Die Fahrgestellnummer, auch bekannt als Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) oder Vehicle Identification Number (VIN), ist eine einzigartige Nummern- und Buchstabenkombination, die jedes Fahrzeug auf der Welt besitzt. International wird sie Vehicle Identification Number (VIN) genannt, in Deutschland kürzt man sie auch FIN ab. Diese Nummer dient zur Identifikation des Fahrzeugs und liefert wichtige Informationen über dessen Herkunft, Ausstattung und Historie.
Allgemeines zur Fahrzeugidentifikationsnummer
Die Fahrzeugidentifikationsnummer ist eine individuelle Seriennummer. Jedes Auto hat eine eigene FIN. Sie kennzeichnet das Fahrzeug.
Die Fahrzeugidentifikationsnummer wird seit 1981 einheitlich von allen Autoherstellern genutzt. Davor sprach man von der Fahrgestellnummer. Sie stand meist auf einer Plakette im Motorraum. Das führte zu vielen Fälschungen. Heute wird die Fahrzeugidentifikationsnummer aufwändig ins Blech gestanzt.
Das soll verhindern, dass gestohlene Fahrzeuge weiterverkauft werden. Über die Fahrzeugidentifikationsnummer können Ermittler den richtigen Eigentümer finden.
Fahrzeughersteller müssen jedem Auto eine eigene FIN geben. Alle europäischen Fahrzeughersteller halten sich dabei an dieselben Richtlinien. Amerikanische Kfz-Hersteller nutzen ein strengeres, ähnliches System. Die US-FIN hat auch 17 Stellen.
Was ist der Unterschied zwischen Fahrgestellnummer und Fahrzeugidentifikationsnummer?
Es gibt keinen Unterschied zwischen der Fahrgestellnummer und der Fahrzeug-Identifizierungsnummer. Bis 1981 sprach man von der Fahrgestellnummer, weil sie in das Fahrgestell des Autos eingearbeitet ist. Sie wurde auch Rahmennummer genannt. Später wurde die Bezeichnung FIN einheitlich.
Die FIN ist am Fahrzeug und in den Papieren zu finden.
Wo findet man die Fahrzeugidentifikationsnummer?
Die Fahrzeugidentifikationsnummer steht in den Kfz-Papieren, im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) und im Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II).
Sie ist auch auf dem Fahrzeugrahmen zu finden: Das kann auf dem Türrahmen, im Motorraum, im Kofferraum, unter der Motorhaube, am Armaturenbrett, unter der Windschutzscheibe oder in der Fahrertüre sein. Meist wird die Fahrzeug-Identifizierungsnummer an verschiedenen Stellen ins Blech gestanzt. Das kommt immer auf Modell und Hersteller an.
Die FIN steht normalerweise auch auf Rechnungen deiner Werkstatt oder in deinem Kfz-Versicherungsvertrag.
Wo findet man die Fahrzeugidentifikationsnummer bei Krafträdern?
Die Fahrzeugidentifikationsnummer steht bei Krafträdern (Motorrad, Roller) am Lenkkopf oder auf der Gabel unter der Verkleidung. Die FIN deines Kraftrads steht auch im Fahrzeugschein. Die Nummer älterer Krafträder hat 11 Stellen, die von neueren Modellen 17 Stellen. Bei Motorrädern wird noch oft von der Fahrgestellnummer gesprochen.
Die Fahrzeugidentifikationsnummer entschlüsseln
Die Fahrzeugidentifikationsnummer setzt sich aus Weltherstellercode, Baureihe, Modelljahr, Herstellungsort und Fahrzeugnummerierung zusammen. Sie kann nicht einheitlich entschlüsselt werden, weil das bei jedem Hersteller anders ist.
Wir zeigen Ihnen beispielhaft, wie sie die FIN eines VW Golf IV entschlüsseln.
1. Weltherstellercode
Der Weltherstellercode sind die ersten drei Ziffern der Fahrzeugidentifikationsnummer. Er wird international World Manufacturer Identifier (WMI) genannt.
Der Weltherstellercode zeigt den Produktionsort und die Marke des Kraftfahrzeugs. Er wird vom Verband der Automobilingenieure SAE International an Länder und Automarken vergeben. Alle anderen Ziffern der Fahrzeugidentifikationsnummer werden von den Autoherstellern im Werk automatisch festgelegt. So sind Fehler fast unmöglich.
