Der Rennkalender für die MotoGP-Saison 2025 steht schon seit Ende September 2024 fest. Seither wurde auch der Testkalender mit den offiziell für alle Teams angesetzten Testfahrten herausgegeben. Los geht es im Frühjahr mit den Wintertestfahrten.
Wintertestfahrten im Frühjahr 2025
Den Auftakt der Wintertestfahrten im Frühjahr bildet der sogenannte Shakedown-Test in Sepang vom 31. Januar bis 2. Februar. In Reihen der Stammpiloten dürfen beim Shakedown-Test (abgesehen von den drei Rookies) nur diejenigen ausrücken, deren Hersteller der Gruppe D im Concession-System zugeordnet ist.
Der erste von zwei Wintertests im Frühjahr 2025, der tatsächlich allen elf MotoGP-Teams offen steht, ist der Sepang-Test vom 5. bis 7. Februar. Nur eine Woche später folgt als Abschluss der offiziellen Wintertestfahrten der Buriram-Test am 12./13. Februar.
In-Season-Tests 2025
Zusätzlich zu den genannten Testterminen im MotoGP-Jahr 2025 gibt es auch In-Season-Tests. Es handelt sich um den Jerez-Test am 28. April, den Aragon-Test am 9. Juni und den Misano-Test am 15. September. Der Aragon-Test ist für 2025 neu im MotoGP-Testkalender.
November-Test in Valencia
Als Abschluss des Jahres gibt es noch den traditionellen November-Test nach dem Saisonfinale. Dieser wird 2025 nicht in Barcelona, sondern wie in den Jahren zuvor in Valencia stattfinden (voraussichtlich am 18. November).
Rennkalender Änderungen
Der Große Preis von Tschechien kehrt in die Meisterschaft zurück, nachdem er zuletzt 2020 ausgetragen wurde. Wieder mit dabei ist zudem Ungarn - zum ersten Mal seit 1992. Und das auf einer neuen Strecke, dem Balton Park Circuit.
Das Eröffnungsrennen findet diesmal in Thailand statt, während der traditionelle Auftakt in Katar zur vierten Runde wird, um Platz für den Ramadan zu machen.
MotoGP Aragon Testtag
Am 9. Juni 2025 legte die MotoGP in Aragon einen weiteren In-Season-Testtag ein, um neue Entwicklungen für den Rest der Saison unter die Lupe zu nehmen und Probleme des vergangenen Rennwochenendes zu beheben. Den ersten Montagstest 2025 hatte es nach dem Spanien-Grand-Prix in Jerez gegeben.
Kombinierte Zeiten beider Testsessions:
- Maverick Vinales (Tech3-KTM) - 1:46.058 Minuten (88 Runden)
- Marco Bezzecchi (Aprilia) +0.006 Sekunden (87)
- Marc Marquez (Ducati) +0.055 (73)
- Fermin Aldeguer (Gresini-Ducati) +0.264 (45)
- Pedro Acosta (KTM) +0.335 (59)
- Franco Morbidelli (VR46-Ducati) +0.402 (58)
- Fabio Quartararo (Yamaha) +0.519 (74)
- Alex Marquez (Gresini-Ducati) +0.579 (31)
- Francesco Bagnaia (Ducati) +0.697 (72)
- Joan Mir (Honda) +0.725 (64)
- Fabio Di Giannantonio (VR46-Ducati) +0.818 (72)
- Raul Fernandez (Trackhouse-Aprilia) +0.903 (78)
- Brad Binder (KTM) +0.951 (72)
- Jack Miller (Pramac-Yamaha) +0.967 (46)
- Miguel Oliveira (Pramac-Yamaha) +0.986 (64)
- Enea Bastianini (Tech3-KTM) +1.317 (62)
- Johann Zarco (LCR-Honda) +1.323 (67)
- Alex Rins (Yamaha) +1.672 (60)
- Pol Espargaro (KTM) +1.873 (51)
- Lorenzo Savadori (Aprilia) +2.086 (76)
- Manuel Gonzalez (Trackhouse-Aprilia) +2.138 (87)
- Somkiat Chantra (LCR-Honda) +2.259 (53)
Zeiten der Nachmittagssession:
- Maverick Vinales (Tech3-KTM) - 1:45.694 Minuten (47 Runden)
- Marco Bezzecchi (Aprilia) +0.006 Sekunden (39)
- Marc Marquez (Ducati) +0.132 (38)
- Fermin Aldeguer (Gresini-Ducati) +0.264 (24)
- Pedro Acosta (KTM) +0.335 (41)
- Franco Morbidelli (VR46-Ducati) +0.625 (32)
- Fabio Quartararo (Yamaha) +0.733 (34)
- Fabio Di Giannantonio (VR46-Ducati) +0.818 (34)
- Francesco Bagnaia (Ducati) +0.835 (32)
- Raul Fernandez (Trackhouse-Aprilia) +0.903 (43)
- Brad Binder (KTM) +0.951 (39)
