Viele Motorradfahrer träumen davon, ihre Fähigkeiten auf der Rennstrecke zu verbessern. Hier sind einige Tipps, die helfen können, schneller und sicherer zu werden.
Die größten Hürden und wie man sie überwindet
Die größte Hürde für Neulinge ist oft die Angst vor der ungewohnt hohen Geschwindigkeit. Im Kopf entstehen Schranken, die die Gasgriffstellung und die Schräglage beschränken. Hier hilft nur eines: Üben, üben, üben - das ganze kombiniert mit vertrauensbildenden Maßnahmen.
Man kann den ängstlichen Geist nämlich ganz leicht überlisten, indem man einer unfehlbaren Vertrauensperson (erfahrener Instruktor) auf der Rennstrecke folgt. Beim Instruktor sollte es sich in dieser Phase um keinen Rennfahrer handeln sondern um einen erfahrenen Instruktor der "einer von uns ist". Ziel muss es also sein die Angst vor dem hohen Speed zu verlieren.
Achtet ganz bewusst darauf, zumindest auf der Start-Zielgeraden wirklich Vollgas zu geben und im Laufe des Tages auch hohe Geschwindigkeiten zu erzielen.
Fahrtechnik und Motorradtechnik
Ein weiterer wesentlicher Punkt um auf der Rennstrecke schneller und sicherer Fuß zu fassen ist, sich gleichermaßen intime mit der Fahrtechnik als auch mit der Motorradtechnik auseinander zu setzen. Sitzposition, Blicktechnik, das bewusste setzen von Schalt- und Bremspunkten sind ebenso unerlässliche Ingredienzien für eine rasches Fortkommen wie Luftdruck, Auswahl der Reifen und Fahrwerks-know-how!
Ein guter Instruktor zeichnet sich hauptsächlich durch die Vermittlung eben dieser Punkte aus! Bei Rundenzeiten zwischen 2:20 und 2:30 auf der Ideallinie herum zurollen braucht man keine besonderen Kenntnisse zu besitzen.
Sicherheit geht vor!
Bei unseren 1000PS Bridgestone Grippartys haben Stürze in der Anfängergruppe bei niedrigem Tempo meist folgende, leicht vermeidbare, Ursachen:
- Technische Mängel am Motorrad
- Unpassende Reifen (meist bei hohen oder niedrigen Temperaturen)
- Konzentrationsmängel am Nachmittag durch Übermüdung
- Mangelnde Fitness
- "Schreckbremsungen" am Kurveneingang
Letztere Stürze kann man vermeiden indem man versucht sein Gehirn für Schrecksekunden "vorzuprogrammieren". Also man nimmt sich fest vor (und spielt das im Geiste auch immer wieder durch), das im Falle eines vermeintlich zu hohen Kurvenspeeds am Kurveneingang keinesfalls voll in die Bremse geankert wird, sondern man einfach möglich stark umlegt.
Eine harte Schreckbremsung am Kurveneingang bedeutet fast immer Sturz, eine harte Schräglage hat jedoch gute Chancen auf ein positives Ende. Dieser Instinkt muss felsenfest in Dein Gehirn verankert werden!
Kurvenspeed erhöhen
In dieser Phase Deiner Rennstreckenkarriere verbesserst Du Deine Rundenzeiten am einfachsten und schnellsten über hohen Kurvenspeed. Also konzentriere dich erstmals noch nicht so sehr auf das Bremsen auf der letzten Rille und das schnelle Rausbeschleunigen.
Vor allem beim Einlenkvorgang müssen 100% Deiner Konzentration einer exakten Linie und einem korrekten Einlenkpunkt gewidmet sein. Bremse also lieber etwas früher, löse dann die Bremse und fahr mit voller Konzentration und vollen Speed durch die Kurven.
Die richtige Reifenwahl
Unnötig zu erwähnen, dass es nun schon wichtig ist dass du anständige Reifen montiert hast. An heißen Tagen keinesfalls Tourenreifen (BT 023, T30, Roadtec, Angel, Pilot Road, RoadAttack) verwenden sondern aktuelle Sportgummis (S20, Diablo Rosso 2, Pilot Power 3, RaceAttack, Sportec) aufziehen.