Der erste Buchstabe des WMI zeigt das Land, in dem das Auto hergestellt wurde. International verwendet jedes Land andere, festgelegte Buchstaben oder Ziffern:
- Afrika (A-H)
- Asien (J-R)
- Europa (S-Z)
- Nordamerika (1-5)
- Australien (6-7)
- Südamerika (8-0)
Bekannte Herstellerkennungen sind zum Beispiel WOL (Opel), WVW (Volkswagen), WAU (Audi), WBA (BMW), WDD (Daimler AG), ZFA (Fiat), VSS (SEAT), VF7 (Citroen) oder WF0 (Ford).
Zum Beispiel: Die ersten drei Ziffern der Fahrzeugidentifikationsnummer eines VW Golf IV sind WVW. Das ist der Weltherstellercode. Der erste Buchstabe W steht für den Produktionsort, in diesem Fall Europa. Europäische Fahrzeuge werden mit den Buchstaben S bis Z gekennzeichnet, das W ist Deutschland. Die weiteren Buchstaben VW bezeichnen die Marke des Autos, hier ein Volkswagen.
2. Angaben zum Modell
Die Ziffern vier bis neun geben Auskunft über das Fahrzeug selbst: Sie enthalten Informationen zum Modell, der Baureihe oder zum Motortyp. Oft nutzen Autohersteller nicht alle Stellen. Sie werden dann mit Füllzeichen, zum Beispiel 0000 (Opel) oder ZZZ (VW, Audi), gekennzeichnet.
Die Ziffern sieben und acht bezeichnen den Fahrzeugtyp. Sie können ablesen, ob es sich um einen VW Golf, einen SEAT Ibiza oder um einen BMW X5 handelt.
Zum Beispiel: Beim VW Golf IV lauten Ziffer vier bis sechs ZZZ. Das sind Füllzeichen, die Stellen werden zum Identifizieren nicht genutzt. Die Ziffern sieben und acht lauten 1J. Das ist die typische Kennzeichnung für das Modell Golf IV der Marke Volkswagen. Sie wurde vom Autohersteller festgelegt. Die Ziffer neun ist ein Füllzeichen Z.
3. Modelljahr
Die zehnte Ziffer der Fahrzeugidentifikationsnummer ist das Modelljahr. Jedes Modelljahr ist mit einem bestimmten Buchstaben oder einer bestimmten Ziffer gekennzeichnet. Verwechsle das Modelljahr nicht mit dem Baujahr oder dem Jahr der Erstzulassung.
Das Baujahr eines Fahrzeugs ist das Jahr, in dem es produziert wurde und das Werk verlassen hat. Welches Baujahr dein Auto hat, kannst du in der Kfz-Zulassungsbescheinigung Teil I nachlesen.
Die Erstzulassung eines Fahrzeugs bezeichnet das Datum, an dem es bei der Zulassungsstelle auf den Erstbesitzer zugelassen wurde. Auch die Erstzulassung wird im Fahrzeugschein vermerkt.
Das Modelljahr ist nicht identisch mit dem Baujahr, sondern gilt als das erste Produktionsjahr eines Fahrzeugs aus einer bestimmten, fortlaufenden Serie. Welches Modelljahr dein Fahrzeug hat, lässt sich mit der Fahrzeugidentifikationsnummer entschlüsseln.
Zum Beispiel: Beim VW Golf IV ist die zehnte Ziffer der FIN eine 2. Das Fahrzeug ist also ein Modell aus dem Produktionsjahr 2002.
4. Herstellungsort
Die elfte Ziffer der FIN zeigt den Herstellungsort des Fahrzeugs. Je nach Hersteller wird ein bestimmter Buchstabe oder eine Ziffer verwendet.
Zum Beispiel: Beim VW Golf IV ist die elfte Ziffer ein W. Das steht für Wolfsburg. Dort ist das Werk des Herstellers Volkswagen.
5. Fortlaufende Fahrzeugnummerierung
Die sechs letzten Ziffern (die Ziffern 12 bis 17) sind die individuelle Produktionsnummer. Sie ist für jedes Fahrzeug anders. Die Nummerierung wird laufend weitergeführt.
Zum Beispiel: Die Ziffern 12 bis 17 lauten beim VW Golf IV 057177. Das ist die individuelle Seriennummer des Fahrzeugs. Jeder VW Golf IV aus demselben Produktionsjahr hat eine andere Nummer.
