Motorrad Classic Markt Übersicht

Rekorderlöse für klassische Motorräder bei Auktionen machen Schlagzeilen - hebt der Markt nun völlig ab? Zeit, einen Blick auf das Marktgeschehen insgesamt zu werfen.

Eine knappe Million US-Dollar für ein altes Motorrad? Laien schütteln hier verständnislos den Kopf, Sammler und Liebhaber von vierrädrigen Schätzen finden an solchen Preisen nichts Ungewöhnliches. Geht der Zweiradmarkt in eine ähnliche Richtung, oder lässt er sich, schon angesichts der deutlich geringeren Anzahl an Fahrzeugen und Interessenten, gar nicht vergleichen? Zeit, Händler und Experten zu befragen, die sich mit dem Marktgeschehen und der Preisentwicklung täglich beschäftigen.

In einem Punkt zumindest sind sich alle einig: Von einem Boom, einem starken Zuwachs an Fahrzeugen und Kaufwilligen und einem generellen Explodieren der Preise kann keine Rede sein. Vielmehr ist von Konstanz, in manchen Bereichen auch von Stagnation die Rede. In einigen Bereichen und bei speziellen Modellen scheint derzeit eine Preisdecke erreicht zu sein, einzelne Bikes scheinen gar leicht überbewertet.

Andere Motorräder wiederum, so ein großer, auch international tätiger Klassik-Händler, würden ihm zu nahezu jedem Preis aus den Händen gerissen, so er denn welche hätte. Beispiel: Ducati 750 SS. Wie überhaupt die Rundmotor-Ducatis.

Klassiker als reine Wertanlage?

Anders als im Automobilbereich seien hier jedoch keine reinen Anleger unterwegs, die auf Werterhalt oder Wertsteigerung setzen (Spekulanten), sondern durchweg Sammler oder Enthusiasten, die mit Herzblut dabei sind. Das sieht wiederum Jochen Hack, Experte beim Mega-Händler Limbächer & Limbächer, zumindest in diesem Punkt etwas anders - er kann durchaus von „Agenten“ berichten, die für betuchte Anleger nach besonders raren, lukrativen Modellen Ausschau halten, unabhängig von Marke oder Modell.

Dabei, und auch hier herrscht Einigkeit, sind die Preise für die ganz teuren Exoten wie Vincent, Brough Superior, Münch, MV Agusta etc. auf einem solch hohen Niveau angelangt, dass vorläufig keine weiteren enormen Zuwächse zu erwarten sind. Ohnehin werden Bikes dieser Liga selten angeboten. Erschwerend kommt hinzu, dass der globale Markt an Bedeutung gewinnt. Mittel- und hochpreisige Motorräder gehen immer öfter nach Asien.

Aber nicht nur die Japaner selbst kaufen viele ihrer Klassiker in Europa auf, auch Thailand gewinnt zunehmend an Bedeutung. Selbst in Europa herrscht ein sichtbares Preisgefälle - in England beispielsweise werden Klassiker zu deutlich höheren Preisen angeboten und auch verkauft als hierzulande. Ja, Briten sind gar häufig bereit, Bikes zu hohen Preisen blind zu kaufen, um sie sich dann liefern zu lassen.

Ihre eigenen Produkte, wie die eigentlich als Kultbikes verehrten britischen Twins von Triumph, Norton oder BSA, treten in der Wertentwicklung etwas auf der Stelle.

Preisstagnation und Potenzial

So sieht es auch classic-analytics-Experte Frank Meißner: „Viele Modelle konnten in den letzten Jahren deutlich zulegen, haben aber ein Niveau erreicht, auf dem sie stagnieren. Das lässt sich bei den hochpreisigen Kawa-Zweitaktern beobachten, ebenso bei den ganz teuren Edelbikes. Auch an Maschinen wie Kawasaki Z 1/Z 900 und Honda CB 750 Four K0 und K1 ist der Markt gesättigt. Potenzial haben sicher noch die Ducati 750 SS und manche Laverdas.“