An wirklich heißen Sommertagen mit Vorsicht fahren oder zu noch sportlicheren Pneus greifen (Supercorsa SP von Pirelli ist z.B. jener Straßenreifen der als Straßenreifen noch Sicherheit und Alltagstauglichkeit bietet aber auf der Rennstrecke die meiste Luft nach oben hat).
Empfohlene Veranstaltungen
Der richtige Veranstalter: 1000PS Bridgestone Gripparty, Honda Speedweekends oder Stardesign Racing.
Feinschliff und Optimierung
Durch fleißiges Üben und Feinschliff an der Linie hast Du es geschafft die 2:20er Marke zu unterschreiten. Der hohe Kurvenspeed darf Dir nun keine Angst mehr machen und ist integraler Bestandteil Deines Handelns auf der Rennstrecke.
Nun gilt es die Bereiche vor und nach dem Scheitelpunkt der Kurve zu optimieren, Rollphasen zu verkürzen und die Sekunden runter zu kitzeln. Am einfachsten nimmt man sich immer ca. 3 unterschiedliche Kurven auf der Rennstrecke vor, welche man Runde für Runde "optimiert", bei den restlichen Kurven rastet man sich ein wenig aus und findet wieder zurück zum Rhythmus und Kurvenspeed.
Später Bremsen, früher Gas geben
Also immer später und immer härter bremsen und Rollphasen vor dem Einlenken reduzieren. "Rollphasen?" - JA! Hobbyracer bremsen langsam, rollen dann ein wenig und lenken dann gemächlich ein.
Dieser Vorgang muss deutlich gestrafft werden. Also hart und spät ankern, umlegen und sofort wieder ganz leicht Gas anlegen. Niemand verlangt von Dir mit Vollgas aus dem Scheitel zu kommen aber mindestens 5% Gasgriffstellung sind nun absolute Pflicht sobald Du die Bremse gelöst hast.
Das ist vor allem bei hubraumstarken Bikes mit hoher Motorbremswirkung nötig.
Die Rolle der Fitness
In dieser Phase ist es nun nicht bloß wichtig, dass Du das richtige Material sondern auch die richtige Fitness zu bieten hast. Denn bei harten Bremsmanövern braucht der fitte Motorradfahrer eben KEINE starken Unterarme sondern eine starke Rumpfmuskulatur samt fester Klemme mit dem Oberschenkeln am Tank / an der Sitzbank.
Vergiss das Training der Unterarme, die Krämpfe werden dadurch nur verstärkt, sondern trainiere Rücken, Bauch und mach Cardioeinheiten für die Ausdauer.
Rennen fahren als Training
In dieser Phase ist es auch ausgesprochen hilfreich an Rennen teilzunehmen. Denn beim Freien Fahren fehlt der letzte Biss und leider oft auch die richtige Umgebung. Zu oft wird man von langsamen Piloten gebremst.
Rennfahren ist doch viel zu gefährlich höre ich oft! Doch ohne Gewähr und Garantie möchte ich behaupten, dass bis auf den Start ein Rennen gefahrloser ist als ein Turn freies Fahren bei einem gut gebuchten Veranstalter.
Warum? Bei den üblichen Hobbyrennserien sind selten mehr als 30 Leute auf der Strecke. Außerdem gibt es während dem Rennen dann quasi keine großen Geschwindigkeits-Differenzen zwischen den Teilnehmern. Das Feld teilt sich recht schnell auf und der Typ vor oder hinter Dir fährt ungefähr gleich schnell was ein homogenes und flüssiges Fahren ermöglicht.
Das richtige Material
Beim Material ist es so, dass mit einigen Motorrädern (alte Supersportler oder auch moderne Nakedbikes mit lausigem Fahrwerk) 2:10 schon eine echte Hürde darstellen.
Möchtest Du also ohne Risiko die 2:10 am Pan erreichen, gelingt das nur mit ordentlichen Material. Bei den Reifen sollten es daher Slicks oder profilierte Racingpneus sein.
