nicht erlaubt und stellt damit eine Ordnungswidrigkeit dar.

Alkoholgrenzen

Bei Kleinkrafträdern gelten dieselben Alkoholgrenzen wie beim Autofahren. Ab 0,5 Promille liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, die mit einem Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot geahndet wird. Ab 1,1 Promille macht man sich strafbar, was eine Geldstrafe nach sich zieht, deren Höhe sich am Einkommen orientiert.

Dreirad-Roller: Eine Übersicht

Dreirad-Roller sind besonders für Autofahrer interessant, da hierfür der Autoführerschein Klasse B ohne Erweiterung ausreichend ist. Aber auch für Roller- und Motoradfahrer, die besonderen Wert auf Sicherheit legen, könnte das Konzept vor allem für Herbst und Winterfahrten eine Überlegung wert sein.

Der Dreh, wie aus den bis dato Motorradführerschein-pflichtigen Piaggio MP3 -Roller, Fahrzeuge für die Führerscheinklasse B werden, entdeckte 2006 ein unabhängiger Roller-Spezialist: Die Firma Pedalo aus Sassenberg bei Münster. Hinten größerer Blinkerabstand und vorn mittels eingebauter Distanzstücke eine Verbreiterung des Abstands zwischen den beiden Vorderrädern (Spur) von bislang 42 auf 46 Zentimeter - das reichte aus, um so umgebaute Piaggio MP3 per Ausnahmegenehmigung in der Fahrzeugklasse L5e (anstatt L3e) zuzulassen und damit führerscheinrechtlich als Mehrspurfahrzeug, sprich Auto, einzustufen.

Doch das schmeckte dem Gesetzgeber nicht, weshalb die Genehmigung 2007 widerrufen wurde. Zwingend notwendig war ab dann zusätzlich eine Fuß-betätigte Zweikreis-Bremse, die auf alle Räder des Fahrzeugs gleichzeitig wirkt. Doch deren technische Umsetzung bekam Pedalo nicht hin. Piaggio konstruierte aber daraufhin die Fahrzeuge selbst so, dass sie den damals aktuellen gesetzlichen Bestimmungen zur Eingruppierung als Zweispurfahrzeug genügten. Der italienische Hersteller ließ das Fußbremspedal also direkt in die Serienproduktion einfließen.

Gesetzesänderungen und Führerscheinbestimmungen

Zum 19. Januar 2013 änderte der Gesetzgeber im Zuge der "Umsetzung der 3. EU-Führerscheinrichtlinie" die Bestimmungen so, dass die Dreirad-Roller dem Motorradführerschein zugeordnet wurden. Wer seinen Autoführerschein nach jenem Stichtag erwarb, benötigte für diese Fahrzeuge dann zusätzlich den Motorradführerschein. Es gehe um die "Wahrung der Verkehrssicherheit", hieß es seinerzeit auf Anfrage aus dem Bundesverkehrsministerium. Es sei "wissenschaftlich unbestritten, dass allein die langjährige Erfahrung, einen Pkw sicher zu führen, nicht ausreicht, um ein Zweirad (wie auch die vergleichbaren Dreiräder) sicher zu führen."

Eine abermalige Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung zum 28. Dezember 2016 ermöglichte in Deutschland aufs Neue allen Besitzern eines Autoführerscheins den Zugang zum Dreirad-Roller. Einschränkung: Wer die Prüfung nach dem 19.

Alternative Fahrzeuge für junge Fahrer

Autofahren mit 16 oder sogar noch früher ist mit der passenden Führerscheinklasse wie etwa AM, A1, 1b, 3 oder B sowie dem passenden Gefährt möglich. Eine dieser speziellen Fahrzeugklassen trägt den Namen L5e. Sie umfasst dreirädrige Kraftfahrzeuge mit drei symmetrisch angeordneten Rädern, mit Hubraum über 50 Kubikzentimeter und/oder einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 Kilometer pro Stunde. Zudem darf die Masse in fahrbereitem Zustand nicht höher als 1.000 Kilogramm liegen.

Der Ellenator

Zu diesen Dreirädern zählen seit ein paar Jahren mehrere hundert in Dösingen umgebaute Fiat 500. Die vierrädrigen Dreiräder tragen seit dem 22. November 2014 den Namen Ellenator. Der Vater des Ellenator, Wenzl Ellenrieder, nutzt für seine Umbauten einen kleinen Nebensatz im Gesetzestext aus. Das Stichwort innerhalb der L5e-Definition lautet "Doppelrad": "Zwei auf einer Achse montierte Räder, die als ein Rad angesehen werden und bei denen der Abstand zwischen den Mittelpunkten der Aufstandsflächen der Reifen auf der Fahrbahn 460 mm oder weniger beträgt." Die im Allgäu umgebauten Fiat 500 fallen daher von hinten gesehen durch ihre beiden sehr nah beieinander positionierten Hinterräder auf. Gleichzeitig wirken die geschlossenen hinteren Radkästen regelrecht aerodynamisch optimiert.