Er weiß auch um kultverdächtige Modelle, die dennoch keine Höchstpreise erzielen - Kandidaten wie Honda Bol d‘Or oder die 1100er-Suzuki Katana. „Wenn sie‘s bis jetzt noch nicht geschafft haben, wann und warum sollte der Run auf sie dann noch beginnen?“ Die Preise für die Bol d’Or liegen zum Teil noch im Keller beziehungsweise im moderaten Bereich, eine Explosion ist auch nach Händler-Ansicht wohl nicht mehr zu erwarten. „Wenn ein Bike mal über 30 Jahre alt ist und sich preistechnisch noch nicht zum Hit entwickelt hat, dann kommt da wahrscheinlich auch nichts mehr.“

Anders sieht es da bei der Sechszylinder-Honda aus, in deren Schatten die Bol d‘Or ja stets ein wenig stand - die CBX ist schon länger kaum mehr als Schnäppchen zu haben und legt seit geraumer Zeit zu. Auch wenn die im Netz für ein nie gefahrenes Neufahrzeug anfangs verlangten 29.000, mittlerweile 21.000 Euro wohl immer noch Wunschdenken sind.

Fast vergessene Schätzchen aus der Jugendzeit

Andere Motorräder haben das Oldtimer-Alter gerade erst erreicht oder stehen kurz davor. Klar, dass mit fortschreitender Zeit auch die Modelle in den Fokus des Interesses rücken, die gestern noch geschundene Alltagsbikes oder eben noch zu jung und zu alltäglich waren. Ein gutes Beispiel dafür dürften wohl die letzten Varianten der Yamaha RD 350 sein, jene mit dem Zusatz YPVS.

Die Mitte der 1980er sehr beliebten starken Zweitakter sind vielen aus ihrer Jugend noch sehr präsent und wecken heute Kaufgelüste - weil man sie einst selbst besaß oder sich damals noch nicht leisten konnte. Heute schießen Suchanfragen in den Kleinanzeigen-Portalen wie Pilze aus dem Boden und vereinzelte, vielversprechende Angebote sind schneller wieder gelöscht, als mancher Interessent zum Hörer greifen konnte - verkauft.

Andere, mittlerweile fast vergessene Schätzchen könnten ebenfalls bald Jugenderinnerungen wachrütteln und Kaufanreize wecken. Experte Meißner denkt hier etwa an die 125er-Sportlerin Cagiva Mito: „Das könnte was werden...“ Klare Chancen sieht er sowieso längst für den großen Bereich der Sportbikes mit belegbarer Rennhistorie.

Apropos Sport: Eine Lanze für die sportlichen Speerspitzen aus der Zeit der starken Motoren und der überforderten Fahrwerke bricht Tobias Aichele von PREMIUMMOTORRAD. Die Sonderrahmen-Fahrzeuge von Egli, Rau, Martin, Eckert, Rickman etc. sieht er als gesuchte Exoten.

Man kann das Ganze aber auch so nüchtern betrachten wie der eingangs zitierte Händler, der zwar täglich mit Preisen zu tun hat und von Gewinnerzielung lebt, aber den Spaß am Bike in den Vordergrund stellt. „Weg vom monetären Denken - der lohnenswerteste Klassiker, unabhängig vom Kaufpreis, ist der, den ich heute kaufe und an dem ich jahrelang Spaß habe.“ Und der kann, je nach Geldbörse, schließlich schlappe 800.

Expertenmeinungen im Detail

Interview mit Jochen Hack (Limbächer & Limbächer)

MOTORRAD Classic: Wie schätzen Sie die Situation und die Entwicklung am Klassiker-Markt ein?

Jochen Hack: Im Grunde zeigt sich da keine große Bewegung, weder nach unten, noch nach oben. Die Lage ist derzeit eher mit gleichbleibend zu beschreiben, das Angebot aber auch die Nachfrage haben einen gewissen Stand erreicht. Kein Boom also, aber auch kein Einbruch. Lediglich die Schwerpunkte verschieben sich, ganz zwangsläufig und natürlich. Manche Modelle rücken in den Hintergrund, andere ins Rampenlicht.

MOTORRAD Classic: Welche Bereiche beziehungsweise konkreten Modelle sind derzeit deutlich unter- oder stark überbewertet?

