Die aktuell leistungsstärksten Motorräder: Ein Überblick

Seien wir ehrlich: Bei allem, was mit Motorantrieb über die Straßen bewegt werden kann, ist vor allem die Leistung wichtig. Auch Motorräder haben sich schon lange dem Diktat der schieren Power gebeugt, und so produziert der Markt Geschosse auf zwei Rädern, die beinahe nicht mehr wissen, wohin mit ihren Pferden. Wer die meisten PS zu bieten hat, zeigt die Top-15 der stärksten serienmäßigen Motorräder!

Im Folgenden werden die Top-Modelle mit den meisten PS vorgestellt.

Top-Modelle im Überblick

Kawasaki Ninja H2 R

Mit sage und schreibe 310 PS ist sie der Platz 1 der Top 10 stärksten Serienmotorräder. Mit RamAir-Aufladung sind es im Übrigen 326 PS, die zu unfassbaren Beschleunigungs- und Endgeschwindigkeits-Exzessen führen. Angeblich ist der Antritt zwischen 200 und 300 km/h so irre, dass jedes andere Sportmotorrad zu einem 125er-Scooter verkommt. Die Aerodynamik bekommt auf der H2R einen völlig anderen Stellenwert als bei Motorrädern sonst üblich.

Die dem Kompressor zugeführte Luft gelangt über zwei Ram-Air-Einlässe in der oberen Verkleidung. Dank der vollelektronischen Kawasaki-Drosselbetätigung kann das Motorsteuergerät die Zufuhr von Kraftstoff (über die Einspritzventile) und Luft (über die Drosselklappen) zum Motor exakt dosieren. Bei der Zylinderkopfkonstruktion wurden zahlreiche Überlegungen angestellt, um die für den aufgeladenen Motor erforderliche Kühlleistung sicherzustellen. Eine hochwertige hydraulische Kupplung erfordert weniger Wartung und stellt sicher, dass der ursprüngliche Kontaktzustand beibehalten werden kann.

Um schnelle, weiche Gangwechsel zu ermöglichen, setzen die Ingenieure auf ein „Dog-Ring“-Getriebe. KCMF überwacht die Motor- und Fahrwerksparameter während der gesamten Kurve - vom Kurveneingang über den Scheitelpunkt bis zum Kurvenausgang - und moduliert die Bremskraft und die Motorleistung, um einen reibungslosen Übergang vom Beschleunigen zum Bremsen und wieder zurück zu ermöglichen und dem Fahrer dabei zu helfen, die Linie zu halten. Durch den Einsatz der kompakten IMU von Bosch kann den bereits hochentwickelten KTRC, KLCM und KIBS eine zusätzliche Präzisionsebene hinzugefügt werden.

Die Sitzposition ist für Fahrten mit extrem hoher Geschwindigkeit und Rundstreckenfahrten ausgelegt. Um den Fahrer bei starker Beschleunigung zu stützen, sind an der Rückseite des Sitzes Hüftstützpolster angebracht. Der schwarze Hochglanz-Chromlack der Ninja H2R wurde von Kawasaki spezifisch für den Motorradeinsatz entwickelt. Für die Nutzung des River Mark auf der Ninja H2R wurde eine Sondergenehmigung eingeholt.

Ducati Superleggera V4

Mit 234 PS auf Platz 2 der 10 stärksten Serienmotorräder. Dennoch ist grundsätzlich alles an diesem Motorrad auf Rennstrecken-Performance getrimmt, abgesehen vom Technologie- und Elektronik-Feuerwerk ist es das Gewicht von lediglich 152 Kilo, das so sehr fasziniert und beeindruckt. Natürlich kommen so wenige Kilos nicht von selbst, die V4 Superleggera ist das erste Serienmotorrad der Welt, dessen gesamte tragende Struktur von Rahmen und Schwinge aus Kohlefaser gefertigt wird.

Kawasaki Ninja H2

In der Ninja H2 holen die Japaner nicht weniger als 231 PS bei 11.000 Touren aus 1000 Kubik Hubraum. Auch das gewaltige Drehmoment von 133,5 Newtonmeter bei 10.500 Umdrehungen spiegelt wider, wie druckvoll dieses Triebwerk dank Aufladung arbeitet. Süchtig macht auf allen H2-Modellen im Übrigen nicht nur die Leistung und das Drehmoment, sondern auch dieses einzigartige Kompressor-Zwitschern beim Gaszudrehen. Es war ein gewaltiger Paukenschlag, als Kawasaki mitteilte, einen Kompressor in einem käuflichen, straßenzugelassenen Motorrad zu verbauen!

