Motorradfahren für Frauen: Tipps und Ratschläge

Motorradfahren kann ein aufregendes und befreiendes Erlebnis sein, es ist jedoch wichtig, sich richtig zu schützen. Die passende Damen Motorradbekleidung spielt eine entscheidende Rolle für deine Sicherheit, deinen Komfort und deinen Stil auf der Straße. Die Wahl der richtigen Damen Motorradbekleidung ist von großer Bedeutung, da sie nicht nur deine Sicherheit gewährleistet, sondern auch deinen Komfort auf langen Fahrten verbessert.

Sicherheit und Komfort durch die richtige Motorradbekleidung

Die Sicherheit steht an erster Stelle, wenn es um Motorradfahren geht. Hochwertige Damen Motorradbekleidung bietet Schutz vor Verletzungen im Falle eines Unfalls. Komfort ist ein weiterer wichtiger Faktor bei der Auswahl der Motorradbekleidung. Bequeme Kleidung ermöglicht dir eine bessere Bewegungsfreiheit auf dem Motorrad und reduziert die Ermüdung bei längeren Fahrten. Damen Motorradbekleidung bietet nicht nur Schutz und Komfort, sondern kann auch deinen persönlichen Stil unterstreichen.

Arten von Motorradbekleidung für Frauen

Bevor du dich auf die Suche nach der perfekten Motorradbekleidung machst, ist es wichtig, die verschiedenen Arten von Damen Motorradbekleidung zu kennen:

  • Helm: Der Helm ist das wichtigste Sicherheitsaccessoire für Motorradfahrer:innen. Stelle sicher, dass du einen gut passenden Helm wählst, der den Sicherheitsstandards entspricht.
  • Motorradjacke: Eine Motorradjacke bietet Schutz für deinen Oberkörper und deine Arme. Wähle eine Jacke aus hochwertigem Material, das abriebfest ist und über integrierte Protektoren an Schultern und Ellbogen verfügt. Denke auch an einen Rückenprotektor. Viele Motorradjacken haben keinen integrierten Rückenprotektor, jedoch eine dafür vorgesehene Tasche. Sollte diese nicht vorhanden sein, kannst du einen Rückenprotektor auch unter der Jacke tragen.
  • Motorradhosen: Motorradhosen schützen deine Beine vor Verletzungen und können zusätzlichen Komfort bieten während der Fahrt, z.B. durch eine Polsterung am Gesäß. Suche nach Hosen mit verstärkten Knien und Hüften sowie integrierten Protektoren.
  • Motorradstiefel: Motorradstiefel sind speziell dafür konzipiert, deine Füße und Knöchel im Fall eines Sturzes zu schützen. Sie sollten stabil, wasserdicht und rutschfest sein. Wähle einen Stiefel mit guter Knöchelunterstützung und einer rutschfesten Sohle für einen sicheren Halt auf den Fußrasten. Du kannst bei Motorradstiefeln zwischen unendlich vielen Varianten wählen, manche Stiefel sehen eher aus wie Sneaker und eignen sich hervorragend für eine Fahrt ins Büro oder zum Kaffeetrinken mit Freunden.
  • Motorradhandschuhe: Einen Sturz wollen wir reflexartig mit den Händen abfangen. Häufig sind unsere Hände daher die ersten, die im Fall eines Unfalls den Asphalt berühren. Motorradhandschuhe bieten Schutz für deine Hände und Knöchel und verbessern deinen Griff am Lenker. Achte darauf, Handschuhe zu wählen, die sowohl Abriebfestigkeit als auch Bewegungsfreiheit bieten.