So kannst du die Fahrzeugidentifikationsnummer deines Autos entschlüsseln. Sie wird vom Autohersteller aufwändig berechnet und eingetragen.
Überprüft die Zulassungsbehörde die Fahrzeugidentifikationsnummer, wird auch die Prüfziffer nachgerechnet und kontrolliert. Stimmen sie überein, ist die FIN korrekt. Fälschungen und Fehler bei der Eingabe werden schnell erkannt. Denn: Bei einer Fälschung wird meist nur die FIN geändert, aber die Prüfziffer nicht neu berechnet.
Die Fahrzeugidentifikationsnummer nutzen
Mit der Fahrzeugidentifikationsnummer kann man ein Fahrzeug identifizieren, also das Auto genau zuordnen.
Die FIN ist vor allem bei einem Autodiebstahl wichtig. Mit ihr kann der Eigentümer ermittelt werden, denn du bist über die FIN als Fahrzeughalter registriert.
Willst du dein Fahrzeug zulassen, wird die FIN kontrolliert. Hast du einen Neuwagen, musst du den Fahrzeugbrief vorlegen. Hast du einen Gebrauchtwagen gekauft, werden Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein verlangt. In beiden Unterlagen steht die Fahrzeugidentifikationsnummer.
Deine Kfz-Werkstatt kann mit der Fahrzeugidentifikationsnummer die Informationen zum Serviceverlauf und der serienmäßigen Ausstattung abrufen. So können schnell passende Ersatzteile vom Mechaniker bestellt werden.
Die Fahrzeugidentifikationsnummer findest du in deinen Kfz-Papieren. Du darfst mit dem Auto nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen (§ 19 StVZO). Ein Bußgeld und Punkte in Flensburg sind die Strafe.
Die Nummer muss in einer Kfz-Werkstatt neu eingestanzt werden. Danach musst du dein Fahrzeug dem TÜV und der Zulassungsbehörde zeigen. Lass dir eine schriftliche Bestätigung mit Stempel geben. Dann kannst du nachweisen, dass die FIN neu eingestanzt wurde. Das Dokument legst du zu deinem Fahrzeugschein, um es bei einer Kontrolle zeigen zu können.
Muss ein Fahrzeugteil ausgetauscht werden, auf dem die FIN steht, lass dir das von der Werkstatt bestätigen. Der Mechaniker soll auch notieren, was mit dem Teil geschehen ist. Mit dem Schreiben kannst du bei der Zulassungsbehörde eine „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ bekommen. Mit der Bescheinigung musst du bei deinem Fahrzeughersteller eine neue Betriebserlaubnis beantragen.
Worauf muss man beim Autokauf achten?
Findest du beim Autokauf die Fahrzeugidentifikationsnummer nicht, solltest du den Verkäufer danach fragen. Wurde die FIN verändert oder manipuliert, ist eine Beschädigung meist sichtbar.
Darauf solltest du beim Autokauf achten:
- Stimmt die Fahrzeugidentifikationsnummer in den Kfz-Papieren mit der eingestanzten FIN am Auto überein?
- Nutze den Online-FIN-Checker, um die FIN zu entschlüsseln und mit der Prüfziffer im Fahrzeugschein abzugleichen.
- Wurde die FIN manipuliert, kaufe das Auto auf keinen Fall. Melde der Polizei deinen Verdacht.
Wie geht man bei einem Autodiebstahl vor?
Ist dein Auto gestohlen worden, musst du schnell handeln. Das ist zu tun:
- Polizei informieren
Informiere sofort die Polizei unter 110 und gib eine Strafanzeige auf. Beantworte ehrlich alle Fragen zum Kilometerstand, der Ausstattung deines Fahrzeugs und zur Anzahl der Schlüssel. - Kfz-Zulassungsstelle benachrichtigen
Wende dich an die Kfz-Zulassungsstelle. Sie meldet dein gestohlenes Auto ab und behält den Fahrzeugschein ein. Du bekommsten eine schriftliche Bestätigung als Nachweis. - Leasinggeber oder Bank Bescheid geben
Hast du dein Auto geleast oder das Fahrzeug mit einem Kredit finanziert, benachrichtige den Leasinggeber oder die Bank. - Diebstahl der Versicherung melden
Melde den Diebstahl deinem Versicherungsanbieter. Normal werden der Fahrzeugbrief, das Diebstahlprotokoll der Polizei, alle Fahrzeugschlüssel und die Abmeldebestätigung der Zulassungsstelle verlangt. Mache dir Kopien für deine eigenen Unterlagen. Wird dein Auto innerhalb eines Monats nicht gefunden, zahlt die Kaskoversicherung.
