Wie lange ist ein Motorradhelm haltbar?

Motorradfahren ist eine beliebte Freizeitaktivität, birgt jedoch Risiken. Einer der wichtigsten Sicherheitsaspekte ist die Auswahl des richtigen Motorradhelms, der optimalen Schutz bietet. Damit die Schutzfunktion eines Motorradhelms bei einem Sturz ausreicht, ist es ratsam, ihn regelmäßig zu wechseln.

Materialien und ihre Lebensdauer

Viele Helme im unteren und mittleren Preissegment bestehen aus Polycarbonat, das durch Zusatzstoffe zum ABS-Resin aufgewertet wird. Diese Helme haben gute Materialeigenschaften, aber eine geringe Lebensdauer von meist unter fünf Jahren und können nicht lackiert werden.

Ein hochwertiges, sehr stabiles Material ist Carbon. Das Carbon ist ein kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff. Die mehrschichtigen Lagen werden meist per Hand laminiert und als Materialstärkung in die gewünschte Form eingebettet. Carbon besticht durch ein geringes Eigengewicht, welches bei einem möglichen Unfall eine mindernde Belastung im Bereich der Halswirbelsäule ausübt.

Weitere Materialverwendungen bei der Helmherstellung sind Komponenten aus dem Bereich der Duroplaste. Das so bezeichnete Fiberglas GFK ist ein Multifaser Werkstoff, der oft in Verbindung mit Aramid, Kevlar oder Carbon verarbeitet wird. Die Helmschale wird aus mehreren Schichten gefertigt und verfügt über eine enorme Festigkeit mit sehr guten energieabsorbierenden Eigenschaften. Dieses Attribut trifft auch auf die Beschaffenheit von Steinfiber-Produkten zu. Der außergewöhnlich robuste Verbundstoff besteht aus Polyesterharzen, zermahlenem Stein und Fiberglasfäden.

Die Experten des ADAC schätzen die normale Lebensdauer bei Duroplast-Helmen bei guter Pflege auf mindestens acht Jahre. Helme aus Thermoplasten besitzen keine zusätzliche Lackschicht und sind daher empfindlicher gegen UV-Strahlung. Sie sollten spätestens nach fünf Jahren getauscht werden. Bei viel genutzten Helmen steht der Austausch meist schon früher an, weil sich Futter und Dämmung abnutzen und keinen festen Halt mehr vermitteln.

Wichtige Faktoren für den Schutz

Entscheidender Faktor für den optimalen Kopfschutz im Falle eines Sturzes ist nicht der Härtegrad der Helmschale. Zwar muss diese bei einem Unfall eine gewisse Festigkeit und einen entsprechenden Reibungswiderstand aufweisen, doch ist es wesentlich, elementarer die Aufprallenergie entscheidend zu verteilen. Die Wissenschaft spricht hier von der so bezeichneten Verstauchungsenergie. Eine weichere Helmaußenschale lässt eine molekulare Bewegung zu und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der einwirkenden Kräfte.

Genau wie bei der Außenschale, ist auch bei der Auswahl der Innenschale auf optimale Schutzeigenschaften zu achten. Viele Hersteller verwenden unterschiedlich dicke Schaumstoffpolsterungen mit EPS-Elementen (Styropor). Verarbeitung, Dichte und Funktionsweise werden hierbei der jeweiligen Helmgröße angepasst. Alle Komponenten der Innenschale sollten so aufeinander abgestimmt sein, um den sensiblen Kopfbereich bestmöglich zu schützen.

Ein besonderes Augenmerk sollte auch auf die Auswahl der für die Innenschale verwendeten Textilien gelegt werden. Bedenken Sie, wie lange der Helm getragen wird.

Das Helmvisier ist ein Produktsegment welches vielen Ansprüchen gerecht werden muss. Eine gute Sicht ist für den Motorradfahrer genau so ausschlaggebend wie der Schutz vor umherfliegenden Kleinteilchen und Insekten. Fast alle gängigen Helmvisiere sind aus Kunststoff gefertigt und verfügen über verschiedene Beschichtungen, die nicht so anfällig gegen Kratzer oder Außeneinwirkungen sind. Eine gute Belüftung des Helminnenbereichs wirkt unerwünschten Sichtbeeinträchtigungen entgegen.

Beim Kinnschutz sollte bedacht werden, dass der Riemen oft mit dem Helm verankert ist und somit nachträglich nicht verändert werden kann.

Ein guter Helm ist eine Lebensversicherung für Motorradfahrer, denn zwischen Kopf und Asphalt befindet sich im Ernstfall nur eine dünne Schicht Kunststoff.

Wann sollte ein Helm ausgetauscht werden?

