Mit dem richtigen Motorradhelm tun Sie viel für Ihre Sicherheit, denn bei einem Unfall schützt er Ihren Kopf vor lebensbedrohlichen Verletzungen. Hier lesen Sie alles Wissenswerte zum Thema Helm.
Die unterschiedlichen Helmformen
Motorradhelme werden in verschiedenen Bauarten angeboten. Das sind die Formen im Überblick:
- Geschlossener Integralhelm (Full Face Helmet): klassische Bauform mit festem Kinnbügel, Kopf immer vollständig umschlossen, hat unter Motorradhelmen den größten Marktanteil
- Klapphelm (Flip Up Helmet): wie geschlossener Integralhelm, aber mit hochklappbarem Kinnbügel, Kopf nur mit heruntergeklapptem Kinnteil vollständig umschlossen
- Crosshelm (Off Road Helmet): geschlossen wie klassischer Integralhelm, meistens ohne Visier, alternativ Crossbrille erforderlich, mit Helmschirm
- Jethelm (Open Face Helmet): Helm ohne Gesichtsschutz, Kopf nicht vollständig umschlossen, Gesicht frei, wird überwiegend von Rollerfahrern und Fahrern von Retro- und Classic-Bikes genutzt
- Modularer Helm (Crossover Helmet): Bauform kann den Anforderungen entsprechend variiert werden, Kopf wird entweder vollständig oder nur teilweise umschlossen, hat nur geringen Marktanteil
- Brain-Caps: einfache Kunststoffschale mit Kinnriemen, ohne ECE-Prüfung, niedriges Schutzpotenzial, einige Bereiche des Kopfes unbedeckt, nur für Show-Zwecke geeignet, erfüllt die Anforderungen der StVO nicht
Tipps für den Helmkauf
Mit dem richtigen Motorradhelm tun Sie viel für Ihre Sicherheit. Daher ist er kein Zubehör, das man mal eben im Vorbeigehen kauft. Diese Aspekte sollten Sie auf der Suche nach dem idealen Helm beachten:
- Planen Sie für den Kauf unbedingt genügend Zeit ein.
- Suchen Sie Fachhändler auf, die möglichst viele Helmmarken im Angebot haben. Das steigert die Wahrscheinlichkeit, schnell einen passenden Helm zu finden.
- Die ungefähr passende Helmgröße ermitteln Sie, indem Sie Ihren Kopfumfang im Bereich der Stirn, über den Ohren und am Hinterkopf messen. Der Kopfumfang in Zentimetern entspricht üblicherweise der numerischen Helmgröße.
- Die Helme verschiedener Hersteller fallen trotzdem unterschiedlich groß aus. Deswegen kann nur eine Anprobe über den richtigen Helm entscheiden.
- Ihr Helm muss am ganzen Kopf fest sitzen, ohne zu drücken. Sie erkennen den richtigen Sitz daran, dass sich die Kopfhaut an der Stirn beim Drehen des Helms mitverschiebt.
- Die Innenausstattung gibt bei der Nutzung noch etwas nach, wählen Sie den Helm daher nicht zu groß.
- Fragen Sie Ihren Händler nach einer individuellen Innenausstattung des Helms. Bei manchen Helmen können z.B. Wangenpolster oder Pads am Oberkopf an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.
- Die Helmpolsterung sollte auch an Ihrem Oberkopf im Bereich des Scheitels vollständig aufliegen. Probieren Sie andernfalls einen größeren Helm.
- Wenn Sie Zweifel haben, ob der Helm die optimale Größe hat, versuchen Sie, das gleiche Helmmodell eine Größe kleiner aufzusetzen. Nur wenn dies nicht möglich ist oder der infrage kommende Helm unerträglich drückt, wissen Sie, dass Sie die kleinste Größe gewählt haben.
- Für Personen mit besonders großem Kopf gibt es nur eine kleine Auswahl geeigneter Helme. Einzelne Hersteller wie z.B. HJC bieten Modelle an, die bis zur Größe XXXXL reichen. Dies entspricht einer Kopfgröße von 67 bis 68 Zentimetern.
