Seit über 15 Jahren, mit der Einführung der ersten GoPro Hero, erfreuen sich Actioncams größter Beliebtheit. Mittlerweile sind die kleinen, aber robusten Kameras beim Mountainbiken, Graveln oder Pässe fahren mit dem Rennrad neben dem Smartphone unverzichtbar. Moderne Actioncams sind wahre Alleskönner und für Radfahrer, die ihre Abenteuer auf zwei Rädern festhalten wollen.
Die neuen 2024er-Modelle bieten eine beeindruckende Auswahl an Features - von Auflösungen jenseits von Ultra-HD, superhohen Bildfrequenzen für Zeitlupen bis hin zu stabilisierten Aufnahmen, die selbst die krassesten Mountainbike-Trails beinahe ruckelfrei halten. Doch welche Kamera überzeugt nicht nur mit technischer Raffinesse, sondern auch mit einem robusten Design und praktischen Funktionen für den Outdoor-Einsatz? Wir werfen einen Blick auf die aktuellsten Modelle und helfen dir dabei, die perfekte Actioncam für deine Gravel-, Mountainbike- oder E-Bike-Abenteuer zu finden.
Die Top-Modelle im Überblick
Actioncams von DJI, GoPro und Insta360 dominieren den Markt, doch auch abseits dieser großen Namen gibt es spannende Alternativen, die besonders für Radfahrer interessant sein können. Das Angebot an Actioncams hat in den letzten Jahren wieder zugenommen. Das liegt insbesondere an Marken wie Insta360 und DJI, die beide aus China kommen, aber im Gegensatz zu anderen Herstellern aus Fernost auf hochqualitative und ausgeklügelte Produkte setzen.
Neben reinen Actioncams haben wir unsere Marktübersicht um zahlreiche weitere Produkte ergänzt: Zum einen finden Sie 6 Beispiele für Dashcams, die speziell für Motorradfahrer gedacht sind und entsprechend staub- und spritzwassergeschützt sowie mit praxisgerechtem Montagematerial daherkommen. Zum anderen sind auch 360-Grad-Kameras in der Übersicht mit aufgeführt, die in der Praxis insbesondere durch die nachträglich mögliche Wahl von Blickrichtung und -winkel bei vielen Motorradfahrern hoch in der Gunst stehen. Hinzu kommen der Helm des australischen Herstellers Forcite, der über eine fest ins Kinnteil integrierte Kamera verfügt sowie eine Kameradrohne.
GoPro Hero 13 Black
Platzhirsch gestern wie heute: An GoPros Hero-Reihe kommt man nicht vorbei. Das gilt einmal mehr für 2024: Neu hinzugekommen sind beim Topmodell Hero 13 Black austauschbare Objektive, neben dem bekannten Ultraweitwinkel gibt es nun eine Makro-Linse für Nahaufnahmen sowie ein ultrabreites Anamorph-Objektiv für den ganz speziellen Filmlook. Ebenfalls neu dabei ist ein GPS-Modul, Daten wie Geschwindigkeit können jetzt direkt in der Kamera eingeblendet werden. Der neue Akku soll länger halten als der alte, die Hero 13 ist aber nicht kompatibel mit den Stromspeichern vorangegangener Heros.
- Gewicht: 159 Gramm
- max. Auflösung: 5,3k bei 60 FPS / 4k bei 120 FPS
- Akkulaufzeit: bis zu 90 Minuten (4k 30 FPS)
Vorteile:
- Hervorragende Bildqualität
- Beste Bildstabilisierung
- GPS, Dateneinblendung, bis zu 400 Bilder/Sek. im Foto-Modus
- Gehäuse unterstützt neue Objektiv-Module (Makro, Ultraweit, Anamorph)
Nachteile:
- Neuer Akku, nicht rückwärtskompatibel mit den alten
- Teuer, erst recht mit Extra-Objektiven
DJI Osmo Action 5 Pro
DJI ist Branchenprimus GoPro dicht auf den Fersen! Auch die Osmo Action 5 Pro ist auf dem Papier ein richtig guter Deal. Die Bildstabilisierung schaut top aus, zudem gibt es einen internen Speicher, mit rund vier Stunden soll die Osmo zudem sehr lange aufzeichnen können. Und knapp 80 Euro günstiger als die Hero 13 Black ist sie auch noch. Schade jedoch: Das praktische Makro-Objektiv der GoPro-Konkurrenz sucht man vergebens, die eingesetzte Magnethalterung brachte uns schon bei den Vorgängern im harten Traileinsatz leichte Mikroruckler ins Bild.
