MotoGP in Spielberg: Der Red Bull Ring im Fokus

Der Red Bull Ring in Spielberg ist eine feste Größe im MotoGP-Kalender. Seit 2016 wird hier wieder Rennsportaction geboten, zusätzlich zur Formel 1. Wenn die MotoGP in Spielberg ausgetragen wird, ist pure Spannung garantiert.

Die Geschichte des Motorradrennsports in Österreich

Österreich hat eine lange Tradition im Motorradrennsport. Der erste Grand Prix fand 1971 auf dem Salzburgring statt, den Giacomo Agostini gewann. 1994 war der Salzburgring zum letzten Mal im GP-Kalender vertreten. Mick Doohan gewann das 500er-Rennen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 194 km/h. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit und der beschränkten Auslaufzonen wurde der Salzburgring als zu gefährlich eingestuft. In der 125er-Klasse stand Valentino Rossi 1996 als Dritter zum ersten Mal auf dem Podium.

Der Red Bull Ring: Eine schnelle und anspruchsvolle Strecke

Der Red Bull Ring hat den Charakter einer schnellen Strecke beibehalten. 2016 gewann Andrea Dovizioso mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 182,4 km/h. Das war der höchste Speed seit Mick Doohan 1994 auf dem alten Hockenheimring. Mit dem neuen Track-Layout seit 2022 ist der Red Bull Ring nicht mehr die schnellste Strecke im Rennkalender der MotoGP.

Auf einer Länge von 4,318 Kilometern müssen die Fahrer 11 Kurven und 65 Höhenmeter überwinden. In der berüchtigten ersten Kurve, benannt nach Niki Lauda, ist die Chance groß, dass sich die Fahrer touchieren. Direkt danach folgt die heimtückische Schikane, die hohe Anforderungen an die Fahrer stellt. Durch die schräg abfallende letzte Kurve geht es in hohem Tempo an der Einfahrt zur Boxengasse vorbei.

Besonderheiten des Red Bull Rings

  • Lange Geraden: Ideal für hohe Geschwindigkeiten und Überholmanöver.
  • Knifflige Kurven: Fordern die Fahrer und sorgen für Spannung.
  • Spektakuläre Bremszonen: Bieten Möglichkeiten für späte Bremsmanöver und Überholversuche.
  • Bergauf- und Bergabpassagen: Machen die Strecke abwechslungsreich und anspruchsvoll.

Das MotoGP-Wochenende in Spielberg

Ein riesiges Festivalgelände mit Camping Areas und einem Meer an Motorrädern erstreckt sich rund um den Red Bull Ring. Zentrum des Rahmenprogramms ist die Bike City mit der großen Showbühne. Den ganzen Tag über gibt es Musik, Tanzvorführungen, Free Style und Stunt Shows, und auch die Fahrer präsentieren sich den Fans.

Der Ablauf eines MotoGP-Wochenendes:

  1. Freitag: Freies Training
  2. Samstag: Qualifying
  3. Sonntag: Warm-up und Rennen

Anreise zum Red Bull Ring

Alle Ticket-Inhaber haben ein Anrecht auf einen der Motorradparkplätze, von denen die Rennstrecke fußläufig erreichbar ist. Von Freitag bis Sonntag ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rund um den Spielberg zu rechnen. Besucher sollten die empfohlenen Routen wählen. Als Alternative stehen öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung. Aus mehreren Bundesländern sind am Samstag und Sonntag überregionale Bustransfers eingerichtet. Mit kostenlosen regionalen Shuttlebussen geht es zum Red Bull Ring und auch wieder retour.

Entertainment am MotoGP-Wochenende

Auf und rund um den Red Bull Ring garantieren zahlreiche Side-Events Entertainment pur. WM-Stars hautnah erleben die Fans beim Public Pit Lane Walk, beim „Meet the Riders“ und beim „Hero Walk am Styrian Green Carpet“.

Übertragung im Free-TV

Der Privatsender DF1 zeigt die Rennen der MotoGP, Moto2 und Moto3 frei empfangbar. In Österreich ist ServusTV der Host. Dort laufen alle Rennen der drei Klassen frei empfangbar im Fernsehen, dazu gibt es Streams kostenlos über ServusTV On. Auch die Schweizer Fans gehen nicht leer aus: SRF2 zeigt die Rennen der beliebtesten Motorrad-Rennserie der Welt und der Moto3 im Free-TV.

Das komplette Rennwochenende live und kostenfrei im Free-TV auf DF1 oder unterwegs im Livestream auf df1.de.

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