Der 5.580 Euro teure Umbau des Fiat 500 mit 1,2 Liter großem Saugbenziner beinhaltet nicht nur das nach innen Verlegen der Hinterräder. Die Leistung wird auf 15 Kilowatt, sprich 20 PS reduziert, was noch für eine Höchstgeschwindigkeit von 90 Kilometer pro Stunde reicht. Dass der Kofferraum aufgrund des Umbaus ein wenig an Volumen verliert, dürfte keinen 16 Jahre jungen Nachwuchsfahrer stören. Viel wichtiger ist, dass der umgebaut 21.490 Euro teure Fiat 500 1.0 Hybrid Lounge 250 ganz allein von ihm gefahren werden darf. Zudem finden drei weitere Passagiere Platz im Ellenator.

Renault Twizy 45

Ein Fahrzeug, das bereits von 15 Jahre jungen Fahrern mit dem Führerschein der Klasse AM geführt werden darf, ist der Renault Twizy 45. Der fahrende Mix aus Pkw und Roller wird von einem fünf PS starken Elektromotor angetrieben und ist bis zu 45 Kilometer pro Stunde schnell. Der Grundpreis beträgt 6.950 Euro zuzüglich der Batteriemiete, die mit monatlich zwischen 50 und 164 Euro zu Buche schlägt. Türen sind optional, der zweite Sitzplatz direkt hinter dem Fahrer nicht - der ist immer mit an Bord.

Da der Twizy 45 mit fensterlosen Türen wetteranfällig ist, wundern die verbauten Materialien nicht. So besteht der Innenraum aus Kunststoff und im Boden befinden sich Löcher mit der Funktion eines Wasserablaufs. Eine Klimaanlage gibt es verständlicherweise nicht, da diese ohne Fenster sinnfrei wäre. Gar nicht sinnfrei ist die Mitbestellung von Parksensoren. Das Leichtfahrzeug lässt eine Heckscheibe vermissen und bietet somit keinerlei Übersicht nach hinten.

Aixam City

Ebenfalls aus Frankreich stammt das Leichtfahrzeug Aixam City. Mithilfe seines acht PS starken Zwei-Zylinder-Dieselmotors schafft es 45 Kilometer pro Stunde. Der, wie der Twizy 45, mit der Führerscheinklasse AM fahrbare Aixam kostet ab 11.290 Euro. Sein Vorteil gegenüber dem Twizy 45 liegt vor allem in seinem 700 Liter fassenden Kofferraum. Der Aixam City ist 2,78 Meter lang, 1,50 Meter breit und 1,47 Meter hoch. Mit seinem 16 Liter großen Dieseltank schafft der 425 Kilogramm leichte Zweisitzer rund 500 Kilometer.

Aus dem Hause Microcar kommt der MGO für Führerschein-Frühstarter infrage. 690 Liter Kofferraumvolumen, zwei Sitze, bis zu 14 Zoll große Leichtmetallfelgen, eine Rückfahrkamera und eine Klimaanlage bieten ein von Pkw gewohntes Umfeld. In puncto Motorleistung hat er etwas weniger als der Aixam zu bieten. Hier sorgen 5,5 PS für eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometer pro Stunde. Der MGO ist 3,00 Meter lang, 1,50 Meter breit und 1,56 Meter hoch. Im fahrbereiten Zustand bringt er 400 Kilogramm auf die Waage. Sein Dieseltank fasst 17,5 Liter.

Easy Go Scooter Dreirad

Das Easy Go Scooter Dreirad ist sehr vielfältig: es ist Dreirad, Elektrodreirad und Scooter in einem. Es ist mit einem Elektromotor ausgestattet, der über verschiedene Geschwindigkeitsstufen verfügt. Der Fahrer kann 8, 12 oder 18 km/h mit dem Easy Go Scooter fahren. Für das Fahren des Easy Go Elektrodreirad ist zwar kein Moped- oder Rollerführerschein nötig. Dafür muss der Fahrer allerdings mindestens 16 Jahre alt sein, um das Easy Go Elektrodreirad fahren zu dürfen. Das es sich beim Easy Go Scooter Dreirad um ein behindertengerechtes Dreirad handelt, darf der Fahrer damit auch auf Fußwegen, Radwegen oder auf der Straße (nicht auf der Autobahn) fahren. Wenn Sie mit Ihrem Easy Go Scooter auf dem Fußweg fahren, sollten Sie in Schrittgeschwindigkeit fahren und somit auf Fußgänger Rücksicht nehmen. Mit dem Easy Go Scooter sind Sie ein langsamer Verkehrsteilnehmer. Seien Sie deswegen stets aufmerksam im Straßenverkehr und fahren Sie vorausschauend. Das Easy Go Scooter Dreirad ist vom deutschen TÜV zugelassen für die Nutzung. Der Nutzer muss beim Straßenverkehrsamt einen Stempel für die Zulassung des Easy Gos einholen.

Das Easy Go Scooter Dreirad ist aufgrund seiner Vielseitigkeit sehr beliebt. Die Sitzposition ist gemütlich und die Armlehnen tragen zusätzlich zum Komfort bei. Der Einstieg ist tief, sodass die Beine nicht weit gehoben werden müssen, um auf das Easy Go Scooter Dreirad aufzusteigen. Das Design ist sportlich. Dieses Dreirad für Senioren ist kompakt, wendig und somit ideal für die Innenstadt. Durch die Möglichkeit zwischen Anstrengung und Ruhe zu wechseln, können Senioren selbstständig und unabhängig ihren Alltag gestalten. Vorne am Lenker befindet sich ein Korb, um Einkäufe o. ä.

Aktuelle Dreiradroller Modelle

Du willst das Auto stehen lassen, aber nicht auf zusätzliche Sicherheit verzichten? Dann brauchst du einen Dreiradroller! Der Newcomer der Klasse stammt aus Taiwan und hört auf den Namen Kymco CV3. Er punktet mit seinem sportlichen Design und einem Zweizylinder - eine Seltenheit in dieser Klasse. Der Klassiker aus dem Hause Piaggio ist zurzeit in drei Versionen erhältlich. Die hubraumschwächste ist der MP3 300, mit 25,8 PS Leistung. Mit 35 PS bildet der 400er die goldene Mitte der Piaggio MP3 Modelle. Bereits mit den Ausmaßen und dem Design des großen Bruders, bietet dieser Roller viel Komfort und mehr Leistungsreserven. Mehr Dreirad-Roller gibt es aus dem Hause Piaggio zurzeit nicht. Die Exclusive-Version kommt mit Rückfahrhilfe und sogar -kamera daher, was nur die Spitze des Ausstattungs-Eisbergs ist. Den Metropolis bietet Peugeot in verschiedenen Varianten an, im Herzen sind sie aber eines: Ein stylischer und kompetenter Roller in der Dreirad-Klasse. Auch diesem Fahrzeug mangelt es nicht an Ausstattung, sodass es Fahrern an nichts mangeln will. Wer an Versicherungskosten sparen möchte, sollte sich den Tricity in der 125 Kubik Variante ansehen. Zwar bietet er keine unglaublichen Beschleunigungswerte, dafür ein einfaches Fahrverhalten und viel Sicherheit. Yamahas Spitzenmodell im Dreirad-Segment hört auf den Namen Tricity 300. Mit seinem Plus an Leistung bietet der mit dem B-Führerschein fahrbare Roller mehr Flexibilität, da auch Autobahnetappen problemlos möglich sind.

Trikes: Definition und Führerschein

Optisch erinnern Trikes an motorisierte Dreiräder. Rechtlich werden Trikes als Fahrzeuge mit einer einspurigen Achse vorne und einer mehrspurigen Achse hinten definiert. Sie sind entweder klassisch mit Verbrennungsmotoren oder auch in der Elektro-Variante erhältlich. Die erforderliche Fahrerlaubnis richtet sich nach der Leistung des Trikes:

  • Eine Fahrerlaubnis der Klasse AM genügt für Trikes mit nicht mehr als zwei Sitzplätzen, einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h, einer Nenndauerleistung/Nutzleistung von nicht mehr als 4 kW, einer maximalen Leermasse von 270 Kilo und einem Fremdzündungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³ oder einem Selbstzündungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 500 cm³ oder einer anderen Antriebsform.
  • Für Trikes mit einer Leistung von bis zu 15 kW ist die Klasse A1 erforderlich.
  • Für stärkere Trikes mit einer Leistung von mehr als 15 kW benötigt man die Klasse A. Beim Umtausch in die Scheckkarte erkennt man dies anhand der Schlüsselzahlen 79.03 und 79.04 zu A1 und A.
  • Die ab dem 19.1.2013 erworbene Klasse B umfasst ebenfalls das Führen von dreirädrigen Kraftfahrzeugen, jedoch nur in Deutschland (Schlüsselziffer 194). Sofern das Kraftfahrzeug allerdings eine Motorleistung von mehr als 15 kW aufweist, gilt diese Berechtigung nur, wenn der Inhaber der Fahrerlaubnis mindestens 21 Jahre alt ist.

Weitere wichtige Aspekte:

  • Schutzkleidung ist sinnvoll.
  • Vor der Fahrt: Fahrerlaubnisklasse prüfen.
  • Warndreieck und Verbandskasten sind Pflicht.

Dreiräder für Erwachsene

In Deutschland wird üblicherweise ein Fahrrad mit drei Rädern als Dreirad bezeichnet. Laut Straßenverkehrszulassungs-Ordnung gelten für Dreiräder die gleichen Vorschriften wie für reguläre Fahrräder. Durch ihren Aufbau, sind diese Räder besonders stabil und können auch von Personen genutzt werden, die die Balance nicht so gut halten können. Zudem eigenen sie sich als Lastenrad oder Rikscha.

Zu den vorgeschriebenen Bauteilen für verkehrssichere Fahrräder zählen unter anderem zwei unabhängig Bremsen, eine Klingel sowie verschiedene Beleuchtungseinrichtungen. Das heißt ein Dreirad für Erwachsene muss, so wie ein Fahrrad, bei der Nutzung im öffentlichen Straßenland mit zwei voneinander unabhängigen Bremsen sowie einem weißen Frontstrahler und einem roten Rücklicht ausgestattet sein. Darüber hinaus müssen zwei Reflektoren an jedem Rad montiert sein sowie jeweils vorn und hinten an den Pedalen. Die Pedale müssen außerdem auch rutschfest sein. Eine besondere Genehmigung oder Versicherung für die Nutzung eines einfachen Erwachsenen Dreirades wird nicht benötigt. Auch eine Helmpflicht besteht hier nicht.

Als Fahrrad gibt es das Dreirad für Erwachsene in verschiedenen Ausführungen. Die wohl am weitesten verbreitete Variante ist die Version mit einem Vorderrad und zwei Hinterrädern. Bei Liegerädern ist die Ausführung mit zwei Vorderrädern und einem Hinterrad auch sehr häufig vertreten. Bei anderen Varianten befindet sich die Transportfläche oder Ladefläche vor dem Fahrer, so dass dieser die Passagiere im Blick hat und unter anderem Kinder sicher mitgenommen werden können.

Da die Bauweise der Dreiräder eine höhere Stabilität und geringere Kippanfälligkeit garantiert, ist das Erwachsenendreirad oft auch besonders gut zum Lastentransport sowie für mobilitätseingeschränkte Radfahrer oder auch erwachsene Fahranfänger geeignet. Für die Teilnahme am Straßenverkehr mit einem Fahrrad sind ein hohes Maß an Koordination sowie ein guter Gleichgewichtssinn Voraussetzungen. Daher sind Dreiräder für Erwachsene besonders bei Senioren beliebt, die weiterhin Radfahren möchten und denen Sicherheit sowie Stabilität wichtig sind. Das Langsamfahren ist mit einem Dreirad wesentlich einfacher möglich. Oft haben diese Dreiräder auch einen tiefen Einstieg, so dass das Radfahren nochmals erleichtert wird. In diesem Zusammenhang kann auch die wachsende Beliebtheit des Elektrodreirades für Erwachsene gesehen werden. Bei einem Elektro Dreirad wird der Fahrer wird dann beim Treten unterstützt, was Kräfte spart und längere Fahrten ermöglicht. Dies ist besonders für Senioren und auch Radfahrer, die Kräfte nicht so gezielt einsetzten können, von Vorteil. Dieses Dreirad ist ein Fahrrad für Erwachsene, Kinder sollten mit einem Elektro Dreirad für Erwachsene nicht fahren. Das E-Dreirad für Erwachsene kann, wie alle E Bikes, mit verschiedenen Antriebsarten ausgestattet sein.

Das Dreirad für Erwachsene bietet im Gegensatz zum herkömmlichen Fahrrad auch mehr Stauraum, da durch die breitere Achse hinten, oder bei einem Liegerad-Dreirad hinter dem Sitz, eine größere Fläche entsteht. Dieser Raum kann mit Körben oder Radkästen sowie Netzen oder Radtaschen ausgestattet werden. Somit ist es mit einem Dreirad wesentlich einfacher Einkäufe oder bei Reisen auch Gepäck zu transportieren.

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