Achte in dieser Phase immer darauf, dass Deine Reifen in Ordnung sind und auch ordnungsgemäß auf Temperatur gehalten werden (z.B. mit Reifenwärmer).
Auch beim Fahrwerk machen nun erste Investitionen Sinn. Vor allem dann, wenn Deine Mühle alt oder / und Du groß und stark bist.
Meistens geht man sinnvollerweise in folgender Reihenfolge vor: Gabelfedern / Öl vorne, Federbein hinten, kleiner Gabelumbau vorne, Komplettumbau Gabel vorne.
Wobei es das wichtigste bei allen Änderungen/Umbauten am Fahrwerk ist, dass man auch versteht was zum einen passiert und man zum anderen tut.
Der richtige Veranstalter: Stardesign Racing (unser Favorit) oder BTR Performance für die Rennen.
Risiko erhöhen für den letzten Schliff
In dieser Phase ist es nun leider nötig das Risiko ein klein wenig zu steigern. Denn jetzt beginnen wir am Kurvenausgang früher ans Gas zu gehen, was in weiterer Folge die Gefahr eines "Highsiders" erhöht.
Erst mal müssen die obigen Punkte sitzen. Also Bremspunkte spät, Linie OK und Kurvenspeed am Scheitel in Ordnung.
Nun geht es darum die schnellen Passagen (hauptsächlich die Geraden) mit möglichst viel Eingangspeed zu fahren. Einige Sektionen müssen nun strategisch angegangen werden, also langsame Kurven werden den schnellen Kurven / Passagen "geopfert".
Kommt man mit hier durch Optimierung um 5 km/h schneller aus der letzten Kurve, nimmt man dieses Plus an Speed über die gesamte Zielgerade mit, was wertvolle und relativ leicht verdiente Zeit bringt.
Mentale Vorbereitung
Handling-Probleme entstehen meistens durch den Fahrer. Die mentale und physische Energie hängt davon ab, wie entspannt man fährt.
Flaggenkunde
Es ist sehr wichtig, dass Du Dir diese Signale einprägst, denn sie sind enorm wichtig für Deine Sicherheit und die Sicherheit der anderen Fahrer auf der Strecke. Missachtest Du diese Flaggen kann Dir schnell mal die schwarze Flagge gezeigt werden.
- Schwarze Flagge: Sie steht meist in Verbindung mit einer Startnummer. Sie signalisiert Dir - wenn Du sie gezeigt bekommst, dass Du die Strecke verlassen sollst.
- Rote Flagge: Die rote Flagge beendet den Turn. Sie wird an und vor Gefahrenstelle gezeigt (meist ein Sturz).
- Gelbe Flagge: Sie wird an und vor einer Gefahrenstelle gezeigt (meist ein Sturz). Wenn Du diese Flagge siehst nimmst Du Gas raus, fährst aufmerksam, bremst nicht plötzlich, fährst an der Gefahrenstelle vorbei und fährst dann Deinen Turn weiter.
- Zielflagge: Sie markiert das Ende des Turns. Die Zielflagge wird bei Zieleinlauf / Ende des Turns auf der Ziellinie geschwenkt.
- Grüne Flagge: Die grüne Flagge wird z.B. nach einer Gefahrenstelle gezeigt wenn die Strecke wieder frei ist.
- Regenflagge: Diese Flagge wird gezeigt wenn sich die Haftungseigenschaften der Strecke verändert haben.
Allgemeine Hinweise
Grundsätzlich gilt es die Flaggenzeichen der Streckenposten zu beachten, insbesondere das Überholverbot bei Gelb oder Rot. Wenn der Turn beendet ist (mit der karierten oder der roten Flagge) nicht mehr mit dem Messer zwischen den Zähnen fahren.
Andere behindern oder gefährden ist jedoch verboten, bei Verstößen agieren wir wie im Fußball mit gelber und roter Karte. Wenn ein anderer Teilnehmer zum Überholen ansetzt ist er im Normalfall schneller unterwegs. So jemanden darf man gerne passieren lassen.