Honda RC213V-S

Hier in meiner Top 10-Liste der stärksten Serienmotorräder landet die Honda RC213V-S mit ihren 230 PS auf Rang Vier. Diese 230 PS schafft sie eigentlich nur mit einem Kit, der ihr die Straßenzulassung raubt. Mit ebendieser hat die RC213V-S gar nur noch 159 PS. Daher geht es bei diesem einzigartigen Motorrad eher um die Tatsache, dass in der Moto-GP-Version mittlerweile mehr als 300 PS stecken und somit auch für die RC213V-S machbar gewesen wären. Absoluter Wahnsinn! Wollten die Japaner aber nicht, immerhin soll auch ein solches Prestige-Projekt vom Endkunden in der Praxis genutzt werden können. Dass sich die 230 PS bei 160 Kilo Trockengewicht ohnehin unfassbar schnell bewegen lassen, steht wohl außer Frage.

Ducati Panigale V4 R

So wurde etwa die Ducati Panigale V4 R als Homologations-Modell von der WSBK-Rennmaschine abgeleitet und beherbergt daher auch deren Technologien für optimale Rennstrecken-Performance. Interessant ist vor allem, dass bei der V4 R gemäß dem Reglement der Hubraum von 1103 auf 998 Kubik verringert werden musste - dennoch steht maximale Leistung ohne Kompromisse zur Verfügung: 221 PS bei 15.250 Umdrehungen.

Aprilia RSV4 1100 & Honda CBR1000RR-R Fireblade

Falls man bei all den vergleichsweise teuren Superbikes überhaupt von günstig sprechen kann, sind es wohl die beiden Maschinen auf den Plätzen 6 und 7 - Aprilias RSV4 1100 und Hondas CBR1000RR-R Fireblade gibt es nämlich in einfacheren Versionen ohne elektronisches Öhlins-Fahrwerk, die trotzdem mit ihren 217 PS beeindrucken. Wie bereits erwähnt, ist auch die Honda CBR1000RR-R Fireblade so wie die Aprilia RSV4 1100 in einer günstigeren Version zu haben. Dass die Fireblade SP mit ihrem elektronischen Öhlins-Fahrwerk in herrlichem Schweden-Gold optisch und technisch noch mehr hermacht, spielt bei der reinen Leistung ja keine Rolle. Warum ich sie aber vor die Aprilia auf Platz 6 setze? Weil die Drehorgel ihre stolze Leistung von 217 PS bei 14.500 Umdrehungen aus nur einem vollen Liter generiert, die Aprilia hingegen aus 100 Kubik mehr. In der neuesten Ausbaustufe holt Aprilia diese gewaltige Leistung aus 1099 Kubik Hubraum und garniert sie erneut mit einem unfassbar herrlichen V4-Sound.

Ducati Panigale V4 S

Mit ihren 215,5 PS bei 13.000 Umdrehungen wurde sie erst für die kommende Saison 2022 um rund zwei PS stärker gemacht - wodurch sie es in die Top 10 schafft. Der Rest dieser optimal auf die Rennstrecke ausgelegten Maschine befindet sich natürlich ebenfalls auf absolutem Top-Niveau, begonnen beim elektronisch einstellbaren Öhlins-Fahrwerk bis zu allen anderen elektronischen Features, die es heutzutage gibt. Ja, schon wieder eine Ducati. Die Italiener haben mit vier Modellen die meisten PS-Monster in dieser Liste, auf Platz 8 hier nun das erste V4-Modell, die Panigale V4 S.

Ducati 1299 Superleggera & BMW HP4 Race

Der Ducati 1299 Superleggera geht es ganz ähnlich wie der BMW HP4 Race - vor fünf Jahren präsentiert und damals mit ihren ebenfalls 215 PS als das absolute Highlight unter den käuflichen Superbikes bewundert. Mit Race-Kit schafft sie sogar 220 PS, aber auch bei der Ducati geht es um die Performance und da legt sie die Latte mit 167 Kilo vollgetankt nochmals höher, bzw. niedriger. Ihre 215 PS drückt sie im Übrigen bei nur 11.000 Umdrehungen ab, immerhin handelt es sich bei dem Triebwerk um den Superquadro-V2. Ein unfassbarer Dampfhammer, dessen maximales Drehmoment von 149 Newtonmeter bei 9000 Umdrehungen ebenso fasziniert.

So schnell kann es gehen, vor gerade mal etwas weniger als fünf Jahren war die BMW HP4 Race noch ein absoluter Technologieträger und DAS BMW-Aushängeschild, trotzdem reicht das nur für Platz 10 in unserer Liste der 10 stärksten Serienmotorräder - eigentlich Platz 9 ex aequo mit der Ducati 1299 Superleggera. Wobei es bei diesem reinrassigen Superbike in einer Auflage von 750 Exemplaren ohnehin eher um die Gesamt-Performance geht, was mit nur 171 Kilo vollgetankt(!) durchaus gut gelungen sein sollte.