- Ihr Helm darf sich bei geschlossenem und korrekt eingestelltem Kinnriemen auch mit hohem Kraftaufwand nicht nach vorn vom Kopf abziehen lassen.
- Der Kinnriemen sollte nicht auf dem Kehlkopf aufliegen, das Kinnriemenschloss nicht am Unterkieferknochen drücken.
- Wenn Sie Brillenträger sind, sollten Sie Ihre zum Motorradfahren genutzte Brille im Helm aufsetzen. Statt einer Sonnenbrille unter dem Helm wählen Sie lieber Helme mit eingebauter Sonnenblende.
- Tragen Sie den Helm im Laden mindestens zehn Minuten. Dieser Zeitraum reicht aus, um mögliche Druckstellen und eine mögliche Hautunverträglichkeit des Futters zu erkennen.
- Nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit, den Helm für eine Probefahrt auszuleihen. Die individuellen Gegebenheiten auf Ihrem Motorrad lassen sich so am besten prüfen.
- Bevorzugen Sie Helme in hellen, leuchtenden Farben.
- Achten Sie darauf, dass der Luftaustausch bei geschlossenem Visier ausreichend ist. Prüfen Sie die Visier-Eigenschaften wie Beschlagneigung und optische Qualität bei vollständig geschlossenem Visier.
- Achten Sie darauf, dass das Innenfutter zur Helmpflege herausnehmbar ist. Lesen Sie die mitgelieferte Gebrauchsanleitung genau. Oft enthält sie wichtige Informationen zur Montage und Pflege der Helmteile.
- Denken Sie beim Kauf an den Service. Kundenorientierte Helmhersteller bieten einen umfassenden Reparatur- und Ersatzteilservice. Details erfahren Sie von Ihrem Händler oder aus der Gebrauchsanleitung.
Helmpflicht: "Geeigneter Schutzhelm"
In Deutschland besteht seit 1976 Helmpflicht für Motorradfahrer, seit 1978 auch für Moped- sowie Mokickfahrer. Selbst Mofafahrer müssen seit 1985 einen Helm tragen. Seit August 1980 wird eine Zuwiderhandlung zudem mit Verwarnungsgeld geahndet.
Helm ist aber nicht gleich Helm. Mancher Motorrad- oder Rollerfahrer war früher mit einer Kopfbedeckung unterwegs, die allenfalls vor Bußgeld schützte. Daher reagierte der Gesetzgeber: Seit 2006 steht im Paragraph 21a der Straßenverkehrsordnung (StVO), dass Fahrer und Mitfahrer von Krafträdern mit Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h einen "geeigneten Schutzhelm" tragen müssen. Damit ist also das Benutzen von Arbeits-, Feuerwehr- oder Militärhelmen ohne ausreichende Schutzwirkung untersagt.
Die aktuelle Version ist die Norm ECE-R 22.06, mit der seit Juni 2022 geprüft wird. Seit Juni 2023 dürfen keine Helme mehr mit der früheren Norm ECE 22.05 produziert werden. Nach ECE 22.05 geprüfte Helme dürfen natürlich weiterverwendet werden. Hier gibt es keine Austauschpflicht. Bei einer Neuanschaffung sollte man aber auf die aktuellste Prüfnorm achten.
Unabhängige Institutionen prüfen neben Stoßdämpfung und Formstabilität auch die Reißfestigkeit des Kinnriemens und machen einen Abstreiftest. Auch Visiere müssen Mindestanforderungen erfüllen, um den am Visierrand eingegossenen ECE-Stempel zu bekommen.
Wichtiger Hinweis für die Pflichtkennzeichnung von ECE-Motorradhelmen: Auf dem Prüflabel muss nicht "ECE" oder "ECE-R 22" stehen. Die Kennzeichnung mit dem E in dem Kreis und der Prüfnummer verweist ausreichend auf die Anwendung der Prüfnorm ECE-R 22.
