Motorrad Diebstahlschutz: GPS-Systeme im Test

Ein wichtiges Thema sowohl für Laternen- wie auch für Garagenparker ist die Diebstahlsicherung - denn das Motorrad hat konstruktiv einen erheblichen Nachteil zum Auto: Man kann es mit zwei bis drei Personen wegtragen. Welche Motorrad Diebstahlsicherung das effektiv verhindert und was sich bei welcher Parkmöglichkeit anbietet, klärt dieser Artikel. Die schlechte Nachricht vorab: eine 100-prozentige Diebstahlsicherung für das Motorrad gibt es nicht. Man sollte es den Ganoven jedoch so schwer und zeitraubend wie möglich machen.

Mechanische Diebstahlsicherungen

Altbekannte und bewährte Optionen bei der Motorrad Diebstahlsicherung sind das Bremsscheibenschloss und das Kettenschloss Motorrad. Ein Bremsscheibenschloss wird, wie der Name schon sagt, an der Bremsscheibe montiert und verhindert, dass das Motorrad weggeschoben werden kann. Besonders ein Bremsscheibenschloss mit Alarm ist ein effektiver Schutz bei kurzen Parkdauern im öffentlichen Raum. Vor einem schnellen und gezielten Wegtragen schützt ein solches Motorradschloss mit Alarm natürlich nicht. Im Gegensatz dazu ist ein Kettenschloss fürs Motorrad mit bis zu 10 kg Eigengewicht eher unhandlich und im wahrsten Sinne des Wortes schwer zu transportieren.

Der sprichwörtliche Knackpunkt eines modernen Motorradschlosses ist die Güte des Schließzylinders sowie das verwendete Material zur Sicherung eines Motorrads. Der Schlüssel zum Motorradschloss gibt Auskunft über die Güte des Schließzylinders. Die aktuell beste Option ist ein dreidimensionaler Schlüsselbart wie beispielsweise bei den Abus Motorradschloss Plus und X Plus-Varianten. Abus gibt die Sicherheitsstufen Motorradschloss in einer Skala von 1 bis 20 an. Dies dient beim Motorradschloss kaufen als Orientierung in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der zweite limitierende Faktor für Diebe ist die Güte des Materials rund um das Schloss - sprich die Kette, ein Bügel oder die Ummantelung eines Bremsscheibenschlosses.

Empfehlungen für mechanische Sicherungen:

  • Lenkerschloss: Grundschutz, aber allein nicht ausreichend.
  • Bremsscheibenschloss: Blockiert das Rad, erschwert Wegrollen. Idealerweise mit Alarmfunktion.
  • Ketten- oder Bügelschloss: Anschließen des Motorrads an festen Gegenständen erschwert den Diebstahl.
  • Wand- und Bodenanker: Empfehlenswert in der heimischen Garage, um das Motorrad anzuketten.

GPS-Tracker als passive Diebstahlsicherung

Im Gegensatz zu Schlössern mit Ketten und Bügel zählen Motorrad GPS Tracker zur passiven Motorrad Diebstahlsicherung. Sie halten keinen Langfinger von der Tat ab, informieren aber in Sekundenbruchteilen bei Lageänderungen der Maschine den Besitzer am Smartphone. Dabei gibt sowohl Lösungen, die an einen Mobilfunkvertrag gebunden sind, wie auch Lösungen ohne eine solche Bindung - denn die Daten und stillen Alarme werden über das Mobilfunknetz verbreitet.

Ein guter Diebstahlschutz können GPS-Tracker sein. Aus technischer Sicht ist ein Tracker nichts anderes als ein Peilsender. Das integrierte GPS-Modul dient zur Ermittlung des Standorts per Satellit. Die zur Standortbestimmung erforderlichen Daten werden durch das Mobilfunk-Modul weitergeleitet und lassen sich dann per Smartphone-App oder Web-Browser abrufen. Etwas umständlicher und unkomfortabler ist die Ortung per SMS bzw. Anruf. Auf beiden Wegen werden ebenfalls die Standortkoordinaten übermittelt, die man sich anschließend bei Google Maps darstellen lassen kann.

