Mit Geschwindigkeiten zwischen 230 km/h (Moto3) und 360 km/h (MotoGP) rasen die Motorrad-Piloten an den Renn-Wochenenden über die Parcours. Jeder kleinste Fehler könnte dabei fatale Folgen haben und den Rennstars das Leben kosten. Ebenso wie in der Formel 1 kam es auch bei den Motorrad-Rennen zu schweren Unfällen, die die Fahrer letztendlich das Leben kosteten.
Historische Tragödien in der MotoGP
Der bisher wohl schlimmste Unfall in der Geschichte der MotoGP ereignete sich im Jahr 2011 bei der Motorrad-WM beim Malaysia Grand Prix. Nachdem der Italiener Marco Simoncelli in der zweiten Runde gestürzt war, wurde er von seinen nachfolgenden Kollegen Valentino Rossi und Collin Edwards überrollt, weil diese nicht mehr ausweichen konnten. Simoncelli erlag seinen schweren Kopf-, Hals- und Brustkorbverletzungen. Er wurde nur 24 Jahre alt.
Auch der gerade einmal 19 Jahre alte Moto2-Pilot Shoya Tomizawa starb, nachdem er von einem anderen Motorrad-Piloten überrollt wurde. Beim Großen Preis von San Marino 2010 stürzte Tomizawa in einer Rechtskurve und wurde anschließend von Scott Redding und Alex De Angelis, die nicht ausweichen konnten, überfahren. Er soll einige Frakturen, einen Schädelbruch sowie innere Blutungen erlitten haben.
2016 starb der Spanier Luis Salom nach einem schweren Sturz beim zweiten Training. Der Moto2-Pilot rutschte mit hoher Geschwindigkeit in die Reifenstapel. Rettungswagen und -hubschrauber waren umgehend zur Stelle, doch für den 24-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.
Zwar gehört der Grand Prix von Macao nicht zum offiziellen Rennkalender der Moto2, Moto3 und MotoGP, doch der tödliche Unfall des britischen Motorrad-Piloten Daniel Hegarty soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Hegarty war mit seiner Honda in der sechsten Runde in der Fisherman's Kurve schwer gestürzt. Vor fünf Jahren war an gleicher Stelle der portugiesische Superbike- Fahrer Luis Carreira tödlich verunglückt.
Der Fall Marco Simoncelli: Ein Wendepunkt
Der ehemalige Motorrad-Weltmeister Marco Simoncelli ist tot. Der Italiener starb am Sonntag noch an der Strecke, nachdem er beim MotoGP-Lauf in Malaysia in der zweiten Runde gestürzt und von Colin Edwards (USA) und Valentino Rossi (Italien) überrollt worden war. Nur Stunden vor der Trauerfeier für den eine Woche zuvor tödlich verunglückten Indycar-Piloten Dan Wheldon wurde der Motorsport damit erneut von einer Schreckensnachricht erschüttert. Simoncelli wurde 24 Jahre alt.
Stefan Bradl denkt nicht gerne an den Großen Preis von Malaysia vor zehn Jahren zurück. Aber wie das häufig so ist: Die schrecklichsten Bilder im Kopf sind jene, die bleiben.
In der zweiten Runde hatte sich Marco Simoncelli weit in eine Rechtskurve gelegt. Der Italiener, 24 Jahre alt, war bekannt für seinen kompromisslosen Fahrstil. Die Fans liebten ihn, viele der Fahrer im Feld nicht so sehr. Auch dieses Mal hatte Simoncelli viel riskiert.
Simoncelli glitt, auf dem Asphalt liegend, wieder zurück ins Kurveninnere. Die nach ihm folgenden Colin Edwards und Valentino Rossi konnten nicht ausweichen und kollidierten mit dem jungen Italiener.
Vor allem Rossi, nur wenige Kilometer entfernt von Simoncelli aufgewachsen und ein guter Freund seit jungen Jahren, war untröstlich. Dabei war er chancenlos. "Es war ein tragischer Unfall, die nachfolgenden Fahrer traf keine Schuld. Mit so etwas konnten sie nicht rechnen", sagt Bradl rückblickend.