Jochen Hack: Schwierig zu sagen. Wann ist ein Modell überbewertet? Früher oder später kann immer einer kommen, der den verlangten Preis zu zahlen bereit ist. Aber man kann schon sehen, dass im Bereich der Edel-Umbauten von Egli, Rau, Martin usw. zum Teil exorbitante Preise verlangt werden, der Kreis der Interessenten aber sehr speziell und sehr klein ist. Da besteht vielleicht ein kleines Missverhältnis. Auch bei Ikonen wie der BMW R 90 S sehe ich das Ende der Fahnenstange erreicht, wenn nicht gar überschritten. Das gilt auch für die Kawa-Zweitakter H1 und H2. Eher noch unterbewertet ist vielleicht eine Ducati 750 SS - die dürfte sicher noch weiter steigen. Aber auch eine vergleichsweise bodenständige Honda GL 1000 wird noch nicht zu Preisen gehandelt, die ihrem Status gerecht werden. Da könnte es noch einen Ruck geben.

MOTORRAD Classic: Lassen sich auf dem Motorradsektor Käufe mit dem Ziel der reinen Wertanlage oder des Wertzuwachses, Stichwort Spekulanten, beobachten?

Jochen Hack: Ich kann das nur aus meiner Erfahrung beurteilen und bejahen. Wir haben hier immer wieder mal Leute, die das Angebot sondieren und nach lohnenden Objekten suchen, wobei sie gar nicht selbst als Käufer auftreten, sondern quasi als Agenten fungieren. Es geht also hier gar nicht um spezielle Modelle oder Vorlieben, sondern tatsächlich nur um lohnende Fahrzeuge, in finanzieller Hinsicht. Aber das kommt nur gelegentlich vor. Die meisten Interessenten wollen sich schlicht ihren Jugendtraum erfüllen oder ihr Moped von damals 30 Jahre später wieder haben. Und hier spielt Geld oder Wertzuwachs meist keine Rolle.

MOTORRAD Classic: Wo lässt sich eine steigende Nachfrage beobachten - welche Typen und Modelle haben in naher Zukunft deutliches Potenzial?

Jochen Hack: Das ändert sich natürlich permanent. Im Laufe der Zeit werden andere, jüngere Motorräder attraktiv - wir sprachen ja gerade von Jugendträumen. Und die Jungs, die heute Ü50 sind und für die Bikes aus den 1970ern schwärmen, haben sich meist schon eingedeckt. Diejenigen, die so was haben wollen, besitzen es also schon. Dafür kommen natürlich jetzt zunehmend die 1980er ins Blickfeld. Hier sehe ich deutliches Potenzial bei den Yamaha RD 350 YPVS-Modellen. Die sind gesucht. Aber auch die BMW RT-Modelle halte ich für verkannt, und die Nachfrage danach steigt. Auch das Interesse an der einst von Puristen wenig geliebten Honda CBX Pro Link steigt deutlich - und damit unübersehbar auch die Preise.

Interview mit Tobias Aichele (PREMIUMMOTORRAD)

MOTORRAD Classic: Wie schätzen Sie die Situation und die Entwicklung am Klassiker-Markt ein?

Tobias Aichele: Das Interesse an klassischen Motorrädern ist erfreulicherweise ungebrochen hoch. Durch Überraschungsergebnisse bei Auktionen werden auch Sammler von Oldtimern zunehmend auf klassische Motorräder aufmerksam. Da viele hochpreisige Ikonen mittlerweile in Sammlerhänden sind und überhaupt nicht mehr auf dem Markt angeboten werden, verlagert sich das Interesse auf andere Bereiche. So finden fast vergessene oder im Schatten ihrer prominenten Schwestermodelle stehende Motorräder immer stärkere Beachtung, wie beispielsweise die Ducati 750 GT, welche übrigens auch noch hervorragend fährt.

MOTORRAD Classic: Welche Bereiche beziehungsweise konkreten Modelle sind derzeit deutlich unter- oder stark überbewertet?

Tobias Aichele: Eigentlich bestimmt ja das Gesetz des Marktes, also Angebot und Nachfrage den Preis. Insofern kann man kaum von unter- oder überbewertet sprechen. Allerdings ist es richtig, dass beispielsweise bei den Brough Superior- und Vincent-Exemplaren immer wieder astronomische Preise erzielt werden. Konstant hohe Preise erzielen auch die Münch Mammut. Top-Modelle werden nie offiziell angeboten, modifizierte Fahrzeuge schon. Bei den italienischen Spitzenmodellen Laverda 750 SFC und Ducati 750 SS sind kaum Fahrzeuge „ohne Fragezeichen“ zu finden, also mit zweifelhafter Herkunft oder zumindest zweifelhaften Komponenten. Die Preisentwicklung von BMW-Fahrzeugen ist schwer zu verstehen. Die aufgerufenen Preise für R 69 S-Modelle werden selten erzielt. Ich halte beispielsweise aber eine R 75/5 derzeit noch für unterbewertet. Ihre Bedeutung in der Modell-Chronologie mit bedeutenden Neuerungen spiegelt sich hier noch nicht in den Preisen wieder.

