Motorradfahrer investieren viel Geld, um Aufkleber für ihre Motorräder zu erwerben, um ihre Fahrzeuge einzigartig zu machen und von anderen abzuheben. Wer schon einmal eine gelungene Verwandlung eines gewöhnlichen Motorrads gesehen hat, weiß, was ein paar Sticker bewirken können und wie sie das Design beeinflussen. Sie ermöglichen es den Fahrern, besondere Akzente zu setzen.
Neben normalen Aufklebern des Herstellers oder eines Idols kann man dem Fahrzeug einen Namen geben und ihn auf der Maschine verewigen. Wem das zu kitschig ist, hat darüber hinaus die Möglichkeit, sein Motorrad aufzupeppen und aus seinem eher langweiligen Fahrzeug ein cooles Gefährt zu schaffen, auf das sogar die Freunde neidisch sind. Dabei sind den Fahrern keine Grenzen gesetzt. Sie können individuelle Aufkleber anstatt bereits Vorhandene verwenden und somit ihre ganz individuellen Wünsche erfüllen.
Es ist wichtig, dem Motorrad eine eigene Note zu verleihen und sich von den anderen Serienmodellen abzuheben. Damit sich die Arbeit mit den Motorrad Aufklebern lohnt und top anstatt ein Flopp wird, sollte genau überlegt werden, wo welcher Sticker verwendet wird und die Wirkung beachtet werden, die diese Position mit sich zieht. Es soll ein klares Statement gesetzt werden und keine Sticker sinnlos aneinander gereiht werden.
Die Vorstellungskraft und die geschickten Hände des Gestalters spielen dabei eine wichtige Rolle, da es sowohl auf die Planung als auch auf die praktische Umsetzung ankommt. Ohne eine ordentliche Bearbeitung nützt auch der außergewöhnlichste Plan nichts. Deshalb wird dazu geraten, sich eine zweite Meinung von einem Experten einzuholen und vielleicht ein paar Tipps und Tricks zu erhalten.
Vorbereitung ist das A und O
Bevor du Aufkleber auf dein Motorrad kleben kannst, ist eine gute Vorbereitung nötig. Lege dir alle Hilfsmittel vorher schon bereit:
- Einen Kunststoffrakel oder eine Alternative wie z.B. eine alte Plastikkarte
- Isopropanol oder Glasreiniger
- Ein sauberes Mikrofasertuch
- Eine Schere oder ein sehr scharfes Messer
- Leicht ablösbares Klebeband, z.B. Maler -oder Polierkrepp
- Eine Stecknadel für eventuelle Luftblasen
- Vorsicht und Geduld
- Mindestens 18° Außentemperatur
Die perfekte Oberfläche: Reinigung ist alles
Für eine optimale Haftung muss die Klebefläche frei von Schmutz, Fett, Staub und Wachs sein. Reinige die Fläche gründlich mit Isopropanol oder einem alkoholhaltigen Reiniger z.B. Glasreiniger und lass sie anschließend trocknen. Nutze hierbei auf jeden Fall ein sauberes und weiches Mikrofasertuch, um dir den Lack nicht zu verkratzen. Nutze auf keinen Fall Küchenrollen Papier. Solltest du kein Mikrofasertuch zur Hand haben, kannst du auch ein Baumwolltuch nehmen.
Schicht für Schicht: Der Aufbau deines Aufklebers
Unsere Aufkleber hinterlassen selbstverständlich keine Ränder wie normale Sticker. Um das zu ermöglichen, sind die Auto Aufkleber in drei Schichten aufgeteilt:
- Trägerpapier: robuste, helle Folie, die das Design oder den Text trägt
- Aufkleber: das Klebemotiv selbst, welches nach erfolgreichem Anbringen fest auf der Zieloberfläche haftet
- Übertragungsfolie: eine feine, transparente Folie an der der Aufkleber, die nach dem Abziehen vom Trägerpapier haften bleibt, damit du deinen Aufkleber auf das Auto kleben kannst.
Anbringen des Aufklebers
Bevor du den Aufkleber positionierst, streiche fest über die gesamte Fläche des Übertragungspapiers. Dadurch verbessert sich die Haftung zwischen Aufkleber und Übertragungspapier, so kannst du die Trägerfolie und den Aufkleber besser vom Trägerpapier lösen.