Ein Rebell, schon rein äußerlich mit seiner riesigen Lockenpracht. Er hatte auch keine Probleme damit, sich mit den arrivierten Fahrern anzulegen. "Privat war er ein sehr lebensfroher und lustiger Kollege. Auf der Strecke war das allerdings anders", erzählt Bradl, der sich mit Simoncelli so manches Duell in der Moto2-Klasse lieferte.
Simoncelli wurde als Nachfolger von seinem Kumpel Valentino Rossi gehandelt, der in der Königsklasse sieben Mal Weltmeister geworden war.
Stefan Bradl ist überzeugt davon, dass der tödliche Unfall nicht mit dem grenzwertigen Fahrstil Simoncellis zusammenhing. "Dass er in dieser Kurve versucht hat, irgendwie im Rennen zu bleiben, ist eine menschliche Reaktion, ein automatischer Reflex", sagt er.
Dennoch steht der wilde Rebell bis heute als Vorbild für viele junge Fahrer. Simoncelli genießt gerade in Italien eine Art Legendenstatus. Weniger bedingt durch seine Erfolge, immerhin wurde er wie Bradl Weltmeister in der Moto2-Klasse, als vielmehr durch seine wagemutigen bis halsbrecherischen Manöver. Simoncelli war ein Spektakel - weil er alles riskierte.
Simoncelli wurde in Jeans und T-Shirt beerdigt, auch die Trauergäste - unter ihnen Rossi und der im Februar 2021 selbst tragisch an Corona verstorbene Teamboss Fausto Gresini - kamen in Alltagskleidung.
Zu Simoncellis Ehren wurde die Startnummer 58 nicht mehr vergeben, die Strecke in Misano - auf der es in diesem Jahr tragischerweise auch einen tödlichen Crash gab - trägt inzwischen seinen Namen. Und im Ort Coriano, wo er aufgewachsen war, wurde ihm ein Denkmal in Form eines Auspuffs errichtet.
Jüngste Tragödien und Reaktionen
Allein in diesem Jahr sind drei Nachwuchsfahrer, allesamt Teenager, bei Motorradrennen ums Leben gekommen. Erst vor wenigen Wochen, am 25. September, verstarb Dean Berta Vinales bei einem Supersport-300-Rennen. Berichten zufolge wurde der Spanier nach einem Sturz gleich von mehreren Fahrern überrollt und starb an seinen Kopfverletzungen. Vinales wurde gerade einmal 15 Jahre alt.
Noch ein Jahr jünger war Hugo Millan, der im Juli bei einem Nachwuchswettbewerb in Aragon (Spanien) tödlich verunglückte. Auch der Spanier wurde nach einem Sturz von einem Konkurrenten überrollt. Und nach ähnlichem Muster kam auch der Schweizer Jason Dupasquier im Mai zu Tode: Beim Moto3-Qualifying zum Großen Preis von Italien stürzte der 19-Jährige in der Kurve und wurde von zwei nachfolgenden Fahrern erfasst.
Dean Berta Vinales, 15-jähriger Cousin von MotoGP-Pilot Maverick Vinales, hat das enge Racing in der Supersport-300-Klasse mit dem Leben bezahlt.
MotoGP-Pilot Maverick Vinales hat sich in Anbetracht des tödlichen Unfalls seines 15-jährigen Cousins Dean Berta Vinales entschieden, auf den Grand Prix von Amerika an diesem Wochenende in Austin zu verzichten. Seitens seines Arbeitgebers Aprilia wurde ihm dafür Verständnis entgegen gebracht und die Freigabe zum Daheimbleiben erteilt. Dafür bedankt er sich ausdrücklich.
"Danke Aprilia dafür, dass ihr meine Situation versteht und ihr so freundlich seid, das zu akzeptieren", schreibt Maverick Vinales in seiner Instagram-Story und weiter: "Ich wollte eigentlich für meinen kleinen Cousin fahren, aber die Emotionen sind sehr stark. Das macht es sehr schwierig, fokussiert zu bleiben. Ich danke euch allen."
Von seinen MotoGP-Kollegen erntet Vinales für seine Entscheidung ebenso vollstes Verständnis wie man es Aprilia für die Genehmigung entgegenbringt. Der noch amtierende MotoGP-Weltmeister Joan Mir sagt: "Wenn es zu einer Tragödie wie dieser kommt, ist der Verlust bei allen spürbar. Wir alle rücken in solchen Momenten zusammen."