Die richtige Passform und Materialien

Die richtige Passform ist entscheidend für deine Sicherheit und den Komfort auf Motorradtour, egal ob kurze Runde um den Block oder eine ausgedehnte Motorradreise. Nimm vor dem Einkauf deiner Motorradbekleidung am besten deine Maße, insbesondere von Brust, Taille, Hüften und (Innen-) Beinlänge. Speziell wenn du deine Damen Motorradkleidung online einkaufen möchtest, werden dir deine Maße eine gezieltere Auswahl ermöglichen. Jeder Hersteller hat möglicherweise etwas unterschiedliche Größenstandards. Daher ist es hilfreich sich die Größentabellen jedes Herstellers, anzusehen, um sicherzustellen, dass du die richtige Größe bestellst. Egal ob du online oder in einem Motorradfachhandel deine Damen Motorradbekleidung einkaufen gehst, probiere die Motorradbekleidung vor dem Kauf unbedingt an und mache eine Sitzprobe auf deinem eigenen Motorrad damit. Je nach Sitzposition kneift und zwickt es bei jeder von uns ein bisschen woanders. Achte also nicht nur auf den Stil, sondern auf die gesamte Passform in allen Positionen, den Komfort und die Bewegungsfreiheit.

Die Materialien und Schutzfunktionen der Motorradbekleidung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle für deine Sicherheit und deinen Komfort. Leder ist ein beliebtes Material für Motorradbekleidung und ein Muss auf der Rennstrecke, aufgrund seiner hohen Abriebfestigkeit. Es bietet ausgezeichneten Schutz vor Verletzungen und sieht zudem stilvoll aus. Achte darauf, dass das Leder dick und von guter Qualität ist. Textile Motorradbekleidung wird immer beliebter, da sie leichter und atmungsaktiver ist. Hochwertige Textilien wie Cordura bieten eine gute Abriebfestigkeit und sind oft mit wasserdichten und winddichten Eigenschaften ausgestattet. Gerade auf Motorradtour setzen viele Motorradfahrer:innen auf textile Motorradbekleidung, da es hier Jacken und Hosen gibt, mit herausnehmbarem Futter. Suche nach Motorradbekleidung, die über integrierte Protektoren an den kritischen Stellen wie Schultern, Ellbogen, Knien und Rücken verfügt.

Wetterbeständigkeit und Marken

Die Wetterbeständigkeit deiner Motorradbekleidung ist wichtig, um bei verschiedenen Witterungsbedingungen geschützt zu bleiben. Wenn du vorhast, auch bei Regen oder gar im Winter zu fahren, wähle Motorradbekleidung mit wasserdichten Eigenschaften. Versiegelte Nähte und wasserdichte Reißverschlüsse halten dich trocken, selbst bei starkem Regen. Für heiße Tage ist es wichtig, dass deine Motorradbekleidung über Belüftungssysteme verfügt, um eine gute Luftzirkulation zu ermöglichen.

Es gibt eine Vielzahl von Marken, die Damen Motorradbekleidung anbieten. Bevor du dich für eine Marke entscheidest, solltest du dein Budget festlegen und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Motorradbekleidung berücksichtigen. Es gibt viele renommierte Marken, die Damen Motorradbekleidung anbieten, wie z.B. Alpinestars, Büse, Modeka und Rukka.

Pflege und Wartung

Um die Langlebigkeit und Funktionalität deiner Damen Motorradbekleidung zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Pflege und Wartung erforderlich. Befolge die Reinigungsanweisungen des Herstellers, um deine Motorradbekleidung richtig zu reinigen. Vermeide aggressive Reinigungsmittel und achte darauf, dass die Bekleidung vollständig trocken ist, bevor du sie lagerst. Wenn du Lederbekleidung hast, ist es wichtig, sie regelmäßig zu pflegen. Textile Motorradbekleidung kann in der Regel in der Waschmaschine gereinigt werden. Achte jedoch darauf, die Anweisungen des Herstellers zu befolgen und keine aggressiven Reinigungsmittel oder Weichspüler zu verwenden. Meist ist es die beste Lösung deine hochwertige textile Motorradkombi in eine professionelle Reinigung zu geben.

Lese die Kundenbewertungen und Empfehlungen, um weitere Einblicke in die Qualität und Leistung der Damen Motorradbekleidung zu erhalten. Wenn möglich, mache eine Probefahrt mit deiner Motorradbekleidung, um sicherzustellen, dass sie dir passt und sich angenehm anfühlt.