- Gewicht: 146 Gramm
- max. Auflösung: 4K bei 120 FPS
- Akkulaufzeit: bis zu 240 Minuten (Full-HD)
Vorteile:
- Hervorragende Bildqualität
- Super Bildstabilisierung
- Interner Speicher, erweiterbar, OLED-Displays vorn/hinten
- Sehr gute Akkulaufzeit
- Gerade im Vergleich zur GoPro recht günstig
Nachteile:
- Kein Makro- oder Anamorph-Objektiv verfügbar
- Magnethalterung nicht ideal für ruckelige Action
Insta360 Ace Pro 2
Mit Leica-Objektiv und fetter 8k-Auflösung ist Insta360 auf Kundenfang. Nicht minder innovativ geht die Ace Pro 2 in den Kampf um die Gunst der Käuferschaft: Satte 8k Videoauflösung soll sie bieten - das ist Rekord in dieser Übersicht. Zwar gibt es nur vereinzelt entsprechende Fernseher, die solche Pixelmassen unterstützen, im Videoschnitt eröffnen sich so aber größere Nachbearbeitungsmöglichkeiten. Das Leica-Objektiv ist leider nicht wechselbar, dafür gibt's eine Anbindung zu Garmin-Geräten und Apple-Watches. Cool zudem: Insta360 verspricht dank eines neuentwickelten Mikrofons den besten Sound der Klasse.
- Gewicht: 177 Gramm
- max. Auflösung: 8k bei 30 FPS / 4k bei 120 FPS
- Akkulaufzeit: bis zu 180 Minuten (Full-HD 24 FPS)
Vorteile:
- Erste Actioncam mit 8k-Aufnahme
- Nach vorne schwenkbares Display (Mitbewerber sind starr)
- Kompatibel mit Garmin- und Apple-Geräten für Datenaufzeichnung
Nachteile:
- Eher teuer
- Keine Extra-Objektive verfügbar
- Schwache Akkulaufzeit laut Herstellerangabe
Weitere Modelle in der Übersicht
2024 zeigen weniger bekannte Hersteller, was sie zu bieten haben - und setzen auf innovative Features, die oft in Preis und Leistung überzeugen. Von handlichen Kompakteinstellungen über robuste Modelle für extreme Bedingungen bis hin zu Kameras, die in Puncto Akku und Bedienkomfort neue Maßstäbe setzen.
Gesetzliche Regelungen zum Einsatz von Actioncams
Der Einsatz von Actioncams ist nicht ganz unbedenklich. Denn das Filmen im Straßenverkehr kann als Überwachung des öffentlichen Raums sowie als unzulässige Erhebung von personenbezogenen Daten gewertet werden. Insofern ist der Einsatz von Actioncams und auch Dashcams im öffentlichen Straßenverkehr stets kritisch zu hinterfragen. Die Kurzfassung: Sie sollten abwägen zwischen Kosten und Nutzen beim Filmen ihrer Motorradtouren.
Gesetzliche Vorgaben für das Filmen mit Drohnen
In vielen Fällen kann eine Drohne wunderschöne Aufnahmen vom Motorradabenteuer liefern, wobei hier natürlich gesetzliche Vorgaben beachtet werden müssen. Die gezeigte DJI Mini 4 Pro macht es einem zwar vergleichsweise einfach, dennoch muss bei ihrem Einsatz die EU-Drohnenverordnung sowie das deutsche Luftverkehrsgesetz beachtet werden - und das heißt: Sie brauchen eine Drohnenversicherung und müssen sich außerdem beim Luftfahrtbundesamt als Drohnen-Betreiber registrieren.