Nach einem Sturz oder Unfall ist es ohnehin obligatorisch, den Kopfschutz zu erneuern. Selbst, wenn er äußerlich unbeschädigt erscheint, kann es zu einer dauerhaften Verformung der schützenden Hartschaum-Dämpfung im Inneren gekommen sein.

  • Nach einem Sturz: Unbedingt austauschen, auch wenn keine sichtbaren Schäden vorhanden sind.
  • Bei Beschädigungen: Risse oder Verformungen in der Helmschale machen den Helm unsicher.
  • Nach Ablauf der Nutzungsdauer: Thermoplasthelme nach 5 Jahren, Duroplasthelme nach 8 Jahren austauschen.
  • Bei Verschleiß: Wenn Futter und Dämmung abgenutzt sind und keinen festen Halt mehr bieten.

Die neue Sicherheitsnorm für Motorradhelme

Grundsätzlich sollten nur Helme gekauft werden, die nach ECE R 22/05 zugelassen sind. Auch auf dem Visier sollte sich ein ECE-Stempel finden lassen; dieser stellt sicher, dass es die Mindestanforderungen an die Sicherheit erfüllt. Neu entwickelte Motorradhelme, die ab Juni 2022 auf den Markt kommen, müssen die europäische Sicherheitsnorm ECE R 22/06 (Schreibweise auch: 22/6) erfüllen. Ab Juni 2023 wird zudem die Produktion sowie ab Anfang 2024 der Verkauf von Helmen nach bisheriger ECE-R 22.05-Norm untersagt. Es gelten etwa verschärften Testanforderungen wie Aufpralltests mit drei Geschwindigkeiten zwischen 20 und 30 Kilometern pro Stunde. Nach ECE 22.05 geprüfte Helme dürfen aber weiterverwendet werden, es gibt keine Austauschpflicht.

Was ist anders an der neuen Norm?

"Wesentliche Punkte sind die geänderten Anforderungen an die Stoßdämpfungseigenschaften", erläutert Prüfingenieur und Motorradexperte Peter Schaudt vom TÜV Rheinland. Helme gemäß der neuen Norm würden umfangreicher geprüft.

Ein Blick auf das kleine Label, das meist am Kinnriemen angenäht ist, gibt Aufschluss über die Zulassung.

Weitere wichtige Hinweise

Von Bekleben oder Lackieren eines Helmes sollte man absehen. Die enthaltenden Lösungsmittel greifen die Helmschale an und können und deren Stabilität beeinträchtigen. Bei der Reinigung und Pflege empfiehlt es sich, auf die Herstellerangaben zu achten. Prinzipiell sollte regelmäßig das Innenfutter vorsichtig gereinigt oder auch ausgetauscht werden. Nach Regenfahrten wird der Helm langsam - möglichst nicht auf der Heizung - getrocknet. Vorsichtig vorgehen sollte man bei der Reinigung des Visiers, da ansonsten Kratzer die Sicht einschränken könnten. Idealerweise werden Schmutzspritzer oder Insektenreste möglichst frühzeitig mit viel Wasser abgespült.

Der Kauf eines gebrauchten Helms ist nicht ratsam. Haarfeine Risse beispielsweise sind nur unter einem Mikroskop zu erkennen. Motorradfahrer mit alten Helmen sind nicht nur schlechter geschützt, sie können auch bei der Schadensregulierung Probleme mit ihrer Versicherung bekommen.

Nützliche Tipps zum Helmkauf

Ein neuer Helm sollte auf keinen Fall blind gekauft werden, auch wenn man seine Helmgröße (Kopfumfang im Bereich der Stirn, über den Ohren und am Hinterkopf, in Zentimetern) weiß. Besser ist ein vorheriges Anprobieren oder sogar eine kurze Probefahrt. Dabei muss der Helm fest sitzen und darf bei geschlossenem Gurt nicht zu sehr auf dem Kopf wackeln und sich schon gar nicht mit Gewalt abziehen lassen. Bequem wird es, wenn bei Integralhelmen zwischen Kinn und Helm noch rund zwei Finger breit Platz ist.

Bei der Farbwahl sind helle und auffällige Töne zu bevorzugen. Auch auf die Belüftung und den Geräuschkomfort sollte man achten. Alternativ zu Probefahrten bieten manchem Händler inzwischen Geräusch- und Windkabinen, in denen man einen Eindruck des Helms bekommen kann.

Planen Sie für den Kauf unbedingt genügend Zeit ein. Suchen Sie Fachhändler auf, die möglichst viele Helmmarken im Angebot haben. Das steigert die Wahrscheinlichkeit, schnell einen passenden Helm zu finden.

Die ungefähr passende Helmgröße ermitteln Sie, indem Sie Ihren Kopfumfang im Bereich der Stirn, über den Ohren und am Hinterkopf messen.

