Motorrad mit Dieselmotor: Geschichte und Technik

Rudolf Diesel war am Ende seines Lebens kein glücklicher Mann. Die wirtschaftliche Verwertung seiner Motorenkonstruktion kam nicht recht voran, und während einer Seereise von Belgien nach England ging er über Bord. Auch 102 Jahre nach seinem Tod ist nicht klar, ob Diesel sich selbst vom Frachter „Dresden“ ins Meer stürzte, ob er einen Unfall hatte oder Opfer eines Verbrechens wurde. Sein Schicksal ist ungewiss - offenbar ist es nun auch die Zukunft seiner Erfindung.

Die Anfänge des Dieselmotors

Zu Rudolf Diesels Lebzeiten waren Abgaswerte natürlich kein Thema, auch an Pkw mit Dieselmotor war noch nicht gedacht. Denn im Gegensatz zum Benzinmotor war Diesels Erfindung nicht nur besonders kräftig, sondern auch groß und schwer, weshalb sie sich eher für Schiffe, Lokomotiven und stehende Maschinen eignete. Selbst für Lastkraftwagen war der Motor lange nicht die passende Lösung, erst 1923 kam der erste Diesel-Lkw auf den Markt.

Der Dieselmotor war in seinen frühen Jahren mehr eine Alternative zur Dampfmaschine; um die Ausweitung der persönlichen Freiheit kümmerte sich der später nach Nikolaus Otto benannte Benzinmotor. 1886 kam er zunächst im Reitwagen zum Einsatz (einer Art Motorrad), dann in einem Boot und schließlich im Benz-Patentmotorwagen, dem ersten Auto überhaupt. Danach sollte es noch sieben Jahre dauern, bis Rudolf Diesel sein Patent anmeldete. 1897 ist dann der erste Dieselmotor fertig, er leistet 20 PS bei einem Gewicht von 4,5 Tonnen.

Diesel im Automobilbau

Auch wegen dieses zeitlichen Rückstandes beschäftigte sich die Autoindustrie erst 50 Jahre nach Erfindung des Automobils mit Diesels Erfindung. 1933 hatte Citroën ein Diesel-Modell mit dem schönen Namen Rosalie fertig, brachte es allerdings nie in Serie. 1936 stellten Mercedes und Hanomag auf der IAA, damals noch in Berlin, je ein Dieselmodell vor. Mercedes brachte seinen Wagen als Erster in den Handel, daher gilt heute der 260 D als Urvater aller Diesel-Pkw.

Die Idee dahinter war damals dieselbe wie heute: Ein Diesel lässt sich sparsamer fahren als ein Benziner. Zum einen ist im Kraftstoff mehr Energie enthalten, nämlich 9,86 Kilowattstunden pro Liter gegenüber 8,77 kWh bei Superbenzin. Zum anderen hat der Dieselmotor einen höheren Wirkungsgrad, er setzt bis zu 50 Prozent der eingesetzten Energie in Bewegung um, während der Benzinmotor derzeit maximal 38 Prozent schafft. Der Rest verpufft als Wärme.

Schon beim 260 D erkannten besonders die Taxifahrer das Potenzial zur Kostensenkung, und sie waren es auch, die dem Dieselmotor zum Durchbruch verhalfen. Das gelang allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Mercedes 180 D, der 1954 herauskam.

Der Aufstieg des Turbodiesels

Wesentlicher Grund für diesen Fortschritt der Fahrleistungen ist die Etablierung des Abgasturboladers im Dieselmotor, und auch dafür ist Mercedes verantwortlich. Erster Turbodiesel-Pkw überhaupt war der 300 SD von 1978, eine Variante der damaligen S-Klasse. War es schon exotisch genug, eine Luxuslimousine mit Dieselmotor auszustatten, so war das Verbreitungsgebiet des 300 SD noch sonderbarer: Der Wagen wurde nur in den USA angeboten, um damalige Vorschriften zum Flottenverbrauch zu erfüllen.