Obwohl in Deutschland das Tragen eines ECE-Helms nicht zwingend vorgeschrieben ist (nur "geeigneter Schutzhelm"), sieht es im europäischen Ausland und ganz besonders in Italien anders aus: Wer dort als Motorradfahrer keinen ECE-geprüften Helm trägt, wird ziemlich schnell zum Fußgänger.
So schützen die Motorradhelme
Motorradhelme schützen doppelt. Die Außenschale verteilt, unabhängig vom Material, eine punktuelle Krafteinwirkung durch hohe elastische Verformungsenergie und soll das Eindringen spitzer oder kantiger Gegenstände verhindern. Die eigentliche Dämpfung übernimmt das Innenmaterial zwischen Außenschale und Futter. Das wird in der Regel aus besonderen EPS-Hartschaummaterialen der Styropor-Familie hergestellt, die Aufprall-Energie absorbieren.
Aber: Ein Aufprall führt zu einer Komprimierung und damit bleibender Verformung des Materials. Deshalb müssen Helme nach Unfällen oder Stürzen ausgetauscht werden, selbst wenn sie äußerlich scheinbar unbeschädigt sind. Die ADAC Experten raten dringend dazu, diese Herstellervorschrift zu befolgen.
Ganz wichtig: Motorradhelme sollten nicht beklebt oder lackiert werden. Im Klebstoff oder in der Farbe enthaltenes Lösungsmittel kann die Stabilität der Helmschale beeinträchtigen. Eine Ausnahme bilden die Aufkleber des Instituts für Zweiradsicherheit (IfZ), die Ersthelfer über das Öffnen des Helms oder des Verschlusssystems des Kinnriemens bei Notfällen informieren: Sie besitzen einen lösungsmittelfreien Spezial-Klebstoff.
Die zwei Materialien der Helmschalen
Zur Helmschalen-Herstellung werden zwei Werkstoff-Gruppen genutzt: thermoplastische Kunststoffe und Duroplaste. Thermoplaste wie Acrylnitril-Butadien-Styrolt (ABS), Polycarbonat oder Polyamid sind unter Hitze leicht formbar. Sie eignen sich deshalb fürs Spritzguss-Verfahren, weil sich damit leicht große Helmmengen kostengünstig herstellen lassen. Duroplaste und Verbundwerkstoffe (z.B. Aramidfasern, Glasfaserverstärkter Kunststoff, Carbon) erfordern dagegen ein aufwendiges Laminat-Verfahren. Schalen dieser Materialien sind besonders hart und bruchfest, aber teurer.
Wie Langzeit-Materialtests beweisen, altern Duroplaste weniger schnell. Bei guter Pflege währt ihre Lebensdauer mindestens acht Jahre. Helme aus Thermoplasten, die keine zusätzliche Lackschicht besitzen, können bei starker Ultraviolett-Strahlung und durch andere Einflüsse (Lösungsmittel, Benzin) früher verspröden. Die ADAC Fachleute raten dringend, wegen nachlassender Schutzwirkung solche Helme nach rund fünf Jahren auszutauschen. Dieser Fünf-Jahres-Austauschzeitraum ist allerdings bei starker Nutzung für Helme aller Bauarten empfehlenswert, da auch das Dämmmaterial nachgibt und der Helm dann nicht mehr optimal sitzt.
Nach Aufprall: Austauschen
Praktische Tipps zur Helmpflege
Moderne, hochwertige Helme altern deutlich langsamer als Helme früherer Baujahre. Deswegen und wegen der Anpassung der aktuellen Prüfnormen sollten Sie keine Motorradhelme mehr verwenden, die nicht mindestens nach ECE-R 22.05, besser ECE-R 22.06 zugelassen wurden. Zu erkennen ist dies an einem kleinen Label, das meist am Kinnriemen angenäht ist. Beginnt die Genehmigungsnummer mit 05 oder 06, wurde der Helm nach den jeweiligen ECE-Normen geprüft. Bei regelmäßiger Verwendung des Helms gelten im Allgemeinen fünf Jahre als angemessene Nutzungsdauer.