Ihr Helm muss am ganzen Kopf fest sitzen, ohne zu drücken. Sie erkennen den richtigen Sitz daran, dass sich die Kopfhaut an der Stirn beim Drehen des Helms mitverschiebt. Die Innenausstattung gibt bei der Nutzung noch etwas nach, wählen Sie den Helm daher nicht zu groß.

Fragen Sie Ihren Händler nach einer individuellen Innenausstattung des Helms. Bei manchen Helmen können z.B. Wangenpolster oder Pads am Oberkopf an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.

Die Helmpolsterung sollte auch an Ihrem Oberkopf im Bereich des Scheitels vollständig aufliegen. Probieren Sie andernfalls einen größeren Helm.

Wenn Sie Zweifel haben, ob der Helm die optimale Größe hat, versuchen Sie, das gleiche Helmmodell eine Größe kleiner aufzusetzen.

Ihr Helm darf sich bei geschlossenem und korrekt eingestelltem Kinnriemen auch mit hohem Kraftaufwand nicht nach vorn vom Kopf abziehen lassen.

Der Kinnriemen sollte nicht auf dem Kehlkopf aufliegen, das Kinnriemenschloss nicht am Unterkieferknochen drücken.

Wenn Sie Brillenträger sind, sollten Sie Ihre zum Motorradfahren genutzte Brille im Helm aufsetzen. Statt einer Sonnenbrille unter dem Helm wählen Sie lieber Helme mit eingebauter Sonnenblende.

Nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit, den Helm für eine Probefahrt auszuleihen. Die individuellen Gegebenheiten auf Ihrem Motorrad lassen sich so am besten prüfen.

Achten Sie darauf, dass der Luftaustausch bei geschlossenem Visier ausreichend ist. Prüfen Sie die Visier-Eigenschaften wie Beschlagneigung und optische Qualität bei vollständig geschlossenem Visier.

Achten Sie darauf, dass das Innenfutter zur Helmpflege herausnehmbar ist. Lesen Sie die mitgelieferte Gebrauchsanleitung genau. Oft enthält sie wichtige Informationen zur Montage und Pflege der Helmteile.

Denken Sie beim Kauf an den Service. Kundenorientierte Helmhersteller bieten einen umfassenden Reparatur- und Ersatzteilservice. Details erfahren Sie von Ihrem Händler oder aus der Gebrauchsanleitung.

Helmpflicht: "Geeigneter Schutzhelm"

In Deutschland besteht seit 1976 Helmpflicht für Motorradfahrer, seit 1978 auch für Moped- sowie Mokickfahrer. Selbst Mofafahrer müssen seit 1985 einen Helm tragen. Seit August 1980 wird eine Zuwiderhandlung zudem mit Verwarnungsgeld geahndet.

Daher reagierte der Gesetzgeber: Seit 2006 steht im Paragraph 21a der Straßenverkehrsordnung (StVO), dass Fahrer und Mitfahrer von Krafträdern mit Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h einen "geeigneten Schutzhelm" tragen müssen. Damit ist also das Benutzen von Arbeits-, Feuerwehr- oder Militärhelmen ohne ausreichende Schutzwirkung untersagt.

Bei einer Neuanschaffung sollte man aber auf die aktuellste Prüfnorm achten. Die aktuelle Version ist die Norm ECE-R 22.06, mit der seit Juni 2022 geprüft wird. Seit Juni 2023 dürfen keine Helme mehr mit der früheren Norm ECE 22.05 produziert werden.

Unabhängige Institutionen prüfen neben Stoßdämpfung und Formstabilität auch die Reißfestigkeit des Kinnriemens und machen einen Abstreiftest. Auch Visiere müssen Mindestanforderungen erfüllen, um den am Visierrand eingegossenen ECE-Stempel zu bekommen.

Obwohl in Deutschland das Tragen eines ECE-Helms nicht zwingend vorgeschrieben ist (nur "geeigneter Schutzhelm"), sieht es im europäischen Ausland und ganz besonders in Italien anders aus: Wer dort als Motorradfahrer keinen ECE-geprüften Helm trägt, wird ziemlich schnell zum Fußgänger.

So schützen die Motorradhelme

Die Außenschale verteilt, unabhängig vom Material, eine punktuelle Krafteinwirkung durch hohe elastische Verformungsenergie und soll das Eindringen spitzer oder kantiger Gegenstände verhindern. Die eigentliche Dämpfung übernimmt das Innenmaterial zwischen Außenschale und Futter. Das wird in der Regel aus besonderen EPS-Hartschaummaterialen der Styropor-Familie hergestellt, die Aufprall-Energie absorbieren.