Braucht man die FIN beim Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung?
Die Fahrzeugidentifikationsnummer wird meist im Versicherungsvertrag aufgenommen. Bei Abschluss einer Kfz-Versicherung ist aber die eVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung) wichtiger. Mit der siebenstelligen eVB-Nummer kannst du nachweisen, dass du für dein Fahrzeug eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hast.
Fahrzeugidentifikationsnummer regelmäßig prüfen
Prüfe selbst, wo die Fahrzeugidentifikationsnummer an deinem Auto steht. Du findest die FIN in deinem Fahrzeugschein, direkt auf deinem Auto, in deinen Versicherungsunterlagen und auf Rechnungen deiner Werkstatt. Du weißt nun auch, wie du diese richtig entschlüsselst.
Prüfe regelmäßig, ob die Nummer lesbar ist. Denn bei einem Autodiebstahl ist sie sehr wichtig, um den richtigen Eigentümer zu finden. Aber auch Werkstätten können Inspektionen und Ausstattung überprüfen.
Fahrzeugkauf ohne Risiko
Beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist es wichtig, die Fahrzeughistorie zu prüfen. Hierzu zählen Informationen über Unfallschäden, Reparaturen oder mögliche Manipulationen am Fahrzeug. Anhand der Fahrgestellnummer lässt sich auch die Fahrzeughistorie überprüfen. Einige Anbieter bieten diese Informationen kostenlos an, während andere eine Gebühr dafür verlangen.
Ein weiterer entscheidender Faktor beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist der Kilometerstand. Mit dem Kilometerstand prüfen Sie, wie viele Kilometer das Fahrzeug tatsächlich gefahren ist. Ein manipulierter Kilometerstand kann den Wert des Fahrzeugs erheblich beeinflussen, daher ist es wichtig, diese Information zu überprüfen. Viele Online-Anbieter, die Fahrgestellnummern prüfen, bieten auch die Möglichkeit, den Kilometerstand zu überprüfen.
Es ist daher entscheidend, die Fahrzeugidentifikationsnummer zu prüfen und sicherzustellen, dass sie korrekt ist.
Um die Fahrgestellnummer kostenlos zu prüfen, gibt es verschiedene Online-Anbieter, die Ihnen diesen Service anbieten. Geben Sie einfach die 17-stellige Fahrgestellnummer in die vorgesehene Maske ein, und Sie erhalten wichtige Informationen zu Ihrem Fahrzeug.
Weitere Informationen und Ressourcen
Es gibt zahlreiche Online-Dienste, die Ihnen bei der Überprüfung der Fahrgestellnummer helfen können. Hier sind einige Beispiele:
- autoDNA: Bietet kostenlose und kostenpflichtige Fahrzeughistorienberichte.
- National Insurance Crime Bureau (NICB): Bietet einen kostenlosen VIN-Decoder, um festzustellen, ob ein Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde.
- National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA): Ermöglicht die Abfrage einer Fahrzeug-VIN, um wichtige Informationen zu extrahieren.
Kauf und Import eines Autos aus Deutschland
Der Kauf und Import eines Autos aus Deutschland kann eine komplexe Angelegenheit sein, besonders wenn es um die Einhaltung rechtlicher Vorgaben geht.
Notwendige Unterlagen und Anmeldungsprozess
Beim Kauf eines Autos in Deutschland sind verschiedene Dokumente erforderlich. Dazu gehören der Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II), der Nachweis über die Hauptuntersuchung (TÜV) und eine Kaufrechnung oder ein Kaufvertrag. Diese Dokumente sind essentiell für die Zulassung des Fahrzeugs sowohl in Deutschland als auch in Ihrem Heimatland.
Steuerliche Aspekte
Bei der Einfuhr eines Autos aus Deutschland in ein anderes Land fallen in der Regel Importsteuern an. Die Höhe dieser Steuern hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Fahrzeugwerts, des Alters und der Art des Fahrzeugs. Es ist ratsam, sich bei der jeweiligen Zollbehörde zu informieren, um unerwartete Kosten zu vermeiden.