Die Amerikaner jedoch liefen wegen des 300 SD nicht in Scharen zum Mercedeshändler. Dieselöl gilt dort bis heute als Treibstoff für laute Lastwagen, der Marktanteil von Diesel-Pkw liegt allen Bemühungen der deutschen Autoindustrie zum Trotz bei gerade drei Prozent. Auch in Asien sind Dieselautos schwer vermittelbar: In Japan beträgt der Marktanteil unter einem Prozent, und auf China entfällt nur eine von 100 Diesel-Neuzulassungen weltweit. Der Erfolg des Diesel-Pkw ist ein europäisches Phänomen.

Steuerliche Vorteile und Verbreitung in Europa

Das liegt auch daran, dass Diesel an den meisten europäischen Tankstellen billiger abgegeben wird als Benzin, weil die Energiesteuer für beide Kraftstoffe unterschiedlich festgesetzt ist. Seit 1994 verharrt in Deutschland der Steuersatz für Diesel bei 18,41 Cent pro Liter (zuzüglich Mehrwertsteuer), wohingegen der Beitrag fürs Benzin seitdem von 31,7 auf 47,04 Cent gestiegen ist.

Eine Dieselsubventionierung ist seit 1939 im deutschen Recht enthalten, schon damals betrug der Steuervorteil des Diesels 1,2 Pfennige pro Liter. Hintergrund dieser Maßnahme, die überall in Europa außer in Großbritannien und der Schweiz zu niedrigeren Dieselpreisen führt, sind die Bedürfnisse der Nutzfahrzeugindustrie und des Speditionsgewerbes.

Neben den deutschen Firmen haben sich vor allem Franzosen und Italiener um den Diesel verdient gemacht. Zu den Meilensteinen gehören 1968 der Peugeot 204 als erster Diesel-Kleinwagen, 1987 der Fiat Croma 2000 Turbo D i.d. (der erste Diesel mit Direkteinspritzung) oder der 1983 zur Überraschung vieler Experten eingeführte BMW 524td. Mit dessen sanftem Sechszylinder (2,4 Liter, 115 PS, später 2,5 Liter, 143 PS) hat BMW einiges dazu getan, die Diesel-Limousine abseits des Taxigewerbes salonfähig zu machen.

VW und die TDI-Technik

Auch VW hat viel zur Verbreitung des Dieselantriebs beigetragen: 1976 bot man den erst zwei Jahre zuvor gestarteten Golf nicht nur als sportlichen GTI mit 110 PS an, sondern man brachte auch den Golf Diesel mit nur 50 Pferdestärken. Der Golf als Massenprodukt und die zunächst im Audi 100 eingeführte TDI-Technik (Turbodiesel mit Direkteinspritzung, wie bei Fiat) machten den VW-Konzern zu einem der größten Dieselhersteller weltweit.

Die Enfield Diesel

Denn Royal Enfield bot in Indien mit der Enfield Diesel beziehungsweise Enfield Taurus tatsächlich ein Motorrad mit Selbstzünder an. Dabei griff das Unternehmen auf zugekaufte Einzylinder von Lombardini zurück. Der italienische Motorenbauer aus Reggio nell’Emilia bietet diese luftgekühlten Aggregate eigentlich für Stromerzeuger oder Pumpen an. Eine spezielle Version seines Einzylinders ist auch mit integriertem Getriebe und Differenzial verfügbar. Royal Enfield bezog die einfachen Standmotoren.

Das war auch deshalb möglich, weil Grundlage der Enfield Diesel die legendäre Bullet von Royal Enfield ist. Diesen Motorradklassiker stellte Royal Enfield bereits 1931 erstmals vor. 1948 überarbeitete der britische Motorradhersteller aus Redditch, Worcestershire seine Bullet vollständig. 1955 begann Madras Motors in Indien mit der Lizenzproduktion dieses Modells. Die Royal Enfield Diesel, die ich in Hannover traf lief einst in Indien. Daher trägt sie auch noch ihr indisches Kennzeichen.

Bei modernen Motorrädern gibt es in der Regel nur noch ein Gehäuse. Dies nutzten zunächst findige Mechaniker aus, die bei defekten Maschinen den Motor durch Fremdprodukte ersetzten. Das sprach sich bald auch beim Hersteller rum. Und so fand die Enfield Diesel in den 1980er-Jahren als Enfield Taurus Aufnahme ins offizielle Programm. Zunächst bot Royal Enfield einen 325 ccm großen Diesel an.