MOTORRAD Classic: Lassen sich auf dem Motorradsektor Käufe mit dem Ziel der reinen Wertanlage oder des Wertzuwachses, Stichwort Spekulanten, beobachten?

Tobias Aichele: Diese Tendenz, die sich ja vor allem im Autobereich schon lange beobachten lässt und jetzt wieder abkühlt, sehe ich bei den Motorrädern kaum. Hier ist die Zahl der Fahrzeuge und der Interessenten im Vergleich zu gering. Den Markt dominieren Biker, die mit Herzblut und Sachverstand die Fahrzeuge auswählen - um sich einen unerfüllten Traum von damals endlich zu realisieren oder ein Stück Jugend wieder zurück zu kaufen.

MOTORRAD Classic: Wo lässt sich eine steigende Nachfrage beobachten - welche Typen und Modelle haben in naher Zukunft deutliches Potenzial?

Tobias Aichele: Hier denke ich, dass zum Beispiel die exklusiven Sonderrahmen-Modelle, also die Bikes von Egli, Seeley, Magni, Rickman und all der vielen anderen Umbau-Pioniere stark im Kommen sind. Sie erhalten nun nicht nur die verdiente Beachtung, sondern werden auch verstärkt gesucht und steigen dadurch im Wert. Ich finde vor allem die Tendenz zu Fahrzeugen mit Patina erfreulich. Finden Sie es nicht auch faszinierend? Altehrwürdige, zum Teil über 100 Jahre alte Maschinen, die immer noch klaglos ihren Dienst antreten, sofort anspringen und vor sich hin tuckern, surren, schmatzen.

Die Top 10 der Classic Motorrad Modelle

Die Top 10 der Classic Motorrad Modelle ist bunt gemischt. Es sind US-amerikanische (Harley-Davidson), deutsche (BMW), japanische (Honda), britische (Triumph) und italienische (Ducati) Fahrzeuge vertreten.

  • Harley-Davidson Sportster: Die Sportster ist eines der bekanntesten Modelle von Harley-Davidson und gilt als echter Klassiker unter den Motorrädern.
  • Triumph Bonneville: Die Bonneville vom britischen Hersteller Triumph und wurde erstmals 1959 vorgestellt.
  • Honda CB750 Four: Die CB750 war eines der ersten Superbikes, das von einem japanischen Hersteller Honda produziert wurde.
  • BMW R75: Die R75 ist ein klassisches Motorrad von BMW, das im Zweiten Weltkrieg als militärisches Fahrzeug eingesetzt wurde.
  • Ducati 900SS: Die Ducati 900SS stammt vom italienischen Hersteller Ducati und wurde von 1991 bis 1997 produziert.
  • Kawasaki Z1: Die Z1 vom japanischen Hersteller Kawasaki wurde in den Jahren 1972 bis 1976 produziert.
  • Moto Guzzi V7: Die V7 ist ein klassisches Motorradmodell des italienischen Herstellers Moto Guzzi, das erstmals 1967 auf den Markt kam.
  • Yamaha XS 650: Die XS 650 vom japanischen Hersteller Yamaha wurde von 1969 bis 1984 produziert.
  • BSA Gold Star: Die BSA Gold Star ist ein Motorrad des britischen Herstellers Birmingham Small Arms Company (BSA), das von 1939 bis 1963 produziert wurde.

Beliebte Klassiker auf Classic Trader

Motorrad-Experte Martin Pieper von Classic Trader (Deutschlands größer Marktplatz für klassische Fahrzeuge): „Hartnäckig sind sie, die 1970er. Im Markt klassischer Motorräder sind Trends ebenso deutlich sichtbar wie bei klassischen Autos. Die Top-5 der beliebtesten Motorräder auf Classic Trader im Jahr 2021 stammen allesamt mehrheitlich aus den 1970er Jahren.

