Ob für Reparaturmaßnahmen an Fahrzeugen oder die Einlagerung unhandlicher Lasten: Nicht immer ist der Zugang zum Fahrzeug oder einem Gebäude ungehindert möglich, und so braucht es eine nützliche Hilfestellung, um den nötigen Raum zwischen Fahrzeug und Untergrund oder einen befahrbaren Zugang zu schaffen. Eben diese Möglichkeit bietet der Einsatz einer sogenannten Auffahrrampe. Denn dank dieses praktischen Hilfsmittels können Höhenunterschiede in kürzester Zeit problemfrei geschaffen oder überwunden werden.
Grundlegendes zu Auffahrrampen
Das Prinzip der Auffahrrampe ist gleichermaßen einfach wie überaus wirkungsvoll und wurde bereits lange vor der Erfindung moderner Kraftfahrzeuge entwickelt. Die in der Regel modellabhängige maximale Auffahrhöhe der Auffahrrampe ermöglicht es, Höhenunterschiede mit einem Fahrzeug zu überwinden oder den Abstand zwischen dem Fahrzeugunterboden und dem darunter befindlichen Untergrund zu erhöhen.
Grundsätzlich sind für eine sichere Nutzung der Auffahrrampe die Breite der Reifenrille sowie die maximale Traglast entscheidend. Nur wenn die Reifen des Fahrzeuges nicht über die Reifenrille hinausgehen und die maximale Tragkraft nicht überschritten wird, kann die Auffahrrampe eine zuverlässige und sichere Stütze und Auffahrhilfe darstellen.
Um den Anforderungen verschiedenster Fahrzeuge und Einsatzbereiche gerecht zu werden, gibt es in der heutigen Zeit eine bunte Vielfalt an möglichen Rampenmodellen und Systemen. Allen gleich ist die grundsätzliche Unterscheidung in drei klassische Rampenarten, die als Grundlage für alle aktuell im Handel erhältlichen Auffahrrampen dienen:
- Einbaurampen
- Klapprampen
- Mobile Rampen
Grundsätzlich gelten Einbaurampen als fest montierte Auffahrhilfe und sind somit allem voran überall dort zu finden, wo es regelmäßig gilt, Höhenunterschiede zu überwinden oder eine leichtere Zugänglichkeit zum unteren Fahrzeugbereich zu schaffen. Etwas flexibler im Einsatz und unverzichtbar für Rettungsdienste oder Transportfahrzeuge ist die sogenannte Klapprampe, die je nach Bedarf eine kurze Anhöhe erreichbar macht oder in ausgeklappter Form bis zu einem Meter Rampenfläche bietet. Die dritte Variante der Auffahrtrampe ist die sogenannte mobile Rampe, die in der Regel durch einen sehr leichten und kompakten Aufbau besticht und überall da einsetzbar ist, wo Klapprampen an ihre Einsatzgrenzen stoßen.
Verschiedene Ausführungsarten von Auffahrrampen
Neben klassischen Auffahrrampen gibt es jedoch auch eine bunte Vielfalt an unterschiedlichen Ausführungsarten, die anhand ihrer besonderen Funktionalität in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen. Zum Einsatz kommen diese besonderen Variationen der Auffahrrampe in der Regel in verschiedenen Branchen und Aufgabenbereichen. Die Auffahrschiene zum Beispiel ist ein gern genutztes Hilfsmittel, um schwere Lasten oder Fahrzeuge für den Transport vorzubereiten. Ob auf dem Bauernhof, für einen uneingeschränkten Zugang zu höher liegenden Gebäudeteilen oder aber in einer provisorischen Werkstatt: Die Auffahrrampe bietet im Alltag viele Vorteile und ist vergleichsweise günstig im Einkauf.