MotoMonster Events
Bei allen MotoMonster Events stehen Dir Instruktoren zu Verfügung. Bei uns gibt es Gruppeninstruktoren, in der blauen Gruppe betreuen sie 3-4 Teilnehmer, und Einzelinstruktoren, die sind in allen anderen Gruppen für nur einen Fahrer zuständig. Wer mit der Strecke noch nicht klar kommt oder an seinem Fahrstil feilen will bucht am besten das Einzelinstruktortraining (35€ / Turn). Hier wird der Instruktor mit Dir im Vorfeld absprechen was Dir wichtig ist und wo Deine Schwerpunkte liegen. Die Buchung eines Einzelinstruktors ist die effektivste Methode um schnell zu lernen.
Vorbereitung des Motorrads
Auf der Rennstrecke wirken stärkere Belastungen als auf der Straße. Ein verlorenes Nummernschild bei hohem Tempo gegen den Helm macht keinen Spaß. Also bitte für den Trainingsbetrieb abmontieren.
Auf der Rennstrecke beansprucht Ihr Eure Bremsen sehr viel stärker. Achtet darum darauf, dass Ihr noch genug Belag auf den Bremsen habt.
Um es für Euch so sicher wie möglich zu machen, checken wir Euer Motorrad. Je nachdem auf welcher Rennstrecke wir uns befinden, gelten unterschiedliche Geräuschvorgaben.
Reifenwahl für die Rennstrecke
Du kannst prinzipiell auch mit Straßenreifen auf einer Rennstrecke fahren. Das gilt insbesondere wenn Du mit Deinem “normalen” Straßenmotorrad zum ersten Mal auf einer Rennstrecke unterwegs bist. Moderne Sportbereifung bietet Dir genügend Grip um den Anforderungen eines Rennstreckeneinsteigers gerecht zu werden.
Ein Problem bei Straßenreifen tritt dann auf, wenn die Asphalttemperaturen/Lufttemperaturen sehr hoch sind und Du mit zunehmender Erfahrung deutlich schneller wirst. Es ist ein Trugschluss, dass man auf der Rennstrecke seine alten Reifen gern noch runter fahren kann. Je weniger Profil Du auf dem Reifen (oder je älter der Gummi ist) hast umso weniger Haftung baut der Reifen auf.
Für die Rennstrecke raten wir dringend zu neuen oder neuwertigen Sport- oder besser Rennreifen: Nur diese sind so konstruiert, dass sie auch bei hohen Reifentemperaturen optimalen Grip aufbauen.
Fahrwerkseinstellung
Wenn Du das tust setzt Du Dich auf ein Motorrad das Du nicht kennst. Du musst Dich also mit einer zusätzlichen Komponente auseinander setzen die Dich den Fokus auf das eigentliche Geschehen verlieren lässt. Wesentlich besser wäre es, wenn Du mit dem Motorrad an die Strecke kommst, das Du schon kennst.
Packliste für die Rennstrecke
Ich persönlich würde Bremsflüssigkeit, Öl und vielleicht sogar das Benzin tauschen. Einfach schon aus dem Grund, dass du save bist und dir bekannt ist wie es um alle Flüssigkeiten vom Zustand und zu guter letzt auch der Füllmengen aussieht.
Bezüglich der Dinge die du an der Strecke dabei haben solltest, empfehle ich dir eine persönliche Checkliste (auch mit Hilfe des Rookie-Guides) zu erstellen und diese vor abreise penibel ab zu haken.
Der Zeitplan für ein stressfreies Wochenende
Der Zeitplan für ein stressfreies Wochenende auf der Rennstrecke beginnt nicht erst beim Vorstart, sondern bereits zwei Tage vor der Anreise. Bis dahin sollte die komplette Ausrüstung zusammengestellt und das Motorrad durchgecheckt sein.
Auch bei der Anreise ist ein gutes Stündchen als Zeitpuffer einzuplanen. Das sichert einem die einigermaßen freie Platzwahl im Fahrerlager, denn der Stellplatz sollte eher in einer ruhigen Ecke und nicht direkt an der Zufahrt zum Vorstart liegen.