Das Innenpolster von Helmen setzt sich bei regelmäßiger Verwendung des Helmes. Dadurch kann der ursprünglich straffe und sichere Sitz des Helmes am Oberkopf beeinträchtigt sein. Wenn möglich und vom Hersteller laut Gebrauchsanleitung so vorgesehen, sollten Sie dann das Innenfutter herausnehmen und reinigen. Das Futter bzw. der Schaumgummi dürfen dabei nicht gewrungen oder zu fest gezogen oder gepresst werden, da sonst das Futter überdehnt wird und nur noch unzureichend in die Helmschale passt.
Unbedingt die Herstelleranweisungen beachten und im Zweifelsfall den Händler mit diesen Arbeiten betrauen. Nach der Reinigung und der richtigen Montage des Futters sitzt der Helm im günstigsten Fall so straff wie beim Kauf. Sollte eine Reinigung des Innenfutters nicht ausreichen, um den festen Sitz des Helmes wiederherzustellen, muss möglicherweise das Innenfutter durch ein neues ersetzt werden.
Unabhängig vom Reinigungszustand des Helmfutters sollten Sie von Zeit zu Zeit den Sitz des Helms und die Länge des Kinnriemens prüfen. Beides kann sowohl beim (schnellen) Fahren als auch bei einem Unfall entscheidenden Einfluss auf Ihre Sicherheit haben.
Darüber, wann die Schutzfunktion des Helms durch ein Ereignis eingeschränkt sein kann, lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen machen. Wenn ein Helm allerdings an einem Unfall beteiligt war, sollte er - unabhängig vom äußeren Zustand - unbedingt ersetzt werden.
Alle Dichtungen - besonders die Visierdichtungen - am Helm regelmäßig prüfen. Auch bei starken Niederschlägen ist es mit guten, beschlagfreien Visieren möglich, durchgängig mit geschlossenem Visier zu fahren. Visiere mit beschlaghemmender Innenbeschichtung (kein Innenvisier) benötigen für eine nachhaltige Beschlagfreiheit eine ständige, wenn auch leichte Belüftung.
Nach langen Regenfahrten Helme gut trocknen lassen. Dabei möglichst keine Wärmequellen (Heizung) verwenden. Klapphelme dürfen rein formal nur geschlossen genutzt werden. Ausgenommen sind Helme, deren Kinnteil gemäß Bedienungsanleitung entfernt werden oder z.B. komplett hinter den Helm geschoben werden kann - aber nur dann, wenn sie eine zusätzliche Zertifizierung als Jet-Helm haben.
So enthält die ECE-R 22-06 auch die P/J-Norm, die auf dem meist am Kinnriemen festgenähten Prüfnorm-Label vermerkt ist. P/J steht für eine Freigabe als Integral- und auch als Jethelm, also für das "legale" Fahren mit geöffnetem Kinnteil.
Visiere: Alles, was man wissen muss
Die Angebotspalette an Visieren ist groß, und der technische Fortschritt für Motorradfahrer oftmals verwirrend. Die meisten dieser Scheiben bestehen aus Polycarbonaten, die namhaftesten Markennamen sind Makrolon und Lexan. Für einen durchsichtigen Kunststoff sind sie sehr hart, schlag- und splitterfest.
Laut der europäischen Norm für Motorradhelme (ECE-22-06) wird neben Größe, optischer Qualität, Größe des Gesichtsfeldes und Oberflächengüte auch die Kratzfestigkeit von Visieren geprüft. Verspiegelte und stark getönte Visiere müssen für den Straßenverkehr ein E-Prüfzeichen besitzen und dürfen nur bei Tageslicht und guten Wetterbedingungen genutzt werden.