Weitere erwähnenswerte Modelle

  • Aprilia RSV4 2025: Die neue Aprilia RSV4 ließ lange auf sich warten. Zuletzt mit 217 PS aus 1.099 Kubik war sie bereits das stärkste Serienmotorrad. Aprilia tunt seine Sportlerin direkt auf 220 PS. Die Höchstleistung liegt bei 13.000 Touren an, das maximale Drehmoment von 127 Nm bei 10.800/min, das Ganze bei nur 204 Kilo Gewicht - so darf sich die Aprilia RSV4 sicherlich bis mindestens Ende 2025 als "Die Stärkste" betiteln. Preis für die Aprilia RSV4: ab 21.999 Euro
  • BMW M 1000 RR: Der 1000er-Motor von BMW ist ein mechanisches Meisterwerk. In der M 1000 RR legt BMW nach: 218 PS bei 14.500 Touren und 113 Nm bei 11.100/min aus nur 999 Kubik. Carbon-erleichterte 194 Kilo kosten allerdings ab 36.300 Euro.
  • Ducati Panigale V4: Der eine Fuß ruht auf dem V4 mit 1.103 Kubik, 216 PS sowie 120 Nm. Der andere stützt sich auf die Schwelle eines Prada-Shops, in dem man sich gerade einen Anzug aufmessen lässt. Kein anderes Superbike schafft das. Ab 27.790 Euro geht es los, wer semi-aktiv gedämpft werden möchte, muss die S wählen und knapp 7.000 Euro draufzahlen.
  • MV Agusta Brutale 1000: Die MV Agusta Brutale 1000, die es in den Versionen RR, RS, Assen und verwandt noch als Rush gibt. Sie leistet mit 998 Kubik Hubraum 208 PS bei 13.000 Touren sowie 116,5 Nm bei 11.000/min und wiegt 210 Kilo ohne Sprit. Zu haben ab 27.999 Euro.
  • Kawasaki H2-Modelle: Bis zu 310 PS bietet Kawasaki zwar in Serie, allerdings ohne Straßenzulassung: in der H2R für 57.000 Euro. In den Serienmodellen Z H2 und Ninja H2 SX leistet der aufgeladene Motor 200 PS und 137 Nm. Wahlweise als Naked Bike oder als Sporttourer. Preis: ab 19.000 Euro.
  • Honda CBR-1000 RR-R Fireblade: Nur 48,5 Millimeter Hub misst die Kurbelwelle der Honda CBR 1000 RR-R Fireblade. Bei 14.000 Touren leistet der Motor 218 PS und nur 2.000/min zuvor seine maximale 113 Nm Drehmoment. Nur 200 Kilo wiegt die Triple-R-Blade und kostet ab 25.000 Euro.
  • Kawasaki ZX-10 R: Wer eine Kawa über 200 PS fahren will, aber keinen Kompressor möchte, der kann zur ZX-10 R greifen. 203 PS leistet der Superbike-Antrieb mit 998 Kubik bei 13.200 Touren und 114 Nm bei 11.400/min, und muss damit nur 207 Kilo Motorrad bewegen. Die Basis-R mit knapp über 20.000 Euro "gar nicht mal so teuer."

Durchschnittliche Motorleistung nach Bundesland

Das Vergleichsportal CHECK24 hat die Zweirad-Motorleistungen für die einzelnen Bundesländer untersucht. BILD liegt die Auswertung exklusiv vor.

Überraschung: PS-Spitzenreiter unter den 16 Bundesländern ist ein Stadtstaat! In Bremen fahren die heißesten Öfen. Im Schnitt 77,1 PS bringen die Zweiräder dort auf die Straße. Auch in Niedersachsen (durchschnittlich 76,7 PS) und Nordrhein-Westfalen (74,6 PS) mögen es die Biker ordentlich motorisiert.

Ruhiger lassen es dagegen Motorradfans in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern angehen (65,3 PS).

Insgesamt sind Männer im Schnitt mit 19 PS mehr unterwegs als Frauen! Die Motorräder von männlichen Fahrern kommen durchschnittlich auf 74,4 PS, die von Frauen dagegen nur auf 55,4 PS.

Motorräder mit der geringsten durchschnittlichen Motorleistung (41,0 PS) werden von unter 20-Jährigen gefahren.

Ab 30 kommen die dicken Motoren: In der Altersklasse der 30- bis 39-Jährigen werden die leistungsstärksten Maschinen (74,1 PS) versichert. Die 20- bis 29-Jährigen liegen mit im Schnitt 73,8 Pferdestärken nur knapp dahinter.

Im Alter lassen es auch die Biker wieder gemächlicher angehen. Aber nur minimal! Versicherungsnehmer über 50 Jahre fahren Motorräder mit durchschnittlich 72,9 PS und liegen damit über den 40- bis 49-Jährigen (69,2 PS).