Positionierung des Aufklebers: Messen, markieren, fixieren
Um einen schiefen Aufkleber zu vermeiden, halte diesen an die gewünschte Stelle, orientiere dich an einer geraden Linie und fixiere den Aufkleber samt Trägerpapier und Trägerfolie mit Klebeband (ziehe noch nicht die Transferfolie ab). Überprüfe die Abstände sorgfältig, damit dein Aufkleber perfekt sitzt. Geh am besten ein paar Schritte zurück und schau dir die Position aus der Ferne an. Justiere, wenn nötig, noch einmal nach.
Das Aufkleben
Hebe die rechte Seite des Stickers behutsam samt Trägerfolie bis zum mittig fixierten Punkt an. Entferne anschließend das nicht mehr benötigte Trägerpapier. Glätte nun den Aufkleber von innen nach außen, indem du die Transferfolie fest über die Oberfläche streichst. Das Kreppband kannst du jetzt abnehmen. Falte dann die linke Seite des Stickers zur Mitte und entferne das verbleibende Trägerpapier. Glätte den Sticker erneut von der Mitte nach außen. Warte ein paar Minuten, damit der Kleber mehr Klebkraft bekommt. Zum Schluss ziehe die Transferfolie vorsichtig in einem flachen Winkel ab, um den Aufkleber freizulegen.
Sei hierbei besonders vorsichtig, damit keine feinen Aufkleberteile an der Trägerfolie haften bleiben.
Kleine Luftblasen verschwinden in der Regel nach einigen Tagen von ganz alleine. Sollten trotzdem noch Luftblasen zurückbleiben, kannst du diese vorsichtig mit der Nadel einstechen und die Luft mit dem Daumen ausdrücken.
Wichtig!
Die Aufkleber haben erst nach ca. 48 Stunden die volle Klebekraft erreicht. In dieser Zeit solltest du dein Auto nicht waschen oder mit anderen Reinigern behandeln.
Falls du so barbarisch bist und dein Auto in der Waschanlage waschen lässt, warte damit bitte 7 Tage nach Anbringung der Aufkleber. Wir empfehlen dir allerdings, dein Auto mit der Hand zu waschen, so wie es sich gehört.
Motorrad Dekore professionell anbringen
Allerdings musst Du die Motorrad-Aufkleber professionell anbringen. Andernfalls leidet nicht nur die Optik darunter, sondern auch die Lebensdauer wird minimiert. Wir zeigen Dir gern, was Du beachten musst, wenn Du Teile folieren möchtest.
Willst Du Deine Motorrad-Aufkleber anbringen, um Dein Bike zu etwas ganz Besonderem machen? Wir von Backyard Design zeigen Dir in unserer Anleitung, wie es funktioniert. Selbstverständlich zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie Du Deine Motorrad-Aufkleber am besten anbringen kannst.
Step 1: Vorbereitung des Arbeitsplatzes
Bevor Du damit beginnst, Deine Motorrad-Aufkleber anzubringen, solltest Du Deinen Arbeitsplatz vorbereiten. Leg alle Werkzeuge und Hilfsmittel im Vorfeld zurecht. So hast Du alles zur Hand, wenn es schnell gehen muss. Der ideale Arbeitsplatz ist ein sauberer Ort, an dem kein Wind geht. Denn Schmutzpartikel sollten auf keinen Fall auf Dein Bike gelangen, wenn Du den Motorrad-Aufkleber anbringen willst. Zudem können fett- und ölhaltige Rückstände das Resultat beeinträchtigen. Such Dir daher einen Ort, an dem Du frei arbeiten kannst und genug Platz hast. Besser ist es außerdem, Deine Motorrad-Aufkleber nicht bei zu niedrigen Temperaturen anzubringen. Der Winter eignet sich also nur bedingt. Ein beheizter Raum ist zum Motorrad-Aufkleber Anbringen ein Muss.
Step 2: Teile richtig folieren - Anleitung: Reinigen und Entfetten
Wenn alle Werkzeuge bereit sind und Du einen geeigneten Arbeitsplatz fürs Motorrad-Aufkleber Anbringen gefunden hast, geht es ans Reinigen und Entfetten Deines Bikes. Verwende zu diesem Zweck einen guten Entfetter, wie unseren MX Dekor Plastik Cleaner, und reinige die Plastikteile. Vor allem bei neuen Bikes solltest Du aufpassen. Hier haften an den Plastikteilen oftmals noch Silikonrückstände.