Schon auf Dämmerungsfahrten und natürlich bei Dunkelheit sind sie verboten, in einigen (Urlaubs-)Ländern sogar generell. Bei Missachtung dieses Verbots ist mit rechtlichen Konsequenzen und im Fall eines Unfalls sogar mit Regressforderungen der Versicherung zu rechnen. Seit einigen Jahren werden auch selbsttönende Visiere angeboten. Aber selbst schnelle Moleküle im Kunststoff brauchen Zeit, um abzudunkeln oder aufzuhellen - was beispielsweise bei Tunnel-Durchfahrten zu Problemen führen kann.
Da Visiere nicht nur bei Regen leicht beschlagen, sollten Sie beim Helmkauf Modelle mit Doppelscheiben-Visieren mit permanenter Antibeschlag-Beschichtung wählen. Gegebenenfalls sollten Sie Ihren Helm mit einem derartigen Visier nachrüsten, auch wenn das zusätzliche Kosten verursacht. Diese Investition in Ihre Sicherheit ist gut angelegtes Geld.
Einige Hersteller bieten gegen das Beschlagen zusätzlich Innenvisiere an. Günstigere Wechselvisiere ohne Spezialbeschichtungen beschlagen vor allem bei regnerischem Wetter schnell. Angebotene Sprays gegen das Beschlagen sind meist nur eine kurzfristige Lösung. Gleiches gilt für den alten Trick, unbeschichtete Visiere mit sanftem Spülmittel zu präparieren und dann mit einem Wolltuch zu polieren. Dabei bleibt eine kleine Schicht des Mittels auf dem Visier und löst die Oberflächenspannung des ausgeatmeten Wasserdampfes, der sich als Wasser gleichmäßig auf der Visieroberfläche verteilt.
Wer eine teure Antibeschlagfolie nachrüstet, ist schnell bei einem Preis, den ein gutes Visier mit Antibeschlag-Beschichtung kostet. Zudem entstehen beim Kleben oft Lufteinschlüsse, welche die Visiere schneller blind machen.
Insekten und andere Verschmutzungen auf dem Visier können bei Regen oder Dämmerung die Sicht stark einschränken oder sogar zu Täuschungen führen, besonders bei Gegenlicht. Auf längeren Touren empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung, z.B. während der Pausen. Dazu möglichst viel Wasser über die geschlossene Visierscheibe laufen lassen, um hartnäckige Verschmutzungen aufzuweichen und zu lösen. Auch ein nasses, über das Visier gelegtes Papiertuch erfüllt diese Funktion.
Sicherheitsaspekte von Motocross-Helmen
Ein wesentliches Merkmal von Motocross-Helmen ist ihre ausgeprägte Kinnpartie. Diese bietet nicht nur zusätzlichen Schutz für das Gesicht des Fahrers, sondern ermöglicht auch eine bessere Belüftung. Bei rasanten Fahrten auf der Motocross-Piste ist eine effektive Kühlung des Kopfes unerlässlich, um Überhitzung und Ermüdung entgegenzuwirken. Die spezielle Form des Helms schützt zudem vor Schlamm, Staub und anderen Partikeln, die während eines Rennens aufgewirbelt werden können.
Zusätzliche Sicherheitsfeatures
Motocross-Helme bieten eine Reihe von Sicherheitsfeatures, die speziell für die extremen Bedingungen des Offroad-Fahrens entwickelt wurden. Die Helmschalen bestehen aus hochfesten Materialien wie Kohlefaser oder Polycarbonat, die maximale Schutzfunktionen bei minimalem Gewicht bieten. Diese Materialien absorbieren die Aufprallenergie effektiv und verteilen sie über eine größere Fläche, wodurch das Verletzungsrisiko bei einem Sturz erheblich reduziert wird.
Komfort und Passform
Der Tragekomfort ist ein weiterer entscheidender Faktor, der bei der Auswahl eines Helms für den Straßenverkehr nicht vernachlässigt werden sollte. Motocross-Helme sind so konzipiert, dass sie eng anliegen und während ruppiger Fahrten nicht verrutschen. Die Innenpolsterung ist oft herausnehmbar und waschbar, was die Hygiene erleichtert. Zudem sind viele Modelle mit einem Doppel-D-Ring-Verschluss ausgestattet, der einen sicheren und festen Sitz gewährleistet.