Anfängerfehler vermeiden

Natürlich träumen viele Anfänger auf dem Motorrad von einem fehlerfreien Start ins neue Hobby. Wer will nicht einfach aufsteigen, seine Maschine perfekt beherrschen und mit bester Haltung die Kurven nehmen, um ein anerkennendes Kompliment von erfahreneren Bikern zu hören? Wenn ihr wie ein Profi im Sattel sitzen wollt, hilft vor allem eins: viel Übung und Routine! In diesem Artikel sind die acht häufigsten Anfängerfehler zusammengestellt sowie Tipps, wie ihr sie vermeiden könnt.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

  • Falsche Kurvengeschwindigkeit und Blickführung: Anfänger passen Kurvengeschwindigkeit oft nicht korrekt an oder sie wählen Fahrtlinie und Blickführung nicht optimal. Grund hierfür ist die fehlende Erfahrung. Vor allem sollten Neulinge auf dem Bike sollten darauf achten, nicht auf die Gegenfahrbahn zu geraten, wenn die Straße in eine Kurve übergeht. Um mit dem Motorrad richtig Kurven zu fahren, fährt man mit einer angemessenen Geschwindigkeit in die Kurve ein, indem zuvor gleichmäßig abgebremst wird. In der Fahrschule lernen Motorradfahrer, auf welcher Linie sie die Kurve durchfahren sollen.
  • Mangelnde Schutzkleidung: Sicherheit ist beim Motorrad fahren das A und O. Kein verantwortungsvoller Biker würde ohne seine robuste Motorradkombi aufs Motorrad steigen - auch nicht im Sommer. So mancher Anfänger scheint seine Maschine oder sein Können jedoch zu überschätzen. Man hat sie schon gesehen: Neulinge mit kurzen Shorts, T-Shirts oder sogar Flip-Flops auf der schweren Maschine. Egal, wie kurz die Routine ist oder wie sehr die Sonne euch zum Schwitzen bringt: tragt feste Motorradschuhe oder Motorradstiefel sowie passende Motorradkleidung. Zu empfehlen ist entweder eine Kombi oder eine Motorradjacke in Kombination mit einer langen Motorradhose. Selbstverständlich gehört zu jeder Ausfahrt ein Motorradhelm, egal ob einem Jethelm, Klapphelm oder Motocrosshelm auf den Kopf, der vor Stürzen schützt. Denkt immer daran: Motorrad Sicherheit geht vor!
  • Unsicheres Rangieren: Das eigene Motorrad nicht rangieren zu können, ist ein unangenehmer Fehler, der vor allem Neulingen schnell passiert. Sie fühlen sich von den erfahrenen Bikern beobachtet, wenn das Motorrad aus der Parklücke geschoben werden soll und wollen es schnell hinter sich bringen. Ein falscher Winkel und das Motorrad verliert seine Balance.
  • Falsches Blinken: So konzentriert Neulinge auch fahren, mit dem Blinker stehen sie häufig auf Kriegsfuß. Die einen vergessen komplett zu blinken, die anderen stellen den Blinker nach dem Abbiegevorgang nicht wieder aus. Fahranfänger auf dem Motorrad sollten unbedingt darauf achten, sich das korrekte Blinken anzugewöhnen.
  • Überschätzung des eigenen Könnens: Der Führerschein ist bestanden und das Motorrad steht parat - und nun gehört die Straße euch? So mancher Fahranfänger hat eine genaue Vorstellung von sich und seinen Fahrkünsten, die allerdings nicht immer zu 100 Prozent mit der Realität übereinstimmt. Auch wenn die Fahrstunden gut liefen und die Prüfung bestanden ist, solltet ihr nun zunächst Erfahrungen in der Fahrpraxis sammeln, bevor ihr lange Touren auf eurem Motorrad plant.
  • Falsche Körperhaltung: Ob beim Bremsen oder beim Einfahren in Kurven - auf die richtige Körperhaltung kommt es an. Motorrad-Neulinge verkrampfen schnell in einer unbequemen Position, weil sie nicht an ihre Sitzposition denken.
  • Fahren mit Beifahrer ohne Übung: Zu zweit ist jedes Hobby schöner. Wenn die Freunde kein eigenes Motorrad besitzen, besteht für euch die Möglichkeit, sie als Beifahrer mitzunehmen. Eine Idee, die Fahranfänger vor eine besondere Herausforderung stellt, weil sich das Verhalten der Maschine komplett ändern wird. Auch das Fahren mit Beifahrer sollte trainiert werden, bevor ihr zu einer längeren Ausfahrt startet.
  • Unsicherheit im Kreisverkehr: Der Kreisverkehr ist eine gute Übung für sauberes Fahren. „Kurven sind das Salz in der Suppe“ lautet eine Motorradweisheit. Damit Anfänger nach dieser Weisheit fahren können, gehört zunächst noch eine Prise Übung in die Suppe - oder besser noch mehrere. Beim Durchfahren eines Kreisverkehrs sind die Kurven eine große Herausforderung, die sich aus der Rechts-links-rechts-Kombination ergibt. Um die nötige Lockerheit im Kreisverkehr zu erreichen, sollten Anfänger auf eine flüssige Linie achten.

