Motorrad Felgen Folieren: Eine Anleitung

Deine Lieblingsfelgen strahlen nicht mehr so, wie du es gerne hättest? Oder möchtest du einfach mal einen neuen Look ausprobieren, aber willst dafür keinen neuen Satz Alufelgen kaufen? Vielleicht einfach mal die Felgen selber lackieren? Rollsplit, Streusalz, Bremsstaub und ebenso Bordsteine können Felgen zerkratzen.

Aber auch Witterungsverhältnisse lassen Alufelgen leiden. Daher ist eine regelmäßige Pflege und Instandhaltung wichtig. An dieser Stelle stellt sich natürlich die Frage: Lässt du lieber den Fachmann ran oder ist die Methode ‚Felgen selber lackieren‘ die richtige Methode für dich?

Also wann Felgen selber lackieren? Ganz ehrlich, das hängt davon ab, wie viel Zeit und Geduld du investieren möchtest. Fest steht: Wenn du dich dazu entscheidest, deine Felgen selber lackieren zu wollen, freut sich dein Portemonnaie. Doch worauf kommt es dabei an? Was muss ich alles beachten?

Was spricht für den Fachmann?

Der Profi hat natürlich das notwendige Know-how, spezielle Werkzeuge, hochwertige Lacke und staubgeschützte Arbeitsräume. Darüber hinaus sparst du Zeit und kannst dir die Felgen bequem nach deinen Wünschen gestalten lassen. Der Nachteil? Na klar, der ganze Spaß ist nicht ganz billig.

Und was spricht für die DIY-Variante: Felgen selber lackieren? Tipp für Sparfüchse, die nicht auf die fachmännische Kompetenz verzichten möchten: Vereinbare mit deinem Lackierer des Vertrauens, dass du die Vorarbeit selber durchführst. Darunter fällt z.B. die einwandfreie Reinigung, das Abziehen der Reifen und das Abschleifen des Lacks.

Kosten für eine Felgenlackierung

Die Kosten für eine Komplettlackierung von Felgen schwanken und sind abhängig von der Werkstatt, Aufwand und Region. In Hamburg zahlst du sicherlich mehr als für eine Aufbereitung im tiefsten Ostfriesland. Mit etwas Glück geht der Spaß bereits bei 40 € bis 50 € los pro Felge, wenn es sich um eine einfache Lackierung handelt ohne speziellen Mehraufwand.

So kommen für einen kompletten Satz Felgen mindestens ca. 150 € zusammen. Die Montage und das Wuchten der Reifen kommen aber noch zusätzlich hinzu. Beachte aber bitte, dass viele Preise während der epidemischen Lage gestiegen sind. Lasse dir vom Fachmann einfach einen Kostenvoranschlag machen.

Das Ergebnis vom Profi ist aber sicherlich allemal besser, als wenn du selbst die Räder lackierst. Und wenn es nicht perfekt ist, kannst du eine Nachbesserung verlangen.

Felgen selber lackieren - Voraussetzungen

Felgen ohne schwerwiegende Beschädigungen lackierst du problemlos selber. Kleine Kratzer lassen sich mit grobem Schleifpapier relativ einfach entfernen. Weisen die Alufelgen jedoch tiefere Schäden auf, ist es ratsam, einen Fachmann aufzusuchen. Bei Kratzern oder Haarrissen, die tiefer als zwei Millimeter sind, sind Felgen nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen. Das heißt: Runter mit den alten Rädern.

Ansonsten ist nicht jeder Lack auch wirklich für jeden Untergrund geeignet. Sprühdose oder Lackierpistole? Das ist reine Geschmackssache. Die besten Ergebnisse erzielt in der Regel eine Lackierpistole. Plane außerdem genügend Zeit ein, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Anleitung: Felgen richtig vorbereiten

Für ein optimales Ergebnis empfehlen wir, die Felge vom Reifen abzuziehen und idealerweise auf einem Felgenbaum zu platzieren. So erreichst du die Felge problemlos von allen Seiten. Wichtig ist, dass die Felge sowohl sauber, als auch staub- und fettfrei ist.