Der mit 18:1 verdichtete Lombardini 6 LD 325 leistet bei 3.600 Umdrehungen pro Minute 6,5 PS (5 kW). Bei 2.500 Umdrehungen stemmt der Selbstzünder 15 Newtonmeter maximales Drehmoment auf seine Kurbelwelle. 85 Kilometer pro Stunde ist die Enfield Diesel damit schnell. Wobei der Diesel auch mit zwei Rädern seine Sparsamkeit beweist. Er fahre mit dem 14 Liter Tank mehr als 1.000 Kilometer und demonstrierte mir zum Abschied das durchaus besondere Startprozedere des Motorrads.

Zunächst betätigte der Fahrer einen kleinen Hebel am Ventildeckel, um den Motor zu dekomprimieren. Nach einem deutlich vernehmbaren Geräusch betätigte er einmal langsam den Kickstarter, um dann beim zweiten Mal kräftig zuzutreten. Doch die Maschine blieb stumm, sprang noch nicht an. Bis 1993 war dieses Verfahren der Standard. Dann bot Royal Enfield die Taurus auf Wunsch auch mit einem Elektrostarter an. Unverändert blieb die Bremse auf der linken und die Schaltung auf der rechten Seite.

Interessant, wie sich der Auspuff irgendwie zwischen Motor und Getriebe hindurchschlängelt.

Sommer Diesel 516

Im Sommer 1993 eröffnete Jochen Sommer in Eppstein-Vockenhausen ein Geschäft für Royal-Enfield-Motorräder, Zubehör und Reparaturen. Diesem ging eine Diplomarbeit zum Thema Enfield-Homologation und Tuning im Hause Egli Schweiz voraus. Unweigerlich wurde hierbei die Begeisterung für Enfield-Motorräder und deren Bearbeitung geweckt. Arbeiten am Detail des Motors führten rasch zu einem umfangreichen Bearbeitungsangebot um den Enfield-Motor zuverlässiger oder / und schneller zu machen. Parallel dazu entstanden Zubehör- und Umbauteile für Karosserie und Fahrwerk.

Der Motorradmarkt nahm die Diesel 325 als Kuriosum gut auf aber bereits 2000 gingen die Verkaufszahlen derart in den Keller, dass Enfield die Produktion in 2001 einstellte. "Zu langsam, zu träge", sagten die meisten Kunden. "Zu dreckig", sagte der TÜV. Die Dieselidee war jedoch gesellschaftstauglich geworden und so machte sich Jochen Sommer auf die Suche nach einem modernen, leistungsstarken Dieselmotor, als Antrieb für die Enfield.

Im Jahr 2008 bekundete Enfield in Indien das Ende der Royal Enfield Bullet mit Vergasermotor. Somit bedeutete dies das Ende des Basismotorrads für unser Dieselmotorrad. In den Jahren 2009 und 2010 folgen noch zwei Baujahre in denen wir unser Motorrad aus Einzel- und Ersatzteilen aus Indien fertigten. Das Motorrad wurde um den bestehenden Antrieb komplett neu konstruiert. Getreu dem Motto von Fabio Taglioni (Ducati), Simplizität bis zum Extrem des Möglichen und dem Egli Grundsatz 1. und 3. entstand ein neuer dreiteiliger Rahmen aus Stahlrohr (E235) mit zahlreichen neuen Komponenten aus Italien, Indien und Deutschland. Seit 2011 fertigen wir diese Sommer-Diesel bis heute.

Technische Daten Sommer 516

Herstellerangaben:

  • Motor: Gebläse- und luftgekühlter Einzylinder-Viertakt-Dieselmotor, zwei Ventile (durch Stoßstangen und Kipphebel betätigt)
  • Hubraum: 516 ccm
  • Leistung: 8,5 kW/12 PS bei 3500 U/min
  • Radstand: 1410 mm
  • Tankinhalt: 13,5 Liter
  • Sitzhöhe: 760 mm
  • Leergewicht: 165 kg

Neander: Ein Motorrad mit Turbodieselmotor

Mit dem Vortrieb dürften die Kunden zufrieden sein. Dieses Rad hat Kraft. Es heißt Neander, verfügt als erstes seiner Art über einen Turbodieselmotor und produziert das mit Abstand höchste Drehmoment aller Serienmotorräder: 214 Newtonmeter.