Weitere Tipps für Fahranfänger

Nach dem Training ist vor dem Training. In der Fahrschule habt ihr die Regeln für den Straßenverkehr verinnerlicht und erste Praxiserfahrungen auf dem Motorrad sammeln können, nun geht es darum, Erfahrungen zu sammeln. Absolviert regelmäßig ein Motorrad-Fahrsicherheitsstraining. Bei einem neuen Motorradrad macht ihr euch vor der Fahrt genau mit den Bedienelementen vertraut.

Die Wahl des richtigen Motorrads

Die Wahl des richtigen Motorrads ist entscheidend für den Fahrspaß und die Sicherheit. Es gibt kein perfektes Motorrad, aber es gibt ein Motorrad, das perfekt zu dir passt.

Kriterien für die Motorradwahl

Bei der Wahl des Motorrads sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:

  • Körpergröße und Statur: Das Motorrad sollte zur Körpergröße und Statur passen. Es ist wichtig, dass du dich auf dem Motorrad wohl und sicher fühlst.
  • Gewicht: Das Gewicht des Motorrads spielt eine wichtige Rolle. Du solltest in der Lage sein, das Motorrad körperlich bewegen zu können.
  • Sitzhöhe: Die Sitzhöhe sollte so sein, dass du mit beiden Füßen oder zumindest mit den Zehenspitzen den Boden berühren kannst.
  • Fahrstil: Der Fahrstil sollte bei der Wahl des Motorrads berücksichtigt werden. Fährst du lieber Offroad oder auf der Straße?
  • Zweck: Der Zweck des Motorrads spielt ebenfalls eine Rolle. Möchtest du lange Touren fahren oder das Motorrad nur für kurze Strecken nutzen?

Anpassung des Motorrads

Fachwerkstätten können die meisten Motorräder an die Körpergröße anpassen, indem man zum Beispiel Änderungen an der Polsterung vornimmt. Zubehörhersteller böten abgepolsterte Sitzbänke ebenso an wie eine Hecktieferlegung.

Umgang mit Herausforderungen

Viele Frauen erleben ähnliche Herausforderungen beim Motorradfahren. Es ist wichtig, sich nicht unterkriegen zu lassen und an sich selbst zu glauben.

Tipps für mehr Selbstvertrauen

  • Sich selbst nicht unter Druck setzen: Überstürze nichts - besonders wenn du noch Fahranfängerin bist. Wir müssen keine Wheelies machen, den Knieschleifern nacheifern oder den Speedjunkies hinterherjagen.
  • Sich nicht mit anderen vergleichen: Sie fahren das Motorrad, auf dem sie sich wohl fühlen und das für ihre ganz persönlichen Ansprüche und ihre Art des Motorradfahrens und Motorradreisens genau das Richtige ist. Sie haben SPASS dabei! Und genau so sollte es bei dir auch sein, egal, was dein Partner, dein Ehemann oder deine Motorrad-Kollegen von deinem Motorrad halten.
  • Sich nicht von Umfallern und Stürzen entmutigen lassen: Meine größte Herausforderung war tatsächlich nach einem Sturz wieder aufzustehen und konzentriert weiterzufahren. Nach dem ersten Schock war mir klar: Wenn ich mich jetzt nicht wieder aufs Motorrad setze und weiterfahre, werde ich aus Angst vielleicht nie wieder fahren. Ich wollte in dem Augenblick einfach nicht, dass meine Motorradgeschichte schon vorbei ist, bevor das erste Kapitel überhaupt richtig angefangen hatte. An diese Situation denke ich übrigens oft, wenn ich mich aufs Motorrad setze.