Kaufkriterien für Auffahrrampen
Doch bevor man sich eine Auffahrrampe kauft, gilt es einige wenige und dennoch wichtige Aspekte zu bedenken, um am Ende auch wirklich das Modell kaufen zu können, dass im Alltag uneingeschränkt nutzbar ist und viele Vorteile ermöglicht. Um Ihnen die Auswahl ein wenig zu erleichtern, haben wir uns einmal die wichtigsten Kaufkriterien genauer angesehen, und das sind sie:
- Bauweise und maximale Traglast
- Breite der Reifenrillen
- Fixiermöglichkeiten auf unebenem Grund
- Lieferung und fachlich korrekte Montage
Der erste und sicherlich auch wichtigste Aspekt im Zuge eines Auffahrrampenkaufs ist die Auswahl der Bauweise sowie die maximale Traglast. Diese beiden Aspekte nehmen maßgeblichen Einfluss auf die Nutzbarkeit der Rampe im Alltag. Wie ist das Fahrzeug gebaut? Anhand dieser vier einfachen Fragen wird es Ihnen möglich, die grundsätzliche Bauart der Rampe sowie deren erforderliche Traglast zu ermitteln.
Ein weiterer wichtiger Aspekt allem voran im Bereich der landwirtschaftlichen Nutzung sind die Breite der Reifenrillen sowie Fixiermöglichkeiten auf unebenen Grund. Gerade wer einmal versucht hat einen Traktor in eine Reifenspur für PKWs zu fahren, der wird genau wissen - das klappt nicht! Entsprechend sollte die Reifenrille für die künftige Nutzung breit genug sein. Ein Tipp hierzu: Breitere Rillen sind kein Problem, sie können auch einen PKW auf eine Auffahrrampe für Nutzfahrzeuge fahren.
Zudem gibt es nicht immer einen geraden und festen Untergrund. Um dennoch ein Auto sicher und stabil auf die Rampe auffahren zu können, sind Fixiermöglichkeiten oder hydraulische Stabilisatoren in jedem Fall von Vorteil. Gerade im Bereich einer fest montierten Auffahrrampe gilt es zudem, auch noch auf Aspekte wie die Lieferung und die fachlich korrekte Montage zu achten.
Natürlich kann jeder hier, und da etwas montieren oder aufstellen, Doch bedenkt man, welche Lasten eine Auffahrrampe zu tragen hat und wie wichtig das Thema Sicherheit sein kann, wenn man unter einem tonnenschweren Gerät arbeitet, dann sollte die Montage einer festmontierten Auffahrrampe in jedem Fall professionell erfolgen.
Bekannte Hersteller von Auffahrrampen
Wer im Fachhandel oder im Internet nach einer neuen Auffahrrampe sucht, der wird von der Auswahl an unterschiedlichen Modellen schnell einmal nahezu überwältigt. Namhafte Hersteller wie Unitec, Cartend oder Dema offerieren ihre hochwertigen Modelle ebenso wie weniger bekannte Unternehmen.
Empfehlenswerte Motorradrampen im Überblick
Im Folgenden werden einige der besten Auffahrrampen für das Motorrad vorgestellt. Wie auch in anderen Motorrad Auffahrrampe Test Artikeln stellen wir euch hier die besten Auffahrrampen vor:
- ConStands am-constands-alurampe-2: Bietet eine Länge von 225 cm, eine Breite von 30 cm und eine Tragkraft von 340 kg. Sie ist klappbar und wiegt nur 8 kg.
- Masko Auffahrrampe: Hat eine Tragkraft von 340 kg, ist aus Aluminium gefertigt, klappbar und wiegt 7,2 kg.
- Trutzholm 21427: Extrem robust und belastbar bis zu 680 kg pro Rampe. Sie ist aus leichtem Aluminium gefertigt, einfach zu transportieren und zusammenzuklappen.
- Berger & Schröter 20143: Klappbare Aluminium-Verladerampe mit geringem Gewicht und einer Breite von 30 cm. Sie ist belastbar bis 200 kg.
- ConStands am-263340: Bietet eine hohe Tragkraft von bis zu 680 kg und eine große Breite. Sie ist klappbar und wiegt 15 kg.
- Unitec Auffahrrampe: Ein 2er-Set aus hochwertigem Material mit rutschfestem Aluminium-Lochblech. Sie hat eine Tragkraft von 400 kg (200 kg pro Rampe).
- EAL Auffahrrampe: Hat eine Tragkraft von 250 kg, eine gute Länge und ist günstig im Preis.
- TRUTZHOLM Laderampe: Bietet eine hohe Tragfähigkeit und ist mit Anti-Rutsch-Schutz ausgestattet. Sie ist leicht und klappbar.
