Motorrad Kindersitz Vorne Test: Sicherheit und Komfort für kleine Mitfahrer

Viele Motorradfahrer haben noch nicht einmal von ihm gehört, dem Kindersitz für Zweiradfahrer und ihre Kinder. Deswegen ist es umso wichtiger, dass einige Informationen an dieser Stelle nicht fehlen, um das Kennenlernen zu vereinfachen.

Gesetzliche Bestimmungen zur Mitnahme von Kindern auf dem Motorrad

Im § 35a Abs. 9 StVZO ist für Krafträder mit Beifahrer geregelt, das Sie mit einem Sitz für Beifahrer ausgerüstet sein müssen. Kinder als Beifahrer auf dem Motorrad sind prinzipiell nicht verboten. Der Gesetzgeber regelt die Mitnahme von Kindern auf dem Motorrad in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung: Krafträder, auf denen eine zweite Person befördert wird, müssen mit einem Sitz für Beifahrer ausgerüstet sein.

Doch dazu kommt, dass der Gesetzgeber, wenn auch etwas lasch vorgibt, dass ein Kindersitz für Beifahrer auf dem Motorrad dann notwendig ist, wenn der Nachwuchs nicht allein auf die Rasten treten kann. Das bedeutet, dass sie natürlich schon in jungen Jahren genutzt werden können.

Hierfür sind Fußstützen und eine Festhaltemöglichkeit vorgeschrieben. Das Kind muss aber in jedem Fall körperlich und geistig reif genug dazu sein. Die Körpergröße ist dabei von besonderer Bedeutung: Bei einer Sitzprobe auf dem Motorrad zeigt sich, ob der Sprössling mit den Füßen die Fußrasten erreicht.

Kraft und Ausdauer sind ebenfalls wichtig, denn der Beifahrer bzw. die Beifahrerin muss sich über längere Zeit gut festhalten können.

Und: Ein Kind muss grundsätzlich hinter dem Fahrer bzw. der Fahrerin sitzen.

Weitere wichtige Regeln für die Sicherheit

  • Helmpflicht: Selbst wenn nur wenige Runden um einen Häuserblock geplant sind, ist das Tragen eines Motorradhelmes auch für das mitgenommene Kind unverzichtbar. Ein Fahrradhelm reicht übrigens nicht aus, weil er im Ernstfall keinen ausreichenden Schutz bietet. Im Fachhandel werden geeignete Kinderhelme angeboten.
  • Motorradbekleidung: Wie Erwachsene brauchen auch Kinder unbedingt eine spezielle Schutzausrüstung. Dazu gehören eine extra verstärkte Motorradhose und -jacke sowie robuste, mindestens halbhohe Stiefel und atmungsaktive Motorradhandschuhe.

Wer auf dem Motorrad ein Kind ohne Helm mitfahren lässt, riskiert 60 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Trägt der oder die Erwachsene selbst keinen Schutzhelm, sind 15 Euro Verwarnungsgeld fällig.

Motorrad-Kindersitz: Was er bieten muss

Nicht an Sicherheit zu sparen ist immer sinnvoll! Gleichzeitig ist der Kindersitz sicher anzubringen, und das problemlos am Sitz für den Zweitfahrer. Eine gute Sitzposition ist dem Kind gewährleistet, die Sicherheit garantiert und dazu kommt, dass er komfortabel ist.

  • Motorrad-Kindersitz benötigt Fußstützen und Festhaltemöglichkeit
  • Körperliche und geistige Reife des Kindes ist entscheidend

Die richtige Vorbereitung ist entscheidend

Vor der ersten Ausfahrt sollten Eltern und Kind gemeinsam das richtige Verhalten besprechen und einüben. Dabei ist es wichtig, dem kleinen Mitfahrer bzw. der kleinen Mitfahrerin zu erklären, mit welchen Fahrmanövern sie rechnen müssen, und wie sie sich beispielsweise in Kurven richtig verhalten.