Damit der Peilsender von Dieben nicht sofort entdeckt wird, sollte man ihn nicht im Handschuhfach, am Armaturenbrett oder im Kofferraum befestigen. GPS-Tracker werden entweder über die Bordspannung betrieben oder haben einen eigenen Akku. Achten Sie darauf, dass dieser mindestens über 5.000 mAh verfügt. Bei einer täglichen Standortabfrage hält er dann rund einen Monat durch, ohne nachgeladen werden zu müssen. Auch fest verbaute Tracker, die ihren Strom direkt vom Auto beziehen, sollten einen eigenen Not-Akku besitzen.

GPS-Tracker gibt es in unterschiedlichen Größen. Falls es Ihnen nicht auf absolute Kompaktheit ankommt, greifen Sie lieber zum etwas größeren Modell. Die Genauigkeit des Peilsenders ist normalerweise besser, wenn das GPS-Modul nicht ganz so winzig ausfällt. Hilfreich ist ein sogenannter Bewegungs- bzw. Erschütterungs-Alarm. So werden Sie sofort per SMS alarmiert, wenn sich Ihr Fahrzeug bewegt und offenbar ein Langfinger am Werk ist. Der Radius-Alarm schlägt zu, falls Ihr Auto einen vorher definierten Bereich verlässt. Möchten Sie den Sender nicht im Fahrzeuginneren, sondern irgendwo im Außenbereich verstecken, muss der Tracker gegen Staub und Wasser geschützt sein.

Einige GPS-Tracker werden bereits mit SIM-Karte ausgeliefert, diese lässt sich meistens nicht gegen ein anderes Modell tauschen. 4G-Technik ist bei einem GPS-Tracker aktuell noch nicht unbedingt erforderlich. Allerdings hat die Telekom im Oktober 2024 angekündigt, ihr 2G-Netz im Juni 2028 abzuschalten. Vodafone will die 2G-Technologie voraussichtlich bis Ende 2030 in Deutschland schrittweise abschalten. Es bleiben also noch einige Jahre bis zur Abschaltung.

Getestete GPS-Tracker Modelle

Es folgen einige Beispiele für GPS-Tracker, die in Tests gut abgeschnitten haben:

  • Onntrack Portable Pro+: Keine komplizierte Einrichtung, kein unübersichtliches Abo-Modell, keine nervige Verkabelung im Auto und exakte Tracking-Ergebnisse. Ausgeliefert wird die kompakte Box mit integrierter SIM-Karte für 2G- und 4G-LTE-Abdeckung. Eine Verkabelung im Auto an der Fahrzeugbatterie ist nicht erforderlich. Denn der Portable Pro+ hat einen Akku fest verbaut. Der Portable Pro+ arbeitet sehr präzise, erlaubt tolles Echtzeit-Tracking, ist einfach einzurichten und verursacht keine laufenden Kosten. Außerdem ist er in der ganzen EU einsatzbereit. Neben GPS verfügt das Gerät zusätzlich über eine WLAN- und lbs-Ortungsfunktion.
  • Salind 11 4G: Der Salind 11 4G ist 109 x 76 x 26 Millimeter groß und wiegt 256 Gramm. Sein integrierter Magnet packt ordentlich zu und erlaubt die sichere Montage an Metallteilen. Hinter einer Gummiabdichtung befinden sich die USB-Buchse zum Laden sowie Status-LED-Leuchten. Außerdem ist hier bereits ab Werk eine SIM-Karte eingesetzt. Laut Hersteller sucht die SIM-Karte automatisch die beste Verbindung und funktioniert weltweit in 100 Ländern über zukunftssichere 4G-Netzabdeckung. Wir können den Salind GPS Tracker 11 4G zum Preis von knapp 50 Euro wärmstens empfehlen.
  • PAJ Vehicle Finder 4G 2.0: Beim PAJ Vehicle Finder 4G 2.0 muss man sich keine Sorgen machen, dass irgendwann der Akku des GPS-Trackers leer ist und aufgeladen werden muss. Die Live-Verfolgung gelingt wie beim Salind 11 4G sowohl über die App »PAJ Portal« auf Apple- und Android-Geräten als auch via Browser unter v2.finder-portal.com. Die Genauigkeit des PAJ-Trackers ist top.