Eine sorgfältige Reinigung ist essentiell und beugt Unebenheiten vor. Nicht vergessen: auch die Innenseite der Felge reinigen. Bei hartnäckigem Schmutz empfiehlt sich die Verwendung einer Reinigungsknete. Ein guter Felgenreiniger löst Bremsstaub effektiv. Beginne mit dem gröberen Schleifpapier (220 bis 240er) und gehe dann zum Feineren über (400 bis 600er).

Für ein bestmögliches Endergebnis ist es wichtig, die Felgen gewissenhaft abzuschleifen. Das Reinigen geht in die zweite Runde. Getreu dem Motto: Doppelt hält besser.

Lackieren der Felgen

Nachdem die Grundierung vollständig getrocknet ist und keine Unebenheiten mehr vorweist, geht es an die Lackierung. Endlich. An dieser Stelle ist es zuerst einmal von Bedeutung, die Anweisungen des Herstellers genau zu beachten.

Auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen - die Farbe unbedingt gleichmäßig auftragen☝️. Im Klartext: Nicht zu lange an einer Stelle verweilen, da sich sonst gerne Tränen bilden. Auch hier gilt: Weniger ist mehr.

Das Finish und die Pflege

Eine regelmäßige Pflege ist das A und O, um lange Freude an den frisch lackierten Alufelgen zu haben. Denn: Schmutz, der zu lange auf den Leichtmetallen haftet, frisst sich häufig in den Lack. Und dann kannst du wieder bei Schritt 1 unserer Anleitung beginnen.

Alternativen zur Lackierung

Alternativ zur Lackierung kannst du deine Alufelgen mit einer Sprühfolie folieren. Das ist nicht nur günstig, sondern lässt sich auch ganz easy rückgängig machen.

Pulverbeschichtung statt Nasslackierung

Zuerst kommt der alte Lack runter, die Oberfläche wird angeraut und schließlich pulverbeschichtet. Der Pulverlack lädt sich vor dem Austreten aus der Pistole durch Reibung oder eine Elektrode auf und bleibt schließlich durch die Gegenladung der behandelten Oberfläche an der Felge kleben. Nach drei Durchgängen geht es ans Einbrennen. Nach ungefähr 45 Minuten und einer Temperatur von ca.. Apropos widerstandsfähig. Pulverbeschichtete Alufelgen sind besonders robust und schmutzabweisend.

Sonderfall Chromfelgen

Ein gut gemeinter Rat an Hobby-Lackierer: Von Chromfelgen lieber die Finger lassen. Bei Chromfelgen handelt es sich um Alufelgen, die mit Chrom überzogen sind. Durch diese sogenannte Galvanisierung sind Chromfelgen zwar super robust. Ist der Schaden aber angerichtet, lässt er sich nicht so schnell beheben. Denn vor einer neuen Lackierung muss die Felge erst chemisch entchromt werden.

Motorrad Felgen folieren

Trendiger Matt-Look, filigrane Muster oder dynamische Flammen: Dank Motorradfolie ist die Optik von Rollern und Motorrädern extrem wandlungsfähig.

Das spricht für eine Motorrad-Folierung

Motorrad-Folierungen liegen im Trend - und das aus gutem Grund. Immerhin gehen mit dem Aufbringen von Motorrad-Folie gleich eine ganze Reihe von Vorteilen einher. Um nur die wichtigsten zu nennen:

  • Individuelles Design: Mit Motorradfolie lassen sich beliebige Designs umsetzen. Sie können sich für eine schlichte einfarbige Folie entscheiden, auf einen coolen Matt-Look setzen oder ausgefallene Designs (z.B. Flammen oder Comic-Look) wählen, die Ihren Roller oder Ihr Motorrad garantiert zum Blickfang machen.
  • Reversible Folierung: Sie möchten zur ursprünglichen Lackierung zurückkehren? Kein Problem. Motorradfolie lässt sich im Regelfall rückstandslos wieder entfernen, ohne dass der Lack dabei Schaden nimmt. Selbstverständlich kann das Motorrad im Anschluss auch wieder neu foliert werden.
  • Solide Schutzwirkung: Motorradfolie lässt Ihr Zweirad nicht nur in neuem Glanz erscheinen. Sie bietet auch eine gewisse Schutzwirkung vor Kratzern und Steinschlägen. Das gilt insbesondere, wenn Sie sich für spezielle Lackschutzfolie entscheiden.
  • Günstiger Preis: Oft ist der Preis für eine Folierung überschaubar. Gerade im Vergleich mit einer Motorrad-Lackierung lassen sich beträchtliche Kosten sparen.
  • Lange Haltbarkeit: Qualitativ hochwertige Motorradfolie punktet obendrein meist mit einer soliden Haltbarkeit von 5 bis 7 Jahren.

Diese Folierungsvariationen gibt es

Ein Motorrad kann auf verschiedenste Arten foliert werden. Die Möglichkeiten reichen von einem einfachen Motorrad-Sticker bis hin zur großflächigen Vollfolierung. Wir nehmen die Optionen der Motorrad-Folierung in den Blick.

Teilfolierung vs. Vollfolierung

Viele Motorrad-Besitzer, denen es primär darum geht, optische Akzente zu setzen, entscheiden sich für eine Teilfolierung. Dabei wird nur ein bestimmter Bereich des Motorrads bzw. Rollers foliert. So lässt sich schon mit einer Folierung des Tanks die Optik eines Motorrads maßgeblich verändern. Aber auch eine Felgenfolierung sorgt für einzigartige Effekte. Im Rahmen einer Vollfollierung wird dagegen das gesamte Motorrad mit Folie überzogen - für einen maximalen Effekt.

Lackschutzfolie vs. Designfolie

Motorradfolie gibt es in unterschiedlichsten Designs. Unifarben sind ebenso möglich wie aufwendige Motive. Eine Folierung lohnt sich aber auch dann, wenn Sie mit Ihrer bisherigen Lackierung voll und ganz zufrieden sind. Mit Lackschutz- oder Steinschlagschutzfolie lässt sich der Lack zuverlässig vor Schäden durch Steinschlag oder vor kleineren Kratzern schützen. Und auch durch Insekten oder UV-Strahlung nimmt der Lack dank der Schutzfolie keinen Schaden. Praktisch: Trotz ihrer effektiven Schutzwirkung ist die transparente Folie mit bloßem Auge kaum zu erkennen.

Werbung via Motorradfolie

Nicht nur im privaten, auch im gewerblichen Bereich kommt Motorradfolie eine bedeutende Rolle zu. Mit einem Logo oder einer folierten Promo-Aktion werden Roller und Motorräder zu interessanten Werbeflächen. Im Rahmen der Flottenfolierung werden Motorräder komplett mit Folie im Corporate Design überzogen - und auf diese Weise zu rollenden Markenbotschaftern gemacht.

Roller oder Motorrad folieren: 5 Inspirationen auf einen Blick

Dank einer riesigen Folienauswahl und der Möglichkeit individuelle Motive umsetzen, sind Ihrer Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt. Wir stellen Ihnen fünf beliebte Folien-Designs vor:

  • Flammen: Lodernde Flammen sind bei der Folierung der Klassiker schlechthin. Sie verleihen Ihrem Motorrad einen dynamischen, aber auch aggressiven Look, der garantiert die Blicke auf sich zieht.
  • Camouflage: Auch Camouflage-Folie liegt voll im Trend. Zumal das Tarn-Muster längst nicht nur in Grau- oder schlammigen Grüntönen, sondern auch in leuchtenden Farben erhältlich ist.
  • Knallige Farben: Ein kräftiges Pink, Neongrün oder quietschbunte Metallic-Farben: Je knalliger die gewählten Farben, desto mehr fällt Ihr Motorrad aus der Reihe und ins Auge.
  • Comic-Stil: Sicherlich hat auch Ihr Motorrad eine Geschichte zu erzählen. Mit einer Folierung im Comic-Look sogar im wahrsten Sinne des Wortes.
  • Schriftzüge: Auch inspirierende Sinnsprüche oder Zitate können foliert werden. Mit einer ansprechenden Schriftart und einer farblich stimmigen Folie wird Ihre Botschaft dabei optimal in Szene gesetzt.

So funktioniert eine Motorrad-Folierung

Motorradfolie unterscheidet sich im Prinzip nicht von Autofolie. So ähnelt auch die Folierung selbst dem des klassischen Car Wrappings. Die flexible, formbare Folie wird dabei im Regelfall mit Hilfe eines Heißluftföhns und einer Rakel angebracht und zum Abschluss sauber zugeschnitten.

Motorrad selbst folieren oder folieren lassen?

Eine Autofolierung kann von Personen mit Geschick und Folierungserfahrung manchmal noch in Eigenregie umgesetzt werden. Eine Motorradfolierung dagegen gehört immer in die Hand von Profis. Der Grund: Die zu folierenden Kleinteile sind nicht nur deutlich kleiner als bei Autos, sie haben auch stark gerundete Formen, die die Folierung mitunter schwierig machen. Ausnahme: Entscheiden Sie sich für eine Folierung mit Sprühfolie können Sie auf Wunsch auch selbst Hand anlegen.

Folierungsmöglichkeiten abseits der Verkleidung

Prinzipiell lassen sich sämtliche Verkleidungsteile eines Motorrads folieren. Optisch auffällige Effekte erzielen Sie etwa, wenn Sie den Motorrad-Tank folieren. Aber auch abseits der Verkleidung gibt es Folierungsmöglichkeiten.

Motorrad-Felge folieren: Cooler Look im Handumdrehen

Neben der Verkleidung steht die Folierung von Felgen und Felgenrändern hoch im Kurs. Immerhin ziehen folierte Felgen insbesondere während der Fahrt die Blicke auf sich. Wer es sich zutraut, kann die Folierung selbst in Angriff nehmen - ansonsten überlassen Sie diese besser den Profis.

Motorrad-Windschild folieren? Keine gute Idee

Zumindest theoretisch lässt sich auch das Windschild eines Motorrads folieren. Empfehlenswert allerdings ist dies nicht. Zum einen, weil eine entsprechende Folierung die Sicht einschränken kann und eine Zulassung fraglich ist. Zum anderen, weil die Scheibe stark gewölbt ist und damit die Gefahr sehr hoch ist, dass sich die Folie vorzeitig ablöst oder Blasen wirft.

Leider lassen sich die Kosten einer Motorradfolierung nicht pauschal angeben. Maßgeblich für den endgültigen Preis sind letztlich der Umfang der Folierung, die Art und Form des Fahrzeugs und die Qualität der Folie sowie die Ausführungsqualität.

Ein einfacher Motorrad-Sticker bzw. ein leicht zu folierendes Logo ist etwa schon ab 200€ zu haben. Eine Vollfolierung mit qualitativ hochwertiger Folie kann bei einem großen Motorrad aber durchaus bis zu 3.000€ kosten.

Auch wenn Sie schon konkrete Vorstellungen für die Folierung haben sollten: Es lohnt sich immer, das gewählte Design im Vorfeld zu visualisieren. Denn letztlich wirkt Motorradfolie auf jedem Fahrzeug anders. Spezielle Simulatoren bzw. Konfiguratoren erlauben es, Designs im Vorfeld online zu betrachten - oft sogar auf Ihrem Motorrad-Modell. Auf diese Weise vermeiden Sie unschöne Überraschungen und können Ihre Design-Idee rechtzeitig anpassen.