Emissionsstandards
Deutschland hat strenge Emissionsstandards, die eingehalten werden müssen. Diese Standards, bekannt als Euro-Normen, legen Grenzwerte für die Emission von Schadstoffen fest. Bevor Sie ein Fahrzeug importieren, stellen Sie sicher, dass es den Emissionsstandards Ihres Landes entspricht.
Persönliche Erfahrungen und Fallstudien
Der Kauf eines Autos aus Deutschland ist für viele ein spannendes Unterfangen, das einzigartige Herausforderungen und Lernerfahrungen mit sich bringt. Hier sind einige persönliche Geschichten und Fallstudien von Individuen, die diesen Prozess durchlaufen haben.
Martins Abenteuer mit einem deutschen Oldtimer
Martin, ein Autoliebhaber aus Dänemark, träumte schon immer davon, einen klassischen Porsche 911 aus Deutschland zu kaufen. Nach monatelanger Suche fand er endlich das perfekte Modell in München. Die Herausforderung begann mit dem Papierkram. Trotz der Sprachbarriere und der komplexen Bürokratie gelang es Martin, alle erforderlichen Dokumente zu beschaffen. Die größte Hürde war jedoch der Transport. Martin entschied sich für einen spezialisierten Spediteur, der sich auf Oldtimer-Transporte konzentrierte. Sein Rat: „Investieren Sie in einen vertrauenswürdigen Transportdienst, um Ihr Traumauto sicher nach Hause zu bringen.“
Julias Erfahrungen mit Importsteuern
Julia aus Großbritannien hatte weniger mit der Logistik zu kämpfen, als sie ihren Audi A4 importierte. Ihre größte Herausforderung waren die Importsteuern. Ursprünglich unterschätzte sie die Kosten, die mit dem Import verbunden waren. „Man muss wirklich alle Gebühren und Steuern im Voraus berechnen, um nicht von den zusätzlichen Kosten überrascht zu werden“, erklärt sie. Julia empfiehlt, sich mit einem Zollagenten in Verbindung zu setzen, um eine genaue Kostenaufstellung zu erhalten.
Die Lektionen von Andreas und der Emissionsnorm
Andreas aus Schweden kaufte einen BMW M3, ohne die Emissionsstandards seines Heimatlandes zu berücksichtigen. Das Auto entsprach nicht den schwedischen Umweltnormen, was zu erheblichen Mehrkosten für Nachrüstungen führte.
Häufig gestellte Fragen
Ist der Kauf eines Autos in Deutschland auch für Ausländer möglich?
Ja, der Kauf eines Autos in Deutschland ist auch für Ausländer möglich. Es gibt keine gesetzlichen Beschränkungen, die Ausländer vom Autokauf ausschließen.
Welche Dokumente benötige ich für den Import?
Für den Import benötigen Sie mehrere Dokumente, darunter den Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II), den Kaufvertrag und den Nachweis über die EU-Konformität.
Wie hoch sind die Importsteuern?
Die Höhe der Importsteuern variiert je nach Land. Sie hängt von Faktoren wie dem Fahrzeugwert, Alter und Typ ab.
Muss das Auto bestimmte Emissionsstandards erfüllen?
Ja, in vielen Ländern muss das importierte Fahrzeug bestimmte Emissionsstandards erfüllen. Diese Standards können sich je nach Land unterscheiden.
Was muss ich nach dem Kauf tun?
Bevor Sie das Auto nutzen können, muss es in Ihrem Heimatland registriert und versichert werden.
Wie lange dauert der Importprozess?
Die Dauer des Importprozesses kann variieren, abhängig von verschiedenen Faktoren wie Versandmethode, Entfernung und Effizienz der Zollabwicklung.
Auskunft aus dem Zentralen Fahrzeugregister (ZFZR)
Mit der Online-Auskunft aus dem Zentralen Fahrzeugregister (ZFZR) erhalten Sie Informationen über Fahrzeuge, die auf Sie als Halterin bzw. Halter aktuell zugelassen sind bzw. für die Sie als letzte Halterin bzw. Im Folgenden finden Sie weitere Informationen zu den einzelnen Voraussetzungen, sowie Lösungen für häufig auftretende Probleme bei den einzelnen Schritten/Voraussetzungen.