Motorrad Alarmanlagen

Eine Diebstahlwarnung für Zweiräder bieten Motorrad-Alarmanlagen. Die lautstarken Systeme dienen zur Abschreckung, Diebstahlsicherungen schützen als Erweiterung vor dem Klau.

Empfehlenswerte Motorrad-Alarmanlagen im Vergleich

Das Angebot an nützlichen Motorrad-Alarmanlagen fürs Zweirad ist überschaubar, die Systeme sind jedoch sehr unterschiedlich. Ein einfacher Vergleich zwischen den Produkten funktioniert daher selten, da die Produkte unterschiedliche Vorteile bieten. In Online-Shops und im Motorradfachhandel werden verschiedene Systeme angeboten, darunter welche, die nur einen stillen Alarm auslösen sowie andere, die durch eine Sirene direkt akustischen Alarm schlagen.

  • Abus Alarmbox mobile Alarmanlage: Mit der mobilen Alarmanlage Abus Alarmbox lassen sich Fahrräder, E-Bikes und Motorräder sichern. Ist die wasserdichte Box mit Akku aktiviert, reicht eine kleine, kurze Erschütterung, damit ein 15-sekündiger, 110 db lauter Alarmton erklingt.
  • RideLink Wingman eCall Live Tracking Alarm: Mit dem Wingman von RideLink stehen Motorradfahrer:innen eine Reihe von nützlichen Funktionen zur Seite. Ein eingebauter Bewegungsmelder informiert Besitzer:innen per App, ob das Motorrad oder der Roller gerade von Unbefugten benutzt wird. Live-Tracking zeichnet gefahrene Routen auf und ein Notrufsystem erkennt, ob es zu einem Sturz oder Unfall gekommen ist.
  • PAJ GPS Alarm: Keine reine Alarmanlage, sondern einen GPS-Tracker bietet PAJ GPS mit dem 4G-GPS-Tracker. Ein mit der Batterie verbundenes Steuergerät sendet Informationen an die Smartphone-App und damit die genauen Positionsdaten.
  • Mengshen drahtloser Fahrrad- & Motorradalarm: Dieses kleine und kompakte Gerät von Mengshen eignet sich für Scooter, E-Roller, Fahrräder und Motorräder. Bei Veränderung der Lage des Bikes ertönt ein mit 113 dB schriller Alarm.
  • Area1 universelles Diebstahlsicherungssystem: Bis zu 125 dB laut schrillt ein Alarmton, wenn das Motorrad von seiner gewohnten Position bewegt und erschüttert wird.
  • Radikal RK9 Bremsscheibenschloss mit Alarm: Radikal kombiniert ein Bremsscheibenschloss mit einer Alarmfunktion. Bei einer Erschütterung ertönt ein Signal-Alarm mit 120 dbA.

Funktionsweise einer Motorrad-Alarmanlage

Die meisten Motorrad-Alarmanlagen reagieren auf Bewegung oder Vibrationen. Dafür ist bei den meisten Modellen ein Neigungssensor verbaut. Ändert sich die Neigung des Motorrads, wie die Lage vom Seitenständer in eine gerade Position, reagiert der Schalter und schlägt Alarm. GPS-Tracking und das Alarmsystem können jedoch trotz unterschiedlicher Fahrzeuge wie Auto oder Motorrad ähnlich sein. Manche Alarmanlagen integrieren dazu eine Wegfahrsperre im Fahrzeug, um das Starten des Motorrades zu verhindern.