Bundesländer im Vergleich (Durchschnitts-PS)

Bundesland Durchschnitts-PS
Bremen 77,1
Niedersachsen 76,7
Nordrhein-Westfalen 74,6
Saarland 73,9
Schleswig-Holstein 73,8
Sachsen-Anhalt 73,7
Brandenburg 73
Rheinland-Pfalz 72,5
Bayern 71,6
Baden-Württemberg 70,7
Sachsen 69,2
Hessen 69
Berlin 66,5
Hamburg 66,5
Thüringen 65,3
Mecklenburg-Vorpommern 65,3

Auffallend: Die durchschnittliche Leistung im jährlichen PS-Check hat in den vergangenen Jahren eher abgenommen.

„Seit Anfang 2020 besteht die Möglichkeit für Inhaber eines Pkw-Führerscheins, diesen unkompliziert auf die Nutzung von Motorrädern mit bis zu 125 cm³ Hubraum auszuweiten“, verrät Michael Roloff, Geschäftsführer Kfz-Versicherung bei CHECK24.

Die größten Motoren auf 2 Rädern

Die Freude am Hubraum ist weiterhin groß. Daher zeigt MOTORRAD die 9 größten Motoren auf 2 Rädern.

Glück kann man berechnen. Für Motorrad-Glück lautet die Formel: r²x Pi x h x Anzahl der Zylinder. Heraus kommt der Hubraum des Motors, der im besten Falle hoch ist. Die 9 größten Motoren, die es derzeit in mehr oder weniger serienmäßigen Fahrzeugen gibt, haben mindestens 1.802 Kubikzentimeter als Ergebnis. Maximal sind es 8,1 Liter Hubraum in einem V8 mit 600 PS.

  • BMW Big Boxer mit 1.802 Kubik: 1.802 cm³ verteilt auf zwei Zylinder sind einmalig im europäischen Motorenbau - der Riesen-Boxer der BMW R18. Starke, aber überraschend niedrige 160 Nm bei gemütlichen 3.000 Touren erzeugt der Motor und leistet 92 PS.
  • Honda GL 1800 Gold Wing mit 1.833 Kubik: Viel Hubraum auf viele Zylinder zu verteilen, war schon immer ein Weg, Leistung und Laufruhe in Harmonie zu bringen. 1.833 Kubik verteilt Honda auf sechs boxende Zylinder.
  • Indian Powerplus mit 1.834 Kubik: Indian Motorcycle konstruierte einen vergleichsweise sportlichen Cruiser-Antrieb mit 126 PS und 175 Nm Drehmoment.
  • Indian Thunderstroke mit 1.890 Kubik: Ein Relikt mit Charme. Der große Indian-Motor und 1.890 Kubik kühlt noch per Luft und jeder Zylinderkopf zählt nur 2 Ventile.
  • Harley-Davidson 117 mit 1.923 Kubik: Ziemlich genial baut Harley-Davidson den Milwaukee-Eight-V2 immer weiter aus. Aktuell in 3 Hubraumvarianten ab 1.745 Kubik zu haben, hat er seine größte Reife in der aktuellen Variante mit 117 Kubikinch oder metrischen 1.923 Kubikzentimetern.
  • Harley-Davidson 121 mit 1.977 Kubik: Nochmal 54 Kubik größer und damit fast 2 Liter Hubraum hat der neue CVO-Motor von Harley, den es als 121 VVT und HO gibt.
  • Souo S2000 mit 2.000 Kubik: 2023 sorgte Souo - eine Tochter von Great Wall Motors - für Furore mit einem neuen Konzept. Als S2000 ging dieses Konzept in China in Serie. 2.000 Kubik, verteilt auf 8 Zylinder in Boxeranordnung.
  • Triumph Rocket III mit 2.458 Kubik: Triumph und seine Triples sind spätestens seit den 1990ern untrennbar verbunden. Der größte, mit 2.458 Kubik, schießt einen auf der Rocket 3 in den Orbit.
  • Boss Hoss mit 8.100 Kubik: Seit 1990 baut Boss Hoss Motorräder mit V8. Die kleinen Versionen messen 6,2 Liter mit 445 PS und 605 Nm oder 6,3 Liter mit 430 PS und 615 Nm. Wirklich groß wird es in den Modellen mit 8,1 Liter Hubraum, mit 600 PS und 772 Nm.

Fazit

Die Welt der Motorräder bietet eine beeindruckende Vielfalt an Modellen, die mit enormer Leistung und fortschrittlicher Technologie aufwarten. Von den kompressorgeladenen Kraftpaketen von Kawasaki bis zu den rennstreckenoptimierten Maschinen von Ducati und Aprilia ist für jeden Geschmack und Anspruch das passende Motorrad dabei.

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