Motorrad Club Molln Geschichte

Die Welt der Motorradclubs ist vielfältig und oft von Traditionen und Regeln geprägt. Einblicke in diese Welt, von den Hells Angels bis zu den Mongols, zeigen eine komplexe Struktur mit eigenen Gesetzen.

Die Welt der Rocker in Hamburg

In Hamburg hat sich die Situation im Rockermilieu verändert. Neue Klubs sind auf dem Vormarsch und machen den Altrockern Konkurrenz. Dies stellt auch die Polizei vor neue, unberechenbare Probleme. Helmut Süßen von der Abteilung zur Bekämpfung Organisierter Kriminalität (OK) erklärt, dass mit dem Kuttenverbot und der Stellung der Hells Angels bundesweit eine ruhige Situation in Hamburg herrschte.

Die Welt der Rot-Weißen sei eine voller Regeln, Werte und habe schon fast etwas Kleinbürgerliches an sich. Bevor man Mitglied wird, brauche es ein paar Jahre. Es sei ein relativ stabiles System gewesen, das für die Polizei auf gewisse Art vorhersagbar war.

Mit der neu entstehenden Rockergruppe Mongols kam eine Unbekannte ins Spiel. Die Mongols waren nicht geschlossen, hatten keine Strategie und waren viel wilder und unberechenbarer. Sie scherten sich nicht um Rocker-Traditionen, vielleicht weil sie selbst keine vorweisen konnten.

Die Mongols waren eine Ansammlung von Personen mit teilweise kriminellem Hintergrund, die sich in der Gruppe durch das gemeinsame Abzeichen stärker fühlten. Sie haben sich Kutten gekauft und sich als Member gefühlt. Die Kutte war zunächst eine klare Machtdemonstration, egal, ob dahinter ein funktionierendes System stand oder nicht. Mit der Kutte auf den Schultern hatten die Mongols wildern wollen.

Als sie im vergangenen Jahr in Kutte auf den Kiez spazierten, während die etablierten Hells Angels keine trugen, war der Konflikt vorprogrammiert. Die Polizei befürchtet, dass weitere Rockerklubs dem Beispiel der Mongols folgen könnten und für neuen Zündstoff sorgen könnten.

Für die OK-Ermittler ist das nicht nur eine Frage des Kuttentragens. Vielmehr sehen sie die Gründe im Rockermilieu selbst. Denn dort werden die etablierten Rockerklubs immer öfter von jungen Gruppierungen infrage gestellt. Gruppen ohne gewachsene Hierarchien versuchen, an den Pfründen der Altrocker teilzuhaben und erzeugen eine neue Konkurrenzsituation.

United Tribunes und Satudarah sind weitere Gruppen, die in Hamburg noch keine Rolle gespielt haben. Aber auch die „Osmanen Germania“ gehören dazu, die sich selbst als Boxklub bezeichnen und die in Hamburg längst Fuß gefasst haben. Die Osmanen haben es immerhin schon auf die Titelblätter geschafft, nachdem mehrere Osmanen in Kutte den Rettungswagen zu stürmen drohten.

Die Hells Angels müssen sich mehr abplagen, um sich auf ihrer Position zu halten. Dass sie jetzt immer öfter auch in Kutte in der Stadt gesehen werden, kann damit zu tun haben: Sich in Kutte zu zeigen, das eigene Revier abzustecken, könnte andere nach Hamburg schielende Klubs abschrecken.

Die Polizei und die Rocker-Gruppen

Die Polizei hatte die Hells Angels während der Auseinandersetzung mit den Mongols mächtig unter Druck gesetzt. Die zahlreichen Razzien der Sonderkommission „Rocker“ haben die Rotlicht-Geschäfte leiden lassen. Die Bilanz der Soko ist eindrucksvoll: Sie hat 31 Strafverfahren eingeleitet, neun Haftbefehle vollstreckt, 40 Objekte durchsucht, 15 Razzien durchgeführt, zehn scharfe Schusswaffen sichergestellt und 300 Personen überprüft. Mittlerweile wurde die Soko deutlich verkleinert, soll aber bestehen bleiben.

Die Polizei will vorbereitet sein, denn dass die Soko noch immer gebraucht wird, zeigt sich bei der Vorbereitung der zahlreichen Verfahren, die aktuell gegen ehemalige Mongols und Hells-Angel-Supporter laufen. Die Auseinandersetzung zwischen Mongols und Hells Angels scheint noch kein Ende gefunden zu haben.

Der MC Schleching

Der MC Schleching lädt zum traditionellen Oldtimer-Motorrad-Frühschoppen ein. Ob historische Motorräder, Gespanne oder Liebhaber alter Technik - hier steht der gemeinsame Austausch über die Leidenschaft für Oldtimer im Mittelpunkt. Besucher ohne eigenes Fahrzeug sind ebenfalls willkommen.