Monimoto 9 GPS-Tracker

Der Tracker Monimoto 9 verspricht Sicherheit für dein Bike über Alarm und GPS-Positionierung. Der Monimoto 9 GPS-Tracker richtet sich an Motorradfahrer, die eine einfache, aber wirksame Diebstahlsicherung suchen. Im Test an der Kawasaki Z900 SE zeigte sich, wie unkompliziert das System funktioniert: Das Gerät besteht aus zwei Modulen einem kompakten GPS-Sender und einem Key Fob. Sobald Fahrer und Fahrzeug getrennt werden, erkennt das System das Fehlen des Key Fobs und aktiviert sich automatisch.

Bei Bewegung des Motorrads ohne Fob erfolgt innerhalb einer Minute ein Anruf aufs Smartphone eine deutlich auffälligere Methode als die herkömmlichen Push-Nachrichten, die die Monimoto App aber ebenfalls aussendet. Das wetterfeste Gehäuse des Monimoto 9 erfüllt die IP68-Norm: staubdicht und wasserfest bis 1,5 m Tiefe für 30 Minuten. Mit seinen kompakten Maßen von nur 1,5 × 3,9 × 9,3 cm und einem Gewicht von 60 g lässt sich das Gerät problemlos im Motorrad verstecken. Der Akku (3,7V Li-Polymer, 900 mAh) hält unter optimalen Bedingungen laut Hersteller bis zu 12 Monate.

Der mitgelieferte Key Fob (4,3 × 2,9 × 0,9 cm) arbeitet mit einer Knopfzelle (CR2032, 3V) und lässt sich dank der geringen Größe entspannt am Fahrzeugschlüsselbund montieren. Er ermöglicht die automatische Erkennung berechtigter Nutzer und spart damit Fehlalarme. Bis zu drei Fobs lassen sich mit einem Tracker koppeln ideal für Familien oder gemeinsame Nutzung. Der Monimoto 9 nutzt eine integrierte eSIM, die in Europa, Nordamerika und weiteren Regionen mit LTE-M-Netzwerken funktioniert. Zwei Monate Datenservice sind inklusive, danach kostet der Dienst 49 USD/Jahr.

Die Monimoto App ist für Android und iOS verfügbar und führt sehr einfach und logisch durch den Initialisierungs- und Verbindungsprozess via Bluetooth. Der Monimoto 9 überzeugte im Test mit durchdachter Funktionalität, robustem Design und alltagstauglicher Akkuleistung. Wer sein Motorrad im Alltag vor Langfingern schützen will, bekommt hier eine kompakte, wartungsarme Lösung.

GPS Tracker für Motorrad im Test (2025)

Motorräder sind ein beliebtes Diebesgut, weil sie einen hohen Wert besitzen und in der Regel einfacher zu knacken sind als Autos. Besitzer eines Motorrads sollten also stets schauen, dass das Motorrad geschützt ist und man das Motorrad auch bei einem Diebstahl zurückverfolgen kann. Genauso sollte man das Motorrad für Notfälle ausstatten.

All dies ist mit einem Motorrad GPS Tracker möglich. GPS Tracker können unter anderem einen Diebstahlschutz integriert haben, aber auch ein Fahrtenbuch, Geschwindigkeitsüberwachung oder das Live-Tracking. Ohne solche Funktionen ist es meist nur schwer möglich, dass das Motorrad wieder geortet werden kann. Auf dem Markt finden sich verschiedene Anbieter für GPS Tracker.