"Wir wissen, dass so etwas jedem von uns passieren kann. Dass sich Maverick nicht in der Lage fühlt, hier zu fahren, kann ich komplett nachvollziehen. Ich finde, Aprilia hat da gut reagiert. Die Fahrer wissen so etwas zu schätzen", so Mir.
Auch Marc Marquez kann Vinales' Entscheidung absolut nachvollziehen. "Ich würde die Entscheidung genauso treffen", sagt der achtmalige Motorrad-Weltmeister.
Jack Miller beschreibt den Motorradrennsport mit den Worten: "Dieser Sport ist wie er ist. Er ist brutal. Einerseits ist es faszinierend, dass er so unverdorben und gefährlich ist. Andererseits ist es mehr als schrecklich, es ist grauenhaft, dass er in diesem Jahr schon so viele junge Leben gekostet hat."
"Man kann sich natürlich die Frage stellen, welchen Preis das Verfolgen eines Traums haben darf. Ich denke nicht, dass ein Menschenleben der Preis dafür sein sollte", sagt Miguel Oliveira und merkt an: "In der Formel 1 haben wir große Fortschritte beim Thema Sicherheit gesehen. Im Motorradrennsport sitzen wir Fahrer aber frei auf dem Bike. Sie versucht, die Sicherheit zu verbessern, seien es die Strecken, die Rennanzüge, die Helme oder was auch immer. Aber das Risiko wird beim Motorradfahren natürlich immer bleiben."
"Unterm Strich ist der Sport, den wir betreiben, ein gefährlicher. Dessen müssen sich alle, die in diesem Sport involviert sind, bewusst sein", weiß Oliveira, der angesichts der Reihe tödlicher Unfälle in diesem Jahr zugibt: "Ich habe keine Antworten. Ich habe nur jede Menge Fragen, warum solche Dinge passieren."
Sicherheitsdebatten und Lösungsansätze
Für die Sicherheit der Fahrer wurde viel getan. Aber die Unfälle häufen sich trotzdem. "Das Problem ist", sagt Stefan Bradl, "dass die Motorräder sowie die Fahrer auf einem Level sind." Auf der Strecke bedeute das einen immens hohen Konkurrenzdruck und einen dichten Pulk an Fahrern. "Bei einem Sturz können die Fahrer kaum reagieren und daher nicht ausweichen." Und dann wäre da noch die generelle Risikobereitschaft der jungen Fahrer. "Die wird immer höher", sagt Bradl.
Marquez stellt in diesem Zusammenhang einen Faktor heraus: "Im Vergleich zu vor 20 Jahren gibt es jetzt doppelt so viele Rennklassen und doppelt so viele Fahrer, die zu Rennen antreten. Es ist einfach schwierig, einen guten Kompromiss zu finden, wenn die Suche nach mehr Talenten bedeutet, dass es mehr Klassen und mehr Fahrer auf der Strecke, und damit auch mehr Risiko gibt. Früher gab es einfach deutlich weniger Klassen und damit auch weniger Risiko."
Was Marquez damit meint? "Vor 15 oder 20 Jahren hatten wir nur drei, vier oder fünf Klassen. Wenn man gut genug war, durfte man Rennen fahren, wenn nicht, musste man zu Hause bleiben. Heutzutage gibt es so viel mehr Klassen, dass man es einfach in einer anderen probieren kann. Und je mehr Teilnehmer es bei einem Rennen gibt, desto höher ist auch das Risiko."
Dem hält Marquez' Teamkollege Pol Espargaro direkt entgegen: "Ich glaube nicht, dass es auf die Größe des Starterfeldes ankommt, denn Jason ist im Qualifying gestürzt und es waren nur drei Fahrer hinter ihm. Meiner Ansicht nach sind die Motorräder zu langsam. Ich kann mich an die 125er-Klasse erinnern. Damals waren die Motorräder sehr aggressiv und schwierig zu fahren. Ein Fahrer, der eine halbe Sekunde langsamer war, konnte gar nicht folgen, weil er sonst einen Highsider gehabt hätte."