Lackieren oder Folieren? Das ist die Kardinalsfrage, vor der viele Motorrad-Besitzer stehen, die sich ein neues Design wünschen. Für eine Lackierung spricht zunächst deren deutlich längere Lebensdauer. Preislich allerdings ist eine Folierung ungleich günstiger. Letztere kostet oft nur den Bruchteil einer Lackierung. Und auch wer sich seine Flexibilität erhalten möchte, fährt mit einer Folierung besser. Immerhin kann die Folie jederzeit wieder rückstandlos entfernt und durch eine neue ersetzt werden.

Ja, beschädigte Motorradfolie kann im Regelfall repariert werden. Dabei wird die Folierung an dem betreffenden Fahrzeugteil entfernt und durch eine neue Folie ersetzt. Der Zeitaufwand hierfür ist minimal.

Felgenaufkleber richtig anbringen

Die Felgenbänder von Foliatec sind passgenau zur Krümmung der Felge und können einfach und ohne Ausbau der Felge angebracht werden. Einmal drauf sollen sie auch halten, denn sie sind UV-beständig, witterungs- und waschanlagenfest. Pro Felgen Seite werden drei Streifen angebracht.

Zuerst muss die Felge sauber, trocken und fettfrei sein. Dazu können jegliche Silikon-Entferner verwendet werden. Die eigentlichen Streifen befinden sich anfangs zwischen zwei Folien, einer Schutzfolie und einer Trägerfolie. Zuerst wird die Schutzfolie entfernt. Dann wird der Streifen mitsamt der Trägerfolie (durch blauen Strich markiert) an der Felge angebracht. Die Trägerfolie liegt oben.

Ist der Streifen in der gewünschten Position, dann nur noch einmal fest andrücken und danach die Trägerfolie vorsichtig entfernen. Um die Position der folgenden Streifen bestimmen zu können, kann aus der Verpackung der Pin Striping Felgenaufkleber ein Abstandhalter ausgeschnitten werden.

Am Schluss mit einem trockenen, sauberen Tuch noch einmal entlang der Streifen fahren und diese andrücken. Foliatec empfiehlt dem Kleber der Streifen zwei Wochen Zeit zum aushärten zu geben, es sollte in der Zeit also keine Waschanlage besucht werden.

Die Entfernung der Streifen gestaltet sich ebenso simpel.

Motorrad-Aufkleber richtig anbringen

Mit den Motorrad-Aufklebern von Backyard Design ist das kein Problem. Wir versorgen Dich mit personalisierten Dekoren, damit Dein Bike ganz genauso aussieht, wie Du es Dir wünschst.

Allerdings musst Du die Motorrad-Aufkleber professionell anbringen. Andernfalls leidet nicht nur die Optik darunter, sondern auch die Lebensdauer wird minimiert. Wir zeigen Dir gern, was Du beachten musst, wenn Du Teile folieren möchtest.

Willst Du Deine Motorrad-Aufkleber anbringen, um Dein Bike zu etwas ganz Besonderem machen? Wir von Backyard Design zeigen Dir in unserer Anleitung, wie es funktioniert. Selbstverständlich zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie Du Deine Motorrad-Aufkleber am besten anbringen kannst.

Vorbereitung des Arbeitsplatzes

Bevor Du damit beginnst, Deine Motorrad-Aufkleber anzubringen, solltest Du Deinen Arbeitsplatz vorbereiten. Leg alle Werkzeuge und Hilfsmittel im Vorfeld zurecht. So hast Du alles zur Hand, wenn es schnell gehen muss. Der ideale Arbeitsplatz ist ein sauberer Ort, an dem kein Wind geht.