Motorrad-Communitys für Frauen

Motorradvereine und Automobilclubs sind erste Anlaufstellen, wenn es um Informationen geht. Lange Zeit degradierten Klischees Frauen zum schmückenden, auf Kalendern zuweilen leicht bekleidetem Beiwerk vermeintlich beinharter Biker. Und heute? Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden im Jahr 2018 in Deutschland bis Oktober insgesamt 121 889 Zweiräder neu zugelassen, davon 17 487 von Frauen - Tendenz steigend.

„Ich halte Women on Wheels für einen guten ersten Anlaufpunkt“, sagt Sophie Leistner. Der Verein veranstalte in ganz Deutschland Stammtische zum Thema, erklärt die Redakteurin der Zeitschrift „Motorrad News“.

Checkliste nach der Winterpause

Nach der Winterpause muss natürlich alles, was für’s Einwintern am Motorrad ausgebaut wurde, wieder eingebaut werden. Vieles kann ich als Freizeit-Motorradfahrerin selber prüfen und in Ordnung bringen.

  • Batterie: Nehmen wir uns als erstes die Batterie vor. Diese dankt es mit langer Lebensdauer und sofortiger Einsatzbereitschaft, wenn du sie ausbaust und am besten an ein Ausgleichsladegerät hängst. Das lädt und entlädt die Batterie, sodass sie fit bleibt.
  • Kette: Grundsätzlich gilt: lieber etwas lockerer als zu fest. Wenn du die Kette auf drei Uhr anfasst und vorsichtig vom Kettenblatt wegziehst, sollte sie sich davon nicht ganz abheben lassen. Hinweis auf eine abgenutzte oder falsch gespannte Kette gibt auch das Kettenblatt. Generell gilt: Wenn die Kette ausgetauscht werden muss, sollten auch Ritzel und Kettenblatt erneuert werden.
  • Reifen: Die Reifen hatten hoffentlich während der Standzeit so wenig wie möglich Bodenkontakt. Beim Einwintern sollte der Reifendruck korrekt bzw. lieber ein wenig höher sein (0,5 bar). Auf den Hauptständer abstellen entlastet die Reifen. Wenn vor dem Winter schon klar war, dass es neue Reifen braucht, dann nicht vor dem Abstellen erneuern, sondern natürlich erst zur neuen Fahrsaison. Neue Reifen kaufen macht aber durchaus im Herbst Sinn; da gibt es oft Schnäppchen.
  • Vergaser: Man kann - wenn man es richtig gut meint - den Vergaser ablassen und die Schwimmerkammern leeren. Dann ist kein alter Sprit im Umlauf und das Motorrad startet umso besser wieder. Übrigens, wenn der Bock partout nicht laufen will, kann das auch ungewöhnliche Ursachen haben. Ich habe schon erlebt, dass im Vergaser Wespennester waren oder tote Mäuse. Also auch hier einen genaueren Blick drauf werfen bzw. bei Bedarf prüfen.
  • Bremsen und Beleuchtung: Nachdem ich als Motorradfahrerin grundsätzlich im Straßenverkehr die Schwächere bin, auch wenn ich mich vielleicht im Recht befinde, sind funktionierende Bremsen lebenswichtig. Zunächst kann man eine Sichtprüfung machen. Auch sehr wichtig: die Beleuchtung. Vor der ersten Fahrt testen, ob alle Lampen, Blinker etc.

Die erste Fahrt nach der Pause

Für die erste Fahrt nach der Pause empfehle ich gutes Wetter. Ausgeruht, entspannt und körperlich fit wird die erste Fahrt ein echter Genuss. Ich fahre erst mal langsam und das Motorrad sauber warm. „Stop“ and „Go“ wird nochmal geübt und das Bremsen auf ruhiger Straße.

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