Aber wie kann man auf die vielen Stürze der überambitionierten jungen Fahrer reagieren? Wenn Unfälle nach dem Muster von Simoncelli und Co. passieren, helfen die bislang bekannten Sicherheitsmaßnahmen offensichtlich nicht. Stefan Bradl regt an, den jungen Fahrern beizubringen, respektvoller miteinander umzugehen. Aber der Weltmeister von 2011 weiß auch, dass Respekt auf Kosten der Zeit geht. "Das ist natürlich die Krux", erkennt er. "Dass wir im Moment keine Antworten darauf haben, macht uns alle ein bisschen verrückt."
Miller schließt mit klaren Worten: "Hinsichtlich der Sicherheit braucht es einen großen Schritt. So wie momentan kann es einfach nicht weitergehen. In diesem Jahr war es besonders schlimm. Es kann nicht sein, dass drei Kids in einem Zeitraum von nicht einmal neun Monaten ihr Leben verlieren. Das ist grauenhaft. Ich glaube, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass ich es leid bin, zu diesen Schweigeminuten für so junge Kids zu gehen. Das ist einfach schlimm. So kann es einfach nicht weitergehen."
Medizinische Aspekte und Perspektiven
Seit vielen Jahren ist Doktor Angel Charte medizinischer Direktor der MotoGP-Weltmeisterschaft.
"Dieser Sport hat eine Seite, die - Gott sei Dank - nur einen kleinen Teil ausmacht", sagt Charte im Interview mit DAZN Spanien über die Gefahr, die im Motorradrennsport stets präsent ist. "Natürlich hatten wir sehr schwierige Momente. Moto2-Fahrer Salom verunglückte 2016 in Barcelona im Training tödlich. Dupasquier verstarb nach einem Unfall im Moto3-Qualifying in Mugello 2021. Im Rahmenprogramm verunglückte 2019 in Sepang ein Fahrer im Asia Talent-Cup."
Häufig erleiden Fahrer jedoch komplizierte Verletzungen, wie etwa der dreifache Beinbruch von Tito Rabat in Silverstone 2018, als er im Kiesbett von einem Motorrad getroffen wurde.
"Das ist Teil dieses Sports - so wie es auch in jedem anderen Motorsportbereich ist, etwa in der Formel 1", sagt Charte. "Aber nicht alles ist traurig."
"Trotzdem möchte ich klarstellen, dass mir dieser Sport viel mehr Freude gebracht hat", so Charte. "Bei Pols Unfall sah es anfangs sehr schlecht aus, und dann wurde es doch noch sehr gut. Und auch bei anderen Fahrern war es so. Das ist es, was man mitnimmt."
Weitere Unfälle und Vorfälle
Italiens MotoGP-Superstar Valentino Rossi ist in Spielberg bei einem Horrorcrash mit dem Schrecken davon gekommen. Nach einer folgenschweren Kollision folgen die Maschinen von Franco Morbidelli (Italien) und Johann Zarco (Frankreich) nur Zentimeter an Rossi vorbei, der neunmalige Weltmeister hatte großes Glück. "Superbeängstigender Moment. Auch Maverick Vinales (Spanien), zweiter Fahrer der Japaner, hätte es beim Crash erwischen können.
Beim Moto2-GP zuvor kam es ebenfalls zu einem Unfall, diesmal mit schweren Folgen. In der vierten Runde verlor der Italiener Enea Bastianini die Kontrolle über sein Motorrad, Hafizh Syahrin (Malaysia) konnte nicht mehr ausweichen, krachte in die Maschine und wurde durch die Luft geschleudert. Syahrin war beim Abtransport bei Bewusstsein, Informationen zum Gesundheitszustand gab es zunächst nicht. Der frühere MotoGP-Fahrer soll zahlreiche Prellungen, aber keinen schwerwiegenden Bruch erlitten haben.
Tragische Sachsenring-Unfälle
Der 12. Juli ging einst als einer der leider viel zu häufigen schwarzen Tage in die Motorsport-Geschichte ein.
Kurz vor Trainingsende verunfallte das deutsche Gespann-Duo Kurt Hock/Enrico Becker am Ende der schnellen Abfahrt hinunter zur Sachsenkurve, bei dem der Beifahrer Enrico Becker an Ort und Stelle sein Leben verlor.
Allerdings wurde nach dem Vorfall vom 12.
2005 holte er sich den jungen, damals 22-jährigen Enrico Becker aus Drübeck im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt ins Boot und bildete mit ihm ein schlagkräftiges Duo. Schnell galt der Sohn des DDR-Solo-Rennfahrers Wolfgang Becker als einer der besten Beifahrer und wurde entsprechend auch von anderen Fahrern umworben.