Die Top-5 der beliebtesten Motorräder auf Classic Trader im Jahr 2021:

  1. Honda CB 750 Four
  2. Münch Mammut TTS
  3. Ducati 900 SS
  4. Kawasaki Z900
  5. Honda CB 500 Four

Versicherung von Motorrad-Klassikern

Wir sagen Ihnen, wie und warum Sie Ihren Zweirad-Schatz richtig und günstig versichern können und warum OCC einen echten Knaller für Zweiradfreunde anbietet. Experten erklären außerdem, welche klassischen Modelle derzeit besonders beliebt sind und geben Ihnen einen Marktausblick.

Eine Versicherung bei OCC ist sinnvoll, wenn der aktuelle Wert des Motorrads den ehemaligen Neuwert übersteigt. Außerdem gibt es bei Sammlungen attraktive Rabatte.

Ja, selbstverständlich. Ein überdachter Abstellplatz ist bei der Veranstaltung nicht erforderlich. Nur auf die Rennstrecke dürfen Sie mit dem Motorrad nicht.

Angebote auf dem Markt

Im „Classic Superbikes Museum“ in Gifhorn steht vom 15. bis 20. August 2023 eine große Anzahl klassischer Motorräder zum Verkauf.

Der Besitzer löst seine 33 Motorräder umfassende Sammlung auf und wird im genannten Zeitraum Beratung und Verkauf vor Ort selbst durchführen. Die Motorräder werden im Innenhof des Classic Superbikes Museums in Gifhorn ausgestellt und können dort zwischen 10 und 17 Uhr besichtigt und erworben werden.

Hier eine kleine Auswahl an angebotenen Motorrädern:

  • BSA H 28, 557ccm, Baujahr 1928
  • Ducati 900 SS Königswelle, EZ. 03.1982
  • Aermacchi Ala Verde, Baujahr 1960
  • BSA A65 Thunderbolt
  • EGLI CBX Target collector condition
  • Matchless 600 Einzylinder mit Elektrostarter, 1961
  • Ducati 750 F1 NCR mit nur 641 KM
  • Laverda, Motor komplett überholt
  • Moto Guzzi 750 S
  • Moto Martin Laverda 750 SF
  • ADLER MB-200 1954
  • BMW R100CS, Bj. 1939
  • BSA Silver Star, 1939
  • FB Mondial 200 Sport, Bj. 1955
  • MV Agusta 750 Sport, Bj. 1972
  • BSA M20 Motorrad Erstzulassung 1955
  • TWN 500 S 1937
  • Triumph T140E Bonneville, 1982
  • MV Agusta 125 2-Takt Originalzustand, 1953
  • ZXR 400 R
  • Moto Guzzi California II, 1986
  • Yamaha XS 400 CUP Z
  • Originale Ducati 350 Yellow Desmo Königswelle, 1974
  • Kawasaki KZ750
  • Vincent Rapide C 1953
  • Cagiva Alazzurra 650 Ducati Pantah 650
  • Laverda 750 sfc
  • Laverda 1000 SFC
  • Moto-Guzzi Lodola 175
  • Honda CB750 Four K0 im Originalzustand
  • Triumph TSX 750, BJ. 1983
  • Matchless G9, BJ. 1952
  • Moto Guzzi GTS 500, BJ. 1938
  • Verkaufe originales sowjetisches M-72 Motorrad mit Beiwagen (1943)
  • BMW R 69/S US
  • BMW R27 1963
  • BMW R 90 S, Bj 1976
  • Lilac LS18 1961
  • Norton Commando 850, 1973
  • Panther M120 mit Felber Seitenwagen, 1960
  • NSU SuperLux 201ZB 55, 1955
  • Norton 19S, 1955
  • Triumph T150V 1975
  • Ducati 250
  • 1949 Vincent HRD B Rapide
  • 1955 BMW R50
  • 1966 BMW R60/2 with Hoske 'Rennsporttank'
  • 1932 Sunbeam Model 90
  • 1950 Norton International Clubman
  • 1966 BMW R695
  • 1945 Harley Davidson WLC
  • 1937 Norton International M30
  • 1966 Egli-Vincent JMR 1200cc
  • 1931 Norton CS1
  • 1955 BMW R50
  • 1955 Vincent Black Shadow
  • Oldtimer Projekt Honda CB 750 K6 Four, 1977
  • BENELLI 250CC CLASSICRACER 1972
  • Honda NSR 500 GP Repsol Replika, 1997

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