Visier und Sicht
Während Motocross-Helme für den Einsatz mit Schutzbrillen konzipiert sind, ist für den Straßenverkehr ein Visier erforderlich. Einige Modelle sind mit einem integrierten oder nachrüstbaren Visier erhältlich, das einen umfassenden Augenschutz bietet und gleichzeitig klare Sichtverhältnisse gewährleistet. Das Visier sollte kratzfest und beschlagfrei sein, um auch bei schlechten Wetterbedingungen eine optimale Sicht zu ermöglichen.
Lärmreduktion und Aerodynamik
Im Straßenverkehr spielt auch die Lärmreduktion eine wichtige Rolle. Motocross-Helme sind nicht primär darauf ausgelegt, Windgeräusche zu minimieren, was auf längeren Fahrten zu Ermüdungserscheinungen führen kann. Einige Hersteller bieten jedoch Modelle mit verbesserten Dämmmaterialien und aerodynamischen Designs an, die den Luftwiderstand und damit auch den Lärm reduzieren.
Individualisierungsmöglichkeiten
Die Individualisierung des Helms trägt nicht nur zur persönlichen Note bei, sondern kann auch die Sichtbarkeit und Sicherheit erhöhen. Mit speziellen Motocross Aufklebern kann man seinen Helm nach eigenen Wünschen gestalten und so für einen unverwechselbaren Look sorgen. Diese Aufkleber sind in verschiedenen Designs und Farben erhältlich und können einfach auf den Helm aufgebracht werden.
Was ist wichtig für einen Motocrosshelm? Welche Features muss er haben? Worauf musst Du achten?
Bevor es auf die Strecke geht, muss der Helm perfekt passen. schnell verrutschen. Kaubewegungen. Wackelt der Helm, hast Du die falsche Größe erwischt. der anderen Seite soll der Helm nicht zu eng sitzen. besonders beim ersten Tragen ist auf den Wangen zu spüren. Druck Dich nicht bedrängt, ist das normal und wird mit der Zeit besser. Bedenken solltest Du haben, wenn der Crosshelm an der Stirn drückt.
Wann ist ein Crosshelm sicher?
Sicherheit ist das Wichtigste bei der Wahl eines Crosshelms. gefährliche Sportart. schwierige äußere Einflüsse. ebenso viel von deinem Helm verlangen. Schutz für Deinen Kopf.
Economic Commission Europe herstellen müssen. Sicherheitsstandards.
Welcher Verschluss bei Crosshelmen?
Vor allem bei Motocrosshelmen ist der Doppel-D-Verschluss der sicherste. dauert zwar etwas, den Helm zu verschließen. es ein Ding der Unmöglichkeit. Die bisschen mehr Zeit wird sich lohnen. reibt. Ebenfalls ist es der sicherste Verschluss.
Motorsportveranstaltung Helme mit Doppel-D-Verschluss Pflicht.
Welcher Crosshelm für Motorsport?
Wer würde nicht gerne mal selbst bei Wettbewerben wie der Deutschen Motocross Meisterschaft Open mitzumachen? Neben einer Menge Übung, braucht es einen richtigen Helm. anstrengend, Dein Helm muss daher besonders leicht sein. haben. verloren geht. fliegen. Lüftungen sollten Gitter haben, damit Du davon nichts abkriegst. richtige MX-Goggle schützt ebenfalls. kompatibel sein, sonst wirst Du etwas abbekommen.
Wie schwer sollte ein Crosshelm sein?
unterschiedlich. dieser Kategorie Helm am angenehmsten. Carbon den Nacken nicht so stark. 1000 g, die schwersten circa 1600 g. Schwerer sollte es nicht werden.
Welche Features sollte ein Crosshelm haben?
Crosshelm noch auf andere Eigenschaften achten. vor allem bei hohen Temperaturen Gold wert. abgeführt, sodass Du keine beschlagene Brille hast. Innenfutter beim Crosshelm schauen. Schwitzen ist da normal. Futter festsaugt und ein gewisses Aroma absetzt. herausnehmbares Futter vorhanden ist. Herstellerangaben waschen, trocknen und wieder in den Helm einsetzen.