Übrigens empfehlen wir Dir, Schritt für Schritt vorzugehen. Entfette einen Teil und klebe Dein Dekor auf. Anschließend entfettest Du den nächsten Teil und klebst dort den Aufkleber auf.
Die Installation sollte mit sauberen Händen durchgeführt werden. einen Teil des Kunststoffs zu entfetten und die Grafik darauf zu kleben. Im nächsten Schritt geht es bereits ans Kleben. Dabei solltest Du Dich immer an den Grundsatz halten, von der Mitte nach außen zu kleben.
Bei großflächigen Teilen empfehlen wir Dir, die Trägerfolie zunächst abzulösen, in der Mitte einen schmalen Streifen von etwa 1 bis 2 Zentimetern herauszuschneiden und dann wieder beide Hälften der Trägerfolie auf das Dekor zurück zukleben. Arbeite immer von der Mitte nach außen vor!
Bei großflächigen Teilen sollte zuerst das Trägerpapier entfernt werden. Manchmal wird es schwierig in Kurven, Ecken oder an Kanten. Hier kommt der Heißluftfön ins Spiel. Verwende den Heißluftfön auf niedriger Stufe, um die Grafiken vorsichtig zu erwärmen. Dadurch wird das Material weicher und lässt sich einfacher anbringen.
Und los geht's
Richte die Grafiken auf dem Kunststoff aus. Orientiere Dich am besten an den Aussparungen für die Befestigungslöcher, um den richtigen Platz zu finden. Wenn Du die korrekte Position gefunden hast, drückst Du den mittleren Streifen, auf dem sich keine Trägerfolie mehr befindet, fest an.
Jetzt kannst Du die Trägerfolie Stück für Stück vorsichtig und langsam abziehen. Doch was ist zu tun, wenn sich eine Luftblase gebildet hat? Dann musst Du das Dekor wieder ein Stück lösen, die Luftblase herausstreichen und den Motorrad-Aufkleber erneut anbringen. Bei Wölbungen, Ecken und Rändern kommt der Heißluftföhn zum Einsatz. Mit ihm kannst Du das Dekor vorsichtig erwärmen.
Wenn Du Dir beim Umgang mit einem Heißluftföhn unsicher bist, solltest Du ihn zunächst an einem alten Dekor oder Plastikstück ausprobieren.
Abschlussarbeiten
Damit Deine Dekore nicht nur ästhetisch aussehen, sondern auch maximalen Halt haben, solltest Du Dir etwas Zeit nehmen, nachdem Du die Motorrad-Aufkleber angebracht hast. Letzte Unebenheiten kannst Du an den Kleberändern mit etwas Wärme und der Rakel ausgleichen und schließlich fest andrücken. Außerdem kannst Du mit dem Heißluftföhn noch einmal alle Dekore anwärmen und festdrücken.
Nach dem Anbringen der Motorrad-Aufkleber solltest Du nicht direkt losfahren. Besser ist es, rund 24 Stunden zu warten. Lass Dein Bike am besten bei Zimmertemperatur stehen und prüfe am nächsten Tag, ob es noch Unebenheiten oder andere Unregelmäßigkeiten gibt. Diese kannst Du erneut unter Einsatz des Heißluftföhns ausbessern.
Motorrad Dekore: So machen sie jede Maschine zum Hingucker
Individuelle Klebedekore machen aus jeder Maschine einen echten Hingucker. Doch so einfach, wie es sich anhört, ist das saubere Bekleben eines Motorrads bei Weitem nicht. Das zeigt schon die PS-Anfrage bei drei großen Unternehmen, die sich aufs Folieren von Autos spezialisiert haben, ob sie auch Motorräder bekleben würden. Alle haben abgesagt. Zu groß sei der Aufwand, zu klein die Teile und insgesamt sei das Bekleben viel zu teuer.
Bedarf ist aber da, einen Klebesatz kaufen und aufpappen funktioniert jedoch nicht - denn kaum jemand kann das alleine. „Ich könnte täglich einen kompletten Klebesatz für 300 Euro verkaufen, aber das mache ich nicht, weil sich der Kunde später nur ärgert, wenn er es selbst nicht hinbekommt“, sagt Lucas, der seit 2004 mehrere Hundert Motorräder und sogar die 2007er-MotoGP--Maschinen von Kawasaki beklebt hat.