Praktische Tipps zur Helmpflege

Moderne, hochwertige Helme altern deutlich langsamer als Helme früherer Baujahre. Deswegen und wegen der Anpassung der aktuellen Prüfnormen sollten Sie keine Motorradhelme mehr verwenden, die nicht mindestens nach ECE-R 22.05, besser ECE-R 22.06 zugelassen wurden.

Bei regelmäßiger Verwendung des Helms gelten im Allgemeinen fünf Jahre als angemessene Nutzungsdauer.

Wenn möglich und vom Hersteller laut Gebrauchsanleitung so vorgesehen, sollten Sie dann das Innenfutter herausnehmen und reinigen. Das Futter bzw. der Schaumgummi dürfen dabei nicht gewrungen oder zu fest gezogen oder gepresst werden, da sonst das Futter überdehnt wird und nur noch unzureichend in die Helmschale passt. Unbedingt die Herstelleranweisungen beachten und im Zweifelsfall den Händler mit diesen Arbeiten betrauen. Nach der Reinigung und der richtigen Montage des Futters sitzt der Helm im günstigsten Fall so straff wie beim Kauf.

Unabhängig vom Reinigungszustand des Helmfutters sollten Sie von Zeit zu Zeit den Sitz des Helms und die Länge des Kinnriemens prüfen. Beides kann sowohl beim (schnellen) Fahren als auch bei einem Unfall entscheidenden Einfluss auf Ihre Sicherheit haben.

Wenn ein Helm allerdings an einem Unfall beteiligt war, sollte er - unabhängig vom äußeren Zustand - unbedingt ersetzt werden.

Alle Dichtungen - besonders die Visierdichtungen - am Helm regelmäßig prüfen. Auch bei starken Niederschlägen ist es mit guten, beschlagfreien Visieren möglich, durchgängig mit geschlossenem Visier zu fahren.

Nach langen Regenfahrten Helme gut trocknen lassen. Dabei möglichst keine Wärmequellen (Heizung) verwenden.

Visiere: Alles, was man wissen muss

Laut der europäischen Norm für Motorradhelme (ECE-22-06) wird neben Größe, optischer Qualität, Größe des Gesichtsfeldes und Oberflächengüte auch die Kratzfestigkeit von Visieren geprüft. Verspiegelte und stark getönte Visiere müssen für den Straßenverkehr ein E-Prüfzeichen besitzen und dürfen nur bei Tageslicht und guten Wetterbedingungen genutzt werden. Da Visiere nicht nur bei Regen leicht beschlagen, sollten Sie beim Helmkauf Modelle mit Doppelscheiben-Visieren mit permanenter Antibeschlag-Beschichtung wählen.

Insekten und andere Verschmutzungen auf dem Visier können bei Regen oder Dämmerung die Sicht stark einschränken oder sogar zu Täuschungen führen, besonders bei Gegenlicht. Auf längeren Touren empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung, z.B. während der Pausen. Dazu möglichst viel Wasser über die geschlossene Visierscheibe laufen lassen, um hartnäckige Verschmutzungen aufzuweichen und zu lösen.

Die unterschiedlichen Helmformen

Motorradhelme werden in verschiedenen Bauarten angeboten:

  • Geschlossener Integralhelm (Full Face Helmet): klassische Bauform mit festem Kinnbügel, Kopf immer vollständig umschlossen, hat unter Motorradhelmen den größten Marktanteil
  • Klapphelm (Flip Up Helmet): wie geschlossener Integralhelm, aber mit hochklappbarem Kinnbügel, Kopf nur mit heruntergeklapptem Kinnteil vollständig umschlossen
  • Crosshelm (Off Road Helmet): geschlossen wie klassischer Integralhelm, meistens ohne Visier, alternativ Crossbrille erforderlich, mit Helmschirm
  • Jethelm (Open Face Helmet): Helm ohne Gesichtsschutz, Kopf nicht vollständig umschlossen, Gesicht frei, wird überwiegend von Rollerfahrern und Fahrern von Retro- und Classic-Bikes genutzt
  • Modularer Helm (Crossover Helmet): Bauform kann den Anforderungen entsprechend variiert werden, Kopf wird entweder vollständig oder nur teilweise umschlossen, hat nur geringen Marktanteil
  • Brain-Caps: einfache Kunststoffschale mit Kinnriemen, ohne ECE-Prüfung, niedriges Schutzpotenzial, einige Bereiche des Kopfes unbedeckt, nur für Show-Zwecke geeignet, erfüllt die Anforderungen der StVO nicht

Zusammenfassung der empfohlenen Nutzungsdauer

Die folgende Tabelle fasst die empfohlene Nutzungsdauer von Motorradhelmen basierend auf dem Material zusammen:

Material Empfohlene Nutzungsdauer
Thermoplaste (z.B. Polycarbonat) 5 Jahre
Duroplaste (z.B. Fiberglas, Carbon) 8 Jahre

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