Wenn es um Stunts geht, ist der Italiener Luca Colombo kein Gegner.
Vor zwei Jahren bestieg Luca Colombo seine Suzuki 450 und überquerte mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 75 km/h den drittgrößten Alpensee Italiens.
Um seinen Rekord erneut auf die Probe zu stellen, wird Luca erneut das Wasser überqueren.
Doch dieses Mal muss der italienische Draufgänger gegen einen großen Herausforderer antreten: niemand geringeren als Robbie Maddison!
Als Dirtbike kommt in diesem Jahr eine Honda CRF 450r von RedMoto Desio-Milano zum Einsatz, die wieder mit Skiern und Laufrädern mit Finnen ausgestattet ist.
Beim Rekordversuch wird Luca von der Offshore-Werft Albatro International unterstützt.
Wer gerade in der Gegend Urlaub macht, kann diesen Rekordversuch live miterleben.
Luca startet am Samstagmorgen um 10 Uhr . Die Ankunft erfolgt in Dongo.
Ein Wunder? Für diesen Stunt wurde Lucas Motorrad mit einer Art Ski um die Vorder- und Hinterräder sowie einem speziellen Hinterreifen mit Gummirippen ausgestattet, die dafür sorgen, dass es bei hydrodynamischem Druck über Wasser bleiben kann.
Ähnlich verhält es sich mit Thomas Wittenborg, der mit seinem Jet-Ski auf der Ostsee bei Dahme seine Runden dreht.
Kaum hat sich die Gischt gelegt, stellt er das Sportgerät gerade und beschleunigt mit Kurs auf eine kleine Welle.
Die reicht als Schanze für einen satten Sprung über fünf Meter, dessen Landung Wittenborg geschmeidig mit den Knien abfedert.
Mit einer engen 90-Grad-Wendung dreht er, um den Sprung zu perfektionieren.
„Ich lerne noch“, lacht der Gütersloher in seiner nächsten Pause, während ihm das kühle Ostseewasser aus den Haaren tropft.
Ein Neoprenanzug ist Pflicht, sonst kann sich der Pilot vor Kälte nicht mehr bewegen, feste Schuhe geben einen sicheren Stand.
Wassersport hat Thomas Wittenborg schon immer fasziniert.
Bereits als Jugendlicher ließ er sich zeigen, wie man sich per Motorkraft auf dem Wasser bewegt.
Sobald es möglich war, machte er seinen Sportbootführerschein und kaufte sich ein Schlauchboot.
„Dafür fehlt mir einfach die Zeit“, hängt sein Herz doch mehr an dem motorisierten Wassersport.
Inzwischen ist der Gütersloher bei Boot Nummer elf angekommen.
Neben dem Jet-Ski fährt er noch ein kleines Rennboot, liebevoll „Feile“ genannt, 90 PS stark und gut 90 Stundenkilometer schnell.
Wenn Thomas Wittenborg nicht gerade versucht, damit die 100-Stundenkilometer-Schallmauer zu durchbrechen, nutzt er das Boot zum Ziehen diverser Anhängsel.
Die Bandbreite reicht vom Wasser-Ski bis zum Slider.
Der Jet-Ski gurgelt herausfordernd, und Thomas Wittenborg kann nicht widerstehen.
„Das ist wie Motocross auf dem Wasser“, erklärt er schmunzelnd.
Tricktechnisch möchte er noch dazulernen, also ist Üben angesagt.
Senkrecht aus dem Wasser auftauchen funktioniert schon ganz gut, Driften und Springen ebenfalls.
Aus dem Sprung eintauchen wäre so eine Sache, die er gerne können möchte.
Ein weiteres Beispiel für waghalsige Stunts auf dem Wasser liefert Profibiker und Stuntman Robert Maddison, der mit seinem Motorrad über die Wellen vor Tahiti surft.
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