Enrico Becker und Bill Ivy haben noch etwas fast gemeinsam. Beide wurden im August geboren, wobei ihre Geburtstage ziemlich genau 40 Jahre auseinander und doch sehr dicht beieinander liegen. Während Enrico Becker am 24. August 1982 in Wernigerode das Licht der Welt erblickte, war der Freudentag der Familie Ivy über die Geburt des kleinen William David "Bill" am 27. August 1942.
Kontroverse um Fahrstile
Laut Fabrizio würde die junge Generation Motorradrennfahrer ähnlich wie Marquez selbst "zu viel am Limit überholen" und dessen aggressive Fahrweise nachahmen.
Im Zusammenhang mit seiner eigenen Rücktrittserklärung hatte Fabrizio auf Instagram gepostet: "Valentino Rossi wurde vor Jahren, als Marquez in die MotoGP-Szene kam, kritisiert, weil er sich über Marquez' 'unfaire' Manöver beschwerte. Man muss ihm aber zustimmen.
"Zunächst einmal möchte ich Maverick all meine Unterstützung ausdrücken. Für ihn wie für die Familie Vinales, die ich kenne, ist es eine schwere Zeit.
"Ich will aber nicht meine Zeit mit diesen Kommentaren verschwenden, denn das ist etwas, bei dem ich mir beim Lesen gedacht habe, 'Okay ...'", winkt Marquez ab und merkt abschließend an: "Das Wichtigste ist es, das Ganze für die Zukunft zu verstehen und zu versuchen, eine Verbesserung [der Sicherheit] zu erzielen. Das Risiko wird natürlich in der Motorradwelt immer vorhanden sein.
Fabio Quartararo, in der Pressekonferenz in Austin direkt neben Marquez sitzend, wird ebenfalls zu seiner Meinung zu Fabrizios Aussagen befragt und antwortet: "Leute wollen manchmal einfach nur reden.
Dann wendet sich Quartararo zu Marquez und sagt: "Fakt ist doch, dass jeder zu ihm aufschaut, weil er der Favorit ist. In den vergangenen zehn Jahren war er der Beste. Natürlich will jeder so sein wie er. Das ist meiner Meinung nach ganz normal.
Und auch Francesco Bagnaia kann Fabrizios Aussagen, und insbesondere den Zeitpunkt dieser, nicht nachvollziehen.
Der 15-jährige Yamaha-Pilot wurde in der Schlussphase des 300er-Laufs in Jerez in einen Masenchrash verwickelt und dabei offensichtlich von mehreren nachfolgenden Fahrer überrollt. Der Spanier erlitt dabei schwere Kopf- und Brustverletzungen.
Trotz aller Bemühungen des medizinischen Personals an der Strecke und im Medical Center mussten die Veranstalter zwei Stunden später mitteilen, dass Dean Berta Viñales leider seinen Verletzungen erlegen ist.
Dean Berta Vinales war der Cousin von Maverick Vinales.
Zusammenfassung der Todesfälle
Die folgende Tabelle fasst einige der in diesem Artikel erwähnten Todesfälle zusammen, um das Ausmaß der Tragödien im Motorradrennsport zu verdeutlichen.
| Fahrer | Datum | Ort | Klasse | Ursache |
|---|---|---|---|---|
| Marco Simoncelli | 23. Oktober 2011 | Sepang, Malaysia | MotoGP | Überrollt nach Sturz |
| Shoya Tomizawa | 5. September 2010 | San Marino | Moto2 | Überrollt nach Sturz |
| Luis Salom | 3. Juni 2016 | Barcelona, Spanien | Moto2 | Sturz in Reifenstapel |
| Daniel Hegarty | 18. November 2017 | Macao | - | Sturz in Kurve |
| Dean Berta Vinales | 25. September 2021 | Jerez, Spanien | Supersport 300 | Überrollt nach Sturz |
| Hugo Millan | Juli 2021 | Aragon, Spanien | Nachwuchswettbewerb | Überrollt nach Sturz |
| Jason Dupasquier | Mai 2021 | Mugello, Italien | Moto3 | Erfasst nach Sturz |
| Enrico Becker | 12.Juli 2014 | Sachsenring | Gespanne | Unfall |
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