- Miguel Oliveira (Pramac-Yamaha) +1.277 (36)
- Johann Zarco (LCR-Honda) +1.323 (30)
- Joan Mir (Honda) +1.328 (29)
- Enea Bastianini (Tech3-KTM) +1.411 (25)
- Jack Miller (Pramac-Yamaha) +1.560 (15)
- Alex Rins (Yamaha) +1.736 (19)
- Lorenzo Savadori (Aprilia) +2.086 (42)
- Manuel Gonzalez (Trackhouse-Aprilia) +2.138 (61)
- Somkiat Chantra (LCR-Honda) +2.259 (24)
- Pol Espargaro (KTM) +2.340 (21)
Zeiten der Vormittagssession:
- Marc Marquez (Ducati) - 1:45.749 Minuten (35 Runden)
- Maverick Vinales (Tech3-KTM) +0.309 Sekunden(41)
- Franco Morbidelli (VR46-Ducati) +0.347 (26)
- Fabio Quartararo (Yamaha) +0.464 (40)
- Alex Marquez (Gresini-Ducati) +0.524 (31)
- Fermin Aldeguer (Gresini-Ducati) +0.577 (21)
- Francesco Bagnaia (Ducati) +0.642 (40)
- Joan Mir (Honda) +0.670 (35)
- Marco Bezzecchi (Aprilia) +0.731 (48)
- Pedro Acosta (KTM) +0.838 (18)
- Jack Miller (Pramac-Yamaha) +0.912 (31)
- Miguel Oliveira (Pramac-Yamaha) +0.931 (28)
- Fabio Di Giannantonio (VR46-Ducati) +1.084 (38)
- Brad Binder (KTM) +1.221 (33)
- Enea Bastianini (Tech3-KTM) +1.262 (37)
- Raul Fernandez (Trackhouse-Aprilia) +1.325 (35)
- Johann Zarco (LCR-Honda) +1.514 (37)
- Alex Rins (Yamaha) +1.617 (41)
- Pol Espargaro (KTM) +1.818 (30)
- Lorenzo Savadori (Aprilia) +2.174 (34)
- Somkiat Chantra (LCR-Honda) +2.332 (29)
- Manuel Gonzalez (Trackhouse-Aprilia) +2.851 (26)
Marc Marquez' Rückkehr
Marc Márquez ist auf der Suche nach seiner 7. Im Jahr 2024 fuhr er auf einer Desmosedici des Jahres 2023 mit Gresini auf den dritten Platz im Titelrennen. Auf dem Weg dorthin gelang ihm ein brillanter Durchbruch in Aragon, wo er von der Pole-Position aus startete, das Sprintrennen gewann und auf dem Weg zur Zielflagge die schnellste Runde fuhr.
Schon vorher hatte er sich auf einen Wechsel nach Bologna und eine volle Werksrolle geeinigt. Die Teile des Puzzles fügen sich zusammen. Der Spanier fuhr eine Ducati GP24 für das Satellitenteam Pramac und kombinierte seine Dominanz in den Sprintrennen, wo er sieben Siege einfuhr, mit seiner Beständigkeit im Sonntagsrennen, wo er 16 Podiumsplätze, darunter drei Grand-Prix-Siege, einfuhr. Außerdem bewies er Nervenstärke, als er die Titelverteidigung von Pecco Bagnaia abwehrte, der die letzten drei Rennen der Saison gewann.
Mit dem Titel in der Tasche wechselt Martín zu einem Werksteam, wo er zusammen mit dem Titelanwärter von 2023, Marco Bezzecchi, bei Aprilia fahren wird. Der Südafrikaner zahlt seinen langfristigen Vertrag mit konstanten Ergebnissen zurück: Der Fahrer mit der Startnummer 33 war der bestplatzierte Fahrer in der Saison 2023, der nicht auf einer Ducati saß. Zu ihm gesellt sich Pedro Acosta, der eine beeindruckende Rookie-Saison für Red Bull GASGAS hatte, in der er in Japan die Pole-Position holte und fünf Podiumsplätze erzielte. Binder und Acosta werden eine weitere beeindruckende Partnerschaft für KTM bilden.
Jack Miller wechselt zu Pramac und Yamaha, was bedeutet, dass der beliebte Australier in der aktuellen Meisterschaft für jeden Hersteller gefahren ist. Im Jahr 2024 wurde Ai Ogura der erste japanische Fahrer, der seit 15 Jahren Weltmeister wurde.
Motorenstopp und Auswirkungen
Das bedeutet, dass es einen Motorenstopp gibt, sodass die führenden Konstrukteure ihre Triebwerke nicht weiterentwickeln können. Das sollte natürlich vor allem den Ducatis entgegenkommen und auch das KTM-Aggregat ist stark.
Die großen Nutznießer des Motorenstopps werden Yamaha und Honda sein. Die beiden Giganten haben in den vergangenen Jahren die Meisterschaften angeführt, sind aber von dem Motorenstopp ausgenommen.
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