Man braucht viel Erfahrung, um die Folien so zu schneiden und zu verkleben, dass alles zusammenpasst und zum Beispiel der 3D-Effekt des „Monster“-M richtig rüberkommt. So wird pro Seite nicht nur ein M benötigt, sondern zwei. Diese werden in sieben Teile zerschnitten, damit die Folie exakt in die Öffnungen der Verkleidung passt. Das klingt nicht nur kompliziert, das ist es auch - ein Laie würde schnell verzweifeln.
„Vielen Kunden fehlt die Vorstellung, wie es gemacht wird. Das Bekleben ist unter anderem deshalb so teuer, weil es unglaublich viel Handarbeit ist“, sagt Lucas. Zum Verständnis: Die Verkleidung einer Suzuki GSX-R 1000 besteht aus 28 Einzelteilen, die alle lackiert und beklebt werden müssen.
Kosten und Aufwand
Bei einem alten Motorrad lohnen sich der große Aufwand und die relativ hohen Kosten von bis zu 3000 Euro inklusive Lackierung kaum. „Viele Kunden bringen ihr nagelneues Bike vom Händler direkt zu uns“, erzählt Lucas. Der Vorteil: Je nach gewünschter Farbe muss das Bike nicht extra lackiert werden. Ist der Lack hingegen schon älter, hat eventuell sogar Kratzer oder Rillen, muss grundsätzlich der Lackierer ran. Gerade, wenn sich ein Kunde für eine matte Folie entscheidet, muss der Lack absolut perfekt sein. Ansonsten ist später jede Unebenheit darunter zu sehen. Sehr raue Kunststoffteile können ohne Lackierung gar nicht foliert werden, eine glatte Oberfläche ist Grundvoraussetzung.
Die Vorbereitung spielt eine entscheidende Rolle und beginnt mit der Wahl des Lackierers. Der sollte ein Motorrad-Experte sein, denn viele Autolackierer arbeiten zu ungenau - Farbnasen an der Verkleidung sind die Folge. Sogar die Gummis der Verkleidung und Scheiben werden gelegentlich mitlackiert.
Ist der Lack in Ordnung, steht die Qual der Farbwahl an: Es gibt kaum eine Farbe, die nicht auf Folien möglich ist. Sollte eine Farbe dennoch nicht verfügbar sein, oder wünscht der Kunde einen Perleffekt- oder Flip-Flop-Lack, können die Folien sogar in der Wunschfarbe lackiert werden.
Hier zeigt sich einer der großen Vorteile: Wenn einem Farbe oder Design nach ein paar Jahren nicht mehr gefallen, lässt sich die Folie wieder entfernen und der Originalzustand des Bikes relativ schnell wieder herstellen. Sofern das Motorrad vollständig in Folie gepackt wurde, sieht der Lack noch so aus wie am ersten Tag. Von daher dient eine Folierung auch als Werterhalt - selbst wenn die Anschaffung zunächst teuer ist.
Honda Deutschland ließ übrigens ein Jubiläumsmodell der Fireblade komplett in hellblaue Folie packen. Statt hellblauer Folie sorgt im Rennsport Sicht-Carbon für optische Reize. Dennoch werden Carbon-Folien nur selten nachgefragt. Je nach Qualität werden dafür pro Quadratmeter bis zu 80 Euro fällig - bei bis zu 4 m² pro Motorrad kein günstiges Vergnügen. Und aufgepasst: Echtes Carbon ist immer matt, billige Zubehörfolien meist glänzend. Wer sich also nicht sofort als Blender entlarven lassen will, sollte wenigstens zu matter Folie greifen.
Verarbeitung
Entgegen der gängigen Meinung sind beim Verkleben der Folien Luftblasen kein Problem, weil an der Unterseite moderner Folien winzige Kanäle eingearbeitet sind. Durch sie kann die Luft einfach zur Seite herausgedrückt werden. Das Problem sind vielmehr Falten, die entstehen, wenn Folien auf zu runde Teile geklebt werden, die Form zu kompliziert oder die Folie zu kalt ist.
Die Temperatur beim Verarbeiten ist enorm wichtig, meist wird die Folie per Heißluftföhn auf bis zu 90 Grad erwärmt. Und obwohl die Folien recht hitzeresistent sind, sollte man einen gewissen Abstand zu heißen Teilen am Motorrad einhalten. „Besonders auf GFK-Verkleidungen in Auspuffnähe kann sich die Folie dunkel verfärben oder Blasen schlagen“, sagt Lucas.