Der MC Schleching spendet den Erlös von 1.000 € aus dem Verkauf beim Christkindlmarkt in Schleching an den gemeinnützigen Verein Chiemgauer Kinder in Not e.V.. Dieser hilft Familien in der Region, die unverschuldet in Not geraten sind.

Der MC Schleching veranstaltete ein Geschicklichkeitsturnier für seine Vereinsmitglieder. Im Parcour mussten die unterschiedlichsten Aufgaben bewältigt werden, z.B. Wippe befahren, Slalomfahrt, Bälle einwerfen. Es erforderte Geschick, Koordination und Muskelkraft, denn die Fahrzeuge waren zwei 30 Jahre alte Klappräder. Sieger beim Finale wurde Korbinian.

Beim Oldtimer Motorrad Treffen strahlten die Oldtimer Motorräder mit der Sonne ca. 1 Stunde um die Wette; dann fing es leider an regnerisch zu werden. Die teilweise liebevoll restaurierten Schätze wurden auf dem Parkplatz des Gasthof Post in Schleching präsentiert. Rund 100 Motorräder konnten bestaunt werden, u.a. eine NSU Konsul I mit 350 ccm, eine BMW R2, Bj. 1931, eine Victoria Avanti, Bimota KB 1 und eine Moto Guzzi Superalce mit 500 ccm.

Der 1. Vorstand Fred Aigner eröffnete die Versammlung und begrüßte alle anwesenden Mitglieder. Der Club hat derzeit 101 Mitglieder und das jüngste Mitglied ist 7 Jahre alt. Der Oldtimer-Frühschoppen am Ostermontag war sehr gut besucht und eine gelungene Veranstaltung. Anschließend wurde noch dem Gründungsmitglied „Knox“ gedacht, der letztes Jahr verstorben ist.

Die Neuwahlen konnten zügig durchgezogen werden und die vorgeschlagenen Personen wurdenjeweils einstimmig gewählt. Der 1. Vorsitzende Fred Aigner wurde im Amt bestätigt. Der langjährige 2. Vorstand Lois Aigner wurde durch Gerhard Platter abgelöst. Erster Kassier bleibt Christa Kling, 2. Kassier ist Michael Kamml und Schriftführerin Angela Eisenberger.

Eddy Kante und seine Geschichten

Eddy Kante war mehr als 33 Jahre Intimus und Kult-Bodyguard von Udo Lindenberg, bevor er zur Olivia-Jones-Familie wechselte. Olivia kennt und schätzt Eddy und kann einen erfahrenen Bodyguard gut gebrauchen. Erfahren Sie, wie und warum Eddy Kante das erste Mal auf St. Pauli gestrandet ist, was es mit Udo Lindenbergs Stern vor dem Café Keese auf sich hat, wo der Kult-Bodyguard das erste Mal ganz allein auf der Bühne stand und welche Bedeutung Motorrad-Clubs heute auf St. Pauli haben.

Eddy Kante ist »Rock 'n roller« der ersten Stunde und kostete das erste Mal mit 18 die »Große Freiheit« auf St. Pauli voll aus. Bei seinen Kieztouren plaudert er aus dem Nähkästchen seines bewegten Lebens mit Promis, Partys und Promille. Sein erstes Geld verdiente Eddy mit Zuhälterei und krummen Dingern. Von beidem ließ er die Finger, als ihn Udo Lindenberg als Bodyguard verpflichtete. »Das war meine Rettung« sagt Eddy. Seiner Motorrad-Gang »Freeway Riders« ist er aber bis heute treu geblieben.

Drei Jahrzehnte begleitete Eddy Udo Lindenberg in jeder Lebenslage. Viele feucht-fröhliche Runden erlebten Eddy und Udo auch mit Heiner Lauterbach. Eddy verkehrte gerne in »einschlägigen Kreisen«. Privat fährt er zwar immer noch eine echte Harley, war aber lange Zeit als Fernfahrer unterwegs. Bis heute ist Eddy Mitglied des Motorrad-Clubs, der im Rocker-Milieu immer noch einen Namen hat.

So einige Termine endeten abends mit Udo an der Hotelbar. Gerne auch inkognito, wie hier mit dem »überirdischen« Panikrocker als unauffälliger »Udo-naut«. Olivia meint: »Eddy kann Geschichten erzählen, da schlackere selbst ich noch mit den Ohren. Seine Rotlichttour in Hamburg ist eine abenteuerliche Zeitreise durch das St. Pauli.

Die Polizei will nicht zulassen, dass sich in der Öffentlichkeit solche Machtkämpfe noch einmal abspielen, deshalb haben sie so vehement darauf reagiert.

Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte:

  • Neue Rockerklubs fordern etablierte Klubs heraus
  • Die Polizei reagiert mit verstärkten Maßnahmen
  • Der MC Schleching pflegt die Tradition der Oldtimer-Motorräder
  • Eddy Kante erzählt Geschichten aus seinem bewegten Leben

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