Verschiedene Situationen erfordern unterschiedliche Lösungen.
bei dem Schirm des Crosshelms. Einflüssen kannst du den Schirm anpassen.
Motocrossbrille. hole beide Produkte von demselben Hersteller. Verstellbarkeit, einen Brillenkanal und kratzsichere Visiere achten.Die Crosshelme von Broken Head erfüllen alle oben genannten Kriterien. willst einen sicheren, stylishen und gut tragbaren Crosshelm? Broken Head den richtigen Helm für Dich finden.
Die Außenschale
Die Außenschale stellt den wichtigsten Baustein eines Motorradhelms dar. Der Großteil der Energie, die bei einem Aufprall entsteht, wird von ihr abgeleitet. Zwei Materialgruppen, die immer wieder im Zusammenhang mit Helmschalen genannt werden, sind thermoplastische Kunststoffe und duroplastische Kunststoffe. Thermoplaste, wie zum Beispiel Polycarbonat oder Polyamid, sind in der Regel leichter zu produzieren und somit günstiger.
Währenddessen sind Duroplaste, dazu gehören zum Beispiel Carbon oder glasfaserverstärkter Kunststoff, aufwändig in der Produktion, was das Endprodukt teurer macht. Aber keine Angst: Helme aus thermoplastischen Kunststoffen bieten keinen schlechteren Schutz, nur weil sie günstiger sind. Stattdessen unterscheiden sie sich in anderen Punkten, wie zum Beispiel der Haltbarkeit.
Das Visier
Je nach Modell gibt es auch bei Visieren wieder verschiedene Varianten, die jedoch fast alle aus Polycarbonat bestehen. Dieser durchsichtige Kunststoff eignet sich am besten, da er durch seine Härte gegen die Bedingungen des Fahrens ankämpfen kann.
Ein großes Problem, was jeder Motorradfahrer kennt, ist das Beschlagen des Visieres, besonders bei kalten Temperaturen. Aufgrund des Temperaturunterschieds innerhalb und außerhalb des Helms beschlägt das Visier. Das ist zum einen nervig und zum anderen gefährdet es deine Sicherheit, indem dir deine Sicht auf die Fahrbahn genommen wird. Eine ideale Lösung bietet ein Doppelvisier mit dem sogenannten Pinlock-System. Ein an zwei Kunststoff-Pins befestigtes Innenvisier wird mit dem Hauptvisier verbunden, sodass eine Art geschlossenes Luftpolster entsteht.
Jedes Visier ist einem bestimmten Helm-Modell zugeordnet. Meistens kann man zwischen verschiedenen Tönungen entscheiden. Von transparenten bis zu verspiegelten Visieren gibt es unzählige Varianten in den verschiedensten Farben. Bei verspiegelten und stark getönten Visieren gilt es darauf zu achten, dass in Deutschland ein spezielles Prüfzeichen notwendig ist und die Nutzung nur bei entsprechendem Wetter und tagsüber erlaubt ist. In anderen Ländern sind sie sogar komplett verboten.
Die Innenschale
Die Innenschale besteht aus expandiertem Polystyrol (EPS) bzw. Styropor, wodurch sichergestellt wird, dass sie besonders leicht bleibt. Bei einem Aufprall wird die Innenschale zusammengepresst und hat einen stoßdämpfenden Charakter. Die Energie, die die Außenschale bei einem Aufprall zunächst aufnimmt, wird auf die Innenschale weitergeleitet.
Das Innenpolster
Das aus Schaumstoff bestehende Innenpolster ist letztendlich dafür verantwortlich, dass der Motorradhelm passgenau sitzt und du einen guten Halt hast. Gleichzeitig soll das Polster für ein angenehmes Tragegefühl sorgen, damit der Helm weich am Kopf anliegt. Meistens ist das Polster herausnehmbar, sodass man es waschen kann.
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