Pflegetipps
Grundsätzlich sind die Folien äußerst robust und halten bis zu zehn Jahre, ein UV-Schutz im Laminat verhindert, dass die Folien in der Sonne ausbleichen. Ein paar Dinge sollten dennoch beachtet werden. So sollten Benzinspritzer beim Tanken immer sofort abgewischt werden. Im ungünstigsten Fall können Sprittropfen Blasen in der Folie verursachen. Das Bike darf ganz normal mit Motorrad-Reiniger gewaschen werden. Bei sehr feinen Aufklebern sollte man darauf achten, nicht zu stark gegen die Kanten der Folien zu putzen, da sie sich sonst lösen könnten. Ist die Folierung mit Klarlack überzogen, besteht hier keine Gefahr. Auch Dampfstrahler sind erlaubt. Ein Mindestabstand von 50 Zentimetern zur Folie ist jedoch ratsam.
Straßendreck lässt sich von matten Lacken oder Folien übrigens genauso leicht - oder schwer - entfernen wie von klar lackierten Oberflächen. Und während man beim Auto stumpf gewordenen Lack poliert, um ihn wieder glänzen zu lassen, kommt man bei seinem matten Bike besser nicht auf die Idee, es zu polieren. Es soll ja schließlich matt bleiben.
Zeitlicher Aufwand
Kunden müssen bis zu vier Wochen auf ihr Bike verzichten, wenn das volle Programm inklusive Lackierung gewünscht ist. Soll nur geklebt werden, sind rund zwei Wochen nötig. Schließlich dauert es schon eine Woche, bis die Folie aus der Druckerei kommt. Je nach Aufwand dauert das Bekleben weitere 12 bis 16 Stunden pro Bike. Viel Zeit, aber dafür erhält jeder Kunde ein absolutes Unikat und zieht ab sofort die Blicke auf sich. Und das ist es doch wert.
Tabelle: Preise für Motorrad Design Aufkleber
| Leistung | Preis (ungefähre Angaben) |
|---|---|
| Lackierung (je nach Anzahl der Teile) | bis zu 1500 € |
| Bekleben von Naked Bikes | ca. 1400 € |
| Bekleben von vollverkleideten Maschinen | ca. 1700 € |
| Felgenbänder (vorne und hinten) | ca. 120 € |
| Dekore für Cross-Maschinen (Komplett-Satz) | ab 115 € |
Tipps fürs Selbermachen
Wer sein Bike trotz mangelnder Erfahrung selbst bekleben möchte, sollte folgende -Dinge beachten:
- Oberfläche gründlich entfetten
- Mit einer Mischung aus Wasser und etwas Spülmittel besprühen
- Aufkleber samt Trägerfolie auf die gewünschte Stelle legen
- Von der Mitte her mit einem Plastikspachtel das Wasser herausdrücken
- Anschließend vorsichtig das Transferpapier abziehen
Felgenbänder verklebt man ebenfalls nass: Den Aufkleber stückweise von der Trägerfolie abziehen und etwa zehn Zentimeter lange Stücke auf die nasse Felge kleben, dann das Rad der aufgebockten Maschine weiterdrehen.
Dekore für Motocross-Maschinen sind mit 0,6 Millimeter Dicke recht steif und lassen sich gut verkleben, wenn sowohl Verkleidung als auch Aufkleber sehr warm sind. Robert Schrader von try-it racing empfiehlt, die Plastikteile im Ofen gut anzuwärmen - 80 Grad dürfen es schon sein (Handschuhe benutzen!) - und die Folie auf die Heizung zu legen.
Dicke Aufkleber können trocken verklebt werden, weil sie kaum Falten schlagen. Die Trägerfolie stückweise abziehen und den Sticker von einer Ecke beginnend nach und nach andrücken.
Adressen
- Lucasdesign Werbeagentur, Carl-Benz-Straße 7, 68723 Plankstadt, www.lucasdesign.de
- try-it racing, Lindener Straße 43, 38321 Neindorf, www.try-it.de
- Werbestudio Leimen, Hirtenwiesenstraße 12, 69181 Leimen, www.werbestudio-leimen.de
- Folie + Design, Gündenhausen 3, 79650 Schopfheim, www.folie-und-design.de
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