Vive la France! Das siebte Rennen im Rennkalender der MotoGP führt uns in das Département Sarthe, in den Westen Frankreichs. Zwei Stunden westlich von Paris gelegen ist die Stadt Le Mans, für jeden Motorsportfan ein Begriff.
Hier findet das wohl berühmteste 24-Stunden-Rennen der Welt statt. Ein Teil der berühmten Rennstrecke „La Sarthe“ führt über den Circuit Bugatti, auf dem die MotoGP das Rennen austrägt. Die Rennstrecke lockt mit einem Flair, dass nur sehr wenige Strecken in dieser Welt bieten können, eine Motorsportgeschichte, wie sie wohl keine zweite bieten kann.
Den Kurs von Le Mans sollte jeder Fan des Motorsports mindestens einmal in seinem Leben besucht haben. Der Bugatti Circuit liegt im Süden von Le Mans, im Département Sarthe in der Region Pays de la Loire in Frankreich.
Die Geschichte des Circuit Bugatti
Der permanente, im Uhrzeigersinn zu befahrende Zusatzkurs der 13,650 Kilometer langen Traditionsrennstrecke Circuit de la Sarthe wurde 1965 eröffnet. Eröffnet wurde die nach Ettore Bugatti benannte Rennstrecke, 1965. Zwei Jahre nach der Eröffnung fand erstmals ein Motorrad Rennen auf dem Circuit Bugatti statt. Seit dem Jahr 2000 wird der Grand Prix von Frankreich jährlich in Le Mans ausgetragen.
Der nach dem Automobilkonstrukteur Ettore Bugatti benannte Bugatti Circuit wurde von Chefingenieur Charles Deutsch entworfen, der hauptberuflich bei der französischen Straßenbauverwaltung arbeitete und nebenbei Teilhaber einer Firma zur Konstruktion von Rennwagen war. Deutsch nutzte für sein Design die Zielgerade und angrenzende Fahrbahnteile der Strecke, auf der das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ausgetragen wurde.
Hinter den gemeinsam genutzten Boxenanlagen und dem Fahrerlager entwarf er eine neue Sektion mit sechs langsamen bis mittelschnellen Kurven und einer Haarnadelkurve vor der Rückkehr auf die traditionelle Le-Mans-Strecke. Seit 1969 finden die meisten französischen Läufe zur Motorrad-Weltmeisterschaft in Le Mans statt, außerdem seit 1978 die 24-Stunden-Rennen von Le Mans für Motorräder.
Streckenlayout und Charakteristika
Der Circuit Bugatti ist 4,18 km lang und führt durch 11 Kurven. Die bekanntesten unter den 11 Kurven sind die Dunlop Kurve gefolgt von der Dunlop Schikane durch den großen Torbogen am höchsten Punkt in der Schikane.
Auf dem kleinen, engen Circuit Bugatti gebe es allerdings wenige Möglichkeiten zu überholen. "Die Technik ist auf einem sehr hohen Niveau, dadurch wird es für die Fahrer schwierig, den Unterschied zu machen. Insofern wird das Qualifying wieder sehr wichtig."
Wie es geht, weiß Jerez-Pole-Mann Quartararo. "Fabio und Yamaha könnten eine Gefahr werden. Auch KTM ist gallig drauf, etwas zu zeigen."
Die letzten Rennen in Le Mans
Das MotoGP Rennen wurde zwischen 2012 und 2019 ausschließlich von Spaniern gewonnen, nun bleibt es abzuwarten ob die Serie besiegt werden kann!
Sechs verschiedene Sieger gab es in den letzten sechs Jahren in Le Mans, fünf davon waren Ducatisti, der sechste ist es mittlerweile auch.
Das Rennen 2024
Beim Heimspiel in Jerez durfte der 29-Jährige endlich seinen ersten MotoGP-Sieg bejubeln und führt die WM nun hauchdünn an.
"Im Rennen muss Fabio vorne sein, um seinen Rhythmus fahren zu können, sonst wird es schwierig. Wenn er auf fünf losstartet und irgendwo im Paket hängt, passiert nicht viel."
Allerdings werde eine derartige Leistung nicht überall umsetzbar sein, vermutet der 64-fache MotoGP-Starter. "Das Konzept des Bikes braucht enge Strecken und wenig Power-Geraden, um die Stärke in den Kurven ausspielen zu können. Und Le Mans ist ähnlich wie Jerez."
Auf dem Circuit Bugatti gebe es allerdings wenige Möglichkeiten zu überholen. "Die Technik ist auf einem sehr hohen Niveau, dadurch wird es für die Fahrer schwierig, den Unterschied zu machen. Insofern wird das Qualifying wieder sehr wichtig."
Zudem präsentiert sich in den Pays de la Loire das Mai-Wetter oft von seiner unbeständigen Seite. Den ServusTV-Experten würde ein bisschen Regen nicht stören. "Für die Rennen ist es spannend, wenn Petrus die Finger im Spiel hat, egal in welchem Motorsport. Dann wird’s immer lustig. Denn es öffnen sich Türen und Möglichkeiten für die Underdogs."
Sehenswürdigkeiten in Le Mans
In Le Mans gibt es einige Sehenswürdigkeiten die einen Besuch im Department Sarthe lohnenswert machen. Die Kathedrale Saint-Julien de Mans lockt mit einem romanischen Langhause und einem fünfschiffigen gotischen Chor. Besonders bekannt ist die Kathedrale allerdings für die in außergewöhnlichem Umfang erhaltenen Glasmalereien aus romanischer und gotischer Zeit.
Viele weitere architektonische Sehenswürdigkeiten und Museen sind ebenfalls rund um oder der Stadt Le Mans angesiedelt. Wer es lieber ruhiger haben möchte, kann den Arche de la Nature besuchen und wundervolle Stunden in der Natur verbringen.
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