Denn Schmutzpartikel sollten auf keinen Fall auf Dein Bike gelangen, wenn Du den Motorrad-Aufkleber anbringen willst. Zudem können fett- und ölhaltige Rückstände das Resultat beeinträchtigen. Such Dir daher einen Ort, an dem Du frei arbeiten kannst und genug Platz hast. Besser ist es außerdem, Deine Motorrad-Aufkleber nicht bei zu niedrigen Temperaturen anzubringen. Der Winter eignet sich also nur bedingt. Ein beheizter Raum ist zum Motorrad-Aufkleber Anbringen ein Muss.

Reinigen und Entfetten

Wenn alle Werkzeuge bereit sind und Du einen geeigneten Arbeitsplatz fürs Motorrad-Aufkleber Anbringen gefunden hast, geht es ans Reinigen und Entfetten Deines Bikes. Verwende zu diesem Zweck einen guten Entfetter, wie unseren MX Dekor Plastik Cleaner, und reinige die Plastikteile. Vor allem bei neuen Bikes solltest Du aufpassen. Hier haften an den Plastikteilen oftmals noch Silikonrückstände.

Übrigens empfehlen wir Dir, Schritt für Schritt vorzugehen. Entfette einen Teil und klebe Dein Dekor auf. Anschließend entfettest Du den nächsten Teil und klebst dort den Aufkleber auf.

Das Kleben der Aufkleber

Im nächsten Schritt geht es bereits ans Kleben. Dabei solltest Du Dich immer an den Grundsatz halten, von der Mitte nach außen zu kleben. Bei großflächigen Teilen empfehlen wir Dir, die Trägerfolie zunächst abzulösen, in der Mitte einen schmalen Streifen von etwa 1 bis 2 Zentimetern herauszuschneiden und dann wieder beide Hälften der Trägerfolie auf das Dekor zurück zukleben. Arbeite immer von der Mitte nach außen vor!

Bei großflächigen Teilen sollte zuerst das Trägerpapier entfernt werden. Manchmal wird es schwierig in Kurven, Ecken oder an Kanten. Hier kommt der Heißluftfön ins Spiel. Verwende den Heißluftfön auf niedriger Stufe, um die Grafiken vorsichtig zu erwärmen. Dadurch wird das Material weicher und lässt sich einfacher anbringen.

Richte das Dekor auf dem Plastikteil aus. Orientiere Dich am besten an den Aussparungen für die Befestigungslöcher, um den richtigen Platz zu finden. Wenn Du die korrekte Position gefunden hast, drückst Du den mittleren Streifen, auf dem sich keine Trägerfolie mehr befindet, fest an.

Jetzt kannst Du die Trägerfolie Stück für Stück vorsichtig und langsam abziehen. Doch was ist zu tun, wenn sich eine Luftblase gebildet hat? Dann musst Du das Dekor wieder ein Stück lösen, die Luftblase herausstreichen und den Motorrad-Aufkleber erneut anbringen. Bei Wölbungen, Ecken und Rändern kommt der Heißluftföhn zum Einsatz. Mit ihm kannst Du das Dekor vorsichtig erwärmen.

Wenn Du Dir beim Umgang mit einem Heißluftföhn unsicher bist, solltest Du ihn zunächst an einem alten Dekor oder Plastikstück ausprobieren.

Das Finish

Damit Deine Dekore nicht nur ästhetisch aussehen, sondern auch maximalen Halt haben, solltest Du Dir etwas Zeit nehmen, nachdem Du die Motorrad-Aufkleber angebracht hast. Letzte Unebenheiten kannst Du an den Kleberändern mit etwas Wärme und der Rakel ausgleichen und schließlich fest andrücken. Außerdem kannst Du mit dem Heißluftföhn noch einmal alle Dekore anwärmen und festdrücken.

Nach dem Anbringen der Motorrad-Aufkleber solltest Du nicht direkt losfahren. Besser ist es, rund 24 Stunden zu warten. Lass Dein Bike am besten bei Zimmertemperatur stehen und prüfe am nächsten Tag, ob es noch Unebenheiten oder andere Unregelmäßigkeiten gibt. Diese kannst Du erneut unter Einsatz des Heißluftföhns ausbessern.

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