Abschrecken könnte der Preis: 95 000 Euro wird die Neander Motors AG für das Zweirad in Rechnung stellen und es damit auch zum teuersten Exemplar seiner Gattung machen.

Die Vermarktungsgesellschaft namens Achterbahn ging pleite. Ihre fahrzeugtechnische Nachlassverwaltung übernahm die Neander AG."So ist das alles entstanden, relativ verrückt, sag ich jetzt mal", erklärt Philipp Hitzbleck, einst Chefvermarkter des Werner-Wirbels und heute Vorsitzender des Neander-Aufsichtsrats. Hitzbleck nennt sich selbst einen "klassischen Marketing-Mann".

Die Idee, aus der kränkelnden Klamauktruppe einen veritablen Fahrzeughersteller zu machen, führte ihn vor acht Jahren zu dem Motorradrennfahrer Martin Wimmer nach München. Der sagte auch gleich etwas sehr Vernünftiges: "Was glaubt ihr denn, wer ihr seid?"Wenig später machte Wimmer auf einem handgezimmerten Prototyp mit japanischem Leihmotor und höhenverstellbarem Traktorsitz erste Versuchsfahrten. Die Grundabmessungen der Maschine wurden festgelegt.

Ein Turbodiesel sollte es sein, und zwar ein Hammer von einem Turbodiesel: mit zwei Zylindern nur, die aber so groß wie bei einem Lkw."Dass mit dem Werner-Know-how kein Motor zu entwickeln ist, war ja immer klar", sagt Hitzbleck. Ein Dieselaggregat mit den gewünschten Eckdaten brachte allerdings auch Fachleute an die Grenze. Mit konventioneller Kurbelwelle vibriert so ein Motor wie ein Presslufthammer.

Eine doppelte Kurbelwelle, aus der Werkstatt des süddeutschen Ausnahmekonstrukteurs Rupert Baindl, eliminiert weitgehend die Massenkräfte. Längst sind erste Adressen der Motorenentwicklung für Neander tätig: Die Einspritzanlage stammt von dem Stuttgarter Technik-Imperium Bosch. Die Herstellung des gesamten Motors übernimmt Mahle, eine Hubkolben-Institution von Weltformat. Durchzugskraft aus niedrigsten Drehzahlen wird die große Stärke des 112-PS-Aggregats sein. Sein maximales Drehmoment liegt weit über dem der stärksten Harley-Davidson.

Die Höchstgeschwindigkeit - genannt werden mehr als 220 Stundenkilometer - ist kein für die Praxis relevanter Wert. Auf Chopper-Motorrädern sitzt der Fahrer wie ein Windfang und strebt solches Tempo gewöhnlich nicht an.

Kein Zweifel: Das klobige 300-Kilo-Gefährt setzt nun technische Standards, die dem närrischen Nährboden seiner Entstehung spotten. Ob auch ein Kult daraus erwächst, lässt sich jedoch schlechter berechnen als eine Doppelkurbelwelle.

Frühe Dieselmotoren

Bei den Großgasmaschinen beispielsweise für Stahl- und Kraftwerke gab es schon vor der Jahrhundertwende 1899/1900 sowohl Zwei- als auch Viertaktmotoren. Im Schiffbau gab es bald mehr Schwerölmotoren in der Zweitakt-Bauart. Einige waren sogar doppeltwirkend, d.h. die Verbrennungsgase wirkten abwechselnd von beiden Seiten auf die von innen gekühlten Kolben. Schiffsmotoren dieser Bauart erreichten bald Leistungen von 2000 PS pro Zylinder.

Diese Motoren hatten große Kompressoren für die Ladung (Luft) der Zylinder und eine Kraftstoff-Einblasung durch Druckluft, welche Rudolf Diesel vom Brayton-Motor übernommen hatte. Die Magdeburger Firma R. Wolf stellte ab 1905 Dieselmotoren her. Nach der Fusion der Firma Grade wurden dort ab 1924 stationäre Zweitakt-Dieselmotoren mit Druckluft-Kraftstoff-Einblasung gebaut.