- Vounot YC-160F: Faltbare Auffahrrampen aus verzinktem Stahl mit einer Tragkraft von 400 kg. Sie sind korrosionsbeständig und rutschfest.
Weitere empfehlenswerte Modelle:
- Ace Bikes F 500
- Jago RMPM02S
- Jago® Auffahrrampe
Die 3-teilige Auffahrrampe von Rothewald überzeugt mit einem geringen Eigengewicht von nur 5,2 kg. Dank ihrer cleveren dreiteiligen Bauweise lässt sie sich besonders kompakt verstauen und ist somit der ideale Begleiter für unterwegs. Mit einer Länge von 200 cm im ausgeklappten Zustand und einer maximalen Auffahrhöhe von 90 cm ist die Rampe perfekt geeignet, um Motorräder mühelos auf Anhänger oder Transporter zu laden. Trotz des leichten Gewichts ist die Rampe mit bis zu 240 kg belastbar - zuverlässig und stabil.
Für anspruchsvollere Transporte bietet die 2-teilige Auffahrrampe von Rothewald eine höhere Tragkraft von 340 kg. Diese Rampe eignet sich besonders für schwerere Motorräder und bietet eine ebenso benutzerfreundliche Handhabung wie das dreiteilige Modell. Sie hat ebenfalls eine Länge von 200 cm bei einer Auffahrhöhe von circa 90 cm und wiegt 6,2 kg. Das Aluminium-Design sorgt auch hier für eine hohe Stabilität bei geringem Gewicht.
Beide Modelle zeichnen sich durch die Verwendung von robustem Aluminium und langlebigen Scharnieren aus, die eine einfache Handhabung und hohe Sicherheit beim Verladen gewährleisten.
Motorradrampe vom Fachhandel vs. Motorradrampe Discount
Auf dem Markt für Verladetechnik finden Sie eine breite Auswahl an Motorradrampen in den unterschiedlichsten Größen, Ausstattungsvarianten, Preisen und Qualitätsstufen. Zwischen Discount- und Profi-Rampen zeigen sich erhebliche Qualitätsunterschiede, die sich vor allem in den Auflager- und Anfahrt-Bereichen sowie der Tragkraft der Auffahrrampen für Motorräder zeigen. Der folgende Vergleich zeigt Ihnen, an welchen Merkmalen Sie eine professionelle Motorradrampe von einer Discounter-Rampe unterscheiden können.
1. Auflager
Das Auflager ist für die Sicherheit des Verladevorgangs entscheidend, da es die Kontaktfläche zwischen Rampe und Ladefläche darstellt. Bei professionellen Motorradrampen aus dem Fachhandel ist dieser Bereich besonders lang ausgeführt, wodurch das Risiko des Verrutschens minimiert wird. Zudem bieten hochwertige Rampenauflager die Möglichkeit der zusätzlichen Fixierung. Billige Discounter-Rampen erkennen Sie häufig an einem sehr dünnen Auflager aus Blech oder einzelnen Zahnsegmenten, an denen es in der Praxis oft zu Verbiegungen oder Bruchstellen kommt.
2. Anfahrt
Der stark belastete Anfahrtsbereich der Rampe am unteren Teil ist in der Regel den höchsten Kräften ausgesetzt, da hier der erste Kontakt zwischen Fahrzeug und Fahrfläche zustande kommt. Bei professionellen Rampen für Motorräder ist dieser Bereich speziell konstruktiv verstärkt, wodurch eine sehr hohe Nutzungsdauer erzielt wird. Discounter-Motorradrampen verfügen häufig nicht über eine angeschrägte oder verstärkte Anfahrt, wodurch die Lebensdauer deutlich geringer ausfällt.
3. Tragkraft
Die Tragkraft einer Alu Motorradrampe ist der entscheidende Faktor in puncto Sicherheit. Bei professionellen Rampen rechnen die Hersteller hier immer noch einen Sicherheitsfaktor ein. Das bedeutet, dass die tatsächliche Tragkraft noch wesentlich höher als der angegebene Wert ist. Dadurch wird die Rampe auch bei einer vorübergehenden Überlastung vor Verbiegungen oder sonstigen Beschädigungen geschützt.