Worauf Sie beim Kauf einer Action-Cam achten sollten
Widerstandsfähig, wasserdicht und vielseitig - Action-Cams sind der ideale Begleiter für jedes Abenteuer. Dank erstklassiger Bildqualität liefern sie beeindruckende Aufnahmen bei Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Skifahren oder Tauchen. Doch welches Modell ist die beste Wahl? Welche Unterschiede gibt es zwischen den Herstellern? Und worauf sollten Sie beim Kauf einer Action-Cam achten?
Wichtige Testpunkte:
- Maße und Gewicht: Je kompakter und leichter, desto besser!
- Wertigkeit und Verarbeitung: Widerstandsfähige Materialien und gute Verarbeitung sind Pflicht.
- Bildqualität: Action-Cams sollen vor allem gute und wackelfreie Videos machen.
- Audioqualität: COMPUTER BILD hört rein, welche Tonqualität die eingebauten Mikrofone liefern und ob es etwa störende Windgeräusche gibt.
- Bedienung: Wichtig sind zusätzliche Bedienkniffe, etwa griffige Knöpfe, eine Fernbedienung, die Steuerung per Handy-App oder eine Sprachsteuerung.
- Konnektivität: Die Top-Modelle der Bestenliste verfügen über Wifi, um auch unterwegs Bilder und Videos direkt online hochzuladen.
- Akkulaufzeit: Damit der Mini-Kamera unterwegs nicht die Puste ausgeht, sollte der Akku mindestens auf 1,5 Stunden Laufzeit kommen.
Detaillierte Betrachtung einiger Modelle
DJI Osmo Action 5 Pro: Die beste GoPro-Alternative
DJI ist mit GoPro auf Augenhöhe. Während sich GoPro verstärkt Interessenten Abseits der Action öffnet und die Produktpalette erweitert, verbessert sich DJI mit der DJI Osmo Action 5 Pro in fast allen Gebieten weiter. Die Aufnahmequalität ist toll, der Ton überraschend klar und detailreich - ein Thema, das bei vielen Action-Cams meist eher stiefmütterlich behandelt wird. Zudem überzeugen Qualitäten wie ein großer, interner Speicher, eine rasante Startzeit, das zweite Touch-Display an der Front oder eine Tauchfähigkeit von bis zu 20 Metern Tiefe ohne Zubehör.
Insta360 Ace Pro 2: Besser mit KI
Die Unterschiede zwischen der Insta360 Ace Pro 2 und dem noch immer erhältlichen Vorgänger sind klein. Bei 8K-Auflösung sowie Active HDR und dem Nachtmodus geht die höchstmögliche Bildrate nach oben, bei den Einstellungen legt Insta360 ebenfalls nach. Zudem überzeugen der neue Mikrofonschutz unterhalb des Objektivs sowie die gute Akkulaufzeit im Stromsparmodus, auch wenn die Aufnahmemöglichkeiten dann recht begrenzt sind. Der reaktionsfreudige Klappbildschirm ist noch immer ein Highlight, die Powerbank-Funktion eine nette Ergänzung.
Rollei Action One: Mit viel Zubehör
Die Rollei Action One ist eine ideale Action-Cam für Hobbyfilmerinnen und -filmer, die sich schöne Bilder wünschen, ohne sich vorher stundenlang durch Menüs zu arbeiten. Rollei setzt auf wenige, aber sinnvolle Funktionen und Modi, abgerundet von einer einfachen App. Auch das 6-Achsen-Gyroskop zur Bildstabilisierung arbeitet zuverlässig. Wer die neueste Technik mit ausgefallenen Spielereien erwartet, ist bei der Rollei fehl am Platz. Alle anderen bekommen für unter 125 Euro (Preis zum Testzeitpunkt) eine richtig starke Kamera.