Warm-up - nicht nur für den Motor
Bevor es mit dem Motorrad losgeht, wird der Körper auf Trab gebracht. Ein paar Balanceübungen mit dem Mountainbike, kombiniert mit Wheelies, Stoppies oder Drifts (aber bitte nicht im Fahrerlager!) bringen die Muskulatur in Schwung und trainieren die Reflexe.
Spätestens 15 Minuten vor dem Turn schlüpft man in seine Funktionswäsche und streift sich die Lederkombi über - am besten einen komplett mit Protektoren bestückten Einteiler.
Bei gut organisierten Veranstaltungen genügt es, zwei bis drei Minuten vor dem Turn am Vorstart zu stehen.
Nach dem Turn ist vor dem Turn
Zuerst nachtanken, Reifenoberfläche checken, den Motor auf Öl- und Wasserdichtigkeit prüfen, Reifenwärmer überziehen und einschalten. So, und jetzt raus mit den Geschichten von wilden Schräglagen, Überholmanövern und knackigen Rundenzeiten.
Knöpf dir nach jedem Turn Kurve für Kurve, Linie für Linie vor und kontrolliere, ob es passt oder nicht. Aber die Messlatte ist nicht der wahnsinnige Heizer, sondern du selbst:Du selbst erkennst, wie weit du von deinem Limit weg bist.
Achte auf deren Linie, den Fahrstil, die Körperhaltung. Steckst du mit deinen Rundenzeiten und den Nerven fest, wirst eher langsamer als schneller, frag beim Veranstalter nach, ob dich ein Instruktor für ein paar Runden ins Schlepptau nehmen kann.
Sicherheit auf der Strecke
Auf der Rennstrecke geht man im Gegensatz zum Strassenverkehr von gleichbleiben guten Streckenverhältnissen aus. Dies sicherzustellen, ist auch Aufgabe jedes Einzelnen. Dazu gehört auch, dafür zu sorgen, dass vom eigenen Motorrad keinerlei Verunreinigung der Strecke ausgeht.
Unter Ölkreislauf sichern versteht man das Sichern aller Einfüll- und Ablassschrauben sowie des Ölfilters mit Draht.
Die Belastung der Bremse auf der Rennstrecke ist um ein vielfaches höher als im normalen Strassenbetrieb. Als Vorbereitung also neue, hochwertige, am besten Sport- oder Rennbremsbeläge verwenden und Ersatzbeläge mitbringen oder bei unserem Renndienst ordern.
Achtet zu eurer eigenen und der Sicherheit anderer darauf, dass euer Motorrad in technisch einwandfreiem Zustand ist. Fahrzeuge mit undichtem Motoren/Getriebe dürfen nicht auf die Strecke. Fahrwerksteile wie Gabel und Federbein müssen in einwandfreiem Funktionszustand und absolut dicht sein (kein Ölverlust).
Die Kurventechnik
Alle Biker, die mit Regel Nr. Jeder Motorradfahrer, der nicht mit dem Kopf dabei ist, geht ein großes Risiko ein, da er im sekundären Blick seine Umgebung nicht richtig wahrnehmen kann.
Die erste Geschwindigkeitsverringerung ist das Zurückdrehen meines Gasgriffes (niemals in dem Bereich, wo das Motorrad null Gasführung mehr hat und das hintere Rad komplett entlastet ist). Des Weiteren bereite ich mich auf das sachte Bremsen vor zu Sektor (1).
Dann ist es ganz wichtig, meine weite Sichtführung in dem Kurveneingang zu kontrollieren. Ich positioniere meine Gewichtsverlagerung in Richtung Kurve in Sektor (2) (Motorradfahrer, die mit dem Mittelfuß auf der Fußraste stehen, können niemals ihr Becken öffnen, um sich auf die Kurve vorzubereiten.
Ab dem Scheitelpunkt gebe ich langsam mehr Gas und konzentriere mich auf meine Sichtführung in Sektor (4), im Zuge mit meiner noch allgemeinen Lockerheit.
Achtung! Denkt immer daran, dieses sind nur Tipps, die jeder auf sein Können und auf seine Maschine abgestimmt, anwenden sollte!
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