Sinnvoll ist es auch, vor der Fahrt Klopfzeichen zu vereinbaren, damit das Kind signalisieren kann, wenn es anhalten möchte. Absolut empfehlenswert: eine Gegensprechanlage, damit der Fahrer bzw. die Fahrerin mit dem Nachwuchs während des Trips stets in Kontakt bleiben kann.

Empfehlungen für Kindersitze-Fahrrad vorne

Ein wenig anders verhält es sich, wenn von einem Kindersitz für das Motorrad gesprochen wird.

Was ist das Besondere an Fahrrad-Kindersitzen für vorne?

Was sagen diverse Fahrrad-Kindersitze für vorne Tests im Internet zu den wichtigsten Eigenschaften?

Was sind die Vor- und Nachteile von den Fahrrad-Kindersitze für vorne?

Kindersitz-Fahrrad für vorne bis wie viel kg?

Beliebte Modelle im Vergleich

Hier sind einige beliebte Modelle von Fahrrad-Kindersitzen für vorne, die in verschiedenen Tests gut abgeschnitten haben:

Modell Note Besonderheiten
UrRider Kinderfahrradsitz Sehr gut Leicht, faltbar, tragbar, werkzeuglose Montage, geeignet für Mountainbikes, Cityräder und Falträder, für Kinder von 2 bis 6 Jahren bis zu 30 kg
Urban iki Vordersitz Sehr gut Ergonomisch geformte Sitzschale, verstellbare Sicherheits- und Fußgurte, große Auswahl an Farbvarianten, originelles Design, einfache Montage am Lenker
SHOTGUN Kids MTB Kindersitz Sehr gut Optimal für Mountainbikes, Befestigung am Oberrohr, Gewichtsreduktion von nur 1,5 kg, geeignet für Kinder bis 22 kg, einfache Handhabung
Bobike One Mini FA003535062 Sehr gut Befestigung am Lenker, belastbar bis 15 kg, Sicherheitsgurt, Fußstützen mit Gurten, gepolsterte Gurte im Schulterbereich
Skjjl Mountainbike Kindersitz Sehr gut Rahmen aus Kohlenfaser, Sitz aus Ledermaterial, Fußriemen, Haltegriff, einfache Befestigung, speziell für Mountainbikes

Häufig gestellte Fragen zu Fahrrad-Kindersitzen für vorne

  • UrRider Kinderfahrradsitz: Auf welche Fahrräder passt der UrRider Kinderfahrradsitz? Der Kindersitz aus dem Hause UrRider lässt sich auf die meisten Arten von Erwachsenenfahrrädern, darunter auch Mountainbikes, montieren.
  • Urban iki Vordersitz: Ist der Fahrrad-Vordersitz für Kinder der Marke Urban iki höhenverstellbar? Nein, der Fahrrad-Vordersitz der Marke Urban iki gehört zu den wenigen Artikeln in unserem Vergleich, die nicht in der Höhe verstellt werden können.
  • SHOTGUN Kids MTB Kindersitz: Für Personen welchen Alters eignet sich der SHOTGUN Kids MTB Kindersitz? Der Kindersitz aus dem Hause SHOTGUN eignet sich für Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren beziehungsweise bis zu einem Gewicht von circa 22 Kilogramm.
  • Bobike One Mini FA003535062: Gibt es für den Kinder-Fahrradsitz One Mini FA003535062 für vorne von Bobike einen Wetterschutz? Ja, ein zusätzlicher Schutz gegen Wind und Regen kann zum Kinder-Fahrradsitz One Mini FA003535062 für vorne von Bobike montiert werden.
  • Skjjl Mountainbike Kindersitz: Aus welchem Material besteht der Fahrrad-Kindersitz von Skjjl? Der Rahmen des Kindersitzes von Skjjl besteht aus robusten und leichter Kohlenfaser, während der Sitz selbst aus strapazierfähigem Ledermaterial besteht.

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