Technische Details und Bildqualität
Aktuelle Action-Kameras schaffen mindestens Full-HD-Auflösung, zeichnen also 1.920x1.080 Bildpunkte auf. Die Bestplatzierten schaffen jedoch mehr, bis hin zur UHD- oder 4K-Auflösung mit 3.840x2.160 Bildpunkten. Noch eine Schippe drauf legt Insta360: Die Insta360 Ace Pro 2 erreicht sogar starke 8K-Auflösung (7.680x4.320 Pixel), allerdings gedeckelt bei 24 Bildern pro Sekunde.
Die Qualität der Aufnahmen zeigt sich vor allem, sobald die Kamera sportliche Aktivitäten, viel Bewegung und schnell wechselnde Motive meistern muss. Hier lieferten vor allem GoPro und DJI ab. Heraus kamen saubere Videos mit natürlichen Farben. Selbst stark leuchtende Objekte wie Ampeln oder Straßenlaternen wirkten kaum überstrahlt. Auch die Bildstabilität kann sich bei beiden Herstellern sehen lassen: Sogar bei 4K-Aufnahmen gleichen sie Bewegungen aller Art aus und halten den Horizont stets waagerecht - auch dann, wenn man die Kamera dreht.
Bedienung und Konnektivität
Aufzeichnung starten, Fotos knipsen, Videoqualität einstellen, Aufnahmemodus wechseln, Clips anschauen - all das lässt sich direkt an der Kamera erledigen, sofern die ein kleines Display mitbringt. Wem das Tippen und Wischen darauf zu hakelig ist, der verbindet viele Cams per WLAN oder Bluetooth mit der dazugehörigen App auf dem Smartphone. Spitzenklasse ist hier Insta360 mit der gleichnamigen App: Das Smartphone lässt sich als Schaltzentrale der Kamera nutzen. Die Steuerung klappt darüber selbst dann, wenn die Kamera einige Meter entfernt steht.
Zubehör und Extras
Große Unterschiede gibt es beim Zubehör, das den Videokameras beiliegt. Einige Hersteller knausern mit dem Befestigungsmaterial. Anders GoPro, DJI und Rollei, die Halterungen für Helme, Fahrradlenker und vieles mehr in den Karton packen, besonders umfangreiche Editionen kosten allerdings extra. Sofern die Action-Cam nicht wasserdicht ist, braucht es ein Unterwassergehäuse.
Vorbildlich beim Zubehör zeigt sich Rollei: Bei der Action One gibt es ein großes Paket an Extras, etwa Halterungen oder ein wasserdichtes Gehäuse.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Action-Cam macht die besten Fotos und Videos?
Die beste Action-Cam kommt von GoPro. Mit der Hero13 Black gelingen knackscharfe und wackelfreie Videos, die die zuverlässige Bildstabilisierung zusätzlich glatt zieht. Ähnlich bildgewaltig ist nur die DJI Osmo Action 3 unterwegs.
Welche Action-Cam taugt für Anfängerinnen und Anfänger?
Alle GoPro und DJI-Modelle sind leicht zu bedienen und damit auch für Neulinge geeignet. Wer ins actiongeladene Filmen erst einmal hineinschnuppern will, greift zu günstigeren Geräten, etwa von Rollei und Easypix/GoXtreme.
Wie erkenne ich eine gute Action-Cam?
Wichtig sind ein robustes Gehäuse, eine ordentliche Akkulaufzeit und je nach geplantem Einsatzgebiet passendes Zubehör. Beim Filmen sollte mindestens HD-, besser 4K-Auflösung zum Einsatz kommen. Bei viel Action sorgt obendrein eine zuverlässige Bildstabilisierung für ruhige und wackelfreie Bilder.
Was kostet eine gute Action-Cam?
Wer in 4K und wackelfrei filmen will, muss mindestens 300 bis 400 Euro hinblättern. Auch günstigere Action-Cams machen Freude, sparen aber in der Regel bei Akkulaufzeit und Bildstabilisierung oder verzichten auf Farbdisplay und Handy-App.