Wichtige Kaufkriterien im Überblick
Wer sich für eine Auffahrrampe für das Motorrad entscheidet, sollte vor dem Kauf auf einige wichtige Kriterien achten:
- Breite: Die Breite der Auffahrrampe zählt zu den wichtigsten Kriterien, denn schließlich entscheidet diese, ob das eigene Motorrad überhaupt über die Rampe gerollt werden kann.
- Länge: Die Länge von der Auffahrrampe im Test hängt von der Höhe des Fahrzeuges oder Anhängers ab, auf welchen das Motorrad geladen werden soll.
- Traglast: Die Traglast der Auffahrrampe sollte nach dem Gewicht des Motorrades festgelegt werden und in jedem Fall höher als das Motorrad ausfallen.
- Gewicht: Auch das Eigengewicht der Auffahrrampe stellt ein wichtiges Kaufkriterium dar, denn schließlich sollte dieses nicht zu hoch ausfallen.
- Preis: Natürlich spielt auch der Preis der Auffahrrampe eine wichtige Rolle. Es sollte beachtet werden, dass günstige Auffahrrampen in der Regel einer niedrigeren Qualität entsprechen.
- Grip: Zu guter Letzt sollte auch auf den Grip der jeweiligen Auffahrrampe geachtet werden.
Mindestlänge und Steigung der Auffahrrampe
Die Mindestlänge der Auffahrrampe hängt von der Höhe des Anhängers oder des Fahrzeuges ab. Grundsätzlich sollte die Mindestlänge der 3-fachen Höhe entsprechen. Beträgt die Höhe eines Anhängers also zum Beispiel 80 cm, so sollte die Länge der Auffahrrampe mindestens bei 240 cm liegen. Wir empfehlen zudem eine maximale Steigung von 20 %, um das Motorrad bequem zu beladen.
Anbringung der Auffahrrampe
Wie die Auffahrrampe angebracht wird, hängt von dem jeweiligen Modell ab. In der Regel ist eine solche Rampe allerdings mit Aufnahmen versehen, welche an dem Anhänger oder Fahrzeug angebracht werden. Einige Auffahrrampe verfügen zusätzlich noch über Sicherheitsgurte.
Sicherheitstipps für das Verladen
Um dein Motorrad sicher zu verladen, solltest du einige Tipps beachten, damit kein Unglück passiert:
- Verwenden Sie immer Sicherheitsgurte zur Fixierung der Rampe.
- Achten Sie auf einen ebenen und rutschfesten Untergrund.
- Fahren Sie langsam und vorsichtig auf die Rampe.
Vergleichstabelle: Belastbarkeit ausgewählter Auffahrrampen
| Modell | Maximale Traglast |
|---|---|
| Jago Auffahrrampe | 340 kg |
| TRUTZHOLM Auffahrrampe | 680 kg (340 kg pro Rampe) |
Bedenkt man die vielseitige Nutzbarkeit einer modernen Auffahrrampe und die vielen Varianten, die es von diesem nützlichen Hilfsmittel im Alltag gibt, ist es nur noch schwerlich nachvollziehbar, warum so oft schwere Lasten per Hand in ein Lager gebracht werden oder aber warum es immer noch der gute alte Wagenheber ist, der ein Auto aufbockt und im Fahrzeugunterbereich zugänglich macht.
Übrigens, ein gefühlvoller Umgang mit den Pedalen kann Beschädigungen beim Auffahren auf die Rampe verhindern. Denn auch mit einem Standard PKW kann es sein, dass man einmal zu schnell auf die Rampe auffährt und am Absturzbügel anstößt. Die Folge ist ein ungewollter Lackschaden, am Fahrzeug der in der Regel nicht sehr billig ist. Gleichmäßiges Auffahren auf die Rampe ist für manche eine riesen Herausforderung.
Dagegen gibt es aber einen simplen Trick, der auch für Fahranfänger das Auffahren auf die Rampe zum Kinderspiel macht. Möchte man gleichmäßiges Auffahren gewährleisten, muss man die Auffahrrampe nur direkt hinter die Reifen schieben und schon klappt es.
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