Vergleichssieger: PAJ VEHICLE Finder 4G 2.0

Sichern Sie Ihr Fahrzeug mit dem PAJ GPS VEHICLE Finder 4G 2.0 gegen Diebstahl. Der einfach zu verwendende GPS-Tracker eignet sich für Motorräder, PKWs und LKW aller Arten. Er kann direkt an die Fahrzeugbatterie angeschlossen werden und erspart Ihnen dadurch das leidige Akkuaufladen. Sein interner Akku verfügt über eine Laufzeit von etwa 12 Stunden im Standby Modus, wenn er von der direkten Stromverbindung mit der Fahrzeugbatterie getrennt wird.

Programmieren Sie Alarmmeldungen bei Tempoüberschreitung, Verlassen eines festgesetzten Gebietes, Trennung der Verbindung mit der Batterie, Erschütterung oder anderen möglichen Hinweisen auf einen Diebstahlsversuch. Dank seinem geringen Gewicht und der einfachen Montage lässt sich der Tracker problemlos an jedem Motorrad installieren. Er ist wasserdicht nach IP67 und für Temperaturen von -20 bis +75 °C geeignet.

Weitere GPS Tracker Modelle

Es gibt eine Vielzahl weiterer GPS Tracker auf dem Markt, die sich für den Einsatz am Motorrad eignen. Hier eine kleine Auswahl:

  • Blaupunkt BPT1500
  • Prothelis Motorrad Tracker
  • YUKAtrack GPS Tracker
  • Winnes GPS Tracker
  • Salind GPS Tracker

Motorrad-Diebstahlschutz Vergleich 2025

Die besten Motorrad-Diebstahlschutze: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich verschiedener Motorrad-Diebstahlschutze:

Produkt Einfache Handhabung Wegfahrsperre Vorteile Nachteile
Urban UR6 Sehr einfach Zylinderschloss Besonders hoher Diebstahlschutz, korrosionsbeständig und wasserdicht Transporttasche nicht enthalten, keine GPS-Verfolgung
Kraser KR6Y Sehr einfach Zylinderschloss Besonders hoher Diebstahlschutz, mit Wegfahrsperre, Alarm durch Vibrationssensoren Suchfunktion nicht möglich, keine GPS-Verfolgung
Zeerkeer 2G TK905 Einfach Nein Alarm durch Bewegungs- und Vibrationssensoren, Alarm durch Geofence und Geschwindigkeitssensoren, magnetische Befestigung Keine Batterien, ohne Schlüssel
Hartmann 10028366 Besonders einfach Kettenschloss Besonders hoher Diebstahlschutz Transporttasche nicht enthalten, keine GPS-Verfolgung
Yukatrack YT100EASYWIRE Einfach Nein Alarm durch Bewegungs- und Vibrationssensoren, Alarm durch Geofence und Geschwindigkeitssensor, mit SIM-Karte für Europa Transporttasche nicht enthalten, keine Batterien
Reapp ‎PC1406 Sehr einfach Zylinderschloss Besonders hoher Diebstahlschutz, mit Wegfahrsperre, Alarm durch Bewegungs- und Vibrationssensoren Suchfunktion nicht möglich, ohne USB-Anschluss
Honeyhouse TTJ-JMI0092 Sehr einfach Zylinderschloss Mit Wegfahrsperre Keine Batterien, keine GPS-Verfolgung
Urban UR906X Sehr einfach Zylinderschloss Besonders hoher Diebstahlschutz, Alarm durch Bewegungs- und Vibrationssensoren -

Worauf sollten Sie beim Kauf eines GPS für Motorrad achten?

Die Sicherheit steht an erster Stelle, weshalb der Preis nicht immer entscheidend ist, sondern die Leistung und der Service des Produktes. Es gibt viele Faktoren, die man beachten sollte. Das Gehäuse sollte hochwertig und langlebig sein. Der Anbieter sollte im besten Falle bereits Rezensionen besitzen und vertrauenswürdig sein.