Welche Action-Cam-Hersteller gibt es?
GoPro ist der Marktführer und hat die besten Cams im Sortiment. Auf Augenhöhe: DJI mit seiner Osmo Action 3.
Motorrad-Dashcams
Die Motorrad-Saison 2024 ist eingeläutet und bei aktuell feinstem Sonnenschein fragt sich natürlich der eine oder die andere Bikerin: Welches ist die perfekte Kamera zum Aufnehmen und Teilen meiner Motorradfahrten? Mit einer guten und leistungsstarken Motorradkamera kannst Du deine Fahrten immer wieder neu erleben, das Freiheitsgefühl auf Reisen teilen oder auch bei Unfällen und anderen Ereignissen als Augenzeuge helfen. Auf der Straße kann (leider) viel passieren. Mit einem eindeutigen und glasklaren Videobeweis hast du quasi einen Augenzeugen bei dir. Die Rechtslage in Deutschland übrigens erlaubt die Nutzung von (Dash-) Cams, auch am Motorrad.
Aber Achtung: Wer mit einer Kamera permanent ohne konkreten Anlass den Verkehr filmt, kann ggf. ein Bußgeld riskieren. Mit aktuellen Action-Kameras kannst du ganz einfach Motovlogs, Timelapses, Hyperlapses und vieles mehr aufnehmen. Smartphones können theoretisch auch Videos aufnehmen, aber sie sind natürlich nicht so robust und haben nicht die fortschrittlichen Funktionen von speziell für Motorräder entwickelten Kameras.
Montage der Motorradkamera
Die richtige Montage deiner Motorradkamera ist entscheidend für klare Aufnahmen und den Schutz deiner Ausrüstung im Falle eines Sturzes. Wenn du die Kamera direkt unter deinem Helm anbringst, erhältst du aufregende POV-Aufnahmen von deiner Fahrt. Wenn du dir die Kamera vor der Brust trägst, kannst du Aufnahmen aus einer breiteren Perspektive machen oder sogar deinen Tacho damit filmen.
Wenn du die Kamera am Tank deines Motorrads anbringst, erhältst du einen einzigartigen Blickwinkel vom Motorrad selbst. Wenn du die Kamera am Lenker deines Motorrads anbringst, hast du einen stabilen und ungehinderten Blick auf die Straße, ähnlich wie bei einer Dashcam. Mit einer 360°-Kamera auf deinem Motorrad kannst du alles um dich herum aufnehmen.
Insta360 X4
Insta360 X4 bringt 360°-Kameras im Jahr 2024 auf das nächste Level. Actioncams sind klein, robust und werden mit speziellen Halterungen verkauft, weshalb sie auch gerne als Helmkamera bezeichnet werden. Doch damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf, denn sowohl Preis- als auch Qualitätsunterschiede der Mini-Videokameras sind enorm.
Motorrad-Dashcams: Was ist erlaubt?
Dashcams für Motorräder sind nicht explizit verboten. Aber sie dürfen auch nicht alles aufnehmen. Dashcams sollten nur ereignisbezogen aufnehmen. Wer mit der Kamera permanent ohne konkreten Anlass den Verkehr filmt, verstößt gegen Datenschutzrecht und riskiert ein Bußgeld. Gesetzeskonform ist nur ein kurzer Videoloop (Loop-Funktion) von wenigen Sekunden, der immer wieder überschrieben wird.
Wo wird eine Motorrad-Dashcam befestigt?
Eine Motorrad-Dashcam lässt sich an verschiedenen Stellen am Motorrad befestigen. Das kann hinter der Cockpitscheibe sein, am Lenker, auf der Sitzbank oder als Brust-Kamera an der Motorradkombi. Die Montage am Helm ist hingegen verboten. Wichtig ist jedoch, dass die Kamera fest und sicher am Motorrad befestigt wird.