Die Erfindung des Vorkammer-Verfahrens (1909) und die von Einspritzpumpe- und Düse mit Einspritz-Drücken von 135 - 150 bar durch Prosper L´Orange wurde der Dieselmotor auch für kleinere Baugrößen und somit für Kraftfahrzeuge interessant. Ab Mitte der dreißiger Jahre stellte z.B. die VOMAG in Plauen LKW mit Viertakt-Dieselmotoren her.

Dieselmotoren im Zweiten Weltkrieg und danach

Bei der GM-Motors-Diesel-Division in den USA wurden ab 1937 leistungsfähige Zweitakt-Dieselmotoren entwickelt. Die Abteilung wurde drei Jahrzehnte später im Jahr 1965 in Detroit Diesel umbenannt. Im Zuge der komplexen Geschehnisse im Zusammenhang des 2. Weltkrieges erhielt die Sowjetunion im Rahmen des “Lend-Lease-Acts” die Möglichkeit amerikanische Technik in Lizenz zu fertigen. Diese meist Rüstungsgüter sollten es der Sowjetarmee erleichtern, die Wehrmacht wieder zurückzudrängen. So wurden im Ярославский моторный завод LKW mit Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren Detroiter Bauart hergestellt.

Von der GM-Diesel-Division wurde ab 1956 an in der Sowjetunion auch ein Motor der “Series 71” in Lizenz hergestellt. Der Motor hatte nur 6970ccm Hubraum und leistete 205 PS. Der Lizenz-GM-Sechszylinder wurde in der UdSSR in die schweren LKW KrAZ 214 (6 x 6) und KrAZ 219 (4 x 6) eingebaut.

Die Detriot-Diesel verhalfen auch den US-weit agierenden Unternehmen Grey-Hound zum Erfolg. Durch den etwa nur die Hälfte betragenden Anteil am den Kraftstoff-Kosten konnte der Gewinn mit den leichten aus Aluminium gefertigten Überlandbussen noch mehr verringert werden.

Die Geschichte von Royal Enfield

R. W. Smith und Albert Eadie übernehmen die Geschäftsführung der Townsend Cycle Company in Redditch, Vereinigtes Königreich. Kurz danach beginnen sie damit, die Royal Enfield Small Arms Factory (Kleinwaffenfabrik) in Enfield, Middlesex, mit Präzisionsmaschinenteilen zu beliefern.

Das erste Royal Enfield-Motorrad wird produziert. Entworfen von Bob Walker Smith und dem Franzosen Jules Gobiet, wird es auf der Stanley Cycle Show in London vorgestellt.

Das legendäre „Bullet" Motorrad wird geboren. Es wird zuerst im November 1932 in der wichtigen Earls Court Motorcycle Show in London ausgestellt.

Royal Enfield produziert große Mengen an Motorrädern und Fahrrädern während des Zweiten Weltkriegs. Das berühmteste Militärmodell ist das 125cc „Airborne“ Motorrad, das als „Flying Flea“ (Fliegender Floh) bekannt ist.

K. R. Sundaram Iyer gründet Madras Motors, um britische Motorräder nach Indien zu importieren. Die Motorräder kommen von Redditch Anfang des Jahres 1953 an und stellen sich als großer Erfolg heraus, da sie sowohl widerstandsfähig als auch leicht zu warten sind. Das Unternehmen Redditch etabliert eine Partnerschaft mit Madras Motors in Indien, um „Enfield India“ zu gründen.

Enfield India produziert das weltweit erste und nur massenproduzierte Dieselmotorrad.

Die Eicher-Gruppe erwirbt Enfield India Limited. Die Thunderbird, ein eleganter Magermotor-Cruiser, wird in Indien auf den Markt gebracht. Sie verfügt über das erste seit 1965 in Redditch an einer Royal Enfield eingesetzte 5-Ganggetriebe.

Royal Enfield erwirbt 125.000m² Land in Oragadam in der Nähe von Chennai für seine neue Fabrik.

Royal Enfield gründet die erste eigene direkte Vertriebstochtergesellschaft außerhalb Indiens in Nordamerika.

Die Royal Enfield Classic 500 Pegasus, eine Hommage an den Royal Enfield Flying Flea aus dem Zweiten Weltkrieg, wird im Imperial War Museum in Duxford, Großbritannien, vorgestellt.

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