Wichtig ist auch die Erreichbarkeit sowie die Reichweite des GPS-Netzes. Die Präzision sowie die Reichweite sollte ausreichend weit sein. Wenn das Motorrad gestohlen wird, dann muss es schnell und einfach wieder gefunden werden, auch wenn es bereits mehrere Hunderte Kilometer entfernt ist. Dafür ist auch eine hohe Akkuleistung notwendig,die möglichst lang anhaltend ist. Wichtig ist auch, dass das GPS-Gerät fest eingebaut werden kann. Sonst können professionelle Diebe das GPS-Gerät einfach entfernen und das Motorrad ist sicherlich kaum mehr auffindbar.

Wo sollte der GPS Sender im Motorrad eingebaut werden?

Der GPS Sender muss immer mit Spannung versorgt werden. Aus diesem Grund ist es auch nicht möglich den Tracker überall zu verbauen. Anhand von Größe des Trackers gibt es allerdings auch viele weitere Möglichkeiten und manche schließen sich automatisch aus. Es gibt die verschiedensten Varianten. So beispielsweise im Sicherungskasten, Aschenbecher, Mittelkonsole oder im Fach der Ersatzrads. Hinter dem Radio ist auch immer eine gute Möglichkeit den Peilsender zu verstecken.

Sinnvoll ist auch immer eine Ablenkung mit einzubauen. So beispielsweise durch einen zusätzlichen Billigtracker, den man etwas auffälliger platziert. So wiegen sich Diebe oftmals in Sicherheit. Alternativ kann man auch einen Langzeittracker nutzen, mit dem sich das Problem der Spannungsversorgung erledigt und man noch mehr Möglichkeiten zum Verstecken des Trackers wahrnehmen kann.

Warum ein GPS Tracker für Motorrad wichtig ist?

Natürlich hat man mit den verschiedenen Funktionen die Möglichkeit viele technische Angelegenheiten zu überwachen und so nützliche Informationen zu erhalten, die interessant für die Nutzung des Motorrads sind. In erster Linie ist der GPS Tracker allerdings wichtig für die Sicherheit und den Diebstahlschutz. Es gibt gar Versicherungen, die nur für den entstandenen Schaden aufkommen, sofern ein GPS Tracker angebracht war und man alles für die Auffindung des Fahrzeugs getan hat.

Mit einem GPS Tracker stehen die Chancen das Motorrad bei einem Diebstahl wieder aufzufinden deutlich höher, als ohne Tracker. Ohne einen Tracker sind die Chancen sehr gering. Ein GPS Tracker ist ebenso wichtig, weil er sofort alamiert sobald ein Diebstahlversuch gestartet wird.

Die besten Strategien und Tipps, wie Sie Ihr Motorrad schützen können.

  • Stellplatz: Die beste Sicherung ist ein guter Stellplatz. Steht das Motorrad abseits der Straße, steht es bereits sicherer. Ideal ist natürlich eine abschließbare Garage, doch auch ein Stellplatz in einer privaten Tiefgarage eignet sich. So ist das Bike auch ohne Motorradabdeckung vor Witterung geschützt.
  • Anketten: Nicht immer ist eine Garage eine realistische Lösung. Für Straßenparker:innen bietet ein gutes Felgen- oder Bremsscheibenschloss bereits viel Schutz - noch besser natürlich mit integriertem Alarm. Noch sicherer: Das Motorrad an einem fest verankerten Gegenstand anketten.
  • Mehrere Systeme nutzen: Leider kennen auch Kriminelle die neuesten Gadgets und tricksen mit der richtigen Technik auch GPS-Tracker und Co. aus. Daher empfehlen Expert:innen mehrere Diebstahlsicherungssysteme für die bei Langfingern besonders beliebten Maschinen. Wichtig: Platzbedarf und Gewicht sollten jedoch zwingend beachtet werden, um das Motorrad nicht zu überladen.
  • Versicherung: Sollte es dennoch zum Diebstahl des Bikes kommen, hilft nur noch ein guter Versicherungsschutz. Hierzu sollte mindestens eine Teilkaskoversicherung für Motorräder gewählt werden.

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