Eine Registerauskunft aus dem Zentralen Fahrzeugregister über Eintragungen zu Ihrer Person ist gebührenfrei und kann per Post beantragt werden. Weitere schriftliche Auskünfte aus dem Zentralen Fahrzeugregister können formlos beantragt werden.
Die Erteilung von Auskünften aus dem ZFZR ist im Straßenverkehrsgesetz (StVG) geregelt. Unter welchen Voraussetzungen, für welche Sachzwecke und an wen Daten übermittelt werden dürfen, ergibt sich aus den Übermittlungsvorschriften der §§ 35 ff. StVG.
Als Empfänger der Auskünfte kommen zunächst Behörden und sonstige öffentliche Stellen im Inland (§ 35 StVG) und zuständige Stellen im Ausland (§ 37, § 37b StVG) in Betracht.
Aus dem ZFZR können auch an private Empfänger (Bürger und Unternehmen) einfache Registerauskünfte nach § 39 Absatz 1 StVG oder erweiterte Registerauskünfte nach § 39 Absatz 2 StVG erteilt werden.
Die Auskunft nach § 39 StVG wird aus datenschutzrechtlichen Gründen ausnahmslos auf dem Postweg übersandt und ist gebührenpflichtig. Die Gebühr für eine Auskunft beträgt je Kraftfahrzeug oder Anhänger derzeit 5,10 Euro. Die Gebührenerhebung erfolgt in der Regel im Wege der Vorauszahlung.
Aufgrund sehr hohen Arbeitsaufkommens beträgt die Auskunftsdauer aktuell etwa acht Wochen.
Rechtsgrundlagen für die Datenübermittlung aus dem ZFZR
Nach dieser Rechtsgrundlage sind die Daten zu übermitteln, wenn der Empfänger unter Angabe des betreffenden Kennzeichens oder der betreffenden Fahrzeug-Identifizierungsnummer darlegt, dass er die Daten zur Geltendmachung, Sicherung oder Vollstreckung oder zur Befriedigung oder Abwehr von Rechtsansprüchen im Zusammenhang mit der Teilnahme am Straßenverkehr oder zur Erhebung einer Privatklage wegen im Straßenverkehr begangener Verstöße benötigt. Ferner ist der Zeitpunkt des Schadensereignisses (Ereignistag) anzugeben, damit bei einem zwischenzeitlichen Halterwechsel erkennbar ist, welcher/r Fahrzeughalter/in in Anspruch genommen werden soll.
Die Teilnahme am Straßenverkehr kann aktiv oder passiv sein (Täter, Schädiger, Opfer, Geschädigter usw.). Es genügt ein mittelbarer Zusammenhang mit der Teilnahme am Straßenverkehr. Die Teilnahme muss jedoch einen Bezug zum straßenverkehrlichen Geschehen haben. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Kraftfahrzeug in Gebrauch ist. Teilnahme am Straßenverkehr kann aber auch vorliegen, wenn das Kraftfahrzeug abgestellt ist.
Der Gebrauch des Kraftfahrzeugs muss sich auch nicht unbedingt im öffentlichen Straßenraum abspielen. Es genügt, wenn das Fahrzeug auf einem Privatparkplatz oder in einer privaten Garage abgestellt ist und das Fahrzeug dort z. B. einen Schaden verursacht oder selbst erleidet oder durch den Gebrauch des Fahrzeugs Rechte anderer verletzt werden (z. B. Aufgrund sehr hohen Arbeitsaufkommens beträgt die Auskunftsdauer aktuell etwa acht Wochen.
Diese Rechtsgrundlage lässt die Übermittlung weiterer Daten zur Durchsetzung von verkehrsbezogenen Rechtsansprüchen zu, und zwar zu den dort genannten erweiterten Voraussetzungen. Glaubhaftmachung ist die Angabe nachprüfbarer Sachverhalte bzw. Die Übermittlung ist zulässig, wenn der Antragsteller schriftlich glaubhaft macht, dass er einen Eigentumsanspruch am Fahrzeug erwirkt hat und den Verbleib des Fahrzeugs nicht kennt. Dies ist z. B. bei einer versicherungswirtschaftlichen Abwicklung des Schadenfalles nach dem Diebstahl eines Kraftfahrzeugs der Fall.
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