Wie bedient man eine Motorrad-Dashcam?
Im Idealfall lässt sich eine Motorrad-Dashcam einfach mit Motorrad-Handschuhen bedienen, also an- oder wieder ausstellen. Einige Modelle werden direkt am Gehäuse bedient, andere wiederum bieten eine Fernbedienung, die sich am Lenker befestigen lässt.
Was sind die Unterschiede zu einer Auto-Dashcam?
Im Gegensatz zu einer Auto-Dashcam muss eine Motorrad-Dashcam wind- und wetterfest sein. Heißt: Bei Wind und Regen muss die Kamera funktionieren und darf keinen Schaden erleiden. Auto-Dashcams werden hingegen im Auto montiert und sind dadurch vor Witterungseinflüssen geschützt.
Checkliste für den Kauf einer Actioncam
- Wie wichtig ist mir Video vs. Foto vs. Robustheit und Wasserfestigkeit
- Braucht ihr eine Kamera, die Stößen und Stürzen ohne zusätzliches Gehäuse standhält?
- Ist die Kamera ohne Gehäuse wasserdicht?
- Bildwiederholrate (FPS - Frames-per-Second)
- Für flüssige Bewegungen bei schnellen Sportarten sind mindestens 60 FPS empfehlenswert.
- Fotoqualität
- Ist es euch wichtig, hochauflösende Fotos zu schießen?
- Sichtfeld (Field-of-View oder FOV)
- Mögt ihr den typischen Action-Cam-Look mit starkem Weitwinkel (Fisheye-Effekt), der viel von der Umgebung einfängt?
- Oder bevorzugt ihr ein natürlicheres, unverzerrtes Bild?
- Leistung bei schlechtem Licht
- Action Cams sind primär für gute Lichtverhältnisse optimiert.
- Bildstabilisierung
- Das ist vielleicht der wichtigste Punkt für Actionaufnahmen. Nichts ist schlimmer als völlig verwackeltes, unbrauchbares Bildmaterial.
- Akkulaufzeit
- Action Cams sind kompakt, was oft zu begrenzter Akkulaufzeit führt (typisch 1-2 Stunden je nach gewählter Auflösung und Nutzung).
- Sind die Akkus wechselbar?
- Speicher
- Action Cams nutzen MicroSD-Karten.
- Achtet also auf die maximal unterstützte Kapazität und, ganz wichtig, die Geschwindigkeitsklasse der Karte (z. B.
- Audioqualität
- Die eingebauten Mikrofone sind oft anfällig für Wind und liefern im wasserdichten Gehäuse nur gedämpften Ton.
- Ist guter Ton für eure Videos wichtig (z. B. für Vlogging)?
- Montage Optionen und Zubehör
- Wo möchtet ihr die Kamera befestigen: am Helm, Brustgurt, Lenker, Stativ oder Auto?
- Verfügt die Kamera über einen weit verbreiteten Standard-Mount (wie das 2- oder 3-Pin-System, das viele kennen) oder ein herstellerspezifisches System?
- Bedienung und Displays
- Wie einfach ist die Bedienung, besonders in Action-Situationen oder mit Handschuhen?
- Verfügt die Kamera über einen Touchscreen?
- Zusätzliche Features
- Ist integriertes GPS für die Aufzeichnung von Geschwindigkeits- oder Streckendaten wichtig (z. B.
Verwandte Beiträge:
- Polo Motorradbekleidung: Test, Kollektion & Kaufberatung
- Motorrad Kostüm für Erwachsene: Die besten Outfits für Biker
- Angststreifen Motorrad entfernen: Tipps & Tricks
- Thermo-Unterwäsche Motorrad Herren: Test, Kaufberatung & Modelle - Perfekter Komfort beim Motorradfahren
- Kreuzschmerzen nach Radfahren: Ursachen, Vorbeugung & Behandlung
- Fahrrad Werkstatt Bochum: Schnelle Reparatur & Top Service für Dein Bike!
Kommentar schreiben