Startet dein Mofa nicht oder beschleunigt nur behäbig? Dann liegt die Ursache dafür häufig in einer defekten oder schlecht abgestimmten Mofa-Zündung. Um diese Probleme selbstständig zu beheben, muss man natürlich den Aufbau und die Funktion der Zündanlage am Mofa genauer verstehen. Die meisten Mofas sind mit einer sogenannten Unterbrecherzündung ausgerüstet. Was besonders an dieser Variante ist, wie sie funktioniert und was du tun musst, um den Zündzeitpunkt optimal einzustellen, erklären wir dir in diesem Artikel.
Funktion und Komponenten der Mofa-Zündung
Damit der Zweitaktmotor deines Hödis einwandfrei arbeitet und die maximale Leistung liefert, muss die Zündung deines Töfflis optimal eingestellt sein und störungsfrei funktionieren. Das heisst, die Zündkerze muss im richtigen Moment einen Funken erzeugen, der das verdichtete Kraftstoff-Luft-Gemisch zündet. Für die Erzeugung des Zündfunkens zwischen den Elektroden wird natürlich elektrische Spannung benötigt.
Bei Autos und vielen modernen Zweirädern wird die erforderliche elektrische Energie für die Zündung von einer Batterie bereitgestellt. Bei den meisten Töfflis ist eine solche Ausstattung nicht üblich. Hier versorgt eine Zünd- und Lichtspule die Unterbrecherzündung, Leuchten und weitere Verbraucher mit elektrischem Strom.
Aufbau und Funktionsweise der Unterbrecherzündung
Nimmst du den Zündungsdeckel ab, schaust du auf das Polrad. Liegt hinter diesem ein Unterbrecher verfügt dein Mofa über eine Unterbrecherzündung. Modernere Mofas sind möglicherweise mit einer E-Zündung ausgestattet, bei diesen lässt sich kein Unterbrecher entdecken.
Da die Unterscheidung zwischen Unterbrecherzündung und E-Zündung aber auf diese simple Weise nicht bei jedem Töffli funktioniert, solltest du wissen, wie sich anhand des Aufbaus die Art der Zündung zuverlässig erkennen lässt. Dazu musst du durch Abschrauben des Polrads auch noch die Grundplatte freilegen. Entdeckst du jetzt einen Kondensator und einen Unterbrecher, hast du eine Unterbrecherzündung vor dir.
Wie funktioniert eine Unterbrecherzündung?
Eine Lichtmaschine nutzt das Prinzip der elektromagnetischen Induktion. Nach diesem Prinzip wird in einem elektrischen Leiter, der sich in einem Magnetfeld bewegt, eine Spannung induziert. Um die Induktion für die Lichtmaschine auszunutzen, befinden sich im Innern des Polrades Magneten. Licht- und Zündspule sind jeweils auf der Grundplatte der Lichtmaschine befestigt und bewegen sich an den Magneten vorbei.
Die Lichtspule versorgt die Beleuchtung, während die Zündspule Teil der Unterbrecherzündung ist. Genau genommen besteht die Zündspule aus zwei durch einen Eisenkern miteinander verbundenen Spulen. Sie funktioniert wie ein Transformator, der eine Eingangsspannung in eine Ausgangsspannung umwandelt. Um mit einer heute üblichen Zündkerze einen Funken zu erzeugen, sind Spannungswerte von 9.000 - 15.000 V erforderlich.
Die Spannung des in der Primärspule induzierten Stroms ist relativ niedrig. Um die Spannung zu erhöhen, hat die Sekundärspule viele Windungen. Der Unterbrecher hat die Aufgabe, den Stromfluss durch die Primärspule kurzzeitig zu unterbrechen. Durch die daraus resultierende Änderung des Magnetfeldes wird in der Sekundärspule, die wesentlich mehr Windungen als die Primärspule hat, eine sehr hohe Spannung erzeugt, die für den Zündfunken ausreichend ist.
Parallel zum Unterbrecher ist ein Kondensator geschaltet. Er soll eine Funkenbildung an den Kontakten des Unterbrechers verhindern und den Verschleiss im Bereich der Unterbrecherzündung reduzieren. Gleichzeitig bildet der Kondensator mit der Zündspule einen Schwingkreis. Dadurch wird die Übertragung der Energie zwischen Primär- und Sekundärspule optimiert.
Typische Verschleisserscheinungen
Da die Kontakte der Zündung bei jedem Motor-Zyklus beansprucht werden, sind Verschleisserscheinungen vorprogrammiert. Besonders anfällig sind der Unterbrecher und der Kondensator. Wenn du dir unnötigen Ärger ersparen willst, solltest du die Teile der Unterbrecherzündung etwa alle 3.000 km inspizieren, warten und bei Bedarf austauschen.
Kondensator wechseln
Wenn der Motor deines Mofas ausgeht, sobald er warmgelaufen ist, deutet das auf einen defekten Kondensator hin. Der Wechsel ist relativ einfach und erfordert nur wenig Zeit. Die Werkzeuge, die für diese Reparatur benötigt werden, gehören zur Grundausrüstung einer Schrauberwerkstatt:
- Gummi-Hammer
- Wasserpumpenzange
- kleine Nuss
- Einpresshülse
- Kondensator
Hast du den Lichtmaschinendeckel und das Polrad entfernt, kannst du die Mutter des Kondensators und die Anschlusskabel lösen. Das Entfernen des alten Kondensators funktioniert am besten mit einer Wasserpumpenzange. Vor der Montage entfernst du Mutter, Scheibe und Kunststoffabdeckung des neuen Kondensators. Die Verwendung einer Einpresshülse hat den Vorteil, dass der neue Kondensator nach der Montage genau in der richtigen Höhe sitzt. Die Hülse wird gerade eingesetzt und mit dem Gummihammer vorsichtig eingeschlagen. Danach musst du die Kabel wieder sauber anschliessen, die Abdeckung aufsetzen und die Mutter mithilfe einer passenden Nuss vorsichtig anziehen.
Zündpunkt optimal einstellen
Etwas aufwendiger und kniffliger ist die Einstellung des optimalen Zündpunktes. Trotzdem solltest du diese Mühe nicht scheuen, weil der Töffli-Motor mit Unterbrecherzündung nur volle Leistung bringen kann, wenn die Zündanlage optimal abgestimmt ist.
An der Nabe des Schwungrades befindet sich ein Nocken. Er soll dafür sorgen, dass der Unterbrecher in den richtigen Zeitintervallen geöffnet und geschlossen wird. Ziel der Optimierung des Zündzeitpunktes ist es, die Stellung des Polrades so zu verändern, dass der Unterbrecherkontakt exakt zu dem Zeitpunkt geöffnet wird, der für den Verbrennungsprozess im Motor optimal ist.
Anzeichen für einen schlecht abgestimmten Zündzeitpunkt
Qualmt es aus dem Auspuff, zündet das Gemisch zu spät. Wertvoller Kraftstoff wird verschwendet.
Wirkt dein Mofa bei niedrigen Drehzahlen müde und erreicht seine volle Leistung erst bei hohen Drehzahlen, solltest du den Zündzeitpunkt nach hinten verlegen. Im umgekehrten Fall sollte die Zündung früher erfolgen.
Wie du bei der Einstellung des Zündzeitpunkts vorgehst, haben wir in einem anderen Artikel für dich ausführlich zusammengestellt. Hast du in diesem Bereich schon etwas Erfahrung, dann wird dir auch die folgende Kurzfassung weiterhelfen.
Was wird benötigt?
- Schraubendreher oder passender Innensechskantschlüssel, um den Deckel der Lichtmaschine abzunehmen
- Polradabzieher
- Knarre und Nuss passend zur Polradmutter
- Maulschlüssel in verschiedenen Grössen
- Messuhr, Blattlehre 0,01 mm
Kurz und knackig: die gestraffte Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Suche die Sollwerte für dein Fahrzeug aus der Bedienungsanleitung heraus.
- Drehe am Polrad, bis der Kolben am unteren Totpunkt angelangt ist.
- Entferne die Zündkerze und führe die Verlängerung der Messuhr in das Kerzenloch ein.
- Um den oberen Totpunkt zu finden, drehe in Motordrehrichtung, bis sich der Messuhrzeiger nicht mehr bewegt.
- Markiere die so gefundene Stellung am Polrad und Gehäuse mit Pfeilen und dem Kürzel OT (oberer Totpunkt).
- Bewege das Rad in entgegengesetzter Richtung, bis die Messuhr den Sollwert aus der Bedienungsanleitung anzeigt. Markiere auch diese Stellung mit Pfeilen und SZ (Soll-Zündzeitpunkt).
- Den momentanen Zündzeitpunkt bestimmst du mit einer 0,01 mm Blattlehre, die du zwischen den Unterbrecherkontakten einklemmst und gespannt hältst.
- Drehe vorsichtig am Polrad, bis sich die Blattlehre löst. In dieser Stellung wird der Unterbrecher wirksam und der Zündfunke entsteht.
- Stelle anhand der Markierungen fest, ob die Zündung zu früh oder zu spät erfolgt.
- Um den optimalen Zündzeitpunkt einzustellen, musst du die Grundplatte so ausrichten, dass der Unterbrecher dann öffnet, wenn die Markierungen am Gehäuse und Polrad genau übereinander stehen.
Auch wenn die Abstimmung etwas aufwendiger ist, lohnt sich die Mühe, denn eine ungünstige Einstellung des Zündzeitpunktes mindert die Leistung deines Mofas und verkürzt die Lebensdauer des Motors!
Aufbau und Funktionsweise einer Mofa-Zündung
Bei den meisten Töfflis kommt in der Regel eine Schwungmagnetzündung zum Einsatz, die das Prinzip der elektromagnetischen Induktion ausnutzt. Bewegen sich die Magneten der Schwungscheibe an der Zündspule vorbei, wird Strom erzeugt. Die Mofa-Zündspule besteht aus zwei Spulen, die durch einen Eisenkern miteinander verbunden sind.
Der in der Primärspule induzierte Stromfluss hat in Abhängigkeit von der Drehzahl eine Spannung von 6 - 8 V. Um einen Zündfunken zu erzeugen, benötigt die Zündkerze jedoch eine hohe Spannung von circa 9.000 - 15.000 V. Die Sekundärspule der Zündspule weist deswegen sehr viele Wicklungen auf, um diese hohe Spannung bereitstellen zu können.
Um an der Zündkerze einen kleinen Lichtbogen zu erzeugen, muss das Magnetfeld kurzzeitig ausgeschaltet werden. Das wird dadurch erreicht, dass der Kontakt am Unterbrecher kurz geöffnet wird. Der Strom entlädt sich dann über das Zündkabel und die Kerze. So entsteht der Zündimpuls. Das Öffnen und Schliessen des Unterbrecherkontaktes wird über einen Nocken gesteuert, der sich an der Nabe des Schwungrades befindet.
Beim Einstellen der Zündung ist es deswegen das Ziel, die Stellung des Schwungrades so zu verändern, dass der Kontakt des Unterbrechers zu dem Zeitpunkt geöffnet wird, der für die Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemischs optimal ist.
Warum ist das optimale Einstellen der Töffli-Zündanlage wichtig?
Ist der Zündzeitpunkt nicht optimal eingestellt, kann es vorkommen, dass der Kolben gegen die Druckwelle im Zylinder arbeiten muss. Dadurch kann es zu Überhitzungen kommen, die zu verstärktem Verschleiss führen. Zündet das Gemisch dagegen zu spät, wird ein Teil des wertvollen Kraftstoffs verschwendet und nicht optimal genutzt.
Anzeichen für eine suboptimale Zündungseinstellung
Hast du den Eindruck, dass der Töffli-Motor deines Puch-Maxi-Mofas oder deines Piaggio-Ciao-Töfflis im unteren Drehzahlbereich etwas schlapp ist, während er bei höheren Drehzahlen mächtig aufdreht und richtig durchzieht, ist das oft ein Zeichen dafür, dass der Zündzeitpunkt zu früh erfolgt.
Lässt die Leistung deines Töffli-Motors im oberen Drehzahlbereich nach, während bei niedrigen Drehzahlen alles optimal läuft, solltest du den Zündzeitpunkt nach vorne verlegen. Auch ungewöhnlich dichter Qualm, der aus dem Auspuff kommt, ist häufig ein Hinweis auf einen zu späten Zündzeitpunkt.
Anleitung für die Töffli-Zündungseinstellung
Das Einstellen der Zündanlage erfolgt in zwei Schritten. Im ersten Schritt wird der Unterbrecher eingestellt. Dazu wird der Abstand zwischen den Kontakten auf den richtigen Wert eingestellt. Erst dann ist es sinnvoll, sich in einem zweiten Schritt um die Optimierung des Zündzeitpunktes zu kümmern.
Werkzeuge für die Mofa-Zündungseinstellung
- Schraubenzieher
- Prüflampe
- Steckschlüssel
- Drehmomentschlüssel
- Blattlehre
- Schwungradhalter
- Messuhr mit Verlängerung und Adapter für das Loch der Zündkerze
Einstellung des Unterbrecherabstands
Am einfachsten zugänglich sind der Unterbrecher und die Schraube, mit der du den Abstand zwischen den Kontakten einstellen kannst, wenn du die Schwungradabdeckung abnimmst. Ein Schwungradhalter ist bei dieser Arbeit eine grosse Hilfe, denn mit diesem Halter kannst du das Rad sicher fixieren. Nach dem Abnehmen der Schwungradabdeckung kannst du den Unterbrecher, den Kondensator, die Zünd- und die Lichtspule gut erkennen.
Es ist sinnvoll, wenn du vor dem Messen und Einstellen des Unterbrechers die Schraube zur Einstellung löst. Auch die drei Schrauben, mit der die Baugruppe auf der Zündankerplatte befestigt ist, solltest du aufdrehen. Mit einer Blattlehre misst du den Abstand zwischen den Unterbrecherkontakten und justierst ihn bei Bedarf nach. Der Idealwert beträgt hier 0,4 mm plus/minus 0,05 mm Toleranz.
Sollwert der Vorzündung
Der Sollwert der Vorzündung ist vom jeweiligen Motortyp abhängig. Bei einem Puch Maxi Töffli liegt der Sollwert beispielsweise bei 1,2 mm vor dem oberen Totpunkt, bei einem Piaggio Ciao Mofa sind es 1,8 mm vor dem oberen Totpunkt. Die genauen Angaben für den jeweiligen Motor findest du in den Unterlagen des Herstellers.
Soll-Zündzeitpunkt ermitteln
Als nächstes musst du den oberen Totpunkt (OT) ermitteln. Dazu entfernst du die Zündkerze. Um die Verlängerung der Messuhr in das Kerzenloch einführen zu können, drehst du am Schwungrad bis der Kolben des Motors am unteren Totpunkt angelangt ist.
Jetzt kannst du mit Hilfe der Messuhr den oberen Totpunkt finden. Dazu bewegst du das Schwungrad in Drehrichtung des Motors, bis sich die Anzeige der Messuhr bewegt. Fahre mit der Bewegung fort, bis der Zeiger der Messuhr stillsteht.
Markiere die Stellung des Schwungrades durch Striche oder einen pfeilförmigen Kleber am Schwungrad selbst und am Gehäuse. Da später noch weitere Markierungen hinzukommen, bezeichnest du die Markierung aus Gründen der Übersichtlichkeit mit OT.
Als nächstes musst du den Sollwert der Zündung markieren. Anschliessend bewegst du das Schwungrad entgegen der Motordrehrichtung so weit, bis die Messuhr den Sollwert der Vorzündung anzeigt. Das heisst, bei einem Piaggio Ciao muss die Uhr 1,8 mm anzeigen, bei einem Puch Maxi sind es 1,2 mm. Markiere auch diese Stelle, bringe dazu zwei Kennzeichnungen an, eine am Schwungrad und eine am Gehäuse, beide sollten in einer Flucht liegen. Beschrifte die Stelle mit „SZ“ für Soll-Zündzeitpunkt.
Ist-Zündzeitpunkt feststellen
Um den momentan eingestellten Ist-Zeitpunkt zu ermitteln, benötigst du eine 0,01 mm Blattlehre. Klemme die Blattlehre zwischen den Unterbrecherkontakten ein und halte die Blattlehre mit zwei Fingern unter Spannung. Drehe langsam in Motorrichtung so lange am Schwungrad, bis sich die Blattlehre löst. In diesem Moment würde der Zündfunke überspringen, also liegt hier der Ist-Zündpunkt.
Einstellen der Zündanlage
Dank der angebrachten Kennzeichnungen kannst du nun leicht erkennen, ob der Zündzeitpunkt zu früh oder zu spät erfolgt. Liegt die Markierung am Gehäuse vor den beiden Markierungen am Schwungrad, ist der Zündzeitpunkt zu früh eingestellt. In diesem Fall musst du zum Einstellen der Zündung die Zündankerplatte vorsichtig in Motorrichtung verschieben.
Eine entgegengesetzte Verschiebung ist erforderlich, wenn der Zündzeitpunkt zu spät erfolgt. Das ist der Fall, wenn die Markierung am Gehäuse zwischen der angebrachten Beschriftung „OT“ und „SZ“ liegt.
Bei einem zu spät eingestellten Zündzeitpunkt solltest du zur Kontrolle den bereits bekannten Vorgang wiederholen, mit dem du den Ist-Zeitpunkt ermittelt hast.
Überprüfung mit Stroboskoplampe
Liegen sich die Markierung am Gehäuse und die SZ-Markierung am Schwungrad auf einer Flucht genau gegenüber, hast du die optimale Zündungseinstellung gefunden. Bevor du die Schrauben der Zündankerplatte festziehst, solltest du das Ergebnis des Einstellens der Zündung nochmals überprüfen.
Am exaktesten lässt sich das Einstellen deiner Zündanlage mit Hilfe einer speziellen Stroboskoplampe kontrollieren.
Im Fachhandel erhältst du diese Kontrolllampe, die sich mit dem Zündkabel deines Mofas koppeln lässt. Hast du dir eine entsprechende Lampe besorgt und mit dem Zündkabel deines Töfflis verbunden, lässt du das Mofa im Standgas laufen.
Die Stroboskoplampe erzeugt nun bei jeder Zündung deines Mofas ein Blitz. Liegen die beiden Markierungen, auf dem Schwungrad und dem Gehäuse zum Zeitpunkt eines Blitzes genau auf einer Flucht, kannst du sicher sein, dass du die Einstellung deiner Zündung optimal vorgenommen hast.
Motor u. Einstellung der Zündung bei älteren Mopeds mit Magnetzündung
Stelle zunächst den Unterbrecherabstand auf das vom Hersteller vorgegebene Maß ein. (Meist zwischen 0,3 und 0,4 mm) Dazu drehst Du das Polrada in Pfeilrichtung und beobachtest die Öffnung der Kontakte. An dem Punkt, an dem diese am weitesten geöffnet sind, kontrollierst Du die Öffnung und korrigierst ggf. auf den vorgegebenen Wert.
Nun die Schraube wieder festziehen und den Zündzeitpunkt einstellen. Auch dieser Wert gibt der Hersteller (meist in einem gewissen Bereich) vor - z.B Vorzündung zwischen 1,5 und 2 mm.
Nun drehtst Du das Polrad wieder in Pfeilrichtung bis der obere Totpunkt (also die höchste Stellung) des Kolbens erreicht ist. Hier sind die Kontakte bereits geöffnet. Nun musst Du das Polrad entgegen der Pfeilrichtung zurückdrehen, bis der Wert der Vorzündung (z.B.
| Mofa-Typ | Sollwert der Vorzündung |
|---|---|
| Puch Maxi Töffli | 1,2 mm vor OT |
| Piaggio Ciao Mofa | 1,8 mm vor OT |
Dann drehst Du so lange am Polrad bis der Kolben ganz oben ist. (das siehst Du ja am Zeiger wenn er wieder in die Gegenrichtung gehen will.) Wenn Du den OT erreicht hast drehst Du an der Uhr damit der Zeiger auf 0 steht. Dann drehst Du am Polrad so lange nach links bis der Zeiger 1,8mm vor 0 ist.
An der Uhr gibt es sicher so eine Art Ring um sie Uhr. Dann fangt ihr an nach rechts zu drehen und wenn der Zeiger umschlägt,d.h. Jetzt habt ihr den OT mit 0 markiert. Jetzt das Polrad nach links drehen-1,8 Umdrehungen. Das wars dann schon jetzt habt ihr Den ZZP eingestellt. Jetzt nur noch den Unterbrecherkontakt